
Die gesetzlichen Rückgabefristen sind vielen Verbrauchern und Kunden bekannt. Der Internet-Riese Amazon hatte ich allerdings dazu entschieden eine Kulanzleistung für seine Kunden zu ermöglichen, wodurch eine freiwillige 30-Tage-Rückgabegarantie entstand. Bei vielen Kunden ist und war das einer der Kaufargumente, um die Bestellung bei Amazon zu tätigen.
Zum 1. September hat sich Amazon aber dazu entschieden die freiwillige Frist für bestimmte Produkte wieder aufzuheben, sodass ab diesem Datum wieder das gesetzliche Widerrufsrecht gelten wird.
Zurück zur gesetzlichen Rückgabefrist
Bei nahezu allen Artikeln ermöglichte Amazon eine Rückgabefrist von 30 Tagen auf Kulanzbasis. Mit dem Übergang zum September sollen aber zahlreiche Kategorien aus dieser Leistung ausgeschlossen werden, was bedeutet, dass das gesetzliche Widerrufsrecht greifen wird. Genauer gesagt bedeutet dies:
- Widerruf innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Ware
- Anschließend weitere 14 Tage Zeit für den Rückversand
Damit verkürzt sich vor allem der Zeitraum, in der man Zeit hat, die Retoure anmelden zu können. Kunden müssen also schneller entscheiden, ob das jeweilige Produkt zurück zu Amazon geschickt werden soll.

Diese Warengruppen sind betroffen
Nach aktuellem Kenntnisstand werden viele Warengruppen von der Änderung befallen sein, die vollständig oder teilweise im Alltag integriert sind. Unter anderem folgende Warengruppen betrifft die Änderung:
- Babyartikel
- Beauty-Produkte
- Drogerieartikel
- Garten
- Haustierbedarf
- Lebensmittel
- Möbel
- Reifen
- Wein
- weitere Alltags- und Haushaltsprodukte
Schon in der Vergangenheit hat Amazon eine Rückstellung auf die gesetzliche Rückgabefrist umgestellt. So waren die Kategorien, wie Elektronik, Computer oder auch Videospiele schon vorab betroffen.
Übergangsregelung für aktuelle Bestellungen
Amazon möchte die Umstellung seinen Kunden so schonend wie möglich beibringen, sodass die Änderung für manche Kunden nicht zu überraschend ausfällt. Durch eine Übergangsregelung ist vorgesehen, dass Artikel, die bis zum 1. Oktober geliefert werden sollen, weiterhin die bisherige 30-Tage-Regel gelten. Alles darüber hinaus ist dann von der neuen Regelung betroffen.
Auch Amazon Händler müssen reagieren
Nicht nur Amazon selber muss sich durch diese Umstellung neu ausrichten und von einigen Problemen rund um die Rückgabe von Kunden kümmern. Auch Marktplatzhändler müssen sofort handeln, denn deren Widerrufsbelehrungen und Rechtstexte müssen fristgerecht angepasst sein.
Falsche oder fehlende Angaben können mit Abmahnungen und rechtlichen Schritten verfolgt werden. Der Händlerbund weist hier schon auf einen Handlungsbedarf hin.

Die richtige Rückgabefrist schon vor der Bestellung erkennen
Amazon bleibt aber auch weiterhin transparent und erspart sich eine lange Suche nach der richtigen Frist für Kunden. Gültige Rückgabefristen werden stets direkt auf den Produktseiten angezeigt und können leicht eingesehen werden.
So sollte gerade bei der Übergangsfrist genauer geschaut werden, zu welcher Frist das jeweilige Produkt zurückgeschickt werden kann. Auch sollen die erweiterten Rückgabefristen, wie zum Beispiel zu Weihnachten und dem Jahreswechsel weiterhin Bestand haben, sodass man in diesem Zeitraum wieder mehr Zeit für die Rückgabe bekommt.
Reicht für euch auch so schon die 14-Tage-Rückgabefrist aus, sodass ihr Amazon Benefit gar nicht vermissen würdet oder fällt einer der größten Vorteile für euch als Kunden weg?
Ähnliche Schnäppchen
-
ℹ️⛽ Einigung beim Tankrabatt & Preisdeckel ➡️ was ihr jetzt wissen solltet
-
📃 Amazon will beliebte Zahlungsart abschaffen: Das soll sich bis Ende 2026 ändern
-
🚗💨 LEGO Technic Koenigsegg Sadair’s Spear Hypercar 42232 ab 343€ (vorher 450€)
-
🏦 Zins-Erhöhung der EZB – Mehr Rendite 💶 aufs Ersparte, höhere Zinsen auf Kredite
- Abos
- Amazon-Angebote
- Apps
- Babies / Kinder
- Blitzangebote
- Brettspiele
- Bücher
- Bundleangebote
- Camcorder
- China Gadgets
- Coupons
- DSL Angebote
- DVDs & Blu-Ray Deals
- eBay WOW
- Essen & Trinken
- Fotografie
- Gewinnspiele
- Günstiges aus der Reihe
- Gutscheine
- Handy Deals
- Haushalt & Garten
- Heimkino & HiFi
- iBOOD Angebote
- Konsolen-Schnäppchen
- Kostenloses und Gratisartikel
- Kündigungs-Vorlage
- Leasing Angebote & Deals
- Mode und Kleidung
- Monitor Angebote
- Navigationssysteme
- News
- PC & Notebook Angebote
- Preisfehler
- Rabattaktionen
- Ratgeber
- Reisedeals
- Schnäppchen
- Service & Infos
- Sky Angebote
- Software
- Sport + Hobby
- Tablet Angebote
- TV Angebote
TIPP:
bleib auf dem Laufenden: Deals per 



Denke die 14 Tage sollten ausreichen, auch wenn man sich an die 30 Tage gewöhnt hat..
Ist ja jetzt schon bei manchen Produkten so.
ich finde auch, dass die 14 Tage vollkommen ausreichen.
Für mich absolut okay und nachvollziehbar. 30 Tage, um zu entscheiden, ob mir das Gelieferte gefällt, ist viel zu lang. Da könnten Gedanken zum Missbrauch entstehen. Nur mal kurz benützen….., wenn es da so rumliegt. Den verursachte Schaden von Missbrauch muss der Hersteller dann mit in den Preis einkalkulieren und schlussendlich sind wir Alle Leidtragende wegen steigenden Preisen. Traurig, dass viele Kulanz als Chance für Betrug sehen.
Ich kann die negativen Kommentare nicht ganz nachvollziehen. man sollte nicht vergessen, dass die 30 Tage Regelung eine freiwillige Kulanzregelung war. Die neue Regelung, entspricht den gesetzlichen Regularien und ist völlig in Ordnung und meines Erachtens nicht zu beanstanden. Ich finde es persönlich nur schade, da die 30 Tage Regelung gerade zur Weihnachtszeit, die Entscheidung über einen Weihnachtseinkauf mit Hinblick auf die lange Rückgabefrist erleichtert hat.
Ich halte das auch für vollkommen in Ordnung! Ich möchte nicht wissen um wie viele Millionen Euro sich die Betrügerei des „benutzen und zurückschicken“ reduziert…gut für die Umwelt und der Fachhandel hat auch was davon.
Amazon war eh viel zu kulant mit den Zeiten. Den mindestbestellwert könnten sie aber echt mal wieder heruntersetzen
Ich bin jetzt sehr gespannt, ob diese Regelung konsequent durch alle Produkte umgesetzt wird. Könnte mir auch gut vorstellen, dass es auch Ausnahmen geben wird.
Was will ich 30 Tage mit einem Produkt was ich eh nicht behalten will.
Selbst 7 Tage wären da vollkommen legitim…
Sehr gut das zu wissen, aber ich persönlich finde es zu kurzfristig und werde wohl dann nimmer bei Amazon bestellen 🙈🙉🙊
Man wird doch nur noch verarscht. Früher war der Versand ab 29Euro frei, jetzt verlangen die fast 50€ oder wollen sogar Geld dafür, dass man das Paket an die Packstation liefern lässt.
*Prime wird immer teurer, aber statt besser zu werden, kriegt man gefühlt nur noch mehr Steine in den Weg gelegt.
Die entlassen da oben massenhaft Leute, streichen Arbeitsplätze, aber schwimmen selbst in Rekordgewinnen – den Hals einfach nie voll kriegen!!
Da zahlt man als normaler Mensch drauf, damit die Kasse dort noch fetter wird. ***Wird echt Zeit, dass man woanders kauft und die mal Konkurrenz kriegen!***
Vollkommen in Ordnung! Muss man nicht mehr zu sagen.
Sollte aus meiner Sicht völlig ausreichen..
Finde die verkürzte Rückgabefrist auf den ersten Blick auch nicht so schlimm, Amazon bleibt dadurch trotzdem einer der ersten Anlaufstellen für diverse Produkte 🙂
„Befallene“ Warengruppen mag ich ohnehin nicht 🤪
Amazon verschlechtert die Konditionen für uns Verbraucher kontinuierlich. Egal ob es sich um den Mindestbestellwert für kostenlose Lieferungen (von 29 auf 39, und auf aktuell 49 Euro) handelt, oder die Monats/Jahresflat, die auch immer teurer wurde. Auch die Lieferungen an Packstationen sind ja kostenpflichtig geworden. Ist ja in Ordnung, das der Versandgigant seine Gewinne steigern möchte, ob man das alles mitmacht, kann ja jeder für sich entscheiden. Durch die ganzen Verschlechterungen haben vielleicht Mitbewerber die Möglichkeit, ihre Marktanteile auszubauen. Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft…
Hatte mich schon immer gewundert warum man so krass viel Zeit hat.
Reicht vollkommen aus 👍
Ich persönlich finde das gut und man beugt aus Sicht des Händlers verständlicher Weise vor. Ich möchte nicht wissen, wie viele Leute sich für den Urlaub irgendwelche Technik bestellt haben, nur um die dann im Urlaub zu nutzen und anschließend zurück zu schicken.
Wenn ich etwas bestelle, dann weiß ich doch spätestens nach einer Woche, ob es mir gefällt oder eben nicht.
@Boedi:
Das sehe ich ganz genauso! Wer nach einer Woche nicht weiß, ob ihm ein Artikel gefällt und passt oder nicht, sollte mal sein Verhalten und seine Einstellung zum Leben überdenken.
Für mich ist diese Entscheidung von Amazon aufgrund der häufigen Missbräuche, die massiv zur „Wegwerfgesellschaft“ beitragen, absolut nachvollziehbar und gerechtfertigt. Der gesetzliche Verbaucherschutz in DE bzw. der EU ist m.E. ohnehin sehr wohlwollend geregelt, da sollte es wenig Grund für Beschwerden geben.
Just my 2 cents.
Danke für die Info! Also fällt vor dem Urlaub bestellen erstmal weg
Ohhh
Sehr gut zu wissen 👍🏽