Teclast F6 Plus im Test

Teclast F6 Plus im Test

Zunächst möchten wir uns bei GearBest für das Teclast F6 Plus als Testgerät für diesen Review bedanken. In diesem Review werde ich euch das Teclast F6 Plus vorstellen und dabei auf seine technischen Eigenschaften, Verarbeitung und Haptik zu sprechen kommen. Abschließend werde ich euch meine persönlichen Erfahrungen beim Test mitteilen und zu einem Fazit kommen, ob sich dieser günstige Laptop, der zugleich ein Convertible ist, eine gute Alternative zu einem Produkt eines teureren Markenproduktes ist.

Hardware des Teclast F6 Plus

Das Teclast F6 Plus ist ein Convertible mit fest installierter Tastatur mit englischem Keyboard-Layout. Es handelt sich um einen Laptop mit 13,3“-Display und den Maßen 31 x 21 x 1,8 cm und einem Gewicht von ca. 1,6 kg. Die Displayauflösung liegt bei 1.920 x 1.080 p (Full-HD) und standesgemäß für ein Convertible ist das Display natürlich berührungsempfindlich und verarbeitet bis zu 10 Berührungen zeitgleich. Für die Rechenleistung sorgt hier ein Intel Celeron N4100 mit einer Taktung von 4 x 1,1 GHz (taktet bis zu 2,4 GHz). Eine zusätzliche Grafikkarte ist nicht eingebaut.

Teclast F6 Plus im Test

Der Laptop kommt mit einer SSD mit 256 GB SSD und 8 GB DDR4-RAM. Es stehen tatsächlich jedoch nur 206 von 237 GB zur Verfügung (Windows benötigt 31 GB). Von Haus aus findet sich auf dem Laptop Windows 10 64-bit und scheinbar ist keine Fremdsoftware installiert, dennoch würde ich jedem nahe legen, Windows zu resetten, um sicher sein zu können, ein sauberes System zu besitzen.

Der Lieferumfang ist recht überschaubar. Ihr erhaltet neben einer kurzen Broschüre und einem Manual zu Windows nicht viel mehr als den Laptop selbst und ein Netzteil mit festem Ladekabel.
Der Speicher ist mittels Micro-SD-Karte erweiterbar, wobei der Laptop mit Karten von bis zu 128 GB klar kommt. Als weitere Anschlussmöglichkeiten finden sich ein Kopfhöreranschluss, ein Micro-HDMI-Anschluss, ein USB-Typ-C Anschluss und 2 USB-Ports (1 x USB 2.0, 1 x USB 3.0) an der Seite des Geräts. Dort findet sich auch der Power-Button des Laptops. Der Laptop verfügt über eine eingebaute Kamera oberhalb des Displays mit einer Auflösung von 2 MP.

Teclast F6 Plus im Test

Der Laptop verfügt über eine Netzwerkkarte, die ac-Standard (2,4 und 5 GHz) unterstützt und unterstützt darüber hinaus Bluetooth 4.0. Oberhalb des Keyboards befindet sich ein Lautsprecher, der euch beim Musikhören oder Videotelefonie zur Verfügung steht.

Die Akkulaufzeit des Laptops liegt nach Herstellerangabe (je nach Nutzung) bei bis zu 6 bis 9 Stunden. Geladen wird das Convertible mittels DC-IN Ladeanschluss, wobei man mit einem entsprechenden Ladegerät auch den USB-C-Anschluss verwenden kann, um das Gerät mit Strom zu speisen und aufzuladen. Dadurch, dass es sich um ein chinesisches Produkt handelt, ist der Laptop mit einem QWERTY-Keyboardlayout ausgestattet. Wenn Bedarf besteht, kann man eigenständig die Tasten mit Tastenaufklebern überkleben. Das Keyboard verfügt außerdem über eine Reihe von Funktionstasten, die mittels Funktionstaste von den Tasten F1 – F12 dank Doppelbelegung unterschieden werden können. Die Taste für die Zeichen „<, >, |“ wird man jedoch bei einem deutschen Keyboardlayout vermissen.

Verarbeitung und Haptik

Das Teclast F6 Plus hat ein Gehäuse in einem silbernen Metallicdesign aus Aluminium. Das Display hat einen schwarzen fingerbreiten Rahmen und das Keyboard ist schwarz, während das Touchpad silbern ist und sich optisch von der Gehäusefarbe nicht unterscheidet. Um das Convertible in eine von vielen möglichen Positionen zu bringen, wurden zwei 360°-Scharniere verbaut, die das Display und die Tastatur verbinden.

Beim Ausüben von Druck auf den Bildschirm fällt auf, dass dieses sich leicht in seiner Position verändert und die Scharniere dabei dazu neigen, zu knarzen. Die Scharniere stellen also das Display nicht fest in seiner Position ein, sondern ermöglichen eine Feineinstellung des Displays in einer beliebigen Position. Das ist mit Sicherheit für die Nutzung als Laptop praktisch, bei der Nutzung als Convertible/Tablet ist so eine Feinjustierung jedoch eher unnötig und geht hier zu Lasten eines stabilen Stands im Laptopmodus.

Das Gewicht des Displays macht sich außerdem im Laptopmodus bemerkbar, da der Laptop leicht nach hinten neigt, wenn man das Display in eine zu schiefe Position bringt. Die drei denkbaren Tabletmodi sind jedoch stabil und können durch ein einfaches Umklappen des Displays erreicht werden. Das Touchpad ist hinreichend sensibel und verarbeitet für Windows typische Gesten.

Auch ein „Mausklick“ ist mit dem Touchpad kein Problem. Die Tastatur reagiert gut auf Eingaben. Besonders zugesagt hat mir, dass Teclast mitgedacht hat und ab Werk eine Schutzfolie auf dem Display vorinstalliert hat. Diese stört bei Toucheingaben definitiv nicht.

Teclast F6 Plus im Test

Gemachte Erfahrung mit dem Teclast F6 Plus

Das Teclast F6 Plus startet das Betriebssystem ziemlich schnell und läuft im Betrieb flüssig. Das fällt zunächst positiv auf und den Grund dafür dürfte man in der verbauten SSD finden, auf der das Betriebssystem installiert ist und das somit direkt reagiert. Um den PC zu starten, muss man den Powerbutton erst einmal 2 bis 3 Sekunden drücken, da Teclast die Taste wohl gegen ein versehentliches Drücken absichern wollte. Im Officebetrieb arbeitet der Laptop schnell und reagiert prompt auf Eingaben. Dort beträgt dann die Akkulaufzeit auch wie versprochen mehrere Stunden: Bei meiner Nutzung von ca. 1 – 2 Stunden am Tag hält der Akku etwa 4 Werktage, also etwa 5-7 Stunden, was aber auch davon abhängt, welche Programme ich auf dem System laufen lasse und wie intensiv ich ihn in der Arbeitszeit benutze. Der Laptop läuft außerdem besonders leise, was darauf zurückzuführen ist, dass er keine aktive Kühlung hat.

Das Touchdisplay funktioniert gut, wobei manche Eingaben nicht immer sofort erkannt werden. Das mag an der Displayschutzfolie liegen oder auch daran, dass ich vermutlich nicht genug Druck auf einzelne Symbole ausübe. Ein Test des Teclast Pens war nicht möglich, da uns dieser zum Zeitpunkt des Tests nicht zur Verfügung stand. In der Regel verwende ich zum Arbeiten mit dem Teclast F6 Plus eine Kombination aus seiner Tastatur und einer zusätzlichen Bluetooth-Maus. Das Schreiben auf der Tastatur gelingt gut.

Eine weitere Erfahrung, die ich beim Display machen musste und die vielleicht auch Geschmackssache ist, ist die, dass der Laptop mit seiner Auflösung von 1080p ein relativ kleines Display hat. Andere Laptops dieser Größe arbeiten oft mit 720 p, was sich in der Darstellungsgröße von Schriftzügen und Symbolen bemerkbar macht. Windows bietet zwar ab Werk die Möglichkeit, dass man Schriftarten automatisch vergrößert darstellt (z.B. 125%); das geht aber auf Kosten der Schärfe der Schriftzüge. Diese Option war beim Teclast voreingestellt und mir missfiel die Unschärfe des Textes, weswegen ich die Funktion abgestellt habe. Ohne Vergrößerung sind allerdings Texte und Symbole winzig. Daher sollte jeder hier seinen persönlichen Kompromiss abwägen, um die optimale Lösung für sich zu finden.

Teclast F6 Plus im TestDie Netzwerkverbindung des Laptops über WLAN funktioniert einwandfrei, sodass ich es problemlos mit dem Internet verbinden kann. Die Verbindung ist in der Regel schnell und stabil und ermöglicht mir ein problemloses Surfen oder Arbeiten im Internet. Auch Youtube oder ähnliches funktioniert ohne Probleme, sodass man hier auch mal ein Video schauen kann, wenn man mag.
Bei Videotelefonie via Skype habe ich gute Erfahrungen mit dem PC gemacht. Das aufgezeichnete und übertragene Bild von mir an den Gesprächspartner ist klar und die Stimme ist gut zu hören. Auch ich kann meine Gesprächspartner gut sehen und deutlich hören, da der Lautsprecher hier definitiv zeigt, dass er etwas leisten kann. Generell hatte ich öfter den Eindruck, dass der Laptop einen recht guten (lauten) Lautsprecher hat.

Etwas störend empfinde ich eine kurzfristige Verdunklung oder Bildschirmsperre, die sich zeigt, wenn ich das Display des Laptops im laufenden Betrieb leicht bewege. Ich nehme an, dass der Laptop diese Bewegung schon als Modusänderung wahrnimmt und daher kurzfristig überlegt, ob es in den Tabletmodus gehen soll oder weiterhin im Desktopmodus bleiben soll und somit zwischen beiden Modi verharrt.

Fazit

In meinem Test konnte ich mit dem Teclast F6 Plus einige gute Erfahrungen machen. Es handelt sich hierbei natürlich um einen reinen Officerechner. An Zocken ist mit diesem Laptop nicht zu denken, aber seinem Anspruch als Officerechner wird er gerecht.

Dafür sprechen die recht lange Akkulaufzeit, die gute Verarbeitung und der große interne Speicher, der bei anderen Herstellern zu Buche schlagen würde. Die Eingaben via Tastatur funktionieren problemlos und sämtliche Programme laufen flüssig und starten schnell. Besonders positiv fällt mir auf, dass der Rechner aufgrund einer nicht vorhanden aktiven Kühlung besonders leise ist und dabei trotzdem kaum warm wird.

Teclast F6 Plus im Test

Für wen eignet sich der Rechner?

Der Laptop ist definitiv eine Überlegung wert, wenn ihr auf der Suche nach einem günstigen Officerechner seid und nicht bereit seid, bei einem anderen Markenhersteller ein Vielfaches für vergleichbare Hardware zu zahlen. Bei dem hier vorgestellten Laptop handelt es sich um ein Einsteiger-Convertible, das sollte euch klar sein.

Im Gegensatz zu namhaften Herstellern bekommt ihr hier aber mehr für euer Geld; so haben vergleichbar teure Geräte von bekannten Marken in der Regel bedeutend kleinere Festplatten und mit 256 GB seid ihr hier bereits gut ausgestattet und erhaltet alles, was ihr für Word, Outlook, Surfen und Mails benötigt.

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