15
May
2017

Richtig Wäsche waschen: Die besten Tipps

Wäsche waschen ist bei weitem nicht schwer und kann schnell erlernt werden. Jedoch steht immer wieder die Frage im Raum, wie man die Wäsche richtig wäscht. Was muss man beachten, damit die Wäsche lange genug erhalten bleibt, die Waschmaschine nicht kaputt geht und die Wäsche anschließend auch noch angenehm riecht?

Viele Fragen, die nun ein Ende finden sollen, denn durch die richtigen Tipps und Tricks kann jeder die perfekte Wäsche erhalten. Bereits bei der Wahl des richtigen Waschmittels beginnt die umfassende Pflege, für die Wäsche und die Maschine.

Waschmittel: Was muss man beachten?

Richtig Wäsche waschen: Die besten TippsBereits beim Waschmittel beginnt die erste Pflege für die Wäsche und die Waschmaschine. Mit einem Blick in das Supermarktregal wird schnell offensichtlich, dass es zahlreiche Waschmittel gibt. Flüssigwaschmittel, Pulverwaschmittel und seit neusten finden Kunden auch Kapseln, gefüllt mit Waschmittel und Weichspüler. Doch welches Waschmittel ist das richtige?

Um das passende Waschmittel zu finden, sollten sich Verbraucher umgehend mit der eigenen Wäsche befassen. Was für Stoffe sind vorhanden? Welche Farben sind vorhanden? Anhand dieser Aspekte lässt sich die erste Vorauswahl bereits treffen. Doch auch wenn diese Informationen nun nicht gleich zur Hand liegen, dann kann eine Grundauswahl an Waschmittelsorten getroffen werden.

In greifbarer Nähe sollten ein Vollwaschmittel, ein Feinwaschmittel und ein Buntwaschmittel liegen. Das Vollwaschmittel kann auch als Kompaktwaschmittel erworben werden. Es ist bei fast allen Wäschestücken anzuwenden. Genutzt werden sollte es nicht bei Wolle oder Feinwäsche.

Sogenannte Vollwaschmittel enthalten spezielle Bleichmittel, welche jedoch erst ab 60 Grad beginnen zu wirken. Es ist zu empfehlen, dass Vollwaschmittel nur bei unempfindlichen Wäschestücken zu nutzen. Gewaschen werden können damit Leinentücher und Bettwäsche, Unterwäsche, Nachtwäsche und Handtücher sowie Geschirrtücher.

Das Buntwaschmittel ist das Gegenstück zum Vollwaschmittel und kann bei der Oberbekleidung zum Einsatz kommen. Mit dem Buntwaschmittel können Synthetikkleidungsstücke, Hemden, Blusen aus Baumwolle oder Leinen gewaschen werden. Auch Hosen aus Baumwolle, Leinenoder Synthetik können in die Maschine gelangen. Natürlich lassen sich auch alle anderen Kleidungsstücke mit diesen Bestandteilen in die Maschine gelangen.

Das Feinwaschmittel oder auch das Wollwaschmittel sollte bei Pullis und bei empfindlichen Stoffen aus Wolle genutzt werden. Auch Jacken sollten sie entsprechend mit diesem Waschmittel nutzen.

Es gibt durchaus auch Kleidungsstücke, die nicht gewaschen werden dürfen. Zu diesen gehören Lederkleidungen und Seidestoffe. Hier empfiehlt sich die chemische Reinigung.

Hinweis: Wer eine ökologische Waschweise anstrebt, sollte beim Waschmittel die Hersteller der Baukastenwaschmittel nicht vergessen. Aus der ökologischen Sicht sind diese besonders empfehlenswert. Die Dosierung kann ganz individuell angepasst werden. Zusätzlich befinden sich in den Waschmitteln keine Bleichmittel.

Waschmitteldosierung

Um die perfekte Waschmitteldosierung zu berücksichtigen, ist es ganz besonders wichtig darauf zu achten, nicht zu viel Waschmittel zu verwenden, denn es heißt je weniger desto besser.

Zu viel Waschmittel setzt sich nicht nur in der Wäsche unnötig ab, sondern auch in der Waschmaschine. Deswegen sollten Nutzer immer so dosieren als würden sie für die geringste Wasserhärte planen. Weichspüler ist heute nicht mehr nötig, denn die Wäsche erhält ihren Duft bereits durch das entsprechende Waschmittel. Deswegen empfehlen wir den Weichspüler einfach weg zu lassen. Das spart zusätzlich Geld.

Wäsche sortieren: So gelingt es

Richtig Wäsche waschen: Die besten TippsWenn das richtige Waschmittel vorliegt, ist nur noch das Sortieren der Wäsche nötig. Welche Kriterien für die Sortierung angestrebt werden sollten, möchten wir nun aufzeigen. Sortiert werden sollte immer nach Empfindlichkeit und Farbe.

Bei der Empfindlichkeit sollte sich immer die Frage gestellt werden, wie empfindlich die Wäsche ist. Welche Materialien liegen vor und was muss genauer beachtet werden. Ein Blick auf den Waschzettel im Inneren der Kleidung kann weiterhelfen, um diese Kriterien zu beurteilen. Zur weiteren Betrachtung sollte die Farbe des Wäschestücks beurteilt werden. Dabei spielen folgende Fragen eine Rolle:

  • Welche Farbe hat die Wäsche?
  • Kann die Farbe abfärben?

Es ist wichtig zu versuchen ähnliche Wäschefarben zusammen zu waschen. Als Hinweis kann angenommen werden, dass dunkle Farben zu dunklen passen und helle Farben wie gelb oder rot entsprechend zusammengehören.

Worauf muss man beim Waschgang achten?

Die meisten modernen Waschmaschinen weisen verschiedene Waschgänge auf. Darunter befindet sich immer ein Normalwaschgang, ein Pflegeleichtwaschgang und ein Fein- und/oder Wollwaschgang. Ab und an kann man auch das begehrte Kurzwaschprogram vorfinden. Welcher Waschgang der passende ist, kann dem Waschetikett entnommen werden. Dort befinden sich mit unter die Temperaturen, diese sind als Maximaltemperaturen zu verstehen. Zusätzlich kann auf dem Etikett erkannt werden, ob ein Schleuderprogramm benötigt wird.

Was sollte man jedoch beachten, wenn das Etikett fehlt? Dann können sich Verbraucher an die Standardregeln halten. Diese besagen das folgende Wäschestücke wie folgt gewaschen werden sollten:

  • Unterwäsche, Handtücher, Bettwäsche können bei 60 Grad gewaschen werden.
  • Weiße Handtücher und Bettwäsche lassen sich bei 90 Grad waschen.
  • Bunte, unempfindliche Wäsche kann bei 30-40 Grad gewaschen werden. Das Pflegeleichtprogramm eignet sich ebenfalls.
  • Bunte, empfindliche Wäsche sollte bei maximal 40 Grad gewaschen werden und auch nur mit einem Feinwaschmittel.
  • Seide und Wolle ist per Hand zu reinigen. Das bieten viele Waschmaschinen bereits an.

Hinweis: Die Vorwäsche ist meistens nicht nötig, denn die Waschmaschine reinigt ausreichend, wenn nicht gerade ein Kurzprogramm genutzt wird, denn dieses ist ausschließlich dafür gedacht Wäsche, die kaum verschmutzt ist, zu waschen.

Wie sollte man die Waschmaschine beladen?

Wenn es um die Beladung der Waschmaschine geht, sollte ebenfalls vieles beachtet werden. Je nach Waschgang kann die Beladung sehr unterschiedlich wirken. Bei einem Normalwaschgang kann die Waschmaschine voll beladen werden. Nutzer sollten bedenken, dass immer eine Handbreit zwischen Trommel und Wäsche frei sein sollte.

Bei pflegeleichter Wäsche achten Nutzer darauf die Maschine nur zur Hälfte zu beladen, ähnlich der Feinwäsche. Bei einer Wollwäsche sollte die Ladung noch geringer ausfallen.

Bei sehr wenig Wäsche sollte die Maschine nicht beladen werden, denn das verbraucht unnütz Wasser und Strom. Liegt ein Eco-Programm vor, dann kann dieses ohne Bedenken genutzt werden.

Hinweis: Die Wäsche sollte nach dem Waschen nicht zu lange in der Waschmaschine bleiben, denn das sorgt für einen schlechten Geruch.

Trocknen Sie die Wäsche richtig

Grundsätzlich kann jedes Wäschestück an der Luft getrocknet werden. Bei Wolle und Seide muss das Wäschestück entsprechend flach hingelegt werden. Wer einen Trockner nutzen kann, sollte die Feinwäsche dort nicht trocknen.

Auf das Bügeln kann verzichtet werden, wenn die Wäsche vor dem Trocknen entsprechend glatt gezogen wird.

Geruch nach der Wäsche vermeiden

Leider müssen viele Verbraucher immer wieder feststellen, dass die Wäsche nach dem Waschen einen unangenehmen Geruch annimmt. Was kann man dagegen tun? Als erstes muss man sich den Ursachen widmen. Zu den Ursachen kann gehören, dass die Wäsche beim letzten Einräumen in den Schrank nicht ganz trocken war. Dann nimmt die Wäsche einen schlechten Geruch an. Dafür verantwortlich sind Bakterien. Diese Bakterien können sich auch in der Waschmaschine festsetzen.

Wie kann man den schlechten Geruch nun wieder loswerden? Es gibt die Möglichkeit die Waschmaschine gründlich zu reinigen. Auch das erneute Waschen der Wäsche kann hilfreich sein. Besonders effizient ist das Trocknen der Wäsche in der Sonne. Das direkte Sonnenlicht wirkt desinfizierend. Auch ein spezielles desinfizierendes Waschmittel kann helfen.

Auch die Nutzung von Essig kann hilfreich sein. Das kann aber nur angewendet werden, wenn die Wäsche unempfindlich ist. Weitere hilfreiche Tipps sind:

  • Mehr Wasser nutzen
  • Wäsche vor dem Waschen in Essigwasser legen. Die Wäsche dort eine Weile einweichen lassen. Der Essig kann auch direkt als Vorwaschmittel eingesetzt werden.
  • Spezielle Reinigungslösungen aus dem Supermarkt nutzen
  • Weichspüler weglassen.
  • Auch das Trocknen mit dem Trockner kann weiterhelfen
  • Waschmaschine einmal im Monat bei 90 Grad laufen lassen

Natürlich kann man dem muffigen Geruch in der Waschmaschine auch vorbeugen. Eine vorbeugende Maßnahme kann das sofortige Ausräumen der Waschmaschine nach dem Waschen sein. Wäsche gut trocknen, am besten an der frischen Luft. Kochwäsche nicht nur bei 60 Grad waschen. Mit diesen Tipps kann der schlechte Geruch schnell vorgebeugt werden.

Die besten Tipps und Tricks für das Wäschewaschen

Richtig Wäsche waschen: Die besten TippsMit einigen Tricks wird das Wäschewaschen zum Kinderspiel. Die meisten Waschmaschinen sind heute so effizient, dass selbst bei geringen Temperaturen eine Reinigung stattfinden kann. Trotzdem sollten die nachfolgenden Tipps beherzigt werden, damit die Wäsche auch lange sauber bleibt.
Die meisten Waschmaschinen reinigen die Wäsche bereits ab 30 Grad. Trotzdem sollte die Maschine einmal im Monat bei einer hohen Temperatur gewaschen werden. Der Grund dafür ist, dass sich Bakterien und Keime in der Maschine ablagern können. Durch die höhere Temperatur werden die Keime und die Bakterien abgetötet. Dadurch können die Bakterien auch nicht an die Wäsche übertragen werden. Zusätzlich werden die Waschmittelreste durch die höheren Temperaturen abgelöst und die Waschmaschine bleibt sauber.

Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass die richtigen Waschmittel genutzt werden. Am besten die Wäsche wird entsprechend getrennt und dann mit den passenden Waschmitteln gereinigt. Die Dosierung spielt eine Rolle, denn diese sollte nicht zu hoch angesetzt werden. Mit nur wenig Waschmittel lässt sich die gleiche Reinigung ermöglichen.

Hersteller werben gerne mit speziellen Waschmitteln, die für schwarze Kleidung genutzt werden kann. Dieses spezielle Waschmittel ist jedoch überflüssig. Das haben verschiedene Tests ergeben, denn die Waschmittel unterscheiden sich nicht von den herkömmlichen Buntwaschmitteln. Verbraucher können sich also das Geld sparen und normales Waschmittel nutzen.

Ein weiterer Tipp bezieht sich auf die Trocknung. Denn Handtücher sollten an der Luft getrocknet werden. Dadurch werden sie schön weich. Weiße Wäsche sollte ebenfalls nicht im Trockner landen, sondern besser in der Sonne. Die Sonne macht die Farbe weiß frisch und lebendig. Schwarze Kleidung hingegen sollte nicht in die Sonne, denn das bleicht die Farben erheblich aus.

Auch im Winter sollte die Wäsche draußen trocknen. Es heißt, dass die Kalte Luft im Winter die Wäsche besser trocknet als die warme Luft im Sommer. Deswegen empfehlen wir die Wäsche auch im Winter rauszustellen. Natürlich trocknet die Wäsche etwas langsamer als im Sommer.

Bei der Trocknung im Winter spricht man von Sublimation. Das bedeutet, dass die Wäsche im Winter trocken gefriert und nicht wie gewöhnlich trocknet. Das sagt der Reinigungsexperte Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel. Gerade bei Synthetik-Kleidung trocknen die Kleidungsstücke entsprechend leichter und wesentlich schneller.

Schlussendlich kommt es auch auf die Beladung an. Denn ist zu viel Wäsche in der Maschine dann wird diese nicht anständig sauber. Bevor die Wäsche gewaschen wird, sollten sich Verbraucher immer fragen, wieviel Wäsche in die Maschine passt und wie viel Waschmittel entsprechend benötigt wird. Die Dosierungsangaben auf den Verpackungen können durchaus ernst genommen werden. Außerdem sollte die Waschmaschine nicht zu voll sein.

Entkalter braucht man bei einer modernen Waschmaschine auch nicht mehr. Ebenso sieht es mit dem Weichspüler aus. Wenn die beschriebenen Informationen genauer beachtet werden, dann ist ein entsprechendes Entkalkungsmittel nicht mehr nötig.

Auf die Zugabe von Weichspüler kann ebenfalls verzichtet werden, denn die heutigen Waschmittel sind entsprechend schon mit einem Duft versehen. Demnach ist die Zuhabe von Weichspüler nicht nötig. Wird der Weichspüler weggelassen, spart das nicht nur Geld, sondern schont die Wäsche zusätzlich.

Tipps und Tricks zusammengefasst:

  • Entkalker weglassen
  • Weichspüler weglassen
  • Waschmaschine richtig beladen
  • Dosierung vom Waschpulver anpassen
  • Wäsche im Winter draußen trocknen
  • Handtücher draußen trocknen
  • Keine dunkle Wäsche draußen trocknen
  • Weiße Wäsche unbedingt draußen trocknen
  • Waschmaschine bei 60 Grad waschen

Fazit zum richtigen Wäsche waschen

Wer seine Wäsche richtig waschen will, der sollte nicht nur die passende Waschmaschine besitzen, sondern auch die richtige Technik. Zu beachten sind nicht viele Sachen. Als Nutzer sollte man seine Wäsche immer richtig trennen und das passende Waschmittel verwenden. Das sind die beiden Grundaspekte, die man unbedingt beachten muss. Anschließend sollte man auf die Wäscheladung und die Temperatur achten. Denn auch diese beiden Aspekte spielen eine Rolle.

Riecht die Wäsche unangenehm, dann haben sich Bakterien festgesetzt. Diese können mit einfachen Mitteln behandelt werden. Um die Entwicklung von Bakterien vorzubeugen, sollte man die Waschmaschine regelmäßig reinigen und die Wäsche schnell aufhängen. Anschließend kommt es dann noch auf die Trocknung an. Werden diese Aspekte berücksichtigt, dann kann es zu einer umfassenden Reinigung der Wäsche kommen.

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