mein-deal.com - Deine Schnäppchen-Community
miss-deal.com - Deals für Frauen

Tag Archives: Ratgeber

24
Jun
2016

Navigationsgeräte kaufen – Der große Schnäppchen-Guide

1

Das beste Navi zu finden ist nicht leicht – der Markt ist förmlich überflutet von Angeboten. Auf den ersten Blick scheinen alle das Gleiche zu können: Den Besitzer ans gewünschte Ziel bringen. Doch was passiert, wenn es Umleitungen, Stau oder Straßenänderungen gibt? Funktionieren die Navis nur in Deutschland oder auch in anderen Ländern? Viele Navigationsgeräte zeigen genau da ihre Stärken und Schwächen. Zu den Saugnapf-Varianten für die Windschutzscheibe bieten viele Hersteller in der Zwischenzeit auch Versionen für den festen Einbau in das Fahrzeug an – doch können diese mit den mobilen Versionen mithalten?

Navigationssystem Navigationsgeräte kaufen – Der große Schnäppchen Guide

Bild: In der Zwischenzeit gehört ein Navigationssystem im Auto zu den must-haves. Bildquelle: Andrey_Popov – 282617951 / Shutterstock.com

Wir vergleichen in diesem Schnäppchen-Guide Navigationsgeräte von TomTom, Garmin, Becker und anderen führenden Herstellern und erklären, was man beim Kauf eines neuen Navis beachten muss und wo man die besten Angebote findet.

TOP-Navigationsgeräte für jeden Geldbeutel

Navigationsgeräte kaufen für 200 bis 300 Euro

Model Garmin DriveSmart 60 LMT-D EU Garmin Drive 60 LMT EU
Preis 290 200
Bildgrößein Zoll 6 6
Kartenmaterial Europa(45 Länder) Europa(45 Länder)
Kostenloses Kartenupdate täglich (lebenslang) 4 pro Jahr (lebenslang)
Blitzerwarner ja nein

Navigationsgeräte kaufen für 200 bis 150 Euro

Model TomTom START 60 Europe Garmin Drive 50 LMT CE
Preis 180 170
Bildgrößein Zoll 6 5
Kartenmaterial Europa(45 Länder) Europa(22 Länder)
Kostenloses Kartenupdate täglich (lebenslang) täglich (lebenslang)
Blitzerwarner ja ja

Navigationsgeräte kaufen für 150 bis 100 Euro

Model Becker active 5 LMU TomTom START 50 Europe
Preis 150 140
Bildgrößein Zoll 5 5
Kartenmaterial Europa(47 Länder) Europa(45 Länder)
Kostenloses Kartenupdate 3 pro Jahr (lebenslang) täglich (lebenslang)
Blitzerwarner nein ja

Braucht man ein Navigationsgerät wirklich?

Um es kurz zu machen: Ja. Während vor einigen Jahren das Fahren in ein unbekanntes Gebiet mit langer Planung, dem Einstudieren mehrerer Karten sowie der Organisation eines Co-Piloten verbunden war, reichen heute ein paar Klicks und man wird schnell und sicher an sein Ziel geführt.

Pflegt man die aktuellsten Updates an Kartenmaterial regelmäßig ein, ist man immer auf der sicheren Seite und richtigen Route. Dazu kommen Echtzeit-Informationen, die das Gerät liefert, die ein Beifahrer im seltensten Fall so schnell und exakt berechnen kann. Zu diesen Informationen gehören:

  • Ankunftszeit: Der Mini Computer berechnet anhand der Strecke zwischen Start und Ziel und der aktuellen Bedingungen unterwegs die Ankunftszeit und zeigt diese an. So kann man auf dem Display ablesen, wann man ankommt und entsprechende Stopps oder Routen planen. Gerade für Leute, die am Zielort einen Termin wahrnehmen möchten, ist diese Funktion essenziell.
  • Restliche Strecke in Kilometern: Durch die Anzeige der noch zu fahrenden Strecke kann der Fahrer den restlichen Treibstoff einteilen und eventuell rechtzeitig nachtanken. Mit den sogenannten POIs (points of interest) kann zum Beispiel eine Tankstelle auf der Karte eingesehen und angefahren werden.
  • Live-Services: Manche Geräte bieten eine sogenannte Live-Funktion an, die in Echtzeit Staumeldungen und Straßensperrungen auf der Route abgleicht und bei der Planung berücksichtigt, indem sie eine Änderung des Fahrtweges vorschlägt. Somit spart man sich die Verzögerung, die durch einen Stau entstehen kann, und das lästige Stop-and-Go-Fahren.
  • Aktuelle Geschwindigkeit: Auto-Tachos arbeiten in der Regel mechanisch und zeigen aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen ein paar Kilometer mehr an, als tatsächlich gefahren wird. Die Geschwindigkeit, die das System anzeigt, wird jedoch durch das GPS-Modul ermittelt und ist somit deutlich präziser.
  • Geschwindigkeits-Begrenzungen: Gerade in unbekannten Gebieten übersieht man gerne mal ein Schild oder ist sich unsicher, wie schnell man eigentlich fahren darf. Die örtlichen Begrenzungen sind in aktuellen Karten eingespeichert, damit das Navigationssystem die Zeit berechnen kann. Während der Fahrt wird dann das entsprechende Schild angezeigt und man kann das Navi so einstellen, dass bei Überschreitung ein Signalton ertönt!

Über diese Standard-Funktionen bieten moderne Systeme eine Menge weiterer Funktionen an, die abhängig vom jeweiligen Modell oder Hersteller verfügbar sind. So warten Navigationsgeräte von TomTom zum Beispiel mit Zusatz-Funktionen auf, die im TomTom-Online-Store heruntergeladen und installiert werden können. Zu diesen Funktionen gehören unter anderem der sehr beliebte Blitzerwarner, der rechtzeitig vor einer Geschwindigkeits-Kontrolle warnt, erweiterte Bluetooth-Freisprechfunktionen oder diverse Stimmen für die Ansagen des Gerätes. Auch verschiedene Themes und Skins für das Display sind in der Regel im Internet zu finden, sodass das Farbschema der Anzeige nach den eigenen Vorlieben oder dem Farbschema des eigenen Autos gestaltet werden kann. Auch erweitertes Kartenmaterial für Länder außerhalb Deutschlands und Europa gibt es oft als zusätzlichen Download – die guten, alten Papier-Karten von Falk sind so nicht mehr nötig.

Die verschiedenen Navigations-Systeme im Überblick

Einbau Navi Navigationsgeräte kaufen – Der große Schnäppchen Guide

Bild: Einbau-Navis gehören zu den edelsten und komfortabelsten Arten, ein Navigationssystem im Auto zu installieren. Bildquelle: Kaspars Grinvalds – 216455029 / Shutterstock.com

Schon seit einigen Jahren haben die Autohersteller auf die immense Nachfrage nach GPS-basierten Navigations-Systemen reagiert und bieten für nahezu jedes Modell auch sogenannte Einbau-Navis an – ob es sich nun um einen Renault Twingo oder einem BMW 7er handelt. Für Fahrzeuge ohne serienmäßig eingebautes Navi gibt es entweder sogenannte Nachrüst-Systeme, die meistens das Design des Innenraumes weiterführen und das Serien-Autoradio vollständig ersetzen, und natürlich die bekannten mobilen Navis sowie Navigations-Apps für Smartphones. Wir haben die unterschiedlichen Systeme miteinander verglichen.

Werksseitig eingebaute Navis in Autos

Für Hersteller wie Mercedes-Benz und BMW gehört ein Navi für die größeren Modelle längst zur Serienausstattung, aber auch Hersteller von kostengünstigeren Fahrzeugen bieten entsprechende Sonder-Optionen an. Der große Vorteil bei werksseitig eingebauten Systemen sind die optimierte Sichtbarkeit des Gerätes sowie das ausgezeichnete Zusammenspiel mit den restlichen Funktionen im Auto. Man muss keine Kabel über das Armaturenbrett ziehen oder lästige Geräte an die Scheibe kleben. Dazu kommt, dass der Support in Form von Updates und neuen Karten meist kostenlos oder sehr günstig über den Auto-Hersteller in Anspruch zu nehmen ist.

Der Haken bei dieser Form des Navigationssystems ist der hohe Aufpreis: Beim aktuellen 2016er VW Golf VII zum Beispiel verlangt Volkswagen satte 3.500 € für das 9,5 Zoll Touch-Gerät! Beim aktuellen Polo sind das nur etwa 900 €, dafür weist dieses Navi aber auch nur 6,5 Zoll auf.

Vergleicht man diese Preise mit denen eines mobilen Navis, kann man für dasselbe Geld auch das High-End-Navi von TomTom oder Becker kaufen.

Unser Spartipp: Bei Gebrauchtfahrzeugen relativiert sich oft der Preis der Sonderausstattung, sodass es sich lohnt, einen Wagen mit integriertem Navigationssystem zu kaufen.

Nachrüst-Systeme für Autos

Bei den Nachrüst-Systemen handelt es sich um sogenannte Aftermarket-Parts für Autos ohne Navigation. Optisch sind die Geräte meistens so nah am Original orientiert, dass es kaum auffällt, dass es sich um ein Nachrüst-Produkt handelt. Bei der von 2005 bis 2013 gebauten 3er-Reihe E90 von BMW haben die von Werk aus mit einem Navi ausgestatteten Modelle ein anderes Armaturen-Brett mit integriertem Display.

Um nicht das halbe Cockpit zerlegen zu müssen, haben Hersteller Navtech-Systeme entwickelt, die den vorhandenen Raum in der Mittelkonsole entsprechend nutzen. Einmal eingebaut, übernimmt das Gerät dann nicht nur die Navigation, sondern auch die Aufgaben des Serien-HiFi-Systems.

Unser Spartipp: Wer mit dem Gedanken, ein Navi fest in sein Auto einzubauen, liebäugelt, sollte zu dieser Lösung greifen: Am Beispiel des BMW 3ers E90 kostet die Nachrüstung des originalen Gerätes über 2.000 € – ohne Erläuterung der neuen Komponenten! Die Lösung von Navtech dagegen schlägt mit 499,99 € auf eBay.de zu Buche, der Einbau beim Profi maximal 50€! Das ist eine Ersparnis von über 1.500€!

Mobile Navigations-Systeme

Die aktuell beliebteste Art und Weise der Navigation im Auto ist das sogenannte mobile System. Hierbei handelt es sich um einen kompakten Navigations-Computer, der mittels eines Saugnapfes an der Windschutzscheibe oder durch einen Clip an die Lüftungs-Öffnungen des Wagens befestigt wird. Mit Strom gespeist wird das kleine Gerät über die standardisierte 12V-Strombuchse, die weltweit in allen Fahrzeugen verbaut ist.

Der Vorteil solcher Systeme ist die Unabhängigkeit gegenüber dem Fahrzeug, in dem sie verwendet werden. Das bedeutet für den Nutzer, dass er ein Navi für mehrere Fahrzeuge nutzen oder sogar mit in den Urlaub nehmen kann – mit dem entsprechenden Karten dann auch außerhalb von Europa.

Viele Navis dieser Art bieten bis auf das zusätzliche Karten-Material auch eine Menge Apps und Software an, mit denen mehr als Navigation möglich wird: So können Geräte von TomTom zum Beispiel auch Videos wiedergeben oder eine Diashow anzeigen – das hängt jedoch stark von der gebotenen Hardware ab. Einige Geräte haben einen derartig starken Akku, dass man sie sogar auf dem Fahrrad verwenden kann.

Die Bandbreite an verfügbaren Geräten ist immens, ein amtlicher Vergleich und eventueller Test ist da unabdingbar.

Unsere Empfehlung: Rezensionen auf Amazon geben oft ein ziemlich gutes Bild des entsprechenden Produkts ab – es lohnt sich, etwas darin zu stöbern und auf diese Weise manchen Euro zu sparen!

Navigations-Apps für Smartphones

Die günstigste Methode der mobilen Navigation ist der Download spezieller Apps zur Navigation mit dem Smartphone. Viele dieser Apps sind sogar gratis verfügbar! Der Funktionsumfang ist jedoch oft beschränkt und nur mit weiteren Kosten verbunden.

So muss ein Handy, das gerade navigiert, bei den meisten Apps durchgehend mit dem Internet verbunden sein, wodurch es entsprechend großes Datenvolumen verbraucht. Dazu kommt, dass man schnell aufgeschmissen sein kann, wenn man sich in einem Gebiet aufhält, in dem das Telefon keinen Empfang hat und dadurch auch kein mobiles Internet verfügbar ist.

Auf dem Apple iPhone gibt es werksseitig die App „Karten“ vorinstalliert, Android-Smartphones können dagegen mit „Google Maps“ glänzen – beide Apps sind gratis und werden international mit kostenlosen Updates versorgt, so dass sie momentan die günstigste Methode sind, ein preiswertes Navi zu besitzen. Auch für Smartphones mit Windows gibt es ähnliche Apps, die in ihrer Umsetzung jedoch nicht ganz mit denen für Android und iOS mithalten können.

Lustiges Extra: Mit manchen Apps kann man seine Route oder seinen aktuellen Standort direkt auf Facebook posten oder RSS News sowie Meldungen aus Twitter anzeigen!

Darauf kommt es beim Kauf eines Navis an

Navi Navigationsgeräte kaufen – Der große Schnäppchen Guide

Bild: Das beste Navi zu finden ist nicht schwer, man sollte jedoch gründlich recherchieren und vergleichen. Bildquelle: Lucky Business – 113749420 / Shutterstock.com

Das beste Navi“ gibt es nicht. Die Anforderungen der einzelnen User variieren viel zu stark, um sich in einem Test festlegen zu können: Während dem einen Karten für Deutschland für die meisten Zwecke völlig ausreichen, möchte manch anderer möglichst viele Funktionen in einem Gerät haben. Wir haben sämtliche Funktionen getestet und eine Übersicht mit den sinnvollsten Optionen erstellt:

Must-have: Der Stauwarner

Die sinnvollste Funktion, die ein Navi haben muss, ist ohne Zweifel der Stauwarner. Um lästigen Stau auf der Strecke zu vermeiden und trotzdem noch rechtzeitig seine Destination zu erreichen, fragen die meisten Navis während der Fahrt Staumeldungen ab und aktualisieren die Route entsprechend. Dieser Service ist jedoch bei weitem nicht immer gratis: Zwar liefert der kostenlose Verkehrsdienst TMC (Traffic Message Channel) durchgehend aktuelle Meldungen, diese sind jedoch aufgrund ihrer UKW-Übertragung und der 15-minütigen Aktualisierung nicht immer ganz exakt und aktuell. Besser sind da der kostenpflichtige Live-Service TMCpro oder die Alternativen der einzelnen Hersteller:

  • Garmin Live Traffic
  • Navteq Traffic
  • TomTom Live Traffic
  • Inrix XD-Traffic

Immer auf der richtigen Spur: Der Fahrspurassistent

Nicht zu verwechseln mit dem Fahrspur-Assistenten, den Fahrzeughersteller in ihren Fahrzeugen anbieten, ist der Assistent bei den Navis: Bei einer Ausfahrt auf der Autobahn zeigt dieser exakt an, in welche Fahrspur man sich einordnen soll und das passende Schild dazu, um sich entsprechend richtig orientieren zu können.

Besonders an großen deutschen Autobahn-Kreuzen ist diese Funktion von Vorteil, da sie die Wahrscheinlichkeit, sich trotz Navigation zu verfahren, stark einschränkt. Um diese Funktion richtig nutzen zu können, sollte man darauf achten, dass das Navi ein entsprechend gut ablesbares Display mit gutem Kontrast besitzt. Umso länger man braucht, um die Informationen auf dem kleinen Monitor zu lesen, desto mehr ist man vom tatsächlichen Verkehrsgeschehen abgelenkt!

Alles im Blick: POIs

POI oder auch „Points of Interest“ zeigen auf der Karte vorinstallierte Orte wie Tankstellen, Restaurants, Parkplätze, Toiletten oder Krankenhäuser an. So kann man während der Fahrt erkennen, was sich um einen herum befindet und gegebenenfalls bei Bedarf anfahren.

Sinnvolles Extra: Oft lassen sich auch eigene POIs definieren – etwa spezielle Erdgastankstellen für Autos mit Erdgasbetrieb, die häufig nicht zum Standardrepertoire gehören.

Immer verbunden: Bluetooth-Freisprech-Funktionen

Die meisten Geräte lassen sich per Bluetooth mit dem Smartphone oder Handy verbinden, sodass man kabellos telefonieren kann während des Fahrens. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • Keine lästigen Kabel, die einen beim Fahren behindern
  • Volle Konzentration auf das Fahren und so mehr Sicherheit im Straßenverkehr
  • Keine zusätzliche Freisprechanlage vonnöten

Die Sprachausgabe erfolgt dann über den eingebauten Lautsprecher des Navigations-Systems. Man sollte jedoch darauf achten, dass das eigene Handy oder Smartphone über eine entsprechende Anbindung verfügt, damit auch alles reibungslos funktionieren kann. Bei unseren Tests mit Geräten von TomTom und Garmin hat die Verbindung sowohl mit einem iPhone als auch mit einem Android-Gerät von Samsung gut funktioniert. Beide boten eine ausgezeichnete Wiedergabe und Sprachqualität!

Der Umwelt zuliebe: Spritspar-Optionen

Bei der Auswahl der gewünschten Route bieten die meisten Navigationsgeräte folgende Optionen an:

  • Schnellste Route: Anhand der momentanen Verkehrssituation berechnet das System die Route, die am schnellsten ist. Hierbei wird oft über Landstraßen-Teile abgekürzt oder es werden Umwege über die Autobahn gefahren, um möglichst schnell (und legal) an das Ziel zu gelangen. Die meisten Nutzer haben diese Einstellung als Favorit gespeichert.
  • Kürzeste Route: Unabhängig von der gebrauchten Zeit wird hier stets die kürzeste Route gewählt. Sinnvoll ist diese Option, wenn man mit einem Mietwagen unterwegs ist, dessen Laufleistung begrenzt ist, oder man mit einem schwer beladenen Auto fährt.
  • Öko-Route: Die Öko-Route optimiert der Computer so, dass der Wagen eine möglichst lange Strecke mit gleichmäßigem Tempo fahren kann. So wird zum Beispiel viel über Autobahn und Landstraße navigiert. Oft handelt es sich bei dieser Variante um die längste Route, die sich in der Regel aber spätestens an der Tankstelle wieder bezahlt macht.

Unsere Tipps: Legt man viel Wert auf diese Funktion, sollte man bei der Auswahl des richtigen Navis darauf achten, dass man eingeben kann, mit was für einer Art Fahrzeug man unterwegs ist!

Funktionen, auf die man verzichten kann

Die einzelnen Hersteller versuchen natürlich, immer etwas mehr zu bieten als die Konkurrenz – was nicht immer in sinnvollen Features endet. So haben einige Geräte einen eingebauten DVB-T-Receiver, mit dem man unterwegs fernsehen kann. Einerseits lenkt das vom Fahren an sich ab und kann für alle Insassen lebensgefährlich werden, andererseits macht es auch im Stehen keinen Spaß, auf dem kleinen Display fernzusehen. Möchte man im Stand Filme schauen, gibt es immer noch Smartphones – der Aufpreis für Funktionen dieser Art rechnet sich einfach nicht!

Ähnlich verhält es sich auch mit eingebauten MP3-Playern. Der eingebaute Lautsprecher ist zwar bestens zur Sprachwiedergabe wie Anweisungen zur Fahrt oder Telefonaten geeignet, versagt bei Musik jedoch kläglich.

Unser Tipp: Möchte man den MP3-Player des Navis nutzen, empfehlen wir einen Bluetooth-FM-Transmitter, mit dem man die Musik wenigstens über die richtige Lautsprecheranlage des Wagens hören kann.

Immer richtig unterwegs

typisches Navigationssystem Navigationsgeräte kaufen – Der große Schnäppchen Guide

Bild: Portable Navis sind in der Zwischenzeit in nahezu jedem Auto zu finden! Bildquelle: Pung – 209307634 / Shutterstock.com

Becker, Navigon, TomTom oder Garmin – die Auswahl an Herstellern und Technik-Philosophien ist riesig. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie führen alle ans Ziel – wichtig ist jedoch, wie sie das tun. Der Funktions-Umfang der meisten Geräte ist groß, aber nicht immer sinnvoll gestaltet.

Beim Kauf sollte man sich im Klaren sein, für welchen Zweck man das Navi benötigt und wieviel es kosten soll. Ist man zum Beispiel öfters mit dem PKW im Ausland unterwegs, sollte man zu einem Paket mit dem entsprechend benötigten Kartenmaterial greifen. Ist man meistens nur in einer Stadt unterwegs, kann man auf die Staumelder-Funktion verzichten.

Gute Angebote gibt es durchaus – unser Tipp: Media Markt, Saturn und Amazon sind die besten Anlaufstellen.

Navigationsgeräte Übersicht Navigationsgeräte kaufen – Der große Schnäppchen Guide

Infografik: Der durchschnittliche Preis eines Navigationsgerätes liegt bei 162 Euro. Bildquelle: mein-deal.com

Bildquellen:

  • Andrey_Popov – 282617951 / Shutterstock.com
  • Kaspars Grinvalds – 216455029 / Shutterstock.com
  • Lucky Business – 113749420 / Shutterstock.com
  • Pung – 209307634 / Shutterstock.com
Zum Angebot
16
Jun
2016

Taucherausrüstung kaufen – Der große Schnäppchen-Guide!

1

Sommer, Sonne, Strand und Schnorcheln – für die meisten Urlauber gehören diese vier Dinge einfach zusammen. Die Unterwasser-Welt gehört zu den Traumwelten, die wir Deutschen im Laufe des Jahres meist sehr selten zu Gesicht bekommen – mit der richtigen Tauchausrüstung kann man diese Welt aber für sich entdecken, zumindest in Küstennähe. Bei diesen gibt es jedoch immense Unterschiede in Preis, Leistung und Funktion.

Ratgeber Taucherausrüstung Taucherausrüstung kaufen – Der große Schnäppchen Guide!

Bild: Den Umgang mit einem Schnorchel-Set hat jeder schnell gelernt. Bildquelle: Viktor Gladkov – 410937721 / Shutterstock.com

 

Was es beim Kauf von Schnorchel-Sets, Taucheranzügen und Tauchcomputern alles zu beachten gibt, wo es die besten Preise zu finden gibt und welches Zubehör sich wirklich zu kaufen lohnt, erklären wir unserem großen Schnäppchen-Guide!

Eintauchen in die Unterwasser-Welt für jedermann

Schnorcheln ist leicht – auch Kinder lernen das richtige Atmen und Schwimmen entlang der Meeresoberfläche schnell und haben große Freude daran, die sonst verborgene und weit entfernte Unterwasser-Welt zu erkunden. Ob hier nun Fische oder Muscheln zu entdecken sind, kleine Tintenfische oder Quallen, im Meer leben einige Tiere und Organismen, die faszinierend anzusehen sind. In der Regel braucht man nicht mehr als eine Taucherbrille mit passendem Schnorchel und, falls es zu kühl sein sollte, einen entsprechenden Taucheranzug. Profis nehmen sich sogar einen Tauchcomputer zur Hilfe – damit lassen sich exakt die Wassertemperatur, die Tiefe und vieles mehr bestimmen.

TOP 3 Schnäppchen-Deals

Schnorchel-Set

Unsere Empfehlung für ein wirklich gutes und günstiges Schnorchel-Set ist das Mares-Schnorchelset „Miami“ für 39€ statt 69€ auf ts-heinemann.de (Stand Juni 2016). Die Ersparnis beträgt satte 43,48%! Mares gehört zu den führenden Herstellern für Wassersport-Ausrüstung, da macht man im Normalfall nichts falsch!

Neopren-Anzug

Der günstigste Neopren-Anzug für wärmere Gewässer und Surfer ist aktuell der Tribord DG500 für Herren, der für 64,99€ auf decathlon.de angeboten wird. Hierbei handelt es sich um ein Overall-Modell, das es in allen Größen zu haben gibt. Bei Bestellung sollte man die 3,95€ Versand-Kosten mitberechnen.

Tauch-Computer

Der beste Artikel der Tauch-Computer bei ausgezeichneter Qualität ist der Suunto Zoop Tauchcomputer in Orange für 149€ auf tauchshop-online.de. Suunto ist ein finnischer Hersteller, der im Bereich Taucher-Computer und Outdoor-GPS-Computer seit Jahren Marktführer ist.

Ab ins Meer – Schnorchel-Sets

Schnorcheln Taucherausrüstung kaufen – Der große Schnäppchen Guide!

Bild: Den Umgang mit einem Schnorchel-Set hat jeder schnell gelernt. Bildquelle: Viktor Gladkov – 410937721 / Shutterstock.com

 

Der schnellste und simpelste Weg, unter das Meer zu schauen, ist das Schnorcheln. Der Schnorchel ist nichts weiter als ein Rohr mit einem passenden Mundstück, mit dem man auch unter der Meeresoberfläche durch den Mund atmen kann, ohne den Kopf aus dem Wasser zu heben. Anfänger haben oft Schwierigkeiten mit der Atmung durch den Mund: Atmet man intuitiv durch die Nase, entsteht beim Einatmen ein Vakuum, sodass die Augen schmerzen. Atmet man durch die Nase aus, beschlägt die Taucherbrille von innen oder löst sich ganz.

Profi-Equipment kann man auch einzeln erwerben, also Tauchermaske und Schnorchel als einzelne Produkte, dabei sollte man jedoch beachten, beides von einem Hersteller zu erwerben, sodass die beiden Komponenten auch miteinander harmonieren. Prinzipiell muss man dabei jedoch nur auf die Befestigungs-Art des Schnorchels achten.

Unsere Empfehlung: Sogenannte Schnorchel-Sets bieten beides in einem meist günstigeren Set. Der Vorteil hierbei ist natürlich primär der Preis-Vorteil, des Weiteren haben solche Sets aber gerne eine bestimmte Befestigungs-Vorrichtung für den Schnorchel mit an Bord, sodass dieser stabil am Band der Taucherbrille verbleibt und sich auch beim Tauchen nicht löst!

Welches ist das beste Schnorchel-Set?

Eine große Auswahl an Varianten gibt es nicht, Unterschiede sind lediglich im Umfang des Sets und der Art der Taucherbrille auszumachen. Hierbei haben die meisten ihre eigenen Präferenzen, die Vor- und Nachteile sind marginal. Bei den Taucherbrillen unterscheidet man generell zwei Typen:

  • Taucherbrillen mit zwei getrennten Gläsern: Der größte Nachteil dieser Art von Taucherbrille ist, dass die zwei Gläser unterschiedlich beschlagen und nicht über den durch die Nase erzeugten Über- bzw. Unterdruck reguliert werden können. Den größten Vorteil haben hier Brillenträger – die zwei Gläser lassen sich oft auch mit Sehstärke bestellen.
  • Taucherbrillen mit einem durchgehenden Glas: Profis lassen immer ein wenig Feuchtigkeit im Glas, um es unter Wasser dann mit einer kleinen Kopfbewegung vom Beschlag befreien zu können. Auch den entstehenden Druck kann man mithilfe der Nase regulieren und so an den Wasserdruck sowie das Wohlbefinden anpassen.

Am häufigsten finden sich sogenannte Komplett-Sets auf dem Markt: Darunter versteht man die Kombination zwischen Tauchermaske, Schnorchel und Schwimmflossen. Hierbei sollte man die Größe der Flossen genauer betrachten: Zu große Schwimmflossen lösen sich schnell vom Fuß, zu kleine engen dagegen zu stark ein und erschweren das Schwimmen! Des Weiteren haben zu kleine Flossen den Nachteil, dass nach dem Tragen Schmerzen aufkommen können – deshalb sollte man sie einige Minuten, bevor man aus dem Wasser geht, abnehmen und ohne Flossen weiterschwimmen, um die Zirkulation des Bluts im Fuß wieder anzukurbeln.

Unsere Kaufempfehlungen für Schnorchel-Sets

Die Vielfalt an Modellen und Variationen bleibt bei Schnorchel-Sets übersichtlich und günstig – ab etwa 35€ wird man fündig. Einsteigern empfehlen wir ein Komplett-Set mit Maske, Schnorchel und Flossen. Damit kann man das Schnorcheln und Tauchen in aller Ruhe ausprobieren und anschließend selbst entscheiden, ob man Spaß daran hat und gerne mehr machen in diese Richtung unternehmen möchte. Außerdem ist man als Laie schnell überfordert mit der Wahl, deshalb folgend ein paar nützliche Ratschläge und Tipps, was es zu beachten gilt bei Schnorchel-Sets:

Taucherbrille: Das wichtigste Element eines Sets zum Schnorcheln ist die Taucherbrille oder Tauchermaske. Die meisten allzu billigen Ausführungen sind aus weichem Kunststoff oder Gummi gefertigt, was sich durch einen besonders strengen Geruch, der auch nach wochenlanger Nutzung nicht verschwindet, bemerkbar macht. Außerdem neigen solche Brillen oft zu Rissen und Wasserdurchlässigkeit. Die deutlich bessere Variante ist die Brille aus Silikon – diese bietet eine bessere Hautverträglichkeit und Wasserundurchlässigkeit.

Die meist verwendeten Gläser der Brillen sind:

  • Plexiglas: Die billigste Glas-Variante für Taucherbrillen ist das Plexiglas. Für den Amateur-Taucher oder -Schnorchler, der lediglich einen Blick unter die Wasseroberfläche werfen möchte, reicht dieses Glas völlig aus. Bei zu großen Temperatur-Unterschieden zwischen Grund und Oberfläche kann es jedoch zu beschlagenen Gläsern kommen. Dazu kommt, dass Plexiglas-Gläser gerne zerkratzen, was bei Sandstränden und Salzwasser von Nachteil sein kann.
  • Temperglas: Temperglas gehört zu den hochwertigen Gläsern und ist mit einer speziellen Beschichtung versehen, sodass es nicht beschlägt. Bei richtiger Pflege ist Temperglas resistent gegen Kratzer – unser Tipp!
  • Verbundglas: Die hochwertigste Variante ist das Verbundglas – es ist kratzresistent, beschlägt nicht und hält am meisten aus, hat jedoch seinen Preis. Verbundglas wird daher gern von Profis benutzt.

Verbund- und Temperglas können auch zum richtigen Tauchen benutzt werden – womit man flexibler bleibt.

Schnorchel: Billige Schnorchel sind, ähnlich wie Taucherbrillen, aus minderwertigem Gummi oder Kunststoff gefertigt. Das Material des Rohres ist weniger wichtig – das Mundstück sollte jedoch aus hautfreundlichem Silikon bestehen. Dadurch wird es haltbarer und sorgt für weniger Hautirritationen.

Achtung! Die Länge des Rohres sollte maximal 34cm betragen, da sonst eine sogenannte Pendelatmung die Folge sein kann. Dabei bleibt die ausgeatmete Luft im Schnorchel-Rohr stecken und wird erneut eingeatmet, was zu Sauerstoffmangel mit fatalen Folgen wie Ohnmacht führen kann.

Günstige Schnorchel-Sets gibt es ab etwa 35€ zu erstehen!

Schwimmflossen: Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Flossen:

  • Offene Modelle: Diese Flossen umfassen nur den vorderen Teil des Fußes und werden lediglich durch ein Band an der Ferse festgehalten. Offene Modelle gibt es meist in einer Einheitsgröße. Für Gelegenheits-Schwimmer, die den Komfort von Schwimmflossen mögen, eignen sich solch Modelle ausgezeichnet, möchte man jedoch schneller schwimmen, sollte man lieber zu geschlossenen Modellen greifen.
  • Geschlossene Modelle: Geschlossene Modelle umfassen den ganzen Fuß und schmiegen sich eng an, sodass ein natürliches Trage-Gefühl entsteht, wodurch das Feedback beim Schwimmen intensiviert wird. Ebenso ermöglichen geschlossene Modelle ein schnelleres Vorankommen. Bedenken sollte man beim Kauf, dass die Flossen unter Wasser erst angezogen werden und zu 100% sitzen müssen, um im Nachhinein keine Schmerzen zu verspüren.

Sehr wichtig: Die Reinigung der Ausrüstung

Das Meer ist voller lebender Organismen, von denen nur manche sichtbar sind. In Verbindung mit dem hohen Salzgehalt des Meerwassers können bei vernachlässigter Reinigung Spuren entstehen, die das Material beschädigen. Um möglichst lange etwas von seiner Ausrüstung zu haben, sollte man sie nach jeder Nutzung mit Leitungswasser abwaschen und regelmäßig pflegen.

Das Mundstück des Schnorchels und die Ränder der Taucherbrille sollten immer mal wieder mit etwas Fett eingeschmiert werden, sodass sie geschmeidig bleiben und keine Risse entstehen. Oft sieht man die kleinen, feinen Risse mit bloßem Auge kaum, sie machen sich jedoch durch Wassereintritt beim Tauchen bemerkbar. Auch die Flossen sollten regelmäßig gereinigt und mit etwas Fett versehen werden. Bei der Lagerung des Equipments empfehlen wir eine liegende Position, um Verformungen vorzubeugen.

Zu kalt gibt es nicht – Neopren-Anzüge

Neopren Anzug Taucherausrüstung kaufen – Der große Schnäppchen Guide!

Bild: Nicht nur zum Tauchen und Schnorcheln eine gute Option – der Neopren-Anzug. Bildquelle: nata-lunata – 265246022 / Shutterstock.com

 

Auch wenn das Wasser schön warm ist, kühlt man in der Regel recht schnell ab, besonders wenn man sich sportlich betätigt und plötzlich im Wasser wieder ruht. Grund dafür ist die Temperatur-Leitfähigkeit des Wassers. Abhilfe schafft ein sogenannter Taucher- oder Neopren-Anzug.

Indem Wasser zwischen Tauchanzug und Körper gleitet, kann sich dieses Erwärmen, ohne abzufließen, sodass der Körper nicht abkühlt. So kann man bedenkenlos schnorcheln, tauchen, surfen oder windsurfen gehen. Gerade in der Nierengegend ist ein Taucheranzug essentiell und kann vor Erkrankungen und Erkältungen schützen.

Die Auswahl an Anzügen ist immens. Hier die wichtigsten Typen im Überblick:

  • Shorty: Die beliebtesten Tauchanzüge sind die sogenannten Shortys. Charakteristisch für die Einteiler sind die kurzen Ärmel und Beine. Einer dieser Art ist besonders für Aktivitäten, bei denen man sich nicht durchgehend im Wasser befindet und sich viel bewegt, ideal. Gerade Surfer sieht man ganz oft in Shortys spazieren.
  • Overall: Die Overall-Variante ist ein Einteiler mit langen Ärmeln und Beinen. Zwar eignen sie sich ebenso wie die Shortys auch für Surfer, sind jedoch vor allem bei Tauchern extrem beliebt. Bis auf die Hände und Füße sowie den Kopf ist der gesamte Körper vom Anzug verdeckt, sodass man kaum frieren kann. Taucher bevorzugen vor allem komplette Ausführungen mit Taschen und Einschüben sowie Elemente zum Anbringen von Gurten, Tauchcomputer und Werkzeug.
  •  Zweiteiler: Hierbei handelt es sich entweder um einen Shorty oder einen Overall, der jedoch in zwei Teile geteilt ist. So können auch Menschen ohne Durchschnittsfigur das richtige Taucher-Outfit finden, indem sie beide Elemente intelligent kombinieren. Für besondere Zwecke lässt sich aber auch ein Shorty-Oberteil mit langen Hosenbeinen kombinieren oder umgekehrt.

Kaufkriterien: So findet man den besten Taucheranzug

Größe: Unabhängig davon, ob es sich um einen Overall, Shorty oder Zweiteiler handelt, sollte man primär auf die Größe achten. Da der dieser im Normalfall hauteng getragen wird, damit er seiner Funktion auch gerecht wird, sollte er zu 100 Prozent sitzen. Zu kleine Anzüge werden sehr schnell unbequem und schränken die Bewegung ein, dabei verlieren sie auch durch den hohen Druck an wichtigen Regulierungsfunktionen. Zu große Modelle dagegen saugen sich schnell auf und werden schwer, was wiederum den Tragekomfort einschränkt.

Materialstärke: Entsprechend der Nutzung ist bei einem Neopren-Anzug die Stärke zu wählen. Beim Surfen schützt dieser primär vor kühlem Wind und dem Temperatur-Unterschied zwischen Meerwasser und Außenluft. Beim Tauchen dagegen schützt das Neopren den Körper vor Wärmeverlust.

Wassertemperatur Tauchen Surfen
5°C – 12°C ab 0,7cm 0,3cm – 0,4cm
12°C – 17°C 0,6cm – 0,7cm 0,2cm – 0,3cm
17°C – 20°C 0,5cm 0,5cm – 0,7cm

Pflege eines Neopren-Anzuges

Um möglichst lange Freude an seinem Neopren-Taucheranzug zu haben, sollte man ihn regelmäßig pflegen. Durch das Vollsaugen mit Meerwasser gelangt auch eine Menge Schmutz (oft nicht sichtbar!) und Salz in den Anzug. In der Regel sollte man seine Ausrüstung nach jeder Nutzung mit sauberem Leitungswasser abspülen, sodass der grobe Dreck entfernt wird. Alle zehn Nutzungen sollte man sich jedoch die Mühe machen, diesen mit Waschmittel zu behandeln.

Vorsicht! Neoprenist sehr empfindlich, wenn man es mit spitzen Gegenständen berührt. Deshalb sollte man den diesen ausschließlich von Hand waschen und nur sehr feines Waschpulver nehmen, um ihn nicht zu beschädigen.

Alle Infos in der Hand – Tauch-Computer

Tauch Computer Taucherausrüstung kaufen – Der große Schnäppchen Guide!

Bild: Mit einem Tauch-Computer hat man alle wichtigen Informationen stets zur Hand! Bildquelle: Soren Egeberg Photography – 139240076 / Shutterstock.com

 

Das Schnorcheln ist ein sehr guter Einstieg in die Welt des Tauchens. Viele Urlauber finden die Unterwasserwelt derartig faszinierend, dass sie sich dazu entschließen, das Hobby zu intensivieren, indem sie regelmäßig mit dem Tauchen anfangen oder sich exzessiver mit dem Schnorcheln beschäftigen. Sobald es professioneller wird, kommen auch immer mehr Gefahren hinzu. Um diese rechtzeitig zu erkennen und auch unter der Meeresoberfläche alles genau im Griff zu haben, bietet sich ein Tauch-Computer an. Hierbei handelt es sich um ein Gerät in Armbanduhren-Größe, das außer der Zeit noch einige Daten mehr anzeigt, unter ihnen:

  • Uhrzeit: Der Tauch-Computer sieht aus wie eine Armbanduhr und besitzt auch alle ihre typischen Funktionen.
  • Tauchzeit: Die Unterwasser-Welt ist faszinierend – um dabei nicht die Zeit zu vergessen, zeigt der kleine Computer die Zeit an, wie lange man sich schon unter Wasser befindet. Viele erkennen auch, wann man ins Wasser gesprungen ist und beginnen das Zählen automatisch.
  • Wassertemperatur: Durch die Anstrengung und Körperwärme verliert man oft das Gefühl für die Umgebungs-Temperatur, deshalb wird auch diese vom Tauch-Computer angezeigt.
  • Tiefe: Um den Aufstieg planen zu können, muss die Tiefe ermittelt werden – auch diese wird angezeigt.
  • Wasserdruck: Einige Geräte halten nur einen bestimmten Druck aus. Eine Druckanzeige zählt daher zu den wichtigsten Funktionen.
  • Aufstiegswarnung: Bei einer Aufstiegs-Geschwindigkeit von über 18m die Minute kann der Körper schwere Schäden durch zu schnell ausdehnende Gase erleiden. Der Tauchcomputer warnt, wenn dieser Wert überschritten wird und kann somit indirekt Leben retten!
  • Füllstand des Sauerstoff-Behälters: Ohne Sauerstoff kann der Mensch bekanntlich nicht überleben. Die Anzeige warnt bei kritischen Füllständen.
  • Datenerfassung während des Tauchgangs: Alle angezeigten Daten werden während eines Tauchgangs erfasst und protokolliert. Anschließend kann alles am PC ausgewertet werden – was nicht nur für Wissenschaftler interessant ist.
  • Wiederholtes Tauchen: Durch häufiges Tauchen entstehen im Körper Stickstoff-Anreicherungen. Ab einem bestimmten Wert sollte man das Tauchen unterlassen, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Der Computer berechnet die Anlagerungen und die Zeit, die der Körper braucht, um diese abzubauen und ab wann man wieder tauchen darf. Dazu sollte man jedoch den Computer bei jedem Tauchgang mitnehmen!

Man kann darunter auch die Weiterentwicklung der legendären Taucher-Uhren sehen, wie beispielsweise von der Rolex Submariner und Sea-Dweller oder der Breitling Superocean. Nach dem Tauchgang kann man in der Regel alle Daten mit dem Computer synchronisieren und auswerten. Modell-Varianten gibt es viele, die beliebteste ist die Ausführung mit Armband. Ein Tauch-Computer bietet jedoch nicht nur Vorteile:

Vorteile Nachteile
  • Sicheres Tauchen aufgrund tauchrelevanter Warnungen
  •  Alle Daten unkompliziert am Handgelenk ablesbar
  • Prozessor-gesteuerte, fehlerfreie Berechnungen
  • Datenabgleich mit dem Computer
  • Sehr leichte Konstruktion, dadurch kein unnötiger Ballast
  • Moderner Look
  • Auch als modisches Accessoire einsetzbar
  • Hoher Preis
  • Akustische Signale können beim Tauchen stören
  • Batterie vonnöten

Die Tauch-Computer-Typen im Überblick

Taucher haben immer ein sogenanntes Finimeter bei sich, durch welches der restliche Füllstand der Sauerstoff-Flasche ermittelt wird. Viele Tauch-Computer übernehmen diese Funktion – schließlich ist die Anzeige auf dem Display unter Wasser viel besser und sauberer abzulesen als auf der etwas in die Jahre gekommenen analogen Anzeige. Ebenso kann der kleine Computer rechtzeitig warnen, falls ein kritischer Füllstand erreicht wird. Den Füllstand ermittelt der Computer mithilfe eines Sensors, der direkt an der Flasche angebracht ist.

Kleine Kaufberatung: Das gilt es zu beachten

Das Wichtigste bei einem Taucher-Computer ist die Ablesbarkeit unter Wasser. Die besten und ausgeklügeltsten Funktionen bringen einem nichts, wenn man sie nicht ablesen kann. Um das zu gewährleisten, gehört ein beleuchtetes Display zu den Must-haves eines solchen Gerätes. Dabei gilt zu beachten, ob die Beleuchtung auch wirklich gut arbeitet und ausreichend Sicht auf die wichtigsten Funktionen ermöglicht.

Unabhängig davon, für welches Gerät man sich letzten Endes entscheidet – etwas Einarbeitungszeit in die Funktionsvielfalt des Tauch-Computers ist grundsätzlich aus Sicherheitsgründen vonnöten. Es gibt kaum eine schlimmere Situation, als unter Wasser zu sein und nicht zu wissen, welche Information das Gerät einem übermitteln möchte.

Hersteller wie Suunto oder Mares gehören zu den führenden Unternehmen auf diesem Sektor, haben aber auch ihren Preis. Generell sollte man bei Geräten dieser Art trotz der hohen Preise zu den besseren Produkten greifen, schließlich kann solch ein Gerät sogar über Leben und Tod entscheiden.

Meeres-Entdecker im Urlaub

Taucher Ausrüstung Taucherausrüstung kaufen – Der große Schnäppchen Guide!

Bild: Mit der richtigen Ausrüstung macht das Tauchen oder Schnorcheln erst so richtig Spaß! Bildquelle: Pazargic Liviu – 296506142 / Shutterstock.com

 

Das Eintauchen in die Unterwasser-Welt ist wie ein Ausflug in eine andere Welt: Tiere schweben, Pflanzen sehen anders aus und man kann einiges beobachten, das man an Land nicht zu Gesicht bekommt. Gerade im heißen Süden Europas, wo es in den Sommermonaten locker über 40°C im Schatten heiß ist, ist das Schnorcheln oder Tauchen eine willkommene, kühle Abwechslung.

Minderwertiges, unbrauchbares Equipment trübt oft die Freude an Unterwasser-Abenteuern, sodass man darauf achten sollte, unabhängig vom Preis von vornherein etwas Hochwertiges zu erstehen.

Denn der gute Schnäppchen-Jäger weiß: Günstig ist nicht gleich billig!

Dieser Schnäppchen-Guide bietet alle nötigen Informationen, um gute Tauch- und Schnorchel-Ausrüstung preiswert kaufen zu können.

Bildquellen:

  • haveseen – 275389025 / Shutterstock.com
  • Viktor Gladkov – 410937721 / Shutterstock.com
  • nata-lunata – 265246022 / Shutterstock.com
  • Soren Egeberg Photography – 139240076 / Shutterstock.com
  • Pazargic Liviu – 296506142 / Shutterstock.com
Zum Angebot
16
Jun
2016

Gaming Laptops kaufen – Der große Schnäppchen-Führer

1

Gaming Laptops kaufen – Der große Schnäppchen-Führer

Wer gerne Computer-Spiele spielt, kennt das Problem: Der große Tower-PC ist unhandlich und an einen Raum gebunden, der Laptop jedoch zu schwach, um ernsthaft darauf zocken zu können. Die Lösung ist ein sogenannter Gaming Laptop – dieser ist fürs Spielen optimiert und bieten eine Performance, die den großen Gaming-PCs ebenbürtig ist – jedoch in einem portablen und bequemen Gehäuse. Moderne, aktuelle Spiele laufen auf dem System ruckelfrei und machen richtig Spaß.

Auf was man beim Kauf eines Gaming Laptops im Jahr 2016 achten muss, welcher der beste Prozessor ist und wo man die günstigsten Gaming Laptop findet, erfahrt ihr in unserem Schnäppchen-Führer!

^FABA0FCD40B50B6763F6A0C947134563B95C97A89C3FFD4175^pimgpsh fullsize distr Gaming Laptops kaufen – Der große Schnäppchen Führer

Bild: Mit der richtigen Hardware macht das Games spielen wieder Spaß! Bildquelle: Kevin Scoppwer – 413682187 / Shutterstock.com

Was genau ist ein Gaming Laptop?

Um Games richtig spielen zu können, ist eine entsprechend hohe Prozessor-Leistung, sowie eine performante Grafik-Karte von Nöten. Da ein Laptop oder Notebook recht kompakt aufgebaut ist, wird die Grafik oft etwas gedrosselt oder durch ein Modell mit weniger Performance und dadurch auch weniger Hitze-Entwicklung ersetzt. Bei Gaming Laptops handelt es sich in der Regel um Laptops mit einer verbesserten Grafikkarte und Kühlung.

Damit ein kompaktes Gerät eine spielfähige Performance abgeben kann, gilt es folgende baulichen Schwächen von Laptops und Notebooks zu überwinden:

  • Grafik-Performance: Trotz der kompakten Bauweise, sollte ein entsprechender Grafikchip verbaut werden – was bei Laptop und Notebooks nicht üblich ist, da es selten benötigt wird. Sehr gerne werden hier NVidia GeForce GTX Modelle verwendet.
  • Kühlung: Eine potente Grafikkarte gibt eine Menge Hitze ab – deshalb sollte eine ausreichende Kühlung gewährleistet werden, um nicht die umliegenden Geräte-Teile und die Karte selbst zu beschädigen.
  • Anzeige / Bildqualität: Die beste Grafik-Beschleuniger nutzen einem nichts, wenn das System die gelungene Grafikdarstellung nicht anzeigen kann! Zwar gibt es schon Gaming Laptops mit einer 4K-Darstellung, Full-HD ist aber völlig ausreichend, um anständig spielen zu können.
  • Prozessor-Leistung: Um prozessorseitig auch eine entsprechende Performanz bieten zu können, sollte es mindestens ein Intel i5 sein – nach Möglichkeit ein Intel i7!
  • RAM: Auch bei Laptops ist meistens der RAM (random access memory – der Zwischenspeicher eines Rechners) erweiterbar. 4GB sollten es mindestens sein, am besten 8GB.
  • Akku: Ein Laptop ist kein Laptop, wenn er nicht auch im Akkubetrieb funktionsfähig wäre – durch die ganzen Performance-Bauteile hat ein Gaming-Notebook im Vergleich zu einem konventionellen Laptop einen immensen Strombedarf, weshalb der Akku meistens nur wenige Stunden hebt. Einige Hersteller bietet jedoch Modi an, mit denen der Computer im normalen Betrieb gedrosselt wird und somit Strom spart – so kann man mit dem ein oder anderen Gaming-Laptop unterwegs auch mal etwas arbeiten.
  • Gewicht: Das Resultat aus fetter NVidia GeForce GTX Grafikkarte, Langzeit-Akku und großem Display ist das hohe Gewicht. So kommt es nicht selten vor, dass ein 17 Zoll-Gaming-Notebook über 4,5kg auf die Waage bringt!

Die TOP-3 Laptop-Deals

  1. Bis 800€: Lenovo ThinkPad E560 für 769€ auf notebooksbilliger.de
  2. Bis 2000€: MSI GT72 Dominator Pro G für 1.600,96€ auf conrad.de
  3. Bis 3500€: Dell Alienware M17x für 3.276,57€ auf alza.de

Die Hardware eines Gaming-Laptops

^8A9F98E0AFAD1007350B6DCE214E4770F4787A00B458AB34F7^pimgpsh fullsize distr Gaming Laptops kaufen – Der große Schnäppchen Führer

Bild: Darauf sollte man beim Kauf eines Gaming Laptops achten! Bildquelle: Eigene Darstellung

Auch wenn die Optik eines Gerätes manchmal täuschen mag: Technisch unterscheiden sich für Gamer optimierte Laptops stark von den Standard-Geräten. Um die richtige Wahl treffen zu können, beleuchten wir die einzelnen Komponenten eines Gaming-Laptops und erklären, auf was man beim Kauf im Jahr 2016 achten sollte, um keine Fehlinvestition zu tätigen.

Das wichtigste Bauteil eines Computers – Der Prozessor

Der Prozessor ist quasi das Denkvermögen eines Computer-Systems – hier werden die kompliziertesten Berechnungen ausgeführt und Daten verarbeitet. Die Leistung eines Prozessors wird in Hertz gemessen, was der Taktgeschwindigkeit entspricht. Grundsätzlich gilt: Je höher die Taktfrequenz, desto höher die Leistung!

Moderne Computer-Prozessoren haben meist mehrere Kerne (Multi Core) – diese gelten in der Regel als eigenständige Rechner. Der Computer kann dadurch mehrere Prozesse gleichzeitig verarbeiten, gewinnt dadurch auch wieder Zeit und arbeitet viel effektiver. Für einen Gaming Laptop sollte man einen Prozessor wählen, der mindestens 4 Kerne (Quad-Core) hat – weitere können von leistungsfähigen Systemen dann simuliert werden, womit bis zu 8 Kerne realisierbar werden.

Die zwei bekanntesten Prozessor-Hersteller sind AMD und Intel. Der beste Prozessor für Gaming-Anwendungen, ob in einem Tower oder Laptop, ist unseren Ergebnisse nach der Intel i7. Hier ein Vergleich zwischen dem stärksten und schwächsten i7-Prozessor:

Prozessor Intel Core i7-6700K(8M Cache; 4,20GHz) Intel Core i7-6660U(4M Cache; 3,40GHz)
Prozessor-Nummer i7-6700K i7-6660U
Cache 8MB SmartCache 4MB SmartCache
Bustaktfrequenz 8 GT/s DMI3 -
Befehlssatz 64-bit 64-bit
Anzahl der Kerne 4 2
Anzahl der Threads 8 4
Grundtaktfrequenz des Prozessors 4,0GHz 2,4GHz
Max. Turbo-Taktfrequenz 4,2GHz 3,4GHz

Es bleibt abzuwarten, ob AMD in Zukunft nachzieht und einen entsprechend konkurrenzfähigen Prozessor auf den Markt bringt. Aktuell ist im High-End-Gaming Bereich nur Intel vertreten. Die 6700er-Reihe von Intel gibt es übrigens in verschiedenen Ausführungen wie zum Beispiel 6700k oder 6700hq. Der 6700hq von Intel wird dabei in beliebten Geräten wie dem MSI GT72S Dominator Pro verbaut.

Das Kurzzeitgedächtnis eines PCs – Der Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher nimmt indirekt Einfluss auf die Spiel-Geschwindigkeit. So verbessert eine Verdopplung des eingebauten Arbeitsspeichers von vier Gigabyte auf acht die Spiel-Geschwindigkeit um etwa 10%. Außerdem sind 4GB für die meisten aktuellen Spiele völlig ausreichend! Wer natürlich ein entsprechendes System mit 8GB findet, sollte zugreifen.

RAM-Bausteine lassen sich relativ einfach tauschen bzw. erweitern – so steht einer späteren Aufrüstung nichts im Wege! Gerade Gaming-Laptops sind in der Regel ziemlich Service-freundlich konstruiert, sodass dieser kleine Umbau auch von Laien zu bewerkstelligen ist.

Unser Spartipp: Die Aufrüstung von 4GB auf 8GB RAM kostet als DIY-Projekt um die 150€ – liegt die Differenz zum jeweiligen Gerät drüber, lohnt sich die Überlegung, das 4GB zu kaufen und selbst aufzurüsten!

Die beste Performance – Gaming-Grafikkarten

^AFD520C2263DF16133E3C2E5DE555CAF94B65AFE17613E80C8^pimgpsh fullsize distr Gaming Laptops kaufen – Der große Schnäppchen Führer

Bild: Das Herzstück einer Grafikkarte: Der Grafikprozessor – bei Gaming-Notebooks fast immer von NVidia oder AMD! Bildquelle: Tropper2000 – 422190394 / Shutterstock.com

Das wichtigste Bauteil eines Gaming-Systems ist die Grafikkarte. Um aktuelle Spiele hochauflösend und flüssig spielen zu können, ist ein entsprechendes Grafikkarten-System von Nöten. Während Grafikkarten von konventionellen Office-Laptops in der Regel nicht mehr als 1GB Grafikspeicher haben, haben Gaming-Laptops bis zu 4GB mit Bord!

Bei der Grafikkarte eines Gaming Laptops sollte man nicht sparen – sie ist schließlich das wichtigste Element, das einen Laptop zum Gaming-Laptop macht. Außerdem ist eine Aufrüstung der Grafikkarte im Nachhinein meistens nicht mehr möglich – ein weiterer Grund, warum die Grafikkarte oft mehr als die Hälfte des Einkaufspreises ausmacht. Bekannte Grafikkarten sind die NVidia GeForce Modelle oder entsprechende AMD-Karten. Gerade im Highend-Bereich schwören Gamer jedoch auf die jeweils aktuellste Version der NVidia GeForce.

Augen auf! – Das Display

Der direkte Kontakt zum Spiel findet über das Display statt. Hierbei gelten folgende Faustregeln:

  • Umso höher die Auflösung, desto besser. Es sollte mindestens Full-HD, also 1.920 x 1.080 Pixel, sein!
  • Die Displaygröße sollte zwischen 15 Zoll und 17 Zoll sein, kleiner ist schwer zum Ablesen bei Spielen. Größere Display schränken die Portabilität des Geräts zu stark ein – schließlich handelt es sich um einen Laptop.

Darüber hinaus entscheidet beim Display oft einfach der Geschmack oder das Budget – wirklich Schlechtes gibt es zurzeit nicht auf dem Markt.

Schnell und sicher – Die Festplatte

Zu aller erst sollte erwähnt werden, dass aktuelle Spiele einen enormen Speicherbedarf haben – mindestens 500GB sollten es schon sein. Noch wichtiger als die Speichermenge ist jedoch die Schreib- und Lese-Geschwindigkeit – und hier punkten sogenannte SSD-Platten!

Nachteilig ist hierbei der höhere Preis und im Vergleich dazu geringere Speicherplatz. Aber auch wenn man kein System mit zwei Festplatten-Slots hat, lohnt sich die Überlegung, das schon installierte System zu einer SSD zu migrieren.

Die Flüssigkeit des Spielverlaufs verbessert sich dadurch nur marginal, die Ladezeit verkürzt sich jedoch durch eine SSD-Platte sehr stark. In naher Zukunft könnten SS-Karten sowieso zum Standard werden.

Ran an die Tasten! – Die Tastatur

Wie schon die Gaming-Tastaturen für stationäre Rechner, bieten auch Gaming Laptops oft beleuchtete Tastaturen und robustere Tasten an. Makros werden gern farblich abgegrenzt oder sind über Zusatztasten frei programmierbar.

Leuchtende Ästhetik – Beleuchtung und Design

^D44BD2740FE2EA4A49D4C711E487FC90F8387B88F7C9C07978^pimgpsh fullsize distr Gaming Laptops kaufen – Der große Schnäppchen Führer

Bild: Gaming Laptops bieten oft ansprechende, optische Spielereien an. Bildquelle: ymgerman – 390201901 / Shutterstock.com

Um sich auch optisch von den normalen Notebooks abzugrenzen, neigen Hersteller wie Asus, Acer oder Alienware oft dazu, Gaming Notebooks entsprechend auffällig zu gestalten. Neben den obligatorischen und benötigten Lüftungs-Öffnungen sind auch mit LEDs beleuchtete Elemente sehr beliebt. Mag man ein wenig mehr Understatement, kann man immer noch zu unauffälligeren Laptops, wie zum Beispiel von Lenovo, greifen. Die Optik suggeriert oft eine entsprechende Performance, unterstützt diese aber nicht.

Die bekanntesten Designer Gaming Laptops sind vom Dell-Ableger Alienware – diese gelten in Insider-Kreisen als die Besten, haben aber auch einen stolzen Preis, der anhand der Performance nicht immer gerechtfertigt ist.

Keep cool! – Die Laptop-Kühlung

Gamer, die gerne auf ihrem Laptop spielen, kennen das Problem: Nach nur kurzer Zeit wird das Gehäuse extrem heiß – übertreibt man es mit dem Spielen, quittiert der Computer das mit Hardware Problemen und teuren Defekten. Abhilfe schaffen sogenannte Cooling-Pads – eine mit Lüftern bestückte Platte, die unter den Laptop gesetzt wird. Im Spielbetrieb konnten wir in unserer Redaktion einen Lenovo G780 unter vollem Spielbetrieb dadurch lediglich im knapp 5°C runterkühlen – was für professionelle Spieler denkbar ungeeignet ist.

Vom Werk aus für Games optimierte Notebooks haben eine erweiterte, integrierte Kühlung mit eingebaut. Diese besteht im Gegensatz zu konventionellen System aus einem CPU- und GPU-Kühler – statt nur des obligatorischen CPU-Kühlers. Dadurch sind die zwei größten Hitzequellen im Laptop-Gehäuse abgedeckt. Die großen Lüftungs-Öffnungen tun ihr übriges dazu.

Der beste Gaming Laptop für jeden Zweck

^D4D227C10E857DC866789FF465308F96BF3713E06561233D9A^pimgpsh fullsize distr Gaming Laptops kaufen – Der große Schnäppchen Führer

Bild: Die Anforderungen von Gamern sind ganz verschieden – so auch die Auswahl an Gaming Laptops. Bildquelle: Blackregis – 361600583 / Shutterstock.com

Nicht jeder Spieler hat die gleichen Anforderungen an seinen Rechner – die Auswahl an verschiedenen Gaming-Laptops ist, wie die Spieler selbst, sehr vielseitig. Obwohl man bei der Bezeichnung „Gaming Laptop“ an Nerds, Zocker und Computer-Freaks denkt, sind Geräte dieser Art für weitaus mehrere Nutzer interessant! Mittlerweile stellen deshalb auch sehr viele Hersteller wie Asus, Acer, Alienware oder MSi entsprechende Modelle zur Verfügung.

Wir haben uns umgehört und drei große Spielerkategorien erstellt – vielleicht findet sich ja der ein oder andere in einer dieser Kategorien wieder!

Der gelegentliche Online-Gamer

Browser-Games, Facebook-Spiele und hin und wieder ein Karten- oder Strategie-Spiel am Rechner spielen gehört für den gelegentlichen Online-Gamer einfach dazu. Die Art der Spiele zeichnet sich meistens dadurch aus, dass es sich um sogenannte Mini-Games handelt. Das bedeutet, er zieht kurze, unterhaltsame Spiele komplexen Games vor – speichern ist meistens nicht einmal von Nöten.

Über das Spielen hinaus, benutzt der gelegentliche Online-Gamer seinen Laptop gerne zum Arbeiten und surfen: Eine Kündigung für den laufenden Handy-Vertrag schreiben oder im Internet nach günstigen Angeboten suchen.

Sein Laptop sollte möglichst leicht und kompakt sein, dazu noch schön anzusehen und bei Spielen nicht gleich überhitzen, jedoch trotzdem in der Lage sein das ein oder andere Spiel ruckelfrei wiederzugeben.

Unsere Empfehlung: Ein Gaming Laptop der unteren Preiskategorie unter 800€, wie zum Beispiel den Lenovo ThinkPad E560 für 769€ auf notebooksbilliger.de.

Der optisch unauffällige Lenovo-Laptop zeichnet sich durch sein schlichtes Design und seine Vielseitigkeit aus. Die AMD Radeon M370 Grafik-Karte bietet mit ihren 2GB Video-RAM ausreichend Reserven für die meisten Spiele. Die Krönung ist natürlich der Intel i7-Prozessor – damit liegt man eigentlich immer richtig. Hier die technischen Daten im Überblick:

Bezeichnung Lenovo ThinkPad E560
Prozessor Intel Core i7 (6. Generation)6500U „Skylake“
Taktfrequenz 2 x 2,50GHz
TurboBoost 3,10GHz
Cache 4MB
Arbeitsspeicher 8GB DDR3L SDRAMErweiterbar auf 16GB
Display 15,6“ Full HD
Auflösung 1920 x 1080 Pixel
Grafik-Karte AMD Radeon R7 M370
Grafik-Speicher 2048MB GDDR5
Speicher 2,5“ 1TB
Betriebssystem Windows 10 Home 64-Bit
Preis 800€

Der leidenschaftliche Gamer

^B9EB1D3957666939B7689455F7C556E6B1EFFD1B7BDB865BD5^pimgpsh fullsize distr Gaming Laptops kaufen – Der große Schnäppchen Führer

Bild: Die beleuchtende Tastatur der MSI-Notebooks ist eine Augenweide. Bildquelle: Sergey Niko – 420343555 / Shutterstock.com

Nach Feierabend eine Runde Need for Speed oder Mad Max zocken? Oder doch lieber am Microsoft Flight Simulator sein Können als Pilot unter Beweis setzten? Der leidenschaftliche Gamer nutzt seinen Laptop liebend gerne zum Spielen, möchte aber gleichzeitig mobil bleiben und sowohl im Wohnzimmer, auf dem Balkon und unterwegs seine Lieblings-Spiele dabeihaben.

Überdies hinaus, muss der Laptop aber auch leistungsfähig genug sein, um Bilder zu bearbeiten, kleine Filme zu schneiden und Dokumente zu verfassen. Die Optik des besten Laptops für den leidenschaftlichen Gamer darf gerne auch optisch etwas mehr hermachen – schließlich assoziiert er seinen Computer primär mit Spaß und Zocken.

Unsere Empfehlung: Ein Gerät der mittleren Preiskategorie zwischen 1.000€ und 2.000€, wie zum Beispiel das aktuelle Flaggschiff von MSI: der GT72S Dominator Pro G für 1.600,96 auf conrad.de. Die auffällige, bunte Tastatur-Beleuchtung setzt sich optisch stark von der Konkurrenz ab und bietet auch im Dunklen ein Spiel-Erlebnis sondergleichen. Aber auch sonst bietet der Laptop mit einer NVidia GeForce GTX Karte und einem Intel Core i7 6700hq Prozessor nur das Feinste an Ausstattung:

Bezeichnung MSI GT72S Dominator Pro
Prozessor Intel Core i7 (6. Generation)6700HQ „Skylake“
Taktfrequenz 4 x 3,50GHz
TurboBoost 4,00GHz
Cache 6MB
Arbeitsspeicher 8GB DDR4-RAMErweiterbar auf 64GB
Display 17,3“ Full HD
Auflösung 1920 x 1080 Pixel
Grafik-Karte NVidia GeForce GTX 970M
Grafik-Speicher 3GB GDDR5
Speicher 2,5“ 1TB (eine SSD-Platte ist nachrüstbar)
Betriebssystem FreeDOS
Preis 1.600,96€

Der ultimative Gamer

Der Online-Server seines Lieblingsspiels ist das zweite Zuhause des ultimativen Gamers – jede freie Minute wird dazu genutzt, sich in den virtuellen Welten weiter mit Freunden zu battlen oder sich im gemeinsamen Team-Spiel gegen ein anderes Team durchzusetzen. Spiele wie World of Warcraft oder Resident Evil gehören da zur Standard-Ausstattung auf dem Computer des ultimativen Gamers.

Sollte der Computer ausnahmsweise nicht zum Spielen benutzt werden, programmiert der ultimative Gamer leidenschaftlich gern kleine Hacks und Trainer, um in seinen Spielen einen kleinen, aber vielleicht entscheidenden Vorteil zu gewinnen. Besonders wichtig ist diesem Spieler-Typ ein entsprechendes Handling der Tastatur, ein außergewöhnliches Design und natürlich eine Hardware, die alles mitmacht.

Hinweis: Das Notebook wird zunächst mit FreeDOS ausgeliefert. Es ist also nötig, zusätzliche noch eine Lizenz für das gewünschte Betriebssystem zu wählen. In vielen Fällen wird Windows verwendet, jedoch steht auch Linux nichts im Wege. Eine Windows-Installation ist ca. einer halben Stunde erledigt und kann auch von einem Laien erledigt werden. Aktuell besteht noch die Wahl zwischen Windows 7 (Support schweirig), Windows 8, Windows 8.1 und Windows 10 – bald dürfte sich jedoch Windows 10 als absoluter Standard etabliert haben.

Unsere Empfehlung: Ein ultimativer Gaming Laptop im oberen Preissegment über 2.000€. Ideal in diesem Fall ist der Alienware M17x – einer der besten Gaming Laptops auf dem aktuellen Markt, für 3.276,57€ auf alza.de. Alienware eilt der Ruf voraus, die besten Gaming Laptops zu bauen, wenn auch nicht immer zum günstigsten Preis. Was sicher ist: Man kann dem Alienware-Label vertrauen, schlecht ist laut Test keines ihrer Produkte – das Gefühl, etwas Besonderes und Hochwertiges zu haben, gibt es gratis dazu! Neben dem exklusiven Design, bietet der Alienware von Dell nahezu alles, was man 2016 in einen modernen Hochleistungs-Laptop packen kann. Ob einen Intel Core i7, eine NVidia GeForce GTX 880M oder eine 1 TB SSD Festplatte – hier bleiben keine Wünsche offen:

Bezeichnung Dell Alienware M17x
Prozessor Intel Core i7 (6. Generation)4940MX
Taktfrequenz 4 x 3,10GHz
TurboBoost 4,00GHz
Cache 8MB
Arbeitsspeicher 32GB DDR3-RAMErweiterbar auf 128GB
Display 17,3“ Full HD
Auflösung 1920 x 1080 Pixel
Grafik-Karte NVidia GeForce GTX 880M
Grafik-Speicher 8GB GDDR5
Speicher 2,5“ 1TB SSD
Betriebssystem Windows 8.1
Preis 3.276,57€

Nicht nur für Hardcore-Zocker

^46537C5185CAADD3C3F06FE7E4E7BC89F47F8D820EE9C54FFD^pimgpsh fullsize distr Gaming Laptops kaufen – Der große Schnäppchen Führer

Bild: Mit einem Gaming Laptop ist man nicht mehr an einen Schreibtisch gebunden zum Spielen. Bildquelle: successo images – 394323895 / Shutterstock.com

Im Großen und Ganzen versteht man unter einem Gaming Laptop einen auf extreme Leistung optimierten Laptop – wovon nicht nur Gamer profitieren. Zwar gilt das Spiele spielen immer noch als die leistungsmäßige Königs-Disziplin auf einem Rechner, da für solch Anwendungen am meisten Ressourcen benötigt werden, jedoch ist solch ein System für einige Sachen mehr geeignet. Viele Unternehmen schwören aufgrund der Performance im Jahr 2016 auf Gaming-Systeme im Büro-Alltag. Gerade SSD-Karten können Ladezeiten beim Arbeiten erheblich verkürzen. Auf einem Gaming-Notebook von Acer, Asus, Alienware oder MSI lassen zum Beispiel komplexe Anwendungen stabiler laufen.

Wer einen sehr guten Laptop haben möchte, sollte sich bei den Gaming Laptops mal umsehen – in diesem Schnäppchen-Führer findet man alle nötigen Informationen, um die richtige Wahl treffen zu können.

Bildquellen:

Kevin Scoppwer – 413682187 / Shutterstock.com

Tropper2000 – 422190394 / Shutterstock.com

ymgerman – 390201901 / Shutterstock.com

Blackregis – 361600583 / Shutterstock.com

Sergey Niko – 420343555 / Shutterstock.com

successo images – 394323895 / Shutterstock.com

 

 

 

 

 

Zum Angebot
8
Jun
2016

Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

1

Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Während im Sommer das Wetter wärmer wird und man sich schon auf den Urlaub freut, fällt einem das Arbeiten immer schwerer. Bei Temperaturen ab 33°C lässt die geistige Leistungsfähigkeit im Schnitt um 50% nach – effektive Abhilfe kann da nur eine Klimaanlage schaffen. Auf der Suche nach der richtigen Klimaanlage für den entsprechenden Zweck gibt es jedoch einiges zu beachten: Möchte man lieber ein fest eingebautes Klimagerät oder eine mobile Lösung, um sie je nach Bedarf einsetzen zu können?

Klima Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Bild: Durch das immer wärmer werdende Wetter werden Klimageräte immer beliebter! Bildquelle: y_seki – 2224438730 / Shutterstock.com

Um den Kampf gegen die hohen Temperaturen und dadurch entstehende, stickige Luft aufnehmen zu können, zeigen wir hier in unserem großen Klimaanlagen-Ratgeber, auf was es beim Kauf eines solchen Gerätes ankommt.

Ein kühler Kopf im Sommer?

mein deal infografik Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Bild: Eine fehlende Klimaanlage gilt immer noch als der größte Störfaktor. Bildquelle: Eigene Darstellung

Wird einem zu warm, reißt man im Normalfall reflexartig das Fenster auf – das sorgt aber meistens für den gegenteiligen Effekt: Die stickige Luft entweicht, die frische Luft ist jedoch so erwärmt, dass die Raumtemperatur dadurch nur erhöht wird! Hinzu kommt, dass viele Wohnungen und Büros baulich so eingeschränkt sind, dass sich eine kühle Temperatur auch nicht dauerhaft halten lässt.

Gerade in Büros sollte eine Klimaanlage zur Grundausstattung gehören – was leider nicht oft der Fall ist. Eine unpassende Temperatur am Arbeitsplatz sorgt gerne für Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern. Dazu kommt, dass die Leistung aufgrund der erschwerten Konzentration stark leidet.

Zuhause müssen die Meisten zwar nicht arbeiten, wollen sich aber trotzdem wohlfühlen. Aus diesem Grund ist ein Klimagerät für den Hausgebrauch ebenfalls sehr interessant.

 Die TOP-3-Deals

Um ein Arbeits- und Wohlfühlklima mithilfe einer Klimaanlage zu schaffen, müssen ein paar Aspekte beachten werden. Möchten Interessenten Fehlinvestition vermeiden, sollte der Kauf gut geplant werden. Nachfolgend zeigen wir Ihnen trotzdem unsere kleine TOP-3-Auswahl der besten Klimaanlagen-Deals:

  1. Die günstigste Klimaanlage:

Die günstigste Klimaanlage aktuell ist die „Argoclima HUSKY“ für 177€ auf hitmeister.de.

Farbe Weiß
Höhe 0,825m
Höhenverstellung Nein
Breite 0,279m
Tiefe 0,356m
Gewicht 7,1kg
Standfüße Vorhanden
Strom-Verbrauch 91,91 Watt
Geschwindigkeiten 3
Bevorzugte Platzierung Flur
Fernbedienung Vorhanden
Geräusch-Pegel 66,21dB
Wassertank Ja, 6L
Motoren 1
Tragegriffe Vorhanden
Zertifizierung ISO 5801-2007
  1.  Das beste Angebot:

Das aktuell interessanteste Angebot ist die Hisense Compact für 238,90€ statt 319€!

Farbe Weiß
Höhe 0,695m
Höhenverstellung Nein
Breite 0,43m
Tiefe 0,325m
Gewicht 30kg
Standfüße Mit Rollen
Energie-Effizienz-Klasse A
Geschwindigkeiten Stufenlos
Bevorzugte Platzierung Überall
Fernbedienung Vorhanden
Geräusch-Pegel 52dB
Wassertank Ja
Motoren 1
Tragegriffe Vorhanden
Zertifizierung ISO 5801-2007
  1. Die beste Klimaanlage:

Aktuell (Stand: Juni 2016) gilt die Mitsubishi „Deluxe“ Anlage gilt aktuell als eine der Besten – kostet aber stolze 1.999€ auf hood.de.

Funktionsweise einer Klimaanlage

zweite infografik Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Bild: Die Funktionsweise einer Klimaanlage als Schema. Bildquelle: Eigene Darstellung

Klimaanlagen beinhalten ein sogenanntes Kältemittel. Dieses verändert je nach Druck seinen Aggregatzustand und dadurch auch seine Temperatur. Bei niedrigen Temperaturen oder hohen Druck verdampft es und nimmt auf diesem Weg Wärme auf – erwärmt es sich oder fällt der Druck, verflüssigt es sich wieder und gibt dadurch die gespeicherte Wärme ab.

Wie in dem Schema zu sehen ist, besteht der geschlossene Kreislauf eines Klimagerätes aus einer quasi „warmen“ (außen) und einer „kalten“ (innen) Seite (Split-Prinzip
). Durch einen Kompressor wird das Kältemittel zusammengepresst und durch das Drosselventil so „aufgehalten“, dass es nur langsam und im verdampften Aggregatzustand in den Wärme-aufnehmen Bereich (Innenraum Wohnung oder Büro) gelangt. Über Lüfter wird dann die Raumluft durch Kühlrippen geblasen, wodurch sie ihre Wärme an das Kältemittel absorbiert. Das erwärmte Mittel wird anschließend komprimiert und zwischen Kompressor und Drossel-Ventil zusätzlich durch einen Ventilator weiter gekühlt.

Bei mobilen Geräten ist das Prinzip ähnlich, nur, dass die Kühlung des „Außenteils“ lediglich über Rohre nach außen gelangt – weshalb bei mobilen Geräten auch immer ein Schlauch aus dem Fenster gehängt werden muss. Hier wird das Split-Prinzip also eher improvisiert angewendet.

Das Herzstück einer Klimaanlage: Das Kältemittel

mann mit schraubenzieher Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Bild: Das Kältemittel sollte regelmäßig gewechselt werden – aber nur vom Fachmann! Bildquelle: Jean-Philippe WALLET – 306612161 / Shutterstock.com

Eine Klimaanlage ist in der Lage, die Raumtemperatur viel stärker abzukühlen als ein konventioneller Ventilator oder eine einfache Lüftung. Grund für die bessere Kühlleistung ist die Verwendung von Kältemittel. Dieses besteht heutzutage aus Fluorkohlen-Wasserstoffen (FKW), die im Gegensatz zu den früher verwendeten FCKW aus organischen Verbindungen bestehen und dadurch bei einem Austritt weniger umweltschädlich sind. Die offizielle DIN-Bezeichnung lautet:

„Fluid, das zur Wärmeübertragung in einer Kälteanlage eingesetzt wird, und das bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck Wärme aufnimmt und bei höherer Temperatur und höherem Druck Wärme abgibt, wobei üblicherweise Zustandsänderungen des Fluides erfolgen“

Nach einer bestimmten Periode und Laufzeit der Anlage verliert das Kühlmittel seine Elastizität sowie seine Fähigkeiten, Wärme zu absorbieren und weiter zu leiten. Die Anlage wird dadurch wertlos, wenn man das Kältemittel nicht wechselt! Dieser Service muss von autorisierten Handwerkern erledigt werden, Laien sollten davon absehen – schließlich ist Kältemittel hochgiftig!

Desinfizierung von Klimaanlagen

Durch das Abkühlen der Raumluft an den Kühlrippen entsteht Kondenswasser, weshalb Klimaanlagen stets eine Wasserabfuhr benötigen. Im Kondenswasser bleibt auch sämtlicher Hausstaub hängen, der aufgrund der feuchten und kühlen Umgebung schimmeln kann. Die dabei entstehenden Bakterien werden mitunter durch den Lüfter im Raum verteilt und sind für den Menschen schädlich. Deshalb sollten Klimageräte regelmäßig desinfiziert werden.

Die verschiedenen Arten von Klimaanlagen

Klimaanlage am Gebäude Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Bild: Sieht man oft am hinteren Teil von Gebäuden: Die Lüftung einer Klimaanlage. Bildquelle: phonrat – 374317081 / Shutterstock.com

 

Klimaanlagen unterscheiden sich stark voneinander – so kann man seinen Ansprüchen entsprechend das beste Gerät aussuchen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen fest verbauten, auf den ersten Blick „unsichtbare“ Anlagen, eigenständigen Wand- und Deckengeräten, sowie sogenannten Monoblock-Einheiten. Das Funktionsprinzip aller Geräte bleibt gleich, jedoch unterscheiden sie sich in anderen Punkten stark voneinander:

Zentrale Klimaanlagen

Fest ins Gebäude installierte, zentrale Lösungen sind meistens in großen Industrie- und Gewerbe-Gebäuden sowie anderen, großen Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Einkaufszentren anzutreffen. In einem weniger genutzten Teil des Gebäudes ist gemäß des Split-Prinzips ein riesiges Umluft-System für die Wärmeabgabe des Kältemittels installiert. Von dort aus wird die gekühlte Luft in die einzelnen Räume des Gebäudes geleitet. Diese Art von Klima-Regulierung in Gebäuden bringt einige Vorteile mit sich:

  • Sehr Leise, da sich die Ventilatoren und Kompressoren weit weg vom gekühlten Raum befinden.
  • Vereinfachte Wartung – es muss lediglich das große zentrale Klimagerät gewartet werden.
  • Sicherheit: Das große zentrale Gerät besteht oft aus mehreren, parallellaufenden, kleineren Anlagen. Bei einem Ausfall oder Defekt kann man an einem Gerät arbeiten, ohne die vollständige Anlage stilllegen zu müssen.
  • Empfindlichkeit: Da sich nicht in jedem Raum Kühlrippen befinden, an denen sich Kondenswasser bilden kann – sinkt die Schimmel-Anfälligkeit.

Festinstallierte Klimageräte

Hierbei handelt es sich um Geräte, die an die Wand oder Decke geschraubt werden und lediglich eine Wasserabführung für das entstehende Kondenswasser brauchen. Einige dieser Geräte haben auch einen kleinen internen Tank, der regelmäßig geleert werden muss – vernachlässigt man das Leeren, schaltet eine Schutz-Schaltung die Anlage aus.

Besonders beliebt ist diese Methode bei Hotels, wo eine separate Regelung für jeden Raum von Nöten ist und Privat-Haushalten, die eine günstige Methode zur Klimaregulierung haben möchten. Auch diese Variante der Klimaanlage hat ihre Vorteile:

  • Leichte Installation: Nur ein Schlauch zur Abführung sollte installiert werden. Ist das baulich schwierig oder gar unmöglich, kann man ein Modell mit Kondenswasser-Tank wählen.
  • Flexibel: Festinstallierte Anlagen können auch in Räumen ohne Fenster angebracht werden.
  • Geeignet für Mietwohnungen: Bei Auszug kann solch eine Klima-Anlage spurlos abmontiert und mitgenommen werden.

Monoblock-Geräte

Die einfachste Variante der Klimaregulierung für Räume sind sogenannte Monoblock-Anlagen oder mobile Klimaanlagen. Optisch sind solche Geräte mit großen Koffer-Trolleys zu vergleichen. Die meisten dieser Anlagen haben – ähnlich manch fest Installierten – einen internen kleinen Tank für das Kondenswasser. Bei Inbetriebnahme müssen in der Regel zwei Schläuche einfach aus dem Fenster gehängt werden, ansonsten bleibt die Anlage portabel.

Sinnvoll ist diese Lösung, wenn man mehrere Räume zum Kühlen hat, jedoch nicht alle gleichzeitig kühlen kann oder will. So kann damit tagsüber das Wohnzimmer gekühlt werden und nachts, um einen erholsamen Schlaf zu gewährleisten, das Schlafzimmer. In Büros dagegen kann mit solch einer Lösung ein Meeting-Raum, der sonst nicht gebraucht wird, für eine anstehende Veranstaltung abgekühlt werden.

Die größte Schwachstelle von Monoblock-Geräten besteht darin, dass für die Schläuche ein Fenster immer gekippt oder geöffnet sein muss. Dadurch kämpft das Gerät stets gegen eintretende Hitze an und verbraucht dadurch mehr Energie. Außerdem ist die Raumkühlung dadurch nur bedingt effektiv, weil ein Teil der Kühlleistung aufgezehrt wird.

Die richtige Klimaanlage finden

klimagerät Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Bild: Fest installierte, einfache Klimaanlagen eignen sich für die meisten Lösungen am besten. Bildquelle: Tomislav Pinter – 65005333 / Shutterstock.com

Um die beste Klimaanlage für seine Bedürfnisse zu finden, bedarf es mehr, als sich einfach nur für die günstigste Anlage zu entscheiden. Als erstes muss man sich im Klaren sein, was für einen Zweck das Klimagerät erfüllen soll: In warmen Sommernächten das Schlafzimmer auf eine angenehme Temperatur kühlen, das Büro im Laufe des Tages klimatisieren oder doch auf Abruf überall zur Stelle sein können? Wir haben einen kleinen Leitfaden mit den wichtigsten Kaufkriterien erstellt:

Das wichtigste Kriterium: Der Preis

Zuerst muss natürlich das Budget festgelegt werden. Die günstigste Monoblock-Klimaanlage, die Argoclima HUSKY, gibt es schon ab 177€ – möchte man jedoch mehr Funktionen und Leistung, vervielfacht sich der Preis schnell. Für die meisten Heim- und Büro-Anwendungen sollte man mit etwa 600€ – 1000€ rechnen (fest installierte Geräte) – diese reichen für etwa 50qm und weisen eine zeitgemäße Energie-Effizienz auf.

Die Kennzeichnungspflicht von Geräten

EU-weit muss jede Klimaanlage und jedes Klimagerät bis 12 Kilo-Watt Kälteleistung auf seine Energieeffizienz geprüft und mit einem einheitlichen Etikett gekennzeichnet werden. Dabei gibt es aktuell sieben Einstufungen:

  • A+++ (Höchste Energie-Effizienz)
  • A++
  • A+
  • A+
  • B
  • C
  • D (Niedrigste Energie-Effizienz)

Was viele nicht wissen: Die Stufen untereinander weisen gravierende Unterschiede aufweisen: Der Unterschied beim Stromverbrauch macht bei einem Monoblockgerät zwischen der Energieeffizienzklasse B und der aktuell höchsten Einstufung A+++ ganze 40% aus. Dadurch lässt sich schon im ersten Jahr einiges an Kosten einsparen, sodass sich der Mehrpreis verhältnismäßig schnell amortisiert. Das Label gibt zusätzlich den Energieverbrauch direkt in Kilowattstunden (kWh) an, nennt den Gerätetyp und führt auch die Geräuschentwicklung in Dezibel (dB) auf – umso niedriger diese Werte sind, desto effizienter arbeitet die Anlage. Zusätzlich zu diesen Angaben wird auch oft die Kennzeichnung des verwendeten Kältemittels mit angegeben.

Das Kühlmittel

Die in die Klimaanlage eingefüllte Kältemittel sind in unterschiedliche Sicherheits-Gruppen eingeteilt, die Kriterien hierfür sind der Grad der Giftigkeit (Buchstabe) und Brennbarkeit (Zahl). Zusammengefasst werden alle Gruppen in sogenannten L-Gruppen. Hier eine Übersicht:

Brennbarkeit:

  1. Keine Flammenbildung
  2. Geringe Brennbarkeit
  3. Hohe Brennbarkeit

Giftigkeit:

  • A– Geringe Giftigkeit
  • B – Hohe Giftigkeit

L-Gruppen:

  • L1 – A1
  • L2 – B1; A2; B2;
  • L3 – A3; B3;

Folgende Kältemittel werden am häufigsten verwendet:

  • Ammoniak (L2): Klimaneutrales Kältemittel mit großer Wirkung, bei Geräten für den Heimgebrauch in niedriger Menge vorhanden.
  • Kohlenstoffdioxid (A1, L1): Sehr hohe Kühlleistung trotz niedriger Menge, sehr sicher!
  • Kohlenwasserstoffe (L3): Bei Austritt lebensgefährliches Kältemittel, da es Schleimhäute, Haut und Lungen angreift!

Zusätzlich wurden früher auch oft synthetische Kältemittel benutzt, diese sind jedoch in der Zwischenzeit nicht mehr relevant. Unabhängig von der Art des Kühlmittels, empfiehlt sich ein regelmäßiger Wechsel, um die Leistung des Gerätes aufrecht zu erhalten. In der Regel sollte solch ein Wechsel alle drei bis vier Jahre stattfinden und vom Profi ausgeführt werden.

Vor- und Nachteile von Klimaanlagen

Schlafzimmer Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Bild: In Hotels gehören Klimaanlagen oft zur Grundausstattung – ein großes Plus. Bildquelle: Atikette Sangasaeng – 153710285 / Shutterstock.com

Die Vorteile im Überblick

Ob im Büro oder in den eigenen vier Wänden: Wenn die Zimmertemperatur eine gewisse Grenze überschreitet, lässt die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit rapide nach – bei 33°C sogar um durchschnittlich 50 Prozent. Eine Klimaanlage sorgt durch die Abkühlung auf die empfohlene Raumtemperatur dafür, dass wir besser arbeiten können und uns wohl fühlen – ein großes Plus. Mobile Klimageräte lassen sich zudem dank ihrer Rollen in jedem beliebigen Raum verwenden und einfach zu installieren. Ein weiterer Plus-Punkt für die moderne Klimaanlage: Sie behilft sich mit chlorfreien Kältemittelmischungen oder Propan, dass die Ozonschicht nicht angreift. Auch Ecogeräte sind zu bekommen.

Die Nachteile im Überblick:

Der größte und augenscheinlichste Nachteil der Klimaanlage liegt darin, dass sie relativ teuer ist – sowohl in der Anschaffung, als auch im Betrieb – schließlich braucht eine Klimaanlage im Verhältnis zu anderen Gerät sehr viel Strom. Die Preise für mobile Geräte starten beim Kauf zwar schon bei etwa 177€, können je nach Anbieter schnell aber auf über 2.000€ steigen! Fest installierte Anlagen kosten ein Vielfaches, dazu kommt noch die Montage durch einen Fachmann: Selber machen sollte man aus Sicherheits-Gründen vermeiden.

Außerdem liefern Klimaanlagen oftmals nicht die erhoffte Leistung: Die meisten Klimageräte schaffen die gewünschte Abkühlung nur in kleinen Räumen oder mit sehr langer Laufzeit. So wird die Klimaanlage zum echten Stromfresser: Mit Kosten von mehreren Hundert Euro pro Jahr ist bei regelmäßigem Betrieb zu rechnen – bei Monoblock-Systemen liegt der Verbrauch in Kilo-Watt im Vergleich zu einer konventionellen Anlage mit Außenlüfter oft doppelt so hoch. Ein weiterer großer Nachteil ist die Lautstärke, die die Kompressoren beim Abkühlen der Luft verursachen. Leiser als die Monoblockgeräte sind da schon die zwei- oder mehrteilige Geräte, bei denen der Kompressor sich außerhalb des Raumes befindet. Diese Klimaanlage verursacht – zumindest im Innenraum– kaum Betriebsgeräusche. Bei der Installation sollten man jedoch auch darauf achten, dass durch den Betrieb der Anlage kein Nachbar durch den Lärm belästigt wird!

Die 5 wichtigsten Antworten rund um das Thema Klimageräte

Trotz allem, bleiben immer noch Fragen offen – wir haben hier die 5 wichtigsten Fragen in unserem FAQ beantwortet:

  1.  Was muss ich bei der Aufstellung einer Klimaanlage beachten?

Klimageräte dürfen nicht hinter Schränken, Gardinen oder ähnliches aufgestellt werden, da die kühle Luft gleichmäßig im Raum zirkulieren muss. Personen, Tiere und Pflanzen sollen nie direkt mit kalter Luft angeblasen werden. Kompaktgeräte sollte man möglichst an der Schattenseite des Hauses anbringen, dabei sollte die Nähe zu Wärmequellen und Spritzwasserbereiche vermieden werden.

  1. Wo wird die Abluft einer Klimaanlage hingeleitet?

Die warme Luft wird durch den Abluftschlauch aus dem Fenster oder durch einen Wanddurchbruch ins Freie geleitet. Manche Geräte haben auch einen Fensterdurchlass, der keine große Lücke frei lässt.

  1. Von welchen Faktoren ist das Kühlergebnis abhängig?

Der zu kühlende Raum sollte durch Jalousien vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Dadurch arbeitet die Klimaanlage nicht gegen eine Hitzequelle. Je niedriger die Luftfeuchtigkeit ist, desto besser kühlt die Klima auch den Raum. Zusätzlich sollten alle Türen und Fenster geschlossen blieben und der Luftfilter der Anlage regelmäßig gereinigt werden.

  1. Gibt es Klimageräte ohne Außenteil oder Abluftschlauch?

Nein. Die Infografik weiter oben veranschaulicht das Funktionsweise einer Klimaanlage – ohne Abluftschlauch ist de facto keine Kühlung möglich!

  1. Sind Klimaanlagen nicht ungesund?

Nein. Beachtet man alle Regeln und kühlt den Raum auf mindestens 20°C, stellt eine Klimaanlage keine Gefahr dar. Im Winter, wo die Nasenschleimhäute entsprechend angegriffen sind, kann jedoch die durch die Anlage verursachte, geringe Luftfeuchtigkeit für weitere Beschwerden sorgen!

Von Erderwärmung und Abkühlung…

Erde Klimaanlagen kaufen – Der große Ratgeber

Bild: Unser Klima erwärmt sich immer mehr – brauchen wir mehr Klimaanlagen? Bildquelle: Vadim Sadovski – 170221427 / Shutterstock.com

Die Sommer in Deutschland werden immer wärmer -in den letzten zehn Jahren ist die Durchschnitts-Temperatur um knapp 5°C gestiegen! Was nach wenig aussieht, hat fatale Auswirkungen: Temperaturen von über 35°C in den Sommermonaten sind selbst hier in Deutschland keine Seltenheit mehr! Auch wenn 2016 hierzulande bisher noch harmlos ausfiel, kann sich das schon bald ändern. Bei den Temperaturen im Büro zu sitzen ist keine Freude mehr, wodurch auch die Leistung und das Wohlbefinden der Mitarbeiter sinkt. Auch zuhause ist es ähnlich: Schlaflose, heiße Nächte aufgrund zu heißer Temperaturen gehören zum Sommer-Alltag.

Während die meisten Büros seit Jahren ausgestattet sind, werden Klimaanlagen auch in Privat-Haushälten in Deutschland immer beliebter. Mit etwas Geschick und dem nötigen Wissen findet so jeder die perfekte Anlage für seinen Bedarf. Dieser Ratgeber-Artikel enthält alle wichtigen Informationen!

Bildquellen:

  • Vadim Sadovski – 170221427 / Shutterstock.com
  • Atikette Sangasaeng – 153710285 / Shutterstock.com
  • Tomislav Pinter – 65005333 / Shutterstock.com
  • phonrat – 374317081 / Shutterstock.com
  • Jean-Philippe WALLET – 306612161 / Shutterstock.com
  • y_seki – 2224438730 / Shutterstock.com
Zum Angebot
8
Jun
2016

Sparsame LED-Lampen kaufen – Der große Schnäppchen-Führer

1

Sparsame LED-Lampen kaufen – Der große Schnäppchen-Führer

^01EA56FA5694B6C9691D02373014582D619028E1AA1DB71250^pimgpsh fullsize distr Sparsame LED Lampen kaufen – Der große Schnäppchen Führer

Bild: Sind LED-Lampen wirklich besser und sparsamer als konventionelle Glühbirnen und Energiesparlampen? Bildquelle: DK.samco – 141950065 / Shutterstock.com

Jahrelang schmückten Glühbirnen mit ihren feinen Glühdrähtchen unser Alltagsbild – 2009 wurde die konventionelle Glühbirne aufgrund des nicht mehr zeitgemäßen Verbrauchs jedoch verboten und durch die sogenannte Energiespar-Lampe ersetzt. Doch auch ihr Ende ist nahe: Extrem sparsame LED-Lampen sind leistungsfähiger, verbrauchen weniger und halten länger, kosten jedoch ein wenig mehr. Doch lohnt sich der Umstieg auf LED-Licht? Ab wann amortisiert sich solch eine Anschaffung?

Wir haben die besten LED-Lampen getestet, sie verglichen und vorgerechnet, ob es sich lohnt, komplett auf LED umzusteigen.

Misslungene Revolution: Die Energiespar-Lampen

Als am 1. September 2009 offiziell beschlossen wurde, die seit dem 19. Jahrhundert bekannte, konventionelle Glühbirne vom Markt zu nehmen, waren die Argumente deutlich: Die ineffektive Funktionsweise der Glühbirne wandelt lediglich 5% der verbrauchten Energie in Licht um – ganze 95% verpuffen einfach als Wärme! Durch die Umstellung auf Energiespar-Lampen in Deutschland sollen jährlich etwa 40 Terawatt-Stunden eingespart werden, was in etwa dem jährlichen (!) Stromverbrauch Bulgariens entspricht! Dadurch könne man etwa zehn Kraftwerke vom Netz nehmen und dadurch die CO2-Belastung drastisch reduzieren. Diese Einsparung soll aber erst bis 2020 ihre vollständigen Auswirkungen zeigen!

Jedoch wurden schnell allerlei neue „Erkenntnisse“ durch die Medien verbreitet. So sollen Energiespar-Lampen Krebs, Diabetes und Osteoporose auslösen. Tatsächlich nachgewiesen wurde jedoch der Inhalt von hochgiftigem Quecksilber und Gase, die bei Lampenbruch in die Atmosphäre gelangen. Dazu kamen einige von Nutzern beklagte Nachteile der Lampen:

  • Ungleichmäßiges Licht (bei Deckenleuchten und Außenleuchten sehr unangenehm)
  • Schlecht oder gar nicht zu dimmen
  • Niedrige, tatsächliche Lebensdauer
  • Fahle, unnatürliche Beleuchtung

Die Alternative, die alles besser können soll, ist die LED-Lampe – sie verspricht besseres Licht, eine längere Lebensdauer und keine Schadstoffe in der Konstruktion – doch kann sie auch halten, was versprochen wird? Hier eine Übersicht des aktuellen Glühlampen-Verbots:

Verboten ab Verboten
September 2009
  • Glühbirnen mit mehr als 100W
  • Mattierte Glühbirnen
September 2010
  • 75W Glühbirnen
September 2011
  • 60W Glühbirnen
September 2012
  • 40W Glühbirnen
  • 25W Glühbirnen
Dezember 2012
  • Alle Glühbirnen / Glühlampen
Juni 2016
  • Halogenlampen
  • Lampen mit einer schlechteren Energie-Effizienz als „B“

Die besten LED-Lampen

^915548A0C2AF52D9BAC3759C7A923943F47E918EADCD5334EF^pimgpsh fullsize distr Sparsame LED Lampen kaufen – Der große Schnäppchen Führer

Bild: Die Differenzen in der Effizienz-Klasse zeigen die Unterschiede zwischen den Lampentypen deutlich. Bildquelle: Jiri Hera – 158083448 / Shutterstock.com

Bei LEDs handelt es sich um Leuchtdioden – die Bezeichnung LED stammt aus dem Englischen und steht für Light Emitting Diode. LED-Leuchtmittel waren eine lange Zeit primär aus elektronischen Geräten bekannt, waren anfangs jedoch ziemlich schwach in ihrer Lichtausbeute – durch die Entwicklung der „superhellen“ LEDs und den sogenannten SMD-LEDs, die in ihrer Bauart extrem klein sind, eröffneten sich ganz neue Möglichkeiten für den Einsatz von LED-Lampen Bei LED-Leuchtmitteln werden mehrere, einzelne LEDs zusammengeschaltet, um eine gleichmäßig leuchtende Oberfläche gewährleisten zu können.

Für den Betrieb von LEDs wird ein sogenannter Vorwiederstand benötigt, da sie sonst überhitzen und wegschmelzen würden – dieser ist bei LED-Lampen für Standard-Sockel in die Fassung mitintegriert und nicht sichtbar.

Die günstigsten LED-Lampen Deals – TOP-3-Angebote

Durch ihre platzsparende Bauart bieten LED-Lampen ganz neue Möglichkeiten bei der Gestaltung von Leuchtmitteln aller Art. Ob es nun klein und kompakt sein soll, extravagant oder doch lieber klassisch und retro-mäßig – Grenzen gibt es nahezu keine.

  1.  Unauffällig und elegant: „Design House Stockholm“ LED-Leuchtbirne für 13 € zuzüglich Versand auf connox.de:

Die LED-Birne im zeitlosen „Block-Design“ eignet sich vor allem für Leute, die ihr Lampen-Inventar unauffällig mit modernster Technik ausrüsten möchten. Die wichtigsten Daten im Überblick:

  • E14-Sockel
  • Abmessungen: 5,5cm Höhe, 2,5cm Tiefe und 2,5cm Länge
  • Durchsichtige, unauffällige Farbgebung ohne Einblick in die Technik
  • 13g Gewicht
  • Nicht dimmbar
  • Energie-Effizienzklasse A
  • 230V / 50Hz Spannung
  1. Moderne Klassik: Osram Retro LED-Lampe für 6,90 € zuzüglich Versand bei voelkner.de:

Wer den Charme der guten, alten Glühbirnen etwas vermisst, kommt mit einer Retro-LED-Lampe voll auf seine Kosten. Die sogenannte „Fadenlampe“ gewährt durch ihr klares Gehäuse freien Blick auf die einzelnen Filamente der LEDs – was stark an die Glühdrähtchen der alten Glühbirnen erinnert. Dazu kommt das „warmweiße“ Licht, dass gemütlich und schön anzusehen ist. Das Design ist auch äußerlich stark an die klassischen Produkte im Bereich Glühbirnen angelehnt, die Lampe dient als Ersatz für 37W Lampen. Die technischen Bildquelle: DK.samco – 141950065 / Shutterstock.com

  1. Extravagant und Stimmungsvoll: Luminea LED-Lampe Color RGB & Warmweiß für 12,90 € statt 29,90 € auf pearl.de:

Liebhaber der extravaganten Beleuchtung finden mit der RGB-Lampe von Luminea das perfekte Leuchtmittel. Die Birne wird ganz normal in den Sockel geschraubt und funktioniert wie jede andere Lampe auch – lässt sich jedoch zusätzlich über eine mitgelieferte Fernbedienung ein- und ausschalten, dimmen und auch die Farbe kann verändert werden. Möglich ist dem Hersteller nach „jede Farbe des Regenbogens“. Hier eine Übersicht aller Funktionen und Daten:

  • E27-Sockel
  • Abmessungen: 6,0cm Durchmesser x 11,0cm Höhe
  • 25.000h Lebensdauer – entspricht bei 3h am Tag knapp 23 Jahre!
  • Fernbedienung mit 16 Farbtasten
  • Dimmbar: per Fernbedienung
  • Automatische Farbwechsel einstellbar
  • 4 Leuchtmodi: Flash, Strobe, Fade, Smooth
  • 160° Beleuchtungswinkel
  • 0,5 Sekunden Zündzeit
  • 470lm Lichtstärke
  • Energie-Effizienzklasse A

Im Baumarkt und Einzelhandel werden LED-Lampen immer noch verhältnismäßig hochpreisig gehandelt – eine Online-Bestellung im Internet ist da oft günstiger. Beachten sollte man dabei folgendes:

  • Sockel: Hat die Lampe den richtigen Sockel? Die Standard-Formate wie E14 und E27 passen zwar meistens, jedoch sollte man darauf achten, dass LED-Lampen aufgrund ihrer Bauart oft größer oder kleiner wirken auf Fotos.
  • Format: Unbedingt auf die Größe der Lampe achten! Zwar sind LED-Birnen in der Regel schmaler und kleiner als vergleichbare Glühbirnen oder Energiespar-Lampen, jedoch kann es vorkommen, dass sie etwas verloren aussehen in Designlampen, die für größere Leuchtmittel konzipiert wurden.
  • Lichtstärke: Um mindestens an die Leuchtstärke einer konventionellen Lampe zu kommen, sollte man darauf achten, dass die Lampen mindestens 400lm (Lumen) haben.

Unser Spartipp: Am besten online bestellen und dabei den gesamten Haushalt mit LED-Lampen ausrüsten – der Preis hat sich schnell rentiert! Durch die Bestellung mehrerer Lampen spart man sich die Versandkosten für jede einzelne Lampe. Dazu kommt, dass bei den meisten Online-Shops ab einem bestimmten Rechnungsbetrag die Versandkosten vollständig entfallen!

So kann man durch LED-Lampen richtig sparen!

Lohnt sich der Umbau auf LED Lichter Zuhause Sparsame LED Lampen kaufen – Der große Schnäppchen Führer

Bild: LED Lampen rentieren sich schon nach einem Jahr! Bildquelle: Eigene Darstellung

  60-Watt-Glühbirne Energie-Sparlampe LED-Lampe 600lm
kWh im Jahr(3 Stunden Leuchtdauer am Tag) 65,7kWh 21,0kWh 10,95kWh
Stromkosten im Jahr(0,26€ pro kWh) 17,08€0€ 5,46€-11,62€* 2,85€-14,23€*
Kosten nach 2 Jahren 34,12€0€ 10,92€-23,16€* 5,70€-28,42€*
Kosten nach 5 Jahren 85,40€0€ 27,30€-58,10€* 14,25€-71,15*
Kosten nach 10 Jahren 170,80€0€ 54,46€-116,34* 28,50€-142,30€*

Unsere Testergebnisse und Berechnungen bestätigen die Vermutung: LED-Lampen rentieren sich bei einem Einkaufspreis von etwa 10€ nach einem Jahr schon gegenüber konventionellen Glühbirnen und nach zwei Jahren auch gegenüber einer Energiespar-Lampe. Hat man dabei auch intelligent und preiswert eingekauft, gilt dies sogar schon früher. In der Regel kostet eine LED-Lampe weniger als 10€…

Die in der Tabelle und Statistik gezeigten Daten beziehen sich auf eine einzelne Birne – rechnet man einen kompletten Haushalt zusammen und geht davon aus, dass jede Birne im Schnitt 3h am Tag leuchtet, ergibt sich folgende Rechnung:

  • Wohnzimmer und Essbereich: 2 Lampen (1-2 Deckenleuchten, Stehlampe)
  • Esszimmer: 1 Lampe
  • Büro: 1 Lampe
  • Kinderzimmer: 1 Lampe
  • Flur: 1 Lampe
  • Bad und Toilette: 2 Lampe

Das ergibt zusammen 8 Lampen und dabei sind Außenleuchten am Haus noch gar nicht berücksichtigt. Ersetzt man diese durch LED-Lampen, entsteht folgende Rechnung:

  60-Watt-Glühbirne Energie-Sparlampe LED-Lampe600lm
Jahresverbrauchfür 1 Lampe 65,7kWh / 17,08€ 21,0kWh / 5,46€ 10,95kWh / 2,85
Jahresverbrauchfür 8 Lampen 525,6kWh / 136,64€ 168,0kWh / 43,68 87,6kWh / 22,8

Hier wird ersichtlich, dass, im Vergleich zu einer Energiespar Lampe, ein jährlicher Vorteil von exakt 20,88€ entsteht. Rechnet man den Einkaufspreis drauf (8 Lampen x 10€ Einkauf = 80€), rentiert sich die Anschaffung von LED-Lampen für eine Wohnung nach etwa vier Jahren. Die vorgegebene Lebenszeit einer Birne übersteigt die vier Jahre um ein weites, daher wird ein Birnenwechsel in dieser Periode kaum nötig sein.

Wir fassen zusammen: Die Umrüstung auf LED für einen vollständigen Haushalt lohnt sich auf jeden Fall!

Die Vorteile im Überblick

^6B26DDB57A39AA6219342A7F5E75F4DC535BF0EFD605DBF818^pimgpsh fullsize distr Sparsame LED Lampen kaufen – Der große Schnäppchen Führer

Bild: Auf den ersten Blick sind LED-Lampen nicht von Energiesparlampen zu unterscheiden! Bildquelle: DK.samco – 300543446 / Shutterstock.com

Die einzige Alternative zur Energiespar-Lampe ist zurzeit die LED-Lampe. Für eine lange Zeit war das Hauptproblem von LED-Leuchtmitteln die sehr geringe Lichtausbeute. Der einer Taschenlampe ähnliche Lichtstrahl, sowie der im Vergleich zur Energiesparlampe hohe Preis, schreckte die mögliche Kundschaft anfangs ab. Doch neue Technologien wurde es jedoch möglich, die Lichtausbeute und Lebensdauer um ein Vielfaches zu verbessern. Das äußere Erscheinungsbild wandelte sich von einer Diode zu einer normalen Lampe, die man in die bekannte konventionelle Fassung (E14 oder E27-Sockel) einschrauben kann – was die alten Lampenschirme oder Leucht-Möbel weiterhin verwendbar macht. Äußerlich sind LED-Lampen nicht von Energie-Sparlampen oder konventionellen Glühbirnen zu unterscheiden – weshalb sie bislang auch so gut von den Käufern akzeptiert wurden!

An/Aus/An/Aus – die Schaltzyklen

Was viele nicht wissen ist, dass der höchste Verschleiß an einer Glühbirne und Energiespar-Lampe nicht durch das Leuchten an sich passiert, sondern durch das Ein- und Ausschalten. Das Erhitzen und Abkühlen der Lampe lässt sie auf Dauer erblinden. Die älteste, funktionierende Glühbirne der Welt befindet sich in Livermore in Kalifornien und misst stolze 113 Betriebsjahre – wurde jedoch in dieser Periode nahezu nie ein- und ausgeschaltet!

Eine konventionelle Glühbirne hält im Normalfall mindestens 1.000 solcher Zyklen aus! Während eine Energie-Sparlampe etwa 3.000 aushält, ist eine LED-Lampe mit mindestens 30.000 belastbar! Durch die sehr niedrige Wärmeabgabe wird das Material im Gegensatz zu den anderen beiden Lampen-Typen kaum belastet und dehnt sich bei Erwärmung oder Abkühlung nicht so weit aus!

Einschaltverzögerung und Leuchtkraft

Energiespar-Lampen haben beim Einschalten eine leichte Verzögerung von ein paar Sekunden, während die konventionellen Glühbirnen direkt leuchten. LED-Lampen erinnern wieder an die gute, alte Zeit, in der die Beleuchtung direkt nach Betätigen des Schalters komplett funktionierte. Eine Energiesparlampe erreicht ihre volle Leuchtstärke zudem nicht sofort, sondern erst nach einer Weile. Das ist bei LED-Lampen nicht der Fall – diese leuchten sofort mit voller Kraft!

Entsorgung von LED-Leuchtmitteln

Eine LED-Lampe muss im Gegensatz zu anderen Lampen nicht als Sondermüll entsorgt werden. Bei Energiespar-Lampen ist dies hingegen der Fall, da diese Quecksilber enthalten. Geht eine zu Bruch, muss der Raum, in dem die Energiespar Lampe zerbrochen ist, sofort für mindestens 15 Minuten gelüftet werden, damit die giftigen Gase aus dem Innern der Lampe entweichen können und nicht eingeatmet werden – gerade für Kleinkinder können solch Gase Lebensgefährlich werden. Eine LED-Lampe beinhaltet keine gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe und kann im normalen Hausmüll ohne Probleme entsorgt werden.

Die Farbtemperatur von LEDs

Viele Menschen vermissten bei den Energiespar-Lampen das warme Leuchten der alten Glühbirnen. Hierbei handelt es sich nicht um die tatsächliche Wärmeabgabe der Lampe, sondern den Farbton des Lichts. Während ein rötlicheres Licht als warm empfunden wird, nehmen wir bläuliches Leuchten eher als kalt wahr. Die Wärmeabgabe einer Lichtquelle verläuft jedoch konträr: Optisch kalte Lichtquellen sind oft heißer als optisch warme! Gemessen wird der Farbton in Kelvin:

  • 2700 – 2900 Kelvin = warmweißes Licht
  • 4000+ Kelvin = kaltweißes Licht

LED-Lampen gibt es in verschiedenen Lichttypen: Sowohl warmweiße, an Glühbirnen erinnernde Typen, als auch kaltweiße für Büros und Bäder.

Keine Wärme-Entwicklung

Auch bei der Wärme-Entwicklung haben LED-Lichter Vorteile: Sie entwickeln deutlich weniger Wärme als Glühbirnen oder Energie-Sparlampen, dabei strahlen sie auch keinerlei UV- oder Infrarot-Licht aus. An der Stelle, an der das Licht austritt, werden LED-Lampen nicht heiß, sondern in der Elektronik – diese ist jedoch bei den meisten Modellen mit einer Wärme abführenden Aluminium-Schicht isoliert.

Kein Flackern = Weniger Beschwerden

LED-Lampen flackern im Gegensatz zu Glühbirnen und Energiespar-Lampen nicht – das sorgt für ein angenehmes, gleichmäßiges Licht und weniger Kopfschmerzen!

Die Nachteile von LED-Lampen

^B3B750786C1AD992B493E12E5139F8FBD7A2B4C4FEB63C4FD0^pimgpsh fullsize distr Sparsame LED Lampen kaufen – Der große Schnäppchen Führer

Bild: LED-Lampen haben eine ganz eigene Ästhetik. Bildquelle: Hal_P – 10811560 / Shutterstock.com

„Nicht alles, was glänzt, ist Gold!“, heißt es so oft – und so haben auch LED-Lichter ihre Nachteile. Diese sind vor dem Kauf unbedingt zu beachten, da die meisten davon leicht zu beheben sind! Mit etwas Geschick und dem richtigen Kauf kann man so nicht nur Geld sparen, sondern auch eine Menge Frust und Unzufriedenheit!

Der hohe Einkaufs-Preis

Der Preis ist für die meisten Leute, die sich nicht genauer mit dem Thema LED befassen, das meist abschreckende Argument – sogar Energiespar-Lampen sind in der Zwischenzeit um einiges günstiger. Der Hohe Einkaufs-Preis amortisiert sich jedoch, wie weiter oben genauer beschrieben, schon nach einer recht kurzen Zeit. Außerdem ist es eine Frage der Zeit, bis die Preise aufgrund des hohen Bedarfs fallen werden – schließlich gibt es jetzt schon kaum noch Energiesparlampen in den Märkten, sondern lediglich LED-Leuchten.

Dimmbarkeit von LED-Leuchten

Einer der größten Nachteile von LED-Lampen ist die meistens nicht vorhandene Dimmbarkeit. LED-Leuchten sind komplexe elektronische Gebilde – mit einer herkömmlichen Phasenanschnitt-Steuerung, wie sie zum Beispiel zum Steuern von Glühlampen verwendet wird, lässt sich ihre Helligkeit in der Regel nicht dimmen. Deshalb ist auf der Verpackung angegeben, ob und mit welchen Geräten sich die Lampe regeln lässt. Im Normalfall sind dimmbare LED-Leuchtmittel in der Anschaffung teurer.

Unser Spartipp: Es gibt günstige Modelle mit einer Fernbedienung, mit der man die Birne unabhängig vom eingebauten Dimmer dimmen kann. Der Vorteil hierbei ist, dass man auch Lampen dimmen, ohne vorher einen entsprechenden Schalter eingebaut zu haben.

Vorsicht! – Viele Billigprodukte

Wie bei allen Produkten, unterscheidet sich auch bei LED-Leuchten die Qualität erheblich. Nicht jede LED-Lampe kann die Vorteile dieser Technologie ausspielen. So gibt es vereinzeltsehr verlockende Angebote aus Fernost, die mit hohen Lumen-Zahlen und einem sehr günstigen Preis locken. So kosten warm- und kaltweiße LED-Lampen mit angeblich 650 Lumen Lichtstärke unter 7€ inklusive Versand nach Deutschland! Solch „Schnäppchen“ entpuppen sich schnell als reine Enttäuschung – trotz den angegebenen 650 Lumen, strahlte unser Testlampe nicht stärker als eine von Osram mit 350 Lumen! Dazu kommt die unerträglich kalte und violette Lichtfarbe. Dazu kam eine unzureichende Isolierung, die sehr gefährlich sein kann!

Unser Spartipp: Unabhängig davon, woher man die Lampen bezieht, sollte man darauf achten, dass es sich um Markenprodukte, wie Osram oder Philips, handelt. Ist man sich nicht sicher, weil man den Hersteller und das Produkt nicht kennt, hilft eine Recherche bei Google: Sind dort keine Rezensionen zu finden – Finger weg!

Bauartbedingte Lichtstreuung

Auch wenn es nicht unbedingt als Nachteil gelten darf: Was die Lichtstreuung betrifft, haben LED-Leuchten einen anderen Abstrahlwinkel als konventionelle Glühbirnen oder Energi-Sparlampen. In der Regel streuen LEDs bauartbedingt nur bis etwa 140° – andere Lampen rundherum. Die Belichtung eines Raumes muss deshalb bei einem Umbau auf LEDs entsprechend angepasst und neu justiert werden!

Ein paar Informationen über LED-Lichter

^4E47182CB042F46E0DCAB075923BFABA506C5BDB1D81E82C56^pimgpsh fullsize distr Sparsame LED Lampen kaufen – Der große Schnäppchen Führer

Bild: Mit LED-Lichtern lassen sich viele, schön anzusehende Effekte realisieren. Bildquelle: woaiss – 187895765 / Shutterstock.com

LEDs liegen voll im Trend und können aufgrund ihrer sehr kleinen Bauform auf verschiedene Arten verwendet werden. So sind Leuchtkörper nun nicht mehr an die konventionelle Lampen-Form gebunden, sondern können frei gestaltet werden – was Designern ganz neue Horizonte eröffnet. Auch Raumausstatter freuen sich über ganz neue Möglichkeiten, Räume effektvoll zu gestalten.

Sogenannte RGB-Leuchten sorgen auf eine ganz eigene Art und Weise für Flexibilität in der Gestaltung der eigenen Wohnung – so ist es zum Beispiel möglich, das Wohnzimmer seinen Wünschen entsprechend, auf Knopfdruck farbig zu gestalten, oder eine Lampe in der Wohnung über eine Fernbedienung dimmen zu können – und das ohne viel schrauben und zahlen müssen. Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt!

LEDs für jedermann!

Die Automobil-Industrie macht es uns vor: Ein Großteil der neuen Fahrzeuge auf dem Markt verfügt über sogenannte LED-Rückleuchten. Bis auf die Tatsache, dass diese haltbarer sind, können auch hier ganz neue Formen an Rückleuchten umgesetzt werden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich LEDs in allen leuchtenden Einheiten – ob in der Wohnung, am Auto oder unterwegs in der Taschenlampe – zum Standard werden. Denn mal ehrlich – LEDs rechnen sich eigentlich immer – mal früher, mal später.

Ihren größten Vorteil können sie jedoch dort ausspielen, wo die Beleuchtung lange und hell ausfällt – ob Büros, Krankenhäuser oder Tiefgaragen. In Frankreich zum Beispiel ist jetzt schon ein großer Teil der Straßenbeleuchtung auf LED umgebaut worden – mit großen Einspar-Erfolg.

Als Privatmensch ist es wichtig, beim Kauf genau auf die Produkte zu achten. Man sollte gerade bei LED-Lampen nicht am falschen Ende sparen. Hat man keine außergewöhnlichen Wünsche und kann auf Zusatz-Funktionen wie Dimmer oder Farbwechsel verzichten, sind LED-Lichter auch nicht mehr so teuer. LED-Birnen werden immer günstiger und energieeffizienter – es könnte sich also lohnen, noch etwas zu warten bis die Preise entsprechend fallen – auf lange Sicht wird die LED-Technologie jedoch alle anderen verdrängen – das ist sicher!

 

Bildquellen:

woaiss – 187895765 / Shutterstock.com

Hal_P – 10811560 / Shutterstock.com

DK.samco – 300543446 / Shutterstock.com

Jiri Hera – 158083448 / Shutterstock.com

DK.samco – 141950065 / Shutterstock.com

Zum Angebot
12
Mai
2016

Fertighäuser – was steckt dahinter? Der große Ratgeber

1

Einmal im Leben ein Haus bauen – für viele scheint dieser Traum unerreichbar zu sein. Möchte man günstig und schnell ein eigenes Haus bauen, führt nahezu kein Weg an einem Fertighaus vorbei: keine Ausgaben für den Architekten, keine Abstimmung mit unzähligen Handwerkern und Dienstleistern, dafür ein Traumhaus innerhalb kürzester Dauer. Der Begriff „Fertighäuser“ wird oft mit minderwertiger Bauqualität assoziiert – doch trifft dies wirklich zu? Was muss man bei der Auswahl eines Fertighauses beachten und mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Wir haben uns bei verschiedenen Anbietern informiert und beantworten in diesem Ratgeber die wichtigsten Fragen rund um das Thema Fertighaus.

Fertighaus Fertighäuser – was steckt dahinter? Der große Ratgeber

Bild: Komplett aufgebaut ist ein Fertighaus nicht von einem konventionellen Haus zu unterscheiden. Bildquelle: Frank Oppermann – 77180356 / Shutterstock.com

Top-3-Deals bei Fertighäusern

Das günstigste Fertighaus: „Future One 56“ von „ModulFertigHaus“:

  • Grundpreis 34.560 €
  • Schlüsselfertig: 45.280 €

Das modernste Fertighaus: „Grünwald“ von „Gussek Haus

  • Grundpreis 202.245 €
  • Schlüsselfertig: 281.370 €

Das teuerste Fertighaus: „FS-2000“ von „JK Traumhaus

  • Preise: Auf Anfrage

Was genau ist ein Fertighaus?

Infografik Bauweise Fertighäuser – was steckt dahinter? Der große Ratgeber

Infografik: Das Bauprinzip eines Fertighauses. Bildquelle: eigene Darstellung

 

Ein Fertighaus unterscheidet sich bautechnisch kaum von einem konventionellen Haus, der Unterschied besteht lediglich darin, dass die einzelnen Teile, wie zum Beispiel Raumzellen, Wand- und Decken- sowie Dachelemente, in einer Fabrik industriell hergestellt werden. Erst danach wird alles an die Baustelle transportiert und aufgebaut. Vergleichbar ist das System mit Spielzeuggebäuden von Playmobil. Auch dort werden Bauwerke aus mehreren, kombinierbaren Platten zusammengestellt.

Vorteile der Fertighausbauweise

Das Prinzip eines vorgefertigten Hauses ist nicht neu: Schon Leonardo Da Vinci beschrieb im 16. Jahrhundert seine Vorstellung der idealen Stadt, die aus vorgefertigten Bauelementen bestehen sollte. Die in den siebziger Jahren sehr beliebten Mehrfamilienhäuser mit Flachdach wurden zum größten Teil nach dem Fertighausprinzip erstellt. Die Vorteile dieser Bauweise sind offensichtlich:

  • Zeit: Da Wände nicht an der Baustelle fertiggebaut, sondern lediglich zusammengeführt werden müssen, wird enorm viel Zeit und Aufwand eingespart.
  • Arbeitskräfte: An der Baustelle werden weniger Spezialisten gebraucht, dadurch kann der Bau eines Fertigeigenheims mit nur einem Bruchteil der benötigten Arbeitskraft für ein Massivhaus fertiggestellt werden.
  • Musterhäuser: Im Gegensatz zu einem konventionell errichteten Haus können Fertighäuser im Normalfall vorab als Musterhäuser besichtigt werden, sodass man sich im Voraus ein besseres Bild vom Ergebnis machen kann.
  • Geld: Wandelemente können für verschiedene Häuser verwendet werden, wodurch sich die Serienfertigung anbietet. Auf den einzelnen Artikel gerechnet, lässt sich dadurch eine immense Summe einsparen.
  • Organisation: Ein Fertighaus wird als vollständiges Produkt verkauft und muss somit den deutschen Normen entsprechen. Dadurch entfallen beim Bau die meisten Anträge, Gutachten sowie Behördengänge.

Nachteile eines Fertighauses

Wie eingangs erwähnt, werden Fertighäuser oft mit minderer Bauqualität gleichgesetzt, was sich besonders auf die Wertbeständigkeit gebrauchter Fertighäuser auswirkt. Darüber hinaus gibt es jedoch noch weitere Nachteile:

  • Zeitdruck: Um konkurrenzfähig zu bleiben, werben viele Anbieter mit extrem kurzen Bauzeiten. Dadurch werden Fertighäuser oft mit enormen Zeitdruck aufgebaut, sodass weder die Materialien Zeit haben, sich richtig zu setzen, noch die Arbeiter, jedes Detail zu beachten. Das Ergebnis davon ist häufig nicht zufriedenstellend – Fugen zwischen den Wandelementen klaffen auseinander oder Böden weisen große Spalten auf. Diese Probleme sind bei der Fertigstellung des Bauwerks nicht immer sichtbar, meistens machen sie sich in Form von ineffektiver Dämmung oder Wasserdurchlässigkeit aber schnell bemerkbar.
  • Wertbeständigkeit: In der Regel sind gebrauchte Fertighäuser aufgrund ihres Rufs und der oben genannten, nicht einsehbaren Mängel oft weniger wertbeständig als Massivbauhäuser. So sind sie zwar günstiger im Einkauf, dies spiegelt sich jedoch auch im Wiederverkaufswert wider.
  • Geräuschdämmung: Die meisten Fertighäuser bieten eine schlechtere Isolierung gegen Lärm, was sich besonders beim Trittschall zeigt.
  • Individuelle Gestaltung: Durch die vorgegebenen Muster und vorinstallierten Bauteile ist Einflussnahme auf die Konzeption des Hauses nur bedingt möglich. Zwar lassen sich Änderungen vornehmen, diese sind jedoch nicht mit der Mitsprache, die man bei einem Architektenentwurf hat, zu vergleichen.

Gestaltungsmöglichkeiten bei Fertighäusern

Infografik Haustypen im Überblick Fertighäuser – was steckt dahinter? Der große Ratgeber

Infografik: Die Fertighaus-Typen im Überblick. Bildquelle: eigene Darstellung

 

Entsprechend der eigenen Bedürfnisse kann man bei Fertighausanbietern unter mehreren Modulen wählen. Der freien Gestaltung des Grundrisses sind natürlich bauartbedingte Grenzen gesetzt, dafür findet sich für nahezu jeden Geschmack, Geldbeutel und jedes Bedürfnis das richtige Haus – ob nun Bungalow oder eine Villa. Wir haben uns die verschiedenen Haustypen genauer angeschaut.

Wie im Urlaub – wohnen im Bungalow

Charakteristisch für den Bungalow ist die einstöckige Bauweise, oft wird ein etwas erhöhtes Untergeschoss als weiterer Wohnraum genutzt. Die ebenerdige Bauweise verbindet die Vorzüge einer Wohnung mit denen eines mehrstöckigen Wohngebäudes. Ebenso eignen sich Bungalows sehr gut für Senioren und körperlich eingeschränkte Menschen, da sie keine Treppen auf- oder absteigen müssen.

Moderne Klassik – das Fachwerkhaus

Fachwerkhäuser sind aus deutschen Altstädten hingehend bekannt. Meist sind es entsprechend alte Häuser mit alter Substanz, fehlender Dämmung und schon vorhandener Aufteilung der Räume.  Fertighäuser im Fachwerk-Stil bieten die Romantik der alten Bauten in Verbindung mit modernen Energieeffizienz. Darüber hinaus kann man sich das Haus mit modernen Features wie Glasfronten, Balkonen und integrierten Carports gestalten.

Wenn’s unauffällig sein soll – das klassische Satteldach-Haus

Das obligatorische Einfamilienhaus wird auch als Satteldach-Haus bezeichnet. Der Vorteil dieser Variante ist das unauffällige Erscheinungsbild, dass sich in moderne Wohngebiete integrieren lässt, ohne dabei zwischen den anderen Häusern weiter aufzufallen. Mit Preisen ab etwa 140.000 € im schlüsselfertigen Zustand sind Häuser dieser Art im Normalfall günstiger als ähnlich große Massivbau-Einfamilienhäuser im gebrauchten Zustand – nur, dass man hier aktiv Einfluss auf die Gestaltung und Raumaufteilung nehmen kann.

Modern oder Skurril? Pultdachhäuser sind beides zugleich

Das Pultdachhaus wirkt wie ein zweistöckiger Bungalow, grenzt sich aber durch das einseitig abfallende Pultdach stark ab. Empfehlenswert sind Pultdachhäuser besonders für umweltbewusste Menschen: Das lange Pultdach eignet sich hervorragend zur Installation von Solaranlagen und Regenwasseraufbereitungsanlagen. Oftmals lassen sich der Winkel und die Höhe des „Pults“ auf dem Dach frei wählen. Des Weiteren lässt sich durch das halbgerade Dach eine äußerst gute Raumausnutzung erzielen.

Der Natur verbunden: Das rustikale Bauernhaus

Für das Fertig-Bauernhaus wird oft auch die Bezeichnung Blockhaus benutzt, da es durch die Holzbauweise stark an Blockhütten erinnert. Optisch rustikal und natürlich gehalten, gibt sich das Haus an Waldrändern und naturnahen Umgebungen am besten. Dem konventionellen Bauernhaus ist es jedoch durch seine moderne Ausstattung weit voraus: Die für alte Bauernhäuser typische, niedrige Raumhöhe lässt sich auf ein zeitgemäßes Level heben, außerdem lässt sich die Wärme- und Schalldämmung sowie Energieeffizienz auf heutige Ansprüche anpassen.

Wie von Designerhand – modern wohnen im Kubushaus

Wie der Name schon vermuten lässt, hat die Form des Kubushauses eine sehr starke Ähnlichkeit mit einem Würfel und wirkt, als stamme der Entwurf aus dem staatlichen Bauhaus in Weimar. Das in der klassischen Moderne und Avantgarde heimische Design ist besonders schnörkellos und pragmatisch, bietet gleichzeitig aber durch seine nahezu quadratische Form handfeste Vorteile: Durch die stilbedingten hohen Wände und den sehr quadratischen Räumen ist die Raumausnutzung am optimalsten. Des Weiteren ist das Flachdach bestens für Photovoltaik-Anlagen geeignet.

Günstiger Luxus in der Fertig-Stadtvilla

Eine Villa wird häufig mit Reichtum und Luxus in Verbindung gebracht und gehört zum Traum vieler Menschen. Die Fertigbauweise ermöglicht es, auch ohne Millionen auf dem Konto im luxuriösen Wohnraum zu hausen. Die typischen Eigenschaften einer Stadtvilla sind hohe Decken und nahezu verschwenderisch große Räume – was für ein sehr angenehmes Raumgefühl sorgt. In einer Stadtvilla ist auch ausreichend Raum für Kinder, Hobbies und sonstige Aktivitäten. Als Dach wird häufig ein Mansarddach gewählt, was den Charakter einer Villa unterstreicht.

Die Gesamtkosten im Überblick

Bau eines Fertighauses Fertighäuser – was steckt dahinter? Der große Ratgeber

Bild: Wandelemente von Fertighäusern werden mit vollständig vormontierten Fenstern und Türen geliefert. Bildquelle: benit.at – 58127473 / Shutterstock.com

 

Als Laie sieht man den Grundstückpreis und den Preis für das Haus, addiert beides und erhält eine konkrete Summe – doch Vorsicht! Hinter einem Hausbau verbergen sich eine Menge Kosten, die fürs Erste nicht ersichtlich sind. Im Vergleich zum Erwerb einer gebrauchten, sanierungsbedürftigen Immobilie bleiben die Aufwendungen bei einem Fertighaus jedoch überschaubar:

Das Grundstück

Das Wichtigste ist natürlich das Grundstück – schließlich muss das Haus ja irgendwo gebaut werden. Eine genaue Preisanalyse wird hier schwer, da der Grundpreis entsprechend dem Standort und der Fläche sehr stark variieren kann. Beim Grundstückspreis sollte man jedoch folgende Zusatzkosten im Hinterkopf behalten:

  • Kaufpreis – Der eigentliche Grundstückspreis, unter dem auch das Grundstück ausgeschrieben wird.
  • Maklergebühren: Ein Makler, der das Grundstück vermittelt, verlangt in der Regel 7,14% des Grundstückspreises als Provision. Als Käufer muss man diese Zahlungen auf jeden Fall tragen. Unser Tipp: Nach Grundstücken suchen, die privat verkauft werden. Sollten sich keine geeigneten Grundstücke finden, kann man in der lokalen Zeitung eine Anzeige inserieren und abwarten. Im Normalfall werden einem innerhalb weniger Wochen mehrere Angebote unterbreitet. Bei einem Grundstückspreis von 100.000 € kann man so ganze 7.140 € sparen!
  • Grunderwerbsteuer: Beim Erwerb eines Grundstückes muss prozentual zum Kaufpreis eine Grunderwerbsteuer an das Finanzamt entrichtet werden. Diese variiert von Bundesland zu Bundesland. Hier ein paar Beispiele:
Bayern 3,5%
Sachsen 3,5%
Brandenburg 5%
Schleswig-Holstein 6,5%
Saarland 6,5%
Nordrhein-Westfalen 6,5%
  • Notarkosten: Der Erwerb muss ins Grundbuch eingetragen und sämtliche Zertifikate und Urkunden müssen ausgefertigt werden. Im Normalfall schlägt dies mit 1,5% des Kaufpreises zu Buche.
  • Erschließungskosten: Diese Ausgaben sind davon abhängig, ob das Grundstück mit Anschlüssen für…
  • Strom
  • Wasser
  • Abwasser
  • Gas
  • Telefon

…versorgt ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte, muss man mit mehreren Tausend Euro Gebühren rechnen.

  • Vermessungskosten: Beim Neuerwerb eines Grundstückes muss dieses neu vermessen werden, um den Grundbucheintrag möglichst präzise vornehmen zu können. Dabei sollte man mit mindestens 3.000 € an Kosten rechnen – unabhängig von der Größe.
  • Baugrundgutachten: Um ein Grundstück bebauen zu dürfen, muss man ein sogenanntes Baugrundgutachten beantragen. Ohne dieses Gutachten würde ein Eigenbau schnell in einem Fiasko enden, denn dieses Gutachten ist unter anderem für die Analyse des Baugrunds zuständig. Wenn beispielsweise die Bodenbeschaffenheit ein Haus nicht trägt oder sich einige Meter unter der Erde ein kleiner Schlammsee befindet, scheidet der Hausbau aus. Das Gutachten kostet etwa 1000 €.
  • Wege- und Straßenkosten: Ist ein Grundstück nicht direkt an einer Straße gelegen, muss man eine entsprechende Verbindung von der Stadt legen lassen. Auch hier sind mehrere Tausend Euro einzuplanen.
  • Räumungskosten: Nicht immer ist es selbstverständlich, dass das Grundstück auch frei von Bebauungen, Bäumen oder Felsen ist. Eine Preisangabe für etwaige Räumungskosten wird auch hier schwer, man muss aber grundsätzlich im vierstelligen Bereich planen.

Ausstattung des Hauses

Planung Hausbau Fertighäuser – was steckt dahinter? Der große Ratgeber

Bild: Zu den essentiellsten Abschnitten beim Hausbau gehört zweifellos die Planung. Bildquelle: cherezoff – 159837776 / Shutterstock.com

 

Die erste Frage, die beim Hausbau beantwortet werden muss, ist, ob der Bau einen Kellerraum haben soll oder nicht. Grundsätzlich gilt es hierbei mit mindestens 30.000 € an Extrakosten zu rechnen. Kann und möchte man auf ein Untergeschoss verzichten, wird eine Grundplatte errichtet, auf der das Haus letzten Endes zusammengebaut wird.

Unser Tipp: Ein Haus mit einem Kellerabteil ist nicht nur räumlich variabler nutzbar, sondern lässt sich später auch zu einem besseren Preis verkaufen – Häuser ohne Kellerräume werden oft als „Blender“ angesehen.

Außer dem Untergeschoss gibt es noch weitere, nicht unerhebliche Faktoren, die man beim Hausbau bzw. bei der Wahl seines Fertigeigenheims beachten sollte:

  • Fußbodenheizung: Was für eine Heizungsart soll es sein? Die komfortabelste Art und Weise zu heizen ist immer noch die Fußbodenheizung. Während sich die Nachrüstung alter Gebäude mit einer Heizung dieser Art als sehr umständlich und teuer erweist, lässt sie sich in einen Neubau perfekt integrieren. Unterschieden wird zwischen Trocken- und Nasssystemen, wobei letztere die deutlich hochwertigere Variante darstellen.
    • Trockensystem: Die Preise pro Quadratmeter fangen bei etwa 11 € an.
    • Nasssystem: Die hochpreisige, aber auch bessere Lösung ist ab ungefähr 20 € zu haben.
  • Balkone und / oder Terrassen: Ein freistehendes Haus ohne Balkon oder Terrasse ist undenkbar. Eine Terrasse im Erdgeschoss ist verhältnismäßig günstig umsetzbar, für einen Balkon sollte man entsprechend mehr einrechnen – in der Regel fallen mindestens 6.000 € an.
  • Küche und Bad: Es bietet sich an, die Nassräume im Voraus zu planen, um die im Nachhinein entstehenden Kosten für die Anpassung sparen zu können.
  • Smart Home: Ob Überwachungskamera, Alarmanlage oder über das Smartphone steuerbare Heizungen und Fensterläden – auch wenn man noch kein passendes System hat oder sich unsicher beim Thema Smart-Technologie ist: Es empfiehlt sich, auf jeden Fall vorauszudenken und alle nötigen Leitungen und Kabel zu verlegen. Möchte man später aufrüsten, muss man lediglich die Geräte kaufen und spart sich teure Umbauarbeiten.

Fertighäuser kaufen – Finanzierungsmöglichkeiten

Statistik geplante Immobilien Fertighäuser – was steckt dahinter? Der große Ratgeber

Infografik: Art der geplanten Immobilie beim Hauskauf von 2010 bis 2015. Bildquelle: eigene Darstellung

 

Wie die Statistik der VuMA zeigt, hat die Anzahl der Hausbauinteressierten, die sich für ein Fertighaus begeistern, die Zahl derer überschritten, die ein Massivbauhaus errichten wollen – dieser Trend wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen.

Die wenigsten Menschen haben die Mittel, ein fertiges Haus bzw. den Hausbau auf einmal zu bezahlen, ohne es finanzieren zu müssen. Wir haben uns informiert und ein paar Ratschläge für die Finanzierung des Eigenheims zusammengefasst:

1. Nur sichere Finanzzuschüsse in die Planung nehmen

Oft versprechen Verwandte, Arbeitgeber oder Kreditinstitute Finanzierungshilfen, ohne diesen später tatsächlich nachzukommen. Aus diesem Grund sollte man sich nur auf fest zugesicherte und schriftlich festgehaltene Finanzzuschüsse verlassen. Selbst die 20.000 €, die von der Großmutter zugesichert wurden, jedoch letzten Endes nicht ausgezahlt werden, können das „Projekt Fertighaus“ ins Wanken bringen, wenn nicht sogar ganz kippen.

2. Fähigkeiten als Heimwerker nicht überschätzen

Selbst ist der Mann! Gerade das männliche Geschlecht neigt dazu, alles selbst machen zu wollen, ohne sich über Aufwand und mögliche Probleme im Klaren zu sein. Oft sind vielleicht gar nicht die eigenen Fähigkeiten unzureichend, sondern die Zeit genügt nicht aus. Vollbeschäftigte glauben oftmals, abends nach der Arbeit noch ein paar Stunden im neuen Haus arbeiten zu können und so alles zeitnah und eigenständig fertigzubekommen – ein Irrtum, der gravierende Folgen für das Arbeitsleben, die eigene Gesundheit und die Qualität der Arbeit am Haus haben kann. Unser Tipp: Handwerker einplanen und nur das Nötigste selber machen!

3. Haushaltsbudget nicht zu knapp bemessen

Die monatliche Belastung für die Finanzierung sollte 30 bis 40 Prozent des Nettoeinkommens nicht übersteigen. Nach Abzug der monatlichen Belastung geht man für die Lebenshaltungskosten von folgenden Mindestwerten aus: 600 € für Alleinstehende, Ehepaare 900 €, Kinder bis zum 7. Lebensjahr 175 €, jedes weitere Familienmitglied 100 €.

4. Zinsen korrekt berechnen

Ein weiterer Fehler, den viele Kreditnehmer gerne machen: Sie verwechseln Normalzinsen mit Effektivzinsen, was teure Folgen haben kann! Notfalls sollte man die eigenen Rechnungen noch einmal von einem Profi durchsehen lassen. Nur das garantiert Sicherheit und bewahrt vor einem finanziellen Fiasko.

5. Zusatzkosten mit einplanen

Wie weiter oben schon beschrieben, sollten man sämtliche Kosten, die nicht von vornherein vollständig einsehbar sind, mit einplanen. Grundsätzlich müssen mindestens 20% des Kaufpreises dazu gerechnet werden!

Fertighaus – Eine sehr attraktive Alternative zum Massivbau

Hausbau Fertighäuser – was steckt dahinter? Der große Ratgeber

Bild: Ein Fertighaus ist für sehr viele der beste Weg zum eigenen Haus. Bildquelle: Jeanette Dietl – 181240070 – Shutterstock.com

 

Der Begriff „Fertighaus“ leidet unter einem schlechten Ruf, der aber keineswegs grundlegend gerechtfertigt ist: Fertighäuser unterscheidet im Normalfall nichts weiter von Massivhäusern, als dass die einzelnen Teile maschinell gefertigt und erst an der Baustelle zusammengestellt werden.

Vor allem für junge Paare, die sich den Traum vom eigenen Hausbau realisieren möchten, ist dies eine sehr willkommene, weil meist günstigere und weniger zeitaufwändige Option. Verzichten muss man auf rein gar nichts – ob Keller, Terrasse, Carport oder Garage: Das Modulsystem von Fertighäusern lässt keine Wünsche unberücksichtigt und bietet jedem die Möglichkeit, sein Traumhaus zu realisieren.

Durch die günstigen Preise und die enorme Beliebtheit werden in Zukunft noch einige Fertighäuser entstehen.

Bildquellen:

  • Frank Oppermann – 77180356 / Shutterstock.com
  • benit.at – 58127473 / Shutterstock.com
  • Jeanette Dietl – 181240070 – Shutterstock.com
  • cherezoff – 159837776 / Shutterstock.com
Zum Angebot
5
Mai
2016

Digitalkameras – Die große Kaufberatung

1
Kamera Digitalkameras – Die große Kaufberatung

Bild: Mit einem Foto lässt sich mehr festhalten als nur ein Moment. Bildquelle: Godlikeart – 295982588 / Shutterstock.com

 

Fotos sind weitaus mehr als ein schlichtes Festhalten von Momenten – in ihnen spiegeln sich Erinnerungen, die beim Anschauen gewisser Bilder wieder hervorgerufen werden. Verewigte Augenblicke, die oft auch etwas kunstvolles an sich haben, strahlen ihren eigenen, ganz besonderen Reiz aus. Was zum Fotografieren benötigt wird, ist offensichtlich: Eine Kamera. Doch genau hier wird man von einigen Angeboten regelrecht überfahren: Digitalkamera, Digicam, Spiegelreflex: Diese Begriffe sollten erst einmal verstanden werden, um sie unterscheiden zu können. Darüber hinaus geben wir natürlich eine Menge Kauftipps und finden selbstverständlich die besten Deals, damit kein Geld verschwendet wird!

Funktionsweise einer Kamera

Funktionsweise einer Kamera Digitalkameras – Die große Kaufberatung

Infografik: Schema zur Funktionsweise einer Kamera. Bildquelle: Eigene Darstellung

 

Das Funktionsprinzip einer Kamera hat sich seit der ersten Stunde nicht geändert: Durch die Linse der Kamera werden die Strahlen eines Bildes gebrochen und auf dem Film oder Sensor im hinteren der Kamera dargestellt und festgehalten. Durch die Verstellung der Öffnungszeit lässt sich die sogenannte Belichtungszeit einstellen. Durch diese Einstellung lässt sich unter anderem die Dynamik auf Fotos gestalten, auf denen sich bewegende Objekte wie Autos, Fahrräder oder Menschen sind. Umso länger die Belichtungszeit ist, desto unschärfer können die Aufnahmen werden.

Dem Moment auf der Spur – eine kleine Zeitreise

Die zwei Franzosen Louis Daguerre und Nicéphore Niepce gelten als die Erfinder der Fotografie. Die ersten Techniken basierten auf chemischen Verfahren, die es ermöglichten, Momente auf Bildern festzuhalten. Daraufhin folgten einige Jahrzehnte der stetigen technischen Weiterentwicklung, die 1889 durch die Einführung der ersten Kodak-Kamera einen Stand erreichte, der sich im Wesentlichen bis heute halten konnte. Erst die Elektronik und schließlich die Digitalisierung haben neue fotografische Verfahren ermöglicht – und das nicht nur mit Abschaffung der Fotofilme. Moderne Geräte verfügen zum Beispiel sehr oft über eine Bluetooth- oder WLAN-Kopplung mit anderen Geräten, sodass die neuen Fotos auch kabellos zum Computer übertragen werden können.

Erstes Foto der Welt zeigt Arbeitszimmer in Frankreich

Das erste Foto der Welt machte der Franzose Joseph Nicéphore Niepce in seinem Arbeitszimmer. Mit einer „Camera Obscura“, ein Gerät mit dem sich Bilder aus der Außenwelt auf eine Oberfläche projizieren ließen, fotografierte er die Aussicht aus seinem Zimmer. Dabei gelang es ihm, dieses Bild auf Chlorsilberpapier festzuhalten. Diese war jedoch nicht lichtbeständig und verblasste schon nach kurzer Zeit. Das erste beständige Bild gelang Niepce 1826 – die Belichtungszeit betrug ganze acht Stunden, sodass es unmöglich war, Menschen oder sich bewegende Objekte darauf festzuhalten.

Louis Jaques Mandé Daguerre, ein erfolgreicher Theatermaler, erfuhr von den Arbeiten Niepces und war so fasziniert, dass er sein Partner wurde. Fieberhaft versuchten die beiden einen Weg zu finden, um die Belichtungszeiten zu verkürzen – was ihnen mit Hilfe von Jodsilberplatten gelang. Hierbei war nur eine geringe Belichtungszeit von Nöten – das Bild ließ sich schließlich durch das Bedampfen mit Quicksilber fixieren. Das hatte zur Folge, dass die zwei Tüftler die Belichtungszeit auf vier Minuten im Sommer und 15 Minuten im Winter reduzieren konnten. Die gemachten Fotos waren etwas grobkörnig und es konnten keine Abzüge gemacht werden.

Neues Verfahren ermöglicht mehrere Abzüge

Dieses Problem beseitigte William Henry Fox Talbot mit der sogenannten Kalotypie, einem Papier-Negativ-Positiv-Verfahren. Qualität und Brillanz waren zwar nicht mit den Fotos von Daguerre zu vergleichen, dafür konnten mit seinem Verfahren mehrere Abzüge eines Bildes gemacht werden. Diese waren zwar auch grobkörnig, hatten eine niedrige Auflösung und die Maserung des Papieres kam immer durch und zeichnete sich deutlich ab.

Frederick Scott Archer überwand dieses Manko 1851 mit seinem Nassen Kollodiumverfahren. Beim Kollodium handelt es sich um in Äther aufgelöste Baumwolle – diese trug man auf das lichtempfindliche Material auf Glasplatten auf. Die Auflösung verbesserte sich deutlich, doch der Aufwand blieb enorm riesig. Kollodium ist eine farblose, klebrige Masse, die an der Luft schnell erhärtet. Belichtung und Entwicklung mussten deshalb erfolgen, bevor das Material getrocknet war. Der nächste Durchbruch gelang 1871 Richard Leach Maddox. Mit einer Bromsilber-Gelatine-Schicht schaffte er es, eine Trockenplatte zu entwickeln, die den Nassplatten Archers an Empfindlichkeit in nichts nachstand.

Moderne Zeiten: Die erste Kodak-Kamera

Kodak Kameras Digitalkameras – Die große Kaufberatung

Bild: Die ersten Kodak-Kameras waren als andere als handlich. Bildquelle: Tessa Bishop – 172511021 / Shutterstock.com

 

Die Platten, die bis dato als Träger für die lichtempfindliche Schicht benutzt wurden, erschwerten nicht nur aufgrund ihres Gewichtes die Handhabung. Für jedes Foto musste eine neue, schwere Platte in den Apparat gehievt werden.

Eine Lösung für das Problem entwickelte 1889 George Eastman: Den Rollfilm. Mit diesem war es möglich, mehrere Bilder hintereinander zu machen. Eastman war es auch, der auf die Idee kam, den Fotografen den lästigen und aufwendigen Prozess des Entwickelns und Abziehens abzunehmen. Für seine ersten selbstentwickelten Kameramodelle bot er diese Arbeiten als Dienstleistung an. Wer seinen Rollfilm vollgeknipst hatte, konnte den ganzen Apparat an Kodak einschicken und bekam wenig später die Abzüge und eine mit einem frischen Film bestückte Kamera zurück. Das ist einer der wesentlichen Gründe, weshalb die Fotografie ab der Jahrhundertwende immer beliebter werden konnte.

Aus groß wird klein: Kleinbildkameras bringen Farbe ins Spiel

Mit fortlaufender Entwicklung, verbesserte sich die Lichtempfindlichkeit der verwendeten Filme um ein Vielfaches. Das wiederrum machte es möglich, Kleinbildkameras herzustellen. Schon 1905 hatte Oskar Barnack die Idee, das Negativ-Format zu verkleinern, um die Fotografien nachträglich zu vergrößern. Als Entwicklungsleiter bei Leica entwarf er keine zehn Jahre später die erste Kleinbildkamera der Welt. Der Erste Weltkrieg verzögerte allerdings die Weiterentwicklung, sodass diese erst 1925 offiziell vorgestellt werden konnte. Die „Ur-Leica“ war mit einem 50mm-Objektiv ausgestattet – ein Standard der später hundertfach kopiert wurde.

Neben der Sucherkamera konnte sich ab den 50er-Jahren die Spiegelreflexkamera etablieren. Das Prinzip: der Lichteintritt wird in den Sucher gespiegelt. Dadurch kann der Fotograf genau sehen, was später das Bild zeigen wird. Der Umlenkspiegel, der das Bild in den Sucher projiziert, klappt beim Auslösen beiseite, so dass der Lichtstrahl den Film belichten kann. 1936 gelang es dann der Firma Agfa als erste, einen Farbfilm zu entwickeln. Damit konnte man nahezu wirklichtstreue Fotos der Umgebung machen – vorausgesetzt man konnte sich einen Fotoapparat dieser Art leisten.

Digitale Zeiten: Mikrochips und Internet in den Kameras

Die Verwendung von immer mehr Elektronik ließ die Fotoapparate im Laufe der Zeit zunehmend komfortabler werden. 1963 stellte die Firma Canon die erste Kamera mit automatischer Schärfeeinstellung vor. Rund zehn Jahre später, folgte eine vollelektronische Kamera von Rollei. Diese konnte die Blende, ihre Verschlusszeiten und Schärfe selbsttätig einstellen.

Ende des 20. Jahrhunderts wurde die gesamte fotografische Technik dann noch einmal durch die Digitalisierung revolutioniert. Diese ermöglichte, Fotos nicht mehr auf Filmmaterial, sondern auf digitalen Datenträgern zu speichern. Die Kostenersparnis im Vergleich zu Filmkameras ist verhältnismäßig riesig – dazu kommt, dass man fehlerhafte Fotos direkt von der Kamera aus einsehen und löschen kann.

Die fünf Arten von Digitalkameras

Kamera ist nicht gleich Kamera – für jeden Bedarf bietet der Markt das entsprechende Gerät. Bei den heute geläufigen Kameras unterscheidet man zwischen folgenden Typen:

  • Kompaktkameras: Das sind kleine handliche Kameras mit einigen Funktionen wie Farbeffekte oder Videofunktionen. Die Qualität der Bilder ist recht gut – zumindest besser als die der meisten Smartphones. Attraktiv macht sie ihr verhältnismäßig günstiger Preis und der Funktionsumfang – vermissen tut man bei den meisten Modellen Bildstabilisatoren und Zubehör. Preise fangen bei etwa 60 Euro an.
  • Superzoom-Kameras: Ähnlich wie die kompakten Kameras von der Ausstattung, jedoch mit einer viel größeren Linse und – wie der Name schon sagt – Superzoom-Funktion. Das Gehäuse ist verhältnismäßig groß, um auch das große, klappbare Objektiv darin unterzubringen. Ein Bildstabilisator ist bei solch Systemen unabdingbar. Geeignet sind solche Kameras für Leute, die gerne in die Ferne fotografieren und viele Landschaftsbilder machen wollen. Zu haben sind Geräte dieser Art ab etwa 150 Euro.
  • Mini-Kameras: Die kleinsten aller Modelle für Digitalkameras eignen sich ausgezeichnet für unterwegs – zeichnen sich durch ihre sehr kompakten Maße und ihre Robustheit aus. Perfekt, um sie abends einfach in die Hosentasche zu stecken und feiern zu gehen. Technisch sind unspektakulär, eignen sich als mehr für Schnappschüsse statt Portrait-Fotografie. Schon für schlappe 20 Euro kann man sich solch eine Kamera zulegen.
  • Wasserdichte Kameras: Für Abenteurer und Taucher eignen sich wasserdichte Kameras ausgezeichnet. Aufnahmen von der Unterwasserwelt sind aufgrund des wasserdichten Gehäuses kein Problem mehr. Auch Aufnahmen vom Ausflug in den Wald bei Regen lassen sich problemlos machen.
  • Spiegelreflexkameras: Als Nonplusultra unter den Fotoapparaten gelten Spiegelreflexkameras. Die oft verwendete Bezeichnung „SLR“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „Single Lense Reflex“. Das Besondere an dieser Kamera ist, dass man bei durchschauen durch den Sucher exakt das zu fotografierende Motiv sieht – in den Sensor „gebrannt“ wird es dann schließlich, indem der Untere der zwei Spiegel umgeklappt wird und somit den Weg zum Sensor freigibt. Die Tiefe und Farbechtheit, die SLR-Kameras erzeugen können, ist bislang unerreicht – ein Grund warum nahezu alle Profis mit ihnen arbeiten – und sie um einiges teurer sind als ihre Artgenossen.

Der Mythos um Spiegelreflexkameras

Funktionsweise einer einäugigen Spiegelreflexkamera Digitalkameras – Die große Kaufberatung

Infografik: Funktionsweise einer einäugigen Spiegelreflexkamera (SLR). Bildquelle: eigene Darstellung

 

Die Krönung aller erhältlichen Digitalkameras sind die sogenannten DSLR-Kameras (digital single lens reflex). Der Aufbau eines digitalen Spiegelreflexapparates ist dem eines Analogen identisch, lediglich der Film wurde durch einen Sensor ersetzt. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Bilddaten können direkt aus der Maschine ausgelesen werden oder über den integrierten Bildschirm betrachtet werden. Viele Kameras verfügen überdies hinaus auch ein Histogramm, indem die häufigsten Einstellungen chronologisch geordnet aufgerufen werden können – was ein riesiger Vorteil sein kann, wenn man öfters an den gleichen Orten oder unter denselben Umständen fotografiert. Darüber hinaus bieten digitale Spiegelreflexkameras Einstellungsmöglichkeiten, die anderen „normalen“ Kameras weit überlegen sind:

  • Wechselbare Objektive: Durch das Auswechseln des Objektivs lässt sich der Fokus der Kamera auf das bevorstehende Fotoshooting anpassen. Ob eine Panorama-Aufnahme des Sonnenuntergangs oder ein Fashion-Shooting im Studio – mit mehreren Objektiven hat man immer das richtige Gerät dabei.
  • Belichtungssensoren: Elektronische Helfer messen das Licht und den Tonwertausgleich auf dem Foto – daraus wird ermittelt, ob das Foto unter- oder Überbelichtet ist und – wenn man möchte – auch automatisch angepasst.
  • Belichtungszeit: Anders als bei kompakten und konventionellen Kameras, lässt sich bei DSLRs die Belichtungszeit einstellen. Durch diese kann man die Dynamik eines Bildes entsprechend gestalten. Ein fahrendes Auto zum Beispiel kann quasi „eingefroren“ werden, etwas unscharf gemacht damit man noch erkennt, dass es am Fahren ist – oder völlig verschwommen. Bei letzterem erkennt man zwar, dass etwas durch das Bild fährt, sieht aber nicht was genau.
  • Videofunktion: Eine Videofunktion bieten die meisten Kameras – eine richtig ausgestattete und eingestellte Spiegelreflex-Cam kann dagegen so manche Videokamera ersetzen! Die Audioaufnahme wird über ein externes Aufnahmegerät aufgezeichnet.
Effekte der Belichtungszeit Digitalkameras – Die große Kaufberatung

Infografik: Beispiele für Effekte der Belichtungszeit. Bildquelle: eigene Darstellung

Vor- und Nachteile einer DSLR-Cam

Eine DSLR hat aber nicht nur Vorteile. Neben der Tatsache, dass Fotoapparate dieser Art ein Vielfaches der kompakten Geräte kosten, sind noch einige andere Sachen zu beachten:

Digitale Spiegelreflexkamera – Vor und Nachteile
Vorteile Nachteile
Überragende Tiefe der Fotos Gewicht und Größe der Kamera
Austauschbare Objektive Preis für Kamera und Objektive
Blickwinkel des Fotografen exakt gleich mit Bild Auslösergeräusch oft sehr laut
Stabile Bauweise Durch das Benutzen des Spiegels oft mangelnde Einstellung der Bildschärfe
Ausgabe von raw-Dateien Durch Spiegelmechanismus kein Live-View möglich
DSLRs sind in der Regel Profiequipment Funktionen wie Gesichtserkennung usw. nicht möglich

Die drei besten Kauftipps für Kameras

Kauftipps für Kameras Digitalkameras – Die große Kaufberatung

Infografik: Die drei besten Kauftipps für Kameras. Bildquelle: eigene Darstellung

 

Damit kein Geld verloren geht und ihr trotzdem die beste Cam für euch findet, haben wir hier unser Fachwissen zusammengetragen und für euch drei Geheimtipps vorbereitet!

Geheimtipp Nr. 1: Vorgängermodell kaufen!

Unabhängig davon, ob die Wahl nun auf eine digitale Spiegelreflex, eine kompakte Digicam oder ein wasserdichtes Modell für Abenteuerlustige fällt – bei allen Modellen empfiehlt es sich, zum Vorgänger zu greifen. Diese haben meistens nur marginale Unterschiede zu den Nachfolgern und selten eine deutlich bessere Fotoqualität – kosten dafür aber oftmals knapp die Hälfte des aktuellen Modells! Wer also Geld sparen möchte, sollte bei seiner Wahl auch mal die Vorgängermodelle recherchieren! Übrigens, diese gibt es oft auch gebraucht zu sehr attraktiven Preisen!

Geheimtipp Nr. 2: Smartphone Kamera-Module kaufen!

Das Smartphone hat uns einiges abgenommen – das Fotografieren nahezu vollständig. Die Software der meisten Handys ist mit einer größeren Kamera kompatibel, sodass das Smartphone weiterhin als Display genutzt werden kann. Verbunden werden Gadgets dieser Art entweder per Bluetooth, per WLAN, per NFC oder per Micro-USB mit dem Telefon. Der Vorteil gegenüber der Smartphone-Kamera ist gravierend: Höhere Auflösung und ein viel größerer Bildsensor, sowie eine um einiges größere Brennweite. Und last but not least: Sie sind kompakter und günstiger als die meisten aller Cams!

Geheimtipp Nr. 3: Kompakte DSLR oder spiegellose Systemkamera kaufen

Wer bei den Preisen für hochwertige Kompaktkameras doch lieber gleich in Richtung einer DSLR oder spiegellosen Systemkamera schielt, findet dort auch einige äußerst kompakte Modelle. Gerade im Vergleich zu Bridge- bzw. Megazoom-Kameras ist hier kaum ein Größenunterschied feststellbar. Beispiele wären etwa die auch für Systemkamera-Verhältnisse äußerst kompakte Panasonic Lumix GM5 oder Canons kleinste DSLR EOS 100D.

Fotografieren ist nicht alles – Photoshop Freeware vs. Adobe Photoshop

Bearbeitung durch Photoshop Digitalkameras – Die große Kaufberatung

Allein mit fotografieren ist es meistens nicht getan – man sollte die Basics in Photoshop schon beherrschen. Bildquelle: Chris Tefme – 360374489 / Shutterstock.com

 

Die große Kunst an der digitalen Fotografie ist das Bearbeiten eines Bildes nach dem Shooting. Wer jetzt an wilde Schnitte und surreale, künstliche Werke denkt, liegt völlig falsch – oft sind es nur kleinere Korrekturen, die ein Bild natürlicher auf uns wirken lassen. Bei diesen Korrekturen werden Bilder um ein paar wenige Grad gedreht, sodass der Horizont zu 100% eben ist oder eine kleine Tonwertkorrektur bügelt den Rotstich aus dem Strandbild wieder weg. Die unangefochtene Nr. 1 bei den Bildbearbeitungsprogrammen ist zweifelsohne Adobe Photoshop. Da das Programm jedoch alles andere als günstig ist, haben wir es mit dem kostenlosen Freeware-Pedanten paint.net verglichen:

Paint.net Test – Kostenlos und nicht geistlos

Paint.net ist eine kostenlose Bild- und Fotobearbeitungssoftware, die nur auf dem Betriebssystem Windows verfügbar ist – Apple und Linux sollen seit Jahren zwar in Planung sein, bis dato haben wir aber keine aktuelle Information über ein Projekt dieser Art. Das Programm war eigentlich als Ersatz, beziehungsweise als Erweiterung, für das OEM-Windows-Programm Paint gedacht, ist aber weitaus mehr als nur ein einfacher Ersatz für das Microsoft Paint. Paint.net bietet nahezu alles, was für die Bildbearbeitung. Die besten Paint.NET Plug-Ins notwendig ist. Neben dem Arbeiten mit Ebenen ist auch der Einsatz von Spezialeffekten oder Plug-Ins möglich.

Die Oberfläche des Programms orientiert sich dabei stark an üblichen Windows Programmen, sodass der Einstieg in Paint.net relativ leicht fällt. Durch die aktive Community hinter Paint.net kann man bei Problemen recht einfach durch Google und Co. Problemlösungen oder Tutorials finden.

Photoshop-Test – Nur was für Profis?

Möchte man mit Mac OSX arbeiten, entfällt Paint.net als Option – Photoshop ist auch für Apples Betriebssystem verfügbar. Möchte man nur ein Foto ausbessern und etwas „spielen“ mit dem Programm, ist man mit Paint.net besser beraten – schließlich ist es kostenlos und ist von seiner Oberfläche her einfach und intuitiv zu bedienen – zumindest für einen Windows-User.

Am besten installiert man die Software einfach und probiert selbst aus, ob die benötigten Funktionen auch gegeben sind – vermisst man dabei etwas, ist es eine Überlegung wert, sich für etwa 13 Euro im Monat das originale Adobe Photoshop zu gönnen. Ist man unsicher, kann man auch Photoshop vorher unverbindlich und kostenlos testen.

Ein direkter Vergleich der zwei Konkurrenten

Name Paint.net Adobe Photoshop
Entwickler dotPDN LLC Adobe Systems
Erscheinungsjahr 2004 1990
Preis Gratis ~13 Euro monatlich
Aktuelle Version 4.0.9 vom 5. Januar 2016 CC2015.1.2 von 20. Januar 2016
Betriebssystem -       Windows 7 SP1 + -       Mac OSX-       Microsoft Windows

-       Mac OS

-       IRIX

Programmiersprache C# C++
Lizenz Freeware Proprietär
Deutsche Version Ja Ja
Vorteile -       Kostenlos-       Intuitive Bedienung

-       Ausreichende Funktionen

-       Marktführer-       Auch Profis arbeiten damit

-       Riesiger Funktionsumfang

Nachteile -       Nur für Windows verfügbar -       Teuer-       Nicht intuitiv erlernbar
Download Download Paint.net Download Adobe Photoshop

Fazit

DSLR Kamera Digitalkameras – Die große Kaufberatung

Bild: Das Festhalten von Erinnerungen ist ein menschlicher Urinstinkt. Bildquelle: Carlos Koblischek – 414349555 / Shutterstock.com

 

Seit je her ist Mensch darum bemüht, Momente und Erinnerungen auf Fotos festzuhalten – es gehört einfach zu unseren Urinstinkten. Von den Höhlenmalereien über gemalte Portraits bis hin zu den ersten Fotos in Frankreich. Von dem Zeitpunkt an, nahm die Entwicklung ihren Lauf und mauserte sich innerhalb von knapp 200 Jahren zu einer Fülle an Funktionen und Geräten, von denen Joseph Nicéphore Niepce in seinem beschaulichen Arbeitszimmer nicht einmal zu träumen gewagt hätte!

Und obwohl die meisten heutzutage mit einem Smartphone ausgestattet durch die Welt laufen, alles fotografieren und festhalten können, haben konventionelle Fotoapparate nichts von ihrer Magie verloren – und das obwohl die Geräte vollgestopft mit modernster Technik sind. Filme kaufen, wechseln, zum Entwickeln bringen, warten – all das ist in der Zwischenzeit binnen Sekunden möglich.

Es spielt keine Rolle was für ein „Kamera-Typ“ man ist – ob Abenteurer, Schnappschuss-Fotograf oder Landschaftsliebhaber, eine Kamera, die nicht im Smartphone integriert ist, hat für jeden ihren ganz eigenen Charme – einfach ausprobieren!

Bildquellen:

  • Godlikeart – 295982588 / Shutterstock.com
  • Tessa Bishop – 172511021 / Shutterstock.com
Zum Angebot
1
Mrz
2016

Ratgeber: Was man tun (und nicht tun sollte) um die Akkulaufzeit vom Smartphone zu verlängern

0
Mann lädt sein Handy  Ratgeber: Was man tun (und nicht tun sollte) um die Akkulaufzeit vom Smartphone zu verlängern

Bild: Durch zu kurze Akkulaufzeiten muss man sein Handy öfters über Nacht aufladen. Bildquelle: Stefano Cavoretto – 267964964/Shutterstock.com

 

Eine der größten Beschwerden von Leuten über ihr Smartphone ist, dass die Batterie nicht ausreichend lange durchhält. Für viele Menschen kann es eine Herausforderung sein, nur durch einen einzigen Tag zu kommen, weshalb man auch so viele “Wie man den Akku des Telefons besser nutzen kann”-Artikel bei Facebook und in weiteren sozialen Netzwerken findet. Aber viele Tipps in diesen Artikeln sind im besten Fall fadenscheinig und einige der Tricks, die vorschlagen werden, könnten die Akku-Lebensdauer sogar noch verkürzen. Also welche sollte man dann probieren?

Ich habe in diesem Artikel Tipps und Tests, sowohl für Android (z.B. Samsung Galaxy) und iPhone Smartphones zusammengefasst und auch einige Mythen getestet um aufzuzeigen, ob diese tatsächlich eine Verbesserung bringen oder nicht. Also wie bekommt man das meiste aus dem Akku raus? Lest weiter:

Die großen Batteriesauger beim Smartphone

Bevor ich in die spezifischen Änderungen komme (bei den Einstellungen oder Verhaltensweisen), möchte ich einige Aktivitäten aufzeigen, die unglaublich viel Akku verbrauchen. Die folgenden Beispiele sind vielleicht offensichtlich für dich, aber für viele ist es immer noch nicht klar:

Erstens: Video-Streaming. Um einen Film von Netflix anzusehen, erfordert es

  1. dass der Bildschirm des Telefons kontinuierlich angeschaltet ist (der größte Batterieverbrauch),
  2. das Smartphone oder Handy eine aktive Internetverbindung aufrecht erhält (ein anderer großer Verbraucher für das Streamen des Videos) und
  3. Prozessor und Grafik-Prozessor des Telefons das Video und Audio dekodieren.

Zum Beispiel verbraucht das Video “Pee-wee’s großes Abenteuer” auf Netflix mit Lautstärke und Bildschirmhelligkeit auf 50 Prozent in unserem Test auf einem iPhone 6s Plus beim Streaming über WLAN pro Stunde 5 Prozent der vollen Batterie und beim LTE-Streaming 11 Prozent. Auf einem Moto X Pure verbraucht dem Test zufolge WLAN-Streaming 11 Prozent der vollen Batterie und LTE 13 Prozent. Auch wenn wir für ein Windows-Phone keine Tests gemacht haben, dürfte es sich hier ähnlich verhalten.

Ähnlich ist es, wenn man eine Navigations-App für lange Sitzungen verwendet und der Bildschirm des Telefons dabei durchgehend eingeschaltet ist und die App das GPS-Modul des Telefons häufig verwenden lässt. Auch das Funknetz bzw. WLAN-Verbindungen werden aktiv benötigt, um die eigene Position noch genauer zu bestimmen. Diese Aufgaben erfordern alle ziemlich viel Energie.

Wenn der Akku fast leer ist, sollte man also Video-Streaming oder GPS Navigation vermeiden, damit der Akku länger durchhält. Gleiches gilt, wenn das Smartphone oder Handy mal länger im Einsatz sein soll: Videos und GPS am besten nur, wenn man mit dem Stromnetz verbunden ist.

Die einfachsten Lösungen

 

mein deal Handy Akkuzeiten Ratgeber: Was man tun (und nicht tun sollte) um die Akkulaufzeit vom Smartphone zu verlängern

Infografik: Tipps zur Verlängerung der Smartphone-Akku-Laufzeiten.

 

Jeder kann ein paar einfache Änderungen an den Telefoneinstellungen vornehmen oder auf sein eigenes Verhalten achten, was einen erheblichen Einfluss auf den Energieverbrauch des Smartphones haben kann. Diese Änderungen erfordern wenig Aufwand und fast kein technisches Wissen.

Verwende den Bildschirm weniger oder reduziere die Helligkeit

Die Komponente, die am meisten Energie auf dem Smartphone verbraucht, ist mit deutlichem Abstand der Bildschirm: Je mehr man ihn für Facebook, Video-Streaming, SMS mit Freunden, oder was auch immer verwendet, desto schneller ist die Batterie entladen. Wenn du besorgt bist, die Batterie zu schnell zu entleeren, begrenze die Zeit, die du aktiv das Telefon benutzt (also mit eingeschaltetem Bildschirm). Je mehr dein Handy in der Tasche oder Handtasche liegt, desto länger wird die Batterie halten.

Natürlich erfordern viele der Dinge, weshalb man sich ja Smartphone gekauft hat, das Display. Aber eine schnelle und einfache Änderung, die die Lebensdauer der Batterie deutlich verlängern kann, ist die automatische Abschaltung des Bildschirms nach einer bestimmten Zeit. Dieser Tweak verringert die Zeit die der Bildschirm pro Tag eingeschaltet ist. Zum Beispiel: wenn man sein Handy 25 Mal pro Tag entsperrt und die automatische Bildschirm-Abschaltung auf drei Minuten eingestellt ist, kann man bis zu 50 Minuten sparen, wenn man die Zeit der automatischen Bildschirm-Abschaltung auf eine Minute verringert. Gehe dazu auf deinem iPhone auf “Einstellungen”, dann auf “Allgemein” und dann auf “Automatische Sperre”; auf einem Android-Handy von Samsung, Huawei oder Motorola gehst du auf “Einstellungen”, dann “Display” dann “Sleep”. Alternativ kann man auch manuell das Telefon in den Schlaf schicken, wenn man es nicht mehr verwendet.

Wenn man das Smartphone aktiv benutzt, kann man die Akkulaufzeit verlängern, indem man die Helligkeit des Bildschirms reduziert: Bei einer Stunde Geekbench verbraucht ein iPhone 6s in unserem Test so 54 Prozent weniger Batterie: 12 Prozent der vollen Ladung im Vergleich zu 26 Prozent mit der Display-Helligkeit auf minimal verglichen mit maximaler Helligkeit. Ein Moto X Pure Edition verwendete 30 Prozent weniger Akku (21 Prozent der vollen Ladung im Vergleich zu 30 Prozent). Auf diese Weise lassen sich natürlich auch Smartphones wie ein Samsung Galaxy oder ein Modell von Huawei sparsamer gestalten.

Einen gedimmten Bildschirm in heller Umgebungen zu verwenden, ist anstrengend. Deshalb bieten die meisten Handys eine automatische Helligkeitsanspassung, welche automatisch die Helligkeit des Bildschirms an das Umgebungslicht anpasst: In hellen Umgebungen wird das Display heller, in schlecht beleuchteten Räumen wird es dunkler. In einem mäßig gut beleuchteten Büro, verbrauchte das iPhone 6s im Test nur 16 Prozent der vollen Batterieladung innerhalb einer Stunde im Geekbench Stresstest mit der Auto-Helligkeit aktiviert (Anfangshelligkeit bei 50 Prozent). Mit meinem Android Testgerät führte ein ähnlicher Test im Telefon zu einem Verbrauch von 25 Prozent der vollen Ladung. Mit anderen Worten: die automatische Helligkeitsanpassung bietet den meisten Menschen die besten Chancen, Batterielaufzeit zu sparen im Vergleich mit einem dauerhaft zu hellen Display auch wenn man nicht so viel spart, wie in der minimal gesetzten Helligkeit; der Vorteil der Auto-Helligkeit ist, dass der Bildschirm in allen Umgebungen gut ablesbar bleibt. Beim Anschauen von Videos musst jedoch schauen, ob die eingestellte Helligkeit ausreicht.

Verwende einen Ad Blocker

Adblocker Ratgeber: Was man tun (und nicht tun sollte) um die Akkulaufzeit vom Smartphone zu verlängern

Bild: Gerade Junge Menschen im Alter von 16 bis 24 Jahre nutzen laut GlobalWebIndex einen Adblocker. Bildernachweis: Georgejmclittle-340822388/shutterstock.com

 

Wenn man viel der Smartphone-Zeit im Internet verbringt, ist eine der besten und einfachsten Möglichkeiten Batterielaufzeit zu sparen, einen Ad-Blocker zu installieren. Ein Großteil der Debatte dieser Art von Software rührt über das Einkommen von Seiten, die auf Werbung angewiesen sind, um weiterhin Artikel veröffentlichen zu können. Jedoch nutzen solche Anzeigen, wie jede andere Form von Online-Inhalten, Ressourcen: Dein Smartphone muss die Anzeige von Bildern und Videos herunterladen und dann anzeigen (oft muss dazu noch ein Skript ausgeführt werden) und diese Aufgaben verwenden viel Energie.

Ich ließ das iPhone 6s mit Safari in einem meiner Tests eine Web-Browsing Session über 2 Stunden ohne Ad-Blocker durchführen; dann wiederholte ich den gleichen Test mit dem 1Blocker Ad-Blocker installiert. Ohne den Werbe-Blocker, wurden 18 Prozent des Akkus verwendet, aber mit dem Werbeblocker wurden nur 9 Prozent benutzt – also hat das Aufrufen von Werbung beim Web-Browsing Auswirkungen auf den Akku des Telefons – Die Laufzeit hat sich damit verdoppelt! Ich machte den gleichen Test auf einem 2015 Moto X mit dem Ghostery Privacy Browser und bekam folgende Ergebnisse, die noch dramatischer waren: Ohne Werbeblocker verbrauchte das Telefon bei der Zwei-Stunden-Browser-Sitzung in Chrome 22 Prozent des Akku des Telefons; bei aktiviertem Ghostery ad-blocking im Browser verbrauchte das Telefon nur 8 Prozent. Auch diese Lösung lässt sich bei anderen Android-Smartphones wie einem Samsung Galaxy oder einem Huawei-Modell sowie Windows-Phones anwenden. Einen Test haben wir diesbezüglich jedoch nicht durchgeführt.

Wechsel vom Pushservice zum E-Mail-Abrufen auf Pull, besonders wenn man viele Konten hat oder viele E-Mails bekommt

Ein Feature namens Push holt automatisch alle neuen E-Mails, neue oder überarbeitete Kalenderereignisse und Aktualisierungen der Kontaktliste (wie zB von einem Google Mail oder iCloud-Konto) auf das Smartphone, wenn Änderungen auf dem zentralen Server auftreten. Obwohl Push bequem ist, kann diese Funktion eine stattliche Menge an Energie verbrauchen, da das Telefon immer aktiv sein muss um auf Änderungen des Servers vorbereitet zu sein. Die meisten Handys kann man so konfigurieren, dass man die E-Mails “holt” (also die Pull Methode), also das Smartphone den Server nach einem bestimmten Zeitplan immer wieder fragt ob Änderungen vorliegen – zum Beispiel alle 30 Minuten – oder man sagt dem Telefon manuell wann es nach Emails suchen soll.

Wenn man nur ein E-Mail-Konto hat und nicht viele E-Mails bekommt, wird man nicht wirklichen einen großen Unterschied bei der Batterienutzung zwischen beiden Varianten merken. Aber je mehr Konten man auf seinem Handy hat und umso mehr Nachrichten und Ereignisse jedes dieser Konten erhält, desto mehr Energie wird das Smartphone benutzen, da es ständig mit dem Account-Server kommunizieren muss. Um zum Beispiel die Wirkung von Push-vs-Pull bei gleicher Menge von Emails zu testen, konfigurierte ich ein iPhone 6s Plus mit drei E-Mail-Konten, welches insgesamt 20 bis 30 Nachrichten pro Stunde bekommt. Über einen Zeitraum von 24 Stunden war die Push-Option aktiviert,  und Mail war für etwa 18 Minuten im Hintergrund aktiv. Wenn ich auf den 30-minütigen Pull-Zeitplan wechselte, war Mail für nur 4 Minuten im gleichen Zeitraum aktiv. Es ist schwer, eindeutig zu bestimmen, wieviel Energieverbrauch dabei auf das Push vs Pull Verfahren zurückzuführen ist, aber die App Mail verbraucht im gleichen Zeitraum 5 bis 10 Prozent mehr des Gesamtakkus.

Manuelles Abrufen würde vermutlich am meisten Akkulaufzeit sparen, aber man würde den großen Vorteil vermissen, in regelmäßigen Abständen vom Handy über neue Mails und Ereignisse benachrichtigt zu werden.

Musik lokal speichern

Immer mehr Menschen nutzen Streaming-Dienste wie Apple Musik, Pandora und Spotify, um Musik zu hören. Allerdings erfordert Streaming auf dem Handy eine aktive WLAN-Verbindung oder Datendienst, um Musik zu streamen. Diese aktive Verbindung verbraucht eine erhebliche Menge an Energie im Vergleich zu lokal gespeicherter Musik auf dem Telefon.

Zum Beispiel verbrauchte lokal gespeicherte Musik, die über Bluetooth-Kopfhörer über einen Zeitraum von zwei Stunden wiedergegeben wurde, in unserem Test etwa 5 Prozent des iPhone 6s Plus Akkus entladen. Beim Streaming der gleichen Musik über eine starke WLAN-Verbindung kostete rund 10 Prozent der Akkuladung des Telefons – doppelt so viel als bei lokal gespeicherter Musik.

Einige Dienste, einschließlich der Bezahlversionen von Apple Musik und Spotify, können Wiedergabelisten auf das eigene Handy runterladen. Wenn man eine Wiedergabeliste heruntergeladen hat, wird die Musik aus dem Speicher des Telefons wiedergegeben -anstelle des Streamings über das Internet.

Vermeide extreme Temperaturen

Frau ruft den Notruf Ratgeber: Was man tun (und nicht tun sollte) um die Akkulaufzeit vom Smartphone zu verlängern

Bild: Den Akku schonen, damit man auch im Notfall jemanden erreichen kann. Bildquelle: LMproduction – 372352384/Shutterstock.com

 

Während sich die Batterietechnologie weiter verbessert, bleiben Smartphone Akkus empfindlich gegenüber Temperatur. So arbeiten sie viel besser, wenn sie in mäßigen Temperaturen verwendet werden. Apple gibt an, dass man die beste Akkulaufzeit erhält, wenn man das Handy bei Temperaturen von 16 – 22 ° Celsius verwendet. Ähnlich wird es sich bei Smartphones wie einem Samsung Galaxy oder einem Nokia Lumia verhalten. Bei kalten Temperaturen wird man eine viel kürzere Lebensdauer der Batterie merken, die sich jedoch wieder verlängert, wenn das Gerät sich erwärmt. Übermäßige Hitze, auf der anderen Seite, kann die Batteriekapazität dauerhaft verkürzen, daher sollte man sein Telefon am besten nicht in extrem heißen Umgebungen verwenden oder gar solchen Situationen aussetzen (am Strand in der Sonne liegen lassen).

Thermometer Ratgeber: Was man tun (und nicht tun sollte) um die Akkulaufzeit vom Smartphone zu verlängern

Bild: Achtet auf die richtige Temperatur eures Smartphones. Bildernachweis: VladisChern-80404600/Shutterstock.com

Verwende den Flugmodus oder Low-Power-Modus (wenn es sein muss)

Beide iOS und Android-Handys haben einen Flugmodus, der alle drahtlosen Verbindungen deaktiviert, einschließlich WLAN, Mobilfunk, Bluetooth und NFC (Bei einigen Modellen oder älteren Betriebssystemversionen wird auch GPS deaktiviert). Obwohl der Modus ursprünglich entwickelt wurde, um Telefone daran zu hindern, die (theoretisch) die Flugzeug-Kommunikation zu stören, reduziert dieser Modus auch den Batterieverbrauch, da die drahtlosen Verbindungen eine gewisse Leistung erfordern. In meinem Test auf Android und iPhone Smartphones ermöglichte der Flugzeugmodus, dass die Batterie in einem Zeitraum von 4 Stunden bei normaler Nutzung (so normal die Nutzung ohne mobile Services ist) nur wenige Prozent an Kapazität verloren hat. In der gleichen Zeit verbrauchte das Telefon fast 10 Prozent bei gleicher Nutzung mit dem deaktivierten Flugmodus.

Flugmodus Ratgeber: Was man tun (und nicht tun sollte) um die Akkulaufzeit vom Smartphone zu verlängern

Bild: Eine Frau schaltet im Flugzeug den Flugmodus an. Bildernachweis: ImYanis- 328736138/Shutterstock.com

 

In ähnlicher Weise laufen beide Telefone (iPhones mit iOS 9 und höher und Android-Smartphones von Samsung, Motorola oder Huawei mit 6.0 Marshmallow) im Stromsparmodus (manchmal auch Batterie-Sparmodus genannt), welcher den Stromverbrauch des Telefons reduziert, da Stromfresser-Funktionen deaktiviert werden. Zum Beispiel haben wir bei aktiviertem Stromsparmodus auf dem iPhone, E-Mail, die “Hey Siri”-Funktion, Hintergrundaktualisierungen, automatische Downloads von App-Updates und andere Daten, WLAN-Suche und einige visuelle Effekte deaktiviert. Beide Plattformen können automatisch in den Stromsparmodus wechseln, wenn der Batteriepegel unter einen bestimmten Schwellenwert fällt (um noch eine Stunde aus dem Handy zu holen, wenn die Batterie schwach ist), oder man könnte den Modus jederzeit manuell aktivieren. In meinem Test benutzten beide Telefone deutlich weniger Batteriekapazität im Batterie-Sparmodus – fast 54 Prozent weniger, je nachdem welches der beiden Telefone benutzt wurde.

Während Flugzeug- und Stromsparmodus die Batterie stark schonen, geschieht dies zu einem hohen Preis. Im Flugzeug-Modus verliert man die Möglichkeit, mit einem anderen Gerät zu kommunizieren: sei es eine drahtlose Tastatur oder ein anderes Smartphone, sowie Internet-Dienste. Wenn man vergisst diesen Modus zu deaktivieren, könnte man Anrufe und Textnachrichten verpassen oder für die Familie nicht erreichbar sein. Der Stromsparmodus deaktiviert ähnlich viele nützliche Funktionen, einschließlich der Verwendung von drahtloser Kommunikation für Hintergrundprozesse. Diese Einschränkung macht ein Smartphone weniger smart. Ich empfehle, diese Modi nur dann, wenn es sein muss und nicht als regelmäßige Batteriesparmethode.

Der Flugmodus ist besonders nützlich, wenn man sich in Bereichen mit schlechtem Empfang befindet und das Handy eine Menge Energie aufwendet, um ein stärkeres Signal zu bekommen. Der Batteriesparmodus ist eine bessere Alternative, wenn der Akku des Telefons in den letzten Zügen ist und man noch eine Weile überbrücken muss bevor man wieder an eine Steckdose kommt oder man weiß, dass es ein besonders langer Tag wird und man am Tagesende nicht auf das Handy verzichten kann.

Die nächsten Schritte

Die einfachen Verfahren oben werden für die meisten Menschen bereits gute Ergebnisse erzielen. Aber wenn man sein Handy im Laufe des Tages viel verwendet, wenn man häufig standortbezogene Anwendungen und Dienste verwendet oder wenn man sich regelmäßig in Bereichen mit schlechter Daten- oder WLAN-Abdeckung befindet, kann man noch ein bisschen mehr Mühe aufwenden, um die Lebensdauer der Batterie zu verbessern. Hier die besten Möglichkeiten in diesem Bereich:

Deaktiviere Mobilfunk- oder WLAN, wenn das Signal schlecht ist

Du hast vielleicht bemerkt, dass wenn man an einem Ort ohne guten WLAN- oder Mobilfunk-Empfang ist (sagen wir mal in einer abgelegenen Gegend beim Camping), scheint die Batterie des Smartphones viel schneller zu entladen. Moderne Smartphones sind so konzipiert, dass sie minimale Energie aufwenden, um die beste Verbindung zu bekommen, so dass man an einem Ort mit guter Abdeckung, wie zum Beispiel in einem städtischen Gebiet, einen wesentlich geringeren Energieverbrauch hat. Auf dem Lande, bei schlechtem Empfang, wo man kein Signal hat und das Handy ständig danach sucht, kann der Energieverbrauch um den Faktor 10 höher sein.

Man kann das Signale in Bereichen mit lückenhafter oder schlechter Abdeckung nicht verbessern (außer durch ein Upgrade zu Hause mit einem besseren WLAN-Router, um ein besseres Signal zu bekommen) aber man kann durch die Deaktivierung der drahtlosen Dienste die Batterie schonen. Doch anstatt das mit dem Flugmodus zu tun (siehe oben), kann man einfach die Wireless-Funktionen deaktivieren, die viel Energie aufwenden.

Zum Beispiel, wenn man schlechte mobile Datenabdeckung im Büro hat, aber das WLAN sehr gut ist, lohnt es sich die Datenoption zu deaktivieren und so das Telefon daran zu hindern, viel Energie zu verschwenden, um eine gute mobile Datenabdeckung zu bekommen, während man immer noch Internet über die WLAN-Verbindung nutzen kann; umgekehrt, wenn das Telefon zu Hause nach WLAN-Netzwerken sucht, man aber fast außer Reichweite ist, weil man im Garten ist, lohnt es sich das WLAN-Netz zu deaktivieren und über die mobilen Daten zu surfen.

Schau dir die Auflistung der meisten Verbraucher in deinem Telefon an

Beide Telefonplattformen bieten eine einfache Möglichkeit, um zu sehen, welche Apps viel Batteriekapazität verbrauchen. Zum Beispiel auf einem iPhone mit iOS 9 geht man auf “Einstellungen”, dann “Batterie” und scrollt auf “Batterieverbrauch”. Nun sieht man eine Liste der Anwendungen, die am meisten Akku verwenden. Standardmäßig zeigt die Liste die Batterienutzung während der letzten 24 Stunden an, aber man kann auch auf “Letzte 7 Tage” tippen um die Daten aus der vergangenen Woche zu sehen, was auch einen besseren Durchschnitt ergibt; achte darauf, dass die kleine Uhr-Taste oben rechts genauere Informationen über die Nutzung bei aktiviertem Bildschirm und im Hintergrund bereit hält.

Bei Android (z.B. Samsung Galaxy) kann man eine ähnliche Liste sehen, indem man auf “Einstellungen”, dann “Batterie” geht; auch hier finden man eine sortierte Liste der Apps, die die Batterie verwenden. Tippt man auf eine App, bekommt man detaillierte Statistiken zu den Verbräuchen. Man findet die wichtigsten Informationen bei “CPU Total” und “CPU Vordergrund”. Die “Vordergrund” Zahl bezieht sich darauf, wieviel Zeit die App geöffnet war; subtrahiert man “Vordergrund” von “Total”, weiß man wie viel Zeit die App im Hintergrund geschäftig war.

Mit Hilfe dieser Liste kann man schnell sehen, welche Anwendungen die größten Stromfresser des Smartphones sind. Man wird wahrscheinlich feststellen, dass die Anwendungen mit dem höchsten Batterieverbrauch auch die Anwendungen sind, die am Längsten auf dem Bildschirm angezeigt wurden. Mit anderen Worten, die Anwendung verbraucht viel Strom, weil der Bildschirm dabei mitläuft und aktiv ist. Man wird gegen diese Apps nicht viel machen können, außer sie weniger zu benutzen.

Andere Anwendungen verbrauchen jedoch einen scheinbar unverhältnismäßig großen Anteil der Energie, besonders wenn du dich nicht aktiv mit ihnen beschäftigst und daher ist die Information über die Hintergrundzeit besonders nützlich: Suche nach Anwendungen, die für längere Zeit im Hintergrund aktiv sind und dabei viel Batterieleistung verwenden, da diese Anwendungen sogar Strom verbraucht, wenn du sie nicht aktiv benutzt. Beispiele könnten eine E-Mail-App sein, die viel Zeit bei der Überprüfung neuer Nachrichten aufwendet, auch wenn dein Telefon im Ruhemodus ist oder ein RSS-Reader, der Artikel im Hintergrund aktualisiert oder eine Fitness-App, die Ihren Standort ständig überwacht. (Die Facebook-App für das iPhone war ein notorischer „Batterie-Killer“, da sie viel Energie im Hintergrund verbraucht hat, jedoch behauptet ein neues Update, dass dieses Problem nun behoben sei. Die Android App steht gerade deswegen jedoch in der Kritik.

Wenn man solche Anwendungen findet, muss man entscheiden, ob diese Hintergrundaktivität für dich wichtig ist. Wenn man auch ohne die App leben kann, kann man sie wahrscheinlich auch deaktivieren. Zum Beispiel kann man auf einem iPhone, bei “Einstellungen”, dann “Allgemein” und dann “Hintergrundaktualisierung” wählen, welche einzelnen Anwendungen ihren Inhalt im Hintergrund aktualisieren können; Man kann bei “Einstellungen” auf “Datenschutz” und dann “Ortungsdienste” gehen, um zu bestimmen, welche App auf deinen Standort im Hintergrund zugreifen darf. Bei Android-Smartphones wie einem Samsung Galaxy oder einem Huawei-Modell geht man dafür auf “Einstellungen”, dann “Datennutzung”, wählt eine App und wählt dann “Hintergrunddaten beschränken” für die Nutzung von Hintergrunddaten; um die Standortverfolgung zu deaktivieren, geht man auf “Einstellungen”, dann “Apps”, eine App wählen, dann “Berechtigungen” und wählt dann ob man die Funktion deaktivieren möchte. Deaktiviert man diese Einstellungen, wird die Hintergrundverwendung der App wahrscheinlich deutlich nach unten gehen und der Akku bestenfalls einige Stunden länger halten.

Wenn man die Hintergrundaktivität für eine bestimmte Anwendung deaktiviert, aber trotzdem eine große Menge an Energie im Hintergrund verwendet wird, kann es daran liegen, dass die App einen Fehler hat. Mythos: Schließe ungenutzte Anwendungen.

Deaktiviere GPS oder standortbezogene Dienste (aber nur für leistungshungrige Anwendungen oder Anwendungen die man nicht braucht)

Standortpositionierung Ratgeber: Was man tun (und nicht tun sollte) um die Akkulaufzeit vom Smartphone zu verlängern

Bild: Standortbezogene Dienste fressen ordentlich Akkuleistung. Bildernachweis: Goritza- 173118518/Shutterstock.com

 

Das im Telefon verbraute GPS-Modul, wird verwendet (zusammen mit WLAN und anderen Technologien), um deine geografische Lage für Navigation, Jogging- oder Fahrrad-Tracking und andere standortbasierte Funktionen zu bestimmen. Dieses Modul verbraucht viel Batteriestrom. Gut eingesetzte Standortdienste verbrauchen jedoch nur eine moderate Menge an Akkuleistung.

Zum Beispiel benötigt die Maps App auf einem iPhone oder Android Telefon wie dem Samsung Galaxy für die GPS-Anweisungen für eine kurze Reise nur minimale Akkulaufzeit, da diese Anwendungen konzipiert sind die GPS-Nutzung zu minimieren; der geöffnete Bildschirm, den man während dieser Navigation benötigt, verbraucht deutlich mehr. (Dies führt zum Teil dazu, dass lange Nutzung der Navigation so viel Batterieleistung verwendet, da man vermutlich den Bildschirm für die Dauer der Reise nicht ausschaltet und dieser für den Hauptanteil des Verbrauchs verantwortlich ist). In ähnlicher Weise verbrauchen Schrittzähler und Aktivitätstracking-Anwendungen, die nicht dauerhaft die Position kontrollieren im Hintergrund relativ wenig Akku.

Deaktiviere unnötige Push-Benachrichtigungen

Neben der Pushnachricht, die dich automatisch über neue E-Mails informiert,  unterstützen Smartphones weitere Push-Benachrichtigungen von anderen Anwendungen, um neue Informationen, Alarme und Display-Erinnerungen und mehr, sofort bereit zu stellen. Push-Benachrichtigungen können sehr bequem sein. Sie sind Teil dessen, was ein Smartphone ausmacht, aber jede Benachrichtigung verwendet auch ein bisschen Energie, die das Telefon benötigt, um für ein paar Sekunden aufzuwachen, ggf. den Bildschirm zu drehen, die Nachricht zu zeigen bis man darauf reagiert. Wenn man eine Menge Benachrichtigungen erhält, könnte das einen deutlichen Akkuverlust ausmachen.

Eine genaue Angabe, wie viel Energie die Benachrichtigungen verwenden, ist schwer zu machen. Ein paar Dutzend Meldungen im Verlauf einer Stunde hatte in unserem Test keinen merklichen Einfluss auf den Batterieverbrauch, aber Apple und Google empfehlen das Deaktivieren von Benachrichtigungen als eine Möglichkeit, um den Akku zu schonen.

Als Bonus bedeuten weniger Push-Benachrichtigungen gleichzeitig auch weniger Unterbrechungen im Tag und damit auch weniger Zeit am Telefon (was natürlich auch dem Akku hilft).

Für iPhone: Bluetooth verwenden anstatt mit AirPlay Musik zu hören

AirPlay ist Apples Alternative zu Bluetooth, um Musik drahtlos von Handy auf Lautsprecher zu streamen. AirPlay soll eine bessere Klangqualität und eine größere Reichweite haben, da es ein höherwertiges Audioformat und das vorhandene WLAN-Netzwerk benutzt, aber AirPlay benötigt ein bisschen mehr Batterie als Bluetooth.

Ich testete Audio-Streaming über AirPlay und Bluetooth mit einem iPhone 6s Plus und lokal gespeicherter Musik, später dann mit gestreamter Musik vom Apple-Musik-Service. Bei lokal gespeicherter Musik verbraucht AirPlay in dem Test 13 Prozent des Akkus über zwei Stunden, während Bluetooth nur 5 Prozent verwendet.

Interessanterweise verbraucht das Telefon beim Musik-Streaming und AirPlay kaum mehr Saft (14 Prozent), da das Telefon die gleiche WLAN-Verbindung für beide Aufgaben nutzt; Mit Bluetooth erhöhte sich die Batterienutzung in unserem Test aber auf 10 Prozent, da das Telefon WLAN verwenden musste, um die Daten von Apple zu streamen, was zuvor nicht nötigt war, da die Musik lokal gespeichert war. Mit anderen Worten: Bluetooth verwendet weniger Batterie als AirPlay, aber wenn man am meisten Strom sparen will, sollte man seine Lieblingsmusik auf dem Telefon speichern, anstatt sie aus der Cloud zu streamen. So lässt sich der Akku des Smartphones eventuell wieder um 1-2 Stunden länger nutzen.

Batterie-Spar Mythen

Kaufkriterien Handy Smartphone Ratgeber: Was man tun (und nicht tun sollte) um die Akkulaufzeit vom Smartphone zu verlängern

Für 69,4 % der Käufer von Smartphones oder Handys sind lange Akkulaufzeiten wichtig.

 

Du hast vermutlich schon unzählige Listen von Tipps gesehen, die angeblich deine Nutzungsdauer manchmal um Stunden verlängern sollen. Einige davon habe ich bereits oben beschrieben. Aber auch andere Tricks helfen nicht wirklich dem Telefon extra Saft zu entlocken – in der Tat führen einige dazu, dass das Telefon schneller an Batterie verliert. Hier sind einige der Vorschläge die man vielleicht schon gehört hat, die aber nicht die Mühe wert sind.

Mythos: Deaktiviere Bluetooth

Viele Menschen empfehlen es, Bluetooth auf dem Handy zu deaktivieren, um eine besser Akkulaufzeit zu bekommen. Aber Bluetooth wurde von Anfang an so konzipiert, den Batterieverbrauch zu minimieren und im Laufe der Zeit immer besser geworden. Bei unseren Tests mit aktiviertem Bluetooth, jedoch ohne aktiv verbundenes Gerät, wurde über mehrere Stunden eine vernachlässigbare Menge an Batteriekapazität verbraucht. Auch wenn dein Handy mit einem Bluetooth LE (Low Energy) Gerät verbunden ist und das Telefon regelmäßig Daten austauscht, wie bei einem Fitness-Tracker, verwendet Bluetooth nur sehr wenig Batterie bei der Verbindung. Wo Bluetooth einen spürbaren Einfluss auf die Lebensdauer der Batterie hat ist, wenn man aktiv die Bluetooth-Verbindung verwendet, wie zum Beispiel bei einem Bluetooth-Lautsprecher oder einem Kopfhörer. Die Lektion ist einfach: Wenn der Akku fast leer ist, sollte man nicht über Bluetooth Audio-Streaming verwenden. Verwende einen Kopfhörer mit Kabel, wenn du einen besitzt.

Bluetooth Logo Ratgeber: Was man tun (und nicht tun sollte) um die Akkulaufzeit vom Smartphone zu verlängern

Bild: Das Bluetooth-Logo. Bildernachweis: SIM VA- 344375327/shutterstock.com

Mythos: Deaktiviere WLAN

Ein ähnlicher Vorschlag, die Batterielebensdauer zu verlängern, ist WLAN zu deaktivieren. Allerdings verbraucht das Telefon weniger Energie, um mit dem Internet zu kommunizieren, wenn es mit einem starken WLAN-Signal verbunden ist, als die mobilen Daten zu verwenden. Darüber hinaus hilft WLAN bei der Standortbestimmung, wenn man oft Apps verwendet, die den eigenen Standort bestimmen wollen, so dass WLAN tatsächlich hilft den Akku zu schonen und nicht nur auf das leistungshungrige GPS Modul angewiesen zu sein.

Wenn man sich nicht gerade am Rande eines WLAN-Netzwerkes befindet, wo das Telefon kämpfen muss, um eine stabile Verbindung zu erhalten, kann man den WLAN-Dienst ruhig angeschaltet lassen. Dies gilt sowohl für iOS als auch für Android- und Windows-Smartphones!

Mythos: Beende nichtbenutzte Anwendungen

Die Chance besteht, dass man diesen „Tipp“ schon mal gehört hat: Beende Anwendungen, die man derzeit nicht verwendet. Die Theorie besagt hier, dass laufenden Anwendungen in Hintergrund den Prozessor und Speicher des Telefons verwenden, was wiederum Energie verbraucht.

Obwohl das manchmal auf einem Computer stimmen könnte, sind Smartphones anders entwickelt: Sobald eine App nicht mehr im Vordergrund ist – das heißt, dass sie nicht mehr aktiv verwendet ist – sind alle Prozesse eingefroren. Während eine App noch im RAM (temporären Speicher) geladen ist, macht die App wohl nichts im Hintergrund, was Batterie verbrauchen würde. Das Betriebssystem (Windows, iOS und auch Android) des Telefons schließt auch automatisch Anwendungen im Hintergrund, wenn RAM für andere Aufgaben benötigt wird. Schließlich kann das Schließen der Apps auch Nachteile haben: Wenn man eine App schließt und sie wieder öffnet muss das Telefon alles neu laden – was natürlich Energie erfordert.

Mythos: Verwende ein Batteriespar-Werkzeug oder einen Task-Manager auf Android

Nach dem Vorbild des vorangegangenen Mythos behaupten viele Apps im Google Play Store für Android die Leistung des Telefons zu verbessern, indem sie als dauerhaft laufender “Speicher-Manager” oder “Task Killer” arbeiten. Wie oben bereits erwähnt, ist es eher eine schlechte Idee, die Apps manuell zu schließen – Android kann seine Anwendungen und Prozesse auch selbst verwalten und schließt Anwendungen die viel RAM verbrauchen oder wenn die Leistung nachlässt. Anwendungen immer wieder neu zu starten, kostet vermutlich mehr Akkulaufzeit und auch die App welche sich als Task-Manager ausgibt, wird dauerhaft im Hintergrund laufen und Strom verbrauchen. Genau deshalb ist dieser „Tipp“ für Android-Smartphones von Samsung, Huawei oder Motorola eher nicht zu empfehlen.

Mythos: Deaktiviere die Ortungsdienste

Wie ich oben bereits erwähnt habe, verwenden viele Apps den Standort nur gelegentlich, jedoch gibt es auch einige Ausnahmen, also faule Äpfel, die wirklich konstant eine Standortverfolgung benötigen, jedoch sind die meisten Anwendungen in dieser Hinsicht sehr brav. Auch wenn man die Maps-App nur für kurze Navigationssitzungen benutzt verwendet dies nicht mehr als ein paar Prozent des Akkus, denn der Bildschirm des Telefons der kontinuierlich angeschaltet ist, ist definitiv der größte Stromfresser.

Als Ergebnis empfehle ich nicht, alle Funktionen der standortbasierten Funktionen zu deaktivieren, um die Batterielaufzeit zu verlängern. Es ist unwahrscheinlich, dass du dadurch dein Telefon viel länger nutzen kannst und am Ende verlierst du durchs Ausschalten der Dienste noch nützliche Features, die dir dann nicht mehr zur Verfügung stehen.

Mythos: Immer lieber WLAN statt das Mobilfunknetz nutzen

Viele Menschen und sogar Smartphone-Anbieter wie Apple oder Samsung behaupten, dass WLAN bei der Datenübertragung weniger Batterie verbraucht, als das mobile Datennetz und man daher lieber WLAN verwenden sollte, wann immer man kann. Jedoch fand ich im Test heraus, dass dies nicht immer der Fall ist. Zum Beispiel habe ich an einem Ort getestet, wo ich sowohl starkes WLAN, als auch LTE-Signal hatte und habe mit meinem iPhone 6s Plus eine Stunde über WLAN im Netz gesurft und in etwa die gleiche Menge an Batterie verbraucht wie bei einer Stunde LTE-Nutzung; LTE auf einem Moto X Pure Android-Smartphone, benötigt nur 2 bis 3 Prozent mehr als WLAN. Mit anderen Worten: Solange man über ein gutes Signal verfügt, wird man keinen großen Unterschied zwischen WLAN und mobilen Daten sehen und so ist ein Umschalten zwischen beiden Diensten eher unnötig.

Natürlich verbraucht das Telefon mehr Strom, wenn das verfügbare Single sehr schlecht ist. Wenn das WLAN Signal also schlecht ist, sollte man am besten mobile Daten verwenden und umgekehrt.

Dazu kommt, dass LTE mehr Strom verbraucht wenn man sich bewegt, als wenn man nur an einem Standort surft. Das heißt zum Beispiel dass der Stromverbrauch höher ist, wenn man beim Autofahren surft. Das liegt daran, dass das Telefon ständig zwischen den Sendeantennen wechseln muss und dies benötigt sehr viel Strom. Ob nun Apple-Handy, Samsung Galaxy oder Motorola-Modell – es hängt immer von der Situation ab.

Wlan Router Ratgeber: Was man tun (und nicht tun sollte) um die Akkulaufzeit vom Smartphone zu verlängern

Bild: Lieber WLAN, statt das Mobilfunk-Netz nutzen. Bildernachweis: Piotr Adamowicz-234171385/Shutterstock.com

Mythos: Deaktiviere „Hey Siri“ oder „Ok Google“

iPhones und Android-Handys verfügen beide über eine Freisprechfunktion für die jeweiligen virtuellen Assistenten. Wenn diese Funktion aktiviert ist, muss man nicht mehr physisch auf einen Knopf drücken um diesen Dienst zu starten. Obwohl dieses Feature bequem ist, muss das Telefon jedoch für diese spezielle Anfrage ständig zuhören, was ebenfalls Energie verbraucht.

Doch im Gegensatz zu Tipps, wie Sie die Druckausgaben online zu sehen, wenn Sie ein Telefon haben, das diese Funktion unterstützt, zu deaktivieren, es wird nicht viel Batterie zu schonen. Bei meinen Tests mit einem iPhone 6s Plus und einem Nexus 6P, habe ich einen vernachlässigbaren Unterschied beim Batterieverbrauch zwischen aktiviertem oder deaktiviertem Dienst über einen Zeitraum von zwei Stunden festgestellt.

Mythos: Kalibriere deinen Akku um die Lebensdauer zu verlängern

Vor vielen Jahren war bei wiederaufladbaren Batterien eine “Kalibrierung” notwendig, ein Verfahren, damit die Batterie nicht vergisst, wieviel Kapazität sie hat, wenn man die Batterie nicht vollständig zwischen den Ladungen entlädt (ein Phänomen, so genannter Memory-Effekt). Die heutigen Smartphone-Akkus (verwendet in Samsung Galaxy, iPhones oder auch Motorola-Modellen) leiden jedoch nicht mehr unter diesem Effekt.

Allerdings verliert jede Batterie im Laufe der Zeit allmählich an Kapazität, wenn man sie benutzt und lädt. Trotzdem kann die Software auf dem Telefon diese Änderungen nicht immer perfekt einschätzen, daher reicht es, wenn man das Telefon ab und zu mal volllädt und es dann benutzt bis es von alleine abschaltet. So kann die Software des Telefons die Kapazität wieder neu abschätzen, aber das Telefon wird deshalb nicht länger durchhalten.

Mythos: Nutze nur Ladegeräte, die mit dem Telefon mitgeliefert wurden

Eine gängige Warnung im Internet ist, dass man nur das Ladegerät verwenden sollte, was mit dem Telefon mitgeliefert wurde. Bei dieser Idee geht es nicht so sehr über die Akku-Lebensdauer sondern eher um eine Warnung, dass ein anderes Ladegerät die Batterie des Handys beschädigt könnte, weil es schlecht hergestellt wurde oder zu viel Strom liefert.

So haben einige Leute Angst davor, ein Ladegerät zu verwenden, welches eine höhere Stromstärke verwendet, zum Beispiel wenn man das iPhone mit dem Apple iPad Ladegerät verwendet, was das Smartphone viel schneller lädt als das originale Apple Ladegerät. Natürlich besteht die Gefahr, dass der Akku Schaden nimmt, wenn er schneller geladen wird, weil dies zu einer kürzeren Lebensdauer führen kann.

Allerdings sind aktuelle Smartphones wie iPhones oder das Samsung Galaxy so entwickelt, dass sie mit einer breiten Palette an Ladeströmen arbeiten können. Zum Beispiel, kann man beim aktuellen Apple-Gerät ein Ladegerät mit bis zu 2,4 A benutzen und das Telefon zieht maximal 2,1 A bei der Ladung. Auch wird man bei den höheren Ladeströmen in der normalen Nutzungsdauer des iPhones keine Probleme mit dem Lebenszyklus des Akkus bemerken, da dieser wohl einige Jahre überstehen wird.

Schließlich liest man Horrorgeschichten über schlecht gemachte Ladegeräte, die das Telefon beschädigen können. Und in der Tat kann es dazu führen, dass schlecht verarbeitete Ladegeräte dazu führen können, dass das Telefon und vielleicht sogar du selbst beim Anfassen von gefälschten Ladegeräten durch Stromschläge verletzt wirst.

Daher sollte man darauf achten, dass das Ladegerät zumindest von einer Firma hergestellt wurde, die nachweislich Qualitätsprodukte herstellen und über alle nötigen Prüfzeichen verfügen.

Daher sollte man sagen, dass man alle Ladegeräte verwenden kann, solange diese von hoher Qualität sind. Dabei ist es egal wie hoch die Stromstärke des Ladegerätes ist, denn das Telefon wird sich den Ladestrom nehmen, den es benötigt um den Akku optimal aufzuladen.

Wenn man doch mal nicht über den Tag kommt, sollte man sich einen Powerakku kaufen

Falls die oben aufgelisteten Tipps nicht geholfen haben oder man weiß, dass das Telefon niemals über einen normalen Tag kommt, dann sollte man über den Kauf einer Powerbank nachdenken. In diesem Fall stellt es auch kein Problem dar, lange Video-Streaming zu nutzen oder sich viele Videos pro Tag auf dem Smartphone anzuschauen. Ob Samsung Galaxy, Moto, ein Lumia-Modell auf Windows-Basis oder ein Apple-Smartphone – diese Lösung funktioniert immer!

Ich habe dafür schon einen Ratgeber geschrieben, welchen du hier finden kannst:

 

Zum Angebot
22
Feb
2016

Ratgeber: Die beste elektrische Zahnbürste

0

Um die beste elektrische Zahnbürste zu finden, habe ich 10 Zahnbürsten getestet und vorab unzählige Stunden recherchiert. Ich habe festgestellt, dass die beste Zahnbürste für die meisten Menschen ein einfaches 50 €-Modell namens Oral-B Pro 1000 Precision Clean ist. Sie verfügt über die wenigsten Funktionen aller Modelle die ich getestet habe, aber sie hat die wichtigsten Dinge welche Experten empfehlen: einen eingebauten 2-Minuten-Timer und eine der umfangreichsten und erschwinglichsten Linien von auswechselbaren Aufsteckbürsten auf dem Markt zum niedrigsten Preis. Das, so sagten die Experten, ist das Wichtigste was eine elektrische Zahnbürste haben sollte. Die Extras in anderen elektrische Zahnbürsten für 100 € und mehr machen auch nicht effizienter sauber als das elektrische Oral-B Pro 1000-Modell.

pc1000 Ratgeber: Die beste elektrische Zahnbürste

Oral-B Pro 1000 Precision Clean

 

Gemäß den Empfehlungen der Zahnärzte ist das Einzige, was beim Zähneputzen notwendig ist, eine einfache Zahnbürste, die man richtig verwendet. Elektrische Zahnbürsten entfernen mehr Zahnbelag und reduzieren Zahnfleischentzündungen. Wenn es einem schwer fällt, die 2 Minuten durchzuhalten, neigt man zu ungleichmäßigem Putzen oder man manuelles Zähneputzen zu anstrengend findet, dann sollte man von einer Handzahnbürste zu einer elektrischen Zahnbürste wechseln.

Wenn man bereits eine elektrische Zahnbürste besitzt (z.B. von Oral-B, Philips oder Braun) und diese gute Dienste leistet, gibt es keine Notwendigkeit zu wechseln. Wenn man eine Handzahnbürste benutzt und damit gut klar kommt, sollte man ebenfalls nicht wechseln.

Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass elektrische Zahnbürsten auf lange Sicht nicht billiger sind als normale Handzahnbürsten. Elektrische Zahnbürsten kosten etwa 10-mal so viel wie ein Handzahnbürste und die Aufsteckbürsten müssen in der gleichen Frequenz ersetzen werden (alle 3 Monate), die jeweils für etwa die gleichen Kosten wie eine Handzahnbürste zu kaufen sind. Was man für die höheren Kosten erhält, ist weniger Arbeit um gleich gute Putzergebnisse zu erzielen und entsprechend der Forschung: eine signifikante Reduktion von Plaque und Zahnfleischentzündungen auch wenn diese Reduktion meist nur daher rührt, dass man die vollen 2 Minuten beim Putzen durchhält.

elektrische zahnbuersten Ratgeber: Die beste elektrische Zahnbürste

Eine Schnecke hat 25.000 Zähne. Wussten Sie das? Weitere spannende Fakten gibt es auf der Infografik. Infografikquelle: Mein-deal.com

Wie ich ausgewählt und getestet habe

Nachdem ich mich durch die unzähligen Testberichte der Unternehmen gelesen habe, die die Zahnbürsten selbst herstellen, habe ich gelernt, dass alles, was man bei einer elektrischen Zahnbürste benötigt, ein 2-Minuten-Timer ist, um sicher zu gehen, dass man seine Zähne lange genug putzt. Die Hersteller blasen ihre High-End Modelle mit wissenschaftlich klingenden „Features” auf, wie verschiedene Reinigungsarten (z.B. elektrische Schallzahnbürste) und UV-Licht, aber es ist nicht bewiesen, dass diese Merkmale funktionieren, geschweige denn, dass sie notwendig sind. Alles was eine elektrische Zahnbürste wirklich bieten muss, ist die Automatisierung des Putzvorganges und einen Timer, um die körperliche Arbeit zu erleichtern, so berichteten mir die Professoren und Zahnärzte, mit denen ich gesprochen habe.

Eine Frau putzt sich mit einer elektrischen Zahnbürste die Zähne Ratgeber: Die beste elektrische Zahnbürste

Bild: Nicht nur morgens kommt die elektrische Zahnbürste zum Einsatz. Bildquelle: Alliance – 115161562/Shuttelstock.com

 

Abgesehen von älteren Tests fand ich keine unabhängig durchgeführten Experimente, die zu dem Schluss kommen, dass eine elektrische Zahnbürste besser ist als das andere und auch erläutert, warum das eine Verfahren besser ist als das andere und wie die Ergebnisse zustande kamen.

Also suchte ich nach Bürsten mit einem 2-Minuten-Timer, wollte aber auch noch elektrische High-End-Bürsten testen, um ihre Nutzbarkeit im Gegensatz zu den einfachsten Modellen zu vergleichen. Ich eliminierte elektrische Zahnbürsten ohne Akkus, da lose Batterien ein Ärgernis und zugleich Verschwendung sind. Ich strich auch elektrische Zahnbürsten, die sehr laut waren oder entweder kurze Akkulaufzeit oder eine zu kleine Auswahl an kompatiblen Bürstenköpfen besitzen von der Liste. Wenn eine elektrische Bürste mit einer breiten Palette von Bürstenköpfen kompatibel war, stellte dies einen kleinen Punkt zu ihren Gunsten dar.

Sowohl Oral-B als auch Philips Sonicare machen umfangreiche Linien von Bürsten, ohne genau deutlich zu machen, was der Unterschied zwischen ihnen allen ist. Modelle, die ich nicht getestet habe, sind unter anderem die Oral-B Professional Care 3000, die teurer ist als das 4000-Modell und mit einer Oral-B App, die eine Uhr anzeigt und die Oral-B 5000, die einen höheren Preis durch zusätzliche “Reinigungsmodi” rechtfertigt, welche aber nicht notwendig sind. Obwohl die Oral-B 7000 Professional sehr teuer ist und dies mit unnötigen Funktionen rechtfertigt, entschied ich mich, sie zu testen um zu sehen, ob sie besser funktioniert als günstige elektrische Zahnbürsten. Es war nicht der Fall.

Verschiedene Zahnbürsten Aufsätze Ratgeber: Die beste elektrische Zahnbürste

Bild: Mittlerweile existieren verschiedene Aufsätze für elektrische Zahnbürsten. Bildquelle: LSaloni – 142267852/Shuttelstock.com

 

Ich habe das gleiche Kaufverhalten bei den Sonicare-Modellen an den Tag gelegt und versuchte, keine Bürsten zu kaufen, die nur durch ihre unnötigen Funktionen differenziert werden können. Ich habe auch eine High-End-Bürste, die Diamond getestet, um zu beurteilen, ob sie mit 120 € besser reinigt als andere. Tut sie nicht.

Sobald ich alle Eigenschaften der Produkte verstanden hatte, ging es darum, die Zahnbürsten in die Hand zu nehmen und zu sehen, wie es ist sie zu halten, zu laden, zu benutzen und Bürstenköpfe zu tauschen. Im Stresstest ließ ich sie auf einen Fliesenboden fallen (aus Brusthöhe), um die Haltbarkeit zu testen und ließ sie für 2 Minuten unter Wasser laufen, um die Wasserbeständigkeit zu testen. Diesen Test haben alle Bürsten durchlaufen und so bin ich zur Endnote gekommen.

Nach meiner Erfahrung machen alle Bürsten, auch die Top-End Geräte dasselbe – sie bewegen Zahnpasta im Mund. Elektrische Zahnbürsten, die sich “Sonic” nennen, wie die von Philips sind in der Regel leiser und haben eine vibrationsartige Bewegung, während oszillierenden Bürsten lauter sind. Aber das ist eher eine Unterscheidung zwischen den verschiedenen Arten von Bürsten der verschiedenen Hersteller wie Oral-B, Philips oder Braun. Nicht aber, ob sie teuer oder billig sind.

Die Funktionen, die man nicht braucht (was man bekommt, wenn man mehr Geld ausgibt)

Die lustige Sache bei elektrischen Zahnbürsten ist, wie ähnlich ein 70 €-Modell einem 200 € Modell ist. Sobald man von den oben genannten Eigenschaften abkommt, gibt es sehr wenige notwendige Zusatzfeatures, die sich jedoch trotzdem zu einer teuren elektrischen Zahnbürste summieren: eine Reise-Etui, eine UV-Reinigung, vielleicht ein paar zusätzliche Köpfe, ein sehr schlanker und leichter Körper, eine länger haltende Batterie. Wie bei der Schallreinigung (spezielle Schallzahnbürste) sind auch verschiedene Reinigungsarten oder Drucksensoren laut Experten nicht notwendig.

Einige elektrische Bürsten kommen mit einem “Drucksensor”, der den Benutzer warnt, wenn man zu sehr aufdrückt, etwas das Zahnärzten und Experten tatsächlich als etwas schlechtes ansehen. In der Theorie kann ein Drucksensor gut sein. Je nachdem, welches Modell man hat, löst dieser Sensor dann sehr sensible oder weniger sensibel aus.

Viele elektrische Zahnbürsten haben auch einen Quadranten-Timer der dich erinnert, wenn 30 Sekunden verstrichen sind, was gleichmäßiges Putzen fördern soll.

Tipp: Heute gibt es auch elektrische Zahnbürsten für Kinder. Hier sollte man jedoch vorher entweder selbst einen Test machen oder auf entsprechende Testberichte bekannter Labels vertrauen. Kinder sollen einerseits zum Zähne putzen motiviert werden und andererseits passende Zahnpflege erhalten.

Meine Wahl

Die 1000 Pro ist Oral-B’s günstigstes Modell und ist mit allen Dingen ausgestattet, die von den meisten unserer Experten empfohlen wurden und das für den niedrigsten Preis: einem 2-Minuten-Timer (mit einer Quadranten Warnung) und einer breiten Auswahl kompatibler und erschwinglicher Bürstenköpfe. Die elektrische Oral-B-Zahnbürste verfügt über oszillierende Borsten, eine einfache Ein-Knopf-Schnittstelle und eine Batterie, die 11,5 Tage mit zweimal täglicher Anwendung in meinem Test durchhielt. Das Gerät überlebte den Falltest auf den Boden und lief mehrere Minuten ohne Schaden im Wasser. Das Beste ist, man bekommt keine Funktionen wie einem digitalen Monitor, einer Reisetasche oder induktive Ladegeräte, die die Zähne auch nicht sauberer machen, als es die elektrische Oral-B-Zahnbürste eh schon macht.

 

pc10001 Ratgeber: Die beste elektrische Zahnbürste

Oral-B Pro 1000 Precision Clean

Die Ein-Knopf Bedienung ist ein großartiges Feature. Es gibt keine nutzlosen Reinigungsmodi. Der Timer der Oral-B-Bürste meldet sich durch kurzes Anhalten alle 30 Sekunden. Nach 2 Minuten signalisieren die Bürsten durch drei Impulse, dass der vollständige Zyklus geschafft ist, aber schaltet die elektrische Zahnbürste nicht ab, falls der Benutzer noch etwas weiter putzen will; so muss die Zahnbürste immer von Hand ausgeschaltet werden.
Den richtigen Bürstenkopf für die Zähne und das Zahnfleisch auszuwählen, ist sehr wichtig und daher empfinde ich es als Vorteil, dass das Produkt von der Bürstenkopf Linie von Oral-B profitieren kann. Die Auswahl ist die breiteste aller Zahnbürste Linien der verschiedenen Hersteller, und so fällt es recht leicht, die Bürstenköpfe an die eigenen Vorlieben und die Empfehlung des Zahnarztes anzupassen.

pc10002 Ratgeber: Die beste elektrische Zahnbürste

Die Auswahl der Bürstenköpfe ist enorm.

Elektrische Oral-B Bürsten sind auch im Durchschnitt billiger als Ersatzköpfe anderer Bürstenhersteller. Zahnärzte empfehlen alle 3 Monate eine neue Zahnbürste zu kaufen, so dass sich diese Kosteneinsparungen im Laufe der Zeit stark summiert. Die Philips Sonicare Bürstenköpfe sind in der Regel teurer.

Höherpreisige Oral-B Modelle haben nicht viel mehr als meine Wahl zu bieten. Durch die Investition von 45 € für die Pro 1000 Precision Clean bekommst du Zugang zu den gleichen Bürstenköpfen welche die über 120 € teuren Oral-B 7000-Professional-Modelle nutzen.

Die elektrische Oral-B 1000er hält laut Datenblatt 7 Tage mit einer Akkuladung durch; in meinem Praxistest schaffte sie sogar 11,5 Tage, was für eine Bürste in dieser Preisklasse eher durchschnittlich ist. Wie die teuren Modelle die ich getestet habe, überlebte das Produkt den Falltest, passt gut in die Ladeschale und die Bürstenköpfe lassen sich leicht wechseln.

Das Produkt war auch bei der Verwendung recht komfortabel. Oral-B Modelle verwenden Drehungen und Pulsieren, so dass der Bürstenkopf nicht so intensiv summt, was sehr angenehm ist, wenn der Kopf die anderen Zähne berührt. Alle Philips Sonicares schwingen auf der gleichen (hohen) Frequenz und führen zu einem sehr seltsamen Gefühlt, wenn die Rückseite der Bürste mit anderen Zähnen zusammenstößt.

Schönheitsfehler

Insgesamt empfand ich die Schwingung der Oral-B Zahnbürsten als lauter als das Vibrationsformat der Sonicare Bürsten, die ich getestet habe. Hätte ich nicht die Sonicare im Vergleich gehabt, wäre mir das sicher kaum aufgefallen, da man sich locker daran gewöhnt.

Die andere große Schwachstelle der Oral-B 1.000 ist, dass ihr Bürstenkopf auf die übliche pulsierende Drehbewegung verzichtet. Der Bürstenkopf besteht aus zwei beweglichen Teilen: ein Teil, der sich vertikal auf und ab bewegt und eine längere Reihe von Borsten an der Spitze, die hin und her wackeln. Im Vergleich zu anderen Zahnbürsten, habe ich die Bewegung als ein wenig heftig wahrgenommen.

 

pc10004 Ratgeber: Die beste elektrische Zahnbürste

Oral-B Pro 1000 Precision Clean

 

Glücklicherweise aufgrund der zuvor erwähnten Vielzahl von Bürstenköpfen ist es jederzeit möglich, einen anderen Bürstenkopf zu kaufen, der sich besser anfühlt.

Wie bei den meisten getesteten Zahnbürstenmodellen, ist die Akku-Anzeige auf der Oral-B 1000 sehr vage: sie zeigt an, wenn die Batterie voll ist (ein grünes Dauerlicht für 5 Sekunden, nachdem man sie aus der Ladestation entfernt) und wenn sie “niedrig” ist (ein rotes Blinklicht nach dem Ausschalten). Oral-B gibt nicht an, wie lange es dauert, bis die Zahnbürste vollen geladen ist, aber man kann sie täglich laden, ohne die Power der Batterie zu beeinflussen, solange man sie einmal alle 6 Monate komplett entlädt.

 

pc10003 Ratgeber: Die beste elektrische Zahnbürste

Oral-B Pro 1000 Precision Clean

Dauertest Notizen

Die wichtigste Sache bei einer elektrischen Zahnbürste, die sich im Laufe ihrer Lebenszeit ändern könnte, ist die Akkulaufzeit; Im Laufe der Jahre werden die Akkus an Power verlieren. Im Falle einer Zahnbürste könnte dies bedeuten, dass sie weniger leistungsfähig ist oder nicht mehr so lange ohne erneutes Aufladen durchhält.

Pflege und Wartung

Der einzige Nachteil der Oral-B ist, dass sie mit zwei beweglichen Teile in einem etwas seltsam und überaktiven Bürstenkopf daher kommt. Glücklicherweise bietet Oral-B eine Vielzahl von Bürstenköpfen als Alternative, die im Allgemeinen günstiger sind als jene von Sonicare. Daher sollte man immer ein paar Bürstenköpfe als Ersatz zu Hause haben (und man muss sie ja eh alle 3 Monate wechseln). Ansonsten sollte man das Produkt regelmäßig von Keimen entfernen. Besonders um die Ladestation sammelt sich oft das Wasser und dies lässt sie leicht verdrecken.

Zusammenfassung

Der erschwingliche Oral-B Pro 1000 Precision Clean macht es einfach, sich der Pflege unserer Zähne zu widmen. Man kann natürlich mehr Geld für zusätzliche Funktionen wie eine Schallzahnbürste oder UV-Licht ausgeben, aber nach Ansicht der Experten gibt es dazu keinen Grund. Diese einfache elektrische Einstiegszahnbürste macht deine Zähne auch in meinem Test genauso sauber wie eine der vielen teureren Bürsten. Für die eigenen Kinder sollte man sich jedoch eventuell nach einem speziellen Produkt umschauen.

Diese Artikel könnten dich ebenfalls interessieren:

Zum Angebot
1
Feb
2016

Ratgeber: Der beste Beamer

0

Wenn ich mir heute einen richtig guten Beamer kaufen wollte, würde ich mich für den 2165 € teuren Sony VPL-HW40ES entscheiden. Ich stütze meine Entscheidung auf unzähligen Tests in privater Umgebung, Testberichten und Käufermeinungen.

Die Sony ist ein ausgewogener Beamer über ein breites Spektrum von wichtigen Bildqualitätsattributen, inklusive Lichtstrom (Helligkeit), Kontrastverhältnis, Farbtreue und mehr. Er ist auch leiser als die Konkurrenz und verfügt über umfangreiche Objektivanpassungen die es ermöglichen, in fast jedem Umfeld ein perfektes Bild zu bekommen. Andere, ähnlich-teure Beamer können vielleicht eine bessere Leistung in der einen oder anderen Disziplin aufweisen, jedoch bietet kein Beamer so eine gute Gesamtbalance wie der VPL-HW40ES.

Wer sollte sich so einen Beamer kaufen?

Wer auf der Suche nach richtigem Kinoerlebnis zu Hause ist, der sucht einen riesigen „TV” für Filme, Sport oder Gaming, oder möchte sich einfach nicht mit der mittelmäßigen Bildqualität der großen LCD TVs zufrieden geben. Wenn man nur auf der Suche nach einem „großen Bildschirm“ für gelegentliches Filmchen gucken ist oder es egal ist, ob das Bild perfekt ist, dann gibt es weitaus günstigere Beamer die auch gut sind, aber nicht perfekt.

Generell passt so ein Projektor in jedes Zimmer in dem man das Licht einigermaßen kontrollieren kann. In einigen Fällen ist das ein spezielles “Heimkino”-Zimmer, aber das sollte nicht das einzige Einsatzgebiet sein. Wirklich in jedem Raum, in dem man das Licht (wie z.B. mit Vorhängen) kontrollieren kann, kann ein Projektor gut arbeiten. Moderne Projektoren sind hell genug, um auch in Zimmern mit etwas Licht ein  sehenswertes Bild abliefern können, aber kein Beamer kann mit viel Tageslicht konkurrieren. Ein TV ist daher viel besser für Räume in denen Licht eine große Rolle spielt.

Wenn man bereits über einen Projektor verfügt und in Erwägen zieht diesen zu upgraden, ist das Alter des Projektors wahrscheinlich der entscheidenste Faktor. Die meisten Projektoren sind heutzutage viel heller als selbst die extrem teuren Projektoren von vor ein paar Jahren. Wenn man mit dem aktuellen Projektor zufrieden ist und auch nicht das Gefühl hat, diesen erneuern zu müssen, sollte man nicht wechseln, außer man sucht etwas sehr spezielles, dass nur ein neues Modell bietet (wie 3D oder das Potenzial für einen größeren Bildschirm).

Diese Artikel könnten dich auch interessieren:

Meine Wahl

Um es einfach auszudrücken: Der Sony VPL-HW40ES bietet das beste Paket aus Bildqualität und Benutzerfreundlichkeit.

Es gibt mehrere Faktoren, die für eine gute Bildqualität wichtig sind und der Sony liegt über dem Durchschnitt und ist sogar ausgezeichnet in fast allen Bereichen.

Zunächst einmal ist der HW40ES hell. Während die Gesamtlichtleistung bestimmt, wie groß ein projiziertes Bild sein kann, bestimmt das Kontrastverhältnis, wie eindruckvoll oder “filmartig” das Bild ist. Ein Bildschirm mit einem niedrigen Kontrastverhältnis sieht verwaschen aus. Der Sony verfügt nach eigenen Messungen über ein natives Kontrastverhältnis von rund 5151:1. Das ist etwas weniger als beim teureren HW50ES.

512qIA4aSXL. SL500  Ratgeber: Der beste Beamer

So ein Kontrastverhältnis (mehr als LCD-TVs und viele Plasma TVs haben) bedeutet, dass die hellen Teile des Bildes hell sind, während zur gleichen Zeit die dunklen Teile des Bildes dunkel sind. Je größer der Kontrast, desto größer ist der Unterschied. Im Idealfall hat man ein Bild von einem Nachthimmel mit hellen Sternen und schwarzem Himmel, wie im richtigen Leben. Der HW40ES macht einen besseren Job als die meisten Projektoren, aber einige sind trotzdem besser. Das Bild hat recht dunkle Schwarztöne, unter Beibehaltung der Helligkeit in den hellen Teilen eines Bildes.

Der andere Hauptaspekt eines Bildes ist die Farbgenauigkeit. Der HW40ES ist eines der besten Projektoren in seiner Klasse was die Farbgenauigkeit anbelangt. Aus der Box, mit den “BT.709″ Farbraumeinstellung stimmt der Sony mit dem HDTV-Standart überein. Das hört sich nicht nach einer großen Sache an, aber wenn es um hochwertige Projektoren und Fernsehgeräte geht muss man in der Regel 300 € und mehr ausgeben, um die eigene Ausrüstung so gut zu kalibrieren. Die Tatsache, dass man das beim Sony nicht machen muss, macht ihn zu einem noch besseren Angebot. Es ist immer noch eine Überlegung wert den Projektor professionell kalibrieren zu lassen, da jeder Projektor anders ist und sich auch mit der Leinwand einiges ändern könnte.

41zDk1lvOIL Ratgeber: Der beste Beamer

Die Sony hat auch einen lobenswerten Input-Lag, der besonders für Spieler geeignet ist. Der Input-Lag gibt an, wie lange es beim Beamer dauert um ein Bild zu erstellen. Dies variiert mit der Geschwindigkeit der internen Verarbeitung des Bildes. Input-Lag manifestiert sich als eine Verzögerung zwischen dem Drücken einer Taste bis die Antwort auf dem Bildschirm sichtbar ist. Wenn man eine Menge Ego-Shooter spielt, könnte das der Unterschied zwischen einem Schuss und Treffer oder einem Schuss daneben sein. Der Input-Lag beim Sony kann beim Betrieb im Film-Modus Auto 2 oder „Aus“ mit 26,5 ms extrem niedrig sein. Es ist erwähnenswert, dass die 26,5 ms die niedrigsten sind, die ich je bei einem Projektor gemessen habe.

Wem gefällt er sonst noch?

Bei Testberichte.de sind insgesamt 9 Tests mit der Note 1,2 (sehr gut) gelistet. Alle nahmhaften Redaktionen haben sich mit dem Sony beschäftigt und loben ihn durch die Bank weg.

So urteilt audiovison: „… Dank XXL-Gehäuse arbeitet der Kühllüfter mit rund 20 Dezibel flüsterleise. Der Bildmodus ‚Referenz‘ macht seinem Namen alle Ehre, denn er liefert ein nahezu perfektes Bild, das auch auf 3,4 Meter breiten Leinwänden noch hell erscheint. Dunkle Szenen überzeugen durch satte Schwärze und saubere Durchzeichnung. Die mehrstufige Motionflow-Schaltung sorgt für eine ausgezeichnete Bewegungsschärfe.“

41Fa7z93lkL Ratgeber: Der beste Beamer

Aber auch Prad.de, eines der wichtigsten Quellen für sehr anspruchsvolle Tests urteilt mit 5/5 Punkten sehr gut:

„Pro: Ansprechendes, kraftvoll-elegantes Design, exzellente Haptik und Verarbeitung; Für einen Projektor ein extrem leises und angenehmes Betriebsgeräusch; Hohe Flexibilität bei der Aufstellung; Sehr gute Bedienbarkeit und Top Fernbedienung; Sehr gute Bildqualität in allen Bereichen, insbesondere Schwarzwert und Kontrast …
Contra: Detailzeichnung in dunklen Bildbereichen könnte besser sein; Objektiv mit Schwächen bei Schärfeverteilung und Einstellung von Schärfe und Lens Shift …“

Wer sich den extrem ausführlichen Test von Prad durchlesen möchte, sollte hier klicken.

Mängel, aber kein Grund ihn nicht zu kaufen

Wenn ich mich über etwas beschweren müsste, dann wäre es die Helligkeit. Während er immer noch sehr hell ist, gibt es Projektoren die heller sind und weniger kosten.

Er wird ohne 3D-Brillen ausgeliefert, obwohl er 3D darstellen kann. Zählt man 2 bis 4 Brillen dazu, ist das auch wieder viel Geld. Es sollte aber auch kein Problem darstellen, da es nicht viele gute Filme in 3D gibt.

Der HW40ES hat Bewegungsunschärfe wie alle LCD-basierten Displays (LCOS nutzt Flüssigkristall). Es gibt jedoch zwei Funktionen zur Verringerung der Bewegungsunschärfe.

Der 40es ist auch ziemlich groß, hat aber noch eine normale Größe für einen Projektor dieser Art. Es ist etwas größer als ein AV-Receiver.

Es gibt auch keine integrierte Wireless-Option, aber das ist nicht wirklich eine große Sache.

Ich glaube nicht, dass die aufgezählten Punkte vieles Negatives mitbringt, so dass für die meisten Menschen der Sony die beste Kombination aus Preis, Lichtleistung, Kontrast und Farbgenauigkeit bringt. Kurz gesagt: er ist hell, sieht gut aus und es ist einfach mit ihm zu leben.

Was ist mit Ultra HD “4K” Projektoren? 

Du hast bestimmt schon über die neue Ultra HD Auflösung gehört, welche auch 4K genannt wird. Dein aktueller Fernseher oder Projektor ist wahrscheinlich 1080p oder 1920 × 1080 fähig. Ein 4K-Projektor hat eine Auflösung von mindestens 3840 × 2160 Pixeln. Da Projektoren extrem große Bildern produzieren wird diese Erhöhung der Auflösung sehr stark sichtbar sein (was bei kleineren TVs nicht gegeben ist).

Hier kommt die Crux: der günstigste 4K-Projektor kostet ab 3400 € aufwärts und es gibt derzeit nur sehr wenig 4K-Inhalte, welche einen solchen Kauf rechtfertigen würden, so dass der Großteil von dem was man sieht eh nur hochskalierte 1080p Filme sind. Ist es das wert? Nicht zu diesem Preis. Da die Auflösung nur ein Aspekt der Bildqualität ist (und auch nicht der wichtigste) empfehle ich keinen 4K-Projektoren an dieser Stelle zu kaufen. Wenn es noch mehr 4K-Content gibt und die Preise weiter fallen, kann man über einen Kauf nachdenken, aber das ist noch einige Jahre entfernt.

Was macht einen guten Projektor aus?

Natürlich haben die besten Projektoren eine gute Bildqualität, aber was bedeutet das? Alle, aber auch die billigsten Projektoren können 1080p, die gleiche Auflösung wie die meisten HDTVs. Sie lassen alle auch Farben recht realistisch aussehen. Alles was zählt, ist die Helligkeit und das Kontrastverhältnis.

Helligkeit, auch als “Lichtleistung” bezeichnet, ist wichtig bei einem Projektor. Diese legt fest, wie groß der Bildschirm sein kann, welche Art von Bildschirm man benötigt und natürlich wie hell das Bild ist. Projektoren müssen nicht so hell zu sein wie ein Fernseher, da sie in der Regel nicht in hellen Räumen verwendet werden.

Kontrastverhältnis oder die Differenz zwischen dem dunkelsten Teil des Bildes und dem hellsten, ist der wichtigste Faktor wenn es um die Bildqualität geht. Ein Projektor (oder TV) mit einem niedrigen Kontrastverhältnis erscheint flach, verwaschen und langweilig.

Vorausgesetzt man hat eine anständige Bildqualität, warum wählt man einen Projektor über einen TV? In erster Linie: wegen der Größe. Auch mit vielen preiswerten Projektoren sind Bildschirmgrößen von 100 bis 150 Zoll möglich. In vielen Fällen ist die Bildqualität der ultra-großen LCD-TVs noch schlecher als bei vergleichsweise preisgünstigen Beamern.

Alle High-End Modelle und die meisten unterpreisigen Projektoren sind 3D-fähig. Alle verwenden aktive 3D-Brillen, aber es ist keine spezielle Leinwand erforderlich.

Eine der größten Fragen die Menschen mit Projektoren haben ist, was man als Leinwand verwenden sollte. Als Leinwand kann zum Beispiel die Wand oder ein Tuch dienen, bis hin zu 1000 € motorisierten Leinwänden. Allgemein gesprochen ist es immer wert etwas Geld für eine Leinwand auszugeben, da die Oberfläche glatter ist als bei jeder Wand. Einige Leinwände können die Helligkeit des Bildes steigern, was für ein helleres Bild sorgt.

Welche Projektor-Technologie ist die beste?

Alle Projektoren verwenden eine der drei Technologien um ein Bild zu erstellen: LCD (Liquid Crystal Display), LCOS (Liquid Crystal on Silicon) und DLP (Digital Light Processing). DLP bietet einige Vorteile gegenüber LCD und LCOS, nämlich bei der Auflösung in Bewegungen, weniger 3D-Crosstalk und die allgemeine Gleichheit des Bildes, aber der wichtigste Aspekt der Bildqualität kommt erheblich zu kurz: das Kontrastverhältnis. Obwohl viele Unternehmen DLP-Projektoren herstellen, gibt es nur ein Unternehmen (Texas Instruments) welches DLP-Chips herstellt. Im Ergebnis werden DLP Beamer in Bezug auf das native Kontrastverhältnis ähnlich performen. Ich habe viele DLP-Projektoren in den vergangenen Jahren getestet und während einige ziemlich gut waren, kann keiner beim Kontrastverhältnis mithalten. Wenn man DLP Beamer side-by-side mit dem Kontrastverhältnis von LCD-Projektoren oder LCOS vergleicht, sehen DLP-Projektoren verwaschen und flach aus.

Manche Menschen sind auch sehr anfällig für den “Regenbogeneffekt”, der bei preiswerten DLP-Projektoren üblich ist. Dieser tritt auf, wenn helle Objekte anscheinend einen Regenbogen hinter sich herziehen. Manche Leute merken es nicht, aber es andere genug, dass es sie stört.

Was macht also den “besten” Projektor aus: einer mit viel Helligkeit (Lichtleistung) und einem ordentlichen Kontrastverhältnis. Diese beiden Faktoren sind einfach die wichtigsten Faktoren, wenn es um einen Projektor geht, da dies bestimmt wie groß und wie gut das Bild ist. Features wie ein Zoombereich und Lens-Shift sind ein zusätzlicher Bonus.

Wie viel kostet ein anständiger Projektor?

Beamer gibt es in allen Preisklassen, von ein paar hundert Euro bis weit über 10.000 €. Der Schlüssel liegt darin, das beste Preis- und Bildqualitätverhältnis zu finden. Beim Sprung von 1.000 € auf fast 3.000 € bekommt man einen deutlichen Unterschied bei der Bildqualität. Beim Sprung von 3.000 € bis 30.000 € ist dieser Unterschied nicht mehr so groß.

Die preiswertesten Projektoren bieten oft anständige Helligkeit, aber kein gutes Kontrastverhältnis. Mit anderen Worten: das Bild wird groß und hell sein, aber ausgewaschen. Erhöht man das Budget auf 3000 € bekommt man sowohl eine gute Helligkeit, als auch ein gutes Kontrastverhältnis, weshalb meine Wahl in diesen Bereich geht.

Zusammenfassung

Der Sony VPL-HW40ES ist hell, hat ein gutes Kontrastverhältnis, eine ausgezeichnete Farbgenauigkeit, ist leise und kostet weniger als die direkte Konkurrenz. Er leistet großartiges und ist ein genialer Beamer.

Beamer kaufen –Modellvarianten und Heimkino-Gestaltung

Auflösung, Kontrast, Helligkeit und Technik – wer sich nach einem geeigneten Beamer für seine individuellen Zwecke umschaut, der muss etwas Zeit und Geduld mitbringen. Denn sich das notwendige Fachwissen anzueignen, um einen adäquate Kaufentscheidung zu treffen, ist mitunter gar nicht so einfach. Der beste Beamer für zu Hause unterscheidet sich gewiss von Projektoren für die Arbeit. Beamer für Gamer müssen anders als Projektoren für Filmabende in HD-Qualität gestaltet sein. Die wichtigsten Informationen über aktuelle Beamer-Modelle und zur Heimkino-Gestaltung werden im Folgenden übersichtlich zusammengefasst.

Die verschiedenen Beamer-Typen

Mittlerweile kann die Frage nach dem Beamer-Typ vernachlässigt werden. Auf dem Markt sind derzeit lediglich LCD und DLP vorzufinden, die sich allesamt nur in einigen wenigen Aspekten unterscheiden.

  • LCD: Bei fast allen High-End-Geräten lautet das gängige Funktionsprinzip LCD. LCD-Geräte sind unter allen Beamern am ehesten imstande, einen optimalen Kompromiss in den wichtigsten Qualitätskriterien zu gewähren. Bildqualität und Betriebslautstärke sind angemessen und die Light Engines zumeist staubresistent. Liquid Crsytal Displays, die in Beamern eingesetzt werden, bieten zudem eine hervorragende Farbqualität.
  • DLP: Wer Wert auf 3D-Filmvergnügen setzt, der sollte sich für ein DLP-Gerät entscheiden, das in der Regel mit sehr flexiblen Objektiven ausgerüstet ist. Das Digital Light Processing bildet die technische Grundlage von DLP-Beamern, die vor allem durch vollfarbige Bilddarstellungen glänzen können.

So entsteht das perfekte Heimkino

Ist der perfekte Beamer erst einmal gefunden, ist dies erst die halbe Miete. Denn perfekter Heimkino-Genuss benötigt noch mehr als einen funktionellen Beamer. Auch die Leinwand und das Ambiente sollten perfekt auf Bild und Ton abgestimmt werden.

Leinwandformat Ebenso wichtig wie der Beamer selbst ist die Wahl der richtigen Leinwand und ihrer Größe. Wer gerne auf der Playstation, Xbox und Co. spielt oder sich Fußballspiele in Großformat anschaut, für den stellt 16:9 das optimale Format dar. Auch Hollywood-Filme sind nur minimal breiter als 16:9. Zudem werden auch alle Sendungen im herkömmlichen TV in diesem Format abgelichtet.
Leinwandmaterial Beim Material der Bildwand ist in der Regel ein geringes Gain die richtige Wahl. Lediglich wer weiß, dass er seinen Beamer gern bei Restlicht betreibt, der sollte auf Gain-Werte achten, die über 1,5 liegen. Zudem sollte sichergestellt sein, dass das reflektierte Licht diffus zurückgestrahlt wird. Optimaler Film-Ton-Genuss entsteht, wenn auf akustisch transparente Tücher gesetzt wird. Auf diese Weise werden Bild und Ton perfekt aufeinander abgestimmt.
Verdunkelung Ein kontrastreiches Bild entsteht nur dann, wenn der Beamerraum während der Projektion komplett abgedunkelt wird. Schwarze Vorhänge und dunkle Wandfarben sind ideal. Auch hochglänzende Geräte, wie beispielsweise Gehäuse von Boxen, können das Bild stören und sollten während der Bildwiedergabe verdunkelt oder aus dem Raum entfernt werden.
infografik geschichte der beamer technik 604x1024 Ratgeber: Der beste Beamer

Infografik: Die Entwicklung der Beamer-Technik. Infografikquelle: mein-deal.com

 

Zum Angebot
1
Feb
2016

Ratgeber: Der beste 4K-Monitor

0

Wie zuvor 1080p ist es heute 4K, ein ultra-hochauflösendes Format, das mehr Detailtreue und eine größere Bildschärfe aufgrund der höheren Anzahl von Bildpunkten im Bildschirm liefern soll. “Butterweiches Text-Rendering und extrem detaillierte Fotos”, verspricht MakeUseOf. Man denke nur an die Qualitätsunterschiede zwischen Apples Retina Display MacBooks und den Standard-MacBooks: es ist das gleiche Pixelerhöhungsprinzip.

Das gesagt, denke ich, dass es nicht die richtige Zeit ist, einen neuen Bildschirm zu kaufen

Während die meisten 4K-Monitore noch sehr teuer sind, gibt es mittlerweile eine wachsende Zahl von Geräten für weit unter 1000 € pro Stück: Samsung U28D590D für 525 €, Dell P2815Q für 593 € und Asus PB287Q für 449 € sind schon länger verfügbar. Intel und Samsung haben vor kurzem auch vermeldet, dass sie eine Partnerschaft eingehen um qualitativ hochwertige 23“ 4K Monitore für unter 399 $ anbieten wollen. Ich denke, dass sich das Warten lohnen wird und Early Adopter Modelle die extrem teuer sind links liegen gelassen werden sollten.

Sogar richtig teure 4K-Monitore kämpfen mit den gleichen Hardwareschwächen: veraltete Display-Ports, extreme Hardware-Anforderungen und der Mangel an Anwendungs-Support (auch des Betriebssystems). Günstige 4K-Monitore können all diese Probleme vereinen und eine schlechte Bildqualität liefern, nur um die Kosten nierdrig zu halten.

Das Argument für 4K

Der Vorteil eines 4K-Displays ist ziemlich klar: Es hat viermal so viele Pixel als ein 1080p Monitor: 8.290.000 Pixel vs 2.070.000 Pixeln. Dieser erhöhte Detailgrad ist theoretisch für das menschlichen Auge nicht sichtbar, wenn man einen bestimmten Abstand überschreitet (bei einem 50“ 4K Fernseher sind es rund drei Meter). Allerdings ist ein Desktop-Monitor nah genug vor einem (und damit auch am Auge), sodass man einen Unterschied bemerkt.

batman unterschiede Ratgeber: Der beste 4K Monitor

4Ks höhere Auflösung kann dir ein besser aussehendes Bild für deine Spiele, extrem hochauflösende Videos und Fotos in ihrer ursprünglichen Auflösung und sehr viel Platz auf dem Bildschirm bieten (besonders interessant für Programmierer, die so mehrere Fenster nebeneinander packen können).

größe Ratgeber: Der beste 4K Monitor

Während 4K-Inhalte noch in den Kinderschuhen stecken gibt es keinen Zweifel daran, dass die Unterhaltungselektronik in diese Richtung wandert. Es gibt auch jetzt schon 4K Inhalte die man auf seinem PC anzeigen lassen kann, allem voran ist YouTube z.B. eine Quelle für 4K Material. Mehr sollte hoffentlich bald auf dem Weg sein, besonders wenn man ein großer Netflix oder Amazon Instant Video-Fan ist.

Wer kauft sich nun einen 4K Monitor?

Ganz einfach: die Early Adopters. Davon, so vermute ich, sind die meisten Gamer und Editoren im Bereich Foto und Video die daran interessiert sind, was ihnen 4K zu bieten hat (besonders im Bereich Foto und mittlerweile durch die vielen 4K Videokameras). Dazu kommen die 4K-Fans, die einfach nur so viel Platz wie möglich auf ihrem Desktop haben wollen.

Abgesehen von ein paar Rucklern könnte man viele der heutigen guten Spiele in voller 4K-Auflösung spielen, wenn man ein bulliges System hat, welches das hochauflösende Bild mit vernünftigen Frameraten ausgeben kann. Mit anderen Worten: der Inhalt ist schon da und wenn man seine Lieblingsspiele nicht in 4K spielen kann, könnte man das Spiel in einem Fenster laufen lassen und nebenbei Multitasking machen.

Mit 4K könnte auch deine Arbeit profitieren. Kombiniert man einen 30“ Monitor mit 4K-Auflösung beschert man sich selbst eine Menge zusätzlichem Platz auf dem Desktop. Man hat so auch die Möglichkeit HD-Fotos und Videos näher an ihrer nativen Auflösungen zu bearbeiten, je nachdem, in welcher Auflösung die Fotos gemacht wurden.

Die Argumente gegen (billige) 4K Monitore

Panelqualität

Einer der Hauptunterschiede zwischen einem 3.000 € 4K-Monitor und einen 700 € 4K-Monitor ist die Qualität der Panele mit denen die Monitore ausgestattet sind. Teurere Monitore sind in der Regel mit höherwertigen Panelen ausgestattet, welche besser für die Farbwiedergabe, Bildqualität und den Blickwinkel sind; preiswertere Monitore verwenden billigere Panele, die für Gaming besser sein können (Input Lag), jedoch bekommt man ein weniger farbechtes Bild (und hat meist schreckliche Blickwinkel).

Für manche sind die billigen Twisted Nematic Panele (TN) völlig ausreichend. Da 4K-Displays noch in den Kinderschuhen stecken, sind 4K Bildschirme mit besseren Panelen immernoch ziemlich teuer.

Aktualisierungsrate

Die aktuelle Version der HDMI-Spezifikation (1.4a) kann nur 4096 × 2160-Auflösung bei einer Bildwiederholrate von 24 Hz oder 3840 × 2160 bei 30 Hz ausgeben, was in etwa die Hälfte von dem ist, was wir auf Fernsehgeräten und Monitoren bisher verwenden. Schließt man einen 4K-Monitor bei 30 Hz über HDMI an, wird man stockende Animationen und Übergänge im Betriebssystem feststellen. Zusätzlich wird man auf 30 Bilder pro Sekunde beim Zocken begrenzt, spielbar, aber nicht besonders schön.

Mit HDMI 2.0 wird eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz bei 3840 × 2160 eingeführt. First-Person-Shooter-Fans werden endlich mit 60 Frames pro Sekunde zufrieden gestellt; Desktop-Anwender erleben flüssigere Bildschirmbewegungen und die Maus schliert nicht mehr. Leider ist HDMI 2.0 ein Hardware-Upgrade, so dass es sowohl Grafikkarte, als auch Monitor unterstützen muss.

Systemanforderungen 

Wenn man einen relativ neuen Computer gekauft hat und nicht unbedingt plant damit zu spielen, könnte die aktuelle Hardware ausreichen um ein 4K-Display zu betreiben. Diejenigen die ihre integrierte Grafiklösung der CPU benutzen, benötigen mindestens eine CPU der AMD Trinity APU oder Ivy Bridge CPU, jedoch können beide 4K Videos schlecht darstellen. Sogar einige Haswell Prozessoren haben mit der integrierten Grafiklösung Probleme.

Nicht alle Haswell Prozessoren können mit 4K identisch gut umgehen, da auch diese Prozessoren in unterschiedlichen Versionen verfügbar sind (und die integrierte Grafikeinheit). U-Class-Prozessoren wie den Core i5-4200U (in vielen Ultrabooks üblich) können nur 30 Hz über Displayport und 24 Hz über HDMI ausgeben, während die M-Klasse-Prozessoren wie der i7-4700MQ sogar 3840 x 2160 bei 60 Hz schafft.

Laut Ars Technica, können dedizierte Desktop GPUs beginnend mit der Nvidia 600-Serie (Mitte 2012 und später) und AMD Radeon HD 6000 (Ende 2010 und später) mit 4K umgehen.

Ein letzter Hinweis: Im Gegensatz zu 4K-HDTVs unterstützen 4K-Monitore meist nicht immer Upscaling. Wenn man z.B. eine Blu-ray am 4K Monitor abspielt, sieht das wahrscheinlich schlechter aus, als auf einem 4K-HDTV, da dieser mit komplexen Algorithmen das Bild aufpeppt und es aussehen lässt, als wäre die Blu-ray in besserer Qualität vorhanden.

Abschluss

Wenn man sich derzeit überlegt einen 4K-Monitor zu kaufen, ist meine ehrliche Empfehlung damit noch etwas zu warten.

Ich denke einfach nicht, dass die Nachteile einen Kauf wert sind: die Qualität und den Preis der Panele in 4K-Monitoren; die Betriebssysteme und Anwendungen, die in einem so hochauflösenden Schaufeld zu kämpfen haben; und die Abhilfen die man benutzen muss, um für schöne flüssige Bilder zu sorgen. Es gibt aber ein wenig Licht am Horizont. Sowohl die Betriebssysteme werden die 4K Unterstützung weiter und weiter ausbauen, die Anschlüsse werden in der Lage sein 4K-Displays zu handhaben, ohne digitale Tricks anzuwenden und die Preise werden weiter sinken sobald immer mehr 4K-Displays auf den Markt geschwemmt werden. Bis dahin wird es noch mehr digitale Inhalte geben, um diese auf dem 4K-Display wiederzugeben (falls Spiele oder Multitasking nicht der Hauptgrund für einen Kauf sind) und 4K-Monitore werden später auch andere Display Technologien unterstützen, wie z.B. Nvidias G-Sync um für noch glattere digitale Bildorgien zu sorgen.

“Wenn die Auflösung nicht essenziell ist, gibt es im Moment einfach zu viele Probleme im Moment”, schrieb Chris Heinonen bei AnandTech in seiner Rezension des mittlerweile 1250 € teuren Dell UP3214Q 4K-Monitor.

Aber man hat nun auch gar keine Optionen mehr. Wenn man einfach nur einen großen Monitor mit einer besseren Auflösung als 1920 × 1080 sucht, sollte man z.B. zum Dell U2715H greifen, welcher ein echt gutes 2560 × 1440 IPS-Panel besitzt und auch mit 60 Hz bespielt werden kann. Der Dell hat genau die richtige Größe, da hat man auch nicht mit Display Skalierungen zu kämpfen und er kostet weniger als 484 €.

Wer sich nun doch noch nicht von dem Gedanken an einen 4K Monitor trennen kann, der sollte sich folgendes Review von MW Technology ansehen, welches zwar schon von Anfang 2015 ist, jedoch die ganz oben beschriebenen “günstigen” 4K Monitore für knapp 500 € beinhaltet:

Zum Angebot
21
Jan
2016

Der beste Beamer bis 500€

0

Wenn ich mir jetzt einen Beamer für 500 € kaufen müsste, würde ich mir den Acer H5380BD kaufen. Ich würde mich aufgrund von 40 Stunden Recherche und Durchlesen zahlreicher Testberichte für dieses Modell aus dem Wettbewerb entscheiden. Der H5380BD bietet die beste allgemeine Bildqualität in seiner Klasse. Der H5380BD ist hell, hat ein gutes Kontrastverhältnis und seine Farbgenauigkeit ist ähnlich wie bei anderen Projektoren in dieser Preisklasse.

81UPVMK1rVL. SL500  Der beste Beamer bis 500€

Füttert man den Beamer mit anständigem Video-Content (wie z.B. einer Blu-ray), produziert der H5380BD ein äußerst sehenswertes Bild. Sein Input-Lag ist geringer, als bei den meisten Fernsehgeräten und High-End-Projektoren, so dass er eine gute Wahl für Gamer ist.

Trotzdem war der Unterschied zur Konkurrenz nur sehr gering. Der H5380BD ist sehr ähnlich zum Vivitek D557W, D803W und dem InFocus IN126a. Alle liefern eine recht gute Leistung ab (gemessen am Preis) und trotzdem hat jeder Beamer unterschiedliche Probleme bei der Bildqualität. Obwohl ich das Gefühl habe, dass der H5380BD die beste Wahl ist, erkläre ich in diesem Artikel warum ich so gewählt habe und wie nah die Konkurrenz dem Beamer ist.

Wenn aus irgendeinem Grund der Acer vorübergehend nicht verfügbar ist, empfehle ich den oben erwähnten InFocus IN126a für 503 €. Er hat ähnliche Features wie der Acer, ist aber ein wenig heller, hat ein besseres Kontrastverhältnis und in etwa die gleiche Farbgenauigkeit. Allerdings denke ich nicht, dass die minimal besseren Features das zusätzliche Geld wert sind.

Wenn du ein kleines Zimmer hast oder nach einem Kurzdistanzbeamer suchst, der nur ein paar Dezimeter von der Leinwand entfernt stehen muss, schau dir den Optoma GT760 an. Er bietet ein ähnliches Bild wie der Acer und Vivitek, ist aber für eine traditionelle Platzierung ungeeignet.

Für wen ist dieser Artikel und sollte ich upgraden?

Einsatzmoeglichkeiten eines Beamers Der beste Beamer bis 500€

Bild: Die Einsatzmöglichkeiten eines Beamers sind Grenzenlos. Hier beim Public Viewing in einem Pub. Bildquelle: Bikeworldtravel -97765844/Shutterstock.com

 

Dieser Projektor ist für jemanden, der “normale” TVs als zu klein empfindet, aber nicht so viel Geld für einen großen Fernseher ausgeben will. Er ist auch für jemanden, der nur mal gelegentlich Filme / TV-Shows / Spiele auf eine Wand werfen will.

Die Leistung des Acer reicht für ein Budget-Heimkino aus, solange man bereit ist mit der 720p-Auflösung klar kommt. Der größte Hauptunterschied zu den Beamern aus der 1000 € Klasse ist die höhere 1080p Auflösung.

Während die meisten Menschen diese Projektoren aufgrund ihrer Größe als protabel bezeichnen würden, haben sie keine Batterien. “Portable Beamer” sind eine andere Kategorie und niemand würde um diese Art von Beamern ein Heimkino bauen. Hier geht es nur um Beamer mit Netzstecker.

Umfrage in Deutschland zum Besitz eines Beamers Der beste Beamer bis 500€

Statistik: Im Jahr 2015 gab es in Deutschland rund 4,98 Millionen Personen, bei denen ein Beamer im Haushalt vorhanden war.

 

Wenn man bereits über einen Projektor verfügt und über ein Upgrade nachdenkt, hängt dies meist davon ab, wann man den Beamer ursprünglich gekauft hat. Wenn dein Beamer ein paar Jahre alt ist oder nicht über HD verfügt, könnte dies eine Verbesserung darstellen. Wenn dein Beamer gut aber nicht so hell ist, dann wird dies auf jeden Fall eine Verbesserung sein (überprüfe aber vorher die Lampenlebensdauer – eine alte Lampe wirft ein dunkleres Bild als eine neue Lampe). Wenn dein Beamer noch nicht 4 Jahre alt ist (so in etwa) und hell genug auf die Wand strahlt, dann hat man vermutlich noch ein paar gute Jahre vor sich.

Meine Beamer-Wahl

Der Acer H5380BD wurde Testsieger, weil er ein besseres Bild als der 479 € Vivitek D557W hat. Er ist sehr hell, heller als die meisten Projektoren, die 5-10x so viel kosten. Man kann bis zu einer 150-Zoll-Bildschirmdiagonale skalieren und immernoch ein helleres Bild als die meisten Kinos bekommen.

818pr13%2BdWL. SL500  Der beste Beamer bis 500€

Das Kontrastverhältnis des H5380BD ist für einen DLP-Beamer auch recht ordentlich. Ich habe auf meinem 102“ Bild ein Kontrastverhältnis von 1920:1 gemessen, was immernoch höher als bei den wichtigsten Konkurrenten ist. Diese ist in etwa auch so hoch wie beim BenQ W1070. Das Verhältnis ist immer noch niedriger als bei einem guten Plasma-Fernseher, aber größer oder gleich hoch wie bei den meisten LCD-TVs.

Die Farbgenauigkeit ist mit der Konkurrenz vergleichbar, zwar nicht ganz so gut, aber auch nicht viel schlimmer. Einige Farben sind ein wenig anders als im Original. Grün ist zum Beispiel nicht so satt wie bei einem perfekt kalibrierten Bildschirm. Doch in dieser Preisklasse kann man auch keine 100%ige Farbgenauigkeit erwarten. Im Test waren die Farben der beiden Viviteks fast identisch mit dem Acer.

71p7%2BQqQrxL. SL500  Der beste Beamer bis 500€

Der H5380BD hat kein Farbmanagementsystem um die Farben genauer einzustellen, obwohl man diese Funktion bei den Viviteks findet. Allerdings ist diese Einstellung so gering, dass die kalibrierten Bilder nicht besser aussahen. In gewisser Weise sahen sie sogar noch schlimmer aus, da Artefakte im Bild entstehen. Normalerweise würde ich ein CMS (Color Management System – Farbmanagementsystem) als Bonus einstufen, in diesem Fall ist es aber irrelevant.

Kein Projektor in dieser Preisklasse hat Lens-Shift, obwohl der Acer (und der teurere Vivitek) drei höhenverstellbare Füßen besitzt (der billigere Vivitek hat nur zwei, aber es gibt ein Gewindeloch, wenn man auch da einen dritten Standfuß basteln will). Außerdem gibt es einen Audioausgang, so dass man externe Lautsprecher anschließen kann, ohne den schwachen internen Lautsprecher zu werden, der maximal für Systemtöne zu verwenden wäre.

81itIFRRafL. SL500  Der beste Beamer bis 500€

Der Acer verfügt über einen MHL-Port.

Der Input-Lag ist mit 33ms extrem niedrig, was sehr gut für Gamer ist. Dieser ist so gut wie bei anderen DLP-Projektoren und schneller als die meisten Fernseher und High-End-Projektoren. Unter 40ms ist schnell, rund 60ms ist durchschnittlich, und über 80ms gilt als langsam und ist für Gaming ungeeignet.

Mit Blu-rays ist das Bild aller 3 Beamer annehmbar. Der Acer sah ein wenig besser aus als beim billigeren Vivitek und ist in etwa vergleichbar wie beim teureren Vivitek. In Anbetracht des Preises war das Bild wirklich gut. Obwohl die Auflösung auf dem Papier eine sehr vergleichbare Zahl ist, spielt sie eine geringere Rolle in der Realität. Wenn du zu nah am Bild sitzt oder ein sehr großes Bild projizierst, kann man die Pixel des H5380BD sehen. Dies ist besonders auffällig, wenn man weißen Schrift auf dunklem Hintergrund sieht, wie z.B. beim Abspann eines Films. Normales Video sieht aber sehr detailliert aus. Dies liegt auch zum Teil daran, dass bei DLP-Beamern wenig Bewegungsunschärfe sichtbar ist. Alle LCD-basierten Bildschirme zeigen deutliche Bewegungsunschärfe, was aber bei DLP Beamern kein Problem ist.

71wSdpR87xL. SL500  Der beste Beamer bis 500€

Der Acer ist auch 3D-fähig. Zusammen mit einem 3D Blu-ray-Player, einer 3D Brille und einer 3D-Blu-ray bekommt man so ein 3D Bild auf die Wand. Man kann alle DLP Link-zertifizierten Brillen verwenden, die für weniger als 30 € zu haben sind. Der 3D-Effekt ist eigentlich ganz gut, zum Teil ist das auf die hohe Helligkeit des Projektors zurückzuführen, da normalerweise das Bild bei 3D viel dunkler wird. Es gibt eine Menge Tiefenwirkung und nicht viel Crosstalk (Geisterbilder um scharfe Kanten). Man spürt ein bisschen Ruckeln, aber ich habe schon viele Beamer (und Fernseher) gesehen, die deutlich teurer sind und eine schlechtere 3D-Leistung besitzen.

Negatives (aber kein Grund den Beamer nicht zu kaufen)

Kaufabsicht für einen Beamer Der beste Beamer bis 500€

Statistik: Im Jahr 2015 gab es in Deutschland rund 4,98 Millionen Personen, bei denen ein Beamer im Haushalt vorhanden war.

 

Du hat bestimmt bemerkt, dass ich bisher immer erwähnt habe, wie gut die Performance des H5380BD mit Blu-ray Material ist: Das liegt daran, weil der Acer und die Viviteks nicht annähernd so ein gutes Bild produzieren, wenn man schlechteres Bildmaterial füttert. Beim Streaming von z.B. Amazon Prime sieht man trotz 1080p Material leichte Artefaktbildung, besonders bei dunklen Szenen. Es gibt einen leichten Schimmer, was aussieht als würde das Bild in dunklen Szenen von Texturen überlagert. Der Effekt ist gering, aber trotzdem spürbar. Verringert man die Helligkeit, kann man diesen Effekt etwas minimieren. Bei hellen Inhalten fallen diese Artefakte aber nicht auf.

Um es anders auszudrücken: verringert man die Qualität des Signals, verschlechtert sich auch das Bild des Acers. High-End-Projektoren bearbeiten das Bild im Nachhinein, um die Auswirkungen von mittelmäßiger Qualität der Inhalte zu minimieren.

Einige 1000 € Beamer die ich gesehen habe, haben das gleiche Problem, manchmal sogar noch schlimmer.

Prasentationen mit Hilfe eines Beamers Der beste Beamer bis 500€

Bild: Mit Hilfe eines Beamers lassen sich Präsentationen am besten darstellen. Bildquelle: Andresr -56437339/Shutterstock.com

 

Der Acer ist nach wie vor völlig ausreichend, aber die Hoffnung auf ein perfektes Bild sollte man in dieser Preisklasse nicht haben. Ich fand das Bild für 399 € sehr gut, aber das Bild vom BenQ W1070 sieht deutlich besser aus.

Wie alle Projektoren macht auch der Acer hörbare Geräusche durch kleinen Lüfter, die ums Erbrechen versuchen die hohe Abwärme der Lampe abzuführen und das Gehäuse vor dem Schmelzen zu bewahren. Darüber hinaus gibt der Acer zusätzlich einen Fiepton von sich, der auf das schnell drehende Farbrad zurückzuführen ist, was bei DLP Beamern eingesetzt wird. Er ist nicht lauter als andere kleine Projektoren, aber er ist nicht so leise wie größere Beamer.

Diese Nachteile sind aufgrund der Preisklasse jedoch typisch. Trotz dieser kleineren Problemchen gelingt es dem Acer in der Regel ein solides Bild auf die Wand zu projizieren; da er über die beste Mischung aus Kontrastverhältnis und Helligkeit verfügt, ist der 399 € H5380BD meine erste Wahl.

Der Zweitplatzierte

Der InFocus 126a kostet zwar 100 € mehr als mein Testsieger, hat aber dafür eine etwas bessere Leistung. Ich denke nicht, dass die bessere Leistung den Mehrwert von 100 € wert ist, aber wenn der Acer gerade nicht verfügbar ist oder teurer wird, sollte man zu dieser Alternative greifen.

41F7ONi9JIL Der beste Beamer bis 500€

Die Lichtausbeute ist etwas größer als beim Acer. Das Kontrastverhältnis ist etwas besser mit 2.576:1. Der Input-Lag ist mit 33.1ms auf gleichem Niveau.

Während die reinen Zahlen beim InFocus besser zu sein scheinen, zeigt der Acer ein besseres Bild in Punkto Farbe, aber der InFocus ist ein wenig leiser. Die Helligkeit und das Kontrastverhältniss sind nahezu gleich, um wirklich einen Unterschied festzustellen. Insgesamt liegen die beiden sehr nah beieinander, aber der Acer ist viel billiger.

71EgWxny4FL. SL500  Der beste Beamer bis 500€

Es gab beim Test einige Problemchen mit dem Menü, wo einige Einstellungen nicht verfügbar waren, auch ein Firmwareupdate konnte ich nicht einspielen.

Frisch aus dem Karton sieht aber alles recht gut aus und es ist eine gute Alternative zum Acer.

Ein Kurzdistanzbeamer

Für diejenigen die mit einem kleinen Raum zu kämpfen haben, oder alle, die den Beamer nicht hinter dem Sofa montieren wollen, gibt es eine Alternative. Kurzdistanzbeamer haben eine große Rundlinse, fast wie ein Fischaugen-Objektiv bei einer Kamera, um den Projektor näher am Bildschirm zu positionieren. Der 499 € Optoma GT760 konnte ein 102“ Bild aus nur 1 Meter Entfernung zu produzieren. Der Acer braucht für die gleiche Größe sogar 3,3 Meter Abstand.

71yi8CvrFEL. SL500  Der beste Beamer bis 500€

Der GT760 produziert ein helles Bild was nicht ganz so hell ist wie bei Langdistanz-Beamern. Das Kontrastverhältnis war mit 1655:1 auch etwas niedriger. Die Farbgenauigkeit ist ähnlich wie bei anderen Projektoren aus der oben genannten Auswahl. Die Auflösung liegt ebenfalls bei 720p und der Input-Lag liegt bei 33 ms.

Es dreht sich hierbei wirklich nur um die kürzere Distanz. Es gibt kein Zoom-Rad, so dass man den Beamer näher an die Wand rücken muss, wenn man ein kleineres Bild haben will.

71co2Tqb OL. SL500  Der beste Beamer bis 500€

Wenn dein Couchtisch als Ort für den Beamer hervorragend geeignet ist, oder man an der langen Wand eines engen Raumes sitzt (und ein normaler Beamer somit nicht eingesetzt werden kann) ist der GT760 wahrscheinlich das Richtige für dich. Wenn man keinen Kurzdistanzbeamer benötigt sollte man sich für den 100 €  günstigeren Acer mit hellerem Bild und besserer Bildqualität entscheiden.

Zusammenfassung

Der Acer kombiniert ein anständiges Kontrastverhältnis und hohe Helligkeit, um ein Bild zu projizieren, das einfach besser ist als der Wettbewerb. Er bietet mehr Projektor, als man es für das Geld erwarten würde und ist daher die beste Wahl für einen Beamer bis 500 €.

813S89Q%2BckL. SL500  Der beste Beamer bis 500€

Zum Angebot
19
Jan
2016

Die beste externe Desktop-Festplatte

0
Ob USB Stick oder Externe Festplatten Die beste externe Desktop Festplatte

Bild: Die Möglichkeiten seine Daten zu sichern sind vielfältig. Ob USB-Stick oder Externe- Festplatten. Bildquelle: Jiri Hera -113085538/Shutterstock.com

 

Wenn ich jetzt eine externe Desktop-Festplatte kaufen müsste, würde ich die 4 TB WD My Book kaufen. Nach mehr als 40 Stunden Tests und Recherche haben ein paar Jungs festgestellt, dass das WD My Book die beste Desktop-Festplatte zum Sichern von Daten aufgrund hoher Zuverlässigkeit, hoher Geschwindigkeiten und zwei Jahre Garantie ist.

Diese Artikel könnten dich auch interessieren:

Die neueste Version des WD My Book hat die niedrigste Ausfallrate und eine der besten Amazon-Bewertungen. Sie verfügt über schnelles USB 3.0, sind abwärtskompatibel zu USB 2.0 und wird mit zweijähriger Garantie von Western Digital geliefert.

Mein zweiter Platz wird von der neuesten Seagate Backup Plus Desktop eingenommen und ist auf Augenhöhe mit der WD My Book in Punkto Geschwindigkeit und Garantie von Seagate.

71KnGhoaX5L. SL500  Die beste externe Desktop Festplatte

Wer sollte sich eine Desktop-Festplatte kaufen?

Desktop-Festplatten sind dafür geschaffen auf dem Schreibtisch stehen zu bleiben und benötigen eine externe Stromversorgung von einem dedizierten Netzteil. Wenn man nach etwas sucht, was keine externe Stromversorgung benötigt oder schnell mal in eine Tasche geworfen werden kann, sollte man sich eine portable Festplatte suchen.

Wichtige Daten verloren gehen Die beste externe Desktop Festplatte

Bild: Ohne Externe-Desktop-Festplatte läuft man Gefahr das wichtige Daten verloren gehen. So wie es diesem Mann wohl ergangen ist. Bildquelle: Antonio Guillem -357517214/Shutterstock.com

 

Wenn man Dateien hat die für dich besonders wichtig sind, wie Dokumente, Fotos, Videos, oder irgendetwas anderes, sollte man diese regelmäßig sichern oder man verliert sie irgendwann. Desktop-Festplatten sind eine gute Vor-Ort-Backup-Lösung und ein Must-Have für den Fall, dass das primären Laufwerk des Computers die Füße hoch reißt. Als allgemeine Regel gilt: externe Festplatten sind fragil und unbeständig, sogar noch mehr als interne Laufwerke, da sie ungeschützter sind und mehr mit ihnen passieren kann. Und die Frage ist nicht ob die Platte kaputt geht, sondern nur wann dies passiert. Ich empfehle ein Vor-Ort-Backup der Daten auf einem externen Laufwerk, sowie ein weiteres Backup, um das Risiko von Verlust wichtiger Dateien so gering wie möglich zu halten.

Die meisten neuen Computer verwenden Solid State Drives (SSDs) anstelle von mechanischen Festplatten, da SSDs sind viel schneller sind, weniger Strom verbrauchen und weniger anfällig sind für Fehler. Allerdings sind SSDs teurer pro Gigabyte und haben weniger Kapazität als HDDs. Eine externe Festplatte hilft dabei, wertvollen Platz auf der internen Festplatte freizuschaufeln, damit alles so reibungslos wie möglich läuft.

Es ist auch schön zusätzlichen Platz zu haben, um Mediendateien die viel Raum wegnehmen und nicht täglichen verwendet werden müssen, zu speichern. Zum Beispiel sollte die gesamte Sammlung von Dragon Ball Z nicht den wertvollen Platz auf der SSD einnehmen, denn dafür ist eine externe Desktop-Festplatte die perfekte Lösung.

Meine Desktop-Festplatten Wahl

Weltweiter Absatz von Desktop PCs Die beste externe Desktop Festplatte

Statistik: Der Absatz von Desktop-PCs nimmt weltweit seit 2010 kontinuierlich ab und sinkt wahrscheinlich im Jahr 2019 auf 102,6 Millionen verkauften Desktop-PCs.

 

Das 4 TB WD My Book ist die beste externe Desktop Festplatte für Backup-Zwecke aufgrund der vergleichsweise hohen Zuverlässigkeit, Schnelligkeit, zwei Jahre Garantie und der Qualität des Kunden-Supports. Das 4 TB-Modell hat auch noch das beste Preis/Leistungsverhältnis, mit dem niedrigsten Preis-pro Terabyte aller Festplatten, die ich getestet habe.

712V%2Bae7 NL. SL500  Die beste externe Desktop Festplatte

Gemessen an den Amazon Bewertungen hat das WD My Book eine der niedrigsten Ausfallraten aller Laufwerke die ich gefunden und getestet habe, geschlagen wurde dies nur von deutlich teureren Platten, wie der IoSafe Solo G3, welche deutlich über 600 € für 3 TB kostet. Bei Amazon hat das WD My Book über 728 Bewertungen mit 4,3 Sternen.

Das WD My Book erzielte auch gute Ergebnisse in meinem Geschwindigkeitstests, mit besonders guten Werten bei den Tests die einen normalen Einsatz simulieren.

So schaffte die Platte im Durchschnitt 147 MB/s beim Schreiben und Lesen.

Auf Testberichte.de gibt es 5 aktuelle Tests mit der Gesamtnote 2,0:

Gelobt wird der sehr günstige Gigabyte Preis von 3,5 Cent (und jetzt sogar noch weniger). Dazu fallen auch in den Tests die Transferraten sehr gut aus. Kritik gibt es, weil das Gehäuse anfällig für Fingerabdrücke ist. Dazu ist die 3,5“ Festplatte schneller als ein 2,5“ Modell. Sie ist günstig, schnell und hat viel Speicherplatz.

71fZ9IucXML. SL500  Die beste externe Desktop Festplatte

Das WD My Book hat eine Garantie von zwei Jahren, und als ich die Amazon-Kritiken durchgelesen habe, gab es nur sehr wenige Beschwerden über den Kunden-Support von WD. Eine gute Garantie ist von entscheidender Bedeutung, wenn man ein Montagsmodell bekommen hat, Probleme mit der Stromversorgung hat oder wenn das Laufwerk in den ersten zwei Jahren ausfällt.

Die 4 TB Version des WD My Book ist günstiger als mein zweiter Platz (die Seagate Backup Plus-Desktop). Sie hat auch den besten Preis pro Terabyte der verschiedenen WD My Book Versionen, günstiger als die 2 TB oder 3 TB-Modelle.

Mängel, aber kein Grund sie nicht zu kaufen

Eine Reihe von Amazon Rezensenten beklagen, dass der Stromanschluss auf der Rückseite des WD My Book dürftig, wackelig oder schief ist. Während bei mir keine der Probleme auftauchten, war es recht schwer das Kabel auf der Gehäuserückseite herauszuziehen. Ich hatte solche bedenken, weil man sehr viel Kraft aufwenden muss, um das Stromkabel herauszuziehen.

81QyMtiyISL. SL500  Die beste externe Desktop Festplatte

Deshalb habe ich das Kabel mehr als 100 Mal ein- und ausgesteckt und der Anschluss hat keinen dauerhaften Schaden genommen. Wenn der Stromanschluss bricht, ist das Laufwerk nicht unbrauchbar, aber die eingeschränkte Garantie von WD deckt solche Mängel ab, was sehr gut ist. Wie bei jedem Produkt ist es wichtig, mögliche Herstellungsfehler sofort zu überprüfen und das Gerät direkt zurückzuschicken, wenn man ein Problem gefunden hat; es ist einfacher ein Gerät gleich zu beginn zurück zu schicken, als nach Monaten einen Garantiefall geltend zu machen.

WD mitgelieferte Software ist nicht sehr intuitiv. Während Seagate eine einzige App hat, spendiert WD fünf verschiedene Programme die separat aktualisiert werden müssen.

WD SmartWare ist die Hauptapp zum Erstellen von Backups und WD Drive Utilities ermöglicht es Diagnosen der Festplatte anzufertigen. WD Security ist ein völlig separates Programm, das nichts anderes kann, als das Laufwerk mit einem Passwort zu schützen und WD Drive Unlocker ist eine weitere Anwendung um das passwortgeschützte Laufwerk wieder zu entsperren. Es ist ein wenig lächerlich, dass all diese Features nicht gebündelte in einer einzige App verfügbar sind.


Allerdings sind die verschiedenen Programme kein Beinbruch, da man diese auch ganz überspringen kann, indem man Dateien durch Ziehen und Ablegen direkt auf dem Laufwerk ablegen kann oder mit Time Machine auf OS X oder Windows 10 die Sicherung  automatisch erfolgen kann.

Es ist auch erwähnenswert, dass die glänzende Oberfläche des Laufwerks ein Fingerabdruck-Magnet ist und Kratzer können so sehr leicht passieren. Aber das ist nicht wirklich ein Problem bei Desktop-Festplatten, da sie den Großteil ihres Lebens auf dem Schreibtisch verbringen werden.

Was ist mit Mac?

Das WD My Book kann wie die meisten Festplatten so formatiert werden, dass sie mit OS X zusammenarbeitet. Wer nach einer Anleitung sucht, guckt sich den Artikel von CNET an.

71uGBWZlx0L. SL500  Die beste externe Desktop Festplatte

WD verkauft auch eine Version, die bereits fertig für den Mac vorformatiert ist, aber diese ist nur bis 3 TB verfügbar. Das 3TB WD My Book Mac kostet 95 € und ist damit 4 € günstiger als die 3 TB nicht-Mac Version. So ist das die beste Option, wenn du nach einer Platte suchst, die bereits für OS X vorformatiert ist.

Zusammenfassung

Absatz von Desktop PCs und Notebooks Die beste externe Desktop Festplatte

Statistik: Im Jahr 2014 wurden in Deutschland 5,436 Millionen Notebooks verkauft.

 

Das 4 TB WD My Book ist die beste externe Festplatte für die meisten Menschen, da sie extrem zuverlässig und günstiger ist als andere Laufwerke mit ähnlichen Geschwindigkeiten, Kapazitäten und Garantien. Ich empfehlen das WD My Book als Desktop-Speicherlösung in Verbindung mit einem Online-Backup-Service, um sicherzustellen, dass bei einem Ausfall auch alle Daten erhalten bleiben.

71AUXDpNlML. SL500  Die beste externe Desktop Festplatte

So findest Du eine geeignete Festplatte

Beim Kauf einer neuen Festplatte solltest Du einige wichtige Eigenschaften berücksichtigen, damit das gekaufte Speichermedium auch den gewünschten Zweck erfüllt.

Folgende Grafik kannst Du nutzen, um eine passende externe Festplatte zu finden:

kauftipps zum thema festplatten Die beste externe Desktop Festplatte

Tipps zum Thema Festplattenkauf. Bildquelle: www.mein-deal.com

 

Beim Kauf einer neuen Festplatte kommt es nicht nur auf das Fassungsvermögen an.  Du solltest dabei nicht nur auf den Preis schauen. Folgende Kriterien sollten bei der Auswahl einer neuen externen Festplatte außerdem noch eine Rolle spielen:

  • große oder kleine Festplatte? (2,5 oder 3,5-Zoll)
  • Festplattenschnittstelle (möglichst USB 3.0)
  • soll die Festplatte für TV-Aufnahmen verwendet werden? (die Festplatten lassen sich an PVR-taugliche Fernseher anschließen)
  • Netzwerktauglichkeit (so können mehrere Computer auf eine Festplatte zugreifen)
  • Geschwindigkeit und Lautstärke
  • evtl. eine SSD-Festplatte kaufen? (diese Speichermedien bestehen aus Speicherchips und arbeiten geräuschlos)

Überblick – Diese Arten von Festplatten gibt es

TYP EIGENSCHAFTEN
Einsatzort am PC zum Backup für Daten
Einsatzort am Router gemeinsamer Zugriff mehrerer PCs möglich
Einsatzort am Fernseher Bilder- und Videoshows möglich
Einsatzort am Notebook auf diese Weise kann der Speicher erweitert werden
Einsatzort an der Konsole der zusätzliche Speicher kann für Spiele und Co. genutzt werden

Umfrage – So sichern die Deutschen ihre Daten

Aus der folgenden Umfrage geht hervor, dass in etwa jeder Fünfte mittlerweile seine Daten auf einer externen Festplatte speichert. Die meisten der Befragten PC-Nutzer speichern Ihre Fotos, Videos u. ä. immer noch auf dem eigenen Rechner ab.

Wo speichern Sie Fotos Videos Dokumente etc Die beste externe Desktop Festplatte

Bild: Statistik zum Thema Speichermedien. Bildquelle: www.mein-deal.com

Tipp: Interne Festplatte zu einem externen Speichermedium umwandeln

Wenn Du Deine interne Festplatte zu einem externen Speichermedium umfunktionieren möchtest, benötigst Du ein sogenanntes Festplatten-Dock. In diese Station wird die Festplatte eingesteckt und über ein USB-Kabel mit dem PC verbunden.

Zum Angebot
19
Jan
2016

Ratgeber: Welche Kopfhörer sollte ich kaufen?

0
Frau joggt im Wald mit Kopfhoerern Ratgeber: Welche Kopfhörer sollte ich kaufen?

Bild: Die richtige Musik mit dem passendem Kopfhörer und schon wird das Laufen zum Vergnügen. Bildquelle: gpointstudio -226996228/Shutterstock.com

 

Nachdem ich schon die ersten Ratgeber über Kopfhörer geschrieben habe werde ich immer öfter gefragt, „Welche Kopfhörer soll ich kaufen?“, „Wieviel Geld sollte ich für Kopfhörer ausgeben?“, „Sind Beats gut?“, „Was ist der Unterschied zwischen in-Ear und Over-Ear Kopfhörern?“ Daher werde ich euch diese Fragen beantworten:

In-Ear Kopfhörer

Warum sollte ich in-Ear-Kopfhörer kaufen?

In-Ear-Kopfhörer sind mobiler, schließen die Geräusche um dich herum ein und sind leicht genug, um sie unterwegs, beim Training, oder bei nahezu jeder Aktivität zu tragen, die besonders viel Bewegung und Mobilität beinhalten. Dies ist im Vergleich zu Over-Ear Kopfhörern, die sehr viel größer und schwerer sind und auch mehr Platz in der Tasche benötigen. Kauf dir In-Ears, wenn du jemanden bist, der Musik unterwegs mag und nichts dagegen hat Dinge im Gehörgang für mehr als ein paar Minuten zu haben. Im Vergleich zu Over-Ear-Kopfhörer gibst du in jeder Preisklasse Klangqualität auf, da es schwer ist etwas klein zu bauen und dann ebenfalls noch gut klingen zu lassen.

71hxRKCAEHL. SL500  Ratgeber: Welche Kopfhörer sollte ich kaufen?

Was bekomme ich mit 40 € Budget?

Günstige Kopfhörer sind Einsteigermodelle. Sie können immer noch gut klingen, aber haben meist nicht die beste Qualität bei den verbauten Teilen. Wirklich gut klingende Kopfhörer in dieser Preisklasse kommen nicht häufig vor, aber die die es gibt, haben bei allen Frequenzen einen sauberen Sound. Texte in Liedern sind so leicht verständlich, und kein einziges Instrument sollte ein anderes übertönen. Genauso solltest du die Lautstärke nicht voll auf drehen müssen um alle Frequenzen zu hören, besonders, wenn man auf einer Lautstärke angekommen ist, wo es schon schmerzt. Zum Beispiel: Wenn man den Bass lauter haben will, sollten einem die schrillen Hi-Hats nicht den Kopf zum Platzen bringen. Kopfhörer in diesem Preissegment sind in der Regel aus Kunststoff, Silikon und Gummi. Zum größten Teil wurden sie gebaut um ein bis zwei Jahre durchzuhalten und die Verarbeitungsqualität ist auf Kosteneffizienz ausgerichtet.

Diese Artikel könnten dich auch interessieren:

Wenn du eine Person bist die Dinge leicht verliert oder die Kopfhörer einfach in deine Sporttasche werfen willst ohne dich um sie sorgen zu müssen, oder du einfach den ganzen Hype um teure Kopfhörer nicht verstehst, dann könnte dies die richtige Kategorie für dich sein.

Was kann man für 100 € erwarten?

Absatz von Kopfhörern weltweit Ratgeber: Welche Kopfhörer sollte ich kaufen?

Statistik: Im Jahr 2015 wurden weltweit 290,9 Millionen Kopfhörer und Headsets verkauft.

 

Kopfhörer in dieser Preisregion besitzen besseren Treiber, verfügen über stabilere Verarbeitung und haben eine komfortablere Passform. Gute Kopfhörer für rund 100 € klingen klarer, schärfer und wärmer als ihre preiswerteren Kollegen, weicher und sanfter ohne schrille Höhen. Musik klingt reicher und Stimmen sind naturgetreuer. Man kann auch wahrnehmen, dass der Sound eine “Tiefe” oder “Räumlichkeit” bekommt: Man bekommt ein Gefühl des Raumes, oder wo sich Instrumente befinden und wo sie platziert sind. Das klingt natürlich alles sehr subjektiv, aber man kann es auch anders ausdrücken: Es ist als würde man ein Foto von einem günstigen 80 € Drucker ansehen oder es aus einem richtigen Fotolabor bekommen. Da sieht man auch einen Unterschied oder? Und so ist es hier auch.

Dieser Kopfhörer sind auch dafür gemacht um länger durchzuhalten und sie fühlen sich komfortabler an, wenn man sie längere Zeit trägt. Man sollte mit ihnen mehrere Jahre bei sorgfältiger Nutzung auskommen. Die Materialien sind oft von höherer Qualität: stärkerer Kunststoff, Gummi und einige Metallakzente. Man bekommt Aufsätze in verschiedenen Größen, die oft weicher und flexibler sind, als bei den preiswerteren Kollegen. Die Kabel sind stabiler und haben die Eigenschaft sich nicht so leicht zu verheddern.

Wer sollte in-Ears in diesem Preissegment kaufen? Menschen die Musik viel Musik hören und dabei imm auf dem Sprung sind. Vielleicht fährst du viel U-Bahn zur Arbeit, dann drehst du den Bürolärm weg um entspannt am Schreibtisch zu arbeiten. Oder du reist viel durch die Weltgeschichte und benötigst etwas auf der Reise. Was immer der Grund ist, Hauptaugenmerkmal ist die Portabilität für dich, und du bist ein Musikfan, der immer und überall Musik hören will. Kopfhörer die gut klingen sind für dich wichtig und du erkennst den Unterschied zwischen einem günstigem und einem teuren Paar Kopfhörer.

Was bekomme ich für eine 200 € Investition?

200 € Kopfhörer sind schon Geldanlagen. Diese sind sorgfältig entwickelt, um präzise den Klang zu reproduzieren und so gebaut, dass sie viele Jahre überdauern werden. Kunststoff und Gummi wird durch Metall, Stoff und Memory-Schaum ersetzt. Musik erreicht ein neues Qualitätsniveau. Einzelne Instrumente sind genau wahrnehmbar aus einem Gesamtorchester, Konsonanten sind klar, ohne scharf zu klingen und du wirst ein immens tiefes Schallfeld haben. Nichts wird brummen, zischen oder kreischen.

Als Musikliebhaber vergesse ich bei so hochwertigen Kopfhörern, dass ich eigentlich ein Urteil über die Kopfhörer fällen muss, da ich mich von der Musik mitreißen lasse. Um wieder auf meine Analogie mit dem Drucker einzugehen: das Bild ist jetzt Teil eines Videos, welches von einem hochauflösenden digitalen Projektor in einem Kino gezeigt wird. Diese Kopfhörer sind für Menschen für die Musik ein integraler Bestandteil des Lebens sind. Du hörst auf jeden Ton, verschlingst jede Nuance und weißt gute Musik zu schätzen. Kopfhörer in dieser Preisklasse machen diese Erfahrung möglich und dazu noch tragbar. Klingt das nach etwas wofür du bereit bist das nötige Extra zu zahlen? Dann sind diese Kopfhörer vielleicht etwas für dich.

Was ist mit Kopfhörern fürs Fitness-Studio?

Wenn du nach einem Kopfhörer suchst, um Musik zu hören während du dich auspowerst, musst du darauf achten, dass sie gegen Schweiß, Regen und andere Einflüsse geschützt sind, mit denen man rechnen muss, wenn man sich beim Sport für Musik interessiert. Darunter sollte natürlich nicht die Soundqualität leiden. In der Preisregion zwischen 20 € und 100 € gibt es dafür eine Menge Vertreter und wenn man bereit ist etwas mehr zu zahlen, kann man sogar auf das Kabel verzichten und sich für eine Bluetooth-Version entscheiden.

71GU78Lc4FL. SL500  Ratgeber: Welche Kopfhörer sollte ich kaufen?

Over-Ear Kopfhörer

Warum sollte man sich für Over-Ear-Kopfhörer entscheiden?

Manche Leute mögen auch einfach nicht das Gefühl von In-Ear Kopfhörern in den Ohren. Wenn das bei dir auch so ist. Problem gelöst. Hol dir Over-Ear-Kopfhörer. Over-Ear-Kopfhörer sind für längeres Hören in den heimischen vier Wänden gemacht.
Sie sind sperriger als die In-Ear-Kollegen und ob Tragetasche oder nicht, sie nehmen trotzdem viel Platz im Rucksack weg. In-Ear und geschlossene Over-Ears lösen das gleiche Problem auf unterschiedliche Art und Weise. In-Ear verhindern das Eindringen von Geräuschen von innen und Over-Ear Kopfhörer verhindern dies von Außen durch Abdecken des Ohrs.

Ein Wort über die Klangqualität. Vor nicht allzu langer Zeit wurde noch das Argument gemacht, dass In-Ear Kopfhörer nicht die gleiche Klanqualität haben, wie Over-Ear Kopfhörer. Objektiv betrachtet ist es schwieriger die Treiber klein genug zu machen, um guten Sound zu produzieren. In den letzten Jahren hat sich die Technologie verbessert und man kann mittlerweile In-Ear Kopfhörer kaufen, die Over-Ear Kopfhörer in Sachen Klangqualität in nichts nach stehen. Man muss nur bereit sein dafür zu zahlen. Umgekehrt könnte man aber auch argumentieren, dass man eine bessere Klangqualität für weniger Geld bei Over-Ear-Kopfhörern im Vergleich zu In-Ear Kopfhörer bekommt.

81FhaQDAMJL. SL500  Ratgeber: Welche Kopfhörer sollte ich kaufen?

Was bekommt man für 150 € und weniger?

Kopfhörer, die rund 150 € kosten, sind gute Investitionen für Leute die mehr von ihrem Musikerlebnis haben wollen.
Der Hauptgrund Over-Ear-Kopfhörer in dieser Preisklasse zu kaufen, ist die Klangqualität. Gute Kopfhörer in diesem Bereich sollten eine deutliche klangliche Tiefe besitzen: saubere klare Höhen, weiche nicht-dröhnende Bässe und es sollte ihn kein Frequenzbereich überlasten. Wenn man nach Kopfhörern sucht, um seine eigene Musik aufzunehmen, sollte man ein Paar Kopfhörer mit Flacher Abstimmung suchen.

Viele Aufnahmestudios verwenden Kopfhörer in dieser Preisklasse, weil sie einen guten Job machen und nicht so teuer sind. So muss man auch nicht aufpassen, was man mit diesen Kopfhörern bei der Benutzung macht. Gute Vertreter in dieser Preisklasse sollten stabil sein, um einige Jahre der Nutzung zu überstehen und sie sollten bequem für längeres Hören sein. Verwendete Materialien sind Vinyl, Kunststoff mit Metallverstärkung der Stirnbänder und gelegentliche Stahlakzente. Man sieht auch kleinere Details, wie vergoldete Buchsen, auswechselbare Ohrpolster und zusammenfaltbare, austauschbare Ohrmuscheln.

Was bekommt man für 400 €?

Kopfhörer im 400 € Bereich sind für die Person geeignet, die die Welt aussperren wollen und etwas sinnvolles zum Hören suchen. Wenn ich Musik höre, die ich vorher schon hunderte Male gehört habe, dann fallen mir Details auf, die mir vorher nicht aufgefallen sind. Aber vorsicht: Wenn man mit einem solcher Kopfhörer einmal Musik gehört hat, fällt es schwer mit anderen günstigeren Kopfhörern die gleiche Musik zu hören.

Während die Kopfhörer im 150 € Bereich eher etwas für Musiker sind, um diese als Monitor für die eigene Musik zu verwenden, sind die 400 € Kopfhörer etwas für Toningenieure, Produzenten und Mixer die eine endgültige Analyse der professionellen Aufnahme vornehmen wollen. Die Materialien werden bei dieser Preisklasse auch besser. Die Polsterung an den Ohrmuscheln ist weicher und bequemer, der Sitz wird ergonomischer und sehr komfortabel. Man bekommt nicht nur die vergoldeten Buchsen der 150 € Preisklasse, sondern gelegentlich auch austauschbare Kabel, Leder (oder hochwertiges Kunstleder), harte Schutzhüllen und viel Edelstahl. Diese Kopfhörer fühlen sich in den Händen robuster und hochwertiger an.

Und dann ist da noch der Klang. Die Erfahrung sollte extrem sein: der Frequenzgang ist zarter und die Höhen sind knackiger mit glatten und samtigen Tiefen. Es gibt ein Gefühl sich in einem bestimmten Raum zu befinden und die Musik umgibt einen komplett.

On-Ear Kopfhörer

Warum sollte ich mir On-Ear-Kopfhörer kaufen?

On-Ear-Kopfhörer versuchen eine Balance zwischen Komfort und Portabilität zu finden. Nach dutzenden Stunden der Recherche von hunderten von Modellen, fand ich heraus, dass man nur On-Ear-Kopfhörer kaufen sollte, wenn man In-Ear Kopfhörer als unangenehm empfindet und etwas portableres als Over-Ear Kopfhörer sucht. Ich habe versucht, die perfekte Balance zu finden, ohne auf Klangqualität zu verzichten und so kommen wir auf eine Preisregion von 20 € bis 300 €. Wenn man auf ein wenig Portabilität verzichtet, bekommt man besseren Klang fürs Geld bei den Over-Ear Kopfhörern.

815IjiTxZkL. SL500  Ratgeber: Welche Kopfhörer sollte ich kaufen?

Geräuschunterdrückende Kopfhörer

Warum sollte ich mir einen Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung kaufen?

Ich empfehle nur den Kauf von Kopfhörern mit Geräuschunterdrückung, wenn man dieses Feature wirklich braucht. Geräuschunterdrückende Kopfhörer bieten die gleiche Klangqualität wie kostengünstigere nicht-Noise-Cancelling-Kopfhörer und so sollte man sich die oben beschriebenen Kategorien eher ansehen, wenn man mehr Leistung für sein Geld sucht.

Alle richtigen Noise-Cancelling-Kopfhörer nutzen Mikrofone und digitale Bearbeitung um Geräusche der Außenwelt zu eliminieren. Diese spezielle digitale Bearbeitung schafft eine entgegengesetzte Schallwelle die den Lärm von Draußen einfach ausschaltet. Allerdings funktionieren diese Kopfhörer nicht mit Magie. Es gibt bestimmte Geräusche, zum Beispiel das Summen der Klimaanlage, dasSurren eines Flugzeugtriebwerks oder das ständige Gemurmel eines Großraumbüros, die diese Technik wirkungsvoll ausblenden kann. Aber du wirst immernoch die Schreie eines Babys oder wenn jemand versucht direkt mit dir zu sprechen, hören.

Weil sie mehrere wichtige Noise-Cancelling-Patente halten macht Bose derzeit die besten Over-Ear-und In-Ear-Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung. Beide Versionen kosten gleich viel, so dass die Entscheidung welche Variante man wählt eher persönlicher Natur ist.
Over-Ear-Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung bieten eine bessere Performance, da sie Hoch- und Niederfrequenztöne besser ausblenden können, als ihre In-Ear-Pendants. Sie sind natürlich viel größer als In-Ear Kopfhörer, also vermutlich in einem großen Büro nützlicher. Die Over-Ear-Variante blockt physisch mehr Klang als die In-Ear-Kopfhörer, so dass sie insgesamt ein wenig besser die Geräusche reduzieren. Trotzdem wird man keine perfekte Leistung verspüren, wenn man Brillenträger ist, da sich das Gestell mit den Kopfhörern berührt und ein perfekter Sitz so unmöglich ist.

In-Ear-Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung sind ideal für die Beseitigung von unteren bis mittleren Frequenzen. Sie sind weit mehr transportabel als Over-Ear Kopfhörer und man wird mit ihnen kein Problem haben, wenn man eine Brille trägt. Sie bieten nicht die absolute beste Geräuschunterdrückung könnten aber die richtige Wahl für alle sein, die sie unterwegs verwenden wollen.

71%2BHRQB7YCL. SL500  Ratgeber: Welche Kopfhörer sollte ich kaufen?

Drahtlose Kopfhörer

Warum sollte ich mir einen drahtlos Kopfhörer (mit Bluetooth) kaufen?

Drahtlose Bluetooth-Kopfhörer sind für das Hören von einem Gerät geschaffen, welches nicht physisch per Kabel verbunden ist. Da die Übertragungsqualität bei Bluetooth aber nicht mit einer Kabellösung vergleichbar ist, leidet darunter auch die Klangqualität. Wenn man mit einem Kabel gut zurecht kommt, sollte man auch unbedingt bei einem Kabel bleiben. Wer auf der Suche nach Kopfhörern fürs Workout ist, sollte auch eher zu der Sektion “Kopfhörer fürs Fitnesstudio” springen.

Ich habe in etwa 50 Modelle durchforstet, um den besten Bluetooth-Kopfhörer zu finden. Ich denke, dass ich das beste Verhältnis zwischen Klangqualität, Komfort, Haltbarkeit und Preis gefunden habe. Meine Wahl klingt dabei tatsächlich besser als Kopfhörer die sonst das Doppelte kosten.

Wireless-Heimkino-Setups geben einen dedizierten Sender aus, um mehrere Kopfhörer gleichzeitig von einer Quelle aus mit Material zu versorgen. Es gibt mehrere Nischengründe warum man in so ein System investieren sollte: Man lebt in einer Wohnung und nimmt Rücksicht auf den Partner, Mitbewohner oder Nachbarn, man benötigt ein privates Hörerlebnis, dass mit dem Kabel auf dem Sofa nicht möglich ist, man ist schwerhörig und benötigt Kopfhörer um Dialoge besser zu verstehen oder man will die Kopfhörer für seine Kinder haben, um sich selbst einen Moment der Ruhe zu gönnen. Trifft aber keine dieser Situationen auf dich zu, solltest du dich lieber für eine andere Kategorie oben entscheiden.

61Bz59pNI3L. SL500  Ratgeber: Welche Kopfhörer sollte ich kaufen?

Sollte ich das Geld in die Hand nehmen und mir ein neues Paar Kopfhörer kaufen?

Beim Lesen von Bewertungen kommt schnell der Gedanke auf, dass man das teuerste kaufen muss, um wirklich glücklich zu werden. Aber so habe ich nicht getestet. Es gibt aber auch ein paar Gründe, warum man vielleicht nicht extra Geld in ein neues Paar investieren sollte:
1.) Man ist nicht in der Lage, die teuren Kopfhörer sehr oft zu nutzen. Hat man ein bestimmtes Budget, um sich ein einziges Paar Kopfhörer zu kaufen? Dann denk darüber nach, wo du es am meisten nutzen wirst. Hast du ein Paar Kopfhörer, welches im Fitnesstudio Schweiß und Nässe überlebt? Werden die Kopfhörer hauptsächlich in der U-Bahn verwendet? Reist du viel durch die Weltgeschichte und das per Flugzeug? Je nach deinen persönlichen Umständen kann es sogar besser sein mehrere Kopfhörer für jeden Einsatzweck zu kaufen, anstatt einen teuren Kopfhörer, der alle Anforderungen nur mittelmäßig erledigt. Ja, die 300 €-Kopfhörer sind fantastisch aber wenn man sie nur selten nutzt sollte man vorher darüber nachdenken, ob sich die Investition wirklich lohnt. Aus den gleichen 300 € kann man ein preiswertes Paar Workout-Kopfhörer, ein mobiles Paar für Pendler und ein Paar für die Arbeit bekommen, so dass man seine Musik die ganze Zeit genießen kann.
2.) Man hört meistens Musik per Streaming. Dies ist ein Bereich, bei dem es tatsächlich eine Menge Diskussionen und Kontroversen gibt. Man sieht, wie Streaming-Dienste wie Spotify, Rdio, Pandora, Apple-Musik, und andere ihre Dateien komprimieren, damit sie schneller zu laden sind und nicht so viel Datenvolumen benötigen. Dieser Prozess sorgt dafür, dass es viele Leute gibt, die bei diesem Thema über die Datenkomprimierung diskutieren. Einige Dienste bieten die Möglichkeit an, die Datenqualität hochzuschrauben, jedoch ist die Qualität über das mobile Netz meist noch zu gering.
Was bedeutet das alles in Bezug auf die Kopfhörer? Es bedeutet, dass selbst wenn man die am besten klingenden Kopfhörer der Welt hat, hört man bei komprimierten Audiodateien keine Klangverbesserung im Vergleich zu normalen Kopfhörern. Hört man in erster Linie CDs? HD-Download oder andere qualitativ hochwertigen Tracks? Oder will man jetzt investieren, um später mal hochwertige Audio-Dateien zu streamen?
3.) Es ist einfach nicht wichtig für dich viel Geld auszugeben. Das ist in Ordnung! Nicht jeder muss eine Menge Geld ausgeben um glücklich zu sein. Wenn das so ist, sei glücklich und genieße das, was dich glücklich macht. Bei meiner Auswahl gibt es immer Optionen, die nicht viel kosten, aber trotzdem gut klingen. Und wenn man nur so viel Geld ausgeben wie man selbst will, dann werden die Kopfhörer auch ihren Job erledigen. Warum sollte man 30 € für eine Portion mit Trüffel bedeckten Kartoffelbrei ausgeben, wenn man eigentlich viel mehr Lust auf 3 € Pommes hat? Lass dich nicht unter Druck setzen. Wenn du glücklich bist, bin ich es auch.

Wann sollte ich mich zum Upgrade entscheiden?

Absatz von Kopfhörern in Deutschland Ratgeber: Welche Kopfhörer sollte ich kaufen?

Statistik: Seit 2012 werden in Deutschland kontinuierlich über 11 Millionen Kopfhörer verkauft.

 

1.) Wenn die Kopfhörer anfangen zu knistern oder sogar komplette Aussetzer haben. Sofern man nicht im Rahmen der Garantie einen Anspruch auf Umtausch hat oder die Kopfhörer insgesamt so teuer waren, dass man sie zur Reparatur einschickt, lohnt es sich ein neues Paar zu kaufen, erst recht wenn man sich welche für 15-30 € kaufen will.
2.) Wenn die Kopfhörer nicht mehr zum eigenen Lebensstil passen. Es ist es vermutlich nicht wert einen Kopfhörer der nicht mit der Aufgabe zurecht kommt, weiterhin in dieser Situation zu verwenden. Vielleicht dachte man Over-Ear Kopfhörer sind vollkommen in Ordnung, aber jetzt nerven sie doch in der Handtasche weil sie so viel Platz wegnehmen? Du hast so kleine Ohren, dass sie nach 15 Minuten unglaublich anfangen zu drücken und deine Ohren schmerzen? Vielleicht hast du gerade mit dem Laufen angefangen und benötigst jetzt ein Paar dafür? Dann ist es an der Zeit, etwas Neues zu bekommen. Kopfhörer sollten Freude in dein Leben bringen und wenn man sich immer wieder über die Kopfhörer ärgert, ist es definitiv Zeit für neue.
3.) Wenn man wirklich mehr braucht. Großer, voller, natürlicher Sound. Vielleicht fängst du an deine eigene Musik zu mischen. Du hast Lust auf das Hören von CDs, Vinyls oder HD-Digital-Tracks bekommen. Du bist in letzter Zeit so viel unterwegs und benötigst unbedingt Geräuschunterdrückung, um das Brummen von Motoren auszublenden und damit du dich konzentrieren kannst. Man will Nuancen seiner Lieblingsaufnahmen analysieren oder hat keine Lust mehr jedes Jahr die Billigkopfhörer wegzuwerfen, sondern wollen welche besitzen, die mehrere Jahre durchhalten. Was immer der Grund nun ist, man kann sagen, dass egal wofür man sich entscheidet, der Klang auf jeden Fall besser wird. Klingt das nach etwas für dich? Dann wage den Sprung.

Was sind “offene” Kopfhörer und möchte man diese haben?

“Offen” bezieht sich auf Kopfhörern, die eine perforierte Abdeckung der Ohrmuscheln besitzen und so der Luft ermöglichen zu zirkulieren.
Während die meisten Kopfhörer wie eine Dose am Ohr liegen, sind Offene-Kopfhörer quasi ein Sieb. Der Ton der Kopfhörer, kann so mit der Luft vermischt zusammen klingen und einige Leute glauben, dass die Erfahrung so natürlicher, offener und ausbreitender ist.
Wofür sind diese Kopfhörer geeinget? Zum einen eignen sie sich für Toningenieure die etwas Abmischen. Warum ist es aber so ein Nischenkopfhörer? Da der offene Lautsprächer Luft nach innen lässt, können auch Geräusche nach außen dringen. So sollte man diese Art von Kopfhörern nicht fürs Pendeln zur Arbeit, bei Aufnahmen im Tonstudio, im Büro, Fitnesstudio oder generell überall da verwenden, wo man Menschen damit belästigen könnte. Alles in allem sind offene Kopfhörer nicht für den durchschnittlichen Benutzer geeignet.

Was ist ein Promi-Kopfhörer?

Kopfhoerer auf und den Flug geniessen Ratgeber: Welche Kopfhörer sollte ich kaufen?

Bild: Kopfhörer auf und den Flug genießen. Bildquelle: Alan Bailey -126981929/Shutterstock.com

 

Ich verrate dir ein Geheimnis: Unternehmen zahlen Prominenten eine Menge Geld, um ihren Namen und Bild auf Produkten zu verwenden. Schockierend, nicht wahr? In vielen Fällen hatten die Berühmtheiten wenig bis nichts mit der Entwicklung oder Herstellung des Produkts zu tun. Und genau wie Britney Spears nicht die geheime Formel für Pepsi gefunden hat, wird dein Lieblings-Künstler wahrscheinlich nichts für den Kopfhörer beigetragen haben, außer ein Lächeln für die Kamera. Aber lass dich nicht davon täuschen, dass dein Lieblings-Sänger oder Rap-Star im Tonstudio gesessen hat und den Klang selbst optimiert hat. Auch solltest du nicht darauf reinfallen und denken, dass sie ihre eigenen Kopfhörer auch selbst im Studio tragen würden. Wenn nicht gerade ein Fotoshooting an dem Tag stattfindet, wird es wohl nicht so sein.
Ich will damit nur aufklären, dass viele Unternehmen denken, dass man einen Prominenten auf ein Produkt klebt, dann die Farbe verändert, den Preis anhebt und den Nutzer in den Glauben täuscht, er hätte ein höherwertiges Produkt gekauft. Dann wurde nämlich ein minderwertiges Produkt an gutgläubige Menschen verkauft. Es gibt viele Kopfhörer, die viel besser klingen als die Beats (Dre, Lady Gaga, Justin Bieber), Sync (50 Cent) usw. Überzeuge dich selbst und lies Rezensionen, wo diese Kopfhörer landen und mit welcher geringeren Preisklasse andere Kopfhörer besser klingen.
Für viele ist der Wert dieser Promi-Kopfhörer nur die Idee Teil eines Netzwerkes zu sein oder eine modische Aussage damit zu machen. Das ist okay, wenn du die Kopfhörer wie einen teuren Hut trägst und damit etwas aussagen willst. Aber wenn du die Kopfhörer dafür haben willst, weil sie einen guten Sound haben, dann solltest du eher deinen Ohren, als dem Marketing vertrauen.

Zum Beispiel bekam man den Beats Studio Anfangs für deutlich über 250 €, den gleichen Preis kann man aber auch für den besser klingenden Bose Quietcomfort 25 ausgeben. Nicht nur, dass die Bose tatsächlich den Lärm besser unterdrückt (besser als alles anderen auf dem Markt), sie klingen auch noch fantastisch und die Geräuschunterdrückung funktioniert bei den Beats eher mangelhaft.

Wenn man das Beste haben kann, warum sollte man das Geld für etwas anderes rauswerfen?

Kopfhörer Entscheidungshilfe – offen, geschlossen oder halboffen?

Musik prägt unser Lebensgefühl – ob nun zu Hause oder unterwegs auf offener Straße. Wer in den eigenen vier Wänden nicht von lauten Umgebungsgeräuschen gestört und auch im Tonstudio in seiner eigenen musikalischen Welt verschwinden möchte, greift zu klassischen Kopfhörern. Den einen besten Kopfhörer gibt es jedoch nicht, denn je nach Verwendungszweck eignen sich entweder offene, halboffene oder geschlossene Systeme mehr für individuelle Anwendungszwecke. Es stellt sich also die Frage: Welche Kopfhörer sollte ich kaufen?

Kopfhörersystem Kurzbeschreibung Anwendungsbereiche
Offene Kopfhörer Wer auf einen originalen, mehrdimensionalen Klang Wert legt, kommt am offenen Kopfhörersystem nicht vorbei. Offene Kopfhörer liegen nur sanft auf dem Kopf und auf den Ohren auf. Dies hat beispielsweise im Sommer Vorteile, wenn es unter den Ohrmuscheln etwas wärmer wird. Der eigentliche Vorteil liegt aber in der Akustik, denn offene Kopfhörer erlauben einen räumlichen Klang – zumindest in den Grenzen der technischen Umsetzbarkeit. Dafür schirmen sie jedoch Außengeräusche nicht an, was das Anwendungsgebiet stark einschränkt. +        Perfekt zur räumlichen Klangerzeugung-        Nicht für unterwegs oder professionelle Recording- und Studioanwendungen geeignet
Geschlossene Kopfhörer Geschlossene Kopfhörersysteme umfassen das Ohr in Gänze. Hierdurch wird der Raum zwischen dem Gehöreingang und dem Klangerzeuger komplett abgedichtet, störende Umgebungsgeräusche sind nicht zu befürchten und die Basswiedergabe erfolgt mit dem notwendigen Nachdruck. Negativ wirkt sich auf Dauer aber der geringe Tragekomfort aus, da es schnell zum Hitzestau kommt. +        Ideal für Tonstudioaufnahmen geeignet-        Auf Dauer sehr geringer Tragekomfort
Halboffene Kopfhörer Kann man sich weder für offene, noch geschlossene Kopfhörer entscheiden, sind halboffene Systeme die richtige Wahl. Sie versuchen die Vorteile beider Kopfhörervarianten zu vereinen und die Nachteile auszugleichen. Halboffene Kopfhörer erzielen nicht den kompakten Klang geschlossener Kopfhörer und bieten keinen derartig transparenten Sound wie das offene System. Dafür gewähren sie höheren Tragekomfort als geschlossene Kopfhörer und filtern Umgebungsgeräusche, vor allem tiefere Frequenzen, besser heraus als offene Modelle. +        Aufgrund des Tragekomforts und der Filterung von tiefen Störfrequenzen vor allem für den Heimgebrauch prädestiniert+        Klanglich nicht derartig limitiert wie offene und geschlossene Systeme,-        aber auch weniger gut in der Wiedergabe von transparenten und basslastigen Sounds

Schnurlos oder kabelgebunden?

Hat man sich für geschlossene oder offene Kopfhörer entschieden, stellt sich die Frage, ob die Kopfhörer mit oder ohne Kabel mit dem Soundausgabegerät verbunden werden sollen. Auch in diesem Fall bieten beide Optionen Vor- und Nachteile.

  • Kabelgebundene Kopfhörer. Für professionelle Zwecke sind kabelgebundene Systeme die einzig sinnige Wahl, doch auch im Heimbereich garantieren Kopfhörer mit Kabel uneingeschränkten und störungsfreien Sound. Wahlweise werden kabelgebundene Kopfhörer mit 6,3 mm Stereoklinkenstecker, beispielsweise für den Anschluss an einen Verstärker, ausgeliefert oder mit einem 3,5 mm Mini-Klinkenstecker für weniger professionelle Ansprüche im Heimbereich.
  • Kabellose Kopfhörer: Schnurlose Kopfhörer bieten den Vorteil größtmöglicher Flexibilität. In kabellosen Kopfhörern ist grundsätzlich ein Empfänger installiert, doch auch ein Sender ist vonnöten, um Sound empfangen zu können. Unter kabellosen Kopfhörern werden folgende Techniken unterschieden:

o   Infrarot: Das Soundsignal wird über eine IR-Diode übertragen. Nachteil hierbei: Empfänger und Sender müssen uneingeschränkten Kontakt haben.

Digitale Übertragung: Diese Technik stellt die derzeit beste Möglichkeit der kabellosen Soundübertragung dar und hat die störungsanfällige analoge Funkübertragung mittlerweile abgelöst. Sogar Dolby Surround oder Dolby Digital 5.1 können realisiert werden.

infografik kopfhorer kaufen Ratgeber: Welche Kopfhörer sollte ich kaufen?

Infografik: Bügelkopfhörer sind noch immer am beliebtesten. Infografikquelle: mein-deal.com

Zum Angebot
4
Jan
2016

Der beste WLAN Repeater

1
WLAN ueberall Der beste WLAN Repeater

Bild: Dank des WLAN Repeater WLAN überall im Haus genießen und nicht nur vor dem Kamin. Bildquelle: Tunedln by Westend61 – 365687606/Shutterstock.com

 

Wenn man zu Hause sein WLAN-Signal erweitern will und bereits einen guten Router gekauft hat, würde ich den 100 € Netgear EX6200 WLAN Repeater kaufen. Es ist der WLAN Repeater den ich für meisten Menschen empfehlen würde, nachdem ich mehrere Repeater getestet habe. Er ist etwas teuer, aber er bietet die beste Kombination aus Reichweite, Geschwindigkeit, Flexibilität und Anschlussmöglichkeiten von jedem Repeater den ich getestet habe.

Er kann 1080p-Videos von YouTube an drei Laptops mit bis zu 35 Metern Entfernung streamen, und war der einzige Repeater aus der Testgruppe, der ein 4K YouTube-Video auf einem Laptop streamen konnte. Von allen Extendern, die ich getestet habe, hatte der Netgear EX6200 die beste Langstrecken-Leistung, auch durch Außenwände in den Garten. Er war auch der am einfachsten zu konfigurierende Repeater, insgesamt also der beste, den man sich wünschen kann.

719nDJvCvXL. SL500  Der beste WLAN Repeater

Beachte, dass ein Repeater nicht der beste Weg ist, um schnelles Internet zu den entferntesten Winkeln deines Hauses zu bekommen. Wenn man die bestmögliche Leistung will, sollte man den Router an verschiedenen Positionen aufstellen, mehrere LAN-Kabel verwenden und Wireless-Router oder Access Points hinzufügen, wo man sie dann wirklich benötigt. Wenn das nicht möglich ist, oder nach zu viel Arbeit klingt, um WLAN in ein paar zusätzliche Zimmer zu bekommen, ist der Netgear EX6200 der beste WLAN Repeater für die meisten Menschen.

Dieser Artikel könnte dich auch interessieren:

Mit drei Konfigurationsoptionen kann man den Netgear so optimieren, dass man die maximal Geschwindigkeit für seine räumlichen Ansprüche und Geräte findet, z.B. um das bestehende WLAN zu erweitern, den Router über ein Frequenzband zu verbinden und die Geräte über ein anderes. Andere Repeater sind weniger flexibel oder funktionieren einfach nicht so gut.

Da der EX6200 ein Dual-Band Wireless-ac AC1200 Repeater ist, ermöglicht er die schnellsten Verbindungen für die meisten neuen Geräte. Der EX6200 verfügt über fünf Gigabit-Ethernet-Ports (die meisten haben nur einen Anschluss oder langsamere Ports), einen USB 3.0-Anschluss für die Verwendung des Repeaters als Media-Server, und eine leicht verständliche Benutzeroberfläche, die sogar selbst nach Firmwareupdates sucht.

6169Meb96rL. SL500  Der beste WLAN Repeater

Wenn mein Testsieger ausverkauft oder nicht verfügbar ist, kann man auch den D-Link DAP-1650 kaufen. Im Gegensatz zum Testsieger, kann er auch als drahtgebundener Zugangspunkt verwendet werden, wenn man ein LAN-Kabel von Router zum Repeater legen will. Als Repeater ist die Langstrecken-Leistung nicht so gut wie beim Netgear, aber er ist gut als Access Point. Dieser AC1200 Repeater verbindet sich zu einem bestehenden 2,4 GHz oder 5 GHz WLAN-Netzwerk und erweitert diese. Das heißt, dass sich beide Verbindungen auch überlappen können und sich so gegenseitig behindern können.

Wer sollte (und wer nicht) sollte sich einen Repeater kaufen?

Absatzzahlen Geräte mit WLAN Der beste WLAN Repeater

Statistik: Weltweit werden voraussichtlich 2.2 Millionen Elektronikprodukten mit integriertem WLAN-Modul verkauft.

 

Wenn Teile des Hauses oder der Wohnung das gute WLAN-Signal nicht bekommen und keine LAN-Kabel verlegt werden können, ist ein Repeater die Möglichkeit, auch unerreichte Winkel mit einem guten WLAN Signal zu versorgen. Der Repeater verbindet sich mit dem bestehenden WLAN an einem Ort, der noch ein gutes WLAN Signal erhält und erweitert dieses mit seinem eigenen WLAN Netzwerk, über die Reichweite des eigenen Routers hinaus. Es ist eine einfache Lösung für ein bekanntes Problem, aber nicht die erste Lösung die man probieren sollte.

Wenn man bereits einen älteren Router hat, sollte man als erstes diesen durch einen neuen Router austauschen. Ein neuer 802.11ac Router hat eine bessere Reichweite als der alte Router und WLAN-ac bietet mehr Bandbreite. Auch wenn Reichweite des Routers genauso weit ist, wird sich das WLAN schneller anfühlen. Man sollte auch sicherstellen, dass der Router nahe dem Zentrum des Wohnraums ist und nicht in einem Schrank oder hinter einem Schreibtisch versteckt aufgestellt ist.

Wenn man dann immernoch kein Signal bekommt, wo man es braucht, sollte man in  Erwägung ziehen ein LAN-Kabel direkt vom Router zum LAN Anschluss des Gerätes oder einem WLAN Access Point oder zweiten Router zu verlegen. Verlegte LAN-Kabel sind nicht schön, aber man vermeidet ein großes Problem: Es gibt einen großen Verlust an Geschwindigkeit, wenn Router, WLAN-Geräte und Repeater auf dem gleichen WLAN-Band miteinander kommunizieren. Dies verursache Probleme in der Langstrecken-Leistung bei jedem Repeater den ich getestet habe.

51BlT9uZ98L. SL500  Der beste WLAN Repeater

Viele günstige Adapter, wie die 35 € Teile bei Amazon mit einem Single-Band, führen genau zu diesem Problem und sind daher schreckliche Lösungen. Dualband-Adapter vermeiden den Geschwindigkeitsverlust, indem sie mit dem Router auf einem Band kommunizieren und anderes Band für die Kommunikation mit deinem Endgerät nutzen.

Wenn Sie bereits über einen guten Router in zentraler Position nutzen und LAN-Kabel nicht verlegt werden können, kann man immernoch WLAN an jedem Ort bekommen, indem man sich einen Repeater kauft.

Du solltest meinen Testsieger kaufen, wenn du bereits einen Dual-Stream-WLAN-ac-Router besitzt und trotzdem keine gute WLAN-Verbindung in einigen Winkeln deines Hauses / Wohnung bekommst. Der Repeater eignet sich hervorragend für Anwendungen die hohe Bandbreiten erfordern, wie HD-Film-Streaming und Datenübertragung in weit entfernten Winkeln deines Netzwerkes. Er ist overkill, wenn man nur eine einfach WLAN-Verbindung für z.B. intelligente Heizthermostate benötigt.

Meine WLAN Repeater Wahl

Der Netgear EX6200 ist der beste WLAN Repeater für die meisten Menschen. Er war der einzige Repeater den ich getestet habe, der Geschwindigkeiten von über 30 Mbps in 35 Metern Entfernung geschafft hat, was schneller ist, als die meisten Internetverbindungen, die man hier in Deutschland von seinem Internetanbieter bekommen kann und dies reicht für eine makellose 4K YouTube-Übertragung in 35 Metern Entfernung. Er ist teuer, aber die Verlängerung der Reichweite mit so hoher Geschwindigkeit, die mehrere Betriebsarten und die Gigabit LAN-Ports machen ihn zur  besten Wahl für Menschen, die ein gutes Signal für alle ihre weit entfernten WLAN- (und LAN-) Geräte benötigen.

61nlDmdnUhL. SL500  Der beste WLAN Repeater

Im Gegensatz zur Konkurrenz hat der EX6200 Repeater drei verschiedene Modi, die man je nach den eigenen Bedürfnissen wählen kann. Dual Connect ist eine Verbindung zum 2,4 GHz und 5 GHz-Netzwerk des Routers und erweitert diese einfach. Das ist die einfachste und flexibelste Option: Einige ältere Geräte unterstützen nur 2,4 GHz Bänder, und das schnellere 5 GHz-Band nutzt man für WLAN-ac Geräte wie Laptops. Allerdings nimmt dabei die WLAN Geschwindigkeit stark ab, da man die gleiche Verbindung zwischen Router und Repeater und dem Endgerät nutzt. Dies merkt man am stärksten im 2,4 GHz-Band, das eine geringere Bandbreite aufweist und noch anfälliger für Störungen ist.

Um dieses Problem zu umgehen hat der EX6200 zwei verschiedene “Fastlane” Modi. Im einen, spricht der Repeater mit dem Router auf dem 2,4 GHz-Band und gibt auf seiner Seite ein 5 GHz-Band für deine Endgeräte aus; im anderen, ist es genau umgekehrt.

Der EX6200 gab mir das stärkste Signal mit hoher Reichweite aus, wenn man mit dem Router auf 2.4GHz verbunden ist und ein 5 GHz-Band ausgibt, aber die Leistung per LAN-Kabel litt darunter. Im Gegensatz zu allen anderen Adaptern die ich getestet habe, war das 5GHz-Signal auf großer Entfernung nicht schlechter, wenn der Repeater auch auf demselben Band mit dem Router per Dual Connect kommuniziert hat.

Der andere Fastlane-Modus des EX6200 (Anschluss an den Router per 5GHz und 2,4 GHz WLAN für die Endgeräte) war nur 9 Mbps langsamer als im anderen Fastlane-Modus (bei dem die Bänder vertauscht waren), aber die Verbindung per LAN-Kabel war dann fast 3 mal so schnell.

Er war auch der einzige Repeater, der einen makellose 1080p Netflix Stream in jedem Modus, an jedem Ort, geliefert hat.

61nt%2BQgsJWL. SL500  Der beste WLAN Repeater

Außerdem war er der einzige Repeater, der ein 4K YouTube-Video über weite Entfernungen streamen konnte. Konkurrierende Repeater wie der D-Link DAP-1650 und der Linksys RE6500 schwächelten auf langer Distanz, so dass die Netflix Streaming Qualität auf 720p gesunken ist.

Jeder Repeater, den ich getestet habe, hatte ausreichend Leistung im Nahbereich um durch Innenwände und Möbel zu senden. Allerdings hatte der Netgear EX6200 die besten Langstrecken-Leistung, sogar durch Außenwände. Er ist der Repeater den man bekommen sollte, wenn man Wert auf Leistung und Reichweite legt, was ja der eigentliche Sinn eines solchen Repeaters ist.

Es gibt keine Einstellung für Repeater, die jedem Nutzer gleichermaßen hilft, daher muss man immer etwas probieren. Was am besten funktioniert, ist abhängig vom Router und wo man den Repeater platziert hat, der Anzahl an konkurrierenden WLAN-Netzwerken und welche Endgeräte man benutzt.

Eigenschaften des Routers

Der EX6200 verfügt über farbliche LEDs, die die Stärke der Verbindung zum Router anzeigen, was es sehr einfach macht, einen guten Platz für den Repeater zu finden. Schlechte Repeater zwingen einen zu erahnen, wo man sie aufstellen soll oder Apps zu verwenden, um die Feldstärke herauszufinden.

Meine Wahl ist auch mit einem Fünf-Port-Gigabit-LAN-Switch ausgestattet. Wenn man den Repeater in der Nähe des eigenen Home Entertainment Centers positioniert, kann man Spielekonsolen und Apple TV oder Amazon Fire TV per Gigabit LAN verbinden. So kann man auch bessere Netzwerkgeschwindigkeiten erreichen, wenn man Filme über das hauseigene NAS streamt. Viele Repeater haben nur einen Gigabit-LAN-Port oder unterstützen nur 100 Mbps Geschwindigkeiten.

Über den USB 3.0-Port des EX6200 (was generell ungewöhnlich für einen Repeater ist) kann man ein Laufwerk mit Filme und Musik anschließen und das dann per DLNA ins Heimnetzwerk streamen. Man kann auch einen USB-Drucker hinzufügen und diesen mit den angeschlossenen Geräten teilen. Der Nachteil ist, dass diese Eigenschaften auch für auch eine ziemliche Größe des Repeaters sorgt.

Wem gefällt er noch?

Die Amazon Käufer vergeben im Schnitt 4 Sterne.

Hier vergeben die Käufer recht unterschiedliche Noten, was auch mit der Substanz der vorhandenen Hardware zusammenhängt. So kritisieren einige Käufer, dass die Datenraten schlecht sind, andere wiederum loben die irrsinnige Geschwindigkeit, die sie sonst mit keinem anderen Gerät vorher erzielt haben.

Einen ausführlichen Testbericht findet man bei smallnetbuilder mit Benchmarktests.

netgear ex6200 benchmark summary Der beste WLAN Repeater

Mängel, aber keine Gründe ihn nicht zu kaufen

Wenn man nicht über einen Wireless-ac-Router oder Wireless-ac-Netzgeräte verfügt, ist der Netgear EX6200 Overkill. Er funktioniert gut mit Wireless-N-Geräte, aber er wird nicht so schnell wie er eigentlich sein könnte. Abhängig von der Größe des Hauses, könnte der EX6200 mehr sein, als man überhaupt braucht und damit auch teuer.

Wenn man eine Menge Single-Band-Geräte besitzt, die nur eine einfache drahtlose Verbindung benötigen, wie z.B. Funk-Thermostate oder andere Smarthome-Geräte, dann braucht man keinen 100 € Repeater. Man kann den EX6200 nicht als drahtgebundene Zugangspunkt verwenden (eine Verbindung zum Router via LAN statt WLAN), was gemessen am Preis echt schlecht ist.

Schließlich ist der EX6200 so groß und in der Form eines richtigen Routers. Er ist nicht sehr portabel und unauffälliger als ein Streckadapter in einer Steckdose.

Zusammenfassung

WLAN Repeater unterstuetzt bei der WLAN Signal Der beste WLAN Repeater

Bild: Ein WLAN Repeater unterstützt bei der WLAN Signal Erweiterung im Haus. Dadurch werden auch entfernteste Stellen im Haus erreicht. Bildquelle: Maxx-Studio – 189327431/Shutterstock.com

WLAN Repeater sind nicht perfekt, aber sie können eine einfache Möglichkeit bieten, ein WLAN-Signal an sehr entfernte Stellen im Haus zu senden, die der Router nicht erreichen kann. Aber, bevor man einen Repeater kauft, sollte man den heimischen Router aufrüsten. Für den Preis eines großen Repeaters, wie dem Netgear EX6200 könnte man einen WLAN-Router-ac kaufen, der das ganze Haus abdecken könnte.

Wenn Sie bereits über einen guten Wireless-ac-Router verfügt und das Signal nicht gut genug ist, bietet der EX6200 die beste Kombination aus Geschwindigkeit und Reichweite zu einem vernünftigen Preis. Er ist besser als billige Wireless-N Repeater, die die WLAN Endgeräte von der Erreichung großer Geschwindigkeiten auf große Entfernung hindern. Die Flexibilität des EX6200 hilft dabei, die Leistung deines Heimnetzes zu maximieren, basierend auf der Art der Geräte, die mit dem Netzwerk verbunden sind. Er ist einfacher zu installieren, es als ein Gigabit-Ethernet-Switch und DLNA-Medienserver zusammen und es ist bei früheren Käufern sehr beliebt. Für die meisten Menschen ist der EX6200 die beste Repeater den man kaufen kann.

Ohne Router geht nichts

Ein WLAN-Repeater ist immer an einen Router gebunden, das bedeutet er kann von alleine kein Signal aussenden ohne vorher über Kabel oder WLAN mit dem Router verbunden zu sein. Handelt es sich um einen Single Band WLAN-Repeater der lediglich in auf 2,4GHz Frequenz arbeitet, kann es zu Störungen und Bandbreiteneinschränkungen kommen sobald mehrere Geräte gleichzeitig im Heimnetz online sind. Abhilfe schafft da ein Dualband Gerät, dass sowohl auf der 2,4GHz, als auch der 5GHz Frequenz arbeitet. Einfach ausgedrückt: Der Repeater sendet auf einer anderen Frequenz als er vom Router Daten empfängt, dadurch beeinträchtigen sich die zwei Signale nicht gegenseitig und die Gefahr, dass sich tatsächlich die Bandbreite sogar halbiert, besteht nicht mehr.

Der Nachbar war schneller!

Beeinträchtigt werden kann der Router sonst nur durch ein weiteres, baugleiches Gerät in der Nachbarschaft. Hat der Nachbar in der Doppelhaushälfte nebendran das gleiche Gerät, kann es sein dass sich der Repeater – sollte er nicht per Kabel mit dem Router verbunden sein – aus Versehen mit dem Netzwerk des Nachbars verbindet. Zum Glück ist jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass dies wirklich der Fall ist, ziemlich gering – sollte der Verdacht bestehen, kann man immer noch mit seinem Nachbar sprechen und von vornherein ein anderes Gerät als er erwerben.

Auch für den Laien zu bewerkstelligen

Die Installation dagegen ist selbst für den Laien sehr leicht zu bewerkstelligen: Die meisten Geräte müssen lediglich an die Steckdose und brauchen keinerlei weitere Einstellungen. Sie verbinden sich automatisch mit dem Router und verstärken das Signal, sodass man – bei entsprechender Platzierung – selbst im hintersten Eck des Hauses einwandfreien WLAN-Empfang hat und sein Netzwerk sogar draußen im Garten voll genießen kann.

Sicherheit geht vor

Signalstörungen und Verbindungabbrüche werden meist durch einen WLAN-Repeater ausgeglichen, durch die Verstärkung des Signals bleibt die Verbindung stabiler und ist im Normalfall sogar schneller.

Durch Verwendung eines Repeaters bleibt das eigene Netzwerk sicher – es erleichtert weder Hackern die Arbeit, noch entfällt die Verschlüsselung – lediglich die Signalstärke wird verstärkt.

Alles im Blick

Zum Surfen eignen sich WLAN-Repeater auch ausgezeichnet, um zum Beispiel das Haus mit einem Überwachungskamera Set auszustatten. Durch die bessere Signalstärke können kabellose Kameras genutzt werden ohne baulich viel am Haus verändern zu müssen.

Zur Übersicht alle Vor- und Nachteile zusammengefasst:

Vorteile Nachteile
Sehr leichte Installation, selbst für Laien Ist immer an Router gebunden, kein eigenes Signal
Guter Empfang selbst im hintersten Eck des Hauses – sogar im Garten Bei Geräten mit der Frequenz von 2,4 GHz kann es zu Störungen kommen, Abhilfe schaffen Dualband WLAN Repeater
Erweiterung der WLAN-Reichweite Mögliche Halbierung der Bandbreite
Verstärkung des Signals Kann durch andere Repeater in seiner Funktion beeinträchtigt werden
Signalstörungen werden aufgehoben  
Eigenes Netzwerk bleibt sicher  
Ermöglicht den Einbau anderer kabelloser Systeme, wie zum Beispiel Kameras  

Brauche ich wirklich einen WLAN-Repeater?

Ein WLAN-Repeater ist die ideale Lösung für Leute die:

  • Eine günstige und effektive Lösung brauchen
  • In manchen Winkeln des Hauses keinen oder schwachen WLAN Empfang haben
  • Die Verbindungsstabilität ihres Anschlusses verbessern wollen
  • Auch im Garten oder um das Haus herum kabellos online sein möchten
  • Mehrere Geräte gleichzeitig nutzen
  • Mobile Endgeräte im Haus nutzen

Was für Alternativen gibt es?

Die einzige effektive Alternative zum WLAN-Repeater ist eine direkte Verbindung per LAN-Kabel – was bei mobilen Endgeräten jedoch aufgrund der fehlenden Schnittstelle unmöglich ist. Wer ein großes Haus hat und sein Netzwerk effektiv mit allen Geräten nutzen möchte, kommt somit an einem WLAN-Repeater nicht vorbei. Oft lassen es die baulichen Vorschriften nicht zu, ein Kabel zu verlegen, oder man möchte im gemieteten Haus kostengünstig eine Lösung haben. Optimal ist es natürlich wenn der Repeater per Kabel mit dem Router verbunden ist – dadurch lässt sich die vollständige Frequenz für kabelloses Surfen nutzen.

Zum Angebot
27
Dez
2015

Die beste drahtlose Maus

0
Drahtlose Maeuse Die beste drahtlose Maus

Bild: Drahtlose Mäuse erfreuen sich sowohl im Alltag, als auch im Büro großer Beliebtheit. Bildquelle: Shahril KHMD – 352638092/Shutterstock.com

 

Nach mehreren Stunden Recherche bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass die 35 € Logitech Marathon M705 die beste kabellose Maus für die meisten Menschen ist. Die verschiedensten Tester mit unterschiedlichen Handgrößen und Vorlieben loben fast einstimmig die Größe, Form, und die Gleiteigenschaften der Marathon gegenüber der Konkurrenz, vor allem wird die Auswahl an Tasten und die Platzierung selbiger gelobt.

Ich teste Mäuse immer auf einem Schreibtisch, mit einem weichen Mauspad, einer harten Mausunterlage, einem Holzfußboden, Stoff, und einem Spiegel, indem ich gerade Linien, diagonale Linien und Kreise zeichne, und die Logitech Marathon M705 meisterte alle Oberflächen, außer den Spiegel. Sie verfügt über acht programmierbare Tasten und eine Taste, um zwischen begrenztem und Logitechs “unendlich” Scrollen umzuschalten.

Diese Artikel könnten dich auch interessieren:

Wenn die Marathon überall ausverkauft ist, empfehle ich einen Blick auf meine Auswahl für Profis zu werfen, wenn du mehr Geld ausgeben kannst, sowohl für kleine Hände, als auch für große Pranken. Wenn auch dies nicht deinen Bedürfnissen entspricht, empfehle ich zu warten, bis die Marathon wieder vorrätig ist. Keine andere Maus unter 50 € ist so komfortabel oder hat so viele Funktionen wie die Logitech Marathon M705.

Die 65 € Logitech MX Master kostet mehr als die meisten Leute bereit sind für eine Maus aufzubringen, aber sie bietet eine großartige Option für Profis und alle, die eine Maus für lange Zeit jeden Tag benutzen müssen. Die Master verfügt über fünf programmierbare Tasten, einen zweites (programmierbares) Scroll-Rad für den Daumen, und eine wiederaufladbare Batterie, plus sie ist mit bis zu drei Bluetooth-Geräten gleichzeitig koppelbar. Die MX-Master ist größer und schwerer als die Marathon, wenn auch kleiner als unsere erste Wahl für große Hände, aber viele Tester lieben die Kontur, Größe und Ausstattung der Master.

Wenn man eine mobile Bluetooth-Maus benötigt, empfehle ich die Microsoft Bluetooth Mobile Mouse 3600. Sie ist kompakt, ohne auf Handballenunterstützung zu verzichten und hat ein großes Scrollrad. Die Mobile Mouse 3600 ist ein bisschen klein für die meisten Menschen bei täglicher Benutzung, hat nicht so viele programmierbare Tasten wie mein Testsieger, aber sie ist ideal für Reisen und Nutzer mit kleineren Händen.

Die 66 € Logitech Performance MX ist meine Empfehlung für Leute mit großen Händen, die nicht alle Funktionen der MX-Master brauchen, da sie größer ist, manchmal günstiger und eine längere Garantie hat. Tester mit großen Händen bevorzugen sogar die Größe und Form der Performance MX über der MX-Master, aber die MX Master hat mehr Features. Die Performance ist jedoch für die meisten Menschen zu groß für den Alltag.

Für wen ist der Ratgeber interessant?

Absatz von PCs weltweit Die beste drahtlose Maus

Statistik: Im 3. Quartal 2011 erreichte der Absatz von PCs mit 95,44 Millionen verkauften Stück seinen Höchstwert.

 

Wenn man sich nach einer neuen Maus umschaut, um eine ältere, abgenutze oder kaputte Maus zu ersetzen, oder man mit der Ergonomie der aktuellen Maus unglücklich ist, kann man ruhig zuschlagen, erst recht, wenn man sie mehrere Stunden am Tag nutzen muss. Es lohnt sich aber auch, wenn zum Beispiel, nach längerer Verwendung Schmerzen in der Hand oder im Handgelenk bekommt, oder der Cursor ungenau ist oder über den Bildschirm springt, oder wenn man öfter die Batterien wechseln muss, als man möchte, ist meine Auswahl genau das richtige für dich.

Hersteller veröffentlichen neue Mausmodelle nicht so oft wie sie Smartphones oder Laptops heraus bringen, und es gibt keine riesigen Veränderungen in der Art und Weise wie Mäuse arbeiten. Die ersten mechanischen Mäuse – die mit dem rollenden Ball – wurden in den frühen 1980er Jahren eingeführt, und wir haben nur zwei größere Änderungen an der Art und Weise wie Mäuse arbeiten seitdem gesehen. Im Jahr 1999 veröffentlichte Microsoft die erste optische Maus, die LEDs für das Tracking verwendet und im Jahr 2004 wurde von Logitech die Laser-Maus eingeführt, die noch präziser funktioniert als LED-Mäuse.

Die Mäuse von heute benutzen noch immer Laser, um die Bewegung zu verfolgen. Sie können ein wenig genauer sein und haben länger anhaltende Batterien, kleinere WLAN-Dongles, besser drehende Mausräder oder verwenden eine Bluetoothverbindung, aber die zugrunde liegende Tracking-Technologie ist die gleiche geblieben.

Wenn Sie ein Gamer sind oder Sie eine Maus benötigen, die nie wegen der Batterien aus geht, möchtest du vielleicht lieber eine Maus mit Kabel kaufen. Kabelmäuse haben schnellere Reaktionszeiten als drahtlose Mäuse und benötigen keine Batterien, aber die meisten Nicht-Spieler werden eine drahtlose Maus durch ihre Portabilität zu schätzen wissen. Dazu kommt, dass die Akkulaufzeit des Siegers in Jahren gemessen wird, so wird die Batterie nur selten ein Thema sein.

Was macht eine gute drahtlose Maus aus?

Alte Maeuse mit Kabel Die beste drahtlose Maus

Bild: Alte Mäuse mit Kabel wurden im Lauf der Zeit durch kabellose Mäuse ersetzt. Bildquelle: Olga Popova – 194943500/Shutterstock.com

 

Die wichtigsten Eigenschaften, auf die die meisten Menschen Wert legen, sind Komfort, Haltbarkeit, Gewährleistung, Sensor, Tasten, Batterielebensdauer, Konnektivität, die Dongle Größe und nützliche Software.

Anhand dieser Informationen habe ich mich nach Mäusen umgesehen, die bequem für Rechtshänder sind und die mindestens über zwei Seitentasten verfügen. Sie sollte haltbar sein und eine lange Garantie von bis drei Jahren haben, falls die Tasten verschleißen durch die Benutzung. Der Sensor sollte auf einer Vielzahl von Oberflächen ohne Springen oder Überspringen arbeiten, wenn der Sensor auch auf Glas arbeitet, ist das ein Bonus, aber keine Notwendigkeit. (Glas ist eine schwierige Fläche für jede Maus und nur wenige Menschen nutzen tatsächlich eine Maus auf Glas.)

Meine drahtlos Maus Wahl

Die Logitech Marathon M705 ist die beste Maus für die meisten Menschen. Sie war im Testfeld der Liebling und ich denke sie hat die beste Gesamtbilanz aller Merkmale: mittlere Größe, ergonomische Form, sechs frei belegbare Tasten, lange Akkulaufzeit, einen Unifying-Empfänger (mit dem man bis zu sechs Logitech Tastaturen und Mäuse auf einmal verwenden kann mit nur einem einzigen USB-Anschluss), und eine Drei-Jahres-Garantie. Der Preis liegt bei rund 35 €.

81hhKR4ddJL. SL500  Die beste drahtlose Maus

Komfort ist eine der wichtigsten Faktoren bei einer Maus, aber es ist auch eines der am schwersten zu bewertenden Merkmale. Die Form ist ergonomisch und komfortabel für jede Art der Handhabung.

Die Logitech M705 kommt mit weichem, schwarz-mattem Kunststoff auf beiden Seiten daher, so dass sie leicht ist und sich angenehm greifen lässt. Das harte (aber nicht glänzende), graue Kunststoff auf der Oberseite ist glatt, ohne dass die Hände schwitzen oder kleben. Alle neun Tasten sind gut platziert und leicht zu erreichen, auch für diejenigen mit kleineren Handinnenseiten und kürzeren Fingern. Die Maus fühlt sich stabil an und gut verarbeitet und während der grauen Kunststoff oben auf der M705-Maus biegbar ist und sich an den Rändern verformen kann, passiert dies nur unter extremen Druck, der während des normalen Betriebs nicht auftreten würde. Die gut platzierten Pads ermöglichen es der M705 reibungslos über alle Flächen zu gleiten, die wir getestet haben. Sie sind auch leicht zu entfernen, sollten man das wollen, um die Schrauben darunter frei zu legen und die Maus zu öffnen und ggf zu.

Die Marathon verfügt über neun Tasten: Linksklick; Rechtsklick; eine umschaltbare Schaltfläche, um beim Scrollrad zwischen festem und unendlichem Scrollen zu wechseln; Vor- und Zurück-Tasten auf der linken Seite der Maus; eine Anwendung-Wechsel-Taste auf dem unten linken Griff (dies aktiviert die Mission Control in OS X und einen ähnlichen Modus in Windows, der alle geöffneten Fenster zeigt); und ein Scroll-Rad mit einer nach unten-Taste und Tasten, wenn man das Rad nach links oder rechts neigt. Die linke und rechte Maustaste sind zufriedenstellend elastisch, und die seitlichen Tasten sind solide, ohne das Gefühl zu vermitteln, dass sie zu weich sind.

81E6rHpPEhL. SL500  Die beste drahtlose Maus

Alle Tasten außer dem Schalter für das Scrollrad sind mit der Logitech SetPoint-Software für Windows oder Logitech Control Center Software für OS X individuell einstellbar. Die Software zeigt auch die Akkulaufzeit an und ermöglicht es dem Nutzer, die Empfindlichkeit, Beschleunigung, Scrollgeschwindigkeit und andere Einstellungen, an der M705 vorzunehmen. Auch funktioniert die Maus prima als Plug-and-Play-Gerät ohne eine Software zu installieren, für alle, die sich nicht extra mit Einstellungen herumärgern wollen. (Ohne die Software hat der Knopf der Daumenauflage und die Scroll-Rad-Neigungstasten keine Funktion, aber alle anderen Tasten sind funktionsfähig.)

Der Sensor der Logitech Marathon M705 arbeitet einwandfrei auf jedem Untergrund, außer auf einem Spiegel. Ohne Logitechs Darkfield High-End-Sensor – der in teureren Mäusen wie der MX Master-und Performance-MX verbaut ist – funktioniert die M705 ebenso gut wie andere Laser-Mäuse auf Glas und Spiegel, was bedeutet, dass sie darauf nicht gut funktionieren.

Logitech sagt dass die Akkulaufzeit der M705 maximal rund drei Jahre beträgt, aber von der Häufigkeit und Dauer der Anwendung pro Tag abhängt. So hat man zumindest nie das Gefühl, dass man mal unterwegs ohne Saft in der Maus dastehen wird, besonders nicht, wenn man die Maus am meisten braucht.

71YOUA V1OL. SL500  Die beste drahtlose Maus

Die Marathon wird mit einem Logitech Unifying-Empfänger geliefert; ein USB-Dongle, das 0,6 um 0,7 um 0,2 Zoll misst und nur knapp über den USB-Anschluss herausragt, um ihn gut greifen und schnell entfernen zu können. Wenn man andere Logitech-Geräte besitzt, die ebenfalls Unifying-Empfänger nutzen, kann man alle Geräte auf einem Dongle anmelden, was USB-Ports spart. Logitech sagt, dass die Maus eine Reichweite von bis zu 10 Metern hat, wer also seinen Media-PC von der Couch aus steuern will, wird keinerlei Probleme haben.

Logitech hat einen guten Ruf als Hersteller von Qualitätsperipheriegeräten und sichert dies mit langen Garantiezeiten ab.

Meine Wahl wird mit einer Drei-Jahres-Garantie geliefert, sofern man sie von einem Logitech-autorisierten Verkäufer bezieht. Wenn die Maus im Zuge des gewöhnlichen Gebrauchs mal kaputt geht, weil zum Beispiel der Klick-Mechanismus verschleißt und statt einmal nun doppelt klickt, ist das durch die Garantie abgedeckt und Logitech schickt einen Ersatz.

Wem gefällt die Maus?

Bei Amazon bekommt die Maus 4 Sterne von über 767 Bewertern. (http://www.amazon.de/Logitech-M705-Laser-Maus-schnurlos-schwarz/dp/B003P7X38Q) Hauptkritik gibt es wohl, weil sich der oben angesprochene Fehler mit dem ungewollten Doppelklick wohl relativ schnell einstellt und eine Reparatur entweder von Logitech oder privat nötig wird. Ansonsten sind auch hier die Käufer sehr zufrieden und loben besonders die gute Passform und Verarbeitung der Maus.

Dazu kommt natürlich die extrem lange Akkulaufzeit von fast 3 Jahren.

Grund zur Kritik

Natürlich ist die Logitech Marathon M705 nicht perfekt. Sie ist nicht ideal für Menschen mit wirklich großen Händen.

Dass der M705 der Darkfield Sensor fehlt, der in Logitechs anderen High-End-Mäusen, wie z.B. der MX-Master, Performance MX und MX verbaut ist, ist schade. Dies hat zur Folge, dass die M705 wie die meisten anderen Lasermäuse nicht auf Glas oder spiegelnden Oberflächen funktioniert. Das ist zwar kein wirklicher Kritikpunkt, da das auch den Preis nach oben treiben würde, aber es wäre schön zu sehen, dass hier auch der bessere Sensor verbaut ist.

Einige der M705 Mausbesitzer meldeten, dass der Mechanismus der Schalter sehr anfällig für Verschleiß ist und das den oben erwähnten Doppelklick-Fehler produziert. Dies ist ein häufiges Problem bei Mäusen, aber es ist auch (in der Regel) ganz leicht zu beheben.

Insgesamt ist die Marathon M705 Maus sehr haltbar und wird wahrscheinlich nicht verbiegen oder im Verlauf des normalen Gebrauchs zerkratzt werden.

Upgrade mit Bluetooth (und mehr Funktionen)

Wenn man Bluetooth benötigt oder die Maus den ganzen Tag für Arbeit oder Freizeit verwendet, empfehle ich mehr Geld auszugeben und die 65 € Logitech MX-Master zu kaufen. Sie ist ein bisschen größer und schwerer als die Marathon. Die MX-Master ist ein Upgrade meiner Empfehlung – denn sie verfügt über fünf programmierbare Tasten, ein zweites Scroll-Rad für den Daumen, und eine wiederaufladbare Batterie, plus sie kann mit drei Bluetooth-Geräten gleichzeitig gekoppelt werden.

61fYugnUfKL. SL500  Die beste drahtlose Maus

Die Logitech MX Meister kostet mehr als die meisten Leute wahrscheinlich für eine Maus zahlen möchten, aber wenn man den ganzen Tag am Computer verbringt, ist mein Upgrade eine lohnende Investition. Keine andere Maus hat alle diese Funktionen in einem Design, das für die meisten Menschen bequem zu nutzen ist. Als Person, die eine Maus für die Tabellenkalkulation, Bildbearbeitung und vieles mehr verwendet und das auch noch mindestens neun Stunden pro Tag, ist das die drahtlose Maus, die man kaufen sollte.

Die MX-Master ist wegen ihrer konturierten Form und der verwendeten Daumenauflage für längere Zeit bequem nutzbar.

61KRdCoZkjL. SL500  Die beste drahtlose Maus

Zusätzlich zum knackigen Links- und Rechtsklick, hat die MX Master fünf programmierbare Tasten: ein klickbares Scrollrad, eine Taste direkt unterhalb des Scroll-Rads, vor und zurück Tasten an der Seite, und eine Schaltfläche in der Daumenauflage integriert.

Einige von Logitechs älteren High-End-Mäusen einschließlich der Performance MX-haben ein weiches, unzuverlässiges Scrollrad-Klicken gehabt. Aber das MX Master-Scrollrad ist knackig, lässt sich leicht nach unten drücken, und funktioniert immer tadellos. Der Nachteil ist, dass dem Scrollrad die links und rechts Neigung fehlt, aber ich denke, das ist ein lohnender Kompromiss für ein Scrollrad, das sonst einwandfrei funktioniert.

Die MX Master-Daumen-Scrollrad ist glatt und präzise, und es kann mit der Logitech-Software umprogrammiert werden. Standardmäßig ist dafür da horizontal zu Scrollen, was besonders toll für Grafikdesigner oder Video-Editoren ist.

In meinem Upgrade Pick wird der Darkfield Sensor von Logitech verwendet, der im Test auf allen Oberflächen, einschließlich Glas und Spiegeln sehr gut funktioniert.

Die MX-Master hat eine kürzere Akkulaufzeit, als die Marathon M705-Maus ,aber welche Maus hat das im Vergleich zur M705 nicht? Logitech behauptet, dass die Master bis zu 40 Tage durchhält; Drei LEDs in der Handauflage zeigen den Batteriestand an, wenn man die Maus aktiviert. Der Akku wird über das mitgelieferte Micro-USB-zu-USB-Kabel geladen und während des Ladevorgangs kann man die Maus – dann kabelgebunden – ohne Probleme weiter nutzen.

61RcDP MfhL. SL500  Die beste drahtlose Maus

Die Batterie der MX Master ist fest verbaut und kann nicht ausgetauscht werden. Das ist nicht ideal, weil sich schließlich alle Akkus mit der Zeit verschlechtern und wenn das passiert ist die einzige “Lösung” eine neue Maus zu kaufen. Logitech gibt jedoch an, dass die Maus 500 Ladezyklen überlebt, was dann gut 500 Monate, oder 41 Jahre entspricht.

Trotz des höheren Preises sind die Master-Funktionen ideal für Profis und die, die damit den ganzen Tag als Bestandteil des Arbeitsablaufs nutzen müssen.

Die MX-Master kommt mit einer Ein-Jahres-Hardware-Garantie, die damit kürzer als die drei Jahre Garantie der M705 ist.

Auf Amazon gibt es für die Maus 4 Sterne von über 200 Käufern. Viele kritisieren, dass die Batterien nicht wechselbar sind, jedoch kann ich mir auch nicht vorstellen, dass irgendjemand an die 500 Ladezyklen herankommt, bevor die Maus abgenutzt oder verkeimt ist. Da geht es wohl eher um den Grundgedanken, dass man den Akku nicht wechseln kann, auch wenn es gar nicht nötig ist.

Ein Tipp für große Hände

Wenn du große Hände hast oder lieber mit großen Mäusen arbeitest, empfehle ich die 66 € Logitech Performance MX. Die Performance ist größer, gleich teuer und hat eine längere Garantie als mein Upgrade-Pick, die MX-Meister. Zwar ist das Scrollrad schlechter, das seitliche Scrollrad fehlt und es gibt keine Bluetooth Verbindung.

81s7v5xKRXL. SL500  Die beste drahtlose Maus

Performance MX hat die gleiche Anzahl an Tasten, wie die Marathon M705, plus einem zusätzlichen Knopf an der Seite (Zoom). Wie die anderen Logitech-Mäuse, nutzt die Performance MX den Logitech Unifying-Empfänger; leider ist kein Bluetooth wie bei der MX-Master an Board.

Wie die MX-Master verwendet die Performance MX einen eingebauten Akku, und man kann mit der Maus weiter arbeiten, während sie via USB aufgeladen wird. Logitech gibt eine Batterielebensdauer von maximal einem Monat an. In der Realität sollte man zwischen 2-3 Wochen mit intensiver Nutzung hin kommen.

81jXjdWr23L. SL500  Die beste drahtlose Maus

Die Performance MX kommt mit einer Drei-Jahres-Garantie von Logitech. Diese ist fast genauso teuer wie die MX-Master, und doppelt so teuer wie mein Testsieger, aber wer große Hände hat und auf Komfort besonders viel Wert legt, sollte sich die Performance MX definitiv ansehen.

Die Geschichte der Computer-Maus – Informationen und Fakten

Die Geschichte der Computer-Maus hängt stark von der Entwicklung der PC´s ab. Bereits im Jahr 1963 konnte die erste Maus entwickelt werden, die damals noch als Zeigegeräte bezeichnet wurden. Folgender Grafik können Sie weitere Entwicklungsstadien der Computer-Maus entnehmen:

fakten geschichte der computer maus Die beste drahtlose Maus

Überblick über die Geschichte der Computer-Maus. Infografikquelle: www.mein-deal.com

Folgende Modelle wurden u. a. in den Folgejahren der Öffentlichkeit präsentiert und zum Kauf angeboten:

  • Logitech P4
  • Macintosh Plus Maus
  • IBM PS2-Maus
  • Atari STM 1
  • Commodore Maus
  • Logitech C7
  • Genius GM 6

Jede Computer-Maus hatte ihre ganz speziellen Eigenschaften. Hier ein Auszug weiterer Computer-Mäuse, die im Laufe der Zeit auf den Markt kamen:

MODELL EIGENSCHAFTEN
Commodore KT 49
  • diese Maus wird in einem speziell zugeschnittenen Behälter über 2 Kontakte aufgeladen
  • das Ladegehäuse dient gleichzeitig als Empfänger für die kabellose Maus
  • das Gehäuse zum Laden ist mit dem Computer verbunden
Logitech MouseMan(1990)
  • wird gleich in mehreren Versionen auf den Markt gebracht
  • Versionen: “MouseMan Left”, “MouseMan Right” und “MouseMan Large”
Siemens Maussystem M4
  • optische Maus
  • aus der Ära der 386er und 486er
Sun Maus
  • benötigt ein spezielles Mauspad, damit der Sensor einwandfrei funktioniert
  • wenn das Pad abhandenkommt kann die Maus nicht mehr genutzt werden

Zubehör für die Computermaus – Ein Überblick

Das Mauspad:

Dieses Utensil besteht meist aus Kunststoff oder Stoff und dient als optimale Unterlage für die Bedienung der Maus. Sie ist vor allem für Computer-Mäuse gedacht, die mit einer Kugel betrieben werden.

Skatez:

Skatez sind dünne Streifen aus Plastik, Silikon oder Teflon, die auf der Unterseite der Maus angebracht werden. Damit gleitet die Maus leichter über die jeweilige Unterlage.

Kabelhalter:

Durch spezielle Halter liegt das Kabel der Maus nicht mehr im Weg herum. Sie können z. B. auch am Tisch befestigt werden.

Handballenauflage:

Ein kleines gepolstertes Kissen, das z. B. mit einem Gel gefüllt sein kann. Mit der Auflage kann das Handgelenk bei der Arbeit nicht abknicken.

Zum Angebot
25
Dez
2015

Die beste Universalfernbedienung

0
Fernbedienungen Die beste Universalfernbedienung

Bild: Verschiedene Fernbedienungen können durch eine Universalfernbedienung ersetzt werden. Bildquelle: lorenzo gambaro – 87066848/Shutterstock.com

 

Unter Berücksichtigung der verbleibenden Universalfernbedienungen die derzeit verfügbar sind, ist der klare Preis-Leistungs-Sieger die 60 € Logitech Harmony 650 dank ihres günstigen Preises, der intuitiven Tastenanordnung und dem einfachen Setup-Verfahren.

Wer braucht eine Universalfernbedienung? 

Schon ab dem ersten Mal, wenn du deinem Besuch sagen kannst “Drücke einfach den Fernseh-Knopf” und das ganze Heimkinosystem schaltet sich automatisch ein, wird dich die Universalfernbedienung in ihren Bann gezogen haben. Du wirst sofort davon überzeugt sein, dass die Fernbedienung ihren Preis definitiv wert ist.

41AlsqQurcL Die beste Universalfernbedienung

Ein Großteil der Home-Entertainment-Systeme werden von verschiedenen Marken – wie Samsung TV, Panasonic Blu-ray, Denon-Receiver, hergestellt – so merkt man schnell, warum eine Universal-Fernbedienung eine moderne Notwendigkeit ist. Wenn der Besuch nur einen Knopf drücken muss und nicht mit 5 verschiedenen Fernbedienungen alles einzeln starten muss, macht sich der Kauf schon bezahlt.

Natürlich, je nach Entertainment-System, muss man nicht unbedingt eine Universal-Fernbedienung besitzen. Zum Beispiel, wenn man nur einen TV besitzt und dazu eine Sky-Box, wird man wohl noch damit klar kommen zwei Fernbedienungen zu benutzen. Sobald aber ein Blu-ray-Player und Sound-System dazu kommt, lernt man es wirklich zu schätzen, wenn man eine gute Universal-Fernbedienung besitzt.

Ist sie das Geld wert? 

Absatz von Kopfhörern und Fernbedienungen Die beste Universalfernbedienung

Statistik: Im Jahr 2012 konnten in Deutschland rund 11,139 Millionen Kopfhörer verkauft werden.

 

Anstatt sich über die Ausgabe von 60 € zu ärgern, sollte man es eher so betrachten, dass man damit Platz auf dem Couchtisch schafft, wenn 5 Fernbedienungen verschwinden und man sozusagen sein Heimkinosystem erweitert – quasi als weitere Komponente – die alle vorhandenen Systeme miteinander verbindet. Mit den anpassbaren Tasten, dem LCD-Bildschirm und der einfachen Programmiersoftware, stellt die Harmony 650 sicher, dass es keine bessere Alternative für den Preis gibt.

41pWkdmkmLL Die beste Universalfernbedienung

Meine Universal-Fernbedienung Wahl

Ein wichtiger Faktor einer so großen Fernbedienung ist der ergonomische Griff und das Tasten-Layout. Wenn sich die Remote unbequem anfühlt, oder die Schaltflächen ungeschickt platziert sind oder Hintergrundbeleuchtung fehlt, wird es frustrierend eine solche Fernbedienung überhaupt zu benutzen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Programmierung. Out of the box, ist eine Universal-Fernbedienung nicht den Kunststoff wert, der sie umgibt, denn die Fernbedienung muss für jedes Gerät selbst programmiert werden. Harmony hat vor kurzem den Programmierungsprozess überholt und es nun so vereinfacht, dass man sich online bei MyHarmony.com anmeldet und seine Geräte dort anlegt und an die Fernbedienung überträgt.

Harmony ist mit seiner massiven Online-Datenbank mit mehr als 5.000 Marken und 225.000 Modellen absolut konkurrenzlos.

Wirklich universell zu sein, bedeutet, eine Vielzahl von Marken und Modellen zu unterstützen. Hier hat Harmony mit seiner riesigen Online-Datenbank mit mehr als 5.000 Marken und 225.000 Modelle sichergestellt, dass jede Komponente die Sie besitzen unterstützt wird. Schließlich ermöglicht ein anpassbarer Bildschirm dass man Tasten genau so platziert, wo man sie braucht/haben will. Dank des erschwinglichen Preises, dem komfortablen Design, der einfachen Software, und der riesigen Gerätebibliothek, ist die 650 ein klarer Sieger.

41ZImWuuXsL Die beste Universalfernbedienung

Was sagen die Experten

Bei Amazon vergeben über 360 Käufer 4,2 von 5 Sterne. Kritik gibt es wegen recht hohem Stromverbrauch – manche Käufer müssen alle 2-3 Monate die Batterie wechseln. Andere Klagen darüber, dass einzelne Tasten nicht direkt funktionieren oder einige Geräte langsam reagieren. Im Großen und Ganzen sind die Käufer jedoch sehr zufrieden und loben die Fernbedienung.

Aus 4 Testberichten gibt es die Gesamtnote 1,8.

Hauptkritik ist wohl, dass man sie nur über den PC programmieren kann. Dafür kritisieren sie auch die meisten negativen Rezensenten bei Amazon. Ansonsten sind die Tasten klar positioniert und die Fernbedienung ist sehr übersichtlich und erleichtert die Bedienung des Heimkinosystems ungemein.

Was ist negativ?

Der größte Nachteil der 650 ist die Beschränkung auf fünf Geräte. Wenn man ein großes System hat, dann ist die 650 wahrscheinlich nicht ausreichend. Doch für die meisten Systeme, die aus einem Fernseher, Kabel- oder Satellitenanlage, Blu-ray, Surround-Receiver und möglicherweise einem Media-Streamer wie Apple TV oder Amazon Fire TV bestehen, geht die Rechnung mit der 650 auf, solange die Boxen einen IR-Receiver verwenden.

Wenn man bei der 650 noch ein Gerät hinzufügen will, gibt es einen Bericht von David Katzmaier der einen Weg gefunden hat, die Beschränkung zu umgehen und weitere Geräte hinzuzufügen. Man erhält keine wiederaufladbaren Akkus beim Kauf der 650, aber mit dem Geld was man spart, kann man sich auch ein paar Akkus gönnen.

Eine Klasse höher

Heimkino System und TV im Wohnzimmer Die beste Universalfernbedienung

Bild: Eine Universalfernbedienung bietet u.a. die Möglichkeit den Fernseher und das Heimkino-System an einem Gerät zu steuern. Bildquelle: Vadim Ovchinnikov – 314403089/Shutterstock.com

 

Wenn Sie nach etwas weniger auffälligem als die 650 suchen – oder mehr als fünf Geräte im Heimsystem besitzen – bietet Harmony zwei andere Modelle die eine Überlegung wert sind. Eine offensichtliche Upgrade-Empfehlung ist die Harmony One, die eine hervorragende Ergonomie hat, bis zu 15 Geräte steuert, über einen Farb-Touchscreen verfügt und mit einer Docking-Station zum Aufladen geliefert wird. Es gibt nur ein kleines Problem mit der One … Harmony hat die Produktion eingestellt. Eine wirkliche Enttäuschung.

Man findet gebrauchte Modelle für rund 50-100 € bei eBay, was sich besonders lohnt, wenn man vom wiederaufladbaren Akku gebrauch machen möchte, die weiteren 10 Geräte benötigt oder einfach auf das Schwarz steht.

Smartphone / Tablet-Benutzung

Das empfehle ich generell nicht.

Da nun fast jeder ein Smartphone oder Tablet mit sich rum trägt, erscheint es logisch zu sein, dass es eine gute Alternative zur Steuerung des Heimkinos ist und es gibt definitiv einige interessante Produkte, die aus den eigenen iOS- oder Android-Geräten Fernbedienungen machen. Allerdings zeigen all diese Vorrichtungen dass die Nutzer durch eine Vielzahl von Sorgen geplagt werden: erfordert separates Zubehör für iOS und Android, massiver Batterieverbrauch und schlechte Performance was Tonnen von negative Kommentare mit sich zog.

Der größte Nachteil ist, dass ein Touchscreen erfordert, dass man ständig vom Bildschirm wegschaut, um das Gerät zu bedienen, was Zappen und schnelles Lautstärke erhöhen/reduzieren umständlich macht. Mit physischen Tasten, verinnerlicht man diese Aktionen nach einer Weile und bedient die Fernbedienung blind. Es gibt auch Probleme mit der Bequemlichkeit, besonders wenn man eigentlich eine andere App verwenden will oder man das gekoppelte Smartphone immer zur Hand haben muss für einen Kanalwechsel. Dies kann besonders lästig werden, wenn man eine Familie mit Kindern hat. Es gibt auch Cross-System-Kompatibilitätsprobleme: Wenn man beides, also iOS und Android-Geräte besitzt, kann es sehr schnell sehr kompliziert (und teuer) werden.

Was ist mit der Harmony Smart Control?

Nach einigen Stunden mit der Logitech Harmony Smart Control bleibe ich bei meiner Wahl, der Logitech Harmony 650. Während die Smart Control einige coole neue Features bietet, wie z.B. die Kombination von iOS und Android App-Steuerung mit einem traditionellen Handsender und der Steuerung von bis zu acht Geräten. Es gibt auch einige Einschränkungen, die sie nicht zur besten Wahl machen. Obwohl die mitgelieferte Fernbedienung gut in die Hand passt, sind die Tasten so klein und eng beieinander, dass Menschen mit großen Händen oder Fingern ein Problem haben könnten. Es fehlt ein Bildschirm und es gibt auch weit weniger benutzerdefinierbare Tasten. Noch problematischer ist, dass jegliche Hintergrundbeleuchtung auf der Fernbedienung fehlt, so dass es schwer fällt sie in der Nacht zu nutzen.

Die iOS App ist schön, obwohl eine spezielle iPad-Version fehlt. Man kann Tasten bewegen und sie seinen Vorlieben anpassen und sie kann 22 Gestenbefehle verstehen, wenn man sich diese alle merken kann. Aber wie bereits erwähnt, es gibt Probleme mit der Verwendung eines Handys oder Tablets als Primärsteuerung, hauptsächlich weil man auf den Bildschirm schauen muss, wenn man einen Befehl eingeben will.

61Ymq5jdkzL. SL500  Die beste Universalfernbedienung

Das größte Problem hatte ich mit dem Harmony-Hub. Weder die Fernbedienung noch das Telefon / Tablet verteilen IR-Befehle direkt, sondern kommunizieren mit dem Hub über Wi-Fi, damit der Hub dann die IR-Befehle verschickt. In meinem Setup, mit Komponenten in einem Schrank und einem Wand-TV, hatte ich des Öfteren Probleme mein System zuverlässig mit Befehlen aus dem Hub zu versorgen. Das Paket enthält zwar einen zusätzlichen IR-Blaster, aber selbst dann konnte ich den Hub nicht dazu bewegen zuverlässig all meine Geräte zu steuern, ohne ständig mit der Platzierung des IR-Blaster herum zu probieren. Offensichtlich sind die Ergebnisse wohl oder übel davon abhängig, wie die einzelnen Geräte positioniert sind und wieviele Komponenten man hat.

Eine dedizierte Fernbedienung ist immer noch die beste Möglichkeit ein Heimkinosystem zu bedienen.

Zusammenfassung 

Wenn man nur fünf Geräte besitzt, eignet sich die Harmony 650 für die meisten Menschen, um das Entertainment-Systeme zu steuern. Durch 65 € sprengt es nicht das eigene Bankkonto und es vereinfacht das eigene System immens. Aber wenn man mehr als fünf Geräte hat oder etwas mehr Geld ausgeben will, sollte man nach einer runderneuerten Harmony One suchen.

Zum Angebot
4
Dez
2015

Die beste Superzoom Kamera

0
Fotosafari Die beste Superzoom Kamera

Bild: Perfekt vorbereitet für die nächste Fotosafari mit einer Superzoom-Kamera. Bildquelle: bikeriderlondon – 145434481/Shutterstock.com

 

Nach unzähligen Stunden beim Lesen von Testberichten gibt es eine Kamera, die man uneingeschränkt empfehlen kann: Die Nikon COOLPIX P610. Sie ist die Kamera, mit der die meisten Leute etwas anfangen können. Sie hat einen Augensensor, so dass man zwischen LCD und elektronischem Sucher wechseln kann, hat integriertes GPS um dem Foto eine Position zuzuweisen und hat einen optischen Zoom, der 1440mm Brennweite entspricht. Die einzelnen Attribute findet man zwar auch in anderen Superzoom Kameras, aber die P610 ist die einzige Kamera, die das alles zu einem kleinen Gehäuse vereint. Dazu kommt, dass die P610 scharfe Fotos produziert, mit lebendigen Farben und der Möglichkeit sie direkt ans Smartphone zu übertragen. Das alles kommt verpackt in einer Kamera die so einfach zu bedienen ist, dass man nichtmal das Handbuch aufschlagen muss. Dazu ist sie so leicht, dass man sie auf langen Spaziergängen mitnehmen kann, ohne sich den Nacken zu zerren. 

Superzoom Kameras decken den Bereich von mehreren verschiedenen Objektiven ab und imitieren dabei eine DSLR, mit dem Vorteil wie bei einer Kompaktkamera per Point and Shoot ganz schnell knipsen zu können. Sie sind populäre Lösungen für den Urlaub, wo man eher auf eine Tasche voller Objektive verzichten möchte. Außerdem sind sie groß genug, um weitere Knöpfe und Drehrädchen anzubringen, so dass man sich nicht ewig durch Menüs klicken muss. Aber man sollte sich nicht vom professionellen Äußeren täuschen lassen: Superzoom Kameras sind eigentlich nur Point-and-Shoot Kameras mit einer riesigen Linse. Ihre Bildqualität reicht für kleinere Ausdrucke und Onlineportale.

91o3CEovbKL. SL500  Die beste Superzoom Kamera

Die P610 hat einen 60x Zoom der sich sowohl eignet um Weitwinkelaufnahmen und Nahaufnahmen von Objekten die hunderte Meter entfernt sind zu machen, ohne dass man zusätzliche Objektive mit sich rumschleppen muss. An hellen, sonnigen Tagen kann man einfach die Kamera vors Gesicht halten und mit dem elektronischen Sucher oder dem LCD Touchscreen Fotos knipsen, wie man es vom Smartphone kennt. Was jedoch nicht wie beim Smartphone ist, dass man das Display nach oben klappen kann oder drehen, wie man es gerade braucht. Wenn man durch den elektronischen Sucher guckt, erkennt die Kamera die Nähe vom Gesicht und schaltet den Bildschirm automatisch ab.

81lMl2jczoL. SL500  Die beste Superzoom Kamera

Wenn du es magst deine Fotos mit Bildbearbeitungsprogrammen nachzubearbeiten, würde ich zur Canon PowerShot SX60 HS raten. Man hat die gleiche Bildqualität, eingebautes WLAN und einen Bildschirm der sich ebenfalls bewegen lässt. Außerdem kann man die Fotos im RAW Format speichern, womit man beim Bearbeiten noch eine Menge herausholen kann. Leider gibt es bei dieser Kamera keinen Augensensor, so dass der Bildschirm immer angeschaltet bleibt, wenn man den elektronischen Sucher benutzt. So muss man zwei Knöpfe drücken, um diesen zu deaktivieren, was auf Dauer recht nervig wird und den Schnappschusseffekt verlangsamt.

61Wz5gYc1JL. SL500  Die beste Superzoom Kamera

Wenn eine kleine Größe wichtiger ist, ist die Sony Cyber-shot DSC-WX500 die beste Reisekamera. Obwohl sie nur minimal größer ist als eine Einsteiger-Schnappschusskamera, hat sie ein 30x 24 mm bis 720 mm Objektiv verbaut, was wohl die meisten Urlaubsfotos abdeckt. Der Bildschirm lässt sich nur nach oben anwinkeln, was besonders bei starker Sonneneinstrahlung hilft trotzdem etwas zu erkennen und sogar mit 10 Bildern pro Sekunden Fotos zu knipsen.

61lirYeSb3L. SL500  Die beste Superzoom Kamera

Wenn man etwas mehr als eine Reisekamera ausgeben möchte, kann man auch zur Sony Cyber-shot DSC-HX90V greifen, die identisch zur WX500 ist, jedoch mit einem elektronischen Sucher aufwarten kann, der auf Knopfdruck ausfährt und GPS integriert hat.

Wem neben einem Superzoom Objektiv am meisten die Bildqualität wichtig ist, der greift zur Panasonic Lumix DMC-FZ1000, welche mit einer Bildqualität weit über dem einer normalen Superzoom Kamera aufwarten kann. Die FZ1000 nutzt den gleichen 1″ Sensor, der in hochwertigen Kompaktkameras, wie der Nikon 1 Serie oder der RX100 von Sony zu finden ist. Ein größerer Sensor kann viel mehr Details in hellen- und dunklen Szenen aufnehmen; Bilder, die auch noch in Vollbild auf dem Bildschirm zu Hause eine sehr gute Figur machen und in großen Abzügen gedruckt werden können. Leider hat die FZ1000 nur einen 16x Zoom, welcher meiner Empfehlung mit 60x Zoom um Einiges nach steht. Die 25mm bis 400mm Linse hat einen viel schnelleren Blendenbereich von f/2.8 im Weitwinkel bis f/4.0 im Telefotobereich. Du wirst wunderschön verschwommene Hintergründe bekommen, vor dem dein Fokusbereich richtig heraussticht. Außerdem kannst du niedrigere ISO Einstellungen während der Nacht und in geschlossenen Räumen nutzen, so sehen die Bilder noch sauberer und natürlicher aus. Die FZ1000 kann auch 4K Videos aufnehmen. Leider muss man dafür sein Budget prüfen, denn der Preis der FZ1000 ist doppelt so hoch, als bei meiner Empfehlung.

Diese Artikel könnten dich auch interessieren:

Wer sollte eine Superzoom kaufen?

Kaufabsicht für Kameras Die beste Superzoom Kamera

Statistik: Wollten noch 2010 4,58 Millionen Personen einen digitalen Fotoapparat kaufen, so sank die Anzahl der Kaufinteressenten im Jahr 2015 auf rund 1,8 Millionen Personen.

 

Superzoom Kameras können im Weitwinkel- und im Telefotobereich Fotos knipsen, ohne dass man die Linse wechseln muss. Während sie das Design einer DSLR imitieren, sind sie leichter, kleiner und nicht so teuer. Ihre Bildqualität ist jedoch nur so gut, wie mit einer normalen Schnappschuss-Kompaktkamera und nur minimal besser als bei einem Smartphone. Die Fotos sehen großartig aus, wenn man sie nur Online teilen möchte. Guckt man sie sich jedoch in Originalgröße an, sieht man Farbrauschen, Bildartefakte und das sogar bei ISO 100 Aufnahmen. Wenn man im Dunklen fotografiert und höhere ISO Werte benutzt, wird die Bildqualität noch schlechter.

81OC87 3PdL. SL500  Die beste Superzoom Kamera

Der Reiz an Superzooms ist die Möglichkeit noch viel weiter ans Geschehen heran zu zoomen, als mit anderen Kameras. Unsere Wahl, die Nikon COOLPIX P610 kann bis zu 1440 mm zoomen, genug um die Fenstervorhänge in einem Kilometer entfernt erkennen zu können. Um das einzuordnen: Nikons längste DSLR Linse kann 800 mm zoomen, bei einem Preis von fast 17.000€. Wenn man einen extremen Zoom benötigt, um z.B. Wildtiere aufzunehmen oder dein Kind beim Fußball aufzunehmen, brauchst du keine besonders gute Bildqualität, denn dann ist eine Superzoom schwer zu schlagen. In gut belichteten Umgebungen kann man genug Details aufnehmen, um 20×30 cm Ausdrucke zu machen. Wenn du ein Nutzer bist, der jedes feine Detail bei 100% Vergrößerung ansehen möchte, wirst du jedes mal enttäuscht sein, wenn du die Fotos betrachtest. Kauf dann lieber eine günstige spiegellose Kamera. Bei einer Superzoom zahlt man für den Komfort, keine Linsen herumschleppen zu müssen, nicht die sehr gute Bildqualität.

Sollte ich mir eine neue Superzoom kaufen?

Wenn es schon einige Jahre her ist, dass du deine Kamera gekauft hast, wirst du sofort feststellen, dass sich der Zoombereich drastisch erhöht hat. 2012 hat Canon noch Schlagzeilen gemacht, weil sie eine 50x Zoom Kamera vorgestellt haben. Heutzutage sind 60x Zoom Kameras schon normal und die Nikon COOLPIX P900 hat nun mit extremen 83x Zoom vorgelegt.

811QDzBjQXL. SL500  Die beste Superzoom Kamera

Wenn man von einer günstigen Einstiegskamera, wie der Canon PowerShot 350 HS umsteigt, bekommt man sehr viel mehr Zoombereich, viele manuellen Kontrollen, einen elektronischen Sucher und eine gleichbleibende Bildqualität. Eine neue Gruppe von großsensorigen Superzoom Kameras, wie z.B. der Panasonic Lumix DMC-FZ1000, bietet viel bessere Bildqualität, sind aber meist teurer und noch im Zoombereich begrenzt.

Meine Superzoom Kamera Wahl

Die Nikon COOLPIX P610 ist meine erste Wahl unter den Superzoom Kameras. Sie hat all die wichtigen Eigenschaften, wo andere Modelle vielleicht nur einen Teil davon besitzen. Der Augensensor arbeitet hervorragend und erleichtert die Benutzung von Bildschirm und elektronischem Sucher ungemein. Der GPS Sensor fügt jedem Foto einen Fußabdruck hinzu und die Linse kann mit 1440 mm Brennweite beeindrucken. Einige Attribute findet man auch bei anderen Superzooms, jedoch ist das Modell das einzige, das alles in einem angemessen kleinen Gehäuse vereint.

8167sJyw7uL. SL500  Die beste Superzoom Kamera

Diese 60x Zoom Kamera lässt dich Weitwinkel-Landschaftsaufnahmen, als auch extreme Nahaufnahmen von weit entfernten Objekten machen, obwohl man nur eine Linse fest verbaut besitzt und nichts weiter dabei tragen muss. Die Bildqualität ist so, wie man sie von so einer Kamera erwartet; in gutem Licht sind die Bilder scharf und natürlich, wenn man sie per Mail verschicken will oder auf Online-Portalen teilt. Wie die meisten Superzooms, hat die Nikon einen hochauflösenden EVF, der Bildschirm lässt sich zur Seite klappen und um 180 Grad rotieren und sie hat ein Wählrad und externe Benutzerknöpfe, so dass man nicht ewig im Menü suchen muss, um Einstellungen vorzunehmen.

Wer sich die Fotos der Nikon ansehen möchte, der schaut sich die Nutzerbilder auf Flickr an. Man sieht deutlich, dass die Qualität bei ausreichenden Lichtverhältnissen hervorragen ist.

Die Nikon COOLPIX P610 bekommt bei Amazon von 55 Käufer eine gute Bewertung von 4.3 von 5 Sternen. Dabei sind die meisten Käufer sehr zufrieden mit der Kamera, wer jedoch bei schlechten Lichtverhältnissen fotografiert, stößt schnell an die Grenzen der Kamera.

Aus insgesamt 5 Testberichten wird die Gesamtnote 1,9 vergeben. Gelobt wird, dass Autofokus und Stabilisator sehr gut arbeiten. Ab ISO 400 wird jedoch die Randschärfe geringer und das Rauschen nimmt zu. Wer sich per WLAN mit der Kamera verbindet, kann diese per Smartphone fernsteuern und geschossene Bilder werden automatisch auf das Mobilgerät gesendet. Neben der normalen Zoomwippe gibt es eine zweite, mit der man sehr schnell wieder zurück zum Weitwinkel kommt. Die Bilder werden gelobt und das GPS Modul ist grundsätzlich nicht schlecht. Bei eingeschaltetem GPS zieht die Kamera jedoch recht viel Strom, da die Position weiter bestimmt wird, obwohl die Kamera ausgeschaltet wurde, bis zu 6 Stunden lang.

Fazit

Maedchen fotografiert Die beste Superzoom Kamera

Bild: Eine Kamera sollte kinderleicht zu bedienen sein damit ein gutes Foto gelingt. Bildquelle: Max Topchii – 84889291/Shutterstock.com

 

Eine Superzoom Kamera ersetzt keine richtig DSLR oder andere professionelle Kameras. Jedoch ist sie ein guter Kompromiss aus einfacher Kompaktkamera, mit der man schnell mal ein Bild knipsen will und einer schweren und unhandlichen DSLR, wo man noch viele Objektive separat mitschleppen muss. Die Bildqualität ist jedoch nur minimal besser als bei einem Smartphone, jedoch durch den Zoom deutlich besser einzusetzen. Wer sich für eine Superzoom Kamera entscheidet ist mit knapp über 300€ dabei. Für das Gebotene ist das sicher ein angemessener Preis.

Zum Angebot
3
Dez
2015

Die besten 150€ Over-Ear Kopfhörer

0
Kopfhorern auf einem Liegesessel Die besten 150€ Over Ear Kopfhörer

Bild: Mal vom Alltag abschalten und in Ruhe seine Lieblingsmusik genießen. Bildquelle: StockLite – 75797977/Shutterstock.com

 

Wenn du 150 € und weniger für ein Paar Over-Ear Kopfhörer ausgeben willst, ist der Sony MDR-7506 das Modell was ich kaufen würde. In Testberichten, in denen über 100 Kopfhörer in der Preisklasse insgesamt getestet wurden, schnitt der Kopfhörer deutlich am Besten ab und ist für die meisten Käufer der richtige Kopfhörer.

Der MDR-7506 hat seine Wurzeln als Studio Kopfhörer seit 1991, und auch aus einem guten Grund: er gibt nicht nur akkurate Bässe, Mitten und Höhen, er gibt auch den besten Eindruck aus Tiefe und Dynamik deiner Musik wieder, was viele Modelle mit einem doppelten Kaufpreis nicht schaffen. Außerdem ist er robust, bequem und zuverlässig. Der Preis liegt bei 97€.

81FhaQDAMJL. SL500  Die besten 150€ Over Ear Kopfhörer

Wenn der MDR-7506 aus irgendeinem Grund nicht verfügbar sein sollte oder Sony sich irgendwann mal denkt, sie müssen ihn nicht weiter produzieren, gibt es einen guten Ersatz: Den Audio Technica ATH-M40x. Dank seines klaren, knackigen, abgesetzten Hochtonbereich, dem satten Bass und dem abnehmbaren, austauschbaren Kabel, stellt er eine gute Alternative dar. Trotzdem ist der Sony besser, da der ATH-M40x im Hochtonbereich besonders weibliche Stimmen, Hi-Hats und Snare Drums zu laut dargestellt hat, was den Ohren das ein oder andere Mal etwas weh tun kann. Wenn es den Sony jedoch nicht zu kaufen gibt, oder man darauf steht, dass die Höhen etwas sehr betont sind, dann sollte man den Audio Technica kaufen. Dieser kostet gerade 89€.

81zEi29ykjL. SL500  Die besten 150€ Over Ear Kopfhörer

Wenn du ein Mikrofon benötigst, gibt es ein gutes Modell von Onkyo, mit Inline Fernbedienung und Mikrofon – den ES-CTI300 für rund 172€ (ohne Fernbedienung und Mikrofon kostet er nur 94€ und nennt sich Onkyo ES-FC300, ist aber sonst komplett identisch). Der Sound reicht aber nicht an den des Sony MDR heran, obwohl auch der Onkyo Spaß machen kann. Er ist besonders hübsch anzusehen, wer also eher etwas stylischeres sucht ist hier genau richtig.

 

71R9sYvd94L. SL500  Die besten 150€ Over Ear Kopfhörer

Wer sollte den Kopfhörer kaufen? 

Absatz von Kopfhörern Die besten 150€ Over Ear Kopfhörer

Statistik: 2012 wurden erstmalig in Deutschland 11,1 Millionen Kopfhörer verkauft.

 

Over-ear Kopfhörer in dieser Preisklasse sind für Leute, die zum ersten Mal ein richtig gutes Paar Lautsprecher suchen, um ihre Musik so richtig zu erleben und zu genießen. Ein Kopfhörer auf diesem Preislevel sollte einen klaren, gut balancierten Sound kreieren der genau widerspiegelt, wie es der Künstler klingen lassen wollte. Geschlossene Kopfhörer in dieser Klasse sollten außerdem Umgebungsgeräusche abschirmen und keine Musik nach Außen dringen lassen.

Es sind gute Kopfhörer für Studenten, Büroarbeiter die sich ein wenig abschotten wollen und Künstler, die ihre Musik in einem professionellen- oder Heimstudio aufnehmen wollen, angehende DJs/Musiker/Produzenten, oder alle, die den bestmöglichen Sound haben wollen, für einen bezahlbaren Einsteigerpreis.

Meine Top-Auswahl in dieser Preisklasse wird sich besser anhören, als alles was du für den gleichen Preis an In-Ear Kopfhörern oder Bluetooth-Modellen bekommen kannst. Also wenn du den besten Sound fürs Geld haben willst, ist das die Kategorie die du brauchst.

Diese Artikel könnten dich auch interessieren:

Meine Kopfhörer Wahl

Der Sony MDR-7506 ist in vielen Magazinen der Testsieger. cnet, head-fi Nutzer und Amazon Käufer loben den Kopfhörer in den Himmel. Bei Amazon vergeben mittlerweile über 2600 Käufer Bewertungen mit 4,5 Sternen. Jeder professionelle Arbeiter in der Audioindustrie spricht nur Gutes von den MDR-7506. So sieht man diese Kopfhörer auch in sehr viele Studios und Radio-Stationen. Auch Live-Film Crews im Fernsehen nutzen diese Kopfhörer.

Auf Testberichte.de sind 6 Tests mit der Gesamtnote 1,5 gelistet. Auch hier zeigt sich, dass der Kopfhörer sowohl für den professionellen Einsatz, als auch den Privatgebrauch sehr gut geeignet ist.

9535765 800 Die besten 150€ Over Ear Kopfhörer

Darüber hinaus hört sich der MDR-7506 fantastisch an. Perfekte tonale Balance, ohne Fehler, so wie sich Kopfhörer anhören sollten. Ich habe die Kopfhörer selbst zu Hause und neben all den anderen Kopfhörern und In-Ear Modellen bleiben diese meine Nummer 1. Mit dem mitgelieferten 1/4″ Adapter und der Tragetasche kann man sie nahezu überall einsetzen.

Das Design des Kopfhörers wurde seit Einführung nie verändert. Die Verarbeitungsqualität ist großartig, die Ohrmuscheln sind austauschbar und es gibt eine 1-Jahresgarantie auf die Teile des Kopfhörers. Das ist bei vielen Rezensenten auch der Hauptkritikpunkt, denn andere Firmen geben bis zu 10 Jahren Garantie auf ihre Modelle, diese kosten aber auch um einiges mehr. Dagegen halten aber viele Käufer die ihre Kopfhörer schon mindestens genauso lang haben, also 10 Jahre und wo noch nichts kaputt gegangen ist. Das Kabel kann man mögen oder hassen, denn das Ringkabel sorgt dafür, dass man sich auch etwas vom Abspielgerät entfernen kann, ohne dass man gleich alles mit sich reißt. Es ist auch sehr robust. Wer also mal mit dem Stuhl darüber rollt, wird noch keinen Kabelbruch erleiden. Wer gern auf Reisen ist, der kann sie zusammen klappen und so einfacher transportieren.

9535750 800 Die besten 150€ Over Ear Kopfhörer

Obwohl der Kopfhörer so robust ist, ist er auch sehr bequem. Alle Käufer bewerten den Tragekomfort mit den besten Noten, was bei so unterschiedlichen Köpfen schon eine Besonderheit ist. Der Tragekomfort ist sehr wichtig, wenn man sich einen Kopfhörer kauft, denn egal wie gut ein Kopfhörer klingen kann, wenn er einem nicht gut passt, nutzt man ihn nur selten. Da alle Käufer mit dem Tragekomfort sehr zufrieden sind, ist das hier schon etwas besonderes.

Zu guter Letzt: Die Kopfhörer sind mit einer UVP von 130€ angegeben, kosten aber meist nur rund 99€, manchmal auch 90€. Der Kopfhörer würde auch zu einem teureren Preis bei den Testberichten ganz oben stehen, doch wenn man den Preis bedenkt, ist ein Kauf die beste Entscheidung.

Kleinigkeiten, aber keine Nachteile

Kopfhoerer Musik Die besten 150€ Over Ear Kopfhörer

Bild: Auch für den Außeneinsatz erlebt man mit einem Over-Ear Kopfhörer bestes Klangerlebnis. Bildquelle: Antonio Guillem – 296640605/Shutterstock.com

 

Obwohl fast alles an den Kopfhörern perfekt ist, gibt es einige Dinge, die man ändern würde, wenn man etwas ändern könnte. Zum Anfang würde ich das Kabel abnehmbar machen. Während es im Studio oder Büro perfekt ist, wäre es schön für Unterwegs ein kürzeres Kabel zu wählen, erst recht wenn man mit seinem Smartphone unterwegs ist. Dann ist das lange Kabel etwas ungünstig zu verstauen, erst recht weil es einiges wiegt und sich daher immer den Weg Richtung Boden sucht.

Seien wir mal ehrlich: Der MDR-7506 gewinnt keinen Schönheitspreis. Der Kopfhörer sieht praktisch aus, besonders für Studio-Arbeiter, aber gefällt vermutlich niemandem der Wert aufs Äußere legt. Viele Kopfhörer sehen viel, viel schöner aus, kosten aber auch doppelt so viel Geld, hören sich jedoch nur halb so gut an, wie die Sony. Daher in meinen Augen schon ein Schnäppchen!

9535710 800 Die besten 150€ Over Ear Kopfhörer

Diese Dinge aber außer Acht gelassen, ist die Audio Qualität auf einem so hohen Niveau, dass man für das Geld nichts besseres, als den Sony MDR-7506 bekommen kann. Das macht auch alle anderen Kleinigkeiten wieder wett und alle, die ihre ersten guten Kopfhörer suchen, werden mit diesem Klassiker eindeutig nicht enttäuscht.

Die Alternative

Der zweite Platz geht an den Audio Technica ATH-M40x. Er ist der Bruder des kultigen ATH-M50x. Er bietet Dynamik, klaren Sound, bei gutem Tragekomfort. Das Kabel ist austauschbar und kostet sogar noch ein paar Euro weniger als der Sony. Wenn ihr oft Rock, Elektronik, Hip-Hop und Pop hört, gefällt euch sicher der gute Hoch-, als auch Tieftonbereich.

Während der ATH-M40x sehr guten Klang hat, macht der Sony MDR-7506 alles besser. Bei manchen Testern ist der Hoch- und Tieftonbereich ein paar Dezibel zu gepusht, besonders für Fans von Akustik und klassischer Musik. Obwohl dies nur Kleinigkeiten sind, waren es zu viele, um den ersten Platz nicht mehr zu erreichen.

Das gesagt, bietet der Kopfhörer viel Detail und wird sogar mit einem Ringkabel, als auch einem normalen Kabel geliefert. Wenn du also die Wahl über das Kopfhörerkabel haben willst und verstärkte Tiefen, Mitten und etwas überpräsente Höhen magst, ist der 89€ Audio Technica ATH-M40x die richtige Wahl.

Fazit

Wenn du nach einem Kopfhörer suchst, der dich vom Klang her auf Studiolevel bringt, solltest du den Sony MDR-7506 wählen, der dabei auch noch deinen Geldbeutel schont. Großartige Testberichte, ein sehr guter Klang und das seit 1991, gepaart mit einem guten Preis – lassen keinen Zweifel zu, warum der Kopfhörer der beste Over-Ear Kopfhörer bis 150€ ist.

9535755 800 Die besten 150€ Over Ear Kopfhörer

Zum Angebot
1
Dez
2015

Der beste E-Book Reader – Amazon Kindle Paperwhite

0
E Book Der beste E Book Reader   Amazon Kindle Paperwhite

Bild: Mit einem E-Book vom Alltag abschalten, in andere Welten eintauchen und dabei nicht auf die neuste Technik verzichten. Bildquelle: Andrey_Popov – 172976921/Shutterstock.com

 

Der 120 € Amazon Kindle Paperwhite ist mein Favorit, weil er Hintergrundbeleuchtung und Amazons großartige Buchauswahl besitzt.

Warum Hardware nicht so wichtig ist

Beim Kampf wer der beste Reader ist, sind die Lager gespalten in Amazon Kindle E-Book Reader und die restliche Konkurrenz. Egal welches Gerät, ich bevorzuge Amazon, weil dort die größte Auswahl an E-Books zu den besten Preisen verfügbar ist. Außerdem ist Amazon eine Firma, bei der man sich auf Updates der Buchauswahl verlassen kann. Wenn man es so betrachtet, kauft man nicht wirklich den Reader, sondern das Ökosystem. Wenn du ein günstiges Gerät kaufst, und damit eine riesige Bibliothek zur Verfügung hast, behälst du auch dieses günstige Gerät eine Ewigkeit.

61luLQDpNxL. SL500  Der beste E Book Reader   Amazon Kindle Paperwhite

Meine E-Book Wahl

Verkäufe von E Books in Deutschland Der beste E Book Reader   Amazon Kindle Paperwhite

Statistik: 2013 wurden in Deutschland mit 3,4 Millionen E-Books Verkäufen erstmalig die Drei- Millionen-Schallmauer durchbrochen.

 

Amazon hat einen Nachfolger des normalen Kindle Paperwhite vorgestellt, welcher nun einen 300 Pixel pro Inch Bildschirm besitzt, der die bisherige Auflösung fast verdoppelt (212 ppi). Der neue Kindle Paperwhite hat damit den gleichen Bildschirm wie das Flaggschiff Kindle Voyage.

Ich denke, Amazons Kindle Paperwhite ist der beste E-Reader für die meisten Menschen, wegen des feinen, hintergrundbeleuchteten Bildschirms, der den Eindruck vermittelt, dass man ein richtiges Magazin liest, egal ob im hellen Sonnenlicht oder im dunklen Schlafzimmer. Außerdem besitzt er eine enorme Akkulaufzeit, viel Speicher und einen extrem umfangreichen Katalog von bekannten Büchern und Publikationen. Er befindet sich in der Mittelklasse der Amazon E-Book Reader und bietet die beste Kombination aus bester Lesbarkeit zu einem vernünftigen Preis.

71mK1kAyxeL. SL500  Der beste E Book Reader   Amazon Kindle Paperwhite

Der Paper White wurde in der Vergangenheit kleineren Updates unterzogen: 2013 wurde ihm ein gleichmäßiger ausgeleuchteter Bildschirm spendiert, sowie ein schnellerer Prozessor; das 2014 Update hat den internen Speicher von 2 GB auf 4 GB verdoppelt. Diese 4 GB sind genug um fast 2000 E-Books zu speichern. Außerdem wurden Optionen hinzugefügt, womit man zum Beispiel durch Antippen eines Wortes das Wörterbuch öffnen kann. Trotz dieser Updates, ist die Akkulaufzeit mit 6-8 Wochen extrem lang geblieben. (Bei rund 30 Minuten Lesespaß pro Tag)

Zusätzlich kann man zwischen sechs verschiedenen Schriftarten wählen, acht verschiedenen Schriftgrößen aussuchen, sowie illustrierte Kinderbücher anzeigen, als auch Elternkontrollen benutzen. So kann man Fifty Shades of Gray lesen und das Gerät seinem Nachwuchs geben, ohne dass man Angst haben muss, dass das Kind was falsches sieht.

Diese Artikel könnten dich auch interessieren:

Das Kindle Ökosystem kommt mit anderen Vorteilen, die wir auch erwähnen sollten, wie zum Beispiel der Ausleihbibliothek, wobei Prime User kostenlos Bücher ausleihen können. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit für zehn Euro im Monat Kindle Unlimited abzuschließen, und so Zugriff auf 800.000 E-Books und Tausende von Audiobooks zu bekommen.

Was ist mit der 3G Version?

Für 70 € mehr kann man die 3G Version des Kindle kaufen. Es macht das gleiche wie die nicht 3G Version, beinhaltet aber eine 3G Datenverbindung, mit der man neue Bücher herunterladen kann oder seine Bücher synchronisiert. Der 3G Dienst ist dabei komplett kostenlos, egal wie viele Bücher man lädt. Da mittlerweile aber fast überall WLAN verfügbar ist, ist diese Option für 70 € relativ unnötig, da man auch nicht so häufig Bücher runterlädt. Die meisten Leute sollten daher die 70 € sparen und zu der günstigeren Wi-Fi Version greifen.

31YcZ7WkUyL Der beste E Book Reader   Amazon Kindle Paperwhite

Was ist mit dem einfachen Kindle?

Amazon bietet auch den normalen Kindle für 60 € an, trotzdem solltest du beim Paperwhite bleiben. Der billige Kindle hat einen sehr einfachen Bildschirm ohne Hintergrundbeleuchtung. So müsstest du eine Leselampe benutzen um auch bei schlechter Beleuchtung etwas lesen zu können, außerdem hast du weniger Speicher und auch geringere Akkulaufzeit.

Was andere denken

Bei Amazon selbst bekommt der Kindle Paperwhite 4,5 Sterne von über 1200 Käufern. Darunter befinden sich fast 900 Bewertungen mit vollen fünf Sternen. Den Käufern gefällt dabei besonders die Haptik des Gerätes, der ausgezeichnete Bildschirm und das Ökosystem von Amazon.

Auf Testberichte.de werden insgesamt 11 Tests mit der Gesamtnote von 1,7 (gut) gelistet. Auch hier wird das Display, der starke Akku mit einer Laufzeit von bis zu 80 Stunden bei ausgeschalteter Beleuchtung und die optimale Bildschirmlesbarkeit durch die verschiedenen Schriftarten gelobt. Kritik gibt es dafür, dass der Paperwhite noch nicht wasserfest ist. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Bindung an das Amazon Ökosystemen, was jedoch differenziert betrachtet werden muss. Auch mit dem Kindle Paperwhite kann man durch Zusatzsoftware Bücher aller möglichen Formate auf das Gerät laden.

Tablets vs E-Readers

Eigentlich konkurrieren beide Systeme nicht miteinander. Tablets sind multifunktional, aber nicht so gut wenn man dauerhaft lesen möchte. Du könntest beim Tablet bleiben, wenn du nicht so viel außer Haus lesen möchtest, wo besonders E-Ink Bildschirme glänzen. Oder man nutzt einfach beide Systeme, da E-Reader so günstig sind.

Mittlerweile gibt es für jeden E-Reader eine passende App fürs Tablet, so dass man seine Bücher auch auf dem Tablet synchronisieren kann.

71cX o Ad4L. SL500  Der beste E Book Reader   Amazon Kindle Paperwhite

Was wenn man das Vorgängermodell hat?

Der größte Unterschied zum Vorgänger ist die bessere Auflösung des Bildschirms. Wer jedoch noch auf seinem Bildschirm alles erkennen kann, sollte sich das Geld lieber sparen.

Fazit

E Book Buch ersetzen Der beste E Book Reader   Amazon Kindle Paperwhite

Bild: Eltern lesen ihren Kindern immer noch gerne etwas aus einem Buch vor. Das E-Book wird vielleicht eines Tages das Buch ersetzen. Bildquelle: Pressmaster – 149774876/Shutterstock.com

 

Wer bisher noch nicht die Vorzüge eines E-Book Readers kennengelernt hat, sollte seine Vorurteile beiseite legen und es einmal ausprobieren. Natürlich hält man kein echtes Buch in der Hand, dafür hat man seine gesamte Büchersammlung immer griffbereit und das bei einem Gewicht von knapp 200 g. Außerdem ist man auch bei Dunkelheit völlig unabhängig und kann jederzeit seinen Lieblingsroman lesen. Zusätzlich gibt es den Vorteil, dass Leute die bereits unter eingeschränkter Sehstärke leiden die Schriftgröße erhöhen können, was bei einem normalen Buch nicht möglich ist. So kann man auch im Alter oder ohne seine Brille ein Buch lesen, ohne die Augen übermäßig anstrengend zu müssen. Auch mit der integrierten Hintergrundbeleuchtung fällt das Lesen von Texten deutlich leichter.

Zuletzt hatten wir das Gerät für 99 € vor knapp einer Woche im Angebot.

Zum Angebot
1
Dez
2015

Ganzjahres- oder Winterreifen? Was taugt die Alternative?

0
Auto im Schnee  Ganzjahres  oder Winterreifen? Was taugt die Alternative?

Bild: Seit 2010 gilt in Deutschland die Winterreifenpflicht. Bei solchen Witterungsverhältnissen ist die richtige Reifenwahl gefordert. Bildquelle: Anna Grigorjeva – 172259177 /Shutterstock.com

 

Jedes Jahr stehen im Frühling und wie jetzt im Herbst der Reifenwechsel an. Werkstätten haben Hochsaison, Termine sind schwer zu bekommen, eingelagerte Reifen werden aufgezogen. Dieser Aufwand ist für viele Autofahrer ein Grund dafür zur Alternative zu greifen, auch schon weil sich die Kosten für den zweiten Reifensatz sparen lassen, ganz zu Schweigen von den Werkstattkosten. Wie leistungsfähig sind nun die Allwetterreifen? Was sagt das Gesetzt dazu? Daher mal ein kleiner neuer Ratgeber unsererseits.

Eine situative Winterreifenpflicht gibt es in Deutschland seit 2010. Das bedeutet, dass es verboten ist bei winterlichen Straßenverhältnissen (§2 Absatz 3a StVO: Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis – oder Reifglätte) mit Sommerreifen zu fahren. In Österreich wird dafür der Zeitraum von Anfang November bis Mitte April festgesetzt und unter Strafe gestellt, wenn dies nicht eingehalten wird.

Diese Artikel könnten dich auch interessieren:

Wenn also zwischen dem 1. November und 15. April winterliche Verhältnisse vorherrschen, gilt auch in Österreich die Winterreifenpflicht.

Viele Autobesitzer greifen daher auf Allwetterreifen zurück, denn genau wie die ausgewiesenen Winterreifen sind Ganzjahresreifen im Winter gesetzlich zulässig. Qualitativ besteht jedoch ein großer Unterschied zu richtigen Winterreifen, denn die Allwetterreifen können aufgrund ihrer Machart nicht mit den Wintermodellen mithalten.

winter  Ganzjahres  oder Winterreifen? Was taugt die Alternative?

Eine Frage der Sicherheit: Winterreifen oder Ganzjahresreifen? 

Laut Gesetzt ist es zulässig sowohl Winterreifen, als auch Ganzjahresreifen zu verwenden. Laut Straßenverkehr-Zulassungs-Ordnung ist es egal, ob ein KFZ bei winterlichen Verhältnissen mit Ganzjahresreifen oder Winterreifen ausgerüstet ist. Wenn man jedoch an die eigene Sicherheit denkt, ist die Verwendung von Ganzjahresreifen nicht empfohlen, da die Profilbeschaffenheit und die Materialmischung nicht optimal für die Verwendung bei Kälte, Schnee und Eis geeignet sind.Nach europäischer Richtlinie 92/23/EWG sind bei winterlichen Straßenverhältnissen nur M+S Reifen zulässig, die auch so gekennzeichnet sind. 

Welche Reifenarten gibt es? 

Absatz von Pkw Winterreifen  Ganzjahres  oder Winterreifen? Was taugt die Alternative?

Statistik: 2010 wurden 27,4 Millionen Winterreifen in Deutschland verkauft.

 

Sommerreifen: Die Reifen müssen bei großer Hitze die durch die Reibung auf heißem Asphalt entsteht für gute Fahr- und Bremsstabilität sorgen. Die Laufflächenmischung ist viel härter, als bei Winterreifen. Außerdem sind die Laufflächen auf Aquaplaning optimiert, welche nicht mit den Laufflächen die für Schnee nötig sind, vergleichbar ist.

Winterreifen: Winterreifen sind mit einer weichen Gummimischung ausgestattet, die dafür sorgt, dass der Reifen auch bei Kälte elastisch bleibt. Dadurch kann der Reifen auch bei Temperaturen weit unter 0 Grad für eine hohe Fahrstabilität sorgen und kurze Bremswege gewährleisten. Dazu kommen zahlreiche wellenförmige Lamellen, die dafür sorgen, dass auch auf Schnee und Eis ein hoher Grip besteht.

wiso  Ganzjahres  oder Winterreifen? Was taugt die Alternative?

 

links Winterreifen, rechts Sommerreifen

Ganzjahresreifen: Der Ganzjahresreifen stellt einen Kompromiss zwischen Winter- und Sommerreifen dar. Im Grunde ist er ein Winterreifen, der auch im Sommer gefahren werden kann. Durch die Anpassung an den Sommer verliert er aber die stark benötigten Eigenschaften im Winter und sorgt für schlechtere Fahrstabilität, negative Handling-Eigenschaften und sehr lange Bremswege im Vergleich zu echten Winterreifen. Ein neuer Ganzjahresreifen ist jedoch besser als ein alter oder gebrauchter Winterreifen.

So gibt es für jeden Untergrund den passenden Reifen, aber keine 100%ige Sicherheit auch genau diesen Untergrund anzutreffen. Ganzjahresreifen sind nur als Mittellösung zwischen den oben genannten Sommerreifen und Winterreifen ausgelegt. Sie sollen zu jeder Jahreszeit, bei allen Wetterbedingungen einsatzfähig sein. Deshalb ist das Profil sowohl für warme Wetterbedinungen, als auch für Nässe und Eis konzipiert. Dabei kommen Längsrillen, mit Profilblock-Verzahnungen und Lamellen zum Einsatz. Jedoch ist für Extremsituationen nur eine dieser Profilekonzepte wirklich effizient. Daher ist der Reifen nur ein Mittelweg, aber nie die beste Lösung. Beer betont “Auf Schnee ist die Sache ganz klar, da hilft nur ein richtig guter Winterreifen mit Lamellen, der in einem guten Zustand ist”.

M+S = Winterreifen? 

Nach Regelung der Bundesregierung muss ein Reifen im Winter mit der M+S Kennung ausgestattet sein. Diese steht für Matsch und Schnee, also einem gröberen Profil. Allerdings ist die Regelung sehr schwammig gehalten, da M+S keine wirkliche Spezifikation voraussetzt. Rs gibt Reifen, die fast ein Sommerprofil aufweisen und trotzdem das M+S Symbol tragen. Deshalb gibt es zusätzlich für den Verbraucher das Schneeflockensymbol, welches von der Reifenindustrie eingeführt wurde. Während M+S vom Gesetzt gefordert wird, sollte man für seine eigene Sicherheit auf das Schneeflockensymbol achten, da bestimmte Anforderungen erfüllt werden müssen, um dieses zu bekommen.

Winterreifen 474x316 51e196de832db795  Ganzjahres  oder Winterreifen? Was taugt die Alternative?

Was für ein Autofahrer ist man?

Leute die einen Kleinwagen in einer Großstadt bewegen können wohl eher auf die Ganzwetterreifen zurückgreifen, da sie das Auto meist nur für den Stadtverkehr nutzen. Leute die hingegen regelmäßig lange Strecken fahren und sowohl im Sommer, als auch im Winter ihrem Auto viel abverlangen, sollten wohl eher zu der klassischen Lösung tendieren, denn ein im Sommer beanspruchter Reifen erfüllt im Winter nicht mehr seinen eigentlichen Zweck. Auch bietet die traditionelle Lösung mit einem Sommer- und einem Winterreifensatz verschiedene Vorteile. Zum einen sind die Sommerreifen mittlerweile sehr viel langlebiger, so dass sie lange gefahren werden können. Zum anderen müssen Ganzjahresreifen öfter gewechselt werden, um zu jeder Jahreszeit für Sicherheit zu sorgen. Natürlich hat man einmalig einen Mehrkostenpunkt, wenn man einen zweiten Felgensatz kaufen muss, spart dann jedoch für mehrere Jahre bei gleichbleibender Sicherheit.

Wer jedoch in ländlichen Regionen wohnt, wo es keinen oder nur einen eingeschränkten Winterdienst gibt, kommt man fast nicht um eine 2-Felgenlösung mit Sommer- und Winterrädern herum.

Was meist vergessen wird: Die Profiltiefe

Wer sich nun für eine Reifenart entschieden hat, sollte nicht den Fehler machen und vergessen die Profiltiefe zu messen. In Deutschland müssen es mindestens 1,6 Millimeter sein, jedoch raten Experten zu mindestens 3 Millimeter. Gunnar Beer vom Auto-Club Europa (ACE) bestätigt dies, “Die Bereifung ist das meistunterschätzte Teil am Auto”. Beer sagt weiterhin “Autofahrer interessieren sich leider nicht so sehr dafür, das zeigt schon die Kontrolle des Luftdrucks oder eben der Profiltiefe. Dabei nützt das beste Auto nichts, wenn der Reifen nicht haftet”.

Das Alter der Reifen spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Umso neuer der Reifen, umso besser sind seine Eigenschaften in den jeweiligen Extremsituationen. Ein 5 Jahre alter Winterreifen kann schon schlechtere Eigenschaften bei Schnee haben als ein neuer Allwetterreifen. Auch ist ein zu früher Wechsel auf den für die Jahreszeit besseren Reifen kann dafür sorgen, dass er dann nicht mehr ordentlich Funktioniert, wenn das Wetter dann umschlägt. So kann ein zu früh gewechselter Winterreifen beim Einsatz auf trockener Fahrbahn und hohen Geschwindigkeiten durch den stärkeren Verschleiß seine spezifischen Fähigkeiten auf Schnee verlieren. Ein Winterreifen hält in der Regel zwei Winter. Das klingt jetzt wirklich nach sehr wenig, ist aber leider tatsächlich der Fall. Nur wenn man stets mit einem “frischen” Reifen fährt, können die Reifeneigenschaften des Herstellers garantiert werden. Darüber hinaus ist auch der Winterreifen nur ein Kompromiss.

profiltiefe en,property=original  Ganzjahres  oder Winterreifen? Was taugt die Alternative?

Markenreifen statt Noname? 

Es muss nicht immer der teuerste Reifen sein. Es sind meist auch die günstigen Reifen von kleineren Herstellern, die die Bestnoten im Vergleichstest bekommen. Zumal viele auch nur Tochterfirmen der namhaften Hersteller sind, wie z.B. Fulda gehört zu Dunlop und Semperit gehört zu Continental.

Fazit

Monteur wechselt einen Autoreifen  Ganzjahres  oder Winterreifen? Was taugt die Alternative?

Bild: Wer sich den ständigen Reifenwechsel und der damit einhergehenden Werkstattkosten sparen möchte greift auf Ganzjahresreifen zu. Bildquelle: Kzenon – 69171829/Shutterstock.com

 

Im Endeffekt geht es um die Sicherheit für sich selbst, die eigene Familie und andere Verkehrsteilnehmer. Natürlich sind Reifen nicht günstig, aber während manche Autofahrer auf Ölwechsel und Inspektionen achten, wird meist die wichtigste Komponente vergessen: Der Kontakt zur Fahrbahn. Daher sollte man hier lieber nicht sparen und Ganzjahresreifen öfter wechseln oder zur traditionellen Lösung greifen und auch da darauf achten, dass sowohl Profiltiefe, als auch Alter im Rahmen sind.

Zum Angebot
21
Nov
2015

Der beste USB 3.0 Speicherstick

0
USB Stick zum speichern von Datein Der beste USB 3.0 Speicherstick

Bild: Um seine Daten zu speichern und zu transportieren lohnt sich der Kauf eines USB Sticks. Bildquelle: Antonio Guillem – 220886572/Shutterstock.com

 

Der 32GB Speicherstick ist der beste USB-Stick den man kaufen kann. Nicht nur weil es der schnellste USB-Stick ist, sondern weil er mit rund 22 € (manchmal auch rund 20 €) weniger teuer ist, als die Konkurrenz mit schlechteren Leistungsdaten.

Der Sandisk Extreme USB 3.0 32 GB liest Dateien mit rund 245 MB/s und schreibt Dateien mit 120 MB/s.

611WthLh1zL. SL500  Der beste USB 3.0 Speicherstick

Sandisk Extreme USB 3.0 32 GB

Warum sollte ich den USB Stick kaufen? 

Methoden zum Datenaustausch Der beste USB 3.0 Speicherstick

Statistik: 54 Prozent der Deutschen nutzen eine CD oder USB-Stick zum Datenaustausch.

 

Jeder, der einen Computer hat, muss Daten transportieren. Sei es nur zu einem Freund oder zu einem Copyshop – das ist der USB Stick, den man dann kaufen sollte.

Was macht einen guten USB Stick aus?

In einem Wort: Leistung.

Sequenzielle Lese- und Schreibgeschwindigkeiten, beim Übertragen von großen Datenmengen, sind die wichtigste Messmethode dafür. Meine alten USB 2.0 Sticks hatten Schreibgeschwindigkeiten von rund 10-15 MB/s. 2012 war ein USB Stick mit 85 MB/s Schreibgeschwindigkeit noch extrem schnell. Die meisten USB-3.0 Sticks die man so bei Amazon kaufen kann, kratzen an der 100 MB/s Marke und die neue Version der Sandisk Extreme schafft sogar 120 MB/s und wäre somit ein echter Deal.

Diese Artikel könnten dich auch interessieren:

Eine andere Messmethode ist die 4K random read/write Geschwindigkeit, welche wichtig ist, um ein Betriebssystem vom Stick aus zu starten (was heutzutage ziemlich einfach ist, ein Windows oder Linux vom USB Laufwerk zu starten), aber für die meisten Nutzer reicht es aus Dateien von A nach B zu kopieren.

Geschwindigkeit ist das wichtigste Element für ein Flashlaufwerk, aber Design ist auch wichtig. Es macht schon einen Unterschied zwischen einem hübschen Laufwerk, was man gerne benutzt oder einem was hässlich ist und nie angefasst wird, weil es einem peinlich ist. Außerdem ist es wichtig, dass das Laufwerk nicht zu breit ist, damit angrenzende USB-Ports nicht blockiert werden. Wenn es eine zusätzliche Kappe hat, könnte man diese auch leicht verlieren.

61N0tzVxf0L. SL500  Der beste USB 3.0 Speicherstick

Meine USB Stick Wahl

Das Laufwerk ist eines der schnellsten die ich je gesehen habe beim Kopieren von Daten über USB 3.0. Dabei gibt es eine alte Version mit einer angegebenen Leserate von 190 MB/s und eine neue Version mit 245 MB/s, die auch noch schneller bei sequenziellen- und 4K-Schreibgeschwindigkeiten.

In CrystalDiskMark Tests hat die SanDisk Extreme die schnellsten Schreibgeschwindigkeiten mit einem Durchschnitt von über 221 MB/s erzielt (das alles in einem 1GB Datenübertragungstest). Wer sich für die Resultate interessiert und sehen will, wie die anderen abschneiden, kann hier bei Tom’s Hardware gucken.

tomshardware Der beste USB 3.0 Speicherstick

Die SanDisk hat die Patriot Supersonic Magnum und die Kingston DataTraveler HyperX 3.0 beim sequenziellen Schreibtest förmlich weggeblasen. Doch so richtig interessant ist der 4K Random write speed Test, wo sich der SanDisk völlig von der Konkurrenz absetzen kann. 4K random write speed ist besonders interessant für Betriebssysteme, die kleine Dateifetzen quer über das Laufwerk verteilen; für das normale Kopieren von Dateien ist das relativ egal, aber wenn du Anwendungen oder sogar ein Betriebssystem vom USB-Stick starten willst, ist es definitiv das Laufwerk, was du kaufen willst.

Leider gibt es ein paar Leute, denen es misslingt ein Betriebssystem auf dem Laufwerk zu installieren und es als Bootlaufwerk zu verwenden, da es derzeit als festes Laufwerk konfiguriert ist, wie eine normale Festplatte im Computer. Vorangegangene Versionen wurden als Wechseldatenträger erkannt, auch wenn sich die Modellnummer nicht verändert hat. Das heißt, man kann nicht genau sagen, welche Version man kauft.

512AR83eXPL. SL500  Der beste USB 3.0 Speicherstick

Was das Design angeht, ist der SanDisk viel länger, als die meisten Laufwerke, die es zu kaufen gibt. Besonders hat mir der Sliding-Mechanismus gefallen, der den USB-Port schön sichert und bei Bedarf den Anschluss freilegt. Der Slider ist sehr schön zu bedienen, es hakt nichts und fühlt sich auch nach dem 100sten Mal genauso an wie am 1. Tag. Auch wenn der Stick aus Plastik ist, fühlt er sich sehr hochwertig an.

Dazu kommt der Preis, 32 GB kosten derzeit 22 €, die SanDisk Extreme ist derzeit günstiger als viele andere USB 3.0 Laufwerke, die auch noch langsamer sind. Natürlich bekommt man auch ein langsames USB 2.0 Laufwerk für 3 €, aber du solltest dir eher den SanDisk kaufen, selbst wenn du keinen Laptop oder Computer hast, der das unterstützt. Warum? Weil dein nächster Computer auf jeden Fall einen USB 3.0 Anschluss besitzen wird und du sicher dann auch Dateien hin- und herschieben möchtest.

Nachteile, aber keine Deal Breaker

Der SanDisk ist etwas breiter als normale USB-Sticks, so dass es bei einem zweiten USB-Stick der Größe dazu führt, dass sie wohl nicht nebeneinander passen würden. Nutzt man aber sowas wie einen Bluetooth-Empfänger neben dem SanDisk, sollte man keine Probleme mit der Breite des SanDisk haben. Außerdem haben die Laptops mittlerweile die USB Ports auf beiden Geräteseiten verteilt, so dass solche Probleme nicht entstehen.

Der SanDisk ist in der kompletten Breite rund 2 cm breit. Wer denkt, dass sein Laptop vielleicht ein Problem dabei macht, kann das ja mal nachmessen.

51T6IMA3kwL. SL500  Der beste USB 3.0 Speicherstick

Was haben andere über den Stick gesagt?

Auf Testberichte.de gibt es über 14 Tests mit der Gesamtnote 1,3. Dort wird er gelobt, dass er eine sehr gute Leistung besitzt und auch eine recht kompakte Bauform besitzt. Gelobt wird durchgehend die hohe bzw. höchste Schreibgeschwindigkeit im Test. Er besitzt ein extrem gutes Preis-Leistungsverhältnis. Die lebenslange Garantiezeit fällt ebenfalls positiv in vielen Testberichten auf.

Bei Amazon bekommt der Stick von fast 1300 Bewertern die Gesamtnote 4,5 von 5 Sternen. Allein volle 5 Sterne vergeben insgesamt 960 Käufer. Hauptkritik ist der Slider, obwohl dieser auch aus meinen persönlichen Erfahrungen überhaupt keinen Grund zur Sorge veranlasst. Dafür punktet der Stick auch hier durch seine durchgehend schnelle Performance. Wer sich die Kundenbilder ansieht, wird sehen, dass es kaum einen Käufer gibt, bei dem der Stick seine angegebenen Leistungsdaten nicht übertrifft.

Fazit

Auswahl USB Sticks Der beste USB 3.0 Speicherstick

Bild: Die Auswahl an USB Sticks ist groß. Geschwindigkeit und Datenvolumen sind nur einige Details auf die man vor dem Kauf achten sollte.

 

Du kannst Laufwerke auf Amazon finden, die günstiger sind als die SanDisk Extreme USB 3.0, aber keine davon sind auch nur annähernd so schnell. Laufwerke, wie z.B. der Lexar Jumpdrive P10 kosten in der 32 GB Version schon 53€. Dafür kann man sich schon je einen 64 GB und einen 32 GB SanDisk Extreme USB-Stick kaufen.

Wenn du mehr Speicherplatz benötigst, hol dir die 64 GB Version. Diese ist mit 39 € ebenfalls extrem günstig. Wenn du was günstigeres suchst, gib dich nicht mit etwas günstigerem zufrieden, dann kauf nur die 16 GB Version. Es ist wirklich anstrengend mit einem langsamen USB Stick zu arbeiten und dann ist das Geld am Ende doch nur rausgeschmissen.

Bei uns gab es den Stick zuletzt für 33 € in der 64 GB Version, also 6 € günstiger als derzeit im Preisvergleich.

51ACy07YfHL Der beste USB 3.0 Speicherstick

Zum Angebot
8
Nov
2015

Ratgeber: In USA, Hong Kong & UK bestellen mit Borderlinx nach Deutschland liefern lassen

0
Versand aus Uebersee Ratgeber: In USA, Hong Kong & UK bestellen mit Borderlinx nach Deutschland liefern lassen

Bild: Der Versand aus Übersee ist meistens mit teuren Versandkosten und langen Lieferzeiten gekoppelt. Bildquelle: Rafa Irusta – 60674791/Shutterstock.com

 

Neben D-A-Packs gibt es auch einen anderen Lieferdienst, der Produkte, die man eigentlich nur in den USA, Hong Kong und in England bestellen kann nach Deutschland geliefert bekommt. Das Prinzip ist das gleiche, man bestellt auf einer von Borderlinx zur Verfügung gestellten Adresse, und bekommt das Produkt dann von dem Service nach Deutschland geliefert.

Das hat den Vorteil, dass man Produkte die vielleicht hier nicht verfügbar sind dann noch bestellen kann. Wie das alles funktioniert möchte ich euch jetzt vorstellen.

boderlinx Ratgeber: In USA, Hong Kong & UK bestellen mit Borderlinx nach Deutschland liefern lassen

Ihr müsst euch bei Borderlinx registrieren und bekommt dann eine Borderlinx Adresse, die ihr als Lieferadresse angeben müsst. Kommt dann das Produkt an, wird eine E-Mail an dich mit der Info verschickt, dass ihr die Lieferung nach Deutschland beauftragen könnt. In der Regel erhaltet ihr die Produkte dann innerhalb von fünf Werktagen. Der Vorteil ist, dass du mehrere Bestellungen zu einer Lieferung nach Deutschland zusammenfassen könnt. Anders als bei D-A-Packs könnt ihr so Versandkosten sparen, wenn ihr mehrere Dinge im Ausland bestellt.

Dieser Artikel könnte dich auch interessieren:

So funktioniert es: 

 

Paketaufkommen Ratgeber: In USA, Hong Kong & UK bestellen mit Borderlinx nach Deutschland liefern lassen

Bild: Das Paketaufkommen ist mit den Jahren imens gestiegen. Paketdienste haben immer mehr zu tun. Bildquelle: kurhan – 262626899/Shutterstock.com

 

  1. Du registrierst dich bei Borderlinx.
  2. Nachdem du deinen Account bestätigt hast, bekommst du eine US & UK Adresse.
  3. Die jeweilige Adresse gibst du dann beim online Kauf als Lieferadresse an.
  4. Du bekommst eine E-Mail mit der Information, dass deine Ware angekommen ist.
  5. Du wartest auf weitere Bestellungen oder gibst die Sendung direkt zur Lieferung an deine Heimatadresse frei.
  6. Deine Lieferung kommt innerhalb von wenigen Werktagen bei dir zu Hause an.

borderlinx2 Ratgeber: In USA, Hong Kong & UK bestellen mit Borderlinx nach Deutschland liefern lassen

Was kostet der Service?

Die Versandkosten hängen natürlich vom Gewicht und der Größe deines Pakets ab. Da man auch mit Borderlinx nicht am Zoll vorbeikommt, spielt auch der Warenwert eine Rolle. Um die Versandkosten berechnen zu können, gibt es einen Versandkostenrechner mit dem ihr schätzen könnt, wie viel Kosten auf euch zukommen.

Das ist natürlich nur ein Schätzwert, da das Paket schwerer sein kann als in der Produktbeschreibung angegeben. Die endgültigen Kosten erfahrt ihr, wenn die Lieferung bei Borderlinx eingegangen ist.

Ich empfehle euch daher bevor ihr etwas kauft den Versandkostenrechner zu benutzen, um die Versandkosten zu checken. Insgesamt ist der Service nämlich sehr teuer und lohnt sich nur bei exotischen Produkten, die man hier überhaupt nicht bekommen kann. Hat man mehrere exotische Produkte, können diese aber zusammengefasst werden, anstatt jedes mit einem Paket einzeln verschicken zu lassen. Informationen darüber findet ihr hier.

Wie bezahle ich bei Borderlinx? 

Ihr könnt sowohl per Kreditkarte, als auch per PayPal Konto bezahlen. Habt ihr keine Kreditkarte, um bei dem amerikanischen Shop einzukaufen, gibt es die Möglichkeit dies von Borderlinx machen zu lassen. Dies kostet jedoch 5 % des Bestellbetrages, der Mindestbestellbetrag beträgt zehn US-Dollar und nennt sich Concierge Service.

blinx3 Ratgeber: In USA, Hong Kong & UK bestellen mit Borderlinx nach Deutschland liefern lassen

Kann ich meine Bestellung versichern lassen? 

Schon bei der Berechnung der Versandkosten kann man auswählen, ob man seine Bestellung versichern lassen möchte. Diesel kostet 1,75 % des Warenwertes und nennt sich SafetyLinx. Wer ein Produkt über 250$ Warenwert kauft, muss diese Versicherung nehmen.

Der Service ist seriös, im Internet kann man viele Erfahrungsberichte darüber lesen. Ihr müsst also keine Angst haben, dass euer Geld und die Waren am Ende weg sind.

Fazit: 

Herkuftsland von Waren bei Online Bestellung Ratgeber: In USA, Hong Kong & UK bestellen mit Borderlinx nach Deutschland liefern lassen

Statistik: 32 Prozent der Befragten haben bereits außerhalb Europas Produkte im Internet bestellt.

 

Natürlich ist der Service nur für sehr exotische Produkte geeignet, da viele Waren hier auch verfügbar sind und durch die Versandkosten der Vergleichspreis unglaublich in die Höhe steigt. Wer jedoch unbedingt etwas aus einem der 3 Liefergebiete haben möchte, der kann mit Borderlinx nichts falsch machen. Der Service ist sehr schnell, der Support jederzeit verfügbar und sehr hilfreich und die Möglichkeiten durch den Service viele Produkte zu bestellen die es hier nicht gibt, sind endlos.

Zum Angebot
23
Mrz
2015

12 Monate Guter Rat für effektiv 2,60€ – dank 25€ Bargeldprämie

0
Update Das Jahresabo ist nun wieder für 2,60€ dank 25€ Verrechnungsscheck verfügbar!

Guter Rat1 12 Monate Guter Rat für effektiv 2,60€   dank 25€ Bargeldprämie

Die Zeitschrift Guter Rat könnt ihr zur Zeit mal wieder sehr günstig per Abo beziehen. Dank einer Bargeldprämie in Höhe von 25€ bekommt ihr die Guter Rat 12 Monate lang für effektiv 2,60€. Zum Vergleich, am Kiosk zahlt ihr pro Ausgabe 2,50€. Hier bekommt ihr also die bequeme Lieferung dirket nach Hause über ein komplettes Jahr effektiv zum gleichen Preis.

  • 1 Jahr Guter Rat für 27,60€
  • Bargeldprämie in Höhe von 25€
  • ================================
  • = 12 Ausgaben Guter Rat für 2,60€

Das Verbraucheragazin erscheint monatlich und gibt euch Tipps zu den Themen: Geld, Versicherungen, Recht, Steuern, Technik, Gesundheit, Auto und Reise. Solltet ihr Fragen zum Vertrag, zur Laufzeit oder zu anderen Abos haben, dann ist das euer Ansprechpartner: Guter Rat Kunden-Service, Postfach 290, 77649 Offenburg.

HINWEIS: Der Werber muss kein Abonnent sein! Es genügt wenn der Werber und der neue Abonnent nicht ein und dieselbe Person sind – diese dürfen sogar im selben Haushalt leben!

Link: HIER zum Angebot

Zum Angebot
15
Sep
2012

[kostenlos] Amazonaktion: Jeden Tag ein Haufe Ratgeber Gratis!

0

 [kostenlos] Amazonaktion: Jeden Tag ein Haufe Ratgeber Gratis!

Heute zum letzten mal! Bei Amazon wird jeden Tag in der großen Haufe Jubiläumaktion ein Taschenguide für den Kindle (bzw. App für iOS und Android) Gratis angeboten (Wert sonst 3,99€). Gleichzeitig läuft auch ein Gewinnspiel.  Wer in der heute Schnäppchenruhigen Zeit noch was gewinnen will, viel Spaß!

Die Titel:

  • Stilsicher im Beruf: TaschenGuide
  • Sympathien gewinnen: TaschenGuide
  • Selbstorganisation: TaschenGuide
  • Kreativ im Job: TaschenGuide
  • Englisch im Job: TaschenGuide
  • Konfliktmanagement: TaschenGuide
  • Stressfrei arbeiten: TaschenGuide
  • Selbstständigkeit wagen: TaschenGuide
  • Managementwissen: TaschenGuide
  • Führen: TaschenGuide
  • Reden und Ansprachen: TaschenGuide
  • Manipulationen abwehren: TaschenGuide
  • Meetings planen und moderieren
  • Menschen einschätzen und überzeugen
  • Gesprächsführung: TaschenGuide

Link: HIER zum Gewinnspiel

Link: HIER zum kostenlosen Ratgeber

Zum Angebot
We love Deals - made with love in Wetschen.