Info: Preiserhöhung bei WinSIM – Gründe & Alternativen

Erinnert ihr euch noch daran, dass Roaming Gebühren ab dem 15.06. abgeschafft werden? Zugegebenermaßen gingen wir damals nicht unbedingt von einer Preiserhöhung aus, schließlich reguliert sich der Markt und passt sich den Angelegenheiten an. Das mit WinSIM der erste Anbieter nun eine Preiserhöhung ankündigt ist in meinen Augen für die anderen Anbieter ein Vorteil, welche Anbieter ähnliche Angebote wie WinSIM haben klären wir etwas weiter unten. WinSIM wird für ihre Tarife die Preise erhöhen – das gilt auch für Bestandskunden.

Mögliche Alternativen

Details zur Preiserhöhung:

Ab dem 01.05.2017 wird bei WinSIM an der Preisschraube gedreht und die Tarife werden monatlich um 1-2€ teurer. Das mag sich nicht viel anhören, aber WinSIM bietet unter anderem aktuell Tarife für circa 3,99€ monatlich an, die Preiserhöhung wäre dann bei 50%. Einen offiziellen Grund für die Preiserhöhung gibt es nicht, schließlich darf jeder Anbieter selbst über seine Preise bestimmen. Das neue Gesetz zum Thema EU-Roaming dürfte aber sicherlich keine untergeordnete Rolle spielen.

Wie kann ich kündigen:

Wer kündigen möchte kann das durch das Sonderkündigungsgesetz machen. Danach könnt ihr euch nach nach den besten Handytarifen umschauen. Wartet aber auf die Bestätigung durch WinSIM und fordert beim Kündigen auch eine Bestätigung an damit ihr alles Schwarz auf Weiß habt. Wir veröffentlichen natürlich weiterhin sehr gute Angebote. Eure Handynummer ist 90 Tage nach einer Vertragsauflösung für euch noch reserviert – ihr verliert eure Handynummer nicht!

Widerspruch einlegen:

Man kann natürlich auch Widerspruch einlegen (Servicewelt einloggen -> Widerspruch) oder via Telefon oder eMail (06181 70 740 94 / preisanpassung@drillisch-online.de). Vergesst dabei nicht eure persönlichen Daten wie Kundennummer anzugeben. Ich persönlich würde keinen Widerspruch einlegen, die Zeit würde ich mir sparen, da ich nicht an einen langfristigen Erfolg glaube und es genug Alternativen gibt.

Edit: In einer vorherigen Version sind wir fälschlicherweise davon ausgegangen, dass nur Kunden mit einem flexiblen monatlichen Vertrag betroffen sind. Anscheinend ist aber jeder Kunde betroffen.