Amazon Day-Delivery startet in den USA

Amazon hat sich einmal mehr etwas neues überlegt und in den USA getestet sowie nun der Öffentlichkeit vorgestellt: Amazon Delivery. Der Versandservice wird für beinahe alle durch Amazon verschickte Produkte angeboten und soll das Empfangen von Paketen vereinfachen sowie nebenher die Umwelt entlasten.

Amazon Day Delivery startet in den USA

Das ist Amazon Day-Delivery

Die Idee dahinter ist recht simpel und könnte beiden Parteien einiges an Kosten und Zeit sparen. Sofern ihr Prime-Mitglied seid, könnt ihr in eurem Kundenkonto einen Tag der Woche hinterlegen, an diesem kommen dann alle Bestellungen gesammelt an, bisher nur in den USA wohlgemerkt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man kann sich auf die eine Zustellung einstellen und an diesem Tag zu Hause sein, anstatt, wie es bei der Zustellung mittels verschiedener Zustellunternehmen oft der Fall ist, 3 Paketshops und Packstationen abzufahren, um an die Sendungen zu kommen.

Auch für Amazon hat das ganze einen Vorteil, denn die Kosten für Verpackung und Versand dürften damit sinken, anstelle von vielen kleinen Päckchen kommt nun einmal pro Woche ein großer Karton, der alle Bestellungen beinhaltet. Auf lange Sicht könnte das Modell auch den Verkehr in den Städten verringern, der durch Zusteller verursacht wird, denn diese transportieren zu einem nicht unerheblichen Teil Amazon-Lieferungen.

Amazon Day Delivery startet in den USA

Versandoption bleibt optional

Die schnelle Zustellung bei Artikeln, die dringend gebraucht werden entfällt damit natürlich nicht, beim Bestellvorgang besteht nach wie vor die Möglichkeit, diese direkt via Prime-Versand zu erhalten und eben nicht erst zum Tag x, an dem alle anderen Bestellungen verpackt und verschickt werden, teilnehmen sollen alle „Fulfilled by Amazon“-Artikel, für welche die Option Prime-Versand verfügbar ist. Derzeit wirbt Amazon hauptsächlich mit Buzzwords wie convenient und predictable, sprich komfortabel und vorhersehbar, vielleicht wird ja auch ein kleiner Rabatt für die Sammelbestellung vergeben, das hängt wohl davon ab, wie gut das Programm angenommen wird.

Teil der Vision „Shipment Zero“

Mit Amazon Day-Delivery macht Amazon einen weiteren Schritt hin zu ihrer eigens gesteckten Vision Shipment Zero, deren Ziel es ist bis 2030 die Hälfte der Lieferungen klimaneutral zu gestalten, auf lange Sicht gesehen soll sich diese Zahl an die 100% annähern. Auch das Einsparen von Verpackungsmaterialien kann sicher nicht schaden.

Was haltet ihr von dieser Idee und würdet ihr den Service auch nutzen, wenn er hierzulande startet? Diskutiert darüber gerne in den Kommentaren.

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3 Kommentare zu "Amazon Day-Delivery startet in den USA"

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Starfire
Gast
Starfire

Da wir im Außenbereich wohnen kommt die Post bei uns eh täglich zur gleichen Zeit. Bei uns wäre es also schon eine Verbesserung die Pakete mit meinem favorisierten Paketdienstleister (DHL) zu verschicken anstatt mit Hermes und Amazon Logistik die dann extra fahren müssen. Diese Option zur Auswahl wäre für uns viel mehr wert.
Eine Sammelbestellung kommt bei uns kaum infrage. Wenn ich etwas brauche dann so schnell wie möglich. Sonst fahre ich selbst los und kaufe es. Schizophren wäre es zudem wenn andere Hausmitbewohner andere Tage hätten.
Dann kommt der arme Paketbote doch mehrfach.

Chrisser
Gast
Chrisser

Wenn ich meine Bestellungen sozusagen bündel, dann kann ich auch direkt auf die Versandfreigrenze sammeln und brauche dann kein Prime mehr. Mit 2 Tagen Liederzeit bei Normalversand liegt man bei 90% der Lieferungen mit dem Lieferdatum richtig. An einer Packstation werden sowieso immer Pakete in das gleiche Fach gestellt, bis ich diese abhole. Die Option ist ganz nett, aber nahezu jeder, der Prime hat, wird es nicht nutzen. Das Pflichtbewusstsein der Menschen, der Umwelt gegenüber, ist noch lange nicht an diesem Punkt, schon gar nicht in den USA!

Zusterap
Gast
Zusterap

Selbst wenn ich mir Blumen bestelle oder schon ne Matratze per Spedition habe liefern lassen und es war ein fester, verbindlicher Termin (gar mit einem Zeitfenster von 2 Stunden bspw. zwischen 9 und 11 uhr vormittags) vereinbart – selbst dann hat das nicht geklappt. Und solches „Nichteinhalten“ von Lieferterminen ist halt mittlerweile Gang und Gebe.
Was also, wenn ich jetzt als Liefertermin Montag eingestellt habe und mir Sachen am Samstag nachmittag und dann Sonntag und Montag bspw. bestelle?
Dann muss ich über ne Woche auf meine Produkte warten, die ich ja auch brauche, sonst würde ich sie ja nicht – aus Langeweile heraus – bestellen.
Für mich hat das keinen nennenswerten Vorteil, bei solchen „komplett-versendungen“.
Wie seht ihr das?

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