
Wenn der Gedanke reift sich dann doch ein E-Auto zuzulegen, kommt auch schnell die Frage auf, wie und ob man ĂŒberhaupt auch die Lademöglichkeiten hat, um das Auto auch stĂ€ndig aufgeladen fahren zu können. Gerade in GroĂstĂ€dten mit MehrparteienhĂ€usern ist das Angebot von LadesĂ€ulen stark eingeschrĂ€nkt, sodass ein Kauf eines E-Autos schon an der nicht vorhandenen LadesĂ€ule scheitern kann.
Neues Förderprogramm kann Thematik Àndern
Das Bundesministerium fĂŒr Verkehr startet im April mit einem weiteren Förderprogramm, um LadesĂ€ulen fĂŒr eine bessere Ladeinfrastruktur zu ermöglichen. Gefördert werden sollen keine öffentlichen Ladestationen, sondern in diesem Projekt nicht öffentlich zugĂ€ngliche Ladepunkte, sowie MehrfamilienhĂ€usern, die nur mit BaumaĂnahmen inkl. Netzanschluss an eine eigene Wallbox gelangen wĂŒrden.

Wer kann die Förderung bekommen?
Das neue Förderprogramm ist nicht direkt fĂŒr Privatleute ins Leben gerufen worden, wie es vor einiger Zeit schonmal der Fall war. Zum 05. April 2026 richtet sich die Förderung an einen bestimmten Personenkreis. Die Förderung richtet sich dabei an:
- WohnungseigentĂŒmergemeinschaften (WEG)
- Private Vermieter
- Unternehmen mit Wohnimmobilien
- Wohnungsbaugesellschaften
Welche Förderungen sind möglich?
In diesem geplanten Programm entscheidet die Art von Installation ab, in welcher Höhe das Projekt gefördert wird. Dabei wird das Fördergeld in drei Stufen aufgeteilt, die jeweils mit einer Bedingung gekoppelt wurden. Die Fördermöglichkeiten sehen wie folgt aus:
- Bis zu 1.300 Euro fĂŒr eine reine Vorbereitung (ohne Wallbox)
- Bis zu 1.500 Euro fĂŒr eine klassische Wallbox
- Bis zu 2.000 Euro fĂŒr moderne Systeme mit bidirektionalem Laden
Gefördert wird eine Ladeleistung von maximal 22 kW pro Ladepunkt. Somit können auch die meist teureren DC-Wallboxen eingesetzt werden. AuĂerdem mĂŒssen mindestens sechs StellplĂ€tze an oder auch in einem GebĂ€ude zugĂ€nglich gemacht werden, sowie mindestens 20 Prozent der StellplĂ€tze âvorzuverkabelnâ, um an die PrĂ€mie gelangen zu können.

Warum kommt diese neue Förderung jetzt?
Der Zugang zur aktuellen Ladeinfrastruktur ist fĂŒr Menschen, die in MehrfamilienhĂ€usern wohnen nicht einfacher geworden. Je mehr E-Autos in und um der Nachbarschaft angeschafft wurden, desto weniger freie PlĂ€tze wird es geben, da diese meist auch ĂŒber Nacht in Benutzung sein werden.
An diesem Punkt möchte der Bund etwas verĂ€ndern, denn die Förderung wird mit insgesamt 500 Millionen Euro bereitgestellt. So können Vermieter jetzt bestens einen eigenen Anschluss fĂŒr ihre eigenen Mieter anbieten, was die WohnqualitĂ€t anheben könnte.
Was haltet ihr von dieser Förderung, die diesmal nicht an Privathaushalte, sondern an die Vermieter ausgeschĂŒttet wird?
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Gute Idee, nur investieren muss trotzdem der EigentĂŒmer..Â
Es handelt sich bei Wallboxen immer um AC Wallboxen. 22 kw ist immer AC(=Alternate Current=Wechselstrom). DC ist immer eine SchnellladesĂ€ule (DC=Gleichstrom) und die ist fĂŒr Otto-Normalverbraucher unbezahlbar. Bitte einfach mal ein bisschen besser recherchieren.Â
Dann werden die Preise der Höhe der Förderung wieder angepasst, war eigentlich immer so.đ Fördergelder werden meist von findigen GeschĂ€ftemachern abgeschöpft.
Und was kostet sowas ca. nach abzug der förderung?
Gerne eine Anfrage an deinen lokalen Elektriker stellen. Die Frage kann dir doch keiner beantworten..
Es sollten weiterhin auch EinfamilienhÀuser gefördert werden.
Die hatten doch ihre „Chance“. Ich finde gut, dass auch an Wohnungsbaugesellschaften etc gedacht wird. Damit auch „normale“ Mieter eine Möglichkeit bekommen.
Jepp, unser Statt tut sehr viel fĂŒr die kleinen BĂŒrger… đ
Wenn es eine Möglichkeit fĂŒrâs Einfamilien-Eigenheim geben wĂŒrde, wĂ€re das superâŠ
Eigentlich guter Ansatz, aber die groĂen wohnungsbausgesellschaften könnten topf in kurzer Zeit leersaugen.
Leider nicht fĂŒr normale Eigenheimbesitzer.Â