
Wer seine Kreditkarte auch fĂŒr das Online-Shopping einsetzt, der kennt auch den Ablauf bei einer Zahlung. Neben der Kreditkartennummer wird auch das Ablaufdatum, sowie der Sicherheitscode abgefragt, der auf der sich auf der RĂŒckseite der Karte befindet und fĂŒr jeden, der die Karte in den HĂ€nden hĂ€lt ablesbar ist.
Doch genau dieses System könnte schon in wenigen Jahren der Vergangenheit angehören. Mastercard arbeitet daran, die klassische Kartennummer schrittweise abzuschaffen und durch moderne Sicherheitsverfahren zu ersetzen. Das Ziel: Bis 2030 sollen Online-Zahlungen deutlich einfacher und ebenso sicherer werden.
Warum Mastercard die Kartennummer loswerden möchte
Seit Jahrzehnten ist die Nummer-Kombination auf der RĂŒckseite Bestandteil einer Kreditkarte. Doch auch hier entstehen besondere Risiken, die sehr oft zu einem Problem werden können. Gerade in der schnellen Welt im Internet mit vielen Kriminellen, die es genau auf diese Zahlen abgesehen haben. Das simple System stellt weiterhin ein Sicherheitsrisiko dar. Unsicher sind die Daten bei:
- Datenlecks
- Phishing-Angriffe
- Gestohlene Kartendaten
- Betrug bei Online-Zahlungen
Jahr fĂŒr Jahr entstehen durch diese FĂ€lle hohe SchĂ€den fĂŒr Karteninhaber und auch Mastercard selbst.

Token statt Kartennummern: Einfach, aber sicherer
Mastercard möchte sich dem technischen Fortschritt anpassen und möchte in den kommenden Jahren auf die sogenannte âTokenisierungâ setzen. Durch dieses Verfahren werden Kartennummern durch einen zufĂ€llig generierten digitalen Token ersetzt, der einfach erklĂ€rt als Platzhalter fĂŒr die jeweilige Transaktion genutzt werden kann.
AuĂerhalb der jeweiligen Zahlung kann dieser Token nicht genutzt werden. Soll heiĂen, dass, selbst wenn solch ein Token abgefangen wird, können die BetrĂŒger nichts damit anfangen. Diese Technik ist schon bei digitalen Wallets wie Apple Pay und dem Google Wallet im Einsatz.
Noch mehr Sicherheit: Fingerabdruck statt Passwort
Neben des neuen digitalen Sicherheitsstandards ist ebenso geplant, dass biometrische Verfahren zum Einsatz kommen werden. Transaktionen sollen durch verschiedene und sichere Merkmale erst dann freigegeben werden, wenn der Inhaber auch sicher identifiziert wurde. Unter anderem umfasst dies:
- Fingerabdruck
- Face ID
- andere biometrische Merkmale
Bei diesem Verfahren sollen die Zahlungsdaten auf dem GerĂ€t gespeichert bleiben und nicht mit dem jeweiligen HĂ€ndler oder Online-Service ausgetauscht werden. So sollen nachtrĂ€gliche BetrĂŒgereien vermieden werden, da der jeweilige BetrĂŒger keine Daten hat.

Das Aus fĂŒr die klassische Kreditkarte in physischer Form?
Kreditkarten sollen nach aktuellem Stand nicht abgeschafft werden. Dennoch gibt es eine Tendenz seitens vieler Banken, die eine Alternative anbieten möchten. Sogenannte âNumberless Cardsâ, die ohne sichtbare Kartennummer auf Vorder- und RĂŒckseite genutzt werden können, gibt es schon als Modell bei einigen Banken.
Nicht jeder wird begeistert sein
SelbstverstĂ€ndlich gibt es bei jahrelang genutzten Systemen auch Kritiker, die eine Umstellung nicht begrĂŒĂen. Unter anderem wird bei einer Umstellung bemĂ€ngelt, dass eine zunehmende AbhĂ€ngigkeit von Smartphones, biometrischen Verfahren und digitalen Wallets entstehen könnte.
Die Gegenseite begrĂŒĂt dabei aber den zusĂ€tzlichen Schutz vor BetrĂŒgereien und das Erschweren vom Diebstahl von BetrĂŒgern, sodass eine eigene Kreditkarte wieder eine Option werden könnte.
Euer Fazit?
Was haltet ihr von solch einem Vorstoà bei der Sicherheit von Kreditkarten? WÀre eine digitale Umstellung wirklich die beste Option oder möchtet ihr lieber auch dem digitalen Aufwand durch Smartphone, biometrische Sicherheitsverfahren und digitalen Wallets aus dem Weg gehen?
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Davon halte ich absolut gar nichts. Wieder nur die Möglichkeit biometrische Daten zu bekommen. Es gibt bereits heute absolut sichere Methoden. Ich kann beispielsweise bei meiner Bank online eine virtuelle Kreditkarte erstellen, die nur fĂŒr eine einzige Zahlung genutzt werden kann. Zahlung erfolgt, Karte ungĂŒltig!
Das wird lustig…ich hab Neurodermitis im Gesicht und an den HĂ€nden, gerade jetzt zur Pollenzeit nochmal nerviger und auch mit Schwellungen verbunden oder kleinen BlĂ€schen etc….ich bin da mal skeptisch, das mich das glĂŒcklich macht…
Halte nix davon.Immer mehr biometrie und sonstiges
Ich habe immer ein ungutes GefĂŒhl dabei, wenn ich meine Kreditkartennummer im Netz weitergeben muss. Ich bin also voll dafĂŒr!!! đ đ đÂ
Besser als eine offene Nummer und letztendlich hat alles seine Vor- und Nachteile bzgl. zusÀtzlicher Technik.
Wenn das Verfahren die Sichheit erhöht ist dies sehr zu BegrĂŒĂen.