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Vivo Nex, beinahe randlos und voller Innovationen – der Test

Direkt zu Beginn möchte ich mich gerne bei Gearbest bedanken, die uns das Smartphone zur Verfügung gestellt haben, um es euch etwas näher zu bringen. Dennoch ist die Review absolut unvoreingenommen, es wird nichts beschönigt. Mein abschließendes Fazit, welches meine subjektiven Stärken und Schwächen beinhaltet, findet ihr am Ende des Artikels, zur Übersichtlichkeit auch noch einmal in Kurzform in einer Tabelle verpackt.

Das Vivo Nex ist vollgestopft mit modernster Technik, das definitiv Flaggschiff-würdig ist. Hier die Eckdaten: Snapdragon 845 Prozessor (8 Kerne, 8 Threads, 10nm Fertigungsstruktur, Taktrate 2,8 GHz), 8 GB RAM, 128 GB interner Speicher (nicht erweiterbar), dual nano Sim (dual LTE mit voller Unterstützung für Deutschland, dual Standby), 6,59 Zoll AMOLED Display (>91% Screen-to-Body-Ratio, 2316 x 1080 Pixel, kein Notch), Dual Kameras rückseitig (12 MP f/1.8, IOS sowie 5 MP f/2.4, kein optischer Zoom) sowie eine ausfahrbare Kamera mit 8 MP an der Front, der Fingerabdrucksensor befindet sich unter dem Display.

Vivo Nex, beinahe randlos und voller Innovationen – der Test

Aufgrund des beinahe die komplette Vorderseite einnehmenden Displays ist auch kein herkömmlicher Lautsprecher für Telefonate mehr vorhanden, stattdessen wird das Display mittels Piezo-Technik in Schwingungen versetzt und somit der Klang erzeugt. Das funktioniert im Alltag relativ gut, hat aber auch einige Nachteile, dazu aber später mehr. Der Akku umfasst 4.000 mAh und sorgt für eine Laufzeit von rund 2 Tagen, maßgeblich Einfluss darauf hat hier auch das sehr restriktive Energiemanagement des auf Android 8.1 basierenden Funtouch OS, welches optisch sehr an iOS erinnert. Auf einen 3,5mm Klinkestecker wurde glücklicherweise nicht verzichtet, der USB-C Anschluss auf der Unterseite ist leider nur eine 2.0 Schnittstelle. Eine Benachrichtigungs-LED sucht man vergebens, diese wurde vermutlich aus Platzgründen weggelassen, eigentlich schade, denn dieses Feature finde ich immer sehr praktisch.

Lieferumfang

Vivo Nex, beinahe randlos und voller Innovationen – der TestDie Verpackung ist äußerlich sehr schlicht gehalten, sie beinhaltet lediglich eine detailgetreue Nachbildung des Vivo Nex, welches an den Konturen nachgezogen ist, den goldenen Schriftzug des Herstellers sowie den Vermerk darauf, dass es sich hierbei wohl um das offizielle Smartphone der Fußball WM in Russland handelt. Rückseitig sind ein paar technische Eckdaten verzeichnet, dazu gesellt sich nur noch ein Aufkleber mit Modellbezeichnung, Herstellungsdatum, IMEIs und Seriennummern.

Im Inneren findet sich ein Schnellladegerät (bis zu 9 Volt bei 2 Ampere) mit UK-Stecker (in der Regel schickt Gearbest einen passenden Adapter mit, ansonsten kann dieser für ca. 1,50€ auf Ebay erworben werden), weiße In-Ear Kopfhörer, ein Sim Pin Ejector, Anleitung, Datenblatt, USB-C Kabel und ein schwarzes Hardcase, das auf der Außenseite gummiert ist. Für den Anfang ganz gut, allerdings habe ich mir direkt noch für ~ 3,50€ eine andere Hülle bestellt, da das mitgelieferte Modell durch die gummierte Oberfläche zwar gut in der Hand liegt, aber auch dafür sorgt, dass das Gerät förmlich an jeglichem Material haftet, so z.B. auch an der Innenseite der Hosentasche, was auf Dauer etwas nervig ist.

Verarbeitung und Design

Die Rückseite besteht aus Glas, welches je nachdem wie das Licht einfällt interessante Farbeffekte produziert, dieser ist zwar nett anzusehen, da ich das Gerät allerdings immer in der Hülle habe auch nicht wirklich im Alltag bemerkbar. Ein Case würde ich auch jedem empfehlen, denn die Rückseite ist etwas rutschig. Der Rahmen besteht aus Metall, links befindet sich ein AI-Button, der leider außerhalb Asiens relativ nutzlos ist, da der damit verbundene Smart Assistant Vivo Jovi hierzulande nicht verwendet werden kann. Zwar ist eine Belegung mit dem Google Assistant möglich, eine angepasste Belegung wie bspw. das Aufrufen der Kamera-App auf Knopfdruck lässt es leider bisher nicht zu. Rechts gibt es eine lange Lautstärkewippe sowie den Power-Button, alle Knöpfe sind wertig und wackeln nicht.

Auf der Oberseite befindet sich neben der ausfahrbaren Frontkamera noch der 3,5mm Klinkeanschluss sowie ein Mikrofon zur Umgebungsgeräuschfilterung, unten sind der Sim-Tray, ein weiteres Mikrofon, der USB C-Anschluss sowie der Mono-Lautsprecher angebracht.

Display

Beim ersten Anschalten kommt direkt der AHA-Effekt auf: So viel Display auf der Größe, das ist schon beeindruckend. Kaum größer als mein OnePlus 5, aber 1,1 Zoll mehr Displaydiagonale. Der störende Notch, die Einkerbung, welche mit dem iPhone X vorgestellt wurde und nun in immer mehr Geräten Einzug hält ist glücklicherweise nicht vorhanden, einfach ein durchgehender Bildschirm, so wie es sein soll. Die Auflösung mit 2316 x 1080 Pixeln ist etwas mehr als Full-HD und ergibt eine Pixeldichte von 388 ppi sowie ein Seitenverhältnis von 19,3:9. Dank AMOLED Display sind die Farben knackig und die Schwarzwerte genial, allerdings hätte ich mir etwas mehr Neutralität gewünscht, denn der von Samsung Geräten bekannte Bonbon-Effekt der dafür sorgt, dass Bilder auf dem Gerät selbst farbenfroher aussehen als am PC oder TV tritt auch hier auf, wenn auch nicht so stark. Die Reaktionszeit ist sehr gut, das Panel neigt auch bei schnellen Bewegungen und Filmsequenzen nicht zu Schlieren.

Eine Schutzfolie ist bereits ab Werk aufgebracht, sodass ihr euch keine Sorgen um Kratzer machen müsst. Wie sich der Fingerabdrucksensor sowie der Piezo-Lautsprecher mit einem Panzerglas verhalten konnte ich nicht testen, ich kann mir allerdings vorstellen, dass dies auf beide Punkte Auswirkungen haben könnte.

Prozessor, RAM und interner Speicher

Im Vivo Nex werkelt ein hoch potenter 8 Kerner aus dem Hause Qualcomm, genauer gesagt der Snapdragon 845. Dieser läuft je nach Last auf bis zu 2,8 GHz und sorgt dafür, dass das System zu keiner Zeit ins Stocken gerät. In der Zeit, in der das Vivo mein täglicher Begleiter ist kann ich mich nicht an eine Situation erinnern, in der die Bedienung nicht flüssig war, abgehackte oder langsame Animationen sind auch nicht aufgetreten.

Zusätzlich gibt es je nach Ausführung bis zu 8GB RAM, was mehr als ausreichend ist, selbst mit intensivem Multitasking ist dieser nicht vollzukriegen.

Der interne Speicher ist mit 128 oder 256 GB ebenfalls sehr großzügig dimensioniert, die Tatsache, dass dieser nicht erweiterbar ist, lässt sich verschmerzen. Mittels A1 SD Bench wurden Schreibwerte von rund 195 MB/s sowie Lesewerte von bis zu 685 MB/s ermittelt, beides exzellente Ergebnisse, entsprechend schnell gehen auch Installation von Apps vonstatten, beim Kopieren von Dateien auf das Gerät sind die Transferraten leider deutlich geringer, dies liegt einfach an der verbauten USB 2.0 Schnittstelle, wieso Hersteller hier immer noch auf alte Technologie setzen ist mir unerklärlich, gerade in diesem Preisbereich ist dieser künstlich auferlegte Flaschenhals mehr als unnötig.

Vivo Nex, beinahe randlos und voller Innovationen – der Test

Konnektivität

Im auf der Unterseite befindlichen Sim-Tray findet sich Platz für 2 Sim-Karten im Nano-Sim Format. Dual Sim ist nach wie vor ein praktisches Feature, um bspw. eine private sowie eine geschäftliche SIM dabei zu haben, ohne auf 2 Geräte angewiesen zu sein. Aber auch eine günstige Datenkarte sowie ein Vertrag für Telefonie ist damit realisierbar. Das LTE-Modul funkt auf allen in Deutschland wichtigen Frequenzbändern, auch das oftmals fehlende Band 20 ist mit dabei. Empfangsschwierigkeiten hatte ich keine.

WLAN steht im 2,4 sowie 5 GHz Frequenzspektrum nach 802.11 a/b/g/n/ac zur Verfügung, die Übertragunsgeschwindigkeit kann sich sehen lassen. Zudem gibt es noch Bluetooth in der Version 5 sowie GPS.

Akku

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Auswahl eines Smartphones ist für mich der Akku. 1 Tag unter Last ist für mich Grundvoraussetzung, Quick Charge ein Must-Have. Dank 4.000 mAh kommt man selbst bei intensiver Nutzung locker über die Runden, bei moderater Verwendung sind mindestens 2 Tage drin, abhängig davon, wie stark das Batteriemanagement des Vivo Nex limitiert wird. In der Grundeinstellung sind sogar 3 Tage und mehr drin, dann werden allerdings wirklich alle Hintergrunddienste eliminiert, Nachrichten via Telegram und WhatsApp kommen nur noch auf Abruf, ähnlich verhält es sich mit Mails und Diensten wie Google Fit. Die Fitness-App Endomondo wurde bspw. bei aktiver Nutzung einfach abgeschossen, um Ressourcen zu sparen, das mag der Laufzeit zugute kommen, ist aber nicht wirklich alltagstauglich. Hier ist etwas Tweaking notwendig, das Einarbeiten in das auf den ersten Blick etwas verschachtelte Einstellungsmenü ist eine Notwendigkeit.

Solltet ihr dennoch einmal Akku sparen wollen, steht euch immer noch der Super-Stromsparmodus zur Verfügung, der alles bis auf Kontakte, Telefon, Nachrichten und Wecker abschaltet, WLAN, Bluetooth, GPS und Hintergrunddienste sind dann nicht mehr möglich, selbst der Fingerabdruckscanner wird deaktiviert. Situationsbedingt praktisch, aber definitiv nicht alltagstauglich.

Kamera

Der Trend, rückseitig mehrere Linsen zu verbauen, um entweder Zoom oder Tiefen(un)schärfe zu erreichen, ist auch im Vivo Nex zu erkennen. Die Hauptkamera mit einer Blende von f/1.8 sowie optischem Bildstabilisator löst Bilder mit 12 MP auf, dazu gesellt sich eine 5 MP Kamera mit einer Blende von f/2.4, die für einen guten Unschärfe-Effekt sorgt, Videos werden mit bis zu 4k bei 30 Frames aufgenommen. Neben einem Profi-Modus, der das Anpassen der Einstellungen erlaubt gibt es noch die Funktionen Panorama, Beauty (Weichzeichner-Alarm), Foto-Video (bekannt von iPhones), eine künstliche Intelligenz-Funktion zur automatischen Motiv- und Szenenerkennung sowie „niedliches AR-Selfie“. Im letztgenannten Modus könnt ihr euch wie bei Snapchat und co. Hüte, Hasenohren, Bärte, Brillen und vieles mehr aufsetzen, wer es braucht kann sich dort bestimmt austoben, für mich persönlich ist das eher unnötig.

Ein Highlight ist die ausfahrbare Frontkamera, die sich im Inneren des Gehäuses befindet und nur bei Bedarf mit einem einstellbaren Sound ausfährt. Dadurch ist nicht nur mehr Platz für das Display, es bietet auch einen interessanten Privacy-Aspekt, wenn sobald eine App auf die Frontkamera zugreift, fährt diese aus, sodass dies nicht mehr unbemerkt passieren kann. Vorbei die Zeiten, in denen man einen unschönen Aufkleber über die Kamera kleben muss. Außerdem ist die Funktion ein absoluter Hingucker und überrascht jeden beim ersten Mal.

Vivo Nex, beinahe randlos und voller Innovationen – der Test

Zur Bildqualität lässt sich im Allgemeinen sagen, dass diese nicht schlecht, in meinen Augen aber nur durchschnittlich ist. In den ersten Tagen war ich etwas enttäuscht, doch nach einem Softwareupdate seitens Vivo ist die Qualität noch einmal besser geworden, an das OnePlus 5 kommt es aber meines Erachtens nicht heran, weder bei gutem Licht, noch in der Nacht. Auch der nicht vorhandene Zoom-Modus fehlt mir etwas, der 2x Zoom des OnePlus 5 ist in manchen Situationen wirklich praktisch.

Performance

Ich bin nicht gerade ein großer Fan von Geekbench, Antutu und co, da diese synthetischen Benchmarks nicht immer die Leistung im Alltag widerspiegeln. Um die Performance dennoch einordnen zu können, habe ich die bekannten Tests durchlaufen lassen, die Auswertung könnt ihr in den nachfolgenden Bildern betrachten. Sollten noch weitere Tools und Werte benötigt werden, lasst es mich in den Kommentaren wissen, dann reiche ich diese noch nach.

Betriebssystem

Im Vivo Nex kommt Android in der Version 8.1 zum Einsatz, ein Update auf Android 9 ist geplant, aber noch nicht verfügbar. Zum aktuellen Zeitpunkt (Anfang Dezember) ist das Sicherheitsupdate vom 1. November aufgespielt, das ist relativ aktuell.

Die Oberfläche nennt sich Funtouch OS und ist sehr stark an iOS angelehnt, die Icons sind teilweise (z.B. Einstellungen, Musikplayer uvm.) schon dreiste Kopien. Dafür kommt es mit erfreulich wenig Bloatware daher, nur einige Vivo eigenen Apps sind vorinstalliert und lassen sich ohne Root-Rechte nicht entfernen. Wem der Standard-Launcher nicht gefällt, der kann sich einen anderen im Appstore herunterladen, um eine vollständige Integration zu erlangen, müsst ihr dies allerdings freischalten, dafür benötigt ihr einen Vivo-Account, der wiederum eine chinesische Telefonnummer voraussetzt. Alternativ soll die Freischaltung wohl auch nach Kontaktaufnahme mit dem Support möglich sein, das ist leider etwas umständlich.

Ein Manko des Standard Launchers ist die relativ geringe Pixeldichte, im Auslieferungszustand ist diese bei nur 360 dpi, was zur Folge hat, dass vergleichsweise wenig auf eine Seite passt. Durch die Aktivierung der Entwickleroptionen (7-maliges Drücken auf Softwareversion im Bereich Einstellungen → weitere Einstellungen → über das Telefon) könnt ihr allerdings die Pixeldichte einstellen (Einstellungen → weitere Einstellungen → Entwickleroptionen → Mindestbreite). Der Wert kann auf bis zu 449 dpi gesetzt werden, was für mich ein wirklich brauchbares Ergebnis geliefert hat. Dies skaliert leider alle Icons bis auf die Vivo-eigenen, was ein etwas inhomogenes Bild liefert.

Allgemein kann recht viel eingestellt werden, hier müsst ihr euch allerdings entweder durch die zahlreichen Untermenüs kämpfen, oder die Suchmaschine eurer Wahl bemühen, im XDA Developer Forum finden sich ebenfalls zahlreiche Tipps und Tricks.

Gesprächsqualität

Die Gesprächsqualität ist recht gut, das Mikrofon-Array filtert Umgebungsgeräusche zuverlässig. Der Piezo Lautsprecher, welcher unter dem Display liegt sorgt für eine relativ gute Klangqualität, auch wenn er nicht mit herkömmlichen Lautsprechern mithalten kann. Ebenso hat er den Nachteil, dass auch Leute in direkter Umgebung Teile des Gesprächs mitbekommen, da die Klangabgabe nicht so zielgerichtet erfolgt, das liegt an der verwendeten Technik.

Sonstiges

Der bisher nur kurz angeschnittene Fingerprintreader, der sich unter dem Display befindet, funktioniert in der Regel zuverlässig, entsperrt das Display allerdings nicht so schnell wie herkömmliche Fingerabdruckscanner. Auch ist das Entsperren des Gerätes bei deaktiviertem Display nicht möglich, hier müsst ihr also entweder zuerst den Power Button kurz drücken, oder die Funktion rise to wake oder double tap to wake aktivieren.

Der Mono-Lautsprecher spielt recht laut und verzerrt erst ab einem sehr hohen Geräuschpegel, einen Anruf überhört man damit auf jeden Fall nicht mehr, auch der Wecker reißt einen bei voller Lautstärke morgens sehr unsanft aus dem Schlaf.

Fazit

Das Vivo Nex protzt mit technischen Neuerungen und einem Datenblatt, das die Konkurrenz vor Neid erblassen lässt. Highlights sind der Fingerabdruckscanner unter dem Display, der unter dem Display verbaute Piezo-Lautsprecher, die ausfahrbare Frontkamera und der Screen-to-Body-Ratio von über 91%, allerdings gehen mit all diesen Punkten auch gewisse Kompromisse einher. Die Entsperr-Zeit des Fingerprintreaders ist länger, die Erkennung ungenauer. Der Piezo-Lautsprecher kann in puncto Klangqualität nicht mit herkömmlichen Modellen mithalten. Die Frontkamera ist innovativ und hat einen praktischen Privacy-Aspekt, allerdings ist fraglich, wie sich die mechanische Konstruktion auf Dauer schlägt und ob hierdurch Staub und Schmutz ins Innere gelangen. NFC und eine Notification LED fehlen mir ebenfalls, die Funtouch OS Oberfläche ist gewöhnungsbedürftig, einige Einstellungen können leider nicht ohne Account bei Vivo angepasst werden. USB 3.0 hätte verbaut sein sollen, eine Zertifizierung für Staub- und Wasserdichtigkeit wäre ebenfalls wünschenswert gewesen.

Auf der positiven Seite stehen hingegen die brachiale Power, sehr schneller, großzügig bemessener interner Speicher, die Fülle an Personalisierungsoptionen, die sehr wertige Verarbeitung, der große 4.000 mAh Akku, der für eine lange Laufzeit sorgt, volle LTE Unterstützung in Deutschland sowie Bluetooth 5.0 und WLAN .ac, letzteres ist leider immer noch nicht in allen Geräten etabliert. Auch, dass nicht auf einen AUX-Anschluss verzichtet wurde sollte lobenswert hervorgehoben werden, das OnePlus 6T hat bspw. mittlerweile auch nur noch einen USB C auf Klinke-Adapter.

Würde ich das Vivo Nex also empfehlen? Das kommt wie so oft auf den Anwendungsfall an. Wer auf Innovationen, High End Hardware und eine wertige Verarbeitung Wert legt, der kann hier bedenkenlos zuschlagen, auch, dass sich das Gerät aus der trüben Masse immer gleich aussehender Smartphones positiv abhebt sollte nicht unerwähnt bleiben. Durch den hohen Displayanteil der Front werden Kompromisse eingegangen, diese sind nicht perfekt, aber doch recht gut gelöst worden.

Leute, die nicht allzu viel Geld für ein Smartphone ausgeben wollen, für die technische Spielereien zweitrangig sind und die Wert auf eine sehr gute Kamera legen, die sollten sich lieber anderweitig umschauen.

Pro

Neutral

Contra

beinahe komplette Front mit Display bedecktKamera-Qualität nur durchschnittlichkein NFC

großartige Performance

Piezo-Lautsprecher je nach Situation nicht optimal

nur USB 2.0

ausfahrbare Frontkamera ist ein Highlight

Fingerabdruckscanner etwas langsamer als herkömmliche Modelle

keine Benachrichtigungs-LED

eingebauter Lautsprecher an der Unterseite sehr gut

Funtouch OS erinnert stark an iOS

AI-Button in Deutschland nicht frei belegbar

3,5mm Klinke vorhanden

Weder staub- noch wasserdicht

Funtouch OS etwas unübersichtlich, aber sehr granular anpassbar

Bluetooth 5.0

innovativ

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