
Für viele Menschen eine große Belastung in der Haushaltskasse und für noch mehr Menschen eine „Gebühr“ die nicht nachvollziehbar ist, da sie nicht mehr in Relation mit den dafür entstehenden Inhalten steht. Auch steht der Kosten-Nutzen Faktor oft im Vordergrund, wenn zum Beispiel kaum bis gar kein TV oder Radio geschaut wird, aber dennoch zur Kasse gebeten wird.
Gemeint ist damit selbstverständlich der Rundfunkbeitrag vom Beitragsservice, welcher vor einigen Jahren noch unter dem Namen „GEZ“ gängig war. Dieser Beitrag liegt aber wieder mit einer Klage bei den Richtern auf dem Tisch, denn aktuell wurde geklagt, ob der Beitrag sich nicht von der Steuer absetzen lassen müsse.
Neue Klage bringt Bewegung in Diskussion
Ein Bürger aus Mecklenburg-Vorpommern wollte in seiner Steuererklärung den Rundfunkbeitrag geltend machen, was aber dazu führte, dass das zuständige Finanzamt diesen Posten in der Erklärung ablehnte. Als Grund wurde genannt, dass der Rundfunkbeitrag unter den Kosten für die private Lebensführung falle.
Bund der Steuerzahler unterstützt die Klage
Der Bund der Steuerzahler (BdSt) wird die Musterklage gegen den Rundfunkbeitrag unterstützen, denn die Organisation argumentiert unter anderem mit der Begründung, dass Menschen mit Bürgergeld oder auch bestimmte Beamte nicht als private Ausgabe, sondern als Teil des „soziokulturellen Existenzminimums“ angesehen werden soll.

Der Zugang zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist nach Ansicht des Bund der Steuerzahler ein grundlegendes Bedürfnis und wer den Zugang wirklich benötige, der solle ihm im Bedarfsfall auch kostenlos nutzen können und ihn auch steuerlich als Sonderausgabe oder außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung zu berücksichtigen.
Argumentationen in der Musterklage
Interessant wird es in der Klage bei der Argumentation der Kläger, denn in dieser wird ganz klar von einem weiteren Ungleichgewicht zwischen den Haushalten gesprochen. Gerade die Frage, warum der Rundfunkbeitrag nicht steuerlich absetzbar ist, wenn er doch zur Grundversorgung gehört, wird laut ausgesprochen.
Auch wird argumentiert, dass einige Menschen sich von dem Beitrag freistellen lassen können und somit diesen monatlichen Betrag „einsparen“ können. Unter anderem wird im Saarland der Beitrag explizit bei der Beamten-Mindestalimentation berücksichtigt, während er im Grundfreibetrag nicht berücksichtigt wird. Somit entsteht für steuerpflichtige Erwerbstätige benachteiligt sein.
Wie viel Geld würde es in der Steuererklärung zurückgeben?
In dem Fall, dass die Klage Erfolg haben sollte und der Beitrag zukünftig als Sonderausgabe oder außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung geltend gemacht werden könnte, würde dies einen weiteren Posten von 220,32 Euro bedeuten. Was man dann einsparen kann, hängt vom jeweiligen Steuersatz ab. Als Beispiel würde man folgende Beträge einsparen können:
- Steuersatz 20 Prozent: ca. 44 Euro
- Steuersatz 30 Prozent: ca. 66 Euro
- Steuersatz 42 Prozent: 93 Euro
Wichtige Notiz bei der Erstellung der Steuererklärung: Das Geld bekommt man nicht direkt erstattet, denn diese neue Sonderausgabe würde das versteuernde Einkommen senken und somit je nach Steuersatz entsprechende Ersparnisse ermöglichen.

Eine weitere Chance den Rundfunkbeitrag infrage zu stellen?
Nicht nur, dass im Falle eines Erfolges vor Gericht vielen Menschen eine weitere Sparmöglichkeit in der Steuererklärung entsteht, wäre dieser Ausgang sehr relevant für die deutschen Finanzämter. Auch könnte zudem wieder die Frage im Raum stehen, ob die Abschaffung des Rundfunkbeitrags oder auch die Reduzierung der monatlichen Gebühren überfällig wären.
Wie sieht das bei euch aus? Wäre es absolut gerechtfertigt, wenn man den Rundfunkbeitrag in der Steuererklärung absetzen kann – und zwar jeder?
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Diese besonderen Beiträge hier bzgl. aktueller Ereignisse, Gesetzesänderungen o.ä. sind immer sehr lesenswert, weil gut verständlich gemacht und zusammengefasst. Dafür mal ein dickes Kompliment.
Weitere Reformen in diesem Bereich wären notwendig. Eswird interessant sein, wie man darauf reagiert wenn der Staat die Klage verliert..
Die öffentlich rechtlichen müssen mal das sparen lernen, der Bürger muss es ja auch. Dann eben keinen Schreibtisch für 300.00 Euro usw. Einsparpotential gibt es genügend. Dann jeder Haushalt 5 Euro im Monat, angelehnt an Streaming mit Werbung, und gut ist es. Ein Rentner mit weniger Rente kann das auch nicht absetzen. Also braucht es dauerhaft eine andere Lösung.
Der Anfang ist bereits gemacht…
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.reform-der-oeffentlichen-rechtlichen-wie-ard-und-zdf-die-ersten-sparbeschluesse-umsetzen.d3b48fc2-6c40-4adb-bd3c-d0762fd4f65e.html
https://www.welt.de/politik/deutschland/article69b50ff517184da7cffd94d9/sparkurs-im-oerr-mdr-plant-weitere-einschnitte-in-millionenhoehe.html
Den Beitrag absetzen bei der Steuer wäre ein erster Schritt, das wird bei uns eh nichts werden.
Genaugenommen gehört der Beitrag abgeschafft. Die sollen sich dem Wettbewerb stellen und sehen was sie mit ihrem Programm erreichen / verdienen.
Den Wettbewerb gibt es tatsächlich schon immer, wird in Einschaltquote und Marktanteil gemessen. Da scheint die Akzeptanz des ÖR doch ziemlich hoch zu sein. Fällt sehr wahrscheinlich auch nicht schwer wenn man das Niveau der Programme gegenüberstellt. Das fängt bei den Privaten mit fehlenden Bildungsinhalten an, geht mit penetranter „scripted Reality“ weiter, Unterhaltungssendungen wo es nur darum geht Mitwirkende dumm darzustellen und vorzuführen und endet bei reißerischer Berichterstattung auf „Bild“ Niveau. Es gibt aber auch Leute die stehen da total drauf…..
Den Beitrag können die gerne beibehalten nur der Zwang muss weg und jede Menge streichen, wie GameShows, Sport jeglicher Art etc. Der Scheiß hat Null mit Solidarität zu tun. Ebenso die Krimis und Schlagershows.Wenn man all dieses Zeug in richtiges Pay-TV umwandelt, dann wird der Rest auch wesentlich günstiger. Man braucht dann keine 2000 Sender (gefühlt) die alle den gleichen Mist zeigen und irgendwelche Propaganda verbreiten. Da reicht dann 1 Sender und vermutlich max. 5€ pro Person anstatt immer höhere „Beiträge“ zu verlangen, weil die nicht mit Geld umgehen können.
Geh doch bitte nicht von dir aus. Schau dir die Quoten der Sendungen an, die du streichen willst. Du scheinst die nicht zu kennen. Du willst quasi 90% der Sendungen / Shows streichen, weil sie DIR nicht gefallen.
Da laufen ganz normale Krimis teilweise 19 Uhr mit über 4 Mio Einschaltquoten, das bekommen die privaten nicht mal zur Prime Time mit irgendwelchen Shows hin.
Da sind wir dann wieder beim Thema Solidarität, die ist nämlich keine Einbahnstraße.
Der ÖRR bezieht seine Existenzberechtigung ausschliesslich aus dem Recht auf Rundfunk-Grundversorgung, darin enthalten: Nachrichten, Bildung, Kultur. Nur deshalb gibt es einen ÖRR. Alles was über diese Grundversorgung hinaus geht, ist überflüssig und dürfte nicht durch Zwangsgebühren finanziert werden. Um die stetige Expansion der GEZ-Gebühr zu begreifen, muss man den Bereich der Realwirtschaft verlassen. Der ÖRR operiert nämlich nach dem Prinzip der sogenannten „Bedarfsdeckung“. Die Anstalten definieren zunächst ihren finanziellen Bedarf, um den gesetzlichen Auftrag zu erfüllen, und lassen diesen von der KEF prüfen. Zwar finden hier Korrekturen statt, doch die systemische Logik bleibt invers zur Marktwirtschaft: Nicht die Einnahmen begrenzen die Ausgaben, sondern die angemeldeten Ausgaben diktieren die Einnahmen. Dieser ÖRR ist nur noch eine aufgeblähte Versorgungsanstalt mit angeschlossenden Sendebetrieb.
Ich zahle gerne meinen Beitrag, Radio ist top, das lineare Fernsehprogramm passt nicht zum Leben, aber die Mediatheken oder Youtube liefern massig gute Unterhaltung und Informationen.
Alle mal besser als das, was der „Kollege eines Schwagers“ neulich meint gesehen zu haben 😉
Rundfunkbeitrag ist nur sinnlos!
Nur voll mit Regierungspropaganda!
Gleiches Recht für alle. Für den Käse der heutzutage im öffentlich Rechtlichen Fernsehen gezeigt wird ,ist wohl jeder Cent zuviel.
Es geht nicht primär um Qualität, es geht beim ÖRR einzig und allein um die gesetzliche Grundversorgung an Nachrichten, Bildung und Kultur. Auf das übrige Unterschichten-Programm können sich nach belieben die Privaten stürzen, die letztendlich nur das zeigen, was Qoute verspricht. Für die Qualität ist also einzig und allein der Zuschauer verantwortlich. Das gesamte Fernsehprogramm ist somit Spiegelbild unserer Gesellschaft. Jeder hat es selbst in der Hand, ob er sich Unterschichten-TV oder anspruchsvollen Sendungen hingibt…
Anstatt sie mal das staatliche Inkasso für die beiden Sekten abschaffen. Damit kann man bestimmt jede Menge Geld sparen.
Für die Rundfunkgebühr gibts wenigstens einen Gegenwert.
Ich sehe die Chance als sehr gering an, da bereits viele ähnliche Versuche in der Vergangenheit abgelehnt wurden.
Ab dem 1. April 2026 (Beginn des Sommersemesters) gibt es eine spezifische Erweiterung der Befreiungsmöglichkeiten, die vor allem eine neue Gruppe von Studierenden betrifft. Zudem steht im Juli 2026 eine größere systemische Änderung für Millionen von Beitragszahlern an.
Wer ist ab April 2026 neu befreit?
Die wichtigste Änderung im April betrifft etwa 9.000 Studierende, die aufgrund einer neuen Auslegung oder Härtefallregelung erstmals befreit werden können:
Ausblick: Weitere Änderungen im Juli 2026
Während die Änderung im April eine kleinere Gruppe gezielt entlastet, folgt am 1. Juli 2026 eine weitaus größere Umstellung für ca. 5,3 Millionen Menschen:
Nur einer von drei bisherigen Beiträgen geht auf die von MD gestellte Frage ein… 🙈
Zur Frage selbst: warum nicht, es sieht nur seltsam aus, dass dabei die mehr sparen würden, die mehr verdienen und deswegen höher besteuert werden. Aber natürlich haben die auch erstmal mehr Steuern bezahlt. Ich wäre dafür.
Ich denke der Kompromiss über die Anerkennung für meine Steuererklärung wäre angemessen. Es ist doch offensichtlich, dass die Altparteien ihre „Informationen“ gezielt absetzen.
In einer Demokratie sollen alle Meinungsäußerungen vorgetragen werden.
Der Öffentlich Rechtliche Rundfunk hat auf jeden Fall seine Berechtigung und fördert das Demokratieverständnis.
Die extremen Parteien von links und rechts nutzen die Möglichkeiten zur Information über viele Kanäle.
Man muss als Bundesbürger/in schon aktiv sein, um demokratisch zu handeln.
Dazu ist die GEZ – Gebühr schon wirklich angemessen.
Der Zwangsbeitrag kann ruhig weg. Das Geld kommt doch nie beim richtigen an.
Der Rundfunkbeitrag gehört komplett weg! Inzwischen gibt es bei den Öffentlich-Rechtlichen fast genausoviel Werbung wie bei den Privaten! Das ist fast nur noch Beschäftigungstherapie für hochdodierte Staatsangestellte!