Über den großen Teich: So kommst Du günstiger in die USA

Urlaub in Amerika. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Kaum einer, der das riesige Land nicht einmal besuchen möchte. Doch im Gegensatz zu Flügen innerhalb Europas, die stellenweise zum Dumping-Preis angeboten werden, sind Flüge in die USA oft teuer. Doch das muss nicht sein: Wer genau vergleicht und rechtzeitig bucht, kann ordentlich sparen. Das gilt auch für den Urlaub in Amerika. Überall sind kräftige Preisnachlässe drin. Wir sagen Dir, wo Du sparen kannst.

Billigflieger, wie wir sie kennen, sind in die USA kaum unterwegs. Gezwungenermaßen muss man häufig auf die großen Fluglinien ausweichen. Die kosten allerdings ihren stolzen Preis für Hin- und Rückflug. Da bleibt weniger Reisebudget für die Unterkunft im Land der unbegrenzten Möglichkeiten übrig. Oder der Ausflug zum Grand Canyon muss dann eben beim nächsten Mal stattfinden. Ein Urlaub in Amerika muss aber nicht unbedingt teuer sein.

Über den großen Teich: So kommst Du günstiger in die USA

Ein Selfie auf dem Times Square in New York: Wer vergleicht, kann beim USA-Urlaub ordentlich sparen. Bildquelle: Maridav – 219985303 / Shutterstock.com

Der Weg zum günstigen Flug in die USA

Wer in die USA fliegen möchte, sollte sich rechtzeitig vorher nach einem Flug erkundigen. Bei den meisten Anbietern spart man, wenn man früh dran ist. Fast immer gibt es bei den größeren Anbietern ein USA-Special, wo man günstigere Tickets findet.

Tipp: Registriere Dich für den Newsletter der einzelnen Gesellschaften. Oft bekommen nur Newsletter-Abonnenten die wirklich günstigen Angebote. Zum Beispiel zum Christmas-  Shopping nach New York.

Werde auch selbst aktiv. Hole viele Angebote der einzelnen Fluglinien ein. Schaue einfach auf den Homepages der großen Gesellschaften nach. Lufthansa, Northwest Airlines, Delta Airlines, KLM, Air France – unter anderem diese Linien fliegen von Europa über den Nord-Atlantik in die USA.

Aktuell: Die Lufthansa übernimmt den Großteil von Air Berlin. Da könnten sich noch günstige Möglichkeiten für neue Flugrouten ergeben – also haltet euch auf dem Laufenden!

Die andere Art, beim Flug zu sparen: Spät buchen!

Auch das ist möglich: Spätbucher, also Last-Minute-Reisende dürfen sich ebenso über das eine oder andere Schnäppchen beim Urlaub in Amerika freuen. Das gilt insbesondere dann, wenn man beim Reiseziel flexibel ist. Wenn es nicht unbedingt New York oder Miami sein soll, dann kannst Du mit einem Last-Minute-Flug Deinen Geldbeutel zum Lachen bringen.

Wie spare ich bei Flügen innerhalb der USA?

Es ist kein Geheimnis: Amerika ist ein riesiges Land. Wer hier zum Beispiel von der Ostküste zur Westküste gelangen will, kann entweder mit dem Mietwagen (unter anderem über die Route 66) fahren und benötigt dafür mehr als eine Woche. Schneller geht es, wenn das Flugzeug genutzt wird. Auch hier sind Schnäppchen möglich, denn auch in den USA gibt es so genannte „Billigflieger“:

  • Midwest Airlines
  • AirTran
  • Frontier Airlines
  • Spiritair

Das sind nur einige der günstigsten Fluggesellschaften, die Inlandsflüge innerhalb der USA anbieten und den entspannten Urlaub in Amerika möglich machen. Eine vollständige Liste findest Du hier.

Wie gestaltest Du Deinen Urlaub in Amerika günstiger?

Wenn Du an Deinem Ziel angekommen bist, heißt es noch lange nicht, dass Du spätestens jetzt tiefer in die Tasche greifen musst. Kaufe Dir Deine Wasservorräte und Snacks, die Du auf Deinem Zimmer brauchst, nicht beim Hotel. Besorge Dir diese Dinge direkt im nächstgelegenen Supermarkt. Dort sind sie in der Regel billiger, und Du hast eine größere Auswahl.

Mietwagen schon in Deutschland buchen

Gleiches, weil günstiger, gilt auch für die Miete eines Mietwagens. Diesen solltest Du bereits vor Abreise von Deutschland aus buchen. Die Preise vor Ort sind, vor allem in Großstädten und an Flughäfen, extrem gesalzen. Buchst Du den Wagen schon in Deutschland, sind bereits sämtliche Versicherungen mit inbegriffen. Das ist vor Ort nicht immer selbstverständlich und kostet mitunter einen Aufpreis auf den ohnehin schon teuren Mietpreis.

Über den großen Teich: So kommst Du günstiger in die USA

Kuriose Fakten über Amerika. Erstaunlich ist der Umsatz, den amerikanische Händler in der Weihnachtszeit erzielen. Im Vergleich zu anderen Ländern ist er enorm. Bildquelle: KateChe – 562723483 / Shutterstock.com / Eigene Darstellung

Hostel statt Hotel

Die so genannten Hostels bieten eine echte Alternative für den Urlaub in Amerika, wenn man sich das (teure) Hotel sparen möchte. Heutzutage sind diese Hostels auch keine Jugendherberge-ähnlichen Absteigen, sondern modern und freundlich eingerichtet. Wenn Du eine Stadt nur ein paar Tage besuchst und danach weiterziehst, sind Hostels absolut zu empfehlen. In den meisten Hostels steht Dir ein Gemeinschaftsraum zur Verfügung, in dem Du frühstücken, Fernsehen und im Internet surfen kannst. Einige Anbieter stellen auch Bücher zur Verfügung.

Schlafen kann man in Gemeinschaftszimmern, dann wird’s noch billiger. Wer lieber seine Ruhe hat, bucht ein Doppel- oder Einzelzimmer. Auch diese Variante wird immer häufiger angeboten.

Übrigens sind Hostels nicht nur für junge Leute gedacht. Mittlerweile finden sich auch Best-Ager dort gerne ein.

Campingplatz statt Dach über dem Kopf

Auch in den USA gibt es selbstverständlich Campingplätze. Für Rucksacktouristen ein wahres Eldorado. Und das Schöne: In den USA gleichen Campingplätze stellenweise einem Hotel. Da gibt es Pools, einen Jacuzzi oder auch WLAN – alles kein Ding im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Nacht legt man rund 30 Dollar auf den Tisch und spart, wenn man sogar einen längeren Aufenthalt bucht.

Sparen kannst Du auch beim Essen

Wer keinen großen Wert auf gesunde Ernährung legt, kann gerade beim Urlaub in Amerika kräftig sparen. Fast Food gibt’s an jeder Ecke, aber auch Restaurants, wo ein üppiges Mahl nicht die Welt kostet.

So kannst Du in den USA beim Essen sparen

Fast Food Internationale Küche Doggybag
Es ist zwar nicht jedermanns Sache, aber es ist eine Alternative zum Geld sparen: Fast Food. Du wirst nicht auf zahlreiche McDonalds, BurgerKing oder KFC warten müssen – an beinahe jeder Straßenecke ist mindestens eines dieser Restaurants vertreten. Gesund ist es zwar nicht unbedingt, aber in den USA möchte man ja auch gerne mal die Lebensart der Menschen dort hautnah erleben, oder? Natürlich findest Du in den USA unglaublich viele, gute Restaurants. Italienisch, Chinesisch, Mexikanisch, Japanisch – hier ist alles vertreten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in der Regel absolut in Ordnung. Wenn Du zum Beispiel nach Miami reist, solltest Du unbedingt die kubanische Küche probieren. Sie ist dort häufig anzutreffen und für Dich als Touristen beinahe schon ein Muss. Die Portionen in den USA sind mit denen in Deutschland oftmals nicht zu vergleichen. Es kann durchaus vorkommen, dass man Dir eine Portion auf den Teller haut, von der zuhause die ganze Familie satt würde. Im Ernst: Die Amerikaner sparen nicht beim Servieren. Was Du nicht schaffst, lass Dir einpacken. Keine Angst, das machen viele Menschen so. Das Päckchen, was man Dir dann schnürt nennt man „Doggybag“.

Tabelle: Ernähren in den USA muss nicht teuer sein.

Auf den richtigen Monat kommt es an

Einplanen solltest Du bei Deinem Urlaub in Amerika, wann genau Du das Land besuchen möchtest. Es gibt nämlich durchaus Monate, wo sowohl Flüge, als auch Unterkünfte günstig sind. Das ist in der Regel in den Wintermonaten so, also dann, wenn viele gerne daheim bleiben.

Aber Achtung: Es gibt eine ganz große Ausnahme! Zum „Black Friday“ schießen die Preise bis nach Silvester in die Höhe. Der Grund: Der Black Friday (der vierte Freitag im November und der Tag nach Thanksgiving) gilt als der Start in die Weihnacht-Einkaufssaison. Dass dann die Straßen und Geschäfte, vor allem in den Großstädten, pickepacke voll sind, dürfte klar sein. Profitieren wollen natürlich auch die Gastronomen und Hoteliers davon. Die Fluglinien sowieso. Diese bieten spezielle Pakete zum „Christmas Shopping“ an. Diese sicherst Du Dir günstiger, wenn Du Dich für die Newsletter der Fluggesellschaften anmeldest. Manche Sparangebote schicken die Linien nämlich nur an ihre Abonnenten raus.

 

Souvenirs, Souvenirs

Na klar: Da machst Du einmal Urlaub in Amerika und willst natürlich auch Andenken mit nach Hause bringen. Da bist Du in guter Gesellschaft, denn shoppen ist in den USA Volkssport. Schuhe, Klamotten, Sportartikel, Elektronik, Kosmetik und vieles mehr – die Läden reißen sich um Kunden. Achte beim Kauf von Elektrogeräten aber auf die Anschlüsse: Sind sie geeignet für 220 Volt, wie bei uns? Wenn ja, solltest Du Dir noch Adapter besorgen, um das Gerät an einer deutschen Steckdose betreiben zu können.

Sparpotential bietet sich in den amerikanischen Läden jede Menge. Wenn nicht gerade Weihnachtszeit ist, und dadurch die Preise in die Höhe schießen, müssen sich die amerikanischen Shop-Betreiber ebenfalls gegenseitig unterbieten und eine clevere Preispolitik bieten. Bummeln und Vergleichen lohnt sich auch in Amerika.

Welchen Handytarif brauche ich im USA-Urlaub?

Eine eigens für den USA-Urlaub angeschaffte, amerikanische Prepaid-Karte ist eine sinnvolle Investition. Weil im amerikanischen Netz damit keine Roaming-Gebühren anfallen, surfst und telefonierst Du günstiger. Achte darauf, dass der Prepaid-Vertrag keinen Mindestumsatz, bzw. eine Mindestlaufzeit beinhaltet.

Diese Karten kannst Du bereits aus Deutschland bestellen. Im Internet vergleichst Du die Anbieter und lässt Dir die Karte ganz bequem nach Hause schicken. Natürlich kannst Du die Karte auch in einem Laden vor Ort kaufen. Dann kann es aber sein, dass sie etwas teurer ist.

Eine weitere Möglichkeit ist es, sich beim heimischen Anbieter nach einem Auslandstarif oder einer Auslands-Flat zu erkundigen. Das könnte den Vorteil haben, dass Du von den USA zum ganz normalen Tarif auch nach Hause telefonieren kannst.

Über den großen Teich: So kommst Du günstiger in die USA

Video: Wer auf den Geschmack kommen möchte: Hier hat eine Familie ihren gesamten Urlaub in Amerika gefilmt. Eine Rundreise von New York, die Niagarafälle, Toronto, Los Angeles und Las Vegas. Quelle: YouTube

Die Do’s und Dont’s in den USA

Andere Länder, andere Sitten. Nicht alles, was in Deutschland selbstverständlich ist, gilt auch für den Urlaub in Amerika. So kann es schon ein Fehler sein, wenn Du Dich im Restaurant an den nächstbesten Tisch setzt. Falsch, denn in den USA wartet man in vielen Restaurants, bis man einen Platz zugewiesen bekommt. Weitere Verhaltensregeln:

  • Immer 15 bis 20 Prozent Trinkgeld geben. Die Kellner und Bedienungen bekommen keinen Lohn und leben vom Trinkgeld. Anders ist das, wenn auf der Rechnung „service included“ steht. Dann ist das Trinkgeld schon drin.
  • Wenn Du im Auto von der Polizei angehalten wirst: Bleib sitzen! Nicht aussteigen! Verhalte Dich ruhig und lass die Hände am Lenkrad.
  • Wenn Du eine Toilette suchst, frage nach den „rest rooms“. Der Begriff „Toilet“ gilt im Amiland als vulgär.
  • Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit ist fast überall verboten! Auch das sichtbare Mitführen von Alkohol kann Dich in Schwierigkeiten bringen. Die Flaschen werden deshalb in blickdichten Tüten verkauft.
  • Nackt in die Sauna? Nicht in Amerika! Wer nackt in eine Sauna geht, muss mit einer Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses rechnen.
  • Rauchen in der Öffentlichkeit ist in den USA ebenfalls fast überall verboten.

Hochsicherheitsland USA: Die Einreisebedingungen

Um überhaupt Urlaub in Amerika machen zu dürfen, brauchst Du einen maschinenlesbaren Reisepass. In Deutschland sind diese Dokumente in Bordeaux gehalten. Besitzt Du nur einen vorläufigen Pass, kommst Du nicht ins Land. Hast Du Deine Fingerabdrücke im Reisepass gespeichert? Wenn ja, hast Du es bei der Einreise leichter. Dennoch wird man von Dir Fingerabdrücke abnehmen und ein Bild machen. Anschließend wird in Deinem Pass eingetragen, wann Du eingereist bist und wann Du wieder gehen musst.

Touristen benötigen kein Visum. Sie nehmen am Esta-Verfahren teil. Das ist eine elektronische Einreiseerlaubnis, die 14 US-Dollar kostet. Sie gilt zwei Jahre. Ein Visum benötigen nur Geschäftsreisende und Austausch-Studenten.

Besonderheit mit Deinem Gepäck

Achte darauf, dass Dein Koffer ein so genanntes TSA-Schloss hat. Die TSA heißt „Transport Security Administration“ und ist die in den USA zuständige Flugsicherheitsbehörde. In den USA bist Du bei der Durchsuchung nicht dabei. Die Beamten sind berechtigt, die Koffer aufzubrechen, wenn sie es für notwendig halten. Eine Entschädigung bekommst Du anschließend nicht.

Abhilfe schaffen die genannten TSA-Schlösser. Dafür haben die Sicherheitsleute einen Spezialschlüssel, der es ihnen (und nur ihnen) ermöglicht, den Koffer zu öffnen, ohne ihn kaputt zu  machen.

Fazit

Ein Urlaub in Amerika macht Spaß, ist interessant und muss nicht teuer sein. Gewisse Dinge kann man im Vorfeld bereits in Deutschland erledigen und bezahlen. Vor Ort solltest Du ebenfalls die Augen offen halten und Preise vergleichen. Wer beim Essen sparen möchte, kann das umfangreiche Fast Food-Angebot in Anspruch nehmen. In jedem Fall gilt: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten bietet jede Menge für Sparfüchse.

 

 

Bildquellen:

Maridav – 219985303 / Shutterstock.com

lazyllama – 536307562 / Shutterstock.com

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