
Im Zuge einer EheschlieĂung Ă€ndert sich meist nicht nur der Nachname einer oder beider Eheleute. Auch finanzielle Planung ist erforderlich, gerade wenn einer der Eheleute ein besseres Gehalt hat, als der oder die andere.
So wird oft entschieden, dass die Steuerklassen drei und fĂŒnf verteilt werden, damit in dieser Kombination die Steuerlast am besten aufgeteilt werden kann. Diese Kombination könnte sich aber bald Ă€ndern, denn das Finanzministerium plant eine groĂe Ănderung.

Aktuelle Steuerklassen fĂŒr Eheleute
Nach wie vor besteht die komplette Wahlfreiheit fĂŒr Paare, wenn es um die jeweilige Steuerklasse geht. GrundsĂ€tzlich entsteht nach der Hochzeit fĂŒr das Paar die Steuerklasse 4 fĂŒr beide Parteien. Die Kombinationen bringen Vor- und Nachteile:
- Steuerklasse 4 & 4: Automatische Erteilung nach EheschlieĂung. Ăbliche Steuerklasse, wenn Einkommen der Parteien unterschiedlich hoch sind und oft mit einer Erstattung mit der SteuererklĂ€rung verbunden.
- Steuerklasse 3 & 5: FĂŒr Eheleute mit groĂen Unterschieden im Einkommen. Steuerklasse 3 wird hierbei vom besseren Verdiener genutzt, um von weniger AbzĂŒgen profitieren zu können. Steuerklasse 5 wird im gleichen Zuge an den Ehepartner mit weniger Gehalt vergeben. Durch diese Kombination bleibt insgesamt mehr Netto als bei der Steuerklasse 4 & 4 Kombination ĂŒber.
Ehegattensplitting soll angepasst werden
Aktuell plant das Finanzministerium eine Umstellung, bzw. Abschaffung der Steuerklassen 3 & 5 bei Eheleuten. Geplant ist, dass es zukĂŒnftig nur noch die Kombination mit den Steuerklassen 4 & 4 mit Faktor (Faktorverfahren) geben wird.
In diesem Fall soll die Steuerlast zwischen beiden Eheleuten aufgeteilt werden. Das Ziel dieser Ănderung ist, dass jeder der Eheleute genau den Anteil an Steuern zahlt, der seinem Einkommen entspricht.

Warum die Steuerklassen geÀndert werden sollen
Das aktuelle Modell der Steuerklassen zwischen Eheleuten steht nicht erst seit gestern in der Kritik vieler Eheleute und Finanzprofis. Gerade das tatsĂ€chliche Ungleichgewicht bei der Steuerlast kann erdrĂŒckend wirken. So entsteht schnell eine wirtschaftliche AbhĂ€ngigkeit, die oft zulasten des geringer verdienenden Partners ausfĂ€llt.
Selbst wenn der geringer verdienende zusĂ€tzlich fĂŒr höheres Einkommen sorgen wĂŒrde, bleibt am Ende nicht deutlich mehr Netto ĂŒber. Durch das neue Modell soll eine âFairnessâ entstehen, auch wenn der besser verdienende dann auch wieder mehr Steuerlast haben wird. So sollen auch Nachzahlungen vermieden werden.

Ab wann könnte die Steuerklassen-Reform starten?
Wichtig: Die aktuellen Steuerklassen sind noch nicht abgeschafft und es gibt auch noch kein endgĂŒltiges Gesetz, welches beschlossen hat, dass die Reform auch in Stein gemeiĂelt wurde. Eine Ănderung wird frĂŒhestens in ein paar Jahren spruchreif, denn die Ănderung könnte bei Erfolg erst ab 2030 in Kraft treten.
Was haltet ihr von dieser Idee? Sollte das System gerechter verteilt werden und ist solch eine Ănderung ein guter Weg oder sollte es beim altbewĂ€hrtem bleiben?
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Unsere geschÀtztem Politiker sollen erst mal selber Steuern bezahlen um zu wissen wovon sie reden!
Da haben die Politiker nichts zu tun. 90% aller Gesetzes und Verordnungs-Ănderungen sind VorschlĂ€ge der Verwaltung. In diesem Fall ist es ein Vorschlag der Bundesfinanzverwaltung.
Aus meiner Sicht ist es eine Bevormundung des Staates. Jede Familie fĂŒhrt sich selbst wie ein eigenes kleines Unternehmen. Und nur das Unternehmen weiĂ, was am Besten ist. Hier geht es wieder um rein ideologische Gesinnungen, die gegen den Willen anderer durchgesetzt werden sollen. Entscheidet eine Familie, dass die Mutter zuhause bleibt, ist es deren Entscheidung. Woher sollen eigentlich diese ganzen angeblichen freien Vollzeitstellen kommen? Man tut aktuell so, als sei Teilzeit eine Qual fĂŒr die Unternehmen. Im Einzelhandel beispielsweise wird kaum etwas anderes eingestellt.
Besser kann man es nicht formulieren đ. Vollzeitstellen gibt es nahezu Null. Der gesamte Handel bietet hauptsĂ€chlich Teilzeit.
Gar nicht gut, wenn man Alleinverdiener ist.
Bei 4/4 und 3/5 kommt am Ende des Jahres das gleiche raus, allerdings hat man mit 3/5 einen LiquiditÀtsvorteil der bei Familien mit einem Vollzeit und einer Teilzeit ein Vorteil sein kann, wenn man zum Beispiel am Jahresende hohe Werbungskosten hat. Der LiquiditÀtsvorteil ist auch sinnvoll wenn man zum Beispiel eine Finanzierung einer Wohnung oder eines Hauses noch zu bedienen hat. Die SPD geht mal wieder davon aus, dass es immer nur um die Steuer geht, aber manchmal sollte man auch mal auf die familÀre Situation achten, als immer nur die Steuer um Blick zu haben.
Der LiquiditĂ€tsvorteil kann aber auch zum Nachteil werden, wenn es zu einer Steuernachzahlung kommt..Â
Ich glaube diese Planung haben die schon seit 5 Jahren. Warten wir noch weitere 5 Jahre und es gibt eventuell eine EntscheidungÂ
Wenn die Frau nicht arbeiten sollte, hat doch das Ehepaar ĂŒber das ganze Jahr hinaus weniger Geld zur VerfĂŒgung als mit 3&5?
Die ganzen EinschrÀnkungen verstehe ich nicht.
Die entscheidende Wahrheit:
Die Kombination 3/5 ist kein echter Steuervorteil, sondern nur ein LiquiditÀtsvorteil.
Am Jahresende (bei der SteuererklĂ€rung) gleicht sich die Steuerlast wieder aus â unabhĂ€ngig davon, ob 3/5 oder 4/4 gewĂ€hlt wurde, da die insgesamt geschuldete Einkommensteuer gleich bleibt.
So sieht es aus – aber schon ein Vorteil ! đÂ
Vom aktuellen System in der Kombination 3&5 profitiert tatsÀchlich nur ein kleiner Teil stÀrker und zwar in Ehen mit Alleinverdiener oder wenn der Gehaltsunterschied extrem hoch liegt Gehalt höher 100k pro Jahr. In allen anderen Varianten ist es tatsÀchlich so das es sich am Jahresende mit einer Nachzahlung ausgleicht.
Bei Bezug von Lohnersatzleistungen ist eine kluge Wahl der Lohnsteuerklassenkombination (z.B. 3/5) in Betracht zu ziehen.
Ob 4/4 oder 3/5 ist am Ende des Jahres egal, die Steuern sind die gleichen die man bezahlen muss. Bei dem einen zahlt man es monatlich und bei dem anderen einmal im Jahr.
Leider verstehen das viele nicht..Â
Moment mal. Im Endeffekt (ĂŒber das volle Jahr betrachtet) zahlt man doch immer gleichviel Steuern – egal ob man die Kombination 4/4 oder 3/5 hat. Entweder hat man monatlich ggf. mehr Netto und zahlt dafĂŒr Steuern nach oder man hat monatlich ggf. weniger Netto und erhĂ€lt dafĂŒr eine RĂŒckerstattung ĂŒber die SteuererklĂ€rung…
Daher verstehe ich die Anschaffung nur bedingt (Stichworte Fairness, AbhĂ€ngigkeit, Heimchen…)
kenne kaum jemanden mit der Kombination 4/4, da fĂŒr alle ein monatlich höheres Netto auf dem Konto wichtiger ist, als eine RĂŒckzahlung per SteuererklĂ€rung 1,5 oder möglicherweise erst 2 Jahre spĂ€ter wenn die Bearbeitung erfolgt ist.
Das ist der erste Schritt zur Abschaffung des Ehegattensplittings und somit eine enorme Steuererhöhung.
So siehtâs aus! Ich denke aber, dass es nur die zukĂŒnftigen Ehen betreffen wird.
Ich habe tÀglich damit zu tun. Wenn es wirklich mit 4/4 besser wÀre, frage ich mich nur warum nach der Automatischen Einstufung kurz drauf die AntrÀge gestellt werden auf Wechsel in die Kombination 3/5.
Auf das monatliche Nettoeinkommen bezogen mag das stimmen. Aber beim Lohnsteuerjahresausgleich ist die Lohnsteuerklasse unerheblich, da die zu zahlende Lohnsteuer dort erst verbindlich festgesetzt wird. Und je nach Verdienst/Steuerklasse gibt es eben eine RĂŒckzahlung oder eine Nachforderung. Aber die Höhe der zu zahlenden Lohnsteuer ist immer abhĂ€ngig vom Gesamteinkommen, nicht von der Steuerklasse.
UnabhĂ€ngig von der Steuerklasse wird doch bei der LohnsteuererklĂ€rung die tatsĂ€chliche Steuerlast berechnet, und je nachdem gibt es eben ne RĂŒckzahlung (meist bei 4/4) oder ne Nachzahlung (meist bei 3/5). Wir haben seit Jahren 4/4 und freuen uns jedesmal ĂŒber eine RĂŒckzahlung, von der dann der Sommerurlaub bezahlt wird.
Ich kenne viele, die das Konzept nicht verstanden haben und auch getrennte Konten trotz Ehe haben. Die Frau erhĂ€lt dann eben bei 3&5 fast nichts. Es wĂ€re mit der neuen Regelung nur eine gefĂŒhlter Vorteil.
Ehepaare haben doch Wahlfreiheit, ob sie 4 & 4 oder 3 & 5 nehmen, es ist also eine bewusste Entscheidung. Wieso denkt der Staat, da jetzt eine Fairness herstellen zu mĂŒssen? Manchmal macht einer der Ehepartner mehr Hausarbeit als der andere, auch nicht fair. Wird das auch bald vom Staat geregelt?
Bei der SteuererklĂ€rung regelt die gemeinsame Veranlagung ja das âProblemâ und alles ist wieder so, wie es jetzt auch ist
Geht darum Fehlanreize zu nehmen. Sinnbildlich das Heimchen vom Herd geht nur Teilzeit arbeiten, weil es sich „nicht lohnt“ Vollzeit zu gehen, weil der Mann ja genug verdient.
Und genau das sollte man jedem selbst ĂŒberlassen!
Meine Frau mĂŒsste eigentlich gar nicht arbeiten, tut dies aber in Teilzeit und das ist auch so gewollt. Nix Telzeitfalle von der die Politiker immer reden. Auch so ein Begriff, den eigentlich gar nicht gibt.