
Eine neue Regelung fĂŒr Bargeld wird ab MĂ€rz 2027 innerhalb der EU in Kraft treten. Neue SchwellenbetrĂ€ge könnten dafĂŒr sorgen, dass dokumentiert werden muss, woher das Geld fĂŒr Möbel und teure Elektronik stammt. Bald nur noch groĂe Online-EinkĂ€ufe sinnvoll?
UrsprĂŒngliche Regelung bleibt erhalten, bekommt aber Zuwachs
In Deutschland kennt man die Dokumentationspflicht bei Bargeld schon lange, denn seit Juni 2021 sind Banken dazu verpflichtet einen Herkunftsnachweis fĂŒr BetrĂ€ge bei Bareinzahlungen ab 10.000 Euro zu verlangen. Ein Nachweis ist zum Beispiel eine Quittung, einen Kaufvertrag ĂŒber die Summe oder aber auch ein Erbe oder Schenkungsvertrag.
Ziel ist es seit 2021 der GeldwĂ€sche entgegenzutreten. Gerade illegales Schwarzgeld ist dann schwieriger auf die Konten zu bekommen, wenn kein entsprechender Nachweis ĂŒber die Herkunft des Geldes vorhanden ist. Auch mehrere kleinere Zahlungen unter dem Schwellenwert können die Bank hellhörig machen, sodass man dann erst recht einen Nachweis der regelmĂ€Ăigen höheren Zahlungen parat haben muss. Monatlich 2.000 Euro einzahlen, um der Nachweispflicht zu entgehen, funktioniert also nicht.

Neuer Schwellenwert fĂŒr HĂ€ndler
Ab MĂ€rz 2027 mĂŒssen HĂ€ndler zukĂŒnftig ab einer Summe von 3.000 Euro die Kunden deutlicher unter die Lupe nehmen, wenn diese ihre Ware mit Bargeld bezahlen möchten. So bekommt der jeweilige HĂ€ndler auch die Aufgabe die Daten ĂŒber des jeweiligen Kunden zu dokumentieren und aufzubewahren, um illegale Finanzströme eindĂ€mmen zu können.
Privatleute mĂŒssen bei einem Kauf ĂŒber diesem Schwellenwert also damit rechnen, dass der jeweilige HĂ€ndler auch einen IdentitĂ€tsnachweis verlangen kann, um private Daten mit der Zahlung verbinden und dokumentieren zu können. Dies bedeutet fĂŒr MöbelhĂ€ndler oder auch ElektronikhĂ€ndler oder andere Shops mit Preisen ĂŒber dieser Grenze einen deutlichen Mehraufwand im TagesgeschĂ€ft.
Barzahlungen ĂŒber 10.000 Euro: Ab 2027 nicht mehr möglich
Selbst bei gröĂeren Anschaffungen, wie einem Autokauf wird es neue Grenzen geben. Heutzutage kann man noch ĂŒber einer Summe von 10.000 Euro zum Beispiel ein Auto kaufen, wenn man die entsprechenden Herkunftsnachweise, wie von einer Bank gefordert, erbringen kann.
Diese Regelung mit Nachweisen wird entfallen, denn ab Juli 2027 dĂŒrfen HĂ€ndler BetrĂ€ge ĂŒber 10.000 Euro nur noch per Ăberweisung, Karte oder mit einem anderen digitalen Zahlungssystem annehmen, mit dem die Transaktion verfolgt werden kann. Auch eine Auszahlung von BetrĂ€gen ĂŒber 10.000 Euro ist nur noch der digitale Zahlungsweg zukĂŒnftig möglich.

Edelmetalle und Immobilien behalten eigene Regeln
Nicht jede Transaktion mit höheren Summen bedeutet auch gleichzeitig diese neue Regelung. Ausgenommen bleiben weiterhin Transaktionen von Edelmetallen, sowie ImmobiliengeschÀfte, die ihre eigenen Grenzen weiterhin behalten.
Auch der anonyme Kauf von Edelmetallen bleibt erhalten, wenn die Summe unter 1.999,99 Euro bleibt. DarĂŒber hinaus muss ebenfalls eine Dokumentation erfolgen. ImmobilienkĂ€ufe können seit 2023 nicht mehr mit Bargeld bezahlt werden, was sowieso in den seltensten FĂ€llen ein Thema gewesen sein wird.
Ist diese Neuregelung gut, um der GeldwĂ€sche entgegenzutreten oder nur wieder BĂŒrokratie, damit die EU den Zugang zu unseren Finanzen im Auge behalten kann? Was haltet ihr davon?
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Klingt nach unverhĂ€ltnismĂ€Ăig viel Aufwand fĂŒr einen geringen Nutzen.
Die 3000⏠sind heutzutage schnell ĂŒberschritten
Gibt es eine Statistik wie sich die Regelung aus 2021 ausgewirkt hat?Â
Â
Diebstahl und Enteignung politisch legitimiert. Demokratie zeichnet sich dadurch aus, dass man unliebsame Politiker wieder loswerden kann. Funktioniert nicht mehr !
Wer stiehlt dir denn etwas?
Im Endeffekt lĂ€uft es darauf hinaus, dass Bargeld fĂŒr bestimmte Zahlungen abgeschafft wird. Könnte aber blöd werden, wenn die Zahlungen dann auch in Zukunft kleinste BetrĂ€ge betreffen.
Politiker agieren wie Mafiosi. Ăberall auf der Welt. So war es wohl schon immer, doch inzwischen tritt es offen zutage: Organisierter Diebstahl, getarnt als Gesetzgebung. Willkommen in der schönen neuen Welt.
Welchen Diebstahl meinst du jetzt?
Stichwort Inflation (heimliche Enteignung durch Geldmengenausweitung).
Was ist mit Cum-Ex? Das war eine Form systematischer Steuerhinterziehung, die Steuerzahler Milliarden kostete und bei der der Staat mitorganisiert hat.
Bei jeder 5090 Dokumenten Pflicht ?Â
HahaÂ
Mir ist eher wichtiger das das mit gebrachte Geld echt istÂ
Den Mehraufwand fĂŒr die HĂ€ndler finde ich doof, das treibt die Preise unnötig. Aber wenn ich Geld spare, was Oma mir immer schenkt, dann bringe ich das doch irgendwann eh auf die Bank, um ein wenig Zinsen zu bekommen. Wenn ich dann etwas gröĂeres damit kaufen möchte, zahle ich halt mit Karte und laufe nicht vorher zur Bank um die Kohle zu holen.
Gibt es noch andere FÀlle, die einen legalen Hintergrund haben, wo das notwendig wÀre mit so viel Geld herum zu spazieren?
Mir fallen nur Autohaus und Möbelhaus ein. Eventuell noch ein Elektromarkt.
Aber warum da mit Bargeld hin ist die Frage. Schenkungen sind doch steuerfrei und es gibt riesen FreibetrÀge bei Verwandten. Alle die mehr geschenkt bekommen, sollen bitte Steuern zahlen darauf.
Wollt Ihr die totale Kontrolle????
Na super! Ich sehe die đąder Schwer(st)kriminellen, wie sie vor den Jobcentern Schlange stehen. đ
Bitte was?