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Nov
2015

Whisky Sorten: Die besten Angebote für echte Kenner

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Schottland Whiskey Whisky Sorten: Die besten Angebote für echte Kenner

Bild: Wenn man an Whiskey denkt, denkt man unweigerlich an Schottland. Bildquelle: duchy – 174329159/Shutterstock.com

 

Nicht nur in der Vorweihnachtszeit stehen ausgereifte Whiskys wieder ganz hoch im Kurs. Die edlen Spirituosen sind ein beliebtes Geschenk für Männer und Kenner und das ganze Jahr über zu genießen. Durch den besonderen und einzigartigen Geschmack sind Whiskys sicher nichts für Anfänger. Die besten Angebote haben wir genauer unter die Lupe genommen.

Whisky Sorten: Kleine Einführung

Auswahl an guten Whiskeys Whisky Sorten: Die besten Angebote für echte Kenner

Bild: Whiskey steht wieder ganz hoch im Kurs. Die Auswahl an guten Whiskeys ist dabei umwerfend. Bildquelle: Nataliya Hora – 109451963/Shutterstock.com

 

Whisky ist nicht gleich Whisky, so viel ist schon einmal sicher. Allgemein jedoch lässt sich festhalten, dass für einen Whisky zunächst eine Getreidemaische hergestellt werden muss. Diese wiederum wird destilliert und das daraus gewonnene Destillat muss mindestens drei Jahre in einem Holzfass zu dem begehrten Abendgetränk reifen.

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Whisky zeichnet sich vor allem durch sein rauchig herbes Aroma aus, dies geht auf die jahrelange Reifung im Holzfass zurück. Je nach Herstellungsort und Destillerie werden andere Holzarten verwendet. Amerikanische Whisky Sorten reifen in der Regel in Fässern aus Amerikanischer Weißeiche, auch in Europa werden in der meist Eichenfässer verwendet.

Der Markt für Whisky ist inzwischen massiv gewachsen und teilweise recht unübersichtlich geworden. Schnell stellt sich die Frage, was ist überhaupt ein Whisky und warum gibt es dafür so viele verschiedene Bezeichnungen? Die bekanntesten Stellen wir an dieser Stelle kurz vor. Eine Unterscheidung der Whiskys richtet sich nach dem verwendeten Rohstoff:

  • Grain = Whisky aus einer Mischung aus Weizen + Gerste + Hafer/ + Roggen/ + Mais
  • Bourbon = Whisky aus Mais (überwiegend), 51 Prozent
  • Corn = Whisky aus Mails (überwiegend), 80 Prozent
  • Malt = Whisky aus gemälzter Gerste

Whisky vs. Whiskey?

beliebtesten Spirituosen 2015 Whisky Sorten: Die besten Angebote für echte Kenner

Statistik: Whiskey, als beliebteste Spirituose, konnte mit 7,2 Prozent im Jahr 2015 noch einmal um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zulegen.

 

Whisky oder Whiskey? Daran scheiden sich die Geister. Wer genau den Begriff Whisky „erfunden“ hat, lässt sich heute nicht mehr rekonstruieren. Er ist jedoch auf das schottisch-gällische „beatha“ für „Leben“ und das alt-irische „uisce“ zurückzuführen. Grob übersetzt bedeutet Whisky also „Wasser des Lebens“. Die goldbraune und meist recht hochprozentige Spirituose ist weit mehr als nur ein Kultgetränk. Sowohl die Iren als auch die Schotten bezeichnen sich selbst als die Erfinder des Whiskys – und genau da finden wir die Ursache für die zwei Schreibweisen.

Drei Dinge sind für einen guten Whisky nötig: Getreide, Hefe und Wasser. Daraus entsteht Whisky bzw. Whiskey. Beide Schreibweisen, ob mit oder ohne „e“ sind geläufig. Der wohl bekannteste Whisky ist der Scotch Whisky – der schottische Whisky. In Schottland wird Whisky immer ohne „e“ geschrieben. Die Kanadier folgen diesem Beispiel und betiteln ihre Spirituosen ebenfalls aus Whisky. Irland, als größter Konkurrent der Schotten, schreibt seine Produkte stolz mit einem zusätzlichen „e“.

Wer also einem Irland-Fan einen Whisk(e)y schenken möchte, sollte ganz sichergehen und sich für die Schreibweise mit „e“ entscheiden – dem Irish Whiskey.

Whisky richtig trinken: Eine Frage der Whisky Gläser

Experten erkennen den Wert einer Bar daran, welche Whisky Gläser verwendet werden. Für den erstklassigen Genuss kommen nicht alle Glasformen in Frage. Ein Whisky Glas, dass den Anforderungen wirklich gerecht wird, muss gleich mehrere Kriterien erfüllen.

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Zunächst einmal dürfen die Gläser nicht gefärbt werden. Sie müssen im wahrsten Sinne glasklar sein, denn auch die Farbe des Whiskys ist ein Qualitätsmerkmal und muss bereits auf den ersten Blick zu erkennen sein. Tumbler-Gläser und auch Gläser in Tulpenform eignen sich sehr gut für eine Verkostung. Der Rand sollte breit und gewölbt sein, so kann der Whisky optimal in den Mund fließen – die Entfaltung des Geschmacks spielt eine entscheidende Rolle.

Scotch Whisky – mehr als nur Tradition

Für viele Whisky-Liebhaber gilt Schottland als die Wiege des Whiskys, auch die Schotten sind sich darüber einig. In Schottland ist die Whisky-Herstellung längst zu einer sehr liebgewonnenen Tradition geworden und auch Schottland-Urlauber bringen von ihrer Reise ganz klassisch einen Whisky als Souvenir mit. Tatsächlich sieht es so aus, dass Besucher und Urlauber in Schottland an jeder Ecke Whisky kaufen können. Und wen sollte das verwundern? Mit über 100 Brennereien und Destillerien ist Schottland der Rekordhalter für die Whisky-Produktion.

Ganz grob unterscheiden die Schotten in den Blended Whisky, also eine Mischabfüllung verschiedener Destillerien und dem Single Malt. Dieser stammt nur aus einer einzigen Brennerei. Drei der besten Angebote für Single Malt Whiskys aus Schottland haben wir getestet.

Goldig schimmernd: Laphroaig Select Islay Single Malt Scotch Whisky

Bei diesem Beispiel handelt es sich um einen schottischen Single Malt Whisky. Er ist zehn Jahre gereift und verspricht ein einzigartiges und vielfältiges Aroma. Die Besonderheit des Laphroaig liegt in der Herstellung. Die gemälzte Gerste wird zunächst über einem Torffeuer getrocknet, bevor sie zur Maische weiterverarbeitet wird. Da es diesen Torf nur auf Islay gibt, ist der Ursprungsort des Whiskys bereits zu schmecken.

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Liebhaber bezeichnen das goldig schimmernde Getränk als süß mit leicht erdig-salzigen Nuancen. Der Laphroaig ist somit vielleicht nicht unbedingt etwas für Whisky-Anfänger aber dennoch ein ideales Geschenk für Liebhaber.

Die Kraft des Meeres: Talisker Single Malt Scotch Whisky

Ein weiterer Liebling er Schotten ist der Single Malt Scotch Whisky aus dem Hause Talisker. Der bernsteinfarbene Whisky wird an den Ufern des Loch Harport auf der Isle of Skye hergestellt – einer wilden Landschaft am Meer. Kenner schwören darauf, dass sich die Schönheit dieser Umgebung auch im Geschmack des Whiskys widerspiegelt. Der Talisker präsentiert sich zunächst süß und fruchtig, erhält dann eine rauchige Note und endet mit einem schon fast pfeffrigen Abgang. Der Whisky, ebenfalls zehn Jahre gereift, ist geschmacklich jedoch deutlich würziger und intensiver.

Für den optimalen Geschmack sollte der Whisky gekühlt bei 8 bis 12 Grad gelagert werden. Ein Schwenkglas mit weiter Öffnung eignet sich besonders gut. Mit Eis oder einer Eiskugel wird dieser Whisky schließlich zum Genuss. Schottland-Liebhaber kommen hier ganz auf ihre Kosten!

12 Jahre gereift: Bowmore Islay Single Malt Scotch Whisky

Last but not least haben wir den Bowmore Islay Single Malt getestet. Dieser schottische Whiskey ist zwölf Jahre gereift und wurde teilweise in Sherry Fässern gelagert. Daraus ergibt sich ein sehr feiner und ausgewogener Geschmack aus Zitronen, Honig, dunkler Schokolade und torfigem Rauch – einfach köstlich. Der Bowmore stammt aus einer der ältesten Destillerien und wurde bereits 1779 auf der Insel Islay gebrannt.

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Dieser Whisky ist etwas für echte Genießer, die sich jeden Tropfen auf der Zunge zergehen lassen. Er wird am besten nicht direkt zum Essen genossen, sondern erst im Anschluss. In einer ruhigen Minute, wenn der Festtagstrubel bereits abgeklungen ist. Dann kommt der Bowmore als krönender Abschluss an die Reihe. Durch seine zarten Karamell- und Zitrusnoten eignet sich dieser edle Whisky auch für Whisky-Neulinge.

Der Unterschied zwischen Scotch Whisky und Irish Whiskey

Ein Unterschied bei der Herstellung von Irish Whiskey schlägt sich besonders auf den Geschmack nieder. Im Gegensatz zum Scotch Whisky entbehrt Irish Whiskey diese typisch rauchige Note, weil in Irland das Malz nicht mit Rauch in Kontakt kommt. Irish Whiskey schmeckt dadurch wesentlich milder als Scotch Whisky. Nach dem Herstellungsverfahren werden zudem ähnlich wie beim Scotch Whisky drei Whiskey-Arten unterschieden:

  • Grain Whiskey: Darf neben gemälzter Gerste auch noch andere Getreidesorten enthalten. Während die Schotten vorwiegend Weizen und Mais zusetzen, arbeiten die Iren in erster Linie mit Hafer. Grain Whiskey ist kaum im Handel erhältlich, sondern dient fast ausschließlich als Basis für Blended Whiskey.
  • Blended Whiskey: Mischungen zu einem Markenprodukt mit immer gleichem Geschmack. Dabei werden entweder ausschließlich Malt Whiskys verschnitten oder Malt und Grain Whiskys gemischt.
  • Malt Whiskey: Bestehen ausschließlich aus gemälzter Gerste und stammen nur aus einer Brennerei.
  • Single Pot Stil: Mischung aus gemälzter und ungemälzter Gerste, wobei der Anteil an ungemälzter Gerste höher ist.

Von mehr als 2000 Brennereien, die es in Irland in der Vergangenheit gab, hat sich die Anzahl in der Gegenwart auf vier reduziert. Diese Destillerien erzeugen knapp 100 irische Whisky-Sorten. Jüngste Destillerie ist die Dingle Distellery, die erst 2012 eröffnete und 2016 den ersten Whiskey auf den Markt bringt. Sie ist die einzige irische Destillerie, die noch im Besitz irischer Eigentümer ist.

Destillerie Marken Eigentümer
Midleton Jameson, Paddy, Tullamore Dew Pernod-Ricard-Gruppe (Frankreich)
Cooley Kilbeggan, Lockes, Connemara und Tyrconnell Beam Suntory (Japan)
Old Bushmills Bushmills, Knappogue Castle, Clontarf, The Irishman Casa Cuervo (Mexiko)
Dingle Distillery Dingle Gold Porterhouse Brewing Company (Irland)

Üblicherweise waren irische Whiskeys Blends. Aus Marketinggründen entstand in jüngster Zeit aber auch eine Reihe von hochwertigen Single Malts. Eine Besonderheit in der Welt der Whiskeys bildet der Single Pot Still. Diese Whisky-Art entstand, als England den Einfluss irischer Whiskeys eindämmen wollte und gemälzte Gerste besteuerte. Um die Steuerlasst zu senken, brannten irische Destillerien mit einem hohen Anteil ungemälzter Gerste. Dabei war das Herstellungsverfahren jedoch identisch mit dem des irischen Malt Whiskeys.

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Infografik: Tullamore Dew wird am meisten getrunken. Infografikquelle: Mein-Deal.com

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