
Das neue Jahr steht so gut wie vor der Tür und das bedeutet auch, dass für das Jahr 2026 eine Reihe an Neuerungen geplant sind, die für Bürger in Deutschland interessant sein werden. Unter anderem gibt es Änderungen bei Minijobs, dem Mindestlohn, der Grundsicherung, sowie beim Deutschlandticket und weiteren Themen.
Folgend möchte ich euch die aktuellen Neuerungen für das kommende Jahr kompakt zusammenfassen, um euch auf den neusten Stand zu bringen.

Minijob & Mindestlohn
Für Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt mit Mindestlohn arbeiten, wird es eine Erhöhung im Stundenlohn geben. Dieser steigt ab Januar von 12,82 Euro auf 13,90 Euro Brutto, was eine Erhöhung von 1,08 Euro Brutto pro Stunde bedeutet und somit auch mehr Netto in die Kasse spülen wird.
Durch diese Anpassung des Mindestlohns profitieren auch Minijobber, denn durch die Erhöhung wird auch die Verdienstgrenze von 556 Euro auf 603 Euro pro Monat angehoben. Wer also rund 10 Stunden pro Woche in einem Minijob arbeitet, darf sich ebenfalls auf mehr Gehalt freuen.

Kindergeld und Kinderfreibetrag wird angehoben
Direkt zum Start des neuen Jahres wird das Kindergeld um vier Euro auf 259 Euro pro Kind angehoben. Aber auch beim Kinderfreibetrag tut sich was, denn dieser wird um 156 Euro angehoben und wird dann mit der neuen Berechnung bei 6.828 Euro liegen. Beim Betreuungsfreibetrag bleibt alles beim Alten und dieser wird bei 2.928 Euro bleiben.

Aus Bürgergeld wird Grundsicherung
Wie von Bundeskanzler Merz angekündigt, wird sich auch etwas für Menschen mit Bürgergeld etwas verändern. Das klassische Bürgergeld wird durch die sogenannte Grundsicherung ersetzt, die auch Veränderungen in den Regeln mit sich bringen wird.
Unter anderem gibt es Verschärfungen bei Terminen beim Jobcenter. Werden zum Beispiel drei Einladungen zu Terminen nicht wahrgenommen, dürfen die Jobcenter die Zahlung für Unterstützung einstellen. Ebenso kann auch dann die Wohnkostenübernahme gestrichen werden. Die Umstellung erfolgt ab Sommer 2026. Allerdings schrittweise.

Deutschlandticket wird teurer & Streckennetz eingeschränkt
Das beliebte Deutschlandticket wird zum Anfang des Jahres ein wenig teurer. Die Buchung dieses Tickets wird um fünf Euro auf insgesamt 63 Euro angehoben. Dazu kommt, dass seit Dezember einzelne Fernverbindungen mit dem Ticket nicht mehr nutzbar waren. Unter anderem Verbindungen in Berlin-Brandenburg, die ursprünglich auch mit dem ICE oder Intercity genutzt werden konnten.

Minderjährige: Kauf von Lachgas wird verboten
Ab April 2026 ist der Verkauf von Lachgas an Kinder und Jugendliche komplett verboten. Dies gilt für den Einzelhandel, Automaten, Kiosk und auch Online-Shops. Grund dafür ist, dass das Lachgas zunehmend immer mehr als Party- und Freizeitdroge eingesetzt wird. Die Beschaffung der Lachgas-Kartuschen war bisher sehr einfach, da das Gas nicht nur in der Medizin, sondern auch in der Gastronomie zum Einsatz kam und frei verkäuflich ist.

Neue Nutri-Score Bewertung bei Lebensmitteln
Das Nutri-Score-Label kann man mittlerweile auf nahezu jedem Lebensmittel aus dem Supermarkt finden und dieses schlüsselt deutlich vereinfacht auf, wie gut das Lebensmittel ist, bzw. wie es dort mit der Nährstoff-Bilanz aussieht.
Für 2026 ist geplant, das Label nochmals zu überarbeiten und deutlich strenger zu bewerten. Unter anderem spielt in die Bewertung künftig auch der Zuckergehalt, Salzgehalt und auch Süßstoffe eine größere Rolle bei der Bewertung. Positiv wirken sich aber die Zutaten von Eiweiß, Nüssen und guten Ölen aus. Wichtig ist: Der Nutri-Score ist nach wie vor freiwillig. Verbraucherzentralen fordern aber europaweite, verpflichtende Kennzeichnungen.
Was meint ihr zu diesen Neuerungen? Daumen hoch oder eher Daumen runter?
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Was ändert sich für die reichen Säcke die mit Rüstung sich eine goldene Nase mit Krieg verdienen?
Vielleicht stirbt putin an Zuviel Salz und Süßstoffen…
Man kann nie wissen…
Steigt der CO2-Preis für Sprit und Gas auch wieder?
Danke für die Zusammenfassung
Die Erhöhung des Mindestlohnes zieht zwangsläufig auch eine Erhöhung sonstiger Löhne nach sich. Die Gewerkschaften wollen schließlich nicht das die Differenz zum Tariflohn kleiner wird. Da diese Kostensteigerung weitestgehend umgelegt werden muss, wird hier wieder einmal alles teurer und die großen Unternehmen investieren zunehmend lieber im Ausland. Der kurzfristig generierte Steuerzuwachs wird weiterhin verpulvert und die Zeche muss schlussendlich vom Steuerzahler bezahlt werden. Diese Spirale wird irgendwann ein sehr schmerzhaftes Ende finden.
Genau so sieht es aus.
Das Problem des liberalen Kapitalismus 🤷
Tarifliche Löhne müssen gar nicht steigen. Vielleicht sollte man im öffentlichen Dienst Steigerungen einfach auch mal an Steigerungen der Leistung oder Qualität koppeln.
VERDI MUSS also mit dem Argument des gestiegenen Mindestlohns rein gar nichts extra fordern, vielleicht werden sie es ausnutzen.
Menschen, die zum Mindestlohn arbeiten, können mit dem Mehr an Lohn sicher am besten etwas anfangen.
Kommt also den richtigen zugute.
Solange sich die Spirale dreht verpufft die Wirkung, lediglich der Schaden an unser Wirtschaft wird noch schneller zunehmen. Es geht nicht nur um Verdi, wie viele Tarifverbände gibt es in D? Fachkräfte mit solider Ausbildung und daraus resultierenden Einsatzmöglichkeiten bekommen zu Recht mehr als Hilfskräfte die nur unter Anleitung arbeiten können. Es wäre doch ungerecht wenn Qualifikationen nicht mehr wertgeschätzt werden und irgendwann Lohngleichheit herrscht. Deshalb werden auch Fachkräfte prozentual mehr fordern und die Preistreiberei weiter befeuern.
Georg hat recht, das nimmt kein gutes Ende. 💩
Ich seh das wie Georg. Es steigen alle Löhne und damit die Produktpreise.
Zumal man nicht mal qualifiziert sein muss um Mindestlohn zu bekommen. Verdient eine gelernte Fachkraft mehr als Studenten in Gastronomie und Einzelhandelskassen?
Der Einzelhandel liegt über dem gesetzlichen Mindestlohn, über die Gastro mit Schwarz- und Trinkgeld muss man nicht reden. Da ist der Mindestlohn der festgeschriebene Grundlohn. Es gibt immer noch wahnsinnig viele Betriebe wo kein elektronisches Zahlmittel akzeptiert wird und die meisten Gastronomen zahlen bei der Metro mit Bargeld. Warum wohl?