Xiaomi Mi Pad 3 im Test – Erfahrung & Fazit!

Da ist es endlich – der Nachfolger des Mi Pad 2, das Mi Pad 3. Gearbest war so freundlich uns ein Exemplar für ein eigenes Review zu zuschicken. Vielen Dank dafür an dieser Stelle. Wir wollten es uns natürlich nicht nehmen lassen und dieses neue Stück Technik ein wenig unter die Lupe nehmen.

Uns ist es immer sehr wichtig, dass wir Produkte, die wir bewerben, auch einmal selbst in der Hand halten zu können. Xiaomi liefert hier wie gewohnt mal wieder erstklassige Arbeit und Qualität ab. Eins stört mich persönlich allerdings ein wenig: das Tablet, welches 7,9 Zoll misst, ist leider nur in Gold zu haben. Der Eine mag es, der Andere nicht. Klare Geschmackssache, angesichts des Preises bekommt man dennoch ein solides Tablet mit gehobener Ausstattung.

Xiaomi Mi Pad 3 im Test   Erfahrung & Fazit!

Benchmark: Xiaomi Mi Pad 3 unter der Lupe

Ich glaube die Meisten von euch interessieren sich mehr für Zahlen, also möchte ich die Benchmarkwerte direkt am Anfang liefern. Ich muss sagen, das Mi Pad 3 schlägt sich sehr solide. Erzielen konnte ich im Antutu Benchmark ganze 80.530 Punkte. Verglichen mit einem iPad Air 2, welches ca. 98.000 Punkte erhält, ist der Wert durchaus gut, wenn nicht sogar sehr gut.

Klar liegt das iPad Air 2 hier wieder vorn. Man muss aber auch ehrlich eingestehen, dass das iPad seiner Zeit des Benchmarks (2014) um einiges teurer war, als das Mi Pad 3. Außerdem kommt hinzu, dass sich diese Werte heutzutage dank neuer iOS Updates auch erhöhen könnten. Nichtsdestotrotz muss sich das Mi Pad 3 mit knapp über 80.000 Punkten nicht verstecken.

Mit Geekbench konnte ich ebenso gute Resultate im Single- als auch Multi-Core erreichen. Beide Werte, 1.587 und 3.837, sind ein guter Durchschnitt. Verglichen mit dem iPad Air 2, welches im Single-Core mit 1.791 Punkten glänzen kann, liegt das Mi Pad 3 hier auch nur eine Nasenspitze hinten. Übrigens, im Multi-Core schaffte es das iPad Air 2 auf 4.087 Punkte – also auch nicht unbedingt viel mehr als das Mi Pad 3.

Design und Verarbeitung des Xiaomi Mi Pad 3

Xiaomi Mi Pad 3 im Test   Erfahrung & Fazit!Zum Punkto Design kann man eigentlich gar nicht viel sagen. Die Farbe ist wie oben bereits erwähnt nicht wählbar. Das Erste, was ich immer nach Erhalt neuer Hardware mache ist, dass ich die Lautstärkewippe und den Powerknopf gefühlt kontrolliere. Beide Knöpfe haben einen festen Sitz und wackeln nur sehr minimal. Es klappert nichts und die Druckpunkte sind präzise – so wie es sein soll.

Das Gehäuse besteht – wie schon beim Mi Pad 2 – komplett aus Aluminium und es ist erstaunlicherweise weniger anfällig gegen Kratzer, als es z.B. ein iPad ist. Das kann (!) unter Umständen an der Farbe liegen, sodass man kleinere Kratzer kaum bis weniger wahrnimmt. Ach ja, es ist natürlich ein 3,5mm Klinkenanschluss verfügbar. In der heutigen Zeit ist das vielleicht eine wichtige Information und eine Tatsache, auf die viele von Euch bestimmt nicht verzichten wollen.

Das Gewicht ist mit 328g für ein 7,9 Zoll Tablet auf jeden Fall in einem Bereich, der als angenehm empfunden wird. Meiner Meinung nach ist die Größe perfekt für Reisen, aber auch für die Nutzung auf der Couch oder im Bett. Wer nicht viel Platz in seinem Rucksack hat, kann den kleinen Kerl somit auch einfach mit in die Uni nehmen.

Als Kritikpunkt muss ich leider bemängeln, dass es wie immer nur Software-Buttons gibt. Der Rand zwischen Display und Gehäuse ist auf der oberen und unteren Seite somit sehr groß (jeweils ca. 1,9cm). Wenigstens im unteren Bereich hätte Xiaomi das Display noch ein wenig strecken können, aber auch das liegt im Auge des Betrachters.

Fazit zur Verarbeitung: das Mi Pad 3 ist definitiv hochwertig verarbeitet. Keine scharfen Kanten, kein Geklappere an den Tasten und auch Spaltmaße konnte ich keine sehen. Dank Typ-C Anschluss ist der Ladevorgang auch im Nu abgeschlossen und das Tablet binnen maximal 4 bis 4,5 Stunden einsatzbereit.

Das Display: Viel Technik, viel Schärfe – aber auch ein paar Abzüge

Ich möchte noch ein wenig genauer auf das Display eingehen. Quasi das A und O eines Tablets, wenn ihr mich fragt. Das Display ist – wie bereits mehrfach erwähnt – 7,9 Zoll groß und misst 20cm in der Diagonale. Mit einer Auflösung von 1.536 x 2.048 Pixeln kann das IPS Display eine Pixeldichte von 324ppi vorweisen. Wer sich hin und wieder mit technischen Zahlen beschäftigt, wird garantiert wissen, dass Apple’s iPad Geräte weniger Pixeldichte vorweisen als das Mi Pad 3.

Xiaomi Mi Pad 3 im Test   Erfahrung & Fazit!

Ein neues Feature gegenüber dem Mi Pad 2 konnte ich auf Anhieb finden: die Sunlight Technology. Xiaomi verspricht damit, dass man somit nicht nur Zuhause, sondern auch im Freien das Display optimal ablesen kann. Das wollte ich mir natürlich nicht nehmen lassen und habe es sofort (Samstag, 27. Mai 2017 bei 30 Grad) ausprobiert. Fehlanzeige! Bei starker Sonneneinstrahlung bringt auch diese Technology nicht sehr viel. Aber bitte versteht mich nicht falsch – sie Sonne brannte mir auf meinen Pelz und war wirklich sehr stark. Am Abend habe ich einen zweiten Versuch gewagt und mich in die Abendsonne gesetzt, welche hinter mir unterging. Und siehe da, normale Lichtverhältnisse im Freien kann die Sunlight-Option definitiv leserlich verbessen. Daumen hoch, Xiaomi!

Kommen wir zum nächsten Kritikpunkt. Nach gut 2 Stunden intensiver Nutzung sah das Display aus, als hätte ein kleines Kind seinen Spaß darauf gehabt. Es wimmelte nur so von Fingerabdrücken. Natürlich ist das heutzutage nicht wirklich ein Kritikpunkt als solcher, immerhin können wir Smartphones und Tablets nur mit den Fingern bedienen. Dennoch muss ich sagen, dass man ohne Putztuch keine sehr lange Zeit damit unterwegs sein sollte. Vor allem, wenn man mit dem Tablet viel lesen möchte und die Lichtverhältnisse sehr stark nach oben gehen, wird es immer schwieriger etwas auf dem Display zu verkennen, je mehr Fingerabdrücke vorhanden sind.

Fazit zum Display: knackige Farben, sehr klare Wiedergabe und dank Lesemodus und Monochrom-Modus kann hier und da das Display getuned werden, um z.B. die Blaustrahlung zu reduzieren, damit das Lesen angenehmer empfunden wird.

Xiaomi Mi Pad 3 im Test   Erfahrung & Fazit!

Ausstattung & Leistung: der Alleskönner?

Kommen wir zu einem Punkt, der vor allem diejenigen interessieren dürfte, die sich mit Benchmarkwerten nicht auskennen und damit nichts anfangen können. Das Mi Pad 3 hat einen MediaThek MT8176 Prozessor, 4GB Ram und satte 64GB Speicher verbaut. Vor allem beim internen Speicher sehe ich hier die absoluten Pluspunkt. Ich denke, dass jeder mit 64GB auskommen dürfte – notfalls muss die Cloud eben die Last von den Schultern nehmen. 😉

Zum Punkto Gaming kann ich nicht viel sagen. Xiaomi verbaute hier eine PowerVR GX6250 GPU, welche nicht gerade zu den Stärken eines MediaThek Prozessors gehört. Ich bin ehrlich und habe kein Spiel ausprobiert. Trotzdem möchte ich erwähnen, dass ihr meinen Kritikpunkt zur GPU nicht zu streng nehmen solltet. Die GPU gehört zwar nicht zur Champions League der Grafikchips, Probleme solltet ihr im Großen und Ganzen aber trotzdem nicht bekommen, wenn ihr ein Spiel zocken möchtet.

64GB Speicher – wie gesagt, ausreichend und absolut zufriedenstellend. Die Lesegeschwindigkeit beträgt ca. 151 MB/s und ein Schreibvorgang wird mit 122 MB/s abgewickelt. Natürlich gibt es schnelleren Speicher, aber Leute, wofür denn bitte? Leider muss man an dieser Stelle einen weiteren Kritikpunkt angeben: ein microSD-Slot ist leider nicht verfügbar und somit kann der interne Speicher nicht erweitert werden.

Kamera: 13 Megapixel mit minimalen Einschränkungen

Eine Kamera muss bei mir nicht unbedingt in der oberste Liga mitspielen, wenn es sich um ein Tablet handelt. Ich möchte damit Surfen, Lesen und interagieren. Natürlich hängt das Ganze auch wieder von Euch und Euren Gewohnheiten sowie Anwendungsgebieten ab.

Mit 13 Megapixel ist die Kamera auf der Rückseite gegenüber die vom Mi Pad 2 immerhin verbessert worden. Bei starker Sonneneinstrahlung muss man allerdings in Kauf nehmen, dass die Bilder körnig und teils unscharf wirken. Fairerweise muss ich sagen, dass ich keinen Autofokus genutzt habe, um das Lichtbild nicht zu verändern. Hier ist definitiv noch Spielraum gegeben. Bilder im Schatten werden hingegen scharf und haben tolle Farben. Klar, mit einer Kamera eines teuren Smartphones, wie dem iPhone 7 Plus oder dem Google Pixel kann das Tablet nicht mithalten.

Die Frontkamera habe ich ebenfalls getestet und für 5 Megapixel macht auch sie durchschnittlich gute Schnappschüsse. Leider mangelt es auch hier wieder an Schärfe, aber für ein schnelles Selfie reicht sie definitiv aus.

Der Akku des Xiaomi Mi Pad 3

Xiaomi verbaute im Mi Pad 3 nun einen 6.400 mAh starken Akku. Ich muss gestehen, dass dieser Wert zwar nicht überdurchschnittlich groß, aber für ein 7,9 Tablet absolut ausreichen ist. Videos können in einer Dauerschleife bis zu 11 Stunden abgespielt werden. Dieser Wert hängt natürlich von der Helligkeit des Displays und der Lautstärke von den Lautsprechern ab.

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3 Kommentare zu "Xiaomi Mi Pad 3 im Test – Erfahrung & Fazit!"

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Florian
Admin

Momentan knapp 227€ im Hongkong Warenhaus: https://www.mein-deal.com/xiaomi-mi-pad-3/

Anil
Gast
Anil

Aktuell bei 334,24 Dollar

Al Bert
Gast
Al Bert

Wie sieht der Preis aus bitte?

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