Amazon und Google bringen kostenloses Musikstreaming auf eigene smarte Lautsprecher

Amazon und Google bringen kostenloses Musikstreaming auf eigene smarte Lautsprecher

Fast zeitlich haben Amazon und Google angekündigt, dass es für die hauseigenen smarten Lautsprecher nun einen kostenlosen Musikstreaming-Dienst geben wird, vermutlich nicht zuletzt, um ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz zu haben und einen Fuß in immer mehr Haushalte zu bekommen. Beide Angebote sind allerdings mit so manchen Einschränkungen versehen.

Keine gezielte Wiedergabe bestimmter TitelAmazon und Google bringen kostenloses Musikstreaming auf eigene smarte Lautsprecher

Diese Einschränkung dürfte den meisten vermutlich noch von Spotify free bekannt sein: Es ist nicht möglich, gezielt Musiktitel abzuspielen, es wird einem in diesem Fall eine Playlist mit dem entsprechenden Titel angeboten, das gleiche gilt auch für ganze Musikalben eines Künstlers. Dieses „Feature“ ist sowohl bei Google als auch bei Amazon implementiert. Zudem können bei Googles Musikdienst Youtube Music in dieser Variante maximal 6 Titel pro Stunde geskippt bzw. wiederholt werden. Beide Dienste sind zudem mit gelegentlichen Werbeeinspielern versehen, auch das kennt man von der kostenlosen Spotify-Variante. Ob es sich auch hierbei nur um Hinweise zu eigenen Produkten handelt, oder tatsächlich auch Drittanbietern diese Plattform geöffnet wird, ist bislang noch nicht bekannt, gerade bei Google ist dies aber durchaus denkbar und kann sich in den kommenden Monaten entwickeln, je nachdem, wie die Kunden dies annehmen.

Google bringt kostenlose Variante hierzulande, Amazon bisher nicht

Eine weitere Einschränkung ist derzeit noch die Verfügbarkeit: Lediglich Google bringt die kostenlose Variante des Streaming-Dienstes Youtube Music nach Deutschland, die kostenlose Prime-Music-Variante wird derzeit nur in den USA angeboten, ob und wann wir hierzulande darauf zugreifen können lässt Amazon derzeit noch offen. Zudem erwähnenswert ist, dass Amazon wirklich nur den günstigeren Prime Music-Tarif anbietet, der rund 2 Millionen Medien beherbergt, das große Paket Prime Music Unlimited mit rund 50 Millionen Titeln steht nach wie vor nur zahlenden Kunden zur Verfügung, dies wird sich auch in der kommenden Zeit nicht ändern.

Was haltet ihr von diesem Bundle-Angebot? Würde euch dies tatsächlich zum Kauf eines smarten Assistenten aus dem Hause Google oder Amazon bewegen, oder ist das ganze durch die Einschränkungen und den Einsatz von Werbung eher uninteressant? Diskutiert darüber gerne in den Kommentaren.

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6 Kommentare zu "Amazon und Google bringen kostenloses Musikstreaming auf eigene smarte Lautsprecher"

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Der Alpler
Gast
Der Alpler

na ja, nachdem meine Frau ausgezogen ist, ist Alexa bei mir eingezogen, mit irgendjemand muss man sich ja unterhalten 😂😊

CK
Admin

🙀🙀🙀😹😹😹😹 Alexa, erzähl einen Witz grin

dodo
Gast
dodo

Weder Amazon, noch Google werden es je mit einem Sprachassitenten in meinen Haushalt schaffen, daran ändert auch kostenloses Musik-Streaming nichts.

Niemals Peinlich
Gast
Niemals Peinlich

Wir haben nun seit fast 6 Monaten Amazon music.
Die Begeisterung geht langsam zur Neige.
– die Songs haben unterschiedliche Lautstärke. Nervig, wenn man leise hört.
– es sind extrem viele Derivate von Songs drin.
Beim Zusammenstellen immer drauf achten zu müssen dass man den richtigen Interpret zur Playlist bekommt nervig.
– löschen von Titeln aus Playlist geht nur über die App.
– suchen nach Titeln klappt oftmals per Sprachbefehle nicht.

Summa summarum
Wenn ich einschätzen könnte, wie es bei Spotify ist, wäre ein Wechsel möglich.

Schade, dass dies hier nie bewertet wird.
Ansonsten ist es schon ärgerlich, dass für den geringer werdenden Unterschied der Preis gleich bleibt.

dönermann
Gast
dönermann

alle Anbieter haben kostenlose Testphasen von mindestens. 1 Monat. wieso müssen andere für dich testen was du selbst viel besser kannst?

CK
Admin

Also bei Spotify habe ich aber auch das Problem wenn ich sage “ Computer spiel James Bond Filmmusik“ kann es passieren: „James Bond Filmmusik wird von der Oberkrainer Blaskapelle von Spotyfy abgespielt“. Allerdings deutlich weniger als bei Amazon, weil es dort einfach viel mehr dritt Interpreten als bei Spotify gibt.

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