8
Apr
2016

Steuererklärung für Studenten: Mit DIESEM Trick kann man mehrere Tausend Euro sparen!

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Das Studium ist schon längst vorbei oder man befindet sich noch mittendrin und könnte etwas Geld gebrauchen – wer Lust auf einen Zahltag hat oder sich noch ein paar Weihnachtsgeschenke besorgen möchte, sollte sich diesen Trick auf jeden zu Herzen nehmen. De Facto lassen sich durch diesen einfachen, legalen Trick mehr als 4.500 Euro einnehmen! Die Sprache ist von der Steuererklärung. Steuererklärung als Student? Richtig gehört – stellt man es richtig an, kann bis zu sieben Jahre (!) nach der Ausbildung sämtliche Ausgaben geltend machen und dadurch einen guten Bonus kassieren, um sich was Schönes zu gönnen! Wie das genau geht, erklären wir in diesem Ratgeber!

Steuererklärung für Studenten Steuererklärung für Studenten: Mit DIESEM Trick kann man mehrere Tausend Euro sparen!

Im Studium schon an später denken kann eine Menge Geld bescheren. Bildquelle: sakkmesterke – 298291055 / Shutterstock.com

Steuererklärung als Student?

Auch, wenn es für die meisten unter euch etwas merkwürdig klingen mag – aber als Student kann man sämtliche Ausgaben, die man während des Erststudiums getätigt hat, geltend machen. Aber warum sollte man sich als Student mit Papierkram rumschlagen, auf den man eigentlich keine Lust hat? Ganz einfach: Weil das Unmengen an Geld gibt, für das man quasi nichts tun muss! Das Beste: Aktuell können Studierende und ehemalige Studenten bis zu 7 Jahre nach Beendigung ihres Studiums Kosten, die man während dieser Periode hatte, absetzen. Ganz legal, ohne Einschränkungen.

Das muss man bei der Steuerklärung als Student beachten

Es gibt nicht viel, was man bei der Steuererklärung als Student beachten muss. Grundsätzlich sollte man folgendes jedoch auf jeden Fall festhalten:

Bis wann kann man die Steuererklärung als Studierender einreichen? → Bis zu 7 Jahre nach Abschluss oder Beendigung des Studiums, kann die studentische Erklärung für die Steuer beim Finanzamt eingereicht werden.
Kann man auch ohne Einkünfte während des Studiums Beträge geltend machen? → Ja! Verzeichnen Studierende während des Studiums weniger Einnahmen als Ausgaben, entsteht ein sogenannter steuerlicher Verlust. Dieser wird vom Finanzamt als sogenannter steuerlicher Bonus vermerkt, den man später einlösen kann, sobald man Steuern zahlt!
Ich habe nicht mehr alle Belege aus den Studenten-Zeiten – kann ich trotzdem gewisse Beträge von der Steuer absetzen? → Ja. Für viele Studienkosten gibt es Pauschalen, die man auch ohne Einreichung der entsprechenden Nachweise geltend machen kann!

Aus der Tabelle wird deutlich: Jeder Studierende sollte eine Steuererklärung machen – man hat schließlich nichts zu verlieren, sondern kann nur von profitieren.

DAS kann man als Student von der Steuer absetzen

Zusammengefasst, kann man folgende Ausgaben sorgenfrei von der Steuer absetzen:

  • Fahrtkosten zur Hochschule: Für die Fahrt zur Uni oder Fachhochschule wird vom Finanzamt eine Pauschale berechnet, die man absetzen kann. Was viele nicht wissen: Auch Fahrten zum Nebenjob, der Bibliothek und allen möglichen anderen, studienrelevanten Fahrten können geltend gemacht werden.
  • Studienkosten: Bis vor einigen Jahren musste man noch Studiengebühren in Deutschland zahlen – diese kann man nun absetzen. Des Weiteren kann man auch sämtliche Fachliteratur und weitere Pauschalen geltend machen.
  • Arbeitsmaterialien jeglicher Art: Auch im kleinsten WG-Zimmer braucht man einen Arbeitsplatz. Alles, was dafür benötigt wird – vom Schreibtisch an sich bis zum Laptop oder Drucker – kann man auch nachträglich von der Steuer absetzen.
  • Unterhaltskosten: Für viele mag das etwas dreist klingen, aber auch Umzüge, Telefon und Internet für Zuhause, der doppelte Haushalt sowie sämtliche Versicherungen können geltend gemacht werden. Stellt man es geschickt an, kann man in dieser Zeit sogar den günstigen Studenten Mobilfunkvertrag in die Steuererklärung eintragen! Wie heißt es so oft: Dreistigkeit siegt!

Viele Online-Tools und spezifische Software vereinfachen das Ganze immens. Im Internet finden sich eine Menge Angebote dieser Art.

DAS kann man von der Steuer absetzen – eine Übersicht

Steuererklärung Steuererklärung für Studenten: Mit DIESEM Trick kann man mehrere Tausend Euro sparen!

Bei der Steuererklärung für Studenten gibt es einiges zu beachten. Bildquelle: Rawpixel.com – 383925640 / Shutterstock.com

Prinzipiell werden alle steuerlich relevanten Ausgaben in zwei große Positionen aufgeteilt: Werbungskosten und Sonderausgaben. Unter Werbungskosten versteht man alle beruflich relevanten Ausgaben, zu den Sonderausgaben gehören hauptsächlich Versicherungs- und Vorsorgeleistungen. Der größte Unterschied zwischen den beiden Positionen ist schlicht und ergreifend, dass nur Werbungskosten sich absetzen lassen, während Sonderausgaben nicht verrechnet werden können!

Werbungskosten vs. Sonderausgaben – die Unterschiede

Werbungskosten

Sonderausgaben

  • Pendlerpauschale (Arbeitsweg)
  • Fachbücher
  • Arbeitscomputer
  • Studienkosten
  • sonstige Arbeitsmittel
  • Fortbildungs-/Bewerbungskosten
  • Umzugskosten
  • Altersvorsorge (zum Beispiel Riester-Rente)
  • Spenden
  • Mitgliedsbeiträge
  • Kirchensteuer
  • Kinderbetreuung
  • Unterhalt
  • Versicherungen aller Art
Pendlerpauschale gedeckelt bei 4.500€/Jahr, sonst keine Deckelung Steuerlich abzugsfähig bis 6.000€/Jahr

Grundlegende Unterschiede

Verlustvortrag möglich. Das bedeutet, man kann die „Verluste“ über mehrere Jahre (bis zu 7 Jahre) ansammeln und anschließend erst geltend machen. Verlustvortrag nicht möglich. Die Ausgaben sind zwar von der Steuer absetzbar, aber nur im gleichen Jahr. Nachwirkend ist eine Geltendmachung nicht möglich.

Mit Intelligenz alle Positionen absetzbar

Intelligent angestellt, können viele Kosten schon während dem Erststudium geltend gemacht werden. Weitere Absetzungen können auch Jahre später von der Steuer abgesetzt werden. Somit wird erkenntlich, dass sich eine Steuererklärung für Studenten durchaus lohnt.

Der Verlustvortrag – Eine Beispielrechnung

Glücklicher Student Steuererklärung für Studenten: Mit DIESEM Trick kann man mehrere Tausend Euro sparen!First: Studieren

Um überhaupt eine Steuererklärung dieser Art machen zu können, muss man Studieren. Sonderausgaben kann man beruhigt währenddessen einreichen – mit den Werbekosten kann man getrost warten!

Oberstes Gebot: Geduld

Hat man sein Studium beendet und tritt seinen ersten Job an, wird die Einreichung erst wirksam. Angenommen, das Einstiegsgehalt beträgt 40.000 Euro brutto im Jahr, was der Mindestlohn für erfolgreiche Studienabgänger in Deutschland ist, und sich im Laufe des Studiums etwa 12.000 Euro Ausgaben gehäuft haben, können diese über den Verlustvortrag geltend gemacht werden!

Teilweise hohe „Boni“

Die Zahlung des überschüssigen Betrags ist folgendermaßen aufgebaut:

  • Bei 40.000 Euro Bruttogehalt bleiben nach Abzug aller Einkommens-Steuern knapp 25.000 Euro Nettogehalt übrig – was weit unter dem Durchschnittsgehalt in Baden-Württemberg liegt und gerade noch zum Überleben reicht.
  • Zieht man nun von den 40.000 Euro Bruttogehalt die 12.000 Euro Verlustvortrag ab, bleiben nur noch 28.000 Euro zum versteuern übrig. Also kann man mit 28.000 Euro zu versteuerndes Bruttogehalt rechnen.
  • Die Gewinnspanne ist immens: Das Nettogehalt bei 28.000 Euro im Jahr beträgt lediglich 18.000 Euro – was ohne Nebenjob kaum zum Überleben reicht, aber aus steuerrechtlicher Sicht Vorteile hat, da man lediglich 10.000 Euro Lohnsteuern zahlen muss.
  • Also schließen wir daraus:
Bruttogehalt 40.000
davon Lohnsteuer 15.000
Bruttogehalt minus Verlustvortrag 40.000 – 12.000= 28.000
Steuer-Abgaben bei 28.000 10.000
Gewinn bei Einreichung der Erklärung 15.000 – 10.000= 5.000 Euro
  • Im ersten Jahr hat man somit einen „Bonus“ von 5.000 Euro, der einen über die Runden helfen kann, bis man nach einem Jahr Anstellung in einem Betrieb seine obligatorische Gehalts-Erhöhung bekommt und anfangen kann, selbstständig von seinem eigenen Einkommen zu leben.

Zuerst Belege sammeln

Dieser Trick funktioniert am besten, wenn man möglichst früh damit anfängt, Beläge für alles Mögliche, was man sich im Laufe des Studiums kauft, zu sammeln. Es mag auf den ersten Blick sehr kleinkariert klingen, aber man sollte selbst den kleinsten Bleistift und Block aufschreiben und die Belege aufbewahren. Hier ein paar nützliche Tipps, die dieses Unterfangen begünstigen können:

  • Belege kopieren und ausdrucken! Aufwendig, aber sinnvoll. Das minderwertige Papier von Kassenbelegen bleicht nach einer kurzen Zeit aus und ist nicht mehr vollständig zu entziffern. Unser Tipp: Belege kopieren, ausdrucken und den originalen Belege an das ausgedruckte Papier heften.
  • Organisation und Haushaltsführung! Nur, wer schon im Studium fein säuberlich Buch führt, kann später im Arbeitsleben von dem dicken Bonus profitieren! Ein weiterer Vorteil: Hat man sich einmal daran gewöhnt, fällt es einem später einfacher, sein Leben klar uns strukturiert zu organisieren.
  • Dreistigkeit siegt! Manchmal ist es sinnvoll, wenn nicht gar ratsam, sogar den kleinsten Radiergummi und Bleistift-Spitzer in seine Liste mit aufzunehmen. In der Summe häuft sich dann doch recht viel, was man absetzen kann! Im Nachhinein ist man glücklich darüber!
  • Kontinuität! Ein regelmäßiges abgeben der Steuer-Erklärung kann wahre Wunder bringen! Das „Bonuskonto“ beim Finanzamt füllt sich stetig und man kann die Durststrecke im ersten Arbeitsjahr, wo man bei den meisten Ausbeuter-Betrieben ein sehr geringes Gehalt bekommt, überbrücken. Sogar wenn man die Stunden zusammenrechnet, die man für das Schreiben einer Steuererklärung braucht, kommt man auf einen Stundenlohn, von denen jeder Student nur träumen könnte!

Ergebnis: Zufriedenheit

Das Ergebnis kann sich sehen lassen – wenn man entsprechend vorgearbeitet hat, kommt eine stattliche Summe zusammen, über die man später froh ist, wenn sie auf dem Konto ist!

So funktioniert die Steuererklärung für Studenten

Online Steuererklärung Steuererklärung für Studenten: Mit DIESEM Trick kann man mehrere Tausend Euro sparen!

Gewusst wie: Es gibt einige Tricks bei der Steuererklärung, die man auf jeden Fall beachten sollte. Bildquelle: Dean Drobot – 318676316 / Shutterstock.com

Wie weiter oben schon erwähnt, sollte die Steuererklärung bei Studenten jährlich erfolgen. Auch, wenn nur sehr geringe oder in manchen Fällen auch gar keine Einkünfte zu verrechnen sind: Es muss sich nicht die Waage halten. Die Summe bei Studien-Ende ist das, was zählt – sobald man sein erstes Einkommen erhält, freut man sich über das Extra-Geld.

BAföG und Taschengeld sind steuerfrei!

Das studentische Unterstützungsgeld BAföG und das Taschengeld, dass man von den Eltern bekommt, können nicht geltend gemacht werden. Sachausgaben jedoch, die in dieser Periode getätigt wurden, können als Verlust angemeldet werden. Zuschüsse für Materialien seitens des BAföG sind jedoch zu berücksichtigen, wenn man nicht als Steuerbetrüger verantwortlich gemacht werden möchte.

  • BAföG und das „Taschengeld“, dass man bekommt, sind steuerfreie Einnahmen!

Alle Einnahmen auflisten

Studentische Nebenjobs und Praktika sind jedoch als Einnahme zu deklarieren – schließlich sind das versteuerte Einnahmen, die man nachträglich nicht erneut verrechnen lassen kann. Umso mehr Einnahmen man durch sämtliche Tätigkeiten hat, desto geringer fällt natürlich der Verlust aus. Daher ist es sinnvoll, sich vorher durchzurechnen, was man in etwa bekommen könnte, bevor man die Erklärung abschickt. Nur so behält man die volle Kontrolle.

Steuerfreie Einnahmen Versteuerte Einnahmen
  • BAföG
  • Taschengeld
  • Nebenjobs
  • Praktika

Weg des geringsten Widerstands

Ist man nicht besonders affin, wenn es um Buchhaltung und Steuerrechtliche Angelegenheiten geht, gibt es zahlungspflichtige Alternativen zur konventionellen Steuererklärung für Studenten. Die teuerste Methode ist der Gang zu einem Steuerberater, der sich die Dienstleistung entsprechend bezahlen lässt. Die günstige Variante ist das in Anspruch nehmen eines Online-Dienstes wie zum Beispiel studentensteuererklärung.de oder smartsteuer.de. Bei beiden Anbietern kann man kostengünstig sämtliche Online-Formulare ausfüllen, das Dokument ausdrucken und ans Finanzamt schicken. Das bietet natürlich sämtliche Vorteile für den Nutzer:

  • Schnell und unkompliziert: Das Ausfüllen der Formulare dauert keine Ewigkeit, sondern geht – wenn man alle benötigten Dokumente beieinanderhat – nur Minuten!
  • Professionelle Führung: Auch als Laie kommt man schnell voran und kann sich die einzelnen Punkte genauestens erklären lassen.
  • Tiefpreis: In der Regel kostet der Service unter 20 Euro, sodass er im Vergleich zur Summe, die man später vom Finanzamt erstattet bekommt, nahezu nichts kostet.

Mit diesen Tricks bekommt man richtig viel Geld

Steuererklärung am PC Steuererklärung für Studenten: Mit DIESEM Trick kann man mehrere Tausend Euro sparen!

Studenten gestalten ihre Steuererklärung gemeinsam. Bildquelle: bikeriderlondon – 150587615 / Shutterstock.com

VORSICHT! Es geht hier nicht darum, die Steuererklärung illegal zu manipulieren, um sie in die Höhe zu treiben, sondern um legale Tricks, die man am besten schon während der Studienzeit berücksichtigt. So kann man später auch richtig von der Steuererklärung für Studenten profitieren!

Selber zahlen!

Selber zahlen bedeutet nicht, dass man auf Unterstützung von außerhalb verzichten muss, sondern dass die Rechnungen entweder mit Bargeld oder nachweislich vom Antragsteller beglichen wurden. In der heutigen Zeit wird ein Großteil der Rechnungen online bezahlt – in dem Fall lieber das Geld von den Eltern überweisen lassen und selber zahlen, sodass man im Nachhinein eine Rechnung auf den eigenen Namen bekommt! Beträge, die jemand anderes entrichtet hat, kann man nicht zurückholen.

Belege sammeln!

Ohne Nachweise gibt es auch kein Geld. Deshalb sollte man nach Möglichkeit alles an Belegen sammeln, was man nur kann! Dabei sollte man wirklich alle Belege von Waren oder Dienstleistungen aufheben, die unmittelbar mit dem Studium zu tun haben könnten.

Miete angeben!

Die Miete und der zweite Haushalt, um an einer Universität oder Hochschule studieren zu können, muss natürlich auch in die Auflistung! Ebenso Sachen und Geräte, die für diesen Haushalt essenziell sind!

Steuer-Erklärung einreichen!

Wenn man die Steuererklärung für Studenten beim Finanzamt nicht einwirft, war sie umsonst. Der letzte Schritt ist denkbar trivial, wird aber dennoch von Vielen vergessen!

Unverhofftes Glück

Viele kennen diesen Trick mit Steuererklärung für Studenten und ehemaligen Studenten nicht, hat man sie jedoch einmal für sich entdeckt, verdient man dafür einen hohen Bonus. Das wichtigste ist, dass man die Steuererklärung ganze sieben Jahre nach Abschluss des Studiums noch einreichen kann und dadurch keinerlei Nachteile hat. Also, wer Lust auf einen Zahltag hat, soll sich einfach trauen und die Steuererklärung für Studenten machen – es ist geschenktes Geld!

Bildquellen:

  • sakkmesterke – 298291055 / Shutterstock.com
  • Rawpixel.com – 383925640 / Shutterstock.com
  • Billion Photos – 283862963 / Shutterstock.com
  • Dean Drobot – 318676316 / Shutterstock.com
  • bikeriderlondon – 150587615 / Shutterstock.com

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1 Kommentar zu "Steuererklärung für Studenten: Mit DIESEM Trick kann man mehrere Tausend Euro sparen!"

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Gast
Marcy
25 Tagen 17 Stunden her

Super Tipp! Hätte ich das nur vorher gewusst!

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