OnePlus 5 im Test – LTE, DualSim, 20 MP & AMOLED Display

Direkt am Anfang möchte ich mich bei Gearbest bedanken, die mir das OnePlus 5 zum Test zur Verfügung gestellt haben, um euch ein besseres Bild davon zu vermitteln, was das Highend-Smartphone, das direkt zum Release für große Schlagzeilen in der Presse gesorgt hatte, kann und was ihr erwarten könnt.

OnePlus ist inzwischen eine etablierte Marke, was einmal als Startup begann, bei dem man die Geräte nur per Warteliste und Einladung kaufen konnte, ist mittlerweile mit dem 5. Gerät des Herstellers zu einem durchaus ernstzunehmenden Konkurrenten im High-End Gerätebereich geworden.

Technische Daten:

  • Display: 5,5 Zoll, 1080P Full HD (1920 x 1080 Pixel) 401ppi AMOLED Display, 2.5D Corning Gorilla Glas 5 Deckglas
  • CPU: Qualcomm Snapdragon 835 (Okta-Core, 10nm, bis zu 2,45 GHz)
  • GPU: Adreno 540
  • interner Speicher: 64/128GB
  • Arbeitsspeicher: 6/8GB
  • System: OxygenOS basierend auf Android Nougat
  • Kamera: 20.0MP + 16.0MP Rückkamera + 16.0MP Frontkamera
  • Sensor: Beschleunigungssensor, Umgebungslichtsensor, E-Kompass, Gyroskop, Hall-Sensor,
  • Näherungssensor, Fingerabdruck-Berührungssensor
  • SIM-Karte: Dual-SIM-Dual-Standby, Nano SIM / Nano SIM
  • Eigenschaft: GPS, GLONASS, BeiDou
  • Bluetooth: 5.0

OnePlus 5 im Test   LTE, DualSim, 20 MP & AMOLED Display

Lieferumfang

Das OnePlus 5 kommt in einer kompakten und schlicht designten Verpackung daher. Im Inneren befindet sich nebst Smartphone ein Ladegerät mit Dash-Schnellladetechnologie (US-Stecker, EU-Adapter wird in der Regel mitgeliefert) das bekannte, rote USB-C Kabel, ein Quickstart-Guide, der obligatorische Sim-Tray-Ejector, ein paar 1+ Aufkleber und eine Karte mit einem Bild, welches mit dem OnePlus 5 geschossen wurde.

OnePlus 5 im Detail

Die technischen Daten habe ich euch bereits weiter oben aufgeführt, hier die etwas ausführlichere Version, in der ich auf die wichtigsten Merkmale eingehen möchte:

Display

Verbaut ist ein 5,5 Zoll großes Full-HD AMOLED-Display mit 401ppi, welches es unmöglich macht, einzelne Pixel zu erkennen. Hier gab es immer mal wieder vereinzelt Kritik, dass durch die Pentile-Matrix effektiv eine geringere Auflösung zur Verfügung stehen würde, ich kann allerdings beim besten Willen keine Pixel erkennen, die Darstellung ist gestochen scharf. Wie bei den meisten neuen Smartphones ist auch hier ein 2,5D Displayglas verbaut, welches abgerundete Kanten besitzt. Zum Schutz des Glases ist zudem ein Corning Gorilla Glas in der mittlerweile 5. Version verbaut.

OnePlus 5 im Test   LTE, DualSim, 20 MP & AMOLED Display

Prozessor & Speicher

Hier hat sich OnePlus nicht lumpen lassen und einen Snapdragon 835 aus dem Hause Qualcomm verbaut. Der Okta-Core-Prozessor ist im 10nm-Verfahren gefertigt und taktet auf bis zu 2,45GHz. Für den täglichen Gebrauch heißt dies: Perfektes Navigieren durch Menüs und Performance ohne Ende, bisher ist es noch nie vorgekommen, dass sich das OnePlus 5 eine Gedenksekunde genehmigt hat, bevor es Apps öffnet und Aktionen ausführt.

Es gibt 2 Modelle: Das „kleine“ ist mit 64GB internem Speicher sowie 6GB RAM ausgestattet, die große Variante kommt mit ganzen 128GB internem Speicher sowie 8GB RAM daher. Eine Speichererweiterung mittels microSD Speicherkarte ist nicht möglich.

Konnektivität

Das OnePlus 5 bietet Platz für 2 nano-Simkarten, alle deutschen LTE-Frequenzen werden unterstützt, das oftmals fehlende Band 20 ist vorhanden und sorgt somit für einen reibungslosen Betrieb bei allen deutschen Netzbetreibern.

OnePlus 5 im Test   LTE, DualSim, 20 MP & AMOLED Display

Zudem ist W-LAN im 2,4 sowie 5GHz-Frequenzbereich nach 802.11 a/b/g/n/ac-Standard verbaut, Bluetooth kommt in der Version 5 daher. Audio-Codecs wie SBC, aptX und aptX HD sind möglich. Für die Navigation stehen GPS, GLONASS und BeiDou zur Verfügung.

Akku

Verbaut ist ein nicht wechselbarer 3.300 mAh Akku, welcher mittels Dash-Technologie innerhalb kurzer Zeit wieder aufgeladen werden kann. Im Alltag komme ich damit ziemlich genau 2 Tage über die Runden, am Ende eines Nutzungstages sind in der Regel zwischen 55 und 60 Prozent Restkapazität vorhanden. Um die Akkulaufzeit zu optimieren ist es ratsam, Android auf das dunkle Theme umzustellen, denn hier spielt die AMOLED-Displaytechnologie ihre Vorteile aus und spart einiges an Strom.

Kamera

Mittlerweile schon fast keine Besonderheit mehr, aber dennoch immer noch beeindruckend und praktisch: Auch das OnePlus 5 verfügt rückseitig über 2 Kamera-Linsen, zum Einsatz kommt hier der Sony-IMX398 Sensor. Durch 2 unterschiedliche Linsen verfügt das Smartphone einerseits über zwei verschiedene Zoomstufen (1x und 2x), andererseits kann damit ein Unschärfeeffekt erzeugt werden, bei dem der Vordergrund besonders betont wird, wohingegen der Hintergrund „verschwommen“ dargestellt wird. Der Automatikmodus liefert sehr gute Ergebnisse, für ambitioniertere Fotografen steht der Profimodus mit einer Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Bildqualität ist sehr gut, kommt aber nicht an das aktuelle Samsung Galaxy S8 heran, das ist aber Meckern auf hohem Niveau. Die Frontkamera löst mit 16MP aus, die Bilder sind gut. Für dunkle Szenen ist ein Dual-Tone LED-Blitz verbaut.

Videos können in 4k aufgenommen werden, alternativ steht ein Zeitraffer- sowie ein Zeitlupen-Modus zur Verfügung. Mit dem letzten Systemupdate ist zudem ein elektronischer Bildstatbilisator dazugekommen, der die Aufnahmen deutlich ruhiger wirken lässt.

Performance

Ich persönlich bin kein Freund synthetischer Benchmarks, da sich allerdings viele dafür interessieren habe ich Geekbench sowie Antutu laufen lassen, die Ergebnisse könnt ihr nachfolgend betrachten.

Verarbeitung:

Das Rückseite des Gehäuses besteht aus Flugzeugaluminium und fühlt sich sehr hochwertig an. Allerdings ist es vergleichsweise rutschig, weshalb es direkt nach dem ersten Auspacken in eine Schutzhülle gepackt wurde, damit es mir nicht früher oder später aus der Hand rutscht. Das gesamte Modell ist mit 153 Gramm erstaunlich leicht, dennoch ist es sehr verwindungssteif, vorsichtiges Verwinden und Verbiegen war im kurzen Test nicht möglich.

Sonstiges

Auf der Vorderseite ist ein schneller und zuverlässiger Fingerprintreader angebracht, der zudem mit Funktionen belegt werden kann. Die Navigation erfolgt über die links und rechts davon angebrachten und beleuchteten Navigationstasten. Eine Benachrichtigungs-LED ist auch vorhanden, diese kann im Betriebssystem individuell angepasst werden.
Ein kleines Highlight, das nicht unerwähnt bleiben darf: Der Profil-Switch. Der ein oder andere wird dies noch vom iPhone kennen. Auch hier habt ihr die Möglichkeit, dem Schalter mit 3 Positionen unterschiedliche Profile zuzuordnen, somit könnt ihr auf die Schnelle umschalten, wenn ihr beispielsweise in einer Besprechung seid und nicht gestört werden wollt, im Alltag hat sich das als überaus praktisch erwiesen.

Auf der Unterseite befindet sich neben einem Lautsprecher, der Musik sehr laut und klar wiedergibt noch ein USB C-Anschluss, der leider wieder nur nach USB 2.0 Standard gefertigt ist, Highspeed-Datenübertragung fällt daher flach. Zu guter Letzt ist noch ein 3,5mm Kopfhöreranschluss vorhanden, hierauf wurde zum Glück nicht verzichtet.

Der vielfach durch die Medien verbreitete Jelly-Effekt ist bei meinem Modell nicht feststellbar, vielleicht ist er vorhanden, ich sehe ihn aber nicht.

Fazit

Ist das OnePlus 5 ein Highend-Smartphone? In meinen Augen absolut. Ist es perfekt? Nein, aber das ist kein Smartphone, das es auf dem Markt gibt. Kleine Mankos wie der USB-Anschluss, der lediglich 2.0 Standard ist, der fehlende optische Bildstabilisator der Kamera sowie der nicht erweiterbare Speicher trüben das Gesamtergebnis etwas, dagegen steht aber die brachiale Power, die fantastische Verarbeitung, das durchdachte Gesamtkonzept, die gute, wenn auch nicht perfekte Bildqualität der Kameras und eine fast schon überdimensionierte Ausstattung – ich habe es bisher noch nie geschafft, auch nur ansatzweise den RAM sowie die CPU komplett auszulasten. Auch die Akkulaufzeit von 2 Tagen im Alltag ist für mich ein sehr wichtiger Punkt, ebenso die Dual-Sim Funktion mit voller LTE-Unterstützung. Für den Preis von rund 380€ im Sale gibt es in meinen Augen eigentlich keinen Punkt, der ernsthaft gegen einen Kauf spricht, wenn man auf der Suche nach einem Dual-Sim-fähigen Smartphone im Highend-Segment ist.

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4 Kommentare zu "OnePlus 5 im Test – LTE, DualSim, 20 MP & AMOLED Display"

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Joe
Gast
Joe

380 Euro im sale ??? Wo ??? Danke

Florian
Admin

Das 64GB Modell, mit Gutschein ist hier gemeint.

Joe
Gast
Joe

Total an mir vorbei gegangen! Habt ihr einen link? Besten dank schon mal!!

Florian
Admin

Aber gerne doch, 381€ mit dem Gutschein „OP5DE“ – aber nur das 64GB Modell!

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