NEWS: Änderungen für Verbraucher im Juni 2018

Jeden Monat gibt es neue Anpassungen und Gesetzesänderungen, die Verbraucher betreffen. Daher halten wir euch regelmäßig über solche Änderungen auf dem Laufenden. Nach den Anpassungen im Mai 2018 gibt es auch im Juni 2018 wieder einige interessante Neuigkeiten: In Hamburg wird das deutschlandweit erste Fahrverbot für alte Dieselfahrzeuge umgesetzt, ein Gesetz für Musterfeststellungsklagen soll durchgewunken werden, es gibt neue Verhandlungen zum gesetzlichen Mindestlohn und die Lärmschutzverordnung soll während der WM etwas gelockert werden. Was haltet ihr von den Neuerungen? Lasst gerne einen Kommentar für uns da.

Diesel-Fahrverbote in Hamburg

Ab dem 1. Juni 2018 soll es losgehen: In Hamburg fällt der Startschuss für die ersten Diesel-Fahrverbote in Deutschland. Zwei besonders stark befahrene Straßenabschnitte im Stadtteil Altona-Nord sind alte Dieselfahrzeuge, die nicht der Abgasnorm Euro-6 entsprechen nun passé. Das Fahrverbot gilt in der Max-Brauer-Allee sowohl für Pkw als auch für Lkw. Fahrzeuge, die ein Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen überschreiten dürfen gar nicht mehr auf der Stresemannstraße unterwegs sein. Dort sind dann nur noch Fahrzeuge mit weniger Gewicht und Einhaltung der Euro-6-Norm zugelassen. So will Hamburg die Stickoxid-Belastung reduzieren. Die Diesel-Verordnung hatte bereits vor einigen Monaten große Diskussionen in der Bevölkerung ausgelöst. Was haltet ihr von der ersten Umsetzung der Fahrverbote in Hamburg?

NEWS: Änderungen für Verbraucher im Juni 2018

Quelle: t-online.de

Neues Gesetz zur Musterfeststellungsklage

Passend zur ersten Meldung mit dem ersten umgesetzten Fahrverbot für alte Diesel-Fahrzeuge in Hamburg soll noch bis Ende Juni ein neues Gesetz beschlossen werden, das es Verbrauchern ermöglicht, sich mithilfe einer Musterfeststellungsklage juristisch zusammenzuschließen und gemeinsam vor Gericht aufzutreten. Auslöser für die Diskussion über ein solches Gesetz ist der VW-Abgas-Skandal. CDU und SPD sind sich angeblich einig darüber, dieses Gesetz noch im Juni durchzuwinken. Verbraucherschützer warten auf die Beschließung des Gesetzes und wollen sich bei einer Verabschiedung direkt mit dem VW-Skandal als ersten Fall beschäftigen.

Verhandlungen über neuen Mindestlohn

In Zwei-Jahres-Abständen wird der Mindestlohn normalerweise von Arbeitnehmer- und Arbeitgeber-Vertretern in einer Kommission neu verhandelt. Bis zum 30. Juni 2018 soll die nächste vermeintliche Anpassung des gesetzlichen Mindestlohns abgeschlossen sein. Die Anpassung, die jetzt verhandelt wird, gilt dann als Auszahlungsbetrag für 2019. Letztes Jahr ist der Mindestlohn durch eine solche Verhandlung von 8,50 Euro auf 8,84 Euro erhöht worden.

Gelockerter Lärmschutz während WM

NEWS: Änderungen für Verbraucher im Juni 2018

Das freut alle Fußball-Fans: Der Lärmschutz soll zum Start der WM gelockert werden, damit man auch nach 22 Uhr noch Public Viewing genießen kann. Denn da kann es auch mal lauter werden. Das Problem: Beinahe jedes zweite WM-Spiel beginnt erst um 21:00 Uhr. Würde der Lärmschutz daher nicht angepasst werden, hätten viele Anbieter von Großleinwänden auf dem Gehsteig ein großes Problem. Denn dann würde die Public-Viewing-Erfahrung jedes Mal Gefahr laufen, mit dem Lärmschutz zu kollidieren. Deshalb ist Public Viewing auf Großleinwänden für die Zeit der WM in Russland nun auch nach 22:00 Uhr ausdrücklich erlaubt. Allerdings gilt diese Ausnahme nicht unbedingt immer. Denn im Einzelfall entscheidet die jeweilige Kommune darüber, ob die Fußballgucker wirklich nicht zu laut sind. Der Schutz der Anwohner muss trotzdem gewährleistet werden. Die Regelung beginnt mit dem ersten WM-Spiel am 14. Juni und wird nach dem Finale am 15. Juli wieder außer Kraft gesetzt.

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5 Kommentare zu "NEWS: Änderungen für Verbraucher im Juni 2018"

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Peinlich
Gast
Peinlich

Ich bin zugegeben kein Fußballfan
Nicht nur, dass über den Weg der TV Gebühren ein deutlich überbezahlter Sport finanziert wird, nein Polizei wird anderen Orts , wo sie dringend benötigt wird abgezogen, in öffentlichen Verkehrsmitteln zur Fussballzeit zu steigen gleicht das Schicksal herausfordern.
Nun auch noch bei der ohnehin steigenden Lärmbelästigung eine weitere Öffnung?
Was kommt noch?
Zwangsabgaben für alle?
Für die unverschämten Gagen der Spieler und unantastbaren Lobbyisten?

Micha
Admin

Das mit der „Lärmbelästigung“ ist auch nur knapp 4 Wochen. Ich weiß, was du meinst. Ich sehe ganze insgesamt auch kritisch (Polizei, öffentliche Gelder etc).

Ich bin auch der Meinung, dass Vereine da sich beteiligen sollten – was aber für kleinere Vereine in der 2. – 3. Liga auch ein Todesurteil sein könnte.

Peinlich
Gast
Peinlich
Ich persönlich sehe es insofern sehr kritisch, weil auf der anderen Seite Gelder und Zuschüsse für Breitensport extrem gestrichen werden. Die wenigsten Kinder lernen noch in der Schule schwimmen. Warum? Keine Hallen, kein Geld. Aber hier wird Geld mit beiden Händen rausgeschmissen. Ehrlich, wer so ein Fan ist, sollte die Zeche aber auch selbst bezahlen. Was ist besser, die Kinder und Erwachsenen zu Sport und Bewegung anzuhalten und damit dad Gesundheitssystem zu schonen oder Fernsehsportler zu finanzieren, die mit Kasten Bier und Trainingsanzug vor der Glotze oder auf Tribüne sitzen und brüllen „lauf doch du faule …Sau“ Zum Lärm. Wer Kinder hat, in der Umgebung wohnt, für den sind 4 Wochen eine Zumutung. Schichtarbeiter und und und. Ältere Menschen, die bei der Wärme eh nicht schlafen können. Dazu kommt. 4 Wochen Fussball. Dann die ganzen sonstigen Veranstaltungen die noch kommen. Selbst hier im Ort, Ferienlager mit Feuerwerk am WE etc. Wer sich beruflich mit dem Thema Lärm und der Gesundheitsstörung auseinander gesetzt hat, wird hier schnell mal mit dem Kopf schütteln. Die Genehmigenden wohnen doch allesamt weit weg von solchen Situationen. Und wenn es bis 2 gehen soll, ebbt der Lärm eben nicht um 2 ab. Bis der Letzte Besoffene… weiterlesen »
zuiop
Gast
zuiop

Das Volk braucht Spiele. Sonst fängt es an Fragen zu atellen.

Peinlich
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Peinlich

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