21
Dez
2015

Schallzahnbürsten Test für Geräte zu Kaufpreis von unter 150 Euro

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Unsere Zähne sind ein Phänomen, die viele Funktionen erfüllen. Zumeist befinden sie sich ungesehen im Mund, kaum jemand denkt großartig über sie nach. Doch sie erfüllen Zwecke, die lebenswichtig sind. So zerkleinern sie mehrmals am Tag unsere Nahrung und vollbringen dabei immer wieder Schwerstarbeit, denn der Mensch verfügt über eine enorme Beißkraft. Ein 80 Kilogramm schwerer Mensch entwickelt zum Beispiel über eine Beißkraft von 800 N/cm². Ein enormer Druck lastet also auf den kleinen Bissen in unserem Mund. Doch auch in anderen Bereichen erfüllen unsere Zähne wichtige Funktionen.

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Mal ehrlich, was ist schöner? Am Morgen am Frühstückstisch von der lieben Familie mit einem fröhlichen Lächeln begrüßt zu werden oder in mürrische Gesichter zu schauen, die dunkle Zahnlücken offenbaren? Keine Frage, ein Lächeln, das gesunde und strahlende Zähne zeigt, ist weit freundlicher. Es öffnet einem Menschen Tür und Tor, da es gepflegt wirkt und auf die Mitmenschen einen sympathischen und anziehenden Eindruck macht. Es überträgt einfach gute Laune und man bleibt den Menschen im Gedächtnis. Daher sollten unsere Zähne selbstverständlich gepflegt werden, damit sie lange gesund und strahlend weiß bleiben. Hierfür gibt es einige Möglichkeiten, doch das derzeit beste Werkzeug zur Reinigung der Zähne ist eine Schallzahnbürste.

Elektrische Zahnbürste? Schallzahnbürste!

Eine Zahnbürste kennt wohl jeder Mensch seit seiner Kindheit, wobei er sich sicher nicht mehr an seine erste Zahnbürste erinnern kann. Diese Werkzeuge zur Zahnreinigung sind in vielen Kulturen seit Generationen verbreitet und wurden im Laufe der Jahrhunderte immer weiterentwickelt. Besonders im 20. Jahrhundert erlebte die Technik der Zahnbürsten einen Sprung. Die einfache Handzahnbürste ist immer noch als Basis in allen Haushalten zu finden, wobei diese heutzutage in allen Teilen aus Kunststoff besteht. Daneben findet sich heute in den Bädern oftmals eine elektrische Zahnbürste. Die Schallzahnbürste ist eine Weiterentwicklung der elektrischen Zahnbürste.

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Zahnärzte empfehlen, beim Putzen der Zähne mit der Bürste statt einfachen Streichbewegungen kreisende Bewegungen zu machen, um auch in die Zwischenräume der Zähne zu gelangen und diese schwer erreichbaren Bereiche somit besser zu reinigen. Was mit einer einfachen Handzahnbürste etwas Übung erfordert, da es schwieriger ist, gelingt mit einer elektrischen Zahnbürste spielend leicht. Denn bei dieser Zahnbürste wird der Bürstenkopf durch einen Elektromotor bewegt und in eine kreisförmige Bewegung versetzt. Und die elektrischen Zahnbürsten arbeiten sehr effektiv, wie Untersuchungen zeigen, die von unabhängigen Stellen durchgeführt wurden.

Die Schallzahnbürste arbeitet noch effektiver als die elektrische Zahnbürste. Der Name „Schallzahnbürste“ ist allerdings etwas irreführend. Denn die Zähne werden nicht direkt mit Schall gereinigt. Dafür sind weiterhin die Bürsten des Zahnkopfes zuständig. Die Schallzahnbürste arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie die elektrische Zahnbürste, doch statt von einem Elektromotor wird der Bürstenkopf von einem Schallwandler angetrieben. Dieser Schallwandler lässt den ovalen Bürstenkopf noch schneller rotieren, wodurch die Zähne und das Zahnfleisch quasi poliert und massiert werden. Und wer mag es nicht, massiert zu werden?

Die Schallzahnbürste und deren Funktionsweise

Die Frequenz des Bürstenkopfes beträgt bei einer Schallzahnbürste zwischen 250 bis zu 300 Hertz. Bei mehr als 300 Hertz spricht man auch von einer Ultraschallzahnbürste. Die Funktionsweise ist identisch, jedoch können hier weitaus höhere Schwingungen erzielt werden: bis zu 1,6 Millionen Drehungen pro Minute. Trotz dieser hohen Drehzahl wird keinerlei Druck auf die Zähne und Zahnfleisch ausgeübt. Die Schwingungen regen zudem Flüssigkeiten im Mund an, was schonend für Zahnfleisch ist.

Vorteile einer Schallzahnbürste

Wie bereits erwähnt, wird die Schallzahnbürste elektromechanisch betrieben, so dass die von den Zahnbürsten empfohlene Kreisbewegung des Bürstenkopfes von der Zahnbürste selbst ausgeführt wird und nicht von Hand gemacht werden muss. Die Schallzahnbürste hebt das Zähneputzen auf eine neue Ebene. Die Technologie ist sehr schonend, so dass beim Putzen die Zähne weniger angegriffen werden und die Zahnhartsubstanz nicht angegriffen wird. Plaques und Bakterien werden aufgrund der höheren Drehgeschwindigkeit des Bürstenkopfes schneller und effektiver entfernt. Dank des größeren Bürstenkopfes kann die Reinigungsumgebung besser mit einbezogen werden. Der Reinigungsgrad ist daher bedeutend höher als mit einer Handzahnbürste. Die Handhabung der Schallzahnbürste ist sehr einfach, so dass auch ungeschicktere Menschen schnell lernen, damit umzugehen.

Nachteile einer Schallzahnbürste

Die Nachteile einer Schallzahnbürste gegenüber der Handzahnbürste und der elektrischen Zahnbürste liegen auf der Hand, sind jedoch angesichts der Vorteile und der Lebensqualität gesunder und schöner Zähne weitgehend zu vernachlässigen. Schallzahnbürsten sind teurer in der Anschaffung. Zudem müssen häufiger neue Bürstenköpfe gekauft werden, da diese natürlich durch den Druck und die Belastung durch die höhere Drehgeschwindigkeit stärker beansprucht werden. Hinzu kommt, dass natürlich bei der Benutzung einer Schallzahnbürste mehr Energie verbraucht wird als bei der Nutzung einer Handzahnbürste. Aufgrund des vergleichsweise großen Bürstenkopfes wird es mit der Schallzahnbüste schwieriger, an schwerer zugängliche Stellen zu gelangen. Die Schallzahnbürste kann wie die elektrische Zahnbürste zudem für einige Menschen gewohnheitsbedürftig sein, da sie Geräusche entwickelt sowie Vibrationen an den Zähnen verursacht.

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Schallzahnbürste Test: Phillips Sonycare HX6932/34

Die Pluspunkte, die für die Sonycare von Phillips sprechen, fallen bereits ins Auge, wenn man die Verpackung des Zahnarztlieblings öffnet. Denn in der Verpackung befinden sich für den Kaufpreis gleich zwei Schallzahnbürsten und drei Bürstenköpfe. Die Sonycare ist reisetauglich, im Umfang sind ein kompaktes Reisegerät sowie eine Reisebox enthalten. Ein UV-Desinfektionsgerät sorgt für die optimale Hygiene, der Lithium-Ionen-Akku speichert die Energie über lange Zeit. Diese Schallzahnbürste besticht mit 31.000 Bewegungen des Bürstenkopfes pro Minute. Die Sonycare von Phillips ist für viele individuelle Bedürfnisse, da sie über fünf Putzeinstellungen verfügt. Verschiedene Farbringe sorgen dafür, dass die Bürsten nicht verwechselt werden.

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Schallzahnbürste im Test: Panasonic EW-DE92 Premium

Auch die Panasonic EW-DE92 Premium besticht durch 31.000 Umdrehungen des Bürstenkopfes pro Minute sowie über einen Akku, der für eine gesamte Betriebsdauer von 90 Minuten geeignet ist. Damit können drei Wochen lang die Zähne geputzt werden, ohne dass der Akku aufgeladen werden muss. Der 5-in-1-Bürstenkopf ist auch für die Reinigung der Zunge geeignet. Dank eines Timers, der über zwei Minuten geht und über Intervalle von 30 Sekunden verfügt, weiß man immer, wann die Zähne ausreichend geputzt wurden. Der Lieferumfang enthält allerdings nur eine Büste, dafür jedoch ein Etui für die Reise und eine kontaktlose Ladestation.

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Schallzahnbürste Test: Oral-B Pulsonic Slim

In der Verpackung der Oral-B Pulsonic Slim sind wieder zwei Zahnbürsten enthalten. Die Bürstenköpfe der Pulsonic rotieren allerdings bedeutend langsamer als bei den beiden anderen Kandidaten in unserem Schallzahnbürsten Test. Lediglich 27.000 Mal rotiert der Bürstenkopf dieser Zahnbürste pro Minute. Der Hersteller verspricht dafür eine sehr schlanke und leise Zahnbürste. Dank der zwei Reinigungsmodi ist die Zahnbürste für individuelle Anforderungen geeignet. Mit dem Timer können die Zeiten exakt eingestellt werden. Eine Andruckkontrolle sorgt dafür, dass nicht zu viel Druck auf Zähne und Zahnfleisch ausgeübt wird.

Anfänge der Zahnpflege

Die Ursprünge der Zahnpflege gehen weit in die Vergangenheit zurück. So nutzen unsere Vorfahren bereits vor 1,8 Millionen Jahren Zahnstocher zur Mundreinigung – wie archäologische Knochenfunde aus Tansania eindrucksvoll belegen. Laut dem Nachrichtenportal Die Welt wurde die Mundhygiene aber erst um das Jahr 8000 vor Christus wichtig. Denn von da an sorgte die Erfindung des Getreideanbaus dafür, dass sich die Menschen zunehmend von kohlenhydrathaltiger Kost ernährten. Die Folgen kennt wohl fast jeder.

Sie können verheerend sein:

  • Karies als Folge zerstörter Zahnsubstanz
  • Parodontitis, Zahnbettentzündung durch Zahnbelag

Die alten Ägypter sorgten sich um die Zahnhygiene

Die alten Ägypter waren mit die ersten, die bessere Methoden ersannen, um den Lochfraß in den Zähnen Herr zu werden. Auch wenn die damalige Zahnpflege an die Ergebnisse moderner Geräte noch lange nicht heranreichte, lieferten sie doch erste sichtbare Fortschritt.

Dazu verwendeten sie einen kleinen Stock, der am Ende zerfasert wurde und spülten den Mund zudem mit Natron aus.

Zahnpflege hat in Indien eine lange Tradition

Auch in Indien hat die Zahnbürste eine lange Tradition. So finden sich im altindischen Gesetzbuch von Manu aus dem Jahr 600 vor Christus Hinweise auf die tägliche Zahnpflege. Bis die Zahnbürste jedoch auch in unseren Breiten in aller Munde war, vergingen nochmals Jahrhunderte. Mehr noch: Die Europäer zeigten sich als wahre Zahnputzmuffel. Anstatt die Zähne täglich zu reinigen, zog man es vor, kranke Zähne einfach zu ziehen.

Zelluloid und Nylon verhelfen der Zahnbürste zum Durchbruch

Das änderte ich erst langsam: Der Engländer John William Addis ging 1780 in die Geschichte ein, als er die erste Firma für industriell hergestellte Zahnbürsten gründete. Für seine Zahnbürsten verwendete er Kuhschwanzhaare, die in die Löcher durchbohrter Knochenstücke gezogen wurden. Dennoch blieb die Zahnbürste lange Zeit nur den Reichen vorbehalten. Erst als im 20. Jahrhundert mit dem Zelluloid und dem Nylon zwei günstige Werkstoff auf der Bildfläche erschienen, wurde die Zahnbürste zum massenprodukttauglich. Bis zur Erfindung der elektrischen Zahnbürste der Firma Oral B und der Schallzahnbürste dauerte es dann nicht mehr lange.

Vom Stock zum High-End-Gerät: Etappen bis zur Elektrozahnbürste

Vor 1,8 Millionen Jahren, Tansania Knochenfunde des Homo habilis belegen die früheste Formen der Zahnpflege
3000 v. Chr., Ägypten Erfindung der ersten Zahnbürste: ein kleiner Stock zum Kauen
15. Jahrhundert, China Pinselförmige Zahnbürsten aus Bambusholz und Wildschweinborsten finden Verwendung
18. Jahrhundert, England Zahnbürsten aus Knochen und Kuhschwanzhaaren werden industriell gefertigt
1938, USA Ära der Nylonborste beginnt
1954, Schweiz Dr. Philippe-Guy Woog entwickelt die elektrische Zahnbürste
1963, Deutschland Die Firma Oral B bringt die erste kommerzielle Elektrozahnbürste auf den Markt
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