🚗 Post vom Kraftfahrt Bundesamt? Autofahrer sollen jetzt ihren Tachostand melden

In den nächsten Wochen könnte Post vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) im Briefkasten zu finden sein. Vor dem Öffnen des Briefs sollte man aber nicht direkt an Punkte in Flensburg oder aber an eine Rückrufaktion denken.

Tatsächlich startet die Behörde derzeit eine bundesweite Fahrleistungserhebung, bei der rund 200.000 zufällig ausgewählte Fahrzeughalter angeschrieben werden, um die Frage zu klären: Wie hoch ist der aktuelle Kilometerstand des Fahrzeugs?

Warum das KBA den Tachostand wissen möchte

Mit der sogenannten Fahrleistungserhebung 2026 möchte das Kraftfahrt-Bundesamt gemeinsam mit der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen herausfinden, wie viele Kilometer Fahrzeuge in Deutschland tatsächlich pro Jahr zurücklegen. Die gemeldeten Kilometerstände dienen unter anderem als Grundlage für:

  • Verkehrsplanung
  • Straßenbau
  • Unfallforschung
  • Umwelt- und Emissionsberechnungen
  • zukünftige Infrastrukturprojekte

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Wer bekommt eventuell den Brief?

Ausgewählt werden verschiedene Fahrzeughalter, die im zentralen Fahrzeugregister eingetragen und ausgewählt wurden. Direkt betitelt wird keine Gruppe, aber man kann davon ausgehen, dass die folgenden Fahrzeughalter, bzw. Fahrzeuge mit in das Raster fallen werden:

  • Pkw
  • Motorräder
  • Wohnmobile
  • Lkw Anhänger
  • Landwirtschaftliche Fahrzeuge

Diese Daten werden abgefragt

Geplant ist ein Fragebogen, der sehr überschaubar gestaltet ist. So wird in diesem Formular nach dem aktuellen Tachostand, einem zweiten Tachostand zu einem späteren Zeitpunkt und auch nach der privaten oder gewerblichen Nutzung gefragt.

Durch die Abgabe zweiter Kilometerstände lässt sich später die tatsächliche Fahrleistung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes berechnen, was Grundlage für die oben genannten Planungen entscheidend sein soll.

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Muss ich teilnehmen, wenn ich ausgewählt wurde?

Wer diese Daten nicht abgeben möchte, muss nicht die Angst haben, ein nachträgliches Bußgeld oder rechtliche Konsequenzen zu erhalten. Die Abgabe dieser Daten ist komplett freiwillig. Das KBA bittet aber dennoch um zahlreiche Rückmeldungen, damit die Ergebnisse auch repräsentativ ausfallen können.

Was passiert mit den erhobenen Daten?

Wichtig bei dieser „Umfrage“ ist, dass die Daten nur zum Zweck der Fahrleistungserhebung genutzt werden sollen. Das Kraftfahrt-Bundesamt wertet die Daten unter Beachtung der Datenschutz-Grundverordnung komplett anonymisiert aus. Nach Abschluss der Erhebung werden die Daten wieder gelöscht.

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Zeitraum der Befragung

Die Befragung und Erhebung der Daten erfolgt nicht an einem festgelegtem Tag. Das Projekt wird in mehreren Wellen durchgeführt und das im Abstand von neun Wochen. So wird die Erhebung der Daten bis in das Jahr 2027 andauern. Grund dafür ist, dass die Behörden die eingegangenen Daten möglichst genau berechnen möchten.

Wie werdet ihr reagieren, wenn dieser Brief im Briefkasten liegt? Werdet ihr euren Kilometerstand übermitteln und somit das Projekt aktiv unterstützen?