Beim Kochen und Backen Geld sparen – Stromverbrauch in der Küche senken

Kochen, Backen, Kühlen, Einfrieren und Geschirrspülen – all diese Aktivitäten finden in der Küche statt und können richtige Stromfresser sein. Deshalb ergibt es Sinn, sich mal aktiv mit diesen Themen auseinanderzusetzen und langfristig bares Geld zu sparen. Wir haben hier einige Tipps für euch zusammengestellt, die euch zeigen, wie man unter anderem beim Kochen und Backen Geld sparen kann. Sicherlich habt ihr aus eurer eigenen Erfahrung noch einige Tipps auf Lager, die der Community helfen. Teilt diese deshalb wie immer gerne in den Kommentaren mit uns – wir freuen uns über jede Hilfe!

Beim Kochen und Backen Geld sparen   Stromverbrauch in der Küche senken

In der Küche sparen – die richtigen Geräte kaufen

Kommen wir erstmal zu einem allgemein bekannten Thema dazu, wie man in der Küche am besten Geld sparen kann. Wer gerade seine neue Küche einrichtet, der sollte beim Kauf neuer Elektrogeräte definitiv auf die angegebene Energieeffizienzklasse achten. Am besten sollte jedes Gerät mindestens mit dem A+ Zeichen ausgestattet sein. Besser wären natürlich A++ oder A+++. Natürlich sind solche Geräte in der Anschaffung oftmals merklich teurer als andere Geräte einer niedrigeren Energieeffizienzklasse. Dennoch rechnet sich der Kauf meist nach wenigen Jahren schon wieder, da die teureren Geräte deutlich weniger Strom verbrauchen. Die Anschaffung solcher Geräte ist schon der erste Schritt zum Geld sparen in der Küche. Dennoch haben wir natürlich noch weitere Tipps für euch, für die man keine teuren Neuanschaffungen tätigen muss.

Wie kann man beim Kochen sparen?

Beim Kochen und Backen Geld sparen   Stromverbrauch in der Küche senken

Wie kann man beim Kochen am besten Geld sparen? Dass Kochen Geld kostet, weil man Strom verbraucht ist ja klar. Wie kann man diesen Verbrauch nun aber am besten und einfachsten ohne viel Aufwand verringern?

Woran kann man gute Kochtöpfe erkennen?

Tatsächlich kann sich die Wahl des Kochtopfes merklich im Stromverbrauch in der Küche wiederspiegeln. Das bedeutet auch, dass bessere Töpfe weniger Energie verbrauchen. Ein starker Hinweis auf einen guten Topf ist dessen glatte Bodenoberfläche, die sich etwas nach innen wölbt. Durch die Wölbung hat der Topf noch Raum, sich durch die große Hitze der Herdplatte auszudehnen. So hat ein solcher Topf am Ende die größte Auflagefläche auf der Herdplatte. Natürlich sollte man hier immer auch darauf achten, dass der Topf die perfekte Größe für die Herdplatte hat. Denn je größer die Auflagefläche, desto besser und schneller wird die Wärme von der Herdplatte auch auf den Kochtopf übertragen. Man kann den Herd früher wieder ausschalten und spart Strom! Natürlich ist es auch wichtig, dass die Deckel perfekt auf die Töpfe passen. So kann weniger Wärme entweichen und die Garzeit verringert sich.

Merke: Die Wahl der richtigen Kochtöpfe zum Kochen ist entscheidend, um den Stromverbrauch möglichst gering zu halten.

Die effizientesten Kochtöpfe

Beim Kochen und Backen Geld sparen   Stromverbrauch in der Küche senken

Dann gibt es ja auch noch verschiedene Materialien, aus denen Kochtöpfe hergestellt werden. Welche Töpfe sind besonders energiesparend?

  • Schnellkochtöpfe
    Wie der Name schon sagt, kann man mit Schnellkochtöpfen dafür sorgen, dass Speisen besonders schnell zubereitet werden. Hinzukommt noch, dass man in Schnellkochtöpfen besonders schonend kochen kann. Das liegt daran, dass hier in Dampf gegart und nicht in Wasser gekocht werden kann. Kurz gesagt: Ein solcher Topf bringt laut dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz eine 70 prozentige Zeit- und eine 50 prozentige Energieersparnis. Besonders Schnellkochtöpfe aus Alu sind zu empfehlen, da sich diese besonders schnell erhitzen.
  • Gusstöpfe
    Wer einen gusseisernen Topf benutzt, der muss damit rechnen, dass dieser länger braucht bis er warm wird. Allerdings wird die entstehende Hitze in Gusstöpfen auch länger gespeichert. Damit kann man den Herd schneller wieder abschalten und spart ebenfalls Strom. Für manche Speisen bieten sich solche Töpfe also an.
  • Edelstahltöpfe
    Bei Edelstahltöpfen spielt die Nutzungsdauer eine große Rolle. Denn Edelstahl ist ein besonders robustes, widerstandsfähiges Material, das eine lange Lebensdauer der Töpfe verspricht. Dadurch, dass man die Töpfe länger nutzen kann, sind sie auch dementsprechend weniger oft auszutauschen, wodurch man Geld spart.

Allgemeine Tipps, um beim Kochen zu sparen

Wir haben noch zwei allgemeine Tipps, die dabei helfen können, beim Kochen Geld zu sparen:

  • Möglichst wenig Wasser verwenden 
    Je mehr Wasser sich in einem Topf befindet, das man zum Kochen verwenden möchte, desto länger dauert es auch, bis dieses erhitzt ist. Deshalb ist es ratsam, immer nur so viel Wasser zu verwenden, wie man wirklich benötigt. Hinzukommt, dass es hilfreich sein kann, das benötigte Wasser bereits in einem Wasserkocher vorzuwärmen, damit es auf dem Herd nicht mehr so lange braucht. Wer Nudeln oder Kartoffeln kocht, der kann beides auch schon vorher ins Wasser geben und bereits mit dem Wasser erhitzen. So wird die Kochphase kürzer.
  • Herd früher abschalten
    Normalerweise kann man den Herd bereits einige Minuten vor Ende der Kochzeit abschalten. Denn die Restwärme reicht normalerweise aus, um das Essen fertigzustellen. Somit verbraucht man auf Dauer merklich weniger Energie.

Wie kann man beim Backen sparen?

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Auch bei der Benutzung des Backofens kann man Strom sparen. Hierfür haben wir ebenfalls ein paar einfach Tipps für euch gesammelt:

  • Umluftfunktion nutzen 
    Wer einen Backofen mit einer Umluftfuntion besitzt, der sollte diese wenn möglich auch verwenden. Wie man jedem Backrezept entnehmen kann, muss der Backofen über Umluft nur auf eine Temperatur gebracht werden, die ca. 30 Grad unter der Temperatur für Ober- und Unterhitze liegt. Das spart Strom und damit auch Geld!
  • Nicht vorheizen
    In den meisten Rezepten steht, dass man den Backofen auf eine bestimmte Temperatur vorheizen soll, bevor man Speisen darin zubereitet. Oftmals liegt das daran, dass die angegebene Backzeit in Rezepten so wesentlich leichter einzuschätzen ist. Wer Strom sparen will, der sollte auf das Vorheizen allerdings auch mal verzichten. Denn so kann man die Backzeit merklich verkürzen!
  • Öffnen der Backofentür vermeiden 
    Genauso wie beim Kochen in einem Kochtopf ist es beim Backen im Backofen auch essentiell, die Backofentür so selten wie möglich zu öffnen. Denn bei jedem Öffnen kann schnell unheimlich viel Wärme entweichen, die anschließend wieder nachgeheizt werden muss. Wer die durchsichtige Backofentür daher immer schön sauber hält, hat auch ohne Öffnen einen guten Durchblick.

Wie kann man beim Kühlen und Einfrieren sparen?

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Natürlich spielt der Kauf des richtigen Geräts auch hier eine große Rolle. Energieeffizient sollte der Kühl- oder Gefrierschrank am besten sein. Dennoch gibt es auch Kleinigkeiten, die man in der Handhabung der Geräte beachten kann, um langfristig weniger Strom zu verbrauchen und in der Küche Geld zu sparen.

  • Die richtige Größe der Kühleinheit 
    Auch bei Kühl- und Gefrierschränken ist die richtige Größe entscheidend. Denn es hat ja keiner etwas davon, eine große Leerfläche im Kühlschrank oder Gefrierschrank immer mit herunterzukühlen. Das frisst nur unnötig viel Strom!
  • Die richtige Temperatur 
    Der Kühlschrank sollte eigentlich nicht kälter als 7 Grad eingestellt sein. Viele denken, dass es unbedingt 5 Grad sein müssten, damit Lebensmittel länger haltbar sind. Im Normalfall steigert das aber eher die Stromrechnung als die Haltbarkeit der Lebensmittel. Der Gefrierschrank funktioniert mit minus 18 Grad am besten.
  • Keine warmen Speisen und Getränke in den Kühl-/Gefrierschrank
    Egal ob Getränke, Speisen oder Lebensmittel – alles, was man in den Kühlschrank stellen möchte, sollte sich zumindest maximal auf Raumtemperatur befinden. Um Lebensmittel am besten einzufrieren, sollte man diese entsprechend vorbereiten.
  • Regelmäßig abtauen 
    Wer seinen Gefrierschrank regelmäßig abtaut, der erhöht die Funktionstüchtigkeit des Geräts und senkt damit automatisch den Stromverbrauch. Hat die Eisschicht eine Dicke von mehr als einem Zentimeter erreicht, sollte man das Gerät unbedingt einmal abtauen lassen.
  • Tür möglichst kurz geöffnet halten
    Dass man Kühl- und Gefrierschrank nur möglichst kurz geöffnet haben sollte, wissen wir alle. Denn je weniger Kälte entweichen kann, umso effizienter arbeiten die Geräte auch. Aber wie stellt man das jetzt am besten an? Helfen kann hier beispielsweise eine bestimmte Ordnung im Kühlschrank, sodass man schon vor dem Öffnen weiß, wo man hingreifen möchte.

Wie kann man beim Geschirrspülen sparen?

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Neben der Wahl des richtigen Geschirrspülers kann man auch hier durch die richtige Benutzung einiges an Wasser- und Stromkosten einsparen:

  • Das richtige Programm nutzen
    Wer einen Geschirrspüler nutzt, der sollte nicht jedes Mal dasselbe Waschprogramm nutzen, sondern dieses an den Verschmutzungsgrad und die Art des Geschirrs anpassen. Zusätzlich sollte man im Normalfall Vollprogramme vermeiden und eher auf Energiesparprogramme zurückgreifen.
  • Mit niedriger Temperatur spülen 
    Nicht immer muss das Geschirr mit 60 Grad heißem Wasser gespült werden. Wer die Temperatur um 10 Grad auf 50 Grad verringert, der kann die Stromkosten merklich senken.
  • Nur bestimmtes Geschirr vorher einweichen 
    Mittlerweile sind alle Geschirrspüler ziemlich leistungsfähig und bekommen Geschirr auch ohne voriges Vorspülen per Hand wieder sauber. Deshalb kann man sich die Kosten und den Arbeitsaufwand für diesen Schritt normalerweise sparen. Töpfe und Pfannen, die spülmaschinenfest und besonders stark verschmutzt sind, sollte man allerdings noch einem kurzen Vorspülen unterziehen.

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2 Kommentare zu "Beim Kochen und Backen Geld sparen – Stromverbrauch in der Küche senken"

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VeMa
Gast
VeMa

Der Geschirrspüler sollte an der Warmwasserleitung angeschloßen werden. Dann muß er das Wasser nicht aufheizen. Das kostet einiges mehr wie der Warmwassermehrpreis.

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