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Samsung vs. Apple – Wer ist besser? – Die große Kaufberatung

Ring frei für Samsung vs. Apple: Bei der Wahl des eigenen Smartphones haben sich seit Jahren zwei große Lager gebildet: Samsung und Apple. Mit immer mehr Innovationen und neueren Entwicklungen versuchen beide Hersteller, die Spitze des Smartphones-Marktes zu erklimmen, verfolgen zum Teil jedoch gänzlich andere Strategien. Technisch schenken sich die Top-Modelle beider Hersteller kaum etwas und Apple hat mit dem iPhone XR endlich auch ein günstigeres Modell im Angebot. An der Spitze aller Smartphones treten das Galaxy S9 und das iPhone XS, bzw. X gegeneinander an. Doch wie wacker schlagen sich die Konkurrenten und wer bietet die besseren Angebote und das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis an?

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Wie haben uns informiert und beide Hersteller genauestens verglichen. In dieser Kaufberatung findet ihr alle Informationen, Fakten und Vergleiche, die ihr braucht, um die richtige Wahl zu treffen!

Der ewige Wettkampf: Apple oder Samsung

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Fragt man die treuen Fans der zwei Hersteller, fällt auf, dass ein Großteil der User seine Wahl aufgrund einer Überzeugung und aufgrund von Loyalität gegenüber dem Hersteller trifft – für die wenigsten davon war es ein Abwägen von Vor- und Nachteilen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass beide Hersteller mit ihren Produkten polarisieren. Mit jedem neuen Topmodell beginnt ein neuer Kampf der Giganten – so auch aktuell mit den neuesten Flaggschiffen beider Marken: Dem Galaxy S9 und dem iPhone XS. Wir haben beide etwas genauer unter die Lupe genommen und miteinander verglichen.

Apple oder Samsung – Was ist besser?

Bevor die beiden Flagschiffe miteinander verglichen werden, möchte ich auf eine Sache hinweisen: Beide Smartphones befinden sich sowohl in punkto Verarbeitung als auch in Sachen Technik auf den neusten Stand. Apple oder Samsung – Was ist besser? Diese Frage kann nur individuell beantwortet werden. Ich für mein Teil versuche es anhand von Fakten! Da gibt es einen klaren Gewinner.

Apple oder Samsung – Was ist besser? iPhone X vs. Galaxy S9!

Das Samsung Galaxy S9 ist das Android Smartphone überhaupt. Das die Koreaner mit dem S9 der Konkurrenz einen Schritt voraus sind, beweist folgender Umstand. Die iPhone X Displays werden von Samsung gefertigt. So wundert es auch nicht, dass die Pixeldichte des iPhone X bei 463 ppi und die des Galaxy S9 bei 529 liegt. Samsung hat hier Apple einfach den Rang abgelaufen.

Apple oder Samsung – Was ist besser? iPhone X vs. Galaxy S9! DER VERGLEICH

iPhone XSamsung Galaxy S9
Display (Größe)5,8 Zoll (Super Retina)5,8 Zoll (AMOLED)
Display (Auflösung)2.436 x 1.125 Pixel2.960 x 1.440 Pixel
RAM3GB4GB
Speicher64 GB (Nicht erweiterbar)64 GB (Erweiterbar)
Hauptkamera12,2 MP12 MP
AkkuÜber 10 StundenÜber 12 Stunden
Preis1049 Euro849 Euro
FazitVerliererGewinner

Tabelle: Wie du es dir bereits denken konntest, hat das Samsung Galaxy S9 gewonnen. Technologisch betrachtet ist Samsung folglich besser als Apple. Aber bitte grillt mich in den Kommentaren nicht für diese Aussage.

Apple oder Samsung – Was ist besser? iPhone XS vs. Galaxy S10

Vielleicht hast du dich beim Lesen des Artikels gewundert, warum wir das XS nicht mit dem S9 verglichen haben. Das liegt daran, dass das Konkurrenzprodukt zum XS eben das bald erscheinende S10 ist.

iPhone XSSamsung Galaxy S10
Display (Größe)5,8 Zoll (OLED)6,1 Zoll (Dynamic AMOLED)
Display (Auflösung)2.436 x 1.125 Pixel3.040 x 1.440 Pixel
RAM3GB6 GB
Speicher64 GB (Nicht erweiterbar)128 MB (Erweiterbar)
Hauptkamera12 MP12 MP (Weitwinkel)
AkkuKnapp 10 StundenÜber 10 Stunden
Preis1149 Euro899 Euro
FazitVerliererGewinner

Samsung vs. Apple – Welches Smartphone ist für das Wasser geeignet?

Beide Smartphones sind nach den Vorgaben von IP68 (Ingress Protection, bzw. Schutz gegen Eindringen) zertifiziert. Die Schutzklasse besteht aus zwei Ziffern. Die erste Kennziffer beschreibt die Widerstandsfähigkeit gegen Staub und die zweite sagt etwas über die Resistenz gegen Wasser aus.

Mit deinem iPhone XS oder Samsung Galaxy S9 kannst du ohne Bedenken in eine staubige Wohnung gehen oder „dauerhaf“t in der Badewanne tauchen. Die Entwicklung der Smartphones beschränkt sich in den letzten Jahren auf die zweite Prüfziffer, also dem Schutz vor Eindringen von Flüssigkeiten. Während Vorgängermodelle noch IP67 zertifiziert waren, kann heute das Smartphone auch mal in das volle Waschbecken fallen. Wer jetzt aber glaubt, dass das Gerät auch für den Gebrauch im Ozean geeignet ist, der irrt sich. Dazu aber weiter unten mehr.

Laut Samsung ist das Gerät beim dauerhaften Untertauchen in klares Wasser bis 1,5m Wassertiefe und einer Tauchdauer von maximal einer halben Stunde gegen das Eindringen von Wasser geschützt.

Fakt ist – Samsung vs. Apple: Im Hinblick auf die Wasserdichtigkeit steht es unentschieden.

Kennziffer 1.Schutz gegen Fremdkörper
0Kein Schutz
1Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ≥ 50 mm
2Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ≥ 12,5 mm
3Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ≥ 2,5 mm
4Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ab 1,0 mm
5Geschützt gegen Staub in schädigender Menge
6Staubdicht

Tabelle: Ein Staubkorn hat eine Größe von 0,01 Millimeter. Dagegen sind sowohl die Apple als auch die Samsung Smartphones geschützt. Wirklich innovativ wären die Klassen 5 bis 1. Bleibt abzuwarten, ob die Hersteller hier neue Materialien und Härtungen auf den Markt bringen, die ihre Vorzeige-Gerät widerstandsfähiger machen.

Mittlerweile sind die teuersten Smartphones der diversen Marken nach IP68 zertifiziert. Günstigere Modelle können „zeitweilig“ untergetaucht werden. Sie erfüllen also die IP67 Norm.

Kennziffer 2.Schutzart
0Kein Schutz
1Schutz gegen Tropfwasser (Gehäuse bis zu 15 Grad geneigt)
2Schutz gegen fallendes Tropfwasser
3Schutz gegen fallendes Sprühwasser
4Schutz gegen Spritzwasser von allen Seiten
5Schutz gegen Strahlwasser
6Schutz gegen starkes Strahlwasser
7Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen
8Schutz gegen dauerndes Untertauchen
9Schutz gegen Wasser bei Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung

Samsung vs. Apple – Unterwasser-Videos mit dem Smartphone!

Wer vorhat, mit dem Smartphone Unterwasser-Aufnahmen im Meer zu machen, sollte jedoch trotzdem zu einem wasserdichten Case greifen – gegen Salzwasser bietet das Gerät nämlich keinen Schutz! Die Salz-Rückstände des Meerwassers würden die Kontakte der Kopfhörerbuchse und des USB-Anschlusses beschädigen, klares Wasser dagegen hinterlässt keine gefährlichen und oxidierenden Rückstände!

Aber auch mit Case solltest du vor deinem Wasser-Abenteuer ein Backup von deinen Daten machen. Sonst sind deine E-Mails und Fotos weg. Wenn du deine Daten in der Cloud hast, bist du safe.

Gute Cases gibt es bereits ab acht Euro. Etwas ärgerlich bei den Unterwasserhüllen ist, dass der Blitz nicht verwendet werden kann und die Aufnahmen deshalb einen Blaustich erhalten. Auch die Qualität der Cases ist nicht sonderlich gut. Das Kunststoff zerkratzt schnell und ist kaum für mehrere Urlaube zu verwenden.

Samsung vs. Apple – Die beste Smartphone-Kamera aller Zeiten

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Ein weiteres, nicht direkt sichtbares Feature des Galaxy ist die Kamera. Mit 12 Megapixel und 4K-Fähigkeiten ist diese bezüglich der technischen Daten zwar mit der Kamera des iPhones gleichauf, jedoch zugleich die schnellste Kamera, die je in einem Smartphone verbaut wurde!

Das Galaxy S9 beherbergt einen schnellen Dual-Pixel-Autofokus, welcher auch in der Lage ist Slow-Motion-Aufnahmen mit 480 Bilder in der Sekunde in Full-HD-Qualität aufzunehmen.

Apple hat hingegen gegenüber dem iPhone X nicht viel verändert. Zumindest die technischen Werte sind gleich. Blendeneinstellungen, Megapixel, Dualkameras… Alles wie gewohnt. Aber der Bildsensor wurde ordentlich verbessert. Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen ist die Apple Kamera eine Offenbarung.

Aber auch hier halten sich die technischen Entwicklungen in Grenzen. Vielmehr bedienen sich die Hersteller einiger Tricks. Die Noise Reduction ergänzt Inhalte und schafft sogar neue. Mit Hilfe von Bokeh werden Tiefeninformationen einer zweiten Kamera berechnet. Der Zoom wird digital errechnet. Hier ist dank leistungsstarker Smartphones bereits viel möglich.

Entwicklung der Smartphone-Kameras:

  • 1999: Toshiba zeigt Handy mit 0,11 Megapixel
  • 2002: Sanyo SCP-5300 bietet 0,3 Megapixel, LED Blitz und Digital-Zoom
  • 2003: Sony Ericsson Z1010 bringt Frontkamera
  • 2003: NTT DoCoMo P505is mit 1,28 Megapixel und Autofokus
  • 2004: Sharp V902 mit 2 Megapixel und 2x optischen Zoom.
  • 2006: Sony K800i mit 3,2 Megapixel und Xenon-Blitz
  • 2007: Nokia N95 mit 5 Millionen Megapixel
  • 2007: Samsung SCH-B600 mit 10 Megapixel, 3x optischen Zoom und Xenon-Blitz
  • 2010: Sony Ericsson Cyber-Shot S006 mit 16,4 Megapixeln und Touchscreen
  • 2011: LG Optimus 3D, das HTC Evo 3D und das Sharp Aquos SH80F mit 3D Fotografie
  • 2012: Nokia PureView 808 mit 41 Megapixeln
  • 2013: Galaxy S4 Zoom mit 16 Megapixeln, Xenon-Blitz und 10x optischen Zoom
  • 2016: LG G5 und Huawei P9 präsentieren die Dual-Kamera
  • 2017: Apple iPhone 8 mit verlustfreien Bildformat bei Halbierung des Speicherplatzes.
  • 2019: Samsung bringt Tripplekamera heraus

Samsung vs. Apple – Gutes Display = Weniger Akkuleistung?

Die Displays des S9 und XS sind wirklich hervorragend. Optisch hat Apple hier die Nase vorn, denn die Glasplatten werden durch Edelstahl zusammengehalten. Samsung setzt auf Aluminium, was zwar nicht billig wirkt, aber eben nicht so schön wie Edelstahl anmutet.

Beide Hersteller bieten dem Nutzer auf 5,8 Zoll das volle Smartphone-Erlebnis. Die Pixeldichte ist mit 556ppi beim S9 höher als beim XS. Labortests zeigen aber eigentlich keine nennenswerten Unterschiede. In der Praxis dürfte der Unterschied nicht auffallen.

Wichtige Smartphones in der Geschichte der Displays:

  • 1992: IBM SIMON wiegt zwar 510 Gramm, gilt aber als erstes Smartphone und wird 50.000Mal in den USA verkauft.
  • 1996: Nokia 9000 Communicator
  • 2000: Nokia 9210 Communicator mit einem 4,5 Zoll Display
  • 2002 Nokia 7650 mit 2,1 Zoll Display

Die Akkuleistung des S9 ist übrigens etwas besser als die des iPhones, trotz besseren Displays. Punkt für Samsung.

Samsung vs. Apple: Welches ist das bessere Smartphone-Modell? Galaxy oder iPhone?

Technologisch hat Samsung gewonnen. Allerdings käme meine Frau nie auf die Idee ein Android-Smartphone zu kaufen. Sie gehört einfach nicht zur Zielgruppe der Koreaner. Am Ende nützen dir natürlich alle Features nichts, wenn das Image oder die Bedienung nicht an das der Konkurrenz herankommen. Ich möchte behaupten, dass gerade unter NICHT-TECHNIKFREAKS das iPhone X viel mehr Käufer findet.

Apples Erzrivale hat es jedoch als einer der wenigen Android-Smartphones geschafft, zur ernstzunehmenden Alternative zum iPhone zu avancieren.

Hast du das gewusst? Verkaufszahlen S9 und iPhone X

  • Verkaufszahlen Samsung S9 (2018/Quartal 1): 10 Millionen Stück (inkl. S9 Plus)
  • Verkaufszahlen Samsung S9 (2018/Quartal 2): 9 Millionen Stück (inkl. S9 Plus)
  • Verkaufszahlen iPhone X (2018/Quartal 1): 52,2 Millionen Stück

Der Wahnsinn, oder? Apple ist und bleibt ein Schwergewicht. Technisch ist das iPhone der Galaxy-Reihe unterlegen. In Fragen der Bedienbarkeit und des Images hat Apple allerdings die Nase weit vorne.

Wie anfangs erwähnt, ist anhand der Geräte-Daten kein klarer Gewinner zu ermitteln – zumal es sich auch bei den Betriebssystemen um völlig verschiedene Ideologien handelt:

Apple steht für Koommunikation, Google für Kompatibilität

Apple schließt mit dem iOS-System eine Brücke zwischen verschiedenen eigenen Geräten und lässt diese wunderbar miteinander harmonieren. Die Samsung-Geräte profitieren dagegen vom Open-Source-Betriebssystem Android von Google und den spezialisierten Apps.

Praxistest: Vor- und Nachteile von iPhone XS und Samsung S9

Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile, die sich jedoch erst nach einem ausgiebigen Test offenbaren. Das Samsung Galaxy S9 punktet mit folgenden Vorteilen:

  • Immense Akkuleistung: 3.000 mAh sind eine Ansage, im täglichen Gebrauch wird das Galaxy jedoch viel stärker gefordert als das iPhone, sodass der Vorteil nur sehr gering ausfällt. Passt man das Telefon entsprechend an, kann man unter Umständen die Akku-Laufzeit verlängern. Trotzdem ist das Galaxy in diesem Punkt seinem Konkurrenten voraus!
  • erweiterbarer Speicher: Durch den SD-Karten-Slot kann man den internen Speicher des Galaxy bis zu 512 GB (!) erweitern. Das ist nicht nur mehr Speicher als beim größten iPhone, sondern vor allen Dingen auch günstiger! Wer den zusätzlichen Speicher nicht braucht, kann ihn einfach weglassen oder nach Belieben anpassen. Ein weiterer Vorteil der Speicherkarte: Sollte aus irgendeinen Grund das Handy zu Bruch gehen, kann man die Daten auf der Karte mit einem anderen Gerät auslesen. Wechselt man das Handy, kann man die alte Karte weiternutzen und spart so die Kosten für eine neue SD-Speicherkarte!
  • Android: Auch, wenn es die meisten Iphone-User nicht hören wollen: Objektiv betrachtet ist Android das bessere Betriebssystem! An die Vielfalt an Apps und die Kompatibilität mit nahezu allen anderen Systemen kommt das iOS-System Apples nicht ran. Unabhängig davon, ob man sein Galaxy mit einem Linux-, Windows- oder Mac-Rechner koppeln möchte, um Daten auszutauschen, das Android-Handy funktionierte in unserem Test tadellos. Des Weiteren lässt das Android-Betriebssystem viel mehr Möglichkeiten zur Personalisierung und Modifikation zu.
  • Pulsmesser: Ist man einmal in den Genuss eines integrierten Pulsmessers auf dem Smartphone gekommen, möchte man diese Funktion nicht mehr missen. Zusammen mit der App „S Health“ kann man auf dem Galaxy S9 seinen Herzschlag regelmäßig überprüfen und dokumentieren, seine sportlichen Aktivitäten und Schlafgewohnheiten speichern und anschließend auswerten.
  • Wasserdichtigkeit: Die Wenigsten werden mit ihrem Smartphone tauchen gehen, es ist jedoch ein gutes Gefühl zu wissen, dass das Telefon einiges aushält und gegen Spritzwasser oder einen Fall in eine Pfütze geschützt ist.
  • Induktives Laden: Braucht man zwar nicht zwangsweise, ist aber eine der komfortabelsten Arten, das Handy zu laden – auch wenn man es während des induktiven Ladevorgangs nicht benutzen kann.

Das iPhone kann dagegen mit folgenden Punkten glänzen:

  • iOS: Android OS mag vielleicht mehr Personalisierungs-Optionen bieten, dafür lässt sich das mobile Betriebssystem von Apple intuitiver steuern – wodurch es sich auch sehr gut für Leute mit weniger Smartphone-Erfahrung und -Begeisterung eignet. Das System an sich wirkt durchdachter und etwas schöner als Android.
  • Anmutung: Obwohl sich die beiden Geräte aufs Erste ziemlich ähnlich zu sein scheinen, wirkt es etwas wertiger – was für Apple-Geräte grundsätzlich typisch ist.
  • Cloud-Integration: Die Integration von Cloud-Funktionen ist auf dem Apple-Gerät vom Werk aus gegeben und garantiert, dass man von jedem registrierten Apple-Computer auf seine Fotos, Dokumente und Daten zugreifen kann. Zwar bietet das Galaxy ähnliche Funktionen an, diese müssen jedoch erst einmal justiert und eingerichtet werden – was eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt.
  • Apps: Die Schwierigkeit in der Programmierung von Android-Apps liegt darin, dass die Apps auf den verschiedensten Geräten diverser Hersteller mit unterschiedlicher Hardware funktionieren müssen. Für iOS programmierte Apps dagegen sind zu 100% auf das iPhone angepasst worden, sodass sie in Regel schneller, effektiver und ressourcenschonender arbeiten. Die Facebook-App für iOS ist zum Beispiel nahezu doppelt so schnell wie die entsprechende Facebook-App für Android – was viele Tests belegen!
  • Updates: Die Intervalle zwischen den einzelnen Updates sind bei Apple kleiner. So ist das iPhone in der Regel immer auf dem aktuellsten Stand!
  • Wertstabilität: Auch, wenn es unerwartet klingt, die Wertstabilität der Hardware spielt heutzutage sogar bei Smartphones eine Rolle! Apple-Geräte verkaufen sich gebraucht nach wie vor blendend und zu guten Preisen – unabhängig vom Zustand des Handys! Bei Samsung-Smartphones kann man eher mal ein Schnäppchen machen!

Samsung Galaxy S10 – Erfahrungsbericht

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Bild: Die Front der neuen Galaxy-Modelle bestehen fast nur noch aus Glas. Die Single-Frontkamera des S10e und S10 fällt kaum auf. Gehalten wird der Bildschirm von einem Aluminium-Rahmen. Bildquelle: Samsung

Wir haben für euch das Samsung S10 getestet und ihr werdet es nicht glauben, aber das Smartphone ist einfach geil. Auf den nächsten Zeilen werden wir euch sämtliche Details zum S10 auflisten und unseren Senf beisteuern. Viel Spass.

Samsung Galaxy S10 – Display – Der größte verbaute Bildschirm!

Samsung hat sich beim Jubiläumsmodell einiges einfallen lassen. So wurde zum Beispiel mit einer Diagonale von 6,1 Zoll der größte jemals in der S-Reihe verwendete Bildschirm verbaut.

Wie üblich bekommt das Display auch einen vermarktungswürdigen Namen verpasst: Infinity-O-Display. Die Pixeldichte liegt bei 550ppi und dank des AMOLED Displays wirken schwarze Elemente satt und tief. Gehalten wird das Display von einem Aluminiumrahmen. Die Rückseite besteht aus Gorilla-Glass-6 und macht einen wertigen Eindruck. Einzig die Anfälligkeit auf Fingerabdrücke ist unschön. Das S10+ verzichtet auf eine Glas-Rückseite und setzt auf Keramik. Der Stoff ist deutlich widerstandsfähiger als Glas.

Die Displayeigenschaften der verschiedenen S-Modelle:

  • Galaxy S10e: 5,8 Zoll Dynamic AMOLED
  • Galaxy S10: 6,1 Zoll Dynamic AMOLED dual edge
  • Galaxy S10+: 6,4 Zoll Dynamic AMOLED dual edge

Samsung Galaxy S10 – Fingerabdruck – Nicht sichtbar und doch da

Beim Fingerabdrucksensor ist Samsung seiner Konkurrenz einen Schritt voraus und setzt neue Trends, anstatt ihnen hinterherzulaufen. Eine Eigenschaft, die man eigentlich von Apple gewohnt ist. Der Fingerabdrucksensor ist unsichtbar im Display verbaut.

Hersteller wie Huawei oder OnePlus können jetzt wahrscheinlich nur müde lächeln, denn bei deren Modellen ist das Feature bereits integriert, aber hier soll es ja um Samsung vs. Apple gehen.

Erwähnenswert zum Fingerabdrucksensor ist, dass hier kein optischer Sensor zum Einsatz kommt. Die Koreaner setzen auf die Ultraschalltechnologie. Der Vorteil: Kalte oder eingecremte Hände stellen für das Entsperren des Phones keinen Nachteil dar. Die Reaktionszeit liegt bei knapp einer halben Sekunde.

Der Fingerbadrucksensor der verschiedenen S-Modelle:

  • Galaxy S10e: In der seitlich angebrachten Power-Taste
  • Galaxy S10: im Display
  • Galaxy S10+: im Display

Samsung Galaxy S10 – Gesichtserkennung – Test bestanden

Um die Aussparungen im Display auf ein Mindestmaß zu reduzieren, wurde auf einen Infrarotsensor zur Erkennung von Gesichtern verzichtet. Allerdings gibt es die Gesichtserkennung trotzdem und sie funktioniert einwandfrei. Im dunklen Raum entsperrte die Gesichtserkennung in 10 von 10 Fällen zuverlässig das Gerät.

Samsung Galaxy S10 – Frontkamera – Wo ist sie denn?

In den Werbespots von Samsung hat sich der Konzern über die „Notch“ von Apple lustig gemacht. Gemeint ist die kleine Ausbuchtung im Display, wo die Sensoren und die Kamera untergebracht sind. Samsung hat das Problem geschickter gelöst. Es hat ein kleines Loch in das Display gebohrt. Was einfach klingt, ist es in Wahrheit nicht. Hier steckt viel Know-How und Gehirnschmalz hinter.

Dank eines clever gewählten Bildschirmhintergrunds (Unten Hell und oben Dunkel) fällt das Kameraloch nicht auf. Well Done Samsung.

Es kommt noch besser: Zum ersten Mal können mit der Frontkamera Videos in 4K aufgenommen werden.

Die Frontkameraeigenschaften der verschiedenen S-Modelle:

  • Galaxy S10e: Singlekamera mit 10MP
  • Galaxy S10: Dualkamera mit 10MP und 8MP
  • Galaxy S10+: Dualkamera mit 10MP und 8MP

Samsung Galaxy S10 – Hauptkamera – Augen geschlossen? Samsung warnt dich!

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Bild: Das S10 wurde mit insgesamt 4 Kameras ausgestattet (3 Rückseite und 1 Front). Das S10+ kommt auf 5. Die zweite Frontkamera ist für den bei Jugendlichen beliebten Bokeh-Effekt zuständig. Dabei wird der vordere Teil, zum Beispiel eine Person scharf und der Hintergrund unscharf oder verzerrt dargestellt. Bildquelle: Samsung

Bild: Das S10 wurde mit insgesamt 4 Kameras ausgestattet (3 Rückseite und 1 Front). Das S10+ kommt auf 5. Die zweite Frontkamera ist für den bei Jugendlichen beliebten Bokeh-Effekt zuständig. Dabei wird der vordere Teil, zum Beispiel eine Person scharf und der Hintergrund unscharf oder verzerrt dargestellt.  Bildquelle: Samsung

Als ich mir die Vorstellung vom S10 live auf Youtube angesehen habe, war ich von der Ultraweitwinkelkamera wirklich positiv überrascht. Allgemein ist das Triple-Setup für das S10, bestehend aus einem Weitwinkel-, Ultraweitwinkel- und Tele-Objektiv ein echtes Highlight.

Für bessere Fotos sorgt ein optischer Bildstabilisator und eine automatische Szenenoptimierung. Automatisch unterscheidet das Smartphone zwischen 30 unterschiedlichen Motiven. Die integrierte KI schlägt dem Fotografen die optimale Aufnahmeposition vor und erkennt, ob er gegen das Licht fotografiert und Personen auf dem Motiv geschlossene Augen haben.

In Punkto Slow-Motion geht es bei Samsung ebenfalls einen großen Schritt vorwärts. Die bisherige Spiellänge von 8,4 Sekunden wurde auf 14,8 Sekunden verlängert.

Die Hauptkameraeigenschaften der verschiedenen S-Modelle:

  • Galaxy S10e: Weitwinkelobjektiv (12 MP) und Ultra-Weitwinkelobjektiv (16 MP)
  • Galaxy S10: Teleobjektiv (12 MP) und Weitwinkelobjektiv (12 MP) und Ultra-Weitwinkelobjektiv (16 MP)
  • Galaxy S10+: Teleobjektiv (12 MP) und Weitwinkelobjektiv (12 MP) und Ultra-Weitwinkelobjektiv (16 MP)

Samsung Galaxy S10 – Akku – Wenn das Smartphone zum Ladegerät wird

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Bild: Die Anzahl an Wireless Charging fähigen Produkten wächst. Generell müssen mehr und mehr Geräte mit Strom versorgt werden. Das führt zu Kabelchaos. Samsung fungiert kurzerhand das Handy zur mobilen Ladestation um. Bildquelle: Samsung

In der Keynote von Samsung haben die Vortragenden darauf hingewiesen, dass die Menschen glauben, dass das Smartphone im Hinblick auf Innovationen an seine Grenzen stößt.

Der Akku und die Funktion des Ladens anderer Geräte über die Rückseite des S10 zeigt den Skeptikern, dass es noch genug Spielraum für neue Features gibt. Das S9 war mit Sicherheit kein Innovations-Feuerwerk, aber das S10 kann sich wirklich sehen lassen.

Der Akku soll laut Hersteller für einen ganzen Tag reichen. Bei meiner Nutzungsintensivität bezweifle ich das zwar, aber ich bin auch keine Referenz für den Ottonormalbürger. Ausschlaggebend für eine längere Akkulaufzeit dürfte wohl da Akkumanagement sein. Zum Beispiel werden länger nicht genutzte Apps geschlossen und die Bildschirmhelligkeit der Umgebung angepasst.

Die Rückseite Geräts fungiert künftig als Ladestation für diverse Devices. So können die Kopfhörer, die Uhr oder andere Geräte mit Strom versorgt werden. Clevere Idee Samsung.

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Bild: Neben den neuen Kopfhörern von Samsung kann auch die Smartwatch über die Rückseite vom S10 geladen werden. Bildquelle: Samsung

Die Akkueigenschaften der verschiedenen S-Modelle:

  • Galaxy S10e: 3.100 mAh
  • Galaxy S10: 3.400 mAh
  • Galaxy S10+: 100 mAh

Samsung Galaxy S10 – Prozessor & Speicher – 1 TB!!!

Smartphones sind in der Regel sehr schnell. Zumindest habe ich persönlich hier nie einen Nachteil erkannt, der mich im Alltag behindert hat. Verbaut wurde diesmal der neue Exynos-9820-Prozessor. Dieser ist natürlich schneller als sein Vorgänger und gleichzeitig sparsamer.

Wichtiger erachte ich die Frage nach dem Speicherplatz. Los geht’s bei 128 GB und dank MicroSD ist dieser auch erweiterbar.

Große Augen habe ich gemacht, als ich erfahren habe, dass das S10 für einen Aufpreis von 350 Euro einen Speicher von 1 Terrabyte erhält. Das musst du dir auf der Zunge zergehen lassen: 1 Terrabyte. Wahnsinn!!!

Samsung Galaxy S10 – Mein Fazit – Mein Testbericht – Meine Erfahrung

Smartphones werden immer besser, erledigen immer mehr und werden selbstverständlich auch immer teurer. Damit muss man sich abfinden.

Müsste ich mich zwischen dem Samsung Galaxy S10 und dem iPhone Xs entscheiden, dann würde ich mich ganz klar für Samsung entscheiden. Natürlich ist das meine persönliche Meinung. Aber für sein Geld bekommt man hier einfach mehr und das Image von Samsung ist nicht das Schlechteste.

Welche Farben gibt es für das S10e, S10 und S10+?

  • Galaxy S10e: Prism Black, Prism Blue, Prism Green, Prism White, Canary Yellow
  • Galaxy S10: Prism Black, Prism Blue, Prism Green, Prism White
  • Galaxy S10+: Ceramic Black, Ceramic White

Was kostet das S10e, S10 und S10+?

  • Galaxy S10e: ab 749 Euro
  • Galaxy S10: ab 899 Euro
  • Galaxy S10+: ab 1249 Euro

Samsung führt aktuell eine Tauschaktion durch. Wer ein neues Smartphone kauft, kann sein altes Gerät eintauschen und den Verkaufspreis mit dem Neupreis verrechnen. So gibt es zum Beispiel für das S8 noch 190 Euro und für das iPhone X 380 Euro. Natürlich bekommst du über eBay mehr, hast aber auch mehr Aufwand.

Folgende Marken gelten für die Tauschaktion von Samsung:

  • Samsung
  • Apple
  • LG
  • Huawei
  • Nokia
  • Sony
  • HTC

Danke Samsung für das tolle Gerät. Die Verkaufszahlen werden deutlich ansteigen und ihr werdet eure Marktführerschaft verteidigen. Ich bin gespannt, wie Apple im September 2019 reagiert.

Samsung vs. Apple – Die Preisentwicklung ab Verkaufsstart

Zum Verkaufsbeginn des 6s und S7 sind die Preise der beiden Hersteller mit 765€ und 741€ ziemlich nah beieinander, die Differenz beträgt gerade mal 24 Euro! Nach sechs Monaten jedoch sinken die Werte von Samsung-Geräten so stark, dass der Unterschied ganze 103€ beträgt – zum Vorteil von Samsung natürlich. Ehrlicherweise sollte man jedoch erwähnen, dass die Samsung-Modellpalette ein viel breiteres Preisspektrum abdeckt als die iPhone-Familie. Mit dem SE Modell hat man erstmals auf die Anforderungen der Kunden reagiert und ein günstigeres Modell auf den Markt gebracht, das jedoch im niedrigeren Preissegment keine große Gefahr für Samsung-Kunden darstellt.

Samsung vs. Apple – Modellpalette und deren WERTVERLUST im Überblick

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Bild: Wir haben hier den Preisverfall vom iPhone 6s und Galaxy S7 verglichen. Apple ist deutlich werstabiler.

Hier die Modellpalette von Apple mit Preisen und Wertverlust im Überblick:

SmartphonePreis bei VerkaufsstartPreis zum 13.02.2019
iPhone 4S753,90 €99,00 € (-86,86%)
iPhone 5679,00 €149,99 € (-77,91%)
iPhone 5S699,00 €166,66 € (-76,15%)
iPhone 6699,00 €209,90 € (-69,97%)
iPhone 6 Plus799,00 €324,91 € (-59,33%)
iPhone 6S739,00 €269,89 € (-63,47%)
iPhone 6S Plus849,00 €324,91 € (-61,73%)
iPhone 7759,00 €398,89 € (-47,45%)
iPhone 7 Plus900,00 €462,91€ (-48,56%)
iPhone 8799,00 €559,89 € (-29,92%)
iPhone 8 Plus909,00 €679,00 € (-25,3%)
iPhone X1149,00 €789,00 € (-31,33%)
iPhone XS1149,00 €939,00 € (-18,27%)
iPhone XS Max1249,00 €994,00 € (-20,41%)
iPhone XR849,00 €709,00 € (-16,49%)

Hier die Modellpalette von Samsung mit Preisen im Überblick und Wertverlust:

SmartphonePreis bei VerkaufsstartPreis zum 13.02.2019
Galaxy S5699,00 €149,99 € (-76,54%)
Galaxy S6699,00 €209,00 € (-70,10%)
Galaxy S6 Edge849,00 €176,69 € (-79,19%)
Galaxy S6 Edge+799,00 €443,60 € (-44,48%)
Galaxy S7699,00 €259,95 € (-62,81%)
Galaxy S7 Edge794,99 €319,00 € (-59,87%)
Galaxy S8799,00 €375,06 € (-46,94%)
Galaxy S8+899,00 €439,00 € (-51,16%)
Galaxy S9849,00 €479,00 € (-43,58%)
Galaxy S9+949,00 €518,99 € (-45,31%)
Galaxy S10e749,00 €
Galaxy S10899,00 €
Galaxy S10+1249,00 €

Samsung vs Apple – Wie stabil sind die Preise? Kleines Fazit.

Auch hier wird nochmal deutlich, dass Samsung die deutlich günstigeren Angebote offeriert, erst recht nach einigen Monaten gelangen die Preise der Koreaner mächtig unter Druck. Wer beim Smartphonekauf richtig sparen möchte, muss deshalb etwas Geduld mitbringen! Der Punkt in der Disziplin Werterhalt geht eindeutig an Apple.

Samsung vs Apple – Wann lohnt sich die Anschaffung eines Smartphones?

In der Regel haben beide Hersteller in etwa immer dieselbe Vorstellungszeit für neue Geräte:

  • Samsung: Februar bis März
  • Apple: September

Anhand der Infografik weiter oben ergeben sich dadurch folgende Termine als ideal:

  • Samsung, Juni/Juli: Da der stärkste Wert-Einbruch bei Samsung-Geräten nach etwa 4 Monaten auszumachen ist, bieten sich die Sommer-Monate Juni und Juli an, um sich ein neues Gerät zu zulegen. Greift man in dieser Zeit zum Vorgänger-Modell, kann man sagenhafte Schnäppchen ergattern.
  • Apple, März/April: Im Vergleich zu Samsung verzögert sich der Werteverfall bei Apple. Um jedoch an ähnlichen Preissenkungen teilzuhaben, muss man etwas länger warten. Nach etwa 6 Monaten sinken die Preise für aktuelle iPhones im Schnitt um 21%, sodass es sich lohnt zuzuschlagen!

Samsung vs Apple – Eine Frage des Geschmacks oder Geldes?

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Beide Handyhersteller haben ihre treuen Anhänger und Fans – für die meisten davon kommt es nicht in Frage, zum anderen Hersteller zu wechseln! Während Samsung mit einer Kompatibilität sondergleichen und verhältnismäßig niedrigen Preisen lockt, steht Apple für qualitativ hochwertige Geräte, die einfach und unkompliziert funktionieren. Was die Performance der Smartphones betrifft, sind beide Konkurrenten gleichauf!

Samsung vs Apple – Keine Schnellschüsse!

Bei der Anschaffung sollte man etwas mehr Zeit in die Planung investieren und sich vorher gründlich über die aktuellsten Produkte und Ankündigungen informieren. So sollte man zum Beispiel den Release eines neuen Smartphones abwarten, wenn man den Vorgänger erwerben möchte. Sobald ein aktuelles Modell nämlich erstmal auf dem Markt ist, fallen die Preise des alten Modells und man kann richtig gute Schnäppchen machen! Wer immer noch auf der Suche nach dem passenden Smartphone ist, hat in dieser Kaufberatung die besten Tricks gefunden, um wirklich günstig an sein Traum-Smartphone zu gelangen.

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Video: 2019 war das Jahr für Technikbegeisterte. Das Galaxy Fold wurde als neue Produktkategorie eingeführt und stellt das erste in Serie produziert Smartphone mit Faltdisplay dar. Schaut euch die Präsentation des Galaxy Fold an. Ich war und bin begeistert. Abgesehen vom Preis 🙁 2000 Euro!

Samsung vs. Apple – Wer hat die bessere Marketingstrategie?

Andorid vs. iOS! Daimler vs. BMW! Ketchup vs. Majo! Produkte spalten die Menschheit. Allerdings wird der Kampf Samsung vs. Apple sehr erbittert und auf allen Kanälen geführt. Seit Jahren ziehen sich die Konzerne gegenseitig in Werbespots gegenseitig auf und machen das Produkt des jeweilig anderen lächerlich.

Hervorzuheben ist an dieser Stelle die Strategie von Samsung. In knapp zehn Spots hat der Konzern im Rahmen der Ingenious-Kampagne den amerikanischen Konkurrenten und das iPhoneX vorgeführt. Falls du dich jetzt fragst, was „Ingenious“ bedeutet, dann lass es mich dir kurz erklären. Das Wort leitet sich von der Genius-Bar in den Apple-Stores ab. Das ist der Ort, wo den Kunden bei Fragen geholfen wird. So genial findet das Samsung allerdings nicht, denn statt den Kunden echte Lösungen zu präsentieren, mangelt es dem iPhone X an innovativen und wegweisenden Features.

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Video: Samsung hat diese Art der Vermarktung nicht erfunden. Vielmehr hat vor einem Jahrzehnt Apple sich mit seinen iMac über die klassischen PCs mit dem Betriebssystem von Microsoft lustig gemacht.

Samsung vs. Apple Ingenious Werbespot – Nutze doch deine Finger

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Video: Während beim Note 9 der S Pen im Lieferumfang enthalten ist, muss bei Apple der Apple Pencil für 135 Euro (2te Generation) extra gekauft werden. Der Witz: Der Apple Pencil funktioniert nur für das iPad. Falls der S Pen verloren geht, kann er bereits für unter 30 Euro nachgekauft werden. Punkt für Samsung. Im Video ist der Verkäufer über die Argumentation der Frau ganz verwundert und weist darauf hin, dass sie ihre Finger hat. Seltsamer Konter vom gespielten Apple Mitarbeiter, denn die „Wurstfinger“ sind bei weitem nicht so präzise wie ein Stift. Samsung nimmt seinen Konkurrenten gekonnt aufs Korn.

Samsung vs. Apple Ingenious Werbespot – Die Ein- oder Ausbuchtung

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Video: Was hat sich die Multimedia-Szene über die Ausbuchtung im iPhone X „ausgekotzt“ und dem ganzen sogar einen Namen gegeben: Notchgate“. Das Problem: Filme oder andere Anwendungen werden wegen der Ausbuchtung nicht komplett dargestellt. Die Ausbuchtung verdeckt einen Teil des Videos. Für die Entwickler von Apple gab es scheinbar keine vorteilhaftere Lösung, die Sensoren und die Frontkamera im Phone unterzubringen. Schade eigentlich, denn so macht sich Samsung eben einfach im Werbespot darüber lustig. Zurecht? Schreibt es in die Kommentare.

Samsung vs. Apple Ingenious Werbespot – Speicherplatz auf dem Smartphone

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Video: Die Kundin möchte gern den Speicherplatz ihres künftigen iPhones erweitern und fragt, ob dies denn mit einer Micro SD Karte ginge. Schließlich ist es beim S9 von Samsung möglich. Der Verkäufer verweist auf die Cloud. Doch die Kunden will nichts in die Cloud hochladen, sondern ihre Fotos stationär auf dem Telefon haben. Die Antwort des Beraters ist ebenso amüsant wie auch bezeichnend, denn er rät der Kunden zum teureren iPhone, denn dieses besitzt mehr Speicherkapazitäten.

Samsung vs. Apple Ingenious Werbespot – Multitasking über Umwegen

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Video: Wer an Apple denkt, denkt in erster Linie an eine einfache und intuitive Bedienung. Die Kundin im Ingenious Werbespot möchte gerne zwei Dinge gleichzeitig mit dem iPhone machen – Multitasking eben. Der Verkäufer weist sie darauf hin, dass Sie dafür eine extra App installieren muss. Das ist der Kundin zu umständlich, denn beim S9 von Samsung ist das ohne Probleme möglich. An dieser Stelle wird der Spot absurd und witzig. Der Verkäufer erkennt die missliche Lage und möchte ablenken. Also macht er der Frau ein Kompliment für ihre tollen Nägel. Sie ist schlagfertig und meint, dass die Nägel die Farbe wechseln können – Multitasking eben 😀

Samsung vs. Apple Ingenious Werbespot – Du kannst 32 Leute anrufen. Gleichzeitig!

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Video: Der Apple Produkt Berater und der potenzielle Kunde stehen sich gegenüber und liefern sich ein kleines Funktions-Battle. Typisch Samsung vs. Apple. Als der Berater den „Kampf“ zu verlieren scheint, führt er die ultimative Funktion ins Feld. Er ist sich sicher, damit kann Samsungs Note 9 nicht mithalten. Ab ios 12 ist es über Facetime möglich 32 Leute gleichzeitig anzurufen. Siegessicher blickt er in die Augen des Kunden. Er bringt ihm trocken entgegen, dass er die Funktion nicht benötigt! Wann zum Teufel ruft man 32 Leute gleichzeitig an. Klarer Sieg für Samsung in der Schlacht Samsung vs. Apple. Im direkten Vergleich ist das Note 9 allerdings nicht viel besser als das iPhone X. Im Gegenteil das Apple-Produkt schlägt in den Benchmarks das Note 9.

Samsung vs. Apple Ingenious Werbespot – Double Dongle

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Video: Dieser Ingenious Werbesport gefällt mir persönlich am Besten. Er zeigt auf herrliche Art und Weise, wie weit der Gedanke Design First auf die Spitze getrieben wird. Konkret möchte der Kunde wissen, ob er seinen Kopfhörer mit Klinkenstecker ins iPhone X stecken kann. Leider nur mit einem Adapter, den sogenannten Dongle entgegnet ihm der Berater. Gut, aber was ist, wenn ich zum gleichen Zeitpunkt das Smartphone laden möchte? Für diesen Fall wird ein weiterer Adapter benötigt. Fail oder um es in Apple-Sprache auszudrücken: Double Dongle

Samsung vs. Apple Ingenious Werbespot – Die Kamera ist…

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Video: Apple war über Jahre das Maß aller Dinge. Das Samsung und andere Hersteller mächtig aufgeholt haben und den Innovationen nicht mehr hinterlaufen müssen, sondern selbst innovativ sind, hat sich herumgesprochen. Allerdings selbst bei so banalen Dingen wie die Kamera schafft es laut Werbespot Ingenious Apple nur noch sein Vorgängermodell zu übertrumpfen. Die Konkurrenz ist bereits einen Schritt weiter und ist technisch dem iPhone X überlegen.

Samsung vs. Apple Ingenious Werbespot – Ich dachte es wäre visionär!

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Video: Mit welchem Smartphone kann ich schneller Inhalte laden? Samsung vs. Apple! Der Punkt geht auch in diesem Video an Samsung. Gut das ist nicht überraschend, sonst würde es Samsung nicht thematisieren. Allerdings ist diesmal auch der dargestellte Apple Berater sprachlos.

Samsung vs. Apple Ingenious Werbespot – Akkuladen. Schnell. Nur über umwegen.

Samsung vs. Apple – Wer ist besser?   Die große Kaufberatung

Video: Mit diesem Video kann ich mich am besten identifizieren. Ob eine Kamera nun etwas besser ist oder eben nicht, merke ich selbst im Alltag nicht. Allerdings sollte im 21sten Jahrhundert ein Ladegerät mit Fast-Charge-Funktion der Standard sein. Samsung liefert standardmäßig ein Fast-Charge-Ladegerät aus. Bei Apple ist es nur über umwegen möglich. Ein Unding. Da sollte Apple schnell etwas ändern.

Samsung vs. Apple – Diss über Werbung ist bereits Kult.

Video: Schon damals (2011) machte sich Samsung über Apple und seine Kunden lustig. Wir alle erinnern uns an die langen Schlangen vor den Apple Stores und ja ich gebe zu, dass ich selbst mal in einer gestanden habe. Den Hype konnten wahrscheinlich nur wenige verstehen. Als das S2 auf den Markt kam war es nicht nur günstiger als sein kalifornischer Konkurrent, sondern es war ihm auch überlegen. Samsung macht sich die Schwächen von Apple geschickt zunutze. Die Marketingabteilung der Koreaner verdient eine Gehaltserhöhung.

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Taucherausrüstung kaufen – Der große Schnäppchen-Guide!

Sommer, Sonne, Strand und Schnorcheln – für die meisten Urlauber gehören diese vier Dinge einfach zusammen. Die Unterwasser-Welt gehört zu den Traumwelten, die wir Deutschen im Laufe des Jahres meist sehr selten zu Gesicht bekommen – mit der richtigen Tauchausrüstung kann man diese Welt aber für sich entdecken, zumindest in Küstennähe. Bei diesen gibt es jedoch immense Unterschiede in Preis, Leistung und Funktion.

Taucherausrüstung kaufen – Der große Schnäppchen Guide!

Bild: Den Umgang mit einem Schnorchel-Set hat jeder schnell gelernt. Bildquelle: Viktor Gladkov – 410937721 / Shutterstock.com

 

Was es beim Kauf von Schnorchel-Sets, Taucheranzügen und Tauchcomputern alles zu beachten gibt, wo es die besten Preise zu finden gibt und welches Zubehör sich wirklich zu kaufen lohnt, erklären wir unserem großen Schnäppchen-Guide!

Eintauchen in die Unterwasser-Welt für jedermann

Schnorcheln ist leicht – auch Kinder lernen das richtige Atmen und Schwimmen entlang der Meeresoberfläche schnell und haben große Freude daran, die sonst verborgene und weit entfernte Unterwasser-Welt zu erkunden. Ob hier nun Fische oder Muscheln zu entdecken sind, kleine Tintenfische oder Quallen, im Meer leben einige Tiere und Organismen, die faszinierend anzusehen sind. In der Regel braucht man nicht mehr als eine Taucherbrille mit passendem Schnorchel und, falls es zu kühl sein sollte, einen entsprechenden Taucheranzug. Profis nehmen sich sogar einen Tauchcomputer zur Hilfe – damit lassen sich exakt die Wassertemperatur, die Tiefe und vieles mehr bestimmen.

TOP 3 Schnäppchen-Deals

Schnorchel-Set

Unsere Empfehlung für ein wirklich gutes und günstiges Schnorchel-Set ist das Mares-Schnorchelset „Miami“ für 39€ statt 69€ auf ts-heinemann.de (Stand Juni 2016). Die Ersparnis beträgt satte 43,48%! Mares gehört zu den führenden Herstellern für Wassersport-Ausrüstung, da macht man im Normalfall nichts falsch!

Neopren-Anzug

Der günstigste Neopren-Anzug für wärmere Gewässer und Surfer ist aktuell der Tribord DG500 für Herren, der für 64,99€ auf decathlon.de angeboten wird. Hierbei handelt es sich um ein Overall-Modell, das es in allen Größen zu haben gibt. Bei Bestellung sollte man die 3,95€ Versand-Kosten mitberechnen.

Tauch-Computer

Der beste Artikel der Tauch-Computer bei ausgezeichneter Qualität ist der Suunto Zoop Tauchcomputer in Orange für 149€ auf tauchshop-online.de. Suunto ist ein finnischer Hersteller, der im Bereich Taucher-Computer und Outdoor-GPS-Computer seit Jahren Marktführer ist.

Ab ins Meer – Schnorchel-Sets

Taucherausrüstung kaufen – Der große Schnäppchen Guide!

Bild: Den Umgang mit einem Schnorchel-Set hat jeder schnell gelernt. Bildquelle: Viktor Gladkov – 410937721 / Shutterstock.com

 

Der schnellste und simpelste Weg, unter das Meer zu schauen, ist das Schnorcheln. Der Schnorchel ist nichts weiter als ein Rohr mit einem passenden Mundstück, mit dem man auch unter der Meeresoberfläche durch den Mund atmen kann, ohne den Kopf aus dem Wasser zu heben. Anfänger haben oft Schwierigkeiten mit der Atmung durch den Mund: Atmet man intuitiv durch die Nase, entsteht beim Einatmen ein Vakuum, sodass die Augen schmerzen. Atmet man durch die Nase aus, beschlägt die Taucherbrille von innen oder löst sich ganz.

Komponenten müssen zueinander passen

Profi-Equipment kann man auch einzeln erwerben, also Tauchermaske und Schnorchel als einzelne Produkte, dabei sollte man jedoch beachten, beides von einem Hersteller zu erwerben, sodass die beiden Komponenten auch miteinander harmonieren. Prinzipiell muss man dabei jedoch nur auf die Befestigungs-Art des Schnorchels achten.

Vorsicht bei billigen Angeboten

Unsere Empfehlung: Sogenannte Schnorchel-Sets bieten beides in einem meist günstigeren Set. Der Vorteil hierbei ist natürlich primär der Preis-Vorteil, des Weiteren haben solche Sets aber gerne eine bestimmte Befestigungs-Vorrichtung für den Schnorchel mit an Bord, sodass dieser stabil am Band der Taucherbrille verbleibt und sich auch beim Tauchen nicht löst!

Welches ist das beste Schnorchel-Set?

Eine große Auswahl an Varianten gibt es nicht, Unterschiede sind lediglich im Umfang des Sets und der Art der Taucherbrille auszumachen. Hierbei haben die meisten ihre eigenen Präferenzen, die Vor- und Nachteile sind marginal. Bei den Taucherbrillen unterscheidet man generell zwei Typen:

  • Taucherbrillen mit zwei getrennten Gläsern: Der größte Nachteil dieser Art von Taucherbrille ist, dass die zwei Gläser unterschiedlich beschlagen und nicht über den durch die Nase erzeugten Über- bzw. Unterdruck reguliert werden können. Den größten Vorteil haben hier Brillenträger – die zwei Gläser lassen sich oft auch mit Sehstärke bestellen.
  • Taucherbrillen mit einem durchgehenden Glas: Profis lassen immer ein wenig Feuchtigkeit im Glas, um es unter Wasser dann mit einer kleinen Kopfbewegung vom Beschlag befreien zu können. Auch den entstehenden Druck kann man mithilfe der Nase regulieren und so an den Wasserdruck sowie das Wohlbefinden anpassen.

Komplett-Sets sehr beliebt

Am häufigsten finden sich sogenannte Komplett-Sets auf dem Markt: Darunter versteht man die Kombination zwischen Tauchermaske, Schnorchel und Schwimmflossen. Hierbei sollte man die Größe der Flossen genauer betrachten: Zu große Schwimmflossen lösen sich schnell vom Fuß, zu kleine engen dagegen zu stark ein und erschweren das Schwimmen! Des Weiteren haben zu kleine Flossen den Nachteil, dass nach dem Tragen Schmerzen aufkommen können – deshalb sollte man sie einige Minuten, bevor man aus dem Wasser geht, abnehmen und ohne Flossen weiterschwimmen, um die Zirkulation des Bluts im Fuß wieder anzukurbeln.

Unsere Kaufempfehlungen für Schnorchel-Sets

Die Vielfalt an Modellen und Variationen bleibt bei Schnorchel-Sets übersichtlich und günstig – ab etwa 35€ wird man fündig. Einsteigern empfehlen wir ein Komplett-Set mit Maske, Schnorchel und Flossen. Damit kann man das Schnorcheln und Tauchen in aller Ruhe ausprobieren und anschließend selbst entscheiden, ob man Spaß daran hat und gerne mehr machen in diese Richtung unternehmen möchte. Außerdem ist man als Laie schnell überfordert mit der Wahl, deshalb folgend ein paar nützliche Ratschläge und Tipps, was es zu beachten gilt bei Schnorchel-Sets:

Taucherbrille

Das wichtigste Element eines Sets zum Schnorcheln ist die Taucherbrille oder Tauchermaske. Die meisten allzu billigen Ausführungen sind aus weichem Kunststoff oder Gummi gefertigt, was sich durch einen besonders strengen Geruch, der auch nach wochenlanger Nutzung nicht verschwindet, bemerkbar macht. Außerdem neigen solche Brillen oft zu Rissen und Wasserdurchlässigkeit. Die deutlich bessere Variante ist die Brille aus Silikon – diese bietet eine bessere Hautverträglichkeit und Wasserundurchlässigkeit.

Verwendete Gläser

Die meist verwendeten Gläser der Brillen sind:

  • Plexiglas: Die billigste Glas-Variante für Taucherbrillen ist das Plexiglas. Für den Amateur-Taucher oder -Schnorchler, der lediglich einen Blick unter die Wasseroberfläche werfen möchte, reicht dieses Glas völlig aus. Bei zu großen Temperatur-Unterschieden zwischen Grund und Oberfläche kann es jedoch zu beschlagenen Gläsern kommen. Dazu kommt, dass Plexiglas-Gläser gerne zerkratzen, was bei Sandstränden und Salzwasser von Nachteil sein kann.
  • Temperglas: Temperglas gehört zu den hochwertigen Gläsern und ist mit einer speziellen Beschichtung versehen, sodass es nicht beschlägt. Bei richtiger Pflege ist Temperglas resistent gegen Kratzer – unser Tipp!
  • Verbundglas: Die hochwertigste Variante ist das Verbundglas – es ist kratzresistent, beschlägt nicht und hält am meisten aus, hat jedoch seinen Preis. Verbundglas wird daher gern von Profis benutzt.

Verbund- und Temperglas können auch zum richtigen Tauchen benutzt werden – womit man flexibler bleibt.

Schnorchel

Billige Schnorchel sind, ähnlich wie Taucherbrillen, aus minderwertigem Gummi oder Kunststoff gefertigt. Das Material des Rohres ist weniger wichtig – das Mundstück sollte jedoch aus hautfreundlichem Silikon bestehen. Dadurch wird es haltbarer und sorgt für weniger Hautirritationen.

Achtung! Die Länge des Rohres sollte maximal 34cm betragen, da sonst eine sogenannte Pendelatmung die Folge sein kann. Dabei bleibt die ausgeatmete Luft im Schnorchel-Rohr stecken und wird erneut eingeatmet, was zu Sauerstoffmangel mit fatalen Folgen wie Ohnmacht führen kann.

Günstige Schnorchel-Sets gibt es ab etwa 35€ zu erstehen!

Schwimmflossen

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Flossen:

  • Offene Modelle: Diese Flossen umfassen nur den vorderen Teil des Fußes und werden lediglich durch ein Band an der Ferse festgehalten. Offene Modelle gibt es meist in einer Einheitsgröße. Für Gelegenheits-Schwimmer, die den Komfort von Schwimmflossen mögen, eignen sich solch Modelle ausgezeichnet, möchte man jedoch schneller schwimmen, sollte man lieber zu geschlossenen Modellen greifen.
  • Geschlossene Modelle: Geschlossene Modelle umfassen den ganzen Fuß und schmiegen sich eng an, sodass ein natürliches Trage-Gefühl entsteht, wodurch das Feedback beim Schwimmen intensiviert wird. Ebenso ermöglichen geschlossene Modelle ein schnelleres Vorankommen. Bedenken sollte man beim Kauf, dass die Flossen unter Wasser erst angezogen werden und zu 100% sitzen müssen, um im Nachhinein keine Schmerzen zu verspüren.

Sehr wichtig: Die Reinigung der Ausrüstung

Das Meer ist voller lebender Organismen, von denen nur manche sichtbar sind. In Verbindung mit dem hohen Salzgehalt des Meerwassers können bei vernachlässigter Reinigung Spuren entstehen, die das Material beschädigen. Um möglichst lange etwas von seiner Ausrüstung zu haben, sollte man sie nach jeder Nutzung mit Leitungswasser abwaschen und regelmäßig pflegen.

Mit Fett einschmieren nicht vergessen!

Das Mundstück des Schnorchels und die Ränder der Taucherbrille sollten immer mal wieder mit etwas Fett eingeschmiert werden, sodass sie geschmeidig bleiben und keine Risse entstehen. Oft sieht man die kleinen, feinen Risse mit bloßem Auge kaum, sie machen sich jedoch durch Wassereintritt beim Tauchen bemerkbar. Auch die Flossen sollten regelmäßig gereinigt und mit etwas Fett versehen werden. Bei der Lagerung des Equipments empfehlen wir eine liegende Position, um Verformungen vorzubeugen.

Zu kalt gibt es nicht – Neopren-Anzüge

Taucherausrüstung kaufen – Der große Schnäppchen Guide!

Bild: Nicht nur zum Tauchen und Schnorcheln eine gute Option – der Neopren-Anzug. Bildquelle: nata-lunata – 265246022 / Shutterstock.com

 

Auch wenn das Wasser schön warm ist, kühlt man in der Regel recht schnell ab, besonders wenn man sich sportlich betätigt und plötzlich im Wasser wieder ruht. Grund dafür ist die Temperatur-Leitfähigkeit des Wassers. Abhilfe schafft ein sogenannter Taucher- oder Neopren-Anzug.

Mechnische Isolierung

Indem Wasser zwischen Tauchanzug und Körper gleitet, kann sich dieses Erwärmen, ohne abzufließen, sodass der Körper nicht abkühlt. So kann man bedenkenlos schnorcheln, tauchen, surfen oder windsurfen gehen. Gerade in der Nierengegend ist ein Taucheranzug essentiell und kann vor Erkrankungen und Erkältungen schützen.

Riesige Auswahl

Die Auswahl an Anzügen ist immens. Hier die wichtigsten Typen im Überblick:

  • Shorty: Die beliebtesten Tauchanzüge sind die sogenannten Shortys. Charakteristisch für die Einteiler sind die kurzen Ärmel und Beine. Einer dieser Art ist besonders für Aktivitäten, bei denen man sich nicht durchgehend im Wasser befindet und sich viel bewegt, ideal. Gerade Surfer sieht man ganz oft in Shortys spazieren.
  • Overall: Die Overall-Variante ist ein Einteiler mit langen Ärmeln und Beinen. Zwar eignen sie sich ebenso wie die Shortys auch für Surfer, sind jedoch vor allem bei Tauchern extrem beliebt. Bis auf die Hände und Füße sowie den Kopf ist der gesamte Körper vom Anzug verdeckt, sodass man kaum frieren kann. Taucher bevorzugen vor allem komplette Ausführungen mit Taschen und Einschüben sowie Elemente zum Anbringen von Gurten, Tauchcomputer und Werkzeug.
  •  Zweiteiler: Hierbei handelt es sich entweder um einen Shorty oder einen Overall, der jedoch in zwei Teile geteilt ist. So können auch Menschen ohne Durchschnittsfigur das richtige Taucher-Outfit finden, indem sie beide Elemente intelligent kombinieren. Für besondere Zwecke lässt sich aber auch ein Shorty-Oberteil mit langen Hosenbeinen kombinieren oder umgekehrt.

Kaufkriterien: So findet man den besten Taucheranzug

Größe

Unabhängig davon, ob es sich um einen Overall, Shorty oder Zweiteiler handelt, sollte man primär auf die Größe achten. Da der dieser im Normalfall hauteng getragen wird, damit er seiner Funktion auch gerecht wird, sollte er zu 100 Prozent sitzen. Zu kleine Anzüge werden sehr schnell unbequem und schränken die Bewegung ein, dabei verlieren sie auch durch den hohen Druck an wichtigen Regulierungsfunktionen. Zu große Modelle dagegen saugen sich schnell auf und werden schwer, was wiederum den Tragekomfort einschränkt.

Materialstärke

Entsprechend der Nutzung ist bei einem Neopren-Anzug die Stärke zu wählen. Beim Surfen schützt dieser primär vor kühlem Wind und dem Temperatur-Unterschied zwischen Meerwasser und Außenluft. Beim Tauchen dagegen schützt das Neopren den Körper vor Wärmeverlust.

WassertemperaturTauchenSurfen
5°C – 12°Cab 0,7cm0,3cm – 0,4cm
12°C – 17°C0,6cm – 0,7cm0,2cm – 0,3cm
17°C – 20°C0,5cm0,5cm – 0,7cm

Pflege eines Neopren-Anzuges

Um möglichst lange Freude an seinem Neopren-Taucheranzug zu haben, sollte man ihn regelmäßig pflegen. Durch das Vollsaugen mit Meerwasser gelangt auch eine Menge Schmutz (oft nicht sichtbar!) und Salz in den Anzug. In der Regel sollte man seine Ausrüstung nach jeder Nutzung mit sauberem Leitungswasser abspülen, sodass der grobe Dreck entfernt wird. Alle zehn Nutzungen sollte man sich jedoch die Mühe machen, diesen mit Waschmittel zu behandeln.

Vorsicht bei Kanten

Vorsicht! Neoprenist sehr empfindlich, wenn man es mit spitzen Gegenständen berührt. Deshalb sollte man den diesen ausschließlich von Hand waschen und nur sehr feines Waschpulver nehmen, um ihn nicht zu beschädigen.

Alle Infos in der Hand – Tauch-Computer

Taucherausrüstung kaufen – Der große Schnäppchen Guide!

Bild: Mit einem Tauch-Computer hat man alle wichtigen Informationen stets zur Hand! Bildquelle: Soren Egeberg Photography – 139240076 / Shutterstock.com

 

Das Schnorcheln ist ein sehr guter Einstieg in die Welt des Tauchens. Viele Urlauber finden die Unterwasserwelt derartig faszinierend, dass sie sich dazu entschließen, das Hobby zu intensivieren, indem sie regelmäßig mit dem Tauchen anfangen oder sich exzessiver mit dem Schnorcheln beschäftigen. Sobald es professioneller wird, kommen auch immer mehr Gefahren hinzu. Um diese rechtzeitig zu erkennen und auch unter der Meeresoberfläche alles genau im Griff zu haben, bietet sich ein Tauch-Computer an. Hierbei handelt es sich um ein Gerät in Armbanduhren-Größe, das außer der Zeit noch einige Daten mehr anzeigt, unter ihnen:

  • Uhrzeit: Der Tauch-Computer sieht aus wie eine Armbanduhr und besitzt auch alle ihre typischen Funktionen.
  • Tauchzeit: Die Unterwasser-Welt ist faszinierend – um dabei nicht die Zeit zu vergessen, zeigt der kleine Computer die Zeit an, wie lange man sich schon unter Wasser befindet. Viele erkennen auch, wann man ins Wasser gesprungen ist und beginnen das Zählen automatisch.
  • Wassertemperatur: Durch die Anstrengung und Körperwärme verliert man oft das Gefühl für die Umgebungs-Temperatur, deshalb wird auch diese vom Tauch-Computer angezeigt.
  • Tiefe: Um den Aufstieg planen zu können, muss die Tiefe ermittelt werden – auch diese wird angezeigt.
  • Wasserdruck: Einige Geräte halten nur einen bestimmten Druck aus. Eine Druckanzeige zählt daher zu den wichtigsten Funktionen.
  • Aufstiegswarnung: Bei einer Aufstiegs-Geschwindigkeit von über 18m die Minute kann der Körper schwere Schäden durch zu schnell ausdehnende Gase erleiden. Der Tauchcomputer warnt, wenn dieser Wert überschritten wird und kann somit indirekt Leben retten!
  • Füllstand des Sauerstoff-Behälters: Ohne Sauerstoff kann der Mensch bekanntlich nicht überleben. Die Anzeige warnt bei kritischen Füllständen.
  • Datenerfassung während des Tauchgangs: Alle angezeigten Daten werden während eines Tauchgangs erfasst und protokolliert. Anschließend kann alles am PC ausgewertet werden – was nicht nur für Wissenschaftler interessant ist.
  • Wiederholtes Tauchen: Durch häufiges Tauchen entstehen im Körper Stickstoff-Anreicherungen. Ab einem bestimmten Wert sollte man das Tauchen unterlassen, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Der Computer berechnet die Anlagerungen und die Zeit, die der Körper braucht, um diese abzubauen und ab wann man wieder tauchen darf. Dazu sollte man jedoch den Computer bei jedem Tauchgang mitnehmen!

Auf den Spuren der Klassiker

Man kann darunter auch die Weiterentwicklung der legendären Taucher-Uhren sehen, wie beispielsweise von der Rolex Submariner und Sea-Dweller oder der Breitling Superocean. Nach dem Tauchgang kann man in der Regel alle Daten mit dem Computer synchronisieren und auswerten. Modell-Varianten gibt es viele, die beliebteste ist die Ausführung mit Armband. Ein Tauch-Computer bietet jedoch nicht nur Vorteile:

VorteileNachteile
  • Sicheres Tauchen aufgrund tauchrelevanter Warnungen
  •  Alle Daten unkompliziert am Handgelenk ablesbar
  • Prozessor-gesteuerte, fehlerfreie Berechnungen
  • Datenabgleich mit dem Computer
  • Sehr leichte Konstruktion, dadurch kein unnötiger Ballast
  • Moderner Look
  • Auch als modisches Accessoire einsetzbar
  • Hoher Preis
  • Akustische Signale können beim Tauchen stören
  • Batterie vonnöten

Die Tauch-Computer-Typen im Überblick

Taucher haben immer ein sogenanntes Finimeter bei sich, durch welches der restliche Füllstand der Sauerstoff-Flasche ermittelt wird. Viele Tauch-Computer übernehmen diese Funktion – schließlich ist die Anzeige auf dem Display unter Wasser viel besser und sauberer abzulesen als auf der etwas in die Jahre gekommenen analogen Anzeige. Ebenso kann der kleine Computer rechtzeitig warnen, falls ein kritischer Füllstand erreicht wird. Den Füllstand ermittelt der Computer mithilfe eines Sensors, der direkt an der Flasche angebracht ist.

Kleine Kaufberatung: Das gilt es zu beachten

Das Wichtigste bei einem Taucher-Computer ist die Ablesbarkeit unter Wasser. Die besten und ausgeklügeltsten Funktionen bringen einem nichts, wenn man sie nicht ablesen kann. Um das zu gewährleisten, gehört ein beleuchtetes Display zu den Must-haves eines solchen Gerätes. Dabei gilt zu beachten, ob die Beleuchtung auch wirklich gut arbeitet und ausreichend Sicht auf die wichtigsten Funktionen ermöglicht.

Vorher unbedingt Einarbeiten

Unabhängig davon, für welches Gerät man sich letzten Endes entscheidet – etwas Einarbeitungszeit in die Funktionsvielfalt des Tauch-Computers ist grundsätzlich aus Sicherheitsgründen vonnöten. Es gibt kaum eine schlimmere Situation, als unter Wasser zu sein und nicht zu wissen, welche Information das Gerät einem übermitteln möchte.

Suunto oder Mares ganz vorn

Hersteller wie Suunto oder Mares gehören zu den führenden Unternehmen auf diesem Sektor, haben aber auch ihren Preis. Generell sollte man bei Geräten dieser Art trotz der hohen Preise zu den besseren Produkten greifen, schließlich kann solch ein Gerät sogar über Leben und Tod entscheiden.

Meeres-Entdecker im Urlaub

Taucherausrüstung kaufen – Der große Schnäppchen Guide!

Bild: Mit der richtigen Ausrüstung macht das Tauchen oder Schnorcheln erst so richtig Spaß! Bildquelle: Pazargic Liviu – 296506142 / Shutterstock.com

Das Eintauchen in die Unterwasser-Welt ist wie ein Ausflug in eine andere Welt: Tiere schweben, Pflanzen sehen anders aus und man kann einiges beobachten, das man an Land nicht zu Gesicht bekommt. Gerade im heißen Süden Europas, wo es in den Sommermonaten locker über 40°C im Schatten heiß ist, ist das Schnorcheln oder Tauchen eine willkommene, kühle Abwechslung.

Lieber etwas mehr investieren

Minderwertiges, unbrauchbares Equipment trübt oft die Freude an Unterwasser-Abenteuern, sodass man darauf achten sollte, unabhängig vom Preis von vornherein etwas Hochwertiges zu erstehen.

Denn der gute Schnäppchen-Jäger weiß: Günstig ist nicht gleich billig!

Alles auf einen Blick

Dieser Schnäppchen-Guide bietet alle nötigen Informationen, um gute Tauch- und Schnorchel-Ausrüstung preiswert kaufen zu können.

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Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Während im Sommer das Wetter wärmer wird und man sich schon auf den Urlaub freut, fällt einem das Arbeiten immer schwerer. Bei Temperaturen ab 33°C lässt die geistige Leistungsfähigkeit im Schnitt um 50% nach – effektive Abhilfe kann da nur eine Klimaanlage schaffen. Auf der Suche nach der richtigen Klimaanlage für den entsprechenden Zweck gibt es jedoch einiges zu beachten: Möchte man lieber ein fest eingebautes Klimagerät oder eine mobile Lösung, um sie je nach Bedarf einsetzen zu können?

Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Bild: Durch das immer wärmer werdende Wetter werden Klimageräte immer beliebter! Bildquelle: y_seki – 2224438730 / Shutterstock.com

Um den Kampf gegen die hohen Temperaturen und dadurch entstehende, stickige Luft aufnehmen zu können, zeigen wir hier in unserem großen Klimaanlagen-Ratgeber, auf was es beim Kauf eines solchen Gerätes ankommt.

Ein kühler Kopf im Sommer?

Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Bild: Eine fehlende Klimaanlage gilt immer noch als der größte Störfaktor. Bildquelle: Eigene Darstellung

Wird einem zu warm, reißt man im Normalfall reflexartig das Fenster auf – das sorgt aber meistens für den gegenteiligen Effekt: Die stickige Luft entweicht, die frische Luft ist jedoch so erwärmt, dass die Raumtemperatur dadurch nur erhöht wird! Hinzu kommt, dass viele Wohnungen und Büros baulich so eingeschränkt sind, dass sich eine kühle Temperatur auch nicht dauerhaft halten lässt.

Klimaanlage im Büro

Gerade in Büros sollte eine Klimaanlage zur Grundausstattung gehören – was leider nicht oft der Fall ist. Eine unpassende Temperatur am Arbeitsplatz sorgt gerne für Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern. Dazu kommt, dass die Leistung aufgrund der erschwerten Konzentration stark leidet.

Kklimaanlage Zuhause

Zuhause müssen die Meisten zwar nicht arbeiten, wollen sich aber trotzdem wohlfühlen. Aus diesem Grund ist ein Klimagerät für den Hausgebrauch ebenfalls sehr interessant.

 Die TOP-3-Deals

Um ein Arbeits- und Wohlfühlklima mithilfe einer Klimaanlage zu schaffen, müssen ein paar Aspekte beachten werden. Möchten Interessenten Fehlinvestition vermeiden, sollte der Kauf gut geplant werden. Nachfolgend zeigen wir Ihnen trotzdem unsere kleine TOP-3-Auswahl der besten Klimaanlagen-Deals:

  1. Die günstigste Klimaanlage:

Die günstigste Klimaanlage aktuell ist die „Argoclima HUSKY“ für 177€ auf hitmeister.de.

FarbeWeiß
Höhe0,825m
HöhenverstellungNein
Breite0,279m
Tiefe0,356m
Gewicht7,1kg
StandfüßeVorhanden
Strom-Verbrauch91,91 Watt
Geschwindigkeiten3
Bevorzugte PlatzierungFlur
FernbedienungVorhanden
Geräusch-Pegel66,21dB
WassertankJa, 6L
Motoren1
TragegriffeVorhanden
ZertifizierungISO 5801-2007
  1.  Das beste Angebot:

Das aktuell interessanteste Angebot ist die Hisense Compact für 238,90€ statt 319€!

FarbeWeiß
Höhe0,695m
HöhenverstellungNein
Breite0,43m
Tiefe0,325m
Gewicht30kg
StandfüßeMit Rollen
Energie-Effizienz-KlasseA
GeschwindigkeitenStufenlos
Bevorzugte PlatzierungÜberall
FernbedienungVorhanden
Geräusch-Pegel52dB
WassertankJa
Motoren1
TragegriffeVorhanden
ZertifizierungISO 5801-2007
  1. Die beste Klimaanlage:

Aktuell (Stand: Juni 2016) gilt die Mitsubishi „Deluxe“ Anlage gilt aktuell als eine der Besten – kostet aber stolze 1.999€ auf hood.de.

Funktionsweise einer Klimaanlage

Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Bild: Die Funktionsweise einer Klimaanlage als Schema. Bildquelle: Eigene Darstellung

Klimaanlagen beinhalten ein sogenanntes Kältemittel. Dieses verändert je nach Druck seinen Aggregatzustand und dadurch auch seine Temperatur. Bei niedrigen Temperaturen oder hohen Druck verdampft es und nimmt auf diesem Weg Wärme auf – erwärmt es sich oder fällt der Druck, verflüssigt es sich wieder und gibt dadurch die gespeicherte Wärme ab.

Kreislauf eines Klimagerätes

Wie in dem Schema zu sehen ist, besteht der geschlossene Kreislauf eines Klimagerätes aus einer quasi „warmen“ (außen) und einer „kalten“ (innen) Seite (Split-Prinzip). Durch einen Kompressor wird das Kältemittel zusammengepresst und durch das Drosselventil so „aufgehalten“, dass es nur langsam und im verdampften Aggregatzustand in den Wärme-aufnehmen Bereich (Innenraum Wohnung oder Büro) gelangt. Über Lüfter wird dann die Raumluft durch Kühlrippen geblasen, wodurch sie ihre Wärme an das Kältemittel absorbiert. Das erwärmte Mittel wird anschließend komprimiert und zwischen Kompressor und Drossel-Ventil zusätzlich durch einen Ventilator weiter gekühlt.

Mobile Klimaanlagen

Bei mobilen Geräten ist das Prinzip ähnlich, nur, dass die Kühlung des „Außenteils“ lediglich über Rohre nach außen gelangt – weshalb bei mobilen Geräten auch immer ein Schlauch aus dem Fenster gehängt werden muss. Hier wird das Split-Prinzip also eher improvisiert angewendet.

Das Herzstück einer Klimaanlage: Das Kältemittel

Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Bild: Das Kältemittel sollte regelmäßig gewechselt werden – aber nur vom Fachmann! Bildquelle: Jean-Philippe WALLET – 306612161 / Shutterstock.com

Eine Klimaanlage ist in der Lage, die Raumtemperatur viel stärker abzukühlen als ein konventioneller Ventilator oder eine einfache Lüftung. Grund für die bessere Kühlleistung ist die Verwendung von Kältemittel. Dieses besteht heutzutage aus Fluorkohlen-Wasserstoffen (FKW), die im Gegensatz zu den früher verwendeten FCKW aus organischen Verbindungen bestehen und dadurch bei einem Austritt weniger umweltschädlich sind. Die offizielle DIN-Bezeichnung lautet:

Physikalische Erklärung

„Fluid, das zur Wärmeübertragung in einer Kälteanlage eingesetzt wird, und das bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck Wärme aufnimmt und bei höherer Temperatur und höherem Druck Wärme abgibt, wobei üblicherweise Zustandsänderungen des Fluides erfolgen“

Kältemittel regelmäßig wechseln

Nach einer bestimmten Periode und Laufzeit der Anlage verliert das Kühlmittel seine Elastizität sowie seine Fähigkeiten, Wärme zu absorbieren und weiter zu leiten. Die Anlage wird dadurch wertlos, wenn man das Kältemittel nicht wechselt! Dieser Service muss von autorisierten Handwerkern erledigt werden, Laien sollten davon absehen – schließlich ist Kältemittel hochgiftig!

Desinfizierung von Klimaanlagen

Durch das Abkühlen der Raumluft an den Kühlrippen entsteht Kondenswasser, weshalb Klimaanlagen stets eine Wasserabfuhr benötigen. Im Kondenswasser bleibt auch sämtlicher Hausstaub hängen, der aufgrund der feuchten und kühlen Umgebung schimmeln kann. Die dabei entstehenden Bakterien werden mitunter durch den Lüfter im Raum verteilt und sind für den Menschen schädlich. Deshalb sollten Klimageräte regelmäßig desinfiziert werden.

Die verschiedenen Arten von Klimaanlagen

Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Bild: Sieht man oft am hinteren Teil von Gebäuden: Die Lüftung einer Klimaanlage. Bildquelle: phonrat – 374317081 / Shutterstock.com

 

Klimaanlagen unterscheiden sich stark voneinander – so kann man seinen Ansprüchen entsprechend das beste Gerät aussuchen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen fest verbauten, auf den ersten Blick „unsichtbare“ Anlagen, eigenständigen Wand- und Deckengeräten, sowie sogenannten Monoblock-Einheiten. Das Funktionsprinzip aller Geräte bleibt gleich, jedoch unterscheiden sie sich in anderen Punkten stark voneinander:

Zentrale Klimaanlagen

Fest ins Gebäude installierte, zentrale Lösungen sind meistens in großen Industrie- und Gewerbe-Gebäuden sowie anderen, großen Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Einkaufszentren anzutreffen. In einem weniger genutzten Teil des Gebäudes ist gemäß des Split-Prinzips ein riesiges Umluft-System für die Wärmeabgabe des Kältemittels installiert. Von dort aus wird die gekühlte Luft in die einzelnen Räume des Gebäudes geleitet. Diese Art von Klima-Regulierung in Gebäuden bringt einige Vorteile mit sich:

  • Sehr Leise, da sich die Ventilatoren und Kompressoren weit weg vom gekühlten Raum befinden.
  • Vereinfachte Wartung – es muss lediglich das große zentrale Klimagerät gewartet werden.
  • Sicherheit: Das große zentrale Gerät besteht oft aus mehreren, parallellaufenden, kleineren Anlagen. Bei einem Ausfall oder Defekt kann man an einem Gerät arbeiten, ohne die vollständige Anlage stilllegen zu müssen.
  • Empfindlichkeit: Da sich nicht in jedem Raum Kühlrippen befinden, an denen sich Kondenswasser bilden kann – sinkt die Schimmel-Anfälligkeit.

Festinstallierte Klimageräte

Hierbei handelt es sich um Geräte, die an die Wand oder Decke geschraubt werden und lediglich eine Wasserabführung für das entstehende Kondenswasser brauchen. Einige dieser Geräte haben auch einen kleinen internen Tank, der regelmäßig geleert werden muss – vernachlässigt man das Leeren, schaltet eine Schutz-Schaltung die Anlage aus.

Modelle für Hotels

Besonders beliebt ist diese Methode bei Hotels, wo eine separate Regelung für jeden Raum von Nöten ist und Privat-Haushalten, die eine günstige Methode zur Klimaregulierung haben möchten. Auch diese Variante der Klimaanlage hat ihre Vorteile:

  • Leichte Installation: Nur ein Schlauch zur Abführung sollte installiert werden. Ist das baulich schwierig oder gar unmöglich, kann man ein Modell mit Kondenswasser-Tank wählen.
  • Flexibel: Festinstallierte Anlagen können auch in Räumen ohne Fenster angebracht werden.
  • Geeignet für Mietwohnungen: Bei Auszug kann solch eine Klima-Anlage spurlos abmontiert und mitgenommen werden.

Monoblock-Geräte

Die einfachste Variante der Klimaregulierung für Räume sind sogenannte Monoblock-Anlagen oder mobile Klimaanlagen. Optisch sind solche Geräte mit großen Koffer-Trolleys zu vergleichen. Die meisten dieser Anlagen haben – ähnlich manch fest Installierten – einen internen kleinen Tank für das Kondenswasser. Bei Inbetriebnahme müssen in der Regel zwei Schläuche einfach aus dem Fenster gehängt werden, ansonsten bleibt die Anlage portabel.

Mehrere Räume Kühlen

Sinnvoll ist diese Lösung, wenn man mehrere Räume zum Kühlen hat, jedoch nicht alle gleichzeitig kühlen kann oder will. So kann damit tagsüber das Wohnzimmer gekühlt werden und nachts, um einen erholsamen Schlaf zu gewährleisten, das Schlafzimmer. In Büros dagegen kann mit solch einer Lösung ein Meeting-Raum, der sonst nicht gebraucht wird, für eine anstehende Veranstaltung abgekühlt werden.

Schwachstellen von Monoblock-Geräten

Die größte Schwachstelle von Monoblock-Geräten besteht darin, dass für die Schläuche ein Fenster immer gekippt oder geöffnet sein muss. Dadurch kämpft das Gerät stets gegen eintretende Hitze an und verbraucht dadurch mehr Energie. Außerdem ist die Raumkühlung dadurch nur bedingt effektiv, weil ein Teil der Kühlleistung aufgezehrt wird.

Die richtige Klimaanlage finden

Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Bild: Fest installierte, einfache Klimaanlagen eignen sich für die meisten Lösungen am besten. Bildquelle: Tomislav Pinter – 65005333 / Shutterstock.com

Um die beste Klimaanlage für seine Bedürfnisse zu finden, bedarf es mehr, als sich einfach nur für die günstigste Anlage zu entscheiden. Als erstes muss man sich im Klaren sein, was für einen Zweck das Klimagerät erfüllen soll: In warmen Sommernächten das Schlafzimmer auf eine angenehme Temperatur kühlen, das Büro im Laufe des Tages klimatisieren oder doch auf Abruf überall zur Stelle sein können? Wir haben einen kleinen Leitfaden mit den wichtigsten Kaufkriterien erstellt:

Das wichtigste Kriterium: Der Preis

Zuerst muss natürlich das Budget festgelegt werden. Die günstigste Monoblock-Klimaanlage, die Argoclima HUSKY, gibt es schon ab 177€ – möchte man jedoch mehr Funktionen und Leistung, vervielfacht sich der Preis schnell. Für die meisten Heim- und Büro-Anwendungen sollte man mit etwa 600€ – 1000€ rechnen (fest installierte Geräte) – diese reichen für etwa 50qm und weisen eine zeitgemäße Energie-Effizienz auf.

Die Kennzeichnungspflicht von Geräten

EU-weit muss jede Klimaanlage und jedes Klimagerät bis 12 Kilo-Watt Kälteleistung auf seine Energieeffizienz geprüft und mit einem einheitlichen Etikett gekennzeichnet werden. Dabei gibt es aktuell sieben Einstufungen:

  • A+++ (Höchste Energie-Effizienz)
  • A++
  • A+
  • A+
  • B
  • C
  • D (Niedrigste Energie-Effizienz)

Was viele nicht wissen: Die Stufen untereinander weisen gravierende Unterschiede aufweisen: Der Unterschied beim Stromverbrauch macht bei einem Monoblockgerät zwischen der Energieeffizienzklasse B und der aktuell höchsten Einstufung A+++ ganze 40% aus. Dadurch lässt sich schon im ersten Jahr einiges an Kosten einsparen, sodass sich der Mehrpreis verhältnismäßig schnell amortisiert. Das Label gibt zusätzlich den Energieverbrauch direkt in Kilowattstunden (kWh) an, nennt den Gerätetyp und führt auch die Geräuschentwicklung in Dezibel (dB) auf – umso niedriger diese Werte sind, desto effizienter arbeitet die Anlage. Zusätzlich zu diesen Angaben wird auch oft die Kennzeichnung des verwendeten Kältemittels mit angegeben.

Das Kühlmittel

Die in die Klimaanlage eingefüllte Kältemittel sind in unterschiedliche Sicherheits-Gruppen eingeteilt, die Kriterien hierfür sind der Grad der Giftigkeit (Buchstabe) und Brennbarkeit (Zahl). Zusammengefasst werden alle Gruppen in sogenannten L-Gruppen. Hier eine Übersicht:

Brennbarkeit

  1. Keine Flammenbildung
  2. Geringe Brennbarkeit
  3. Hohe Brennbarkeit

Giftigkeit

  • A– Geringe Giftigkeit
  • B – Hohe Giftigkeit

L-Gruppen

  • L1 – A1
  • L2 – B1; A2; B2;
  • L3 – A3; B3;

Häufig verwendete Kältemittel

Folgende Kältemittel werden am häufigsten verwendet:

  • Ammoniak (L2): Klimaneutrales Kältemittel mit großer Wirkung, bei Geräten für den Heimgebrauch in niedriger Menge vorhanden.
  • Kohlenstoffdioxid (A1, L1): Sehr hohe Kühlleistung trotz niedriger Menge, sehr sicher!
  • Kohlenwasserstoffe (L3): Bei Austritt lebensgefährliches Kältemittel, da es Schleimhäute, Haut und Lungen angreift!

Zusätzlich wurden früher auch oft synthetische Kältemittel benutzt, diese sind jedoch in der Zwischenzeit nicht mehr relevant. Unabhängig von der Art des Kühlmittels, empfiehlt sich ein regelmäßiger Wechsel, um die Leistung des Gerätes aufrecht zu erhalten. In der Regel sollte solch ein Wechsel alle drei bis vier Jahre stattfinden und vom Profi ausgeführt werden.

Vor- und Nachteile von Klimaanlagen

Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Bild: In Hotels gehören Klimaanlagen oft zur Grundausstattung – ein großes Plus. Bildquelle: Atikette Sangasaeng – 153710285 / Shutterstock.com

Die Vorteile im Überblick

Ob im Büro oder in den eigenen vier Wänden: Wenn die Zimmertemperatur eine gewisse Grenze überschreitet, lässt die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit rapide nach – bei 33°C sogar um durchschnittlich 50 Prozent. Eine Klimaanlage sorgt durch die Abkühlung auf die empfohlene Raumtemperatur dafür, dass wir besser arbeiten können und uns wohl fühlen – ein großes Plus. Mobile Klimageräte lassen sich zudem dank ihrer Rollen in jedem beliebigen Raum verwenden und einfach zu installieren. Ein weiterer Plus-Punkt für die moderne Klimaanlage: Sie behilft sich mit chlorfreien Kältemittelmischungen oder Propan, dass die Ozonschicht nicht angreift. Auch Ecogeräte sind zu bekommen.

Die Nachteile im Überblick:

Der größte und augenscheinlichste Nachteil der Klimaanlage liegt darin, dass sie relativ teuer ist – sowohl in der Anschaffung, als auch im Betrieb – schließlich braucht eine Klimaanlage im Verhältnis zu anderen Gerät sehr viel Strom. Die Preise für mobile Geräte starten beim Kauf zwar schon bei etwa 177€, können je nach Anbieter schnell aber auf über 2.000€ steigen! Fest installierte Anlagen kosten ein Vielfaches, dazu kommt noch die Montage durch einen Fachmann: Selber machen sollte man aus Sicherheits-Gründen vermeiden.

Hohe Betriebskosten

Außerdem liefern Klimaanlagen oftmals nicht die erhoffte Leistung: Die meisten Klimageräte schaffen die gewünschte Abkühlung nur in kleinen Räumen oder mit sehr langer Laufzeit. So wird die Klimaanlage zum echten Stromfresser: Mit Kosten von mehreren Hundert Euro pro Jahr ist bei regelmäßigem Betrieb zu rechnen – bei Monoblock-Systemen liegt der Verbrauch in Kilo-Watt im Vergleich zu einer konventionellen Anlage mit Außenlüfter oft doppelt so hoch.

Hohe Lautstärke

Ein weiterer großer Nachteil ist die Lautstärke, die die Kompressoren beim Abkühlen der Luft verursachen. Leiser als die Monoblockgeräte sind da schon die zwei- oder mehrteilige Geräte, bei denen der Kompressor sich außerhalb des Raumes befindet. Diese Klimaanlage verursacht – zumindest im Innenraum– kaum Betriebsgeräusche. Bei der Installation sollten man jedoch auch darauf achten, dass durch den Betrieb der Anlage kein Nachbar durch den Lärm belästigt wird!

Die 5 wichtigsten Antworten rund um das Thema Klimageräte

Trotz allem, bleiben immer noch Fragen offen – wir haben hier die 5 wichtigsten Fragen in unserem FAQ beantwortet:

  1.  Was muss ich bei der Aufstellung einer Klimaanlage beachten?

Klimageräte dürfen nicht hinter Schränken, Gardinen oder ähnliches aufgestellt werden, da die kühle Luft gleichmäßig im Raum zirkulieren muss. Personen, Tiere und Pflanzen sollen nie direkt mit kalter Luft angeblasen werden. Kompaktgeräte sollte man möglichst an der Schattenseite des Hauses anbringen, dabei sollte die Nähe zu Wärmequellen und Spritzwasserbereiche vermieden werden.

  1. Wo wird die Abluft einer Klimaanlage hingeleitet?

Die warme Luft wird durch den Abluftschlauch aus dem Fenster oder durch einen Wanddurchbruch ins Freie geleitet. Manche Geräte haben auch einen Fensterdurchlass, der keine große Lücke frei lässt.

  1. Von welchen Faktoren ist das Kühlergebnis abhängig?

Der zu kühlende Raum sollte durch Jalousien vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Dadurch arbeitet die Klimaanlage nicht gegen eine Hitzequelle. Je niedriger die Luftfeuchtigkeit ist, desto besser kühlt die Klima auch den Raum. Zusätzlich sollten alle Türen und Fenster geschlossen blieben und der Luftfilter der Anlage regelmäßig gereinigt werden.

  1. Gibt es Klimageräte ohne Außenteil oder Abluftschlauch?

Nein. Die Infografik weiter oben veranschaulicht das Funktionsweise einer Klimaanlage – ohne Abluftschlauch ist de facto keine Kühlung möglich!

  1. Sind Klimaanlagen nicht ungesund?

Nein. Beachtet man alle Regeln und kühlt den Raum auf mindestens 20°C, stellt eine Klimaanlage keine Gefahr dar. Im Winter, wo die Nasenschleimhäute entsprechend angegriffen sind, kann jedoch die durch die Anlage verursachte, geringe Luftfeuchtigkeit für weitere Beschwerden sorgen!

Von Erderwärmung und Abkühlung…

Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Bild: Unser Klima erwärmt sich immer mehr – brauchen wir mehr Klimaanlagen? Bildquelle: Vadim Sadovski – 170221427 / Shutterstock.com

Die Sommer in Deutschland werden immer wärmer -in den letzten zehn Jahren ist die Durchschnitts-Temperatur um knapp 5°C gestiegen! Was nach wenig aussieht, hat fatale Auswirkungen: Temperaturen von über 35°C in den Sommermonaten sind selbst hier in Deutschland keine Seltenheit mehr! Auch wenn 2016 hierzulande bisher noch harmlos ausfiel, kann sich das schon bald ändern. Bei den Temperaturen im Büro zu sitzen ist keine Freude mehr, wodurch auch die Leistung und das Wohlbefinden der Mitarbeiter sinkt. Auch zuhause ist es ähnlich: Schlaflose, heiße Nächte aufgrund zu heißer Temperaturen gehören zum Sommer-Alltag.

Die perfekte Klimaanlage

Während die meisten Büros seit Jahren ausgestattet sind, werden Klimaanlagen auch in Privat-Haushälten in Deutschland immer beliebter. Mit etwas Geschick und dem nötigen Wissen findet so jeder die perfekte Anlage für seinen Bedarf. Dieser Ratgeber-Artikel enthält alle wichtigen Informationen!

Bildquellen:

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Fitnessgeräte für zu Hause – Die große Kaufberatung

Fitnessgeräte für zu Hause – Die große Kaufberatung

Mit der richtigen Ausstattung macht das Training Zuhause richtig Spaß. Bildquelle: bbernard – 3600973433 / Shutterstock.com

 

Abends im Fitnessstudio – nahezu alle Geräte sind besetzt, selbst die Proteinbar ist überlaufen und die Luft ist zum Schneiden dick. Denkt man dabei noch an den monatlichen Beitrag für das Studio, ist die Lust und Laune zu trainieren schnell verschwunden. Eine willkommene Alternative zum konventionellen Studio ist das Training in den eigenen vier Wänden – hier kann man nach Lust und Laune trainieren, ohne Zeitdruck, Öffnungszeiten oder Rücksicht auf andere Studiobesucher nehmen zu müssen. Doch kann man im eigenen Heim Sport treiben wie im Studio? Welches Equipment braucht man für ein Workout und wo kann man diese günstig erwerben?

Einen umfassenden Vergleich, Kauftipps und selbstverständlich die besten Deals für Trainingsgeräte findet ihr hier in der großen Kaufberatung!

Warum ist Sport so wichtig?

Sport ist gesund, das ist wohl jedem bekannt – doch was genau passiert dabei in unserem Körper? Durch die geforderte Anstrengung wird unser Herz dazu gezwungen, mehr Blut durch unsere Venen zu pumpen. Dadurch kommt das Kreislaufsystem in Fahrt und die Lungen passen ihr Volumen an, mehr Sauerstoff fördern zu müssen. Neben dieser Anstrengung profitiert der Körper aber nachhaltig vom Sport:

  • Gewichtsverlust: Dies ist in der Regel der primäre Grund, warum die meisten Menschen überhaupt mit Sport treiben anfangen. Durch regelmäßiges Training wird der Gesamtumsatz des Körpers erhöht, sodass mehr Kalorien vonnöten sind, um über den Tag zu kommen. Das bedeutet, dass bei entsprechender Ernährung der Körper anfängt, seine Fettreserven aufzubrauchen, was zum Gewichtsverlust führt. Doch Vorsicht: Die Angabe der Waage ist nicht zwangsweise ein Indikator für den Erfolg! Körperfettniveau und das Sichtbild sollten mit einbezogen werden. Denn wer beispielsweise Muskeln auf- und Fett abbaut, der kann am Ende trotzdem schwerer sein.
  • Bessere Blutwerte: Regelmäßige körperliche Betätigung veranlasst die Nieren dazu, das Blut besser zu säubern und das sogenannte LDL-Cholesterin abzubauen. Zusätzlich lässt dieser Effekt auch die Knochen verhärten, was zu weniger Beschwerden im Rentenalter führt.
  • Dopamin: Nach dem Training ist man zwar körperlich fertig, bemerkt aber oft den Effekt, dass man glücklicher und entspannter ist. Das liegt primär an der Ausschüttung des Glückshormons Dopamin, die nach dem Training sehr hoch ist. Zusammengefasst kann man sagen, dass Sporttreiben für gute Laune sorgt!
  • Stärkeres Immunsystem: Britische Forscher haben bewiesen, dass regelmäßiger Sport das Immunsystem stärkt. Dadurch wird man weniger anfälliger für Erkältungen, Viren und sonstige Krankheiten und Erreger.
  • Ausgeglichenheit: Das „Auspowern“ während des Trainings und die Ausschüttung von Dopamin sorgen nachgewiesen für eine bessere Konzentration und einen „klaren Kopf“.

 Mein eigenes Fitnessstudio – Sport treiben daheim

Fitnessgeräte für zu Hause – Die große Kaufberatung

Infografik: Immer mehr Menschen in Deutschland beziehen ihre Trainingsgeräte aus dem Internet. Bildquelle: eigene Darstellung

Immer mehr Leute ordern ihre Fitnessgeräte über das Internet, Tendenz steigend. Allein von 2013 auf 2015 ist die Anzahl von Online-Käufern von 6,8 Millionen auf 8,1 Millionen gestiegen. Nur im Internet lassen sich Preise und Anbieter so gut miteinander vergleichen, sodass man beim Einkauf Geld sparen kann. Bei den günstigen Preisen haben sich Anschaffungen für das eigene, kleine Fitnessstudio Zuhause schnell amortisiert.

Hier ein Beispiel:

Die Fitnesskette McFit wirbt mit dem Slogan „Europas Nummer 1“ und kostet 19,90 € im Monat – bei einer Vertragslaufzeit von 12 Monaten und einer Einschreibegebühr von 19 €. Auf ein Jahr gerechnet ergibt das (19,90 € x 12) + 19 € = 257,80 €. In zwei Jährchen wären das ganze 496,60 €, was den Preis der meisten Fitnessgeräte für den Heimgebrauch weit übersteigt!

Mein-Deal-Schnäppchentipp: Für knapp 500 €, die man für 2 Jahre Mitgliedschaft im Fitnessstudio mindestens ausgibt, kann man auch ein Hantelset inklusive Hantelbank für daheim erwerben – nach nicht einmal zwei Jahren hat sich der Kaufpreis amortisiert. Sollte man in dieser Zeit die Lust am Training verlieren oder sich doch umentscheiden, kann man das Equipment immer noch gebraucht verkaufen!

Ist das Trainieren zu Hause wirklich besser?

Hier scheiden sich die Geister – aus monetärer Sicht lohnt es sich auf jeden Fall, sich mit dem Geld, dass man für ein oder zwei Jahre Mitgliedschaft im Studio bezahlen würde, eine brauchbare Ausrüstung für daheim zu kaufen. Wer dagegen auf Trainer, Sauna und sehr spezifisches Trainingsgerät nicht verzichten kann oder will, ist mit einem Studio besser beraten. Hierbei sollte aber noch erwähnt werden, dass die günstigen Studios, wie zum Beispiel McFit, im seltensten Fall über Saunen und großartige Beratung verfügen!

Zu HauseFitnessstudio
+ Vorteile– Nachteile+ Vorteile– Nachteile
  • Zeitunabhängig trainieren
  • Alle Geräte jederzeit verfügbar
  • Ruhe! Keine anderen Besucher
  • Lediglich einmalige Kosten für Ausstattung
  • Nicht alle Geräte für isoliertes Training verfügbar
  • Keine Trainer und keine Beratung
  • Immer dieselbe Atmosphäre
  • Eigene Motivation ist die einzige
  • Trainer und Beratung
  • Automaten mit Wasser, Riegeln und Protein-Shakes
  • Alle Geräte vorhanden
  • Vergleich mit anderen Besuchern
  • Andere Trainierende stören
  • Abhängigkeit von Uhrzeiten
  • Laufende Kosten
  • Schlechte Luft

Einkaufsführer: Fitnessgeräte für Zu Hause

Um daheim richtig und wirkungsvoll Sport treiben zu können, sind die richtigen Geräte vonnöten. Da nahezu jeder ganz individuelle Ziele beim Training hat, ist die Auswahl des Equipments auch entsprechend individuell zu treffen. Trotzdem gibt es ein paar Anforderungen, die alle Geräte erfüllen müssen, um zu Hause auch genutzt werden zu können – erst recht, wenn man in seiner Wohnung oder Haus kein extra Sportzimmer hat:

In Anspruch genommener Platz

Gerade in kleinen Wohnungen und Räumen ist es sinnvoll, Geräte mit sehr geringem Platzbedarf vorzuziehen. Alternative: Klappbare und gut verstaubare Gerätschaft – eine klappbare Hantelbank braucht im zusammengeklappten Zustand unweigerlich mehr Raum als ein Bügelbrett. Somit lässt sie sich einfach unter einem Bett oder zwischen Schrank und Wand verstauen. Bei Hanteln dagegen ist es ratsam, bei Gewichten von zehn bis 20 pro Hantel, Modelle in einem Köfferchen vorzuziehen. Diese lassen sich nach Gebrauch einfach aufräumen. Ist das nicht der Fall und man möchte nicht jedes Mal alles neu aufbauen, empfehlen wir, eine kleine „Trainingsecke“ im Zimmer einzurichten.

„Wer billig kauft, kauft zweimal“

Günstig bedeutet nicht gleich billig – es lohnt sich im Normalfall jedoch, ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen und das entsprechend bessere Produkt zu erwerben. Das hält meistens länger und ist auch bei Gebrauch wertiger. Billige Heimtrainer neigen gerne zum Quietschen oder fangen nach einiger Zeit an zu wackeln und fallen sprichwörtlich auseinander – erst recht, wenn man nicht der oder die Leichteste ist. Die Gewichte von billigen Hanteln bestehen oft nicht aus Metall, sondern aus Kunststoff, der mit Sand gefüllt ist. Das Gewicht stimmt zwar nach wie vor, doch sind solch Hanteln oft unhandlich und haben eine mangelhafte Balance.

Weniger ist oft mehr

Dauerwerbesendungen im TV präsentieren immer wieder neue, tolle Geräte, die unzählige Übungen ermöglichen – und das zum Schleuderpreis. Hier gilt: Finger weg! Solche Geräte sind oft mangelhaft verarbeitet, können zwar sämtliche Übungen unterstützen, aber keine davon richtig. Außerdem braucht man – entsprechendes Wissen vorausgesetzt – bei den meisten Übungen keine Hilfestellung durch ein Gerät! Das Rad neu zu erfinden ist schwer – wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte auf Sportgeräte zurückgreifen, die sich in ihrer Nutzung bewährt haben.

Mobilität von Vorteil

Die Erfindung des ultimativen Trainingsgerätes „To Go“ lässt zwar auf sich warten, jedoch sollte man bei der Auswahl auf eine gewisse Mobilität des Equipments achten. Wie oben schon beschrieben, ist es sinnvoll, ein Hantelset im Koffer vorzuziehen, aber auch bei Heimtrainern oder Laufbändern für zu Hause sollte man darauf achten, dass sie sich ohne viel Mühe verschieben lassen.

Die besten Fitnessgeräte für Zu Hause

Fitnessgeräte für zu Hause – Die große Kaufberatung

Bild: Hanteln mit variablen Gewichten gehören zu den „Must-haves“ unter den Trainingsgeräten für daheim. Bildquelle: ArtRoms – 246953716 / Shutterstock.com

 

Sportequipment für den Heimgebrauch unterscheiden sich primär in ihrer Größe und Funktion von denen in Fitessstudios. Dort können – und müssen – Trainingsgeräte fest verbaut sein, zuhause dagegen müssen sie portabel und platzsparend ausfallen. Hat man die Möglichkeit, in seiner Wohnung oder im Haus ein Zimmer als Studio einzurichten, kann man sich nach gebrauchten Studio-Ausstattungen umschauen. Durch die geringe Nachfrage sind sie die günstigste und wertigste Methode, sich ein kleines „Homestudio“ aufzubauen.

Für Leute mit eingeschränkten Platzverhältnissen haben wir hier eine Reihe von Geräten ausprobiert und aufgelistet:

Kurzhanteln – das ultimative Trainingsgerät

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Bild: Typische Kurzhanteln mit variablen Gewichten. Bildquelle: amazon.com

 

Hanteln sind für Leute, die daheim Sport treiben wollen, das Nonplusultra. Mit ihnen lassen sich nahezu alle Körperteile effektiv trainieren. Selbst in Fitnessstudios, wo es jede Menge Geräte gibt, gehören sie zu den beliebtesten Trainingswerkzeugen. Kurzhanteln gibt es schon für wenige Euro, man sollte jedoch unbedingt welche mit variablen Gewichten aus Metall kaufen, anstatt mit Sand gefüllte Kunststoff-Modelle zu erwerben. Für amtliche Hanteln im unteren Preissegment sollte man mindestens 100 € einplanen. Die wertigere Lösung sind Studiohanteln, diese gibt es aber selten unter 500 € – außerdem haben diese selten wechselbare Gewichte mit an Bord. Dafür kommt ein Studioset mit 20 Hanteln mit Paaren von jeweils 10 bis etwa 32 kg. Schwerere Hanteln sind für den Hausgebrauch eher nicht geeignet, da sie durch ihr hohes Gewicht den Boden beschädigen können. Für Hanteln sprechen folgende Gründe:

  •  Sichere Handhabung durch kompakte Ausmaße
  • Das Nervensystem und Gleichgewicht wird mittrainiert, da die Balance während einer Übung gehalten werden muss
  • Rückenbeschwerden werden eliminiert, da die schützende Rumpfmuskulatur durch das Hanteltraining gestärkt wird
  • Platzsparend, da sie viele große Geräte ersetzen können
  • Die günstigste Lösung, um mit verhältnismäßig wenig Geld viel trainieren zu können

Sinnvolle Ergänzung: Hantelbänke

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Bild: Hantelbänke können das Hanteltraining zu Hause stark intensivieren. Bildquelle: amazon.com

Hat man den nötigen Platz, ist eine Hantelbank von Vorteil – selbstverständlich aber nur dann, wenn man auch Hanteln für das Training besitzt. Trainiert man nur zu Hause, sollte man es sich ernsthaft überlegen, wie man eine Hantelbank unterbringen könnte. Wichtig: Mit einer Hantelbank und Hanteln lässt sich auch der Rücken trainieren. Ist der Raum für die Leibesübungen eng bemessen, sollte man zu einer klappbaren Version greifen. Preise für gute Hantelbänke beginnen bei etwa 200 €. Eine gute Hantelbank sollte folgende Eigenschaften mitbringen:

  • Solide Basis: Die Hantelbank muss fest auf dem Boden stehen. Eine Übung, bei dem die Hantelbank wackelt, bringt keinen Spaß und ist sogar gefährlich!
  • Verstellbare Rückenlehne: Die Rückenlehne sollte verstellbar sein. Sie darf natürlich nicht wackeln und sollte in jeder Position festsitzen.
  • Gute Verarbeitungsqualität: Alles sollte stabil sein – ist das nicht der Fall, lieber etwas tiefer in die Tasche greifen und das bessere Produkt nehmen.

 Tour de France im Wohnzimmer – Heimtrainer

Fitnessgeräte für zu Hause – Die große Kaufberatung

Bild: Kettler gehört zu den führenden Anbietern für Heimtrainer. Bildquelle: amazon.com

 

Heimtrainer sind die effektivste Art, in den eigenen vier Wänden Ausdauersport zu treiben. Zu beachten sind hierbei vor allem die Stabilität des Rahmens und die Lautstärke des Geräts. Billiges Equipment wird nach einiger Zeit instabil und wackelig, daher ist es ratsam, zu einem namhaften Hersteller wie zum Beispiel Kettler zu greifen – Geräte dieses Herstellers fangen bei etwa 200 € an. Auf folgende Punkte sollte man auch achtgeben beim Kauf:

  • Sitzhöhe: Diese sollte möglichst weit verstellbar sein, um eine korrekte und gesunde Körperhaltung gewährleisten zu können.
  • Schwungmasse: Die Schwungmasse sollte mindestens fünf Kilo betragen, um eine ausgewogene Gegenkraft zu haben.
  • Widerstandsstufen: Umso mehr, desto besser! Nur so kann man sein Training wirkungsvoll steigern.
  • Benutzergewicht: Das eigene Gewicht gilt als Standard. Ist der Heimtrainer für weniger ausgelegt, ist ein Wackeln und Quietschen vorprogrammiert.
  • Ausprobieren: Im Zweifelsfall das Gerät vorher unbedingt antesten – bestellt man über das Internet, ist es ratsam, sich im Voraus über eventuelle Rückgabeoptionen zu erkundigen.

 Der neueste Trend: Kettlebells

Fitnessgeräte für zu Hause – Die große Kaufberatung

Bild: Kettlebells sind besonders bei Frauen sehr beliebt. Bildquelle: amazon.com

 

Der aktuellste Trend aus dem Crossfit heißt Kettlebell. Die mit einem Griff versehenen Kugeln können auf verschiedene Art und Weise benutzt werden: Man schwingt sie, nimmt sie zum Ausbalancieren des Gleichgewichts oder nutzt sie wie eine normale Kurzhantel. Viel falsch machen kann man bei den Produkten nicht – auch bei der Qualität gibt es keine großen Unterschiede. Die Preise fangen bei etwa 10 Euro an – nach oben ist das Preisniveau wie immer offen. Trotzdem gilt es, ein paar Kleinigkeiten zu beachten:

  • Gewicht: Auch, wenn sich 10 oder 15 Kilo wenig anhören – man sollte das Gewicht nicht unterschätzen. Kettlebells werden gerne geschwungen, was sie teilweise noch schwerer wirken lässt. Deshalb: Klein anfangen, langsam steigern!
  • Oberfläche: Gerade im Hausgebrauch ist es wichtig, dass die Oberfläche des Kettlebells aus weicherem Gummi besteht, da sonst leicht die Böden beschädigt werden können.

Sexy Sixpack mit dem Ab-Roller

Fitnessgeräte für zu Hause – Die große Kaufberatung

Bild: Der Ab-Roller gehört zu den Trend-Geräten dieses Jahres. Bildquelle: amazon.com

 

Es gibt unzählige Übungen mit dem eigenen Körpergewicht und jedem erdenklichen Fitnessequipment, um die Rumpf- und Bauchmuskulatur zu trainieren. Aber wenige Übungen bringen Bauchmuskeln so effektiv zum Glühen wie das Training mit dem Ab-Roller. Ab-Roller gibt es in unzähligen Varianten mit einer oder zwei Rollen, die Grundfunktion ist aber bei allen gleich. Zu bekommen sind sie ab 10 Euro, beachten sollte man beim Kauf das Folgende:

  • Geräusche: Billige Ab-Roller fangen gerne das Quietschen an während der Benutzung, deshalb sollte man auf jeden Fall auf etwaige Geräusche achten.
  • Spuren: Manchmal färben die Räder ab beim Rollen – eine passende Matte sollte auf jeden Fall dabei sein!

 Alternatives Training für zu Hause – Calisthenics

Fitnessgeräte für zu Hause – Die große Kaufberatung

Bild: Übungen mit dem eigenen Körpergewicht sind schwerer, als sie aussehen. Bildquelle: Syda Productions – 374635792 / Shutterstock.com

 

Sparfüchse aufgepasst! Die mit Abstand günstigste Methode, seinem Körper und seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun, ist das Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht. Wir stellen euch hier zwei der beliebtesten Methoden vor:

  • Vorreiter in dieser Art des Trainings ist Mark Lauren, ein amerikanischer Sportausbilder der U.S. Special Operations. Sein Buch „Fit ohne Equipment ist ein Millionen-Bestseller. Darin zeigt er, wie man mit simplen „Bodyweight-Workouts“ innerhalb kürzester Zeit Erfolge erzielen kann.
  • Die beliebteste Trendsportart dieses Jahres ist eindeutig Freeletics. Über eine App bekommt man neue Workouts auf das Smartphone, die alle lediglich mit dem eigenen Körpergewicht absolviert werden. Das Prinzip ist einfach: Ein begonnenes Training muss so schnell wie möglich absolviert werden – die Zeit wird dabei gestoppt. Den eigenen Fortschritt erkennt man an der Zeit und dem wachsenden Schwierigkeitsgrad der Trainingsübungen.

Vor allem eins: Günstig!

Zugegeben, das Fitnessstudio hat seine Vorteile – Leute kennenlernen, Ausstattung für jeden Bedarf und Automaten mit fertigen Protein-Shakes und Riegel. Jedoch hat all das auch seinen Preis. Auch wenn knapp 20 € im Monat nicht viel klingen, in zwei Jahren sind das knapp 500 €, ein Preis, wovon sich eine wirklich gute Ausrüstung kaufen lässt, um zu Hause Sport treiben zu können. Wer es noch günstiger mag: Das Buch von Mark Lauren oder die Freeletics-App kosten nicht annähernd so viel wie das Studio oder die Ausrüstung!

Das Workout daheim hat jedoch eine erhebliche Schwäche: Eigendisziplin. Man muss sich selbst motivieren und begeistern können, auch tatsächlich sich zu ertüchtigen und nicht ablenken zu lassen – und das passiert in den eigenen vier Wänden sehr schnell. Wer jedoch alle oben genannten Tipps beherzigt und umsetzt, kann sich schon bald auf ein tolles Home-Workout freuen! Der ein oder andere hat hier vielleicht seinen Weg zu einem gesünderen Körper gefunden!

Bildquellen:

  • bbernard – 3600973433 / Shutterstock.com
  • ArtRoms – 246953716 / Shutterstock.com
  • Syda Productions – 374635792 / Shutterstock.com

Fertighäuser – was steckt dahinter? Der große Ratgeber

Einmal im Leben ein Haus bauen – für viele scheint dieser Traum unerreichbar zu sein. Möchte man günstig und schnell ein eigenes Haus bauen, führt nahezu kein Weg an einem Fertighaus vorbei: keine Ausgaben für den Architekten, keine Abstimmung mit unzähligen Handwerkern und Dienstleistern, dafür ein Traumhaus innerhalb kürzester Dauer. Der Begriff „Fertighäuser“ wird oft mit minderwertiger Bauqualität assoziiert – doch trifft dies wirklich zu? Was muss man bei der Auswahl eines Fertighauses beachten und mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Wir haben uns bei verschiedenen Anbietern informiert und beantworten in diesem Ratgeber die wichtigsten Fragen rund um das Thema Fertighaus.

Fertighäuser – was steckt dahinter? Der große Ratgeber

Bild: Komplett aufgebaut ist ein Fertighaus nicht von einem konventionellen Haus zu unterscheiden. Bildquelle: Frank Oppermann – 77180356 / Shutterstock.com

Top-3-Deals bei Fertighäusern

Das günstigste Fertighaus: „Future One 56“ von „ModulFertigHaus“:

  • Grundpreis 34.560 €
  • Schlüsselfertig: 45.280 €

Das modernste Fertighaus: „Grünwald“ von „Gussek Haus

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Was genau ist ein Fertighaus?

Fertighäuser – was steckt dahinter? Der große Ratgeber

Infografik: Das Bauprinzip eines Fertighauses. Bildquelle: eigene Darstellung

 

Ein Fertighaus unterscheidet sich bautechnisch kaum von einem konventionellen Haus, der Unterschied besteht lediglich darin, dass die einzelnen Teile, wie zum Beispiel Raumzellen, Wand- und Decken– sowie Dachelemente, in einer Fabrik industriell hergestellt werden. Erst danach wird alles an die Baustelle transportiert und aufgebaut. Vergleichbar ist das System mit Spielzeuggebäuden von Playmobil. Auch dort werden Bauwerke aus mehreren, kombinierbaren Platten zusammengestellt.

Vorteile der Fertighausbauweise

Das Prinzip eines vorgefertigten Hauses ist nicht neu: Schon Leonardo Da Vinci beschrieb im 16. Jahrhundert seine Vorstellung der idealen Stadt, die aus vorgefertigten Bauelementen bestehen sollte. Die in den siebziger Jahren sehr beliebten Mehrfamilienhäuser mit Flachdach wurden zum größten Teil nach dem Fertighausprinzip erstellt. Die Vorteile dieser Bauweise sind offensichtlich:

  • Zeit: Da Wände nicht an der Baustelle fertiggebaut, sondern lediglich zusammengeführt werden müssen, wird enorm viel Zeit und Aufwand eingespart.
  • Arbeitskräfte: An der Baustelle werden weniger Spezialisten gebraucht, dadurch kann der Bau eines Fertigeigenheims mit nur einem Bruchteil der benötigten Arbeitskraft für ein Massivhaus fertiggestellt werden.
  • Musterhäuser: Im Gegensatz zu einem konventionell errichteten Haus können Fertighäuser im Normalfall vorab als Musterhäuser besichtigt werden, sodass man sich im Voraus ein besseres Bild vom Ergebnis machen kann.
  • Geld: Wandelemente können für verschiedene Häuser verwendet werden, wodurch sich die Serienfertigung anbietet. Auf den einzelnen Artikel gerechnet, lässt sich dadurch eine immense Summe einsparen.
  • Organisation: Ein Fertighaus wird als vollständiges Produkt verkauft und muss somit den deutschen Normen entsprechen. Dadurch entfallen beim Bau die meisten Anträge, Gutachten sowie Behördengänge.

Nachteile eines Fertighauses

Wie eingangs erwähnt, werden Fertighäuser oft mit minderer Bauqualität gleichgesetzt, was sich besonders auf die Wertbeständigkeit gebrauchter Fertighäuser auswirkt. Darüber hinaus gibt es jedoch noch weitere Nachteile:

  • Zeitdruck: Um konkurrenzfähig zu bleiben, werben viele Anbieter mit extrem kurzen Bauzeiten. Dadurch werden Fertighäuser oft mit enormen Zeitdruck aufgebaut, sodass weder die Materialien Zeit haben, sich richtig zu setzen, noch die Arbeiter, jedes Detail zu beachten. Das Ergebnis davon ist häufig nicht zufriedenstellend – Fugen zwischen den Wandelementen klaffen auseinander oder Böden weisen große Spalten auf. Diese Probleme sind bei der Fertigstellung des Bauwerks nicht immer sichtbar, meistens machen sie sich in Form von ineffektiver Dämmung oder Wasserdurchlässigkeit aber schnell bemerkbar.
  • Wertbeständigkeit: In der Regel sind gebrauchte Fertighäuser aufgrund ihres Rufs und der oben genannten, nicht einsehbaren Mängel oft weniger wertbeständig als Massivbauhäuser. So sind sie zwar günstiger im Einkauf, dies spiegelt sich jedoch auch im Wiederverkaufswert wider.
  • Geräuschdämmung: Die meisten Fertighäuser bieten eine schlechtere Isolierung gegen Lärm, was sich besonders beim Trittschall zeigt.
  • Individuelle Gestaltung: Durch die vorgegebenen Muster und vorinstallierten Bauteile ist Einflussnahme auf die Konzeption des Hauses nur bedingt möglich. Zwar lassen sich Änderungen vornehmen, diese sind jedoch nicht mit der Mitsprache, die man bei einem Architektenentwurf hat, zu vergleichen.

Gestaltungsmöglichkeiten bei Fertighäusern

Fertighäuser – was steckt dahinter? Der große Ratgeber

Infografik: Die Fertighaus-Typen im Überblick. Bildquelle: eigene Darstellung

 

Entsprechend der eigenen Bedürfnisse kann man bei Fertighausanbietern unter mehreren Modulen wählen. Der freien Gestaltung des Grundrisses sind natürlich bauartbedingte Grenzen gesetzt, dafür findet sich für nahezu jeden Geschmack, Geldbeutel und jedes Bedürfnis das richtige Haus – ob nun Bungalow oder eine Villa. Wir haben uns die verschiedenen Haustypen genauer angeschaut.

Wie im Urlaub – wohnen im Bungalow

Charakteristisch für den Bungalow ist die einstöckige Bauweise, oft wird ein etwas erhöhtes Untergeschoss als weiterer Wohnraum genutzt. Die ebenerdige Bauweise verbindet die Vorzüge einer Wohnung mit denen eines mehrstöckigen Wohngebäudes. Ebenso eignen sich Bungalows sehr gut für Senioren und körperlich eingeschränkte Menschen, da sie keine Treppen auf- oder absteigen müssen.

Moderne Klassik – das Fachwerkhaus

Fachwerkhäuser sind aus deutschen Altstädten hingehend bekannt. Meist sind es entsprechend alte Häuser mit alter Substanz, fehlender Dämmung und schon vorhandener Aufteilung der Räume.  Fertighäuser im Fachwerk-Stil bieten die Romantik der alten Bauten in Verbindung mit modernen Energieeffizienz. Darüber hinaus kann man sich das Haus mit modernen Features wie Glasfronten, Balkonen und integrierten Carports gestalten.

Wenn’s unauffällig sein soll – das klassische Satteldach-Haus

Das obligatorische Einfamilienhaus wird auch als Satteldach-Haus bezeichnet. Der Vorteil dieser Variante ist das unauffällige Erscheinungsbild, dass sich in moderne Wohngebiete integrieren lässt, ohne dabei zwischen den anderen Häusern weiter aufzufallen. Mit Preisen ab etwa 140.000 € im schlüsselfertigen Zustand sind Häuser dieser Art im Normalfall günstiger als ähnlich große Massivbau-Einfamilienhäuser im gebrauchten Zustand – nur, dass man hier aktiv Einfluss auf die Gestaltung und Raumaufteilung nehmen kann.

Modern oder Skurril? Pultdachhäuser sind beides zugleich

Das Pultdachhaus wirkt wie ein zweistöckiger Bungalow, grenzt sich aber durch das einseitig abfallende Pultdach stark ab. Empfehlenswert sind Pultdachhäuser besonders für umweltbewusste Menschen: Das lange Pultdach eignet sich hervorragend zur Installation von Solaranlagen und Regenwasseraufbereitungsanlagen. Oftmals lassen sich der Winkel und die Höhe des „Pults“ auf dem Dach frei wählen. Des Weiteren lässt sich durch das halbgerade Dach eine äußerst gute Raumausnutzung erzielen.

Der Natur verbunden: Das rustikale Bauernhaus

Für das Fertig-Bauernhaus wird oft auch die Bezeichnung Blockhaus benutzt, da es durch die Holzbauweise stark an Blockhütten erinnert. Optisch rustikal und natürlich gehalten, gibt sich das Haus an Waldrändern und naturnahen Umgebungen am besten. Dem konventionellen Bauernhaus ist es jedoch durch seine moderne Ausstattung weit voraus: Die für alte Bauernhäuser typische, niedrige Raumhöhe lässt sich auf ein zeitgemäßes Level heben, außerdem lässt sich die Wärme- und Schalldämmung sowie Energieeffizienz auf heutige Ansprüche anpassen.

Wie von Designerhand – modern wohnen im Kubushaus

Wie der Name schon vermuten lässt, hat die Form des Kubushauses eine sehr starke Ähnlichkeit mit einem Würfel und wirkt, als stamme der Entwurf aus dem staatlichen Bauhaus in Weimar. Das in der klassischen Moderne und Avantgarde heimische Design ist besonders schnörkellos und pragmatisch, bietet gleichzeitig aber durch seine nahezu quadratische Form handfeste Vorteile: Durch die stilbedingten hohen Wände und den sehr quadratischen Räumen ist die Raumausnutzung am optimalsten. Des Weiteren ist das Flachdach bestens für Photovoltaik-Anlagen geeignet.

Günstiger Luxus in der Fertig-Stadtvilla

Eine Villa wird häufig mit Reichtum und Luxus in Verbindung gebracht und gehört zum Traum vieler Menschen. Die Fertigbauweise ermöglicht es, auch ohne Millionen auf dem Konto im luxuriösen Wohnraum zu hausen. Die typischen Eigenschaften einer Stadtvilla sind hohe Decken und nahezu verschwenderisch große Räume – was für ein sehr angenehmes Raumgefühl sorgt. In einer Stadtvilla ist auch ausreichend Raum für Kinder, Hobbies und sonstige Aktivitäten. Als Dach wird häufig ein Mansarddach gewählt, was den Charakter einer Villa unterstreicht.

Die Gesamtkosten im Überblick

Fertighäuser – was steckt dahinter? Der große Ratgeber

Bild: Wandelemente von Fertighäusern werden mit vollständig vormontierten Fenstern und Türen geliefert. Bildquelle: benit.at – 58127473 / Shutterstock.com

 

Als Laie sieht man den Grundstückpreis und den Preis für das Haus, addiert beides und erhält eine konkrete Summe – doch Vorsicht! Hinter einem Hausbau verbergen sich eine Menge Kosten, die fürs Erste nicht ersichtlich sind. Im Vergleich zum Erwerb einer gebrauchten, sanierungsbedürftigen Immobilie bleiben die Aufwendungen bei einem Fertighaus jedoch überschaubar:

Das Grundstück

Das Wichtigste ist natürlich das Grundstück – schließlich muss das Haus ja irgendwo gebaut werden. Eine genaue Preisanalyse wird hier schwer, da der Grundpreis entsprechend dem Standort und der Fläche sehr stark variieren kann. Beim Grundstückspreis sollte man jedoch folgende Zusatzkosten im Hinterkopf behalten:

  • Kaufpreis – Der eigentliche Grundstückspreis, unter dem auch das Grundstück ausgeschrieben wird.
  • Maklergebühren: Ein Makler, der das Grundstück vermittelt, verlangt in der Regel 7,14% des Grundstückspreises als Provision. Als Käufer muss man diese Zahlungen auf jeden Fall tragen. Unser Tipp: Nach Grundstücken suchen, die privat verkauft werden. Sollten sich keine geeigneten Grundstücke finden, kann man in der lokalen Zeitung eine Anzeige inserieren und abwarten. Im Normalfall werden einem innerhalb weniger Wochen mehrere Angebote unterbreitet. Bei einem Grundstückspreis von 100.000 € kann man so ganze 7.140 € sparen!
  • Grunderwerbsteuer: Beim Erwerb eines Grundstückes muss prozentual zum Kaufpreis eine Grunderwerbsteuer an das Finanzamt entrichtet werden. Diese variiert von Bundesland zu Bundesland. Hier ein paar Beispiele:
Bayern3,5%
Sachsen3,5%
Brandenburg5%
Schleswig-Holstein6,5%
Saarland6,5%
Nordrhein-Westfalen6,5%
  • Notarkosten: Der Erwerb muss ins Grundbuch eingetragen und sämtliche Zertifikate und Urkunden müssen ausgefertigt werden. Im Normalfall schlägt dies mit 1,5% des Kaufpreises zu Buche.
  • Erschließungskosten: Diese Ausgaben sind davon abhängig, ob das Grundstück mit Anschlüssen für…
  • Strom
  • Wasser
  • Abwasser
  • Gas
  • Telefon

…versorgt ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, muss man mit mehreren Tausend Euro Gebühren rechnen.

  • Vermessungskosten: Beim Neuerwerb eines Grundstückes muss dieses neu vermessen werden, um den Grundbucheintrag möglichst präzise vornehmen zu können. Dabei sollte man mit mindestens 3.000 € an Kosten rechnen – unabhängig von der Größe.
  • Baugrundgutachten: Um ein Grundstück bebauen zu dürfen, muss man ein sogenanntes Baugrundgutachten beantragen. Ohne dieses Gutachten würde ein Eigenbau schnell in einem Fiasko enden, denn dieses Gutachten ist unter anderem für die Analyse des Baugrunds zuständig. Wenn beispielsweise die Bodenbeschaffenheit ein Haus nicht trägt oder sich einige Meter unter der Erde ein kleiner Schlammsee befindet, scheidet der Hausbau aus. Das Gutachten kostet etwa 1000 €.
  • Wege- und Straßenkosten: Ist ein Grundstück nicht direkt an einer Straße gelegen, muss man eine entsprechende Verbindung von der Stadt legen lassen. Auch hier sind mehrere Tausend Euro einzuplanen.
  • Räumungskosten: Nicht immer ist es selbstverständlich, dass das Grundstück auch frei von Bebauungen, Bäumen oder Felsen ist. Eine Preisangabe für etwaige Räumungskosten wird auch hier schwer, man muss aber grundsätzlich im vierstelligen Bereich planen.

Ausstattung des Hauses

Fertighäuser – was steckt dahinter? Der große Ratgeber

Bild: Zu den essentiellsten Abschnitten beim Hausbau gehört zweifellos die Planung. Bildquelle: cherezoff – 159837776 / Shutterstock.com

 

Die erste Frage, die beim Hausbau beantwortet werden muss, ist, ob der Bau einen Kellerraum haben soll oder nicht. Grundsätzlich gilt es hierbei mit mindestens 30.000 € an Extrakosten zu rechnen. Kann und möchte man auf ein Untergeschoss verzichten, wird eine Grundplatte errichtet, auf der das Haus letzten Endes zusammengebaut wird.

Unser Tipp: Ein Haus mit einem Kellerabteil ist nicht nur räumlich variabler nutzbar, sondern lässt sich später auch zu einem besseren Preis verkaufen – Häuser ohne Kellerräume werden oft als „Blender“ angesehen.

Außer dem Untergeschoss gibt es noch weitere, nicht unerhebliche Faktoren, die man beim Hausbau bzw. bei der Wahl seines Fertigeigenheims beachten sollte:

  • Fußbodenheizung: Was für eine Heizungsart soll es sein? Die komfortabelste Art und Weise zu heizen ist immer noch die Fußbodenheizung. Während sich die Nachrüstung alter Gebäude mit einer Heizung dieser Art als sehr umständlich und teuer erweist, lässt sie sich in einen Neubau perfekt integrieren. Unterschieden wird zwischen Trocken- und Nasssystemen, wobei letztere die deutlich hochwertigere Variante darstellen.
    • Trockensystem: Die Preise pro Quadratmeter fangen bei etwa 11 € an.
    • Nasssystem: Die hochpreisige, aber auch bessere Lösung ist ab ungefähr 20 € zu haben.
  • Balkone und / oder Terrassen: Ein freistehendes Haus ohne Balkon oder Terrasse ist undenkbar. Eine Terrasse im Erdgeschoss ist verhältnismäßig günstig umsetzbar, für einen Balkon sollte man entsprechend mehr einrechnen – in der Regel fallen mindestens 6.000 € an.
  • Küche und Bad: Es bietet sich an, die Nassräume im Voraus zu planen, um die im Nachhinein entstehenden Kosten für die Anpassung sparen zu können.
  • Smart Home: Ob Überwachungskamera, Alarmanlage oder über das Smartphone steuerbare Heizungen und Fensterläden – auch wenn man noch kein passendes System hat oder sich unsicher beim Thema Smart-Technologie ist: Es empfiehlt sich, auf jeden Fall vorauszudenken und alle nötigen Leitungen und Kabel zu verlegen. Möchte man später aufrüsten, muss man lediglich die Geräte kaufen und spart sich teure Umbauarbeiten.

Fertighäuser kaufen – Finanzierungsmöglichkeiten

Fertighäuser – was steckt dahinter? Der große Ratgeber

Infografik: Art der geplanten Immobilie beim Hauskauf von 2010 bis 2015. Bildquelle: eigene Darstellung

 

Wie die Statistik der VuMA zeigt, hat die Anzahl der Hausbauinteressierten, die sich für ein Fertighaus begeistern, die Zahl derer überschritten, die ein Massivbauhaus errichten wollen – dieser Trend wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen.

Die wenigsten Menschen haben die Mittel, ein fertiges Haus bzw. den Hausbau auf einmal zu bezahlen, ohne es finanzieren zu müssen. Wir haben uns informiert und ein paar Ratschläge für die Finanzierung des Eigenheims zusammengefasst:

1. Nur sichere Finanzzuschüsse in die Planung nehmen

Oft versprechen Verwandte, Arbeitgeber oder Kreditinstitute Finanzierungshilfen, ohne diesen später tatsächlich nachzukommen. Aus diesem Grund sollte man sich nur auf fest zugesicherte und schriftlich festgehaltene Finanzzuschüsse verlassen. Selbst die 20.000 €, die von der Großmutter zugesichert wurden, jedoch letzten Endes nicht ausgezahlt werden, können das „Projekt Fertighaus“ ins Wanken bringen, wenn nicht sogar ganz kippen.

2. Fähigkeiten als Heimwerker nicht überschätzen

Selbst ist der Mann! Gerade das männliche Geschlecht neigt dazu, alles selbst machen zu wollen, ohne sich über Aufwand und mögliche Probleme im Klaren zu sein. Oft sind vielleicht gar nicht die eigenen Fähigkeiten unzureichend, sondern die Zeit genügt nicht aus. Vollbeschäftigte glauben oftmals, abends nach der Arbeit noch ein paar Stunden im neuen Haus arbeiten zu können und so alles zeitnah und eigenständig fertigzubekommen – ein Irrtum, der gravierende Folgen für das Arbeitsleben, die eigene Gesundheit und die Qualität der Arbeit am Haus haben kann. Unser Tipp: Handwerker einplanen und nur das Nötigste selber machen!

3. Haushaltsbudget nicht zu knapp bemessen

Die monatliche Belastung für die Finanzierung sollte 30 bis 40 Prozent des Nettoeinkommens nicht übersteigen. Nach Abzug der monatlichen Belastung geht man für die Lebenshaltungskosten von folgenden Mindestwerten aus: 600 € für Alleinstehende, Ehepaare 900 €, Kinder bis zum 7. Lebensjahr 175 €, jedes weitere Familienmitglied 100 €.

4. Zinsen korrekt berechnen

Ein weiterer Fehler, den viele Kreditnehmer gerne machen: Sie verwechseln Normalzinsen mit Effektivzinsen, was teure Folgen haben kann! Notfalls sollte man die eigenen Rechnungen noch einmal von einem Profi durchsehen lassen. Nur das garantiert Sicherheit und bewahrt vor einem finanziellen Fiasko.

5. Zusatzkosten mit einplanen

Wie weiter oben schon beschrieben, sollten man sämtliche Kosten, die nicht von vornherein vollständig einsehbar sind, mit einplanen. Grundsätzlich müssen mindestens 20% des Kaufpreises dazu gerechnet werden!

Fertighaus – Eine sehr attraktive Alternative zum Massivbau

Fertighäuser – was steckt dahinter? Der große Ratgeber

Bild: Ein Fertighaus ist für sehr viele der beste Weg zum eigenen Haus. Bildquelle: Jeanette Dietl – 181240070 – Shutterstock.com

 

Der Begriff „Fertighaus“ leidet unter einem schlechten Ruf, der aber keineswegs grundlegend gerechtfertigt ist: Fertighäuser unterscheidet im Normalfall nichts weiter von Massivhäusern, als dass die einzelnen Teile maschinell gefertigt und erst an der Baustelle zusammengestellt werden.

Vor allem für junge Paare, die sich den Traum vom eigenen Hausbau realisieren möchten, ist dies eine sehr willkommene, weil meist günstigere und weniger zeitaufwändige Option. Verzichten muss man auf rein gar nichts – ob Keller, Terrasse, Carport oder Garage: Das Modulsystem von Fertighäusern lässt keine Wünsche unberücksichtigt und bietet jedem die Möglichkeit, sein Traumhaus zu realisieren.

Durch die günstigen Preise und die enorme Beliebtheit werden in Zukunft noch einige Fertighäuser entstehen.

Bildquellen:

  • Frank Oppermann – 77180356 / Shutterstock.com
  • benit.at – 58127473 / Shutterstock.com
  • Jeanette Dietl – 181240070 – Shutterstock.com
  • cherezoff – 159837776 / Shutterstock.com

Digitalkameras – Die große Kaufberatung

Digitalkameras – Die große Kaufberatung

Bild: Mit einem Foto lässt sich mehr festhalten als nur ein Moment. Bildquelle: Godlikeart – 295982588 / Shutterstock.com

 

Fotos sind weitaus mehr als ein schlichtes Festhalten von Momenten – in ihnen spiegeln sich Erinnerungen, die beim Anschauen gewisser Bilder wieder hervorgerufen werden. Verewigte Augenblicke, die oft auch etwas kunstvolles an sich haben, strahlen ihren eigenen, ganz besonderen Reiz aus. Was zum Fotografieren benötigt wird, ist offensichtlich: Eine Kamera. Doch genau hier wird man von einigen Angeboten regelrecht überfahren: Digitalkamera, Digicam, Spiegelreflex: Diese Begriffe sollten erst einmal verstanden werden, um sie unterscheiden zu können. Darüber hinaus geben wir natürlich eine Menge Kauftipps und finden selbstverständlich die besten Deals, damit kein Geld verschwendet wird!

Funktionsweise einer Kamera

Digitalkameras – Die große Kaufberatung

Infografik: Schema zur Funktionsweise einer Kamera. Bildquelle: Eigene Darstellung

 

Das Funktionsprinzip einer Kamera hat sich seit der ersten Stunde nicht geändert: Durch die Linse der Kamera werden die Strahlen eines Bildes gebrochen und auf dem Film oder Sensor im hinteren der Kamera dargestellt und festgehalten. Durch die Verstellung der Öffnungszeit lässt sich die sogenannte Belichtungszeit einstellen. Durch diese Einstellung lässt sich unter anderem die Dynamik auf Fotos gestalten, auf denen sich bewegende Objekte wie Autos, Fahrräder oder Menschen sind. Umso länger die Belichtungszeit ist, desto unschärfer können die Aufnahmen werden.

Dem Moment auf der Spur – eine kleine Zeitreise

Die zwei Franzosen Louis Daguerre und Nicéphore Niepce gelten als die Erfinder der Fotografie. Die ersten Techniken basierten auf chemischen Verfahren, die es ermöglichten, Momente auf Bildern festzuhalten. Daraufhin folgten einige Jahrzehnte der stetigen technischen Weiterentwicklung, die 1889 durch die Einführung der ersten Kodak-Kamera einen Stand erreichte, der sich im Wesentlichen bis heute halten konnte. Erst die Elektronik und schließlich die Digitalisierung haben neue fotografische Verfahren ermöglicht – und das nicht nur mit Abschaffung der Fotofilme. Moderne Geräte verfügen zum Beispiel sehr oft über eine Bluetooth- oder WLAN-Kopplung mit anderen Geräten, sodass die neuen Fotos auch kabellos zum Computer übertragen werden können.

Erstes Foto der Welt zeigt Arbeitszimmer in Frankreich

Das erste Foto der Welt machte der Franzose Joseph Nicéphore Niepce in seinem Arbeitszimmer. Mit einer „Camera Obscura“, ein Gerät mit dem sich Bilder aus der Außenwelt auf eine Oberfläche projizieren ließen, fotografierte er die Aussicht aus seinem Zimmer. Dabei gelang es ihm, dieses Bild auf Chlorsilberpapier festzuhalten. Diese war jedoch nicht lichtbeständig und verblasste schon nach kurzer Zeit. Das erste beständige Bild gelang Niepce 1826 – die Belichtungszeit betrug ganze acht Stunden, sodass es unmöglich war, Menschen oder sich bewegende Objekte darauf festzuhalten.

Louis Jaques Mandé Daguerre, ein erfolgreicher Theatermaler, erfuhr von den Arbeiten Niepces und war so fasziniert, dass er sein Partner wurde. Fieberhaft versuchten die beiden einen Weg zu finden, um die Belichtungszeiten zu verkürzen – was ihnen mit Hilfe von Jodsilberplatten gelang. Hierbei war nur eine geringe Belichtungszeit von Nöten – das Bild ließ sich schließlich durch das Bedampfen mit Quicksilber fixieren. Das hatte zur Folge, dass die zwei Tüftler die Belichtungszeit auf vier Minuten im Sommer und 15 Minuten im Winter reduzieren konnten. Die gemachten Fotos waren etwas grobkörnig und es konnten keine Abzüge gemacht werden.

Neues Verfahren ermöglicht mehrere Abzüge

Dieses Problem beseitigte William Henry Fox Talbot mit der sogenannten Kalotypie, einem Papier-Negativ-Positiv-Verfahren. Qualität und Brillanz waren zwar nicht mit den Fotos von Daguerre zu vergleichen, dafür konnten mit seinem Verfahren mehrere Abzüge eines Bildes gemacht werden. Diese waren zwar auch grobkörnig, hatten eine niedrige Auflösung und die Maserung des Papieres kam immer durch und zeichnete sich deutlich ab.

Frederick Scott Archer überwand dieses Manko 1851 mit seinem Nassen Kollodiumverfahren. Beim Kollodium handelt es sich um in Äther aufgelöste Baumwolle – diese trug man auf das lichtempfindliche Material auf Glasplatten auf. Die Auflösung verbesserte sich deutlich, doch der Aufwand blieb enorm riesig. Kollodium ist eine farblose, klebrige Masse, die an der Luft schnell erhärtet. Belichtung und Entwicklung mussten deshalb erfolgen, bevor das Material getrocknet war. Der nächste Durchbruch gelang 1871 Richard Leach Maddox. Mit einer Bromsilber-Gelatine-Schicht schaffte er es, eine Trockenplatte zu entwickeln, die den Nassplatten Archers an Empfindlichkeit in nichts nachstand.

Moderne Zeiten: Die erste Kodak-Kamera

Digitalkameras – Die große Kaufberatung

Bild: Die ersten Kodak-Kameras waren als andere als handlich. Bildquelle: Tessa Bishop – 172511021 / Shutterstock.com

 

Die Platten, die bis dato als Träger für die lichtempfindliche Schicht benutzt wurden, erschwerten nicht nur aufgrund ihres Gewichtes die Handhabung. Für jedes Foto musste eine neue, schwere Platte in den Apparat gehievt werden.

Eine Lösung für das Problem entwickelte 1889 George Eastman: Den Rollfilm. Mit diesem war es möglich, mehrere Bilder hintereinander zu machen. Eastman war es auch, der auf die Idee kam, den Fotografen den lästigen und aufwendigen Prozess des Entwickelns und Abziehens abzunehmen. Für seine ersten selbstentwickelten Kameramodelle bot er diese Arbeiten als Dienstleistung an. Wer seinen Rollfilm vollgeknipst hatte, konnte den ganzen Apparat an Kodak einschicken und bekam wenig später die Abzüge und eine mit einem frischen Film bestückte Kamera zurück. Das ist einer der wesentlichen Gründe, weshalb die Fotografie ab der Jahrhundertwende immer beliebter werden konnte.

Aus groß wird klein: Kleinbildkameras bringen Farbe ins Spiel

Mit fortlaufender Entwicklung, verbesserte sich die Lichtempfindlichkeit der verwendeten Filme um ein Vielfaches. Das wiederrum machte es möglich, Kleinbildkameras herzustellen. Schon 1905 hatte Oskar Barnack die Idee, das Negativ-Format zu verkleinern, um die Fotografien nachträglich zu vergrößern. Als Entwicklungsleiter bei Leica entwarf er keine zehn Jahre später die erste Kleinbildkamera der Welt. Der Erste Weltkrieg verzögerte allerdings die Weiterentwicklung, sodass diese erst 1925 offiziell vorgestellt werden konnte. Die „Ur-Leica“ war mit einem 50mm-Objektiv ausgestattet – ein Standard der später hundertfach kopiert wurde.

Neben der Sucherkamera konnte sich ab den 50er-Jahren die Spiegelreflexkamera etablieren. Das Prinzip: der Lichteintritt wird in den Sucher gespiegelt. Dadurch kann der Fotograf genau sehen, was später das Bild zeigen wird. Der Umlenkspiegel, der das Bild in den Sucher projiziert, klappt beim Auslösen beiseite, so dass der Lichtstrahl den Film belichten kann. 1936 gelang es dann der Firma Agfa als erste, einen Farbfilm zu entwickeln. Damit konnte man nahezu wirklichtstreue Fotos der Umgebung machen – vorausgesetzt man konnte sich einen Fotoapparat dieser Art leisten.

Digitale Zeiten: Mikrochips und Internet in den Kameras

Die Verwendung von immer mehr Elektronik ließ die Fotoapparate im Laufe der Zeit zunehmend komfortabler werden. 1963 stellte die Firma Canon die erste Kamera mit automatischer Schärfeeinstellung vor. Rund zehn Jahre später, folgte eine vollelektronische Kamera von Rollei. Diese konnte die Blende, ihre Verschlusszeiten und Schärfe selbsttätig einstellen.

Ende des 20. Jahrhunderts wurde die gesamte fotografische Technik dann noch einmal durch die Digitalisierung revolutioniert. Diese ermöglichte, Fotos nicht mehr auf Filmmaterial, sondern auf digitalen Datenträgern zu speichern. Die Kostenersparnis im Vergleich zu Filmkameras ist verhältnismäßig riesig – dazu kommt, dass man fehlerhafte Fotos direkt von der Kamera aus einsehen und löschen kann.

Die fünf Arten von Digitalkameras

Kamera ist nicht gleich Kamera – für jeden Bedarf bietet der Markt das entsprechende Gerät. Bei den heute geläufigen Kameras unterscheidet man zwischen folgenden Typen:

  • Kompaktkameras: Das sind kleine handliche Kameras mit einigen Funktionen wie Farbeffekte oder Videofunktionen. Die Qualität der Bilder ist recht gut – zumindest besser als die der meisten Smartphones. Attraktiv macht sie ihr verhältnismäßig günstiger Preis und der Funktionsumfang – vermissen tut man bei den meisten Modellen Bildstabilisatoren und Zubehör. Preise fangen bei etwa 60 Euro an.
  • Superzoom-Kameras: Ähnlich wie die kompakten Kameras von der Ausstattung, jedoch mit einer viel größeren Linse und – wie der Name schon sagt – Superzoom-Funktion. Das Gehäuse ist verhältnismäßig groß, um auch das große, klappbare Objektiv darin unterzubringen. Ein Bildstabilisator ist bei solch Systemen unabdingbar. Geeignet sind solche Kameras für Leute, die gerne in die Ferne fotografieren und viele Landschaftsbilder machen wollen. Zu haben sind Geräte dieser Art ab etwa 150 Euro.
  • Mini-Kameras: Die kleinsten aller Modelle für Digitalkameras eignen sich ausgezeichnet für unterwegs – zeichnen sich durch ihre sehr kompakten Maße und ihre Robustheit aus. Perfekt, um sie abends einfach in die Hosentasche zu stecken und feiern zu gehen. Technisch sind unspektakulär, eignen sich als mehr für Schnappschüsse statt Portrait-Fotografie. Schon für schlappe 20 Euro kann man sich solch eine Kamera zulegen.
  • Wasserdichte Kameras: Für Abenteurer und Taucher eignen sich wasserdichte Kameras ausgezeichnet. Aufnahmen von der Unterwasserwelt sind aufgrund des wasserdichten Gehäuses kein Problem mehr. Auch Aufnahmen vom Ausflug in den Wald bei Regen lassen sich problemlos machen.
  • Spiegelreflexkameras: Als Nonplusultra unter den Fotoapparaten gelten Spiegelreflexkameras. Die oft verwendete Bezeichnung „SLR“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „Single Lense Reflex“. Das Besondere an dieser Kamera ist, dass man bei durchschauen durch den Sucher exakt das zu fotografierende Motiv sieht – in den Sensor „gebrannt“ wird es dann schließlich, indem der Untere der zwei Spiegel umgeklappt wird und somit den Weg zum Sensor freigibt. Die Tiefe und Farbechtheit, die SLR-Kameras erzeugen können, ist bislang unerreicht – ein Grund warum nahezu alle Profis mit ihnen arbeiten – und sie um einiges teurer sind als ihre Artgenossen.

Der Mythos um Spiegelreflexkameras

Digitalkameras – Die große Kaufberatung

Infografik: Funktionsweise einer einäugigen Spiegelreflexkamera (SLR). Bildquelle: eigene Darstellung

 

Die Krönung aller erhältlichen Digitalkameras sind die sogenannten DSLR-Kameras (digital single lens reflex). Der Aufbau eines digitalen Spiegelreflexapparates ist dem eines Analogen identisch, lediglich der Film wurde durch einen Sensor ersetzt. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Bilddaten können direkt aus der Maschine ausgelesen werden oder über den integrierten Bildschirm betrachtet werden. Viele Kameras verfügen überdies hinaus auch ein Histogramm, indem die häufigsten Einstellungen chronologisch geordnet aufgerufen werden können – was ein riesiger Vorteil sein kann, wenn man öfters an den gleichen Orten oder unter denselben Umständen fotografiert. Darüber hinaus bieten digitale Spiegelreflexkameras Einstellungsmöglichkeiten, die anderen „normalen“ Kameras weit überlegen sind:

  • Wechselbare Objektive: Durch das Auswechseln des Objektivs lässt sich der Fokus der Kamera auf das bevorstehende Fotoshooting anpassen. Ob eine Panorama-Aufnahme des Sonnenuntergangs oder ein Fashion-Shooting im Studio – mit mehreren Objektiven hat man immer das richtige Gerät dabei.
  • Belichtungssensoren: Elektronische Helfer messen das Licht und den Tonwertausgleich auf dem Foto – daraus wird ermittelt, ob das Foto unter- oder Überbelichtet ist und – wenn man möchte – auch automatisch angepasst.
  • Belichtungszeit: Anders als bei kompakten und konventionellen Kameras, lässt sich bei DSLRs die Belichtungszeit einstellen. Durch diese kann man die Dynamik eines Bildes entsprechend gestalten. Ein fahrendes Auto zum Beispiel kann quasi „eingefroren“ werden, etwas unscharf gemacht damit man noch erkennt, dass es am Fahren ist – oder völlig verschwommen. Bei letzterem erkennt man zwar, dass etwas durch das Bild fährt, sieht aber nicht was genau.
  • Videofunktion: Eine Videofunktion bieten die meisten Kameras – eine richtig ausgestattete und eingestellte Spiegelreflex-Cam kann dagegen so manche Videokamera ersetzen! Die Audioaufnahme wird über ein externes Aufnahmegerät aufgezeichnet.
Digitalkameras – Die große Kaufberatung

Infografik: Beispiele für Effekte der Belichtungszeit. Bildquelle: eigene Darstellung

Vor- und Nachteile einer DSLR-Cam

Eine DSLR hat aber nicht nur Vorteile. Neben der Tatsache, dass Fotoapparate dieser Art ein Vielfaches der kompakten Geräte kosten, sind noch einige andere Sachen zu beachten:

Digitale Spiegelreflexkamera – Vor und Nachteile
VorteileNachteile
Überragende Tiefe der FotosGewicht und Größe der Kamera
Austauschbare ObjektivePreis für Kamera und Objektive
Blickwinkel des Fotografen exakt gleich mit BildAuslösergeräusch oft sehr laut
Stabile BauweiseDurch das Benutzen des Spiegels oft mangelnde Einstellung der Bildschärfe
Ausgabe von raw-DateienDurch Spiegelmechanismus kein Live-View möglich
DSLRs sind in der Regel ProfiequipmentFunktionen wie Gesichtserkennung usw. nicht möglich

Die drei besten Kauftipps für Kameras

Digitalkameras – Die große Kaufberatung

Infografik: Die drei besten Kauftipps für Kameras. Bildquelle: eigene Darstellung

 

Damit kein Geld verloren geht und ihr trotzdem die beste Cam für euch findet, haben wir hier unser Fachwissen zusammengetragen und für euch drei Geheimtipps vorbereitet!

Geheimtipp Nr. 1: Vorgängermodell kaufen!

Unabhängig davon, ob die Wahl nun auf eine digitale Spiegelreflex, eine kompakte Digicam oder ein wasserdichtes Modell für Abenteuerlustige fällt – bei allen Modellen empfiehlt es sich, zum Vorgänger zu greifen. Diese haben meistens nur marginale Unterschiede zu den Nachfolgern und selten eine deutlich bessere Fotoqualität – kosten dafür aber oftmals knapp die Hälfte des aktuellen Modells! Wer also Geld sparen möchte, sollte bei seiner Wahl auch mal die Vorgängermodelle recherchieren! Übrigens, diese gibt es oft auch gebraucht zu sehr attraktiven Preisen!

Geheimtipp Nr. 2: Smartphone Kamera-Module kaufen!

Das Smartphone hat uns einiges abgenommen – das Fotografieren nahezu vollständig. Die Software der meisten Handys ist mit einer größeren Kamera kompatibel, sodass das Smartphone weiterhin als Display genutzt werden kann. Verbunden werden Gadgets dieser Art entweder per Bluetooth, per WLAN, per NFC oder per Micro-USB mit dem Telefon. Der Vorteil gegenüber der Smartphone-Kamera ist gravierend: Höhere Auflösung und ein viel größerer Bildsensor, sowie eine um einiges größere Brennweite. Und last but not least: Sie sind kompakter und günstiger als die meisten aller Cams!

Geheimtipp Nr. 3: Kompakte DSLR oder spiegellose Systemkamera kaufen

Wer bei den Preisen für hochwertige Kompaktkameras doch lieber gleich in Richtung einer DSLR oder spiegellosen Systemkamera schielt, findet dort auch einige äußerst kompakte Modelle. Gerade im Vergleich zu Bridge- bzw. Megazoom-Kameras ist hier kaum ein Größenunterschied feststellbar. Beispiele wären etwa die auch für Systemkamera-Verhältnisse äußerst kompakte Panasonic Lumix GM5 oder Canons kleinste DSLR EOS 100D.

Fotografieren ist nicht alles – Photoshop Freeware vs. Adobe Photoshop

Digitalkameras – Die große Kaufberatung

Allein mit fotografieren ist es meistens nicht getan – man sollte die Basics in Photoshop schon beherrschen. Bildquelle: Chris Tefme – 360374489 / Shutterstock.com

 

Die große Kunst an der digitalen Fotografie ist das Bearbeiten eines Bildes nach dem Shooting. Wer jetzt an wilde Schnitte und surreale, künstliche Werke denkt, liegt völlig falsch – oft sind es nur kleinere Korrekturen, die ein Bild natürlicher auf uns wirken lassen. Bei diesen Korrekturen werden Bilder um ein paar wenige Grad gedreht, sodass der Horizont zu 100% eben ist oder eine kleine Tonwertkorrektur bügelt den Rotstich aus dem Strandbild wieder weg. Die unangefochtene Nr. 1 bei den Bildbearbeitungsprogrammen ist zweifelsohne Adobe Photoshop. Da das Programm jedoch alles andere als günstig ist, haben wir es mit dem kostenlosen Freeware-Pedanten paint.net verglichen:

Paint.net Test – Kostenlos und nicht geistlos

Paint.net ist eine kostenlose Bild- und Fotobearbeitungssoftware, die nur auf dem Betriebssystem Windows verfügbar ist – Apple und Linux sollen seit Jahren zwar in Planung sein, bis dato haben wir aber keine aktuelle Information über ein Projekt dieser Art. Das Programm war eigentlich als Ersatz, beziehungsweise als Erweiterung, für das OEM-Windows-Programm Paint gedacht, ist aber weitaus mehr als nur ein einfacher Ersatz für das Microsoft Paint. Paint.net bietet nahezu alles, was für die Bildbearbeitung. Die besten Paint.NET Plug-Ins notwendig ist. Neben dem Arbeiten mit Ebenen ist auch der Einsatz von Spezialeffekten oder Plug-Ins möglich.

Die Oberfläche des Programms orientiert sich dabei stark an üblichen Windows Programmen, sodass der Einstieg in Paint.net relativ leicht fällt. Durch die aktive Community hinter Paint.net kann man bei Problemen recht einfach durch Google und Co. Problemlösungen oder Tutorials finden.

Photoshop-Test – Nur was für Profis?

Möchte man mit Mac OSX arbeiten, entfällt Paint.net als Option – Photoshop ist auch für Apples Betriebssystem verfügbar. Möchte man nur ein Foto ausbessern und etwas „spielen“ mit dem Programm, ist man mit Paint.net besser beraten – schließlich ist es kostenlos und ist von seiner Oberfläche her einfach und intuitiv zu bedienen – zumindest für einen Windows-User.

Am besten installiert man die Software einfach und probiert selbst aus, ob die benötigten Funktionen auch gegeben sind – vermisst man dabei etwas, ist es eine Überlegung wert, sich für etwa 13 Euro im Monat das originale Adobe Photoshop zu gönnen. Ist man unsicher, kann man auch Photoshop vorher unverbindlich und kostenlos testen.

Ein direkter Vergleich der zwei Konkurrenten

NamePaint.netAdobe Photoshop
EntwicklerdotPDN LLCAdobe Systems
Erscheinungsjahr20041990
PreisGratis~13 Euro monatlich
Aktuelle Version4.0.9 vom 5. Januar 2016CC2015.1.2 von 20. Januar 2016
Betriebssystem–       Windows 7 SP1 +–       Mac OSX-       Microsoft Windows

–       Mac OS

–       IRIX

ProgrammierspracheC#C++
LizenzFreewareProprietär
Deutsche VersionJaJa
Vorteile–       Kostenlos-       Intuitive Bedienung

–       Ausreichende Funktionen

–       Marktführer-       Auch Profis arbeiten damit

–       Riesiger Funktionsumfang

Nachteile–       Nur für Windows verfügbar–       Teuer-       Nicht intuitiv erlernbar
DownloadDownload Paint.netDownload Adobe Photoshop

Fazit

Digitalkameras – Die große Kaufberatung

Bild: Das Festhalten von Erinnerungen ist ein menschlicher Urinstinkt. Bildquelle: Carlos Koblischek – 414349555 / Shutterstock.com

 

Seit je her ist Mensch darum bemüht, Momente und Erinnerungen auf Fotos festzuhalten – es gehört einfach zu unseren Urinstinkten. Von den Höhlenmalereien über gemalte Portraits bis hin zu den ersten Fotos in Frankreich. Von dem Zeitpunkt an, nahm die Entwicklung ihren Lauf und mauserte sich innerhalb von knapp 200 Jahren zu einer Fülle an Funktionen und Geräten, von denen Joseph Nicéphore Niepce in seinem beschaulichen Arbeitszimmer nicht einmal zu träumen gewagt hätte!

Und obwohl die meisten heutzutage mit einem Smartphone ausgestattet durch die Welt laufen, alles fotografieren und festhalten können, haben konventionelle Fotoapparate nichts von ihrer Magie verloren – und das obwohl die Geräte vollgestopft mit modernster Technik sind. Filme kaufen, wechseln, zum Entwickeln bringen, warten – all das ist in der Zwischenzeit binnen Sekunden möglich.

Es spielt keine Rolle was für ein „Kamera-Typ“ man ist – ob Abenteurer, Schnappschuss-Fotograf oder Landschaftsliebhaber, eine Kamera, die nicht im Smartphone integriert ist, hat für jeden ihren ganz eigenen Charme – einfach ausprobieren!

Bildquellen:

  • Godlikeart – 295982588 / Shutterstock.com
  • Tessa Bishop – 172511021 / Shutterstock.com
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