💳 Mastercard schafft Kartennummern ab: Kreditkarten sollen bis 2030 verändert werden

Wer seine Kreditkarte auch für das Online-Shopping einsetzt, der kennt auch den Ablauf bei einer Zahlung. Neben der Kreditkartennummer wird auch das Ablaufdatum, sowie der Sicherheitscode abgefragt, der auf der sich auf der Rückseite der Karte befindet und für jeden, der die Karte in den Händen hält ablesbar ist.

Doch genau dieses System könnte schon in wenigen Jahren der Vergangenheit angehören. Mastercard arbeitet daran, die klassische Kartennummer schrittweise abzuschaffen und durch moderne Sicherheitsverfahren zu ersetzen. Das Ziel: Bis 2030 sollen Online-Zahlungen deutlich einfacher und ebenso sicherer werden.

Warum Mastercard die Kartennummer loswerden möchte

Seit Jahrzehnten ist die Nummer-Kombination auf der Rückseite Bestandteil einer Kreditkarte. Doch auch hier entstehen besondere Risiken, die sehr oft zu einem Problem werden können. Gerade in der schnellen Welt im Internet mit vielen Kriminellen, die es genau auf diese Zahlen abgesehen haben. Das simple System stellt weiterhin ein Sicherheitsrisiko dar. Unsicher sind die Daten bei:

  • Datenlecks
  • Phishing-Angriffe
  • Gestohlene Kartendaten
  • Betrug bei Online-Zahlungen

Jahr für Jahr entstehen durch diese Fälle hohe Schäden für Karteninhaber und auch Mastercard selbst.

💳 Mastercard schafft Kartennummern ab: Kreditkarten sollen bis 2030 verändert werden

Token statt Kartennummern: Einfach, aber sicherer

Mastercard möchte sich dem technischen Fortschritt anpassen und möchte in den kommenden Jahren auf die sogenannte „Tokenisierung“ setzen. Durch dieses Verfahren werden Kartennummern durch einen zufällig generierten digitalen Token ersetzt, der einfach erklärt als Platzhalter für die jeweilige Transaktion genutzt werden kann.

Außerhalb der jeweiligen Zahlung kann dieser Token nicht genutzt werden. Soll heißen, dass, selbst wenn solch ein Token abgefangen wird, können die Betrüger nichts damit anfangen. Diese Technik ist schon bei digitalen Wallets wie Apple Pay und dem Google Wallet im Einsatz.

Noch mehr Sicherheit: Fingerabdruck statt Passwort

Neben des neuen digitalen Sicherheitsstandards ist ebenso geplant, dass biometrische Verfahren zum Einsatz kommen werden. Transaktionen sollen durch verschiedene und sichere Merkmale erst dann freigegeben werden, wenn der Inhaber auch sicher identifiziert wurde. Unter anderem umfasst dies:

  • Fingerabdruck
  • Face ID
  • andere biometrische Merkmale

Bei diesem Verfahren sollen die Zahlungsdaten auf dem Gerät gespeichert bleiben und nicht mit dem jeweiligen Händler oder Online-Service ausgetauscht werden. So sollen nachträgliche Betrügereien vermieden werden, da der jeweilige Betrüger keine Daten hat.

💳 Mastercard schafft Kartennummern ab: Kreditkarten sollen bis 2030 verändert werden

Das Aus für die klassische Kreditkarte in physischer Form?

Kreditkarten sollen nach aktuellem Stand nicht abgeschafft werden. Dennoch gibt es eine Tendenz seitens vieler Banken, die eine Alternative anbieten möchten. Sogenannte „Numberless Cards“, die ohne sichtbare Kartennummer auf Vorder- und Rückseite genutzt werden können, gibt es schon als Modell bei einigen Banken.

Nicht jeder wird begeistert sein

Selbstverständlich gibt es bei jahrelang genutzten Systemen auch Kritiker, die eine Umstellung nicht begrüßen. Unter anderem wird bei einer Umstellung bemängelt, dass eine zunehmende Abhängigkeit von Smartphones, biometrischen Verfahren und digitalen Wallets entstehen könnte.

Die Gegenseite begrüßt dabei aber den zusätzlichen Schutz vor Betrügereien und das Erschweren vom Diebstahl von Betrügern, sodass eine eigene Kreditkarte wieder eine Option werden könnte.

Euer Fazit?

Was haltet ihr von solch einem Vorstoß bei der Sicherheit von Kreditkarten? Wäre eine digitale Umstellung wirklich die beste Option oder möchtet ihr lieber auch dem digitalen Aufwand durch Smartphone, biometrische Sicherheitsverfahren und digitalen Wallets aus dem Weg gehen?