ℹ️ Neuerungen Januar 2026: Minijob, Mindestlohn, Grundsicherung, Deutschlandticket & mehr

Das neue Jahr steht so gut wie vor der Tür und das bedeutet auch, dass für das Jahr 2026 eine Reihe an Neuerungen geplant sind, die für Bürger in Deutschland interessant sein werden. Unter anderem gibt es Änderungen bei Minijobs, dem Mindestlohn, der Grundsicherung, sowie beim Deutschlandticket und weiteren Themen.

Folgend möchte ich euch die aktuellen Neuerungen für das kommende Jahr kompakt zusammenfassen, um euch auf den neusten Stand zu bringen.

ℹ️ Neuerungen Januar 2026: Minijob, Mindestlohn, Grundsicherung, Deutschlandticket & mehr

Minijob & Mindestlohn

Für Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt mit Mindestlohn arbeiten, wird es eine Erhöhung im Stundenlohn geben. Dieser steigt ab Januar von 12,82 Euro auf 13,90 Euro Brutto, was eine Erhöhung von 1,08 Euro Brutto pro Stunde bedeutet und somit auch mehr Netto in die Kasse spülen wird.

Durch diese Anpassung des Mindestlohns profitieren auch Minijobber, denn durch die Erhöhung wird auch die Verdienstgrenze von 556 Euro auf 603 Euro pro Monat angehoben. Wer also rund 10 Stunden pro Woche in einem Minijob arbeitet, darf sich ebenfalls auf mehr Gehalt freuen.

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Kindergeld und Kinderfreibetrag wird angehoben

Direkt zum Start des neuen Jahres wird das Kindergeld um vier Euro auf 259 Euro pro Kind angehoben. Aber auch beim Kinderfreibetrag tut sich was, denn dieser wird um 156 Euro angehoben und wird dann mit der neuen Berechnung bei 6.828 Euro liegen. Beim Betreuungsfreibetrag bleibt alles beim Alten und dieser wird bei 2.928 Euro bleiben.

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Aus Bürgergeld wird Grundsicherung

Wie von Bundeskanzler Merz angekündigt, wird sich auch etwas für Menschen mit Bürgergeld etwas verändern. Das klassische Bürgergeld wird durch die sogenannte Grundsicherung ersetzt, die auch Veränderungen in den Regeln mit sich bringen wird.

Unter anderem gibt es Verschärfungen bei Terminen beim Jobcenter. Werden zum Beispiel drei Einladungen zu Terminen nicht wahrgenommen, dürfen die Jobcenter die Zahlung für Unterstützung einstellen. Ebenso kann auch dann die Wohnkostenübernahme gestrichen werden. Die Umstellung erfolgt ab Sommer 2026. Allerdings schrittweise.

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Deutschlandticket wird teurer & Streckennetz eingeschränkt

Das beliebte Deutschlandticket wird zum Anfang des Jahres ein wenig teurer. Die Buchung dieses Tickets wird um fünf Euro auf insgesamt 63 Euro angehoben. Dazu kommt, dass seit Dezember einzelne Fernverbindungen mit dem Ticket nicht mehr nutzbar waren. Unter anderem Verbindungen in Berlin-Brandenburg, die ursprünglich auch mit dem ICE oder Intercity genutzt werden konnten.

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Minderjährige: Kauf von Lachgas wird verboten

Ab April 2026 ist der Verkauf von Lachgas an Kinder und Jugendliche komplett verboten. Dies gilt für den Einzelhandel, Automaten, Kiosk und auch Online-Shops. Grund dafür ist, dass das Lachgas zunehmend immer mehr als Party- und Freizeitdroge eingesetzt wird. Die Beschaffung der Lachgas-Kartuschen war bisher sehr einfach, da das Gas nicht nur in der Medizin, sondern auch in der Gastronomie zum Einsatz kam und frei verkäuflich ist.

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Neue Nutri-Score Bewertung bei Lebensmitteln

Das Nutri-Score-Label kann man mittlerweile auf nahezu jedem Lebensmittel aus dem Supermarkt finden und dieses schlüsselt deutlich vereinfacht auf, wie gut das Lebensmittel ist, bzw. wie es dort mit der Nährstoff-Bilanz aussieht.

Für 2026 ist geplant, das Label nochmals zu überarbeiten und deutlich strenger zu bewerten. Unter anderem spielt in die Bewertung künftig auch der Zuckergehalt, Salzgehalt und auch Süßstoffe eine größere Rolle bei der Bewertung. Positiv wirken sich aber die Zutaten von Eiweiß, Nüssen und guten Ölen aus. Wichtig ist: Der Nutri-Score ist nach wie vor freiwillig. Verbraucherzentralen fordern aber europaweite, verpflichtende Kennzeichnungen.

Was meint ihr zu diesen Neuerungen? Daumen hoch oder eher Daumen runter?