
Wie man weiß, mahlen die deutschen Mühlen immer ein wenig langsamer, dafür aber gründlicher. Aktuell treibt die Bundesregierung die Digitalisierung der Verwaltung weiter voran. Geplant ist es, dass jeder Bürger in Deutschland ein digitales Bürgerkonto erhält. Die schon vorhandene BundID soll sich in den kommenden Jahren zur DeutschlandID weiterentwickeln.
Was im ersten Blick nach einer weiteren Registrierungspflicht aussieht, soll aber Behördengänge deutlich vereinfachen, da diese dann zukünftig online erledigt werden können.
Was ist die BundID überhaupt?
Schon heute gibt es für Bürger die sogenannte BundID, mit denen registrierte Bürger ganz einfach mit dem eigenen Konto verschiedene Services in Anspruch nehmen können. Unter anderem kann mit dieser ID ganz einfach:
- Online-Anträge gestellt werden
- sich gegenüber Behörden identifizieren
- Bescheide digital empfangen
- persönliche Daten für Anträge hinterlegen.
Eine Anmeldung zur BundID durch den Online-Ausweis, ELSTER oder auch Benutzername und Passwort möglich.

Aus BundID wird DeutschlandID
Bund und Länder arbeiten bereits an einer Weiterentwicklung dieses Services. So ist geplant die ursprüngliche BundID zur DeutschlandID weiterzuentwickeln, was dafür sorgen wird, dass noch mehr Behördengänge digital absolviert werden können.
Das Ziel der Umstellung ist, dass ein einheitliches Bürgerkonto entsteht, welches für jede Behörde in ganz Deutschland genutzt werden kann. Somit auch komplett unabhängig von dem jeweiligen Bundesland und auch Behörde. Unterschiedliche Landeskonten sollen also der Vergangenheit angehören.
Ab wann soll das Pflichtkonto kommen?
Die Bundesregierung hat im aktuellen Koalitionsvertrag einen direkten Plan entwickelt. So soll die verpflichtende Einführung ab dem Jahr 2028 angestrebt werden. Bis zu diesem Jahr konzentriert sich die Regierung auf die technische Infrastruktur, damit die Umstellung vollständig eingeführt werden kann.
Wichtig hierbei: Bis zur geplanten Umstellung bleibt die Nutzung der digitalen Dienste komplett freiwillig. Es können also weiterhin Behördengänge auch im realen Leben erledigt werden.

Diese Behördengänge sollen digital ersetzt werden
Die Bundesregierung verfolgt bei der Umstellung das „One-Stop-Shop“ Prinzip. Soll heißen, dass möglichst viele Behördengänge zukünftig auf einer Plattform erledigt werden können. Dies spart den Bürgern nicht nur Zeit, da Termine oft rar sind, sondern entlastet auch die Verwaltung, da Anträge und Änderungen schneller bearbeitet werden können.
Nach aktuellem Plan könnten diese Services dazugehören:
- Kindergeld beantragen
- Wohnsitz ummelden
- Führerschein-Angelegenheiten
- BAföG Anträge
- Steuerangelegenheiten
- Renten- und Sozialleistungen
Auch digitales Bürgerpostfach geplant
Auch bei der Zustellung von Bescheiden, bei Rückfragen und auch beim Bearbeitungsstand des jeweiligen Antrags wird sich etwas ändern. So ist auch ein digitales Bürgerpostfach geplant, mit dem in der Zukunft bescheide, zugestellt werden können, Rückfragen gestellt werden, Dokumente ausgetauscht und auch Bearbeitungsstände digital übermittelt werden können. Ziel ist es Briefe und Papierformulare zu ersetzen.
Verbindung zur europäischen Digital-ID
Deutschland möchte bei dieser Umstellung und Weiterentwicklung nicht isoliert arbeiten und entwickeln. Durch geplante Pilotprojekte soll auch eine Verknüpfung mit der europäischen EUID-Wallet angestrebt werden.
Diese digitale Brieftasche soll vom Smartphone aus genutzt werden können und speichert unter anderem Ausweise, Führerscheine oder auch andere Nachweise, sowie Belege, die innerhalb der EU wichtig sein könnten.

Kritik und Datenschutzbedenken
Trotz der geplanten Weiterentwicklung sind auch die Kritiker und Datenschützer nicht still. Unter anderem stoßen einigen von ihnen auf, dass durch diese Umstellung eine zentrale Datensammlung ermöglicht wird. Auch die Sicherheit bei digitalen Identitäten, sowie Datenschutz bei europaweiten Identitätslösungen wird kritisiert. Trotz moderner Sicherheitsstandards und der einfachen Verwaltungsmöglichkeiten bergen digitale Dienste immer gewisse Risiken.
Deutschland wir digitaler: Was haltet ihr davon?
Für viele Bürger sicherlich eine sehr gute Lösung, um „nervende“ Behördengänge mit langem Terminvorlauf vermeiden zu können. Auch schnelle Bearbeitungszeiten können das Leben im eigenen Land deutlich vereinfachen. Die Frage ist aber auch, wie es mit der älteren und nicht digitalen Generation aussieht.
Was meint ihr? Sinnvolle Vereinfachung von Behördengängen oder zu viel Digitalisierung auf einmal?
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Hatten gestern mit der bund id Zugang zum Konto App einrichten wollen.
Kurz gesagt, da sind noch viele Verbesserungen nötig!
Mit der Digitalen ID kommt die
Abschaffung des Bargeldes
Dann sind endlich Negativ-Zinsen möglich
Niemand kann mehr mit seinem Geld „abhauen“.
Endlich kann jeder nach belieben
der jeweils aktuellen Regierung
enteignet und abgeschaltet werden.
Egal ob von SPD CDU GRÜNEN oder AFD
oder gleich von EU und BIS
Zudem wird mit der Digital ID alles zusammen gelegt:
Führerschein, ePA, KV, RV, Konten, SV, Schule, Uni, Beruf, Verteidigungs-ID, CO2-Konto usw. usf.
Wer geisteskrank ist, bleibt ruhig sitzen, und tut nichts dagegen.
Wie das Kaninchen vor der Schlange
Denke 80% der Deutschen werden nichts tun.
Zumindest im Westen.
Du meinst 80% der deutschen ü80. 😀 😀 😀
Ich meine die 80% ,
die sich eine auf Langzeitwirkungen ungetestete mRNA-Gen-Injektion haben setzen lassen, um Essen zu gehen, oder in der Urlaub fliegen zu können. 😂😁😂
Keine Sorge. Die Digital ID (Malzeichen des Tieres – Bibel) versklavt dann zum Glück alle.
Die Blauäugigen genauso wie Richter die Unrecht gesprochen haben, genauso wie ihre Familien und natürlich auch dich. 😁
Ich weiß ja, dass du nur trollen willst 😀 😀
Ohje…ich hatte nicht gewusst, dass sich solche Gestalten jetzt auch hier tummeln. Bevor man 80 Prozent der westlichen Bevölkerung als geisteskrank einstuft, sollte man besser vor der eigenen Haustür kehren. Das Geschwafel hört sich an wie von QAnon.
Diejenigen die das befürworten, müssen richtig geil auf Überwachung sein, diejenigen die nachdenken, stehen für Freiheit
@Xxx:
Schonmal daran gedacht, dass es behinderte Menschen gibt, für die jeder Behördengang eine Herausforderung darstellt?
Auch wenn es Behinderte gibt, sollte es nicht PFLICHT werden. Da wird man schon extrem in seiner Freiheit eingeschränkt und kontrolliert. Und es kann doch nicht sein, weil einige das wollen es dann zu einem Zwang wird.
@Miguel76:
Pflicht fänd ich auch nicht gut.
Muss jeder selber wissen, ob er lieber beim Parken am Rathaus kräftig zur Kasse gebeten werden und Wartenümmerchen ziehen will.
Es gibt ja auch immer noch Leute, die lieber mit Bargeld zahlen als elektronisch. Aus welchen Gründen auch immer.. 🤔
Bargeld kann man nicht sperren bei ungewünschter Meinung.
Bargeld ist anonym
Bargeld hat immer Seriennummern. So anonym ist man dann auch nicht, wenn der Staat es darauf anlegen möchte 😉
Ausnahme: Münzgeld
Dafür müsste man aber wissen wer welchen schein hat und ausgibt. das mag bei Bankraub o. ä. vielleicht sein aber im Alltag eher unmöglich.
Heutzutage, wo jeder Supermarkt mit Kameras überwacht wird, sollte das nur schwieriger sein, aber nicht unmöglich. Gerade Menschen, die Gelder auf illegalem Weg im Umlauf gebracht haben, werden durch die Seriennummern ja oft identifiziert. Wenn die Seriennummer also eher keinen Sinn bei der Sicherheit macht. Warum steht sie dann auf den Scheinen? 🙂
@Paula:
Wie meinst du das?
Mir hat noch niemand mein Geld „gesperrt“ und schon gar nicht wegen „ungewünschter“ Meinung.
Kapiere echt nicht, was du damit meinst.
Dein Ernst? Bargeld kann nicht nachverfolgen werden. Kannste ruhig in Puff gehen oder kaufen was du willst und kriegst keine Werbung usw usf.
Digital kann man später bestimmen was du wann und wieviel du kaufst oder auch nicht kaufen darfst. Määääää
Das die das machen, mag ja okay sein. die Pflicht dafür ist es aber nicht.
Ich traue unserer Regierung seit corona keinen mm mehr wenn es um irgendwelche apps oder ähnliches. hier gilt es nur noch näher an Überwachung etc zu kommen. ePA wurde auch sofort widersprochen. und dazu kommt das die keine Ahnung von Datenschutz und ServerSicherheit haben. es wird nicht lange dauern bis da irgendwas gehackt wurde. da bin ich mir ziemlich sicher.
Schaffen wir das?
🫶🏻 <- bitte kopfüber anschauen
Ein hoch auf die deutsche Digitalisierung.
Was in anderen Ländern schon seit Jahren digital gemacht wird, wird bei uns wahrscheinlich im Jahr 2030 auch vielleicht möglich.
Ich nutze auch schon länger die Online Ausweisfunktionen. Läuft seit ein oder zwei Jahren auch flüssig. Wird Zeit, dass da noch mehr kommt.
Dann vergisst man auch nicht die Ausweis PIN mangels Nutzung nicht wieder 🤣
Mein Personalausweis war letztens abgelaufen und ich musste einen neuen beantragen.
Diesmal hatte ich mir vorgenommen, mich mit der Online Ausweisfunktion zu befassen, was ich in den letzten Tagen auch gemacht habe.
Mein vorläufiges Fazit: ENDLICH!
Zum Testen habe ich mich in mein Rentenkonto eingeloggt. Alles bestens. Endlich kommt die Regierung /Verwaltung damit in den Quark. War ja schon fast peinlich, wenn man sieht, wie weit andere Länder bei der Digitalisierung sind.
Von mir gibt’s 5 Sterne dafür!
Ich halte davon nicht
Das ist nur eine Digitale Überwachung
Wenn man sich in Europa umschaut, sind wir hinten dran . Es gibt tatsächlich einige Länder, wo SEHR viel digital funktioniert. Warum man da nicht raus lernt, ist mir auch schleierhaft …
Ich arbeite in dem Bereich der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und ich „staune“ jeden Tag erneut, was da vor sich geht… Das Geheimnis ist ganz einfach zu lüften. Förderalismus-bedingt gibt es eine absolut komplizierte, unübersichtliche, inkonsistente und teilweise inkompatible Systemlandschaft in Bundesländern, Städten und auf Gemeinde-Ebene. Gemeinde 1 weiß nicht was Gemeinde 2 macht und die haben schon gar keine digitalen Schnittstellen zueinander. Datenschutz ist auch so ein Thema, in Deutschland der reine Wahnsinn. Natürlich gibt es auch Interessenkonflikte zwischen den verschiedenen Beteiligten, wer gibt welche Verantwortung und Kompetenzen ab, wer trifft welche Entscheidungen etc. Da laufen Digitalisierungsprojekte teilweise schon über 10-15 Jahre, es werden dreistellige Millionenbeträge verbrannt für so gut wie kaum brauchbare Ergebnisse.
Und was macht man denn mit dem Aufwuchs der Leute in der öffentlichen Verwaltung ;)…
@ Chrismo: Danke für den Einblick in die Hintergründe! Dann hoffen wir mal, dass es weiter langsam besser wird! 😊