Stromanbieter insolvent: Was nun zu tun ist

Strom kommt aus der Steckdose – und damit ist es für viele Menschen auch schon getan. Doch zahlreiche Menschen wissen nicht, wie das genau funktioniert – und dass der örtliche Stromanbieter nicht immer am günstigsten ist. Der Stromanbietervergleich bietet eine Möglichkeit, einen preiswerten Anbieter zu finden und in vielen Fällen hat man so auch noch die Möglichkeit, sich einen Bonus zu sichern. Doch bei all den vielen seriösen Anbietern gibt es vereinzelt auch schwarze Schafe und Stromversorger, die das eigentlich notwendige Kapital gar nicht haben. Die Folge ist hierbei möglicherweise eine Insolvenz des Stromanbieters. Und als Kunde steht man dann zunächst doof da.

Es gibt allerdings schnelle und sinnvolle Lösungen, die in diesem Fall hilfreich sein können. Zunächst einmal: Der Strom wird in den allermeisten Fällen nicht abgestellt und man lebt nicht auf einmal wie im Mittelalter, als es noch gar keine Elektrizität gab. Welche Möglichkeiten man hat, wenn der eigene Stromversorger plötzlich insolvent ist und einen nicht mehr mit Strom versorgt, wird im Folgenden erklärt. Betroffene Kunden erhalten Tipps und Hinweise und können auf diese Weise einfacher mit der Situation umgehen. Und wer bisher noch nicht den Stromanbieter gewechselt hat, kann sich darüber informieren, wie viel Geld man spart und wie man die kleinen Risiken beim Stromanbieterwechsel einfach umgehen kann.

Nach der Insolvenz: Die Energieversorgung ist weiterhin sichergestellt

Stromanbieter insolvent: Was nun zu tun istWichtig zu wissen ist in erster Linie, dass eine Insolvenz des Stromanbieters, wie es im Februar 2017 bei Care Energy der Fall war, nicht sofort auch einen Stopp der Versorgung mit sich bringt. Im Falle des genannten Anbieters werden Kunden bislang auch weiterhin mit Strom versorgt. Die Entscheidung, wie lange das geschehen kann, liegt allerdings beim zuständigen Insolvenzverwalter. Oftmals kommt eine Insolvenz bei einem Energieversorger daher, dass Kunden ein Guthaben generiert haben oder Abrechnungen fehlerhaft waren. Somit muss Geld ausgezahlt werden, das vielleicht gar nicht vorhanden ist. So war es beim Anbieter Care Energy, der mit 12.500 Stromkunden am Ende möglicherweise überfordert war.

Dass nun direkt der Strom abgestellt wird, müssen Care Energy Kunden nicht fürchten. Und auch Kunden anderer insolventer Anbieter brauchen diese Angst nicht haben. Zumindest kurzfristig läuft die Belieferung weiter, ehe man weitere Entscheidungen treffen kann. Während einzelne Anbieter in der Vergangenheit dann doch ganz von der Bildfläche verschwanden, soll Care Energy neu strukturiert und saniert werden, wie der zuständige Insolvenzverwalter einer Hamburger Zeitung mitteilte. Doch auch bei einem Scheitern dieses Plans, werden die Kunden nicht plötzlich ohne Strom dastehen – die Versorgung ist dann auf andere Weise gesichert.

Der Grundversorger übernimmt die Kunden

Kann der insolvente Anbieter die Stromversorgung langfristig nicht aufrechterhalten, rutschen die betroffenen Kunden automatisch in die Versorgung durch den örtlichen Anbieter. Dieser muss immerhin eine Grundversorgung sicherstellen und ist aus diesem Grund für betroffene Kunden zuständig. Für die Ersatzversorgung durch den Grundversorger aus der Region zahlt man als Kunde dann aber im Regelfall auch einen höheren Preis – viele Kunden suchen sich daher im Anschluss an eine Insolvenz und den damit verbundenen „Abrutsch“ in die Grundversorgung schnellstens einen neuen Stromanbieter und profitieren dort dann von günstigen Strompreisen.

Der Vertrag, der automatisch mit dem Grundversorger geschlossen wird, kann mit einer kurzen Frist von lediglich zwei Wochen gekündigt werden. Somit ist es möglich, dem örtlichen Versorger schnell wieder den Rücken zu kehren und sich einen anderen Anbieter für die Strombelieferung zu suchen. Ein Stromanbietervergleich bietet hier die besten Möglichkeiten und hilft dabei, einen kostengünstigen Anbieter auszuwählen.

Boni und Guthaben sind oft nicht mehr abrufbar

Stromanbieter insolvent: Was nun zu tun istEinziger Nachteil: Versprochene Boni oder Guthabenbestände vom bisherigen und nun insolventen Stromanbieter erhält man im Regelfall nicht mehr ausgezahlt. Alles verfügbare Kapital wird Bestandteil der Insolvenzmasse und dann – irgendwann – auf alle Gläubiger aufgeteilt. Häufig zählt der kleine Kunde hier aber nicht dazu und geht am Ende leer aus. Das ist natürlich ärgerlich.

Trost bietet aber die Aussicht, beim neu ausgesuchten Versorger erneut einen Bonus erhalten zu können.

Sonderkündigungsrecht gibt es im Insolvenzfall nicht

Nach der Insolvenz fristlos zu kündigen und sofort zu einem anderen Anbieter zu wechseln klingt zunächst sinnvoll. Möglich ist das allerdings nicht. Denn eine Insolvenz führt nicht automatisch zu einem Sonderkündigungsrecht, bei dem keinerlei Fristen mehr gültig sind. Stattdessen ist man als Kunde weiterhin an die vertragliche Kündigungsfrist gebunden, die im Regelfall bei sechs Wochen liegt. Bei Care Energy liegt die Kündigungsfrist gar nur bei einem Monat.

Wer kündigen möchte, sollte die Fristen einhalten und möglichst schnell kündigen. So kann man den Wechsel zum Grundversorger möglicherweise vermeiden, falls das eine Relevanz haben sollte.

Rechnungen müssen gezahlt, Abschläge geleistet werden

Auch bei den fälligen Abschlägen und Stromrechnungen ändert sich für den Kunden nichts. Abschläge sind somit weiterhin zu leisten und Rechnungen zu zahlen. Letzteres gilt allerdings nur, wenn die Rechnung auch wirklich korrekt ist. Bei Fehlern darf man diese durchaus anfechten. Mit weiteren Zahlungen sollte man allerdings zunächst auch so abwarten – zumindest solange, bis durch den Insolvenzverwalter eine neue Bankverbindung mitgeteilt wurde. Weiterhin auf das Konto des Stromanbieters sollte man nicht zahlen.

Bei Care Energy ging eine Abmahnung voraus

Stromanbieter insolvent: Was nun zu tun istBeim Stromanbieter Care Energy hatten einige Stellen bereits mit einer Insolvenz gerechnet. Schon im August 2016 war der Anbieter in den Medien. Damals warb der Anbieter mit jährlichen Stromkosten von nicht einmal 160 Euro – für einen Haushalt mit drei Personen. Eine Abmahnung durch Verbraucherschützer war die Folge. Möglicherweise war gar damals schon abzusehen, dass der Anbieter sich bei derart abstrusen Kalkulationen nicht (mehr) lange halten können wird. Damals wurden nicht die tatsächlich anfallenden Kosten auf der Webseite angeführt – erst beim Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen waren diese für den Kunden sichtbar. Verbraucherschützer monierten dies und schickten eine Abmahnung.

Der genaue Preis muss allerdings stets sichtbar sein und darf nicht nur in den AGB zu finden sein. Zu dieser Zeit gab es auch bei den Verbraucherzentralen vermehrt Beschwerden gegen den Anbieter. Zahlungsfähig war Care Energy zu dieser Zeit allerdings wohl noch.

Wie findet man einen günstigen und seriösen Stromanbieter?

Einen günstigen und dabei auch seriösen Stromanbieter kann man relativ einfach finden. Was man dazu braucht, ist schnell aufzuzählen:

  • Die eigene Postleitzahl
  • Den ungefähren Verbrauch im Jahr
Shop Merkmale
Stromanbieter insolvent: Was nun zu tun ist
  • persönliches Angebot aus über 17.000 Tarifen
  • unverbindlich und kostenfrei vergleichen
  • ohne Risiko den Anbieter wechseln
Stromanbieter insolvent: Was nun zu tun ist
  • Vielfach ausgezeichnet und TÜV-Geprüfte Vergleichsrechner
  • Transparenter Vergleich und hohes Einsparpotenzial für den Endkunden
  • Immer wieder kehrende Cashback-Aktionen für den Endkunden
Stromanbieter insolvent: Was nun zu tun ist
  • das größte unabhängige Verbraucherportal für Energie in Deutschland
  • Unternehmen der ProSiebenSat.1 Group
  • vielfach ausgezeichnet und prämiert

Durch einen Strompreisvergleich findet man direkt eine Auswahl an passenden Stromanbietern und kann sich günstige Tarife anzeigen lassen. Hierzu gibt man zunächst die eigene Postleitzahl an und nennt den ungefähren Verbrauch im Jahr. Auf der nächsten Seite findet man dann bereits die Ergebnisse, die mitsamt einem Preisvergleich zum örtlichen Versorger im Grundtarif. Somit lässt sich das mögliche Sparpotential pro Jahr direkt erkennen.

Bei den einzelnen Tarifen findet man in der Regel kostengünstige Tarife, bei denen die günstigsten Angebote ganz oben zu finden sind. In die Kosten werden oftmals aber auch schon die möglichen Boni mit eingerechnet, die man als Kunde erhalten kann. Hier wird generell zwischen zwei verschiedenen Bonusarten unterschieden. Diese werden an anderer Stelle noch genauer beschrieben.

Über die Einstellungen kann man die ausgegebenen Suchergebnisse noch weiter verfeinern. So hat man die Möglichkeit, beispielsweise Tarife auszuwählen, die lediglich Ökostrom bieten oder auch auf Stromanbieter zu setzen, die keine Pakete anbieten oder Vorkasse verlangen.

Warum sollte man Strom nicht per Vorkasse zahlen?

Stromanbieter insolvent: Was nun zu tun istInsbesondere auf eine Zahlung per Vorkasse sollte man achten und diese nach Möglichkeit nicht akzeptieren. Bei einer Zahlung per Vorkasse leisten die Kunden die Zahlung für den gesamten Strom des Jahres im Vorfeld der Belieferung. Dabei besteht eben das Risiko, dass der Anbieter Insolvenz anmelden muss – das bereits gezahlte Geld erhält man dann meist nicht erstattet. Geht es mit der Belieferung weiter, ist das kein Problem. Im Falle eines Lieferungsstopps zahlt man dann aber möglicherweise doppelt, da ein anderer Versorger beauftragt werden muss.

Ein weiteres Problem an Vorkasse-Tarifen sind die sogenannten Strom-Pakete. Man kauft als Kunde also eine fixe Menge an Kilowattstunden und zahlt dafür im Vorfeld. Verbraucht man weniger Strom, wird der Überschuss nicht erstattet. Verbraucht man hingegen mehr Strom, muss man die zusätzlichen Kilowattstunden zusätzlich zahlen – meist zu deutlich höheren Kosten und zu wenig attraktiven Konditionen für den Kunden. Tarife mit monatlichen Abschlägen sind daher ganz klar zu bevorzugen.

Stichwort Bonus: Welche Boni gibt es bei den Stromanbietern?

Wie erwähnt, kann man als Neukunde bei vielen Stromanbietern auch einen Bonus erhalten. Genauer genommen sind es sogar zwei Boni, die von den meisten Anbietern gewährt werden. Welche Bonuszahlungen das sind, wird nun etwas genauer erklärt:

Der Sofortbonus

Einen Sofortbonus gibt es bei den meisten Stromanbietern. Hierbei handelt es sich um einen Bonus, der zeitnah gezahlt wird, allerdings in den meisten Fällen nicht sofort. Nach zwei Monaten der Belieferung durch den neuen Anbieter wird der versprochene Sofortbonus in aller Regel ausgezahlt. Der Kunde erhält diesen per Überweisung und kann dann frei darüber verfügen. Weitere Bedingungen muss man dafür meist nicht erfüllen und die Auszahlung wird von seriösen Anbietern auch ohne notwendige Erinnerung gezahlt.

In der Höhe kann sich der Sofortbonus durchaus unterscheiden. 50 bis 150 Euro sind im Regelfall möglich, abhängig aber immer vom eigenen Stromverbrauch, der bei Vertragsschluss angegeben wurde.

Der Neukundenbonus

Der Neukundenbonus wird – wie es der Name bereits deutlich macht – nur Neukunden gewährt, die bei einem Stromversorger noch keine Kunden gewesen sind. Die Besonderheit dabei liegt am Auszahlungstermin für den Neukundenbonus. Diesen erhält man bei den allermeisten Anbietern nämlich erst dann, wenn das erste Vertragsjahr vollständig vorüber ist. Da der Neukundenbonus oft auch in prozentualer Höhe angeboten wird, ist es möglich, dass dieser direkt mit dem Betrag der Endabrechnung verrechnet wird. Bei einem Neukundenbonus von 15 Prozent auf den Gesamtverbrauch reduziert sich die Endabrechnung somit um die besagten 15 Prozent. Wer wenig Strom verbraucht hat, kann sich auf diese Weise in vielen Fällen um eine Rückzahlung freuen und bekommt somit noch eine Auszahlung auf das eigene Konto.

Beide Bonusformen sind sicherlich sehr lukrativ und werden in den allermeisten Fällen auch wirklich zuverlässig ausgezahlt. Als alleiniges Kriterium sollte man die Höhe der Boni allerdings nicht heranziehen, auch andere Aspekte sind bei einem Stromtarif von großer Bedeutung.

Nach dem Stromanbieterwechsel: Dranbleiben und jährlich die Preise vergleichen!

Stromanbieter insolvent: Was nun zu tun istWer den eigenen Stromanbieter einmal gewechselt hat, sollte dies im besten Fall jedes Jahr erneut tun. Denn die einzelnen Anbieter gewähren ihre Preisgarantie in den meisten Fällen nur für zwölf Monate. Das bedeutet, dass die Stromversorger nach einer gewissen Zeit die Preise durchaus auch anheben können und dies natürlich auch tun. Die einst günstigen Tarife werden dann schnell teurer und man zahlt am Ende deutlich mehr für den Strom.

Durch den jährlichen Wechsel des Stromanbieters kann man das umgehen. So bekommt man die Möglichkeit, Jahr für Jahr von günstigen Tarifen zu profitieren und man zahlt für den Strom nie wieder zu viel. Noch ein Vorteil: Durch den jährlichen Wechsel des Anbieters kann man auch Jahr für Jahr von einem Bonus profitieren – und auf diese Weise direkt doppelt sparen.

Welche Kriterien spielen beim Strompreisvergleich eine wichtige Rolle?

Damit man beim Vergleich verschiedener Stromanbieter auch wirklich die besten Angebote und Tarife finden kann, sollte man durchaus auf einzelne Kriterien achten, die hierbei eine Rolle spielen. Neben dem Preis, der einem direkt ins Auge springt und dem möglichen Sparpotential zum regionalen Versorger, sollte man durchaus auch noch andere Details im Blick behalten.

Dabei sind vor allem diese Angaben zu nennen:

  • Wie viele Tarife je Anbieter werden angezeigt?
  • Wird der Strom im Paket abgerechnet?
  • Handelt es sich im Ökostrom?
  • Wie lange gilt die Preisgarantie?
  • Welche Fristen gelten bei Laufzeit und Kündigung?

Viele Stromanbieter stellen verschiedene Tarife bereit, sodass man als Kunde auch darauf achten kann, welcher Tarif eines Anbieters am günstigsten ist. Vielfach zeigen die Vergleichsrechner standardmäßig nur einen Tarif je Anbieter an. Wer hier mit einem Klick die Anzeige umstellt, kann mitunter noch andere preiswerte Tarife finden. Ebenso sollte darauf geachtet werden, ob auch Pakettarife angezeigt werden. Diese wurden an vorheriger Stelle schon einmal erwähnt und kommen letztlich nur in Frage, wenn man den eigenen Strompreis ziemlich exakt vorhersagen kann. Ansonsten zahlt man hierdurch oftmals drauf und das Sparpotential geht schnell verloren.

Wer auf eine Versorgung mit Ökostrom wert legt, kann sich auch ausnahmslos Tarife anzeigen lassen, bei denen Ökostrom bereitgestellt wird. Diese Tarife sind zwar zumeist etwas teurer, dafür beruhigen sie aber möglicherweise auch das eigene Gewissen.

Auf die Dauer der Preisgarantie sollte man zusätzlich ein Auge haben. Viele Tarife bieten eine Preisgarantie für volle zwölf Monate, es gibt aber auch Ausnahmen. Liegt die Preisgarantie darunter, kann es sein, dass man ab dem sechsten Monat mehr für den Strom zahlen muss – und in diesem Fall auch kein Sonderkündigungsrecht hat. Ganz allgemein sollten zudem auch die Kündigungsfrist sowie die Mindestlaufzeit für den Stromvertrag eine Rolle spielen. Bei den Kündigungsfristen liegt diese meist bei sechs Wochen, vereinzelt sogar auch darunter. Und die Laufzeit kann man im Stromvergleich ebenfalls direkt anpassen. Zwölf Monate bieten sich hier meist an, wobei man auf Wunsch auch längere Laufzeiten auswählen kann. Hier ergibt sich vielfach aber wieder das Problem mit der Preisgarantie, die dann kürzer liegt als der Stromvertrag mindestens läuft.

Wie wird der Stromanbieter im Endeffekt gekündigt und gewechselt?

Stromanbieter insolvent: Was nun zu tun istDer Anbieterwechsel für die Stromversorgung ist im Endeffekt einfach und schnell zu erledigen. Nachdem man sich durch den Stromvergleich ein passendes Angebot hat ausgeben lassen, kann der neue Stromvertrag direkt online abgeschlossen werden. Dies geht mit wenigen Klicks und man muss einfach nur die persönlichen Daten dazu angeben. Aber auch die Nummer des Stromzählers sowie die Kundennummer beim bisherigen Versorger sollte man nach Möglichkeit nennen. Die Kündigung beim bisherigen Versorger übernimmt auf Wunsch der neue Anbieter, sodass man damit als Kunde gar nicht viel zu tun hat.

Auf Wunsch kann man die Kündigung beim bisherigen Stromversorger aber auch selber übernehmen. Nach dem neuen Vertragsabschluss erhält man vom neuen Versorger dann eine entsprechende Info über den Vertrags- und Versorgungsbeginn und kann im Anschluss nur noch abwarten. Nach Ablauf der Versorgung durch den bisherigen Verbraucher wird dieser in den meisten Fällen noch einmal den Stromzählerstand abfragen und anhand der Daten die Endabrechnung durchführen. Wer bei einem geringen Stromverbrauch recht hohe Abschläge gezahlt hat, kann auch hier vielleicht von einer Rückzahlung profitieren. Beim neuen, günstigen Stromanbieter dürfte das dann in den meisten Fällen so sein und man kann dauerhaft von einer günstigen Stromversorgung ausgehen.

Stromanbieter insolvent: Was nun zu tun ist

Fazit: Bei einer Insolvenz des Stromanbieters sollte man Ruhe bewahren!

Sollte der eigene Stromanbieter plötzlich insolvent sein, sollte man nicht in Panik verfallen oder vorschnell handeln. Die Versorgung mit Strom ist in den meisten Fällen weiterhin gewährleistet und somit muss niemand fürchten, plötzlich ohne Energieversorgung zu sein. Kann die Versorgung durch den insolventen Anbieter nicht aufrechterhalten werden, wird man automatisch Kunde beim regionalen Grundversorger. Aus diesem Vertrag kann man mit einer Frist von zwei Wochen aber wieder herauskommen und sich dann bei einem anderen Stromanbieter entsprechend ein Angebot einholen. Der erneute Wechsel zu einem günstigen Anbieter ist somit ohne Probleme möglich.

Bei Care Energy standen die Zeichen schon vor einiger Zeit eher schlecht, zur Insolvenz kam es allerdings erst jetzt. Für die Kunden sind einzig eventuell zu erwartende Boni wohl kaum noch zu erhalten. Selbst wenn man sich beim Insolvenzverwalter meldet und sich als Gläubiger zu erkennen gibt, erhält man im Endeffekt wohl nur noch eine geringe Summe, da große Gläubiger in der Regel absolut gesehen mit größeren Summen bedient werden. Beim nächsten Stromanbieter sollte man daher auf die Seriosität achten und von Vorkasse-Angeboten Abstand nehmen. Auch Paket-Tarife sind eher nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Grundsätzlich stellt eine Insolvenz des Stromanbieters für den Kunden aber kein großes Problem dar, da der Wechsel zu einem anderen Anbieter einfach möglich ist.

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