
WhatsApp ist nahezu auf jedem Smartphone zu finden und somit auch auf Smartphones, die von Kindern genutzt werden. Dabei schreibt WhatsApp ein Mindestalter von 13 Jahren vor. Diese Regelung soll in Zukunft einfacher umgesetzt werden, denn WhatsApp arbeitet in einer Beta-Phase an Kinderaccounts.
Was ist der Grund fĂŒr einen Kinderaccount?
In den Vertragsbedingungen von WhatsApp ist enthalten, dass ein Mindestalter von 13 Jahren fĂŒr Kinder und Jugendliche gilt, um sich einen Account registrieren zu können. In LĂ€ndern wie in Deutschland kann diese GeschĂ€ftsbeziehung erst ab 18 Jahren eingegangen werden und darunter mĂŒssen die Eltern den Kindern einen Account einrichten.
Da einige Kinder durch die Telefonnummer der Eltern Zugang zu einem Account erhalten können, möchte WhatsApp eine Funktion herausbringen, damit die Eltern mehr Kontrolle und Sicherheit bekommen können.
Was sind die Funktionen eines Kinderaccounts?
Ein WhatsApp Kinderaccount ist im Grunde ein sekundĂ€rer Account, der mit dem primĂ€ren, also dem Eltern-Account verbunden ist. Durch diese VerknĂŒpfung entsteht die Möglichkeit, dass die Eltern die Datenschutzeinstellungen des Kinderaccounts ĂŒberwachen und auch einstellen können. So auch die Einstellung, wer das Kind kontaktieren kann, denn mit dem Kinderaccount sind nur Kontaktaufnahmen durch gespeicherte Kontakte möglich.
So können keine fremden Menschen das Kind kontaktieren, was zum Beispiel ein Betrugsrisiko oder Àhnliches minimiert. Auch werden dann nicht direkt Kontaktinformationen mit unbekannten Nummern ausgetauscht.

Keine Kontrolle ĂŒber Inhalte und Nachrichten
Eltern können den Kinderaccount zwar verwalten, was den Datenschutz angeht, bekommen aber keine Einsicht auf die geschriebenen Chats, Inhalte oder auch Anrufe. Ebenso bleibt die Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung erhalten und wird nicht deaktiviert.
Das Kind muss sich also nicht beobachtet fĂŒhlen, dass einer der Elternteile bei privaten Chats mitlesen könnte. WhatsApp betont damit, dass trotz Kinderaccount die PrivatsphĂ€re der Kinder gewahrt bleiben soll.
Beta-Phase bei Android gestartet
Die Kinderaccount-Funktion wird gerade in der Beta Version 2.26.1.30 fĂŒr Android getestet. Eine Beta fĂŒr iOS ist derzeit noch nicht geplant, könnte aber folgen. Wann es einen offiziellen Release dieser Funktion gibt, ist noch nicht bekannt. In der Regel ist WhatsApp aber auch sehr schnell, wenn es um den Livegang von Funktionen geht.

Die Zukunft fĂŒr kindgerechte Messenger?
Zu heutigen Zeiten haben auch schon junge Menschen das eigene Smartphone in der Tasche und auch beim Alter sind da kaum noch Grenzen gesetzt. Da WhatsApp der erste Messenger ist, der mit einer kindgerechten Funktion fĂŒr Eltern an den Start gehen möchte, stellt sich schnell die Frage, ob dies eine Signalwirkung fĂŒr andere Messenger sein könnte.
Die Vorteile liegen auf der Hand, denn durch solche Kinderaccounts bekommen Eltern mehr:
- Kontrolle ĂŒber den Datenschutz der Kinder
- Kontrolle ĂŒber unbekannte Kontakte
- Eine einfache Verwaltung des Accounts
- Sicherheit ĂŒber betrĂŒgerische AktivitĂ€ten
Wie handhabt ihr den WhatsApp Account eurer Kinder? WĂ€re eine eigene WhatsApp Kinder-Version sinnvoll und sollte solch eine Funktion in allen Messengern zu finden sein?
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Heutzutage ist so etwas dringend erforderlich – wenn auch nicht erfreulich -, wenn man sich bewusst macht, was immer wieder vielen Kindern widerfĂ€hrt in unserer Gesellschaft đđąHalte ich persönlich fĂŒr extrem sinnvoll! đ
Finde ich ĂŒberfĂ€llig die Funktion. Sowas sollte bei solchen Apps direkt ab Anfang integriert sein. Man kann einfach nie sicher sein wer mit dem Kind am Ende kommuniziert und es liegt auch am Ende an den Eltern die Kids vor anderen Menschen zu beschĂŒtzenÂ