
Positive Neuigkeiten für Menschen, die auch gerne den Herd kaltlassen und Restaurants für leckere Speisen und Getränke besuchen. Der Bundestag hat am 04. Dezember im Rahmen des Steueränderungsgesetzes über eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie entschieden.
Von 19 Prozent auf 7 Prozent – Im Lokal und auch außer Haus
Wie man es schon seit vielen Jahren kennt, wird bei einem Verzehr von Speisen im Lokal eine Mehrwertsteuer von 19 Prozent ausgewiesen und wird von den jeweiligen Gästen ebenso bezahlt. Nur außer Haus gab es bisher die 7 Prozent Besteuerung.
Ab dem 01. Januar 2026 ändert sich dies in alle Richtungen, denn ab dem Jahresanfang gilt für alle Speisen eine 7 Prozent Besteuerung, unabhängig wo die Lebensmittel verzehrt werden oder wurden. Der Prozentsatz für Getränke bleibt ausgenommen und wird weiterhin mit 19 Prozent ausgewiesen.

Wirtschaftliche Entlastung für Restaurants, Cafes, Bäckereien, etc.
Ziel ist es mit dieser Steuersenkung die Wirtschaft in gastronomischen Betrieben wieder zu stärken, denn in den vergangenen Jahren litten gerade kleine Betriebe unter Inflation, Steuererhöhungen, Personalkosten, Beschaffung der Rohstoffe und auch eben unter der Kaufkraft der Kunden, die in den letzten Jahren den Euro zweimal gewendet haben, bevor er in ein leckeres Essen investiert wurde.
Durch die Veränderung des Steuersatzes für Speisen rechnet der Staat mit Kosten in Höhe von 3,6 Milliarden Euro jährlich. Dies soll dann aber durch die vielleicht bessere Kaufkraft der Kunden wieder ausgeglichen werden, falls das außerhäusliche Essen wieder erschwinglicher wird.
Ein Haken: Keine Weitergabepflicht für die Betriebe
Der Staat nimmt die Unterstützung der Betriebe anscheinend sehr ernst, denn es ist keine Verpflichtung für die Weitergabe der ermäßigten Steuer geplant. Das soll bedeuten, dass die Betriebe selber entscheiden können, ob sie die Steuersenkung direkt an die Kunden weitergeben möchten oder aber auch als Investitionsmöglichkeit sehen, indem Deckungsbeiträge schrumpfen könnten.
Hier spielen allerdings die Marktbedingungen mit rein, denn einige gastronomische Unternehmen, sowie Kita-, Schul-, und Krankenhausverpflegung können diese zusätzliche Einnahmequelle gut gebrauchen.

DEHOGA Bundesverband schlägt vor, zusätzliche Einnahmen nicht für Preissenkungen einzusetzen
Die Präsidentin der DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband), Ingrid Hartges kündigte bereits an, dass die zusätzlichen Einnahmen eher zur Abwendung weiterer Preissteigerungen genutzt werden sollte, anstatt sie für Preissenkungen zu nutzen. Genauer gesagt, sei die Branche sehr angeschlagen, da die Personalkosten, Energiekosten und auch Wareneinsatzkosten stets eine steigende Tendenz aufweisen.
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Steuersenkungen in der Regel zum kleinen Teil an Kunden und Gäste weitergegeben werden, als Steuererhöhungen. Erwartet wird, dass die Preise nicht spürbar sinken, sondern nur Preissteigerungen verlangsamt werden. Die DEHOGA spricht hier von einer Stabilisierung der Branche, während Ökonomen die Subvention eher kritisch begutachten und dazu raten, doch wieder den Regelsatz von 19 Prozent einzusetzen.
Noch ist die Änderung nicht in trockenen Tüchern, denn es muss noch vom Bundesrat abgestimmt werden, ob diese Änderung auch tatsächlich in Kraft treten wird. Die Entscheidung wird dieses Jahr zum 19. Dezember in einer Sitzung fallen.
Solch eine Steuersenkung gut für Konsumenten oder wird der Gast nichts von der Anpassung mitbekommen, da es keine Weitergabepflicht gibt? Was haltet ihr davon?
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Wer glaubt das ein Resturantbesuch günstiger wird, liegt wohl leider falsch. die Vergangenheit hat gezeigt, dass eine solche Senkung nicht beim Verbraucher ankommt
Es ist leider zu erwarten daß aufgrund der wirtschaftlichen Lage keine Preissenkungen weitergegeben werden..
Diese Steuersenkung ist ein reines Parteien-Werbegeschenk. Kein Gastwirt wird die Senkung weitergeben, siehe auch DEHOGA. Das Gaststättensterben liegt eher daran daß jeder eine Gaststätte aufmachen kann ohne jegliche fachliche Ausbildung. Der Spruch „wer nichts wird, wird Wirt“ gilt immer noch wie vor 20 oder 30 Jahren. Gaststätten die Qualität und guten Service anbieten werden weiterhin überleben. Die Gaststätten die heute zumachen haben nur durch die Coronahilfen überlebt, deswegen heute die höhere Schließungsrate. Von den Gaststätten die ich seit Jahr(zehnt)en besuche hat bis heute keine zugemacht. Der Chef im Haus wird immer der Koch sein, und das Personal.
Also bei aller Liebe , wer glaubt das die Wirte jetzt mit der Steuersenkung die Preise reduzieren wird lebt ja jenseits dieser Stratosphäre. Es ist alles teuer geworden , wenn man privat einkaufen geht ist es teuer geworden – ebenso für den Wirt . Die Löhne sind gestiegen ( in Schleswig Holstein nun 15 Euro Mindestlohn in der Gastro ) , wie soll der Wirt es denn schaffen die Preise zu halten ? Ich bin der Meinung wenn die Preise gleich bleibend sind ohne Erhöhungen dann ist alles in Ordnung . Aber nur so kann man Gastronomie Sterben Verhindern und das ist ja auch der Grund für die Steuersenkung .
Das ganze Spiel gab es schon mal, aber von einer Senkung der Preise oder an die Kunden sind wir ganz weit weg, ganz im Gegenteil, die werden noch einen raus hauen Mwst gesenkt und Preise angehoben damit sich das ganze lohnt
Man sollte die Preise jetzt mal notieren und dann in 3 Monaten schauen was passiert… vermutlich nicht. Es wird eher teuer. Solange die Leute auch 30 EUR für ein durchschnittliches Hauptgericht zahlen, wird der Wirt doch nicht auf 20 EUR reduzieren!?
Es besteht ja keine Verpflichtung zur Weiterleitung an die Kunden. Ob und in welcher Form man dies tatsächlich merkt, wird sich zeigen.
Preis/Leistung und die Qualität passen zudem auch oft, zumindest gefühlt, nicht zusammen. Ich denke das geht vielen so.
Einer Branche, die im Jahr weit mehr als 70 Milliarden an Steuern und Sozialbeträge hinterzieht werden noch mal 5 Milliarden geschenkt
Woher hast Du die Zahl? Das gerade in der Bargeldintensiven Branche Gastronomie oftmals Steuern hinterzogen und Schwarzbeschäftigung an der Tagesordnung sind ist bekannt. Aber echt in der Höhe?
Ich gehe schon lange nicht mehr so oft Essen. Mittlerweile gibt’s schon eine Menge Gerichte über 30€, die zuvor knapp über 20€ lagen. In Frankreich ist der Restaurantbesuch bei meinen jüngsten Reisen deutlich billiger (und besser, weil kreativere Gerichte). Hierzulande wird nichts weiter gegeben, deshalb bin ich auch gegen diese Subvention. Kocht kreativer, beendet die Schnitzelmode und Pommeszeiten, verabschiedet euch vom Burger,,,,, rechnet mit mehr Umsatz durch geringere Preise statt mittags zu schließen und mich zu Dönerbuden und Pizzabäcker zu treiben!!
Recht hast Du! Da wird kein Gastronom/in etwas an den Verbraucher weitergeben. Die Preise in der Gastronomie steigen und steigen bei oftmals schlechterer Qualität. Ich koche mir jetzt öfters was selbst und gehe bei weitem nicht mehr so oft auswärts essen. Eine sehr merkwürdige Lobby-Steuerpolitik ist das.
Was ein Quark! Steuergeschenke wie damals die Mövenpicksteuer bei den Hotels!
denke auch das mindestens alles so bleibt. Alle anderen Kosten steigen ja wieder mal
Diese Regierung kann uns nicht mehr helfen
Die Steuerersparnis geht wohl in den Gewinn des Restaurant rüber 🤣
…keinen Cent werden die Speisen günstiger!
Es kommt eher weniger auf den Teller.
Vielleicht reduziert dies Gaststätten sterben.
Also hier im Süden der Republik kann ich keinerlei Sterben wahrnehmen. Stattdessen werden die Restaurants an min. 1-2 Tagen geschlossen, da der Wirt gemerkt hat, dass ihm dadurch kein Euro am Ende des Monats fehlt, er/sie aber dadurch mehr Freizeit hat. In der restlichen Zeit sind die Restaurants brechend voll und das trotz Preisen ab min. 40€ zu weit für Hauptspeise +1 Getränk. Ich vergleiche hier auch immer ganz gerne z.B. nen Zwiebelrostbraten oder Käsespätzle. Hier sieht man krass, wie sich die Preise entwickelt haben, ohne dass die Qualität hier mithalten konnte.
Zurück zur Aussage, die Gastro die stirbt wäre das sowieso wegen Missmanagement etc. und alle anderen verdienen durch das Steuergeschenk nun eben mehr. Wir Verbraucher sind die doppelten Deppen, die mit unseren Steuern dieses Geschenk finanzieren und mit überhöhten Preisen beim Besuch teilweise auch noch abgezockt werden.
Wenn das so kommt hat die Lobby wieder einmal top Arbeit geleistet. Und an der Dehoga sieht man wie weltfremd die agieren. Energiepreise aufzuführen, wo wir bei E etc. weitaus günstiger als noch vor wenigen Jahren liegen. Irgendwer wird es sicher glauben……
ich gehe davon aus, dass mein Chinese diese Steuerreduktion auch als Grund für Preiserhöhung heranziehen wird…
der erhöht seine Preise ja vierteljährlich…
Davon werden wir Bürger nix merken !! Deshalb werde ich weniger in restaurants gehen !!