Gmail Trick: beliebig viele E-Mail-Adressen nutzen – und sich über viele Vorteile freuen

Gmail Trick: beliebig viele E Mail Adressen nutzen – und sich über viele Vorteile freuen

Du liebst Schnäppchen und hast deshalb viele Newsletter bestellt, ärgerst Dich aber über zugemüllte Posteingänge? Mit einem einfachen Gmail-Trick kannst Du mit Deiner Gmail-Adresse Deinen Posteingang wunderbar leer halten und zudem sogar mehrere Accounts beim gleichen Anbieter anlegen, um zum Beispiel einen Newsletter-Anmeldebonus gleich mehrfach abzustauben. Wie das geht, verraten wir Dir in diesem Artikel.

Wie Du mit einem Gmail Trick beliebig vielen E-Mail-Adressen kommst

Bei der Zuweisung von Mailadressen geht Gmail einen anderen Weg als andere Anbieter. Hast Du beispielsweise die Adresse meine.mailadresse@gmail.de registriert, ordnet Dir Gmail automatisch auch sämtliche anderen Schreibweisen dieser Mailadresse als Alias-Adressen zu. So will Gmail vorbeugen, dass Mails durch Tippfehler beim falschen Empfänger landen. Gehört Dir also meine.mailadresse@gmail.de, dann gehört Dir zum Beispiel auch meinemail.adresse @gmail.de und m.einemailadresse @gmail.de usw.

Bei Gmail gehören Dir aber nicht nur alle Adressen mit verschiedener Trennpunktschreibweise, sondern auch alle passenden Mailadressen mit einem Plus hinter der eigentlichen Mailadresse, wie beispielsweise meine.adresse+ebay@gmail.de, meine.adresse+amazon@gmail.de, meine.adresse+news@gmail.de oder meine.adresse+gewinnspiel@gmail.de. Du sieht: Hier sind die Möglichkeiten nahezu unendlich, verschiedene Alias-Mailadressen zu verwenden.

… und was Du von den unzähligen Mailadressen hast

Gmail Trick: beliebig viele E Mail Adressen nutzen – und sich über viele Vorteile freuenDie Zuordnung der vielen Plus-Alias-Adressen bei Gmail macht es Dir möglich, für jeden Shop, für jede Website, für jedes Thema, für jeden Newsletter usw. eine andere Alias-Adresse anzugeben. Daraus ergeben sich viele Vorteile, die Du mit einer einzigen E-Mail-Adresse eines anderen Anbieters nicht hättest:

Spam besser zuordnen

Wenn Du Dich irgendwo neu anmeldest, zum Beispiel für einen Newsletter, kannst Du dafür einfach eine neue Aliasadresse mit Pluszeichen und Unternehmensname nutzen, wie meine.mailadresse+otto@gmail.de. So kannst Du eventuellen Spam direkt einem Anbieter zuordnen.

Mehrere Accounts bei einem Anbieter erstellen

Mit der Adressvielfalt von Gmail kannst Du ohne das Anlegen einer ganz neuen Mailadresse mehrere Account bei einem Shop oder Online-Dienst einrichten, um zum Beispiel mehrmals in den Genuss eines Gutscheins für die Newsletter-Anmeldung zu kommen.

Posteingang frei von Newslettern halten

Hast Du viele Newsletter abonniert, kann das schon mal für ein ständig volles Postfach sorgen. Um das zu vermeiden, kannst Du für Deine Newsletter eine Gmail-Adresse mit Plus verwenden. Dazu legst Du bei Gmail einfach einen speziellen Filter an, der alle Mails an diese Mailadresse als Newsletter kategorisiert. Erstelle dazu bei den Gmail-Filtereinstellungen einen neuen Filter mit der entsprechenden Mailadresse und wähle dabei „Posteingang überspringen“. Nun musst Du nur noch unter „Label anwenden“ bei „Label auswählen“ ein „Neues Label“ mit dem Namen „Newsletter“ erstellen. Danach landen alle Newsletter direkt in diesem Label und Dein Posteingang quillt nicht mehr von Newslettern über.

Als Trash-Mail-Adresse verwenden

Auch wenn Du eine Trash-Mail brauchst, kannst Du stattdessen ein Gmail-Alias verwenden. Nutze dafür z. B. meine.mailadresse+trash@gmail.de und stelle einen Filter bei Gmail ein, wie wir es beim Newsletter-Filter schon beschrieben haben. Statt ein neues Label für den Trash zu erstellen, setzt Du aber einfach ein Häkchen bei „Löschen“. Dann werden die Trash-Mails automatisch in den Papierkorb verschoben und nach 30 Tagen gelöscht.

Manchmal ist Vorsicht geboten

Sobald es im Web irgendwelche Lücken gibt, finden sich auch schnell Betrüger, die diese ausnutzen. Das gilt auch für die Alias-Mailadressen von Gmail. So gab es bereits Fälle, in denen Netflix-Nutzer mittels einer falschen Punkt-Mailvariante abgezockt wurden. Wenn z. B. ein Netflix-Kunde mit aufladbarer Prepaid-Kreditkarte als Zahlungsmittel zahlt und das Guthaben für den nächsten Monat nicht ausreicht, erhält er von Netflix automatisch eine Benachrichtigung an seine E-Mail-Adresse – im Falle einer Gmail-Adresse also an alle Varianten dieser Mailadresse. Wenn der Netflix-Kunde seine persönlichen Daten in die Mail einträgt, könnten sie demnach auch für Dritte einsehbar sein, wenn sich die Betrüger mit einer der Alias-Adressen bei Netflix registriert haben.

Auch wenn sich durch die Gmail-Adressen viele Möglichkeiten auftun: Du solltest Dir also immer gut überlegen, wo Du Dich mit einer Gmail-Adresse anmeldest und wo lieber nicht.

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