
Der August nähert sich nun dem Ende und mit dem September stehen Neuerungen für Verbraucher in den Startlöchern. Diese neuen Regeln betreffen Verbraucher direkt und auch indirekt. Unter anderem startet die Deutsche Bahn mit einem strikten Alkoholverbot an Bahnhöfen, bestimmte Verbraucher bekommen mehr Unterstützung bei der Steuererklärung und auch das Thema „Greenwashing“ steht mit auf dem Zettel für Veränderungen.

Deutsche Bahn startet Alkoholverbot an Bahnhöfen
Sehr auffällig und in der Vergangenheit oftmals diskutiert ist der Alkoholkonsum in Bahnhöfen, der nun offiziell verboten werden soll. Die Bahn macht Ernst und führt schrittweise ein komplettes Alkoholkonsumverbot an rund 5.400 Bahnhöfen ein. Den Anfang machen:
- Berlin Hauptbahnhof
- Berlin Gesundbrunnen
- Kiel Hauptbahnhof
- Braunschweig Hauptbahnhof
Weitere Bahnhöfe werden folgen, denn die Bahn möchte diese Regel an allen Bahnhöfen der Deutschen Bahn bis zum 15. Oktober eingeführt haben. Wichtig hierbei: Nur der Konsum ist nicht mehr erlaubt. Verschlossene Flaschen können weiterhin problemlos transportiert werden.

Lohnsteuerhilfe dürfen größeren Personenkreis beraten
Direkt ab dem 1. September dürfen Menschen mit sogenannten Überschusseinkünften mehr von der Lohnsteuerhilfe beraten werden. Dies ist für Menschen interessant, die zusätzliche Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung oder auch Kapitalvermögen haben. Die bisherige Grenze lag bei 18.000 Euro für Einzelveranlagte, beziehungsweise 36.000 Euro bei Zusammenveranlagung.
Diese Grenze fällt ab September weg, sodass künftig mehr Menschen den Lohnsteuerhilfeverein nutzen können, anstatt für die Steuererklärung einen Steuerberater beauftragen zu müssen.

Neue Regeln beim Einkaufen
Ein sehr großer Mehrwert wird das zukünftige Einkaufen für Bürger werden. Zum 27. September 2026 sollen Verbraucher einfacher erkennen können, welche gesetzlichen Rechte sie haben. Dafür werden zwei einheitliche Kennzeichnungen eingeführt.
Mit einem Gewährleistungslabel sollen Kunden darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie grundsätzlich gesetzliche Gewährleistungsrechte besitzen. Des Weiteren kommt noch das „Garan-Label“ hinzu, welches für Hersteller interessant ist, die eine freiwillige Haltbarkeitsgarantie anbieten. Durch dieses Label soll erkennbar sein, wie lange die Haltbarkeitsgarantie gilt, welche zusätzlichen Rechte eingeräumt werden und wie sich diese Rechte von der gesetzlichen Gewährleistung unterscheiden. Interessant ist dieses Label besonders bei Elektronik, Haushaltsgeräten oder langlebigen Produkten.

„Umweltfreundlich“ darf nicht mehr einfach behauptet werden
Einige Hersteller betreiben schon lange das sogenannte „Greenwashing“, welches kurz beschreibt, dass Unternehmen den Eindruck erwecken können, ein bestimmtes Produkt sei besonders umweltfreundlich, auch wenn es dafür keine Grundlage gibt.
Zum 27. September dürfen Begriffe wie „umweltfreundlich“, „grün“ und „klimaneutral“ nicht mehr pauschal auf Produkte geschrieben werden. Diese Aussage soll künftig mit entsprechenden Aussagen begründet werden, sodass nicht einfach jeder dieses Branding nutzen kann, um bestimmte Verbrauchergruppen zum Kauf zu bewegen. Realisiert werden soll dies mit einem eigenen Siegel und Zertifizierungssystem.

Neue Cybersecurity-Pflichten
Auch für mehr Sicherheit soll im September gesorgt werden. Der EU-Cyber Resilience Act möchte schrittweise neue Sicherheitsanforderungen für Produkte mit digitalen Komponenten einführen. Unternehmen sollen dadurch schrittweise aktiv genutzte Schwachstellen und schwerwiegende Sicherheitsvorfälle schneller melden.
Gerade im Bereich vom Smart-Home, PCs und Laptops, sowie Router und andere digitale Produkte soll deutlich schneller kommuniziert werden, dass ein Sicherheitsproblem vorhanden ist und Nutzer diese schneller wieder schließen können.

ADAC mit neuem Tankrabatt bei Esso
Nachdem der Automobilclub sich mit seinem Tankrabatt für Mitglieder von Shell getrennt hat, entsteht eine neue Kooperation, die ein wenig den Geldbeutel beim Tanken entlasten kann. Künftig und zum Start können ADAC-Mitglieder bei rund 1.100 teilnehmenden Esso Tankstellen günstiger Tanken.
Zum Start und bis einschließlich 15. Oktober 2026 gibt es einen Tankrabatt von 2 Cent pro Liter Kraftstoff. Nach der Start-Aktion wird sich dieser Vorteil auf 1 Cent pro Liter regulieren. Um den Tankrabatt erhalten zu können, reicht beim Bezahlvorgang die physische oder digitale ADAC-Mitgliedskarte. Die noch laufende Kooperation mit Shell wird aber nicht direkt eingestellt. Diese endet erst zum 31. Dezember 2026, sodass auch Shell-Kunden weiterhin den einen oder anderen Euro beim Tanken einsparen können.
Was haltet ihr von diesen Neuerungen? Diesen Monat sehr viel Positives für Verbraucher, oder?
Ähnliche Schnäppchen
-
🚗 Nach Großbritannien auch Deutschland? E-Auto Kilometersteuer sorgt für Diskussionen
-
🛒 Bald 19% MwSt. auf alle Lebensmittel? Vorschlag könnte das Einkaufen deutlich verteuern
-
📦 Amazon verkürzt Rückgabefrist: Ab September fällt die 30-Tage-Rückgabe weg
-
👨🏻⚖️ Zu hohe Heizkosten? E.ON-Kunden können jetzt auf Tausende Euro Rückzahlung hoffen
- Abos
- Amazon-Angebote
- Apps
- Babies / Kinder
- Blitzangebote
- Brettspiele
- Bücher
- Bundleangebote
- Camcorder
- China Gadgets
- Coupons
- DSL Angebote
- DVDs & Blu-Ray Deals
- eBay WOW
- Essen & Trinken
- Fotografie
- Gewinnspiele
- Günstiges aus der Reihe
- Gutscheine
- Handy Deals
- Haushalt & Garten
- Heimkino & HiFi
- iBOOD Angebote
- Konsolen-Schnäppchen
- Kostenloses und Gratisartikel
- Kündigungs-Vorlage
- Leasing Angebote & Deals
- Mode und Kleidung
- Monitor Angebote
- Navigationssysteme
- News
- PC & Notebook Angebote
- Preisfehler
- Rabattaktionen
- Ratgeber
- Reisedeals
- Schnäppchen
- Service & Infos
- Sky Angebote
- Software
- Sport + Hobby
- Tablet Angebote
- TV Angebote
TIPP:
bleib auf dem Laufenden: Deals per 



Ist doch ordentlich was dabei. Am besten gefallen mir die Änderungen bei „Umweltfreundlich“ und dem Alkoholverbot an Bahnhöfen (das muss nicht aktiv kontrolliert werden, das pendelt sich ein, wie damals beim Rauchverbot).
Vielen Dank für die Zusammenstellung, es gibt doch einige Neuerungen.
Bei dem Verbot von Alkohol an Bahnhöfen bin ich mal gespannt, wie sie dass ahnden und kontrollieren wollen …