
In dieser Woche ist fast bundesweit der Blitzermarathon namens „Speedweek“ gestartet worden. Bis zum 9. August wird verstärkt von der Polizei in vielen Regionen des Landes verstärkt die Geschwindigkeit kontrolliert, um Temposünder aus dem Verkehr ziehen zu können.
13 von 16 Bundesländer beteiligen sich bei dieser Aktion, die sogar europaweit gestartet wurde. In welchen Bundesländern es zu größeren Kontrollen kommt und wer nicht teilnimmt, erfahrt ihr in diesem Artikel.
Was ist ĂĽberhaupt die Speedweek?
Anders als in vergangenen Blitzermarathons, die nahezu 24 Stunden am Tag abliefen, verteilen sich die Kontrollen auf die gesamte Woche. Die Speedweek ist eine von dem Polizeinetzwerk namens ROADPOL koordinierte Aktion. Ziel ist es unter anderem:
- überhöhte Geschwindigkeiten zu reduzieren
- das Unfallrisiko zu senken
- Sensibilisierung von Autofahrern ĂĽber die Gefahr bei hohen Geschwindigkeiten
Laut Unfallstatistik ist das zu schnelle Fahren weiterhin eines der häufigsten Unfallursachen. Alleine in Deutschland kamen in 2025 mehr als 2.800 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben.

Diese Bundesländer machen mit
Wie schon beschrieben, ziehen bei dieser Aktion nicht alle Bundesländer der Republik teil. Die Bundesländer konnten frei entscheiden, ob sie sich bei dieser Anti-Raser Aktion beteiligen wollten. Mit dabei sind diese Bundesländer:
- Baden-WĂĽrttemberg
- Berlin
- Brandenburg
- Bremen
- Hamburg
- Hessen
- Mecklenburg-Vorpommern
- Niedersachsen
- Nordrhein-Westfalen
- Rheinland-Pfalz
- Sachsen-Anhalt
- Schleswig-Holstein
- ThĂĽringen
Keine Teilnahme wurden von den Bundesländern: Bayern, Sachsen und vom Saarland verkündet. Dies schließt aber normale Kontrollen selbstverständlich nicht aus, die auch ohne Blitzermarathon üblich wären.

Wo wird besonders kontrolliert?
Selbstverständlich werden die Standpunkte der Polizei für Kontrollen nicht öffentlich kommuniziert. Mobile Blitzanlagen sollen bei der Speedweek besonders zum Einsatz kommen, sodass Raser einfacher aus dem Verkehr gezogen werden können. Kontrolliert wird mit deutlich mehr Fokus an:
- bekannten Unfallschwerpunkten
- Schulen und Kindergärten
- Baustellen
- Krankenhäusern
- Seniorenheimen
- Fußgängerüberwegen
- LandstraĂźen und Autobahnen mit hoher Unfallquote
Nicht nur Raser stehen im Fokus
Es geht bei dieser Aktion nicht nur um Fahrer, die zu schnell fahren, denn neben Geschwindigkeitsverstößen liegt der Fokus auch auf weitere Verstöße, bei denen Verstöße mehr ins Visier genommen werden.
So wird auch das Drängeln, dichtes Auffahren, gefährliche Überholmanöver, Handy am Steuer und auch die Sicherheit, wie der fehlende Sicherheitsgurt verstärkt kontrolliert und geahndet. Ziel ist hierbei für mehr Rücksicht im Straßenverkehr zu sorgen.

Höhere Strafen durch Blitzermarathon?
Solche Kontrollaktionen seitens der Behörden verschärfen nicht die aktuellen Regelungen aus dem Bußgeldkatalog. Weiterhin bleiben die üblichen Sanktionen für den jeweiligen Verstoß erhalten. So muss weiterhin als Autofahrer bei einem Verstoß mit Bußgeldern, Punkte in Flensburg und auch Fahrverbote bei schweren Verstößen gerechnet werden.
Wichtig ist auch, dass Warnsysteme wie Blitzer-Apps oder Radarwarner weiterhin verboten sind und weitere Strafen bei Nutzung und Erfassung der Beamten möglich werden.
Sind solche Aktionen sinnvoll und bringen sie etwas?
Die Diskussionen über solche Blitzermarathons flammen immer wieder erneut auf. Während der ADAC sich für solche Aktionen ausspricht, da sie einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit und Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer bringen. Kritiker hingegen empfinden solche Kontrollen als nur vorübergehende Beeinflussung der Verkehrsteilnehmer. Dauerhefte Kontrollen sollen nachhaltiger wirken, als einmalige Aktionen.
Was haltet ihr von dem Blitzermarathon? Und hat es euch in dieser Woche schon erwischt?
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Es gibt einige ob Stadt oder Auf die Autobahn Sehr dicht Vordermann fährt auf die sollteman aus der Verkehr siehen .
Alkohol- und Drogentests wären effizienter
Die kann man aber während der Fahrt nicht erkennen. Das wäre Problematisch
Wenn man einige Möchtegernmacker auf den Straßen sieht, ist das eine sinnvolle Aktion.
Im Gegensatz zu vor 20 Jahren macht Autofahren nicht mehr so viel SpaĂź.
Alles nur Egoisten unterwegs und Leute die meinen sich nicht an Regeln halten zu mĂĽssen.
NatĂĽrlich immer die andere sind schuld