Verdienstausfall wegen Corona – wie Du jetzt Geld sparen kannst

Verdienstausfall wegen Corona – wie Du jetzt Geld sparen kannst

Ob Kurzarbeitergeld, Arbeitslosigkeit, Wegfall des Nebenjobs, Auftragsrückgang oder Firmeninsolvenz – wegen der Corona-Krise haben derzeit viele Menschen mit finanziellen Einbußen zu kämpfen. Wer bisher nicht auf den Euro gucken musste, dem fällt es manchmal besonders schwer, Sparpotenziale zu erkennen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, um im Alltag Geld zu sparen. Manche Sparideen sorgen kurzfristig für ein paar Euro mehr im Portemonnaie, andere zahlen sich erst langfristig, dafür oft aber sogar mit höheren Sparbeträgen aus. Am meisten lohnt es sich natürlich, wenn Du mehrere Sparmöglichkeiten miteinander kombinierst. Wir stellen Dir hier ein paar Ideen vor…

1. Verträge prüfen und zu günstigerem Anbieter wechseln

Du wolltest immer schon mal gucken, ob es nicht einen günstigeren Versicherungsanbieter, Telefonanbieter oder Energieversorger gibt? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Deine Verträge zu prüfen und Ausschau nach einem günstigeren Anbieter zu halten. Denn mit dem Wechsel Deines Versicherungs-, Handytarif-, Internet-, Strom- oder Gasanbieters kannst Du im Jahr sehr viel Geld sparen. Im Internet findest Du viele Vergleichsportale, um die günstigsten Tarife für Deine Bedürfnisse herauszufiltern. Bei Gas- und Stromanbietern ist der Wechsel online besonders schnell erledigt und manchmal bekommst Du sogar direkt einen Sofort- oder Neukundenbonus, sodass der Wechsel nicht nur langfristig, sondern auch kurzfristig mehr Geld auf Deinem Konto bedeutet.

Extratipp: Selbst wenn Du noch eine Zeit lang z. B. an die Laufzeit Deines Versicherungs- oder Handyvertrages gebunden bist, lohnt es sich, jetzt die Kündigungsfrist herauszufinden und zu notieren, damit Du den möglichen Kündigungs- und Wechselzeitpunkt nicht verpasst.

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2. Ein kostenloses Girokonto eröffnen

Auch mit einem Kontowechsel kannst Du gegebenenfalls Geld sparen, zumindest dann, wenn Du derzeit kein kostenloses Girokonto besitzt. Hast Du noch ein Konto bei einer Filialbank, für das Du Pauschal- und/oder Einzelgebühren für Kontoführung und Überweisungen bezahlst, lohnt sich die Suche nach einer Direktbank ohne teures Filialnetz. Dazu musst Du Dir einfach eine günstige Direktbank aussuchen, ein Konto eröffnen, Deine Lastschrifteinzüge ändern, die neue Bankverbindung an Arbeitgeber etc. weitergeben und das alte Konto schließen. Bei manchen Banken bekommst Du sogar einen Willkommensbonus und/oder eine Kontogutschrift. Wenn das mal nicht verlockend ist.

Extratipp: Nicht bei jeder Direktbank sind Bargeldabhebungen gratis und es ist auch nicht immer eine kostenlose Kontoführung ohne Mindestgeldeingang möglich. Achte also darauf, dass das bei Deiner neuen Bank möglich ist, sonst musst Du die eingesparten Kosten an anderer Stelle gleich wieder ausgeben.

3. Günstigen Kredit nutzen statt hohe Überziehungszinsen zahlen

Überziehungszinsen sind in der Regel besonders hoch, sodass es keine gute Idee ist, Dein Konto bei einer wichtigen Anschaffung oder bei finanziellen Engpässen durch einen verringerten Geldeingang länger ins Minus rutschen zu lassen. Musst Du eine wichtige Anschaffung tätigen, wie eine defekte Waschmaschine ersetzen, solltest Du lieber nach einem günstigen Kredit Ausschau halten, um die Ausgabe zu finanzieren. Vor allem für Kurzzeitkredite, die innerhalb von einer Woche bis zu 2 Monaten zurückgezahlt werden müssen, werden oft attraktive Konditionen angeboten. Für den Kreditvergleich gibt es ebenfalls Portale im Internet, wo Du schnell einen seriösen Anbieter finden kannst.

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4. Abonnements checken und gegebenenfalls kündigen

Ob Fitnessstudio, Sportverein oder Streaming-Dienste – in guten Zeiten gönnt man sich schnell mal das eine oder andere Vergnügen für die Freizeitgestaltung. Oft nutzt man diese Angebote dann aber gar nicht so oft wie gedacht, schleppt aber die Beiträge weiter mit sich rum, weil man immer wieder vergisst zu kündigen oder ja doch noch mal … Willst Du Geld sparen, solltest Du alle Deine Abos und Verträge auf den Prüfstand stellen. Brauchst Du wirklich beides – Netflix und Sky? Meinst Du wirklich, dass Du Dich irgendwann doch noch mal regelmäßig ins teure Fitnessstudio aufmachst – gerade in Zeiten von Corona? Kommst Du gerade überhaupt zum Lesen oder solltest Du Kindle unlimited lieber pausieren? Stelle Dir bei allen Abos und Verträgen die Frage, ob sich die Geldausgabe wirklich auszahlt. Ansonsten kündige oder sieh Dich nach einer günstigeren Alternative um.

Stromverbrauch zu Hause senken

Beim Stromsparen zeigt sich die Einsparung nicht sofort, langfristig ist damit aber viel Geld zu sparen. Ob Spülmaschine, Kühlschrank, Gefriertruhe oder Waschmaschine – solche Großgeräte verbrauchen viel Strom. Deshalb solltest Du bereits beim Kauf auf die Energieeffizienzklasse achten und möglichst ein Gerät mit „A+++“ wählen. Aber auch dann, wenn Du gerade keine Neuanschaffung planst, kannst Du mit ein paar Tricks die Stromkosten senken, indem Du zum Beispiel alle Geräte bei Nichtbenutzung ganz abschaltest, statt sie im Stand-By-Modus zu behalten, oder indem Du Deine Energiesparlampen durch noch sparsamere LED-Leuchten ersetzt. Auch solltest Du überlegen, ob PC und Fernseher unbedingt gleichzeitig laufen müssen, ob das Licht im Flut wirklich die ganze Zeit brennen muss usw. Jeder kleine Baustein zählt, um Deine Stromkosten langfristig zu senken.

Haushaltsbuch führen und Einsparpotenziale aufdecken

Manchmal ist uns gar nicht klar, wohin das Geld verrinnt. Da ist es sinnvoll, zumindest eine Zeit lang ein Haushaltsbuch zu führen – entweder auf Papier oder auf dem PC. Im Haushaltsbuch notierst Du alle Deine Ausgaben, wobei Du die Ausgaben am besten in Kategorien einteilst, z. B. Lebensmittel, Süßigkeiten, Getränke, Kosmetikartikel, Kleidung usw. So kannst Du am Ende des Monats genau sehen, wie viel Geld Du für was ausgegeben hast. Vor allem im Bereich Süßigkeiten und Kosmetik gibt es oft ein großes Einsparpotenzial, wenn man einmal erkannt hat, dass hier besonders viel Geld weggeht.

Einkaufslisten schreiben und sich daran halten

Verdienstausfall wegen Corona – wie Du jetzt Geld sparen kannstKennst Du das auch: Da will man nur kurz Milch und Brot kaufen und kommt mit vollgepackten Einkaufstaschen zurück – natürlich ohne Milch. Das Angebot in Supermärkten ist einfach zu verführerisch und schnell hüpft noch mal die leckere Schokolade, die neue Chips-Sorte oder die Flasche Cola in den Wagen. Um den Verführungen zu wiederstehen – und tatsächlich auch das mitzubringen, was man ursprünglich kaufen wollte –, solltest Du Dir einen Einkaufszettel schreiben und Dich möglichst strikt daran halten. So werden Spontankäufe weitestgehend vermieden. Wenn Du noch mehr sparen willst, kannst Du beim Einkaufslisteschreiben zusätzlich Prospekte mit Angeboten wälzen. Dadurch kannst Du auch noch mal den einen oder anderen Euro sparen. Achte aber darauf, dass Du Dich durch die Angebote nicht dazu verleiten lässt, etwas zu kaufen, was Du gar nicht brauchst.

Extratipp: Gehe am besten nicht einkaufen, wenn Du hungrig bist, denn dann kauft man oft erst Recht viele Süßigkeiten oder Fertiggerichte.

Alltag kritisch überprüfen und Konsequenzen ziehen

In finanziell guten Zeiten gönnt man sich viele Dinge, die bei kritischer Überprüfung gar nicht unbedingt notwendig sind. Musst Du aufgrund von Corona den Gürtel enger schnallen, gehören solche Ausgaben unbedingt auf den Prüfstand. Hier sind ein paar Tipps fürs Sparen im Alltag und sicher fällt Dir noch mehr ein:

  • Leistungswasser oder selbst gesprudeltes Wasser statt Wasser in Flaschen trinken
  • Selber kochen statt im Restaurant essen oder den Lieferservice zu bestellen
  • Bücher in der Bibliothek leihen statt sie zu kaufen
  • Vom eigenen Auto auf Carsharing, Fahrrad oder Bus und Bahn umsteigen
  • Im Discounter statt im Supermarkt einkaufen
  • Mit dem Rauchen aufhören

Preise vergleichen und Schnäppchen machen

Wir von mein-deal.com wären nicht die Schnäppchen-Community, wenn wir Dir diesen Tipp vorenthalten würden. Denn auch wer Geld sparen will, möchte sich sicher mal das ein oder andere leisten – schließlich lebt man nur einmal. Wenn Du besonders aufmerksam bist, kann mit Preisfehlern, Gratisproben, Deals und Sonderangeboten bares Geld sparen und sich vielleicht doch etwas gönnen, das sonst eigentlich nicht drin gewesen wäre. Also einfach regelmäßig bei mein-deal.com reinschauen oder die App auf Dein Smartphone runterladen und nie wieder ein Schnäppchen verpassen!

Hast Du noch gute Ideen, wie man derzeit gut Geld sparen kann?

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2 Kommentare zu "Verdienstausfall wegen Corona – wie Du jetzt Geld sparen kannst"

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Dein Name*

  • MrC
    9. Oktober 2020 um 17:48
    Antworten

    Die Empfehlung mit dem Energielabel A+++ ist grenzwertig: das Ersparnispotential rechtfertigt in vielen Fällen nicht den Aufpreis gegenüber den Geräten mit A++ (oder sogar A+) – insbesondere unter der Berücksichtigung der Geräteobsoleszenz… Man darf hier genau rechnen…

  • Gast
    9. Oktober 2020 um 16:41
    Antworten

    auch Versicherungen prüfen – der liebe deutsche Michel ist in Regel übersversichert und hat zum Teil auch bei deutlich zu teuren Versicherung sich versichert.

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