14
Dez
2015

Die beste microSD Karte – 64 GB Samsung EVO Plus

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microSD Karten Die beste microSD Karte   64 GB Samsung EVO Plus

Bild: Die Auswahl an microSD Karten ist vielfältig. Hier gilt es die richtige Wahl zu treffen. Bildquelle: iunewind – 152156306/Shutterstock.com

 

Nach langer Recherche und meiner eigenen Erfahrung der letzten Monate und Jahre habe ich festgestellt, dass die 64 GB Samsung EVO Plus die beste microSD-Karte für die Bedürfnisse der meisten Menschen ist, da sie vielseitig, preiswert, und die schnellste Karte in ihrer Preisklasse ist, die ich bisher getestet habe.

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Die EVO Plus hat eine schnelle zufällige Lese- und Schreibgeschwindigkeiten und ist damit ideal für Smartphone- und Tablet-Einsatz und die sequentiellen Schreibgeschwindigkeit sind schnell genug, um 1080p-Video zu drehen. Bei etwa 27 €, ist die Samsung EVO Plus die schnellste Karte die Sie bekommen können ohne viel mehr Geld ausgeben zu müssen. (Wenn Sie eine microSD-Karte für Ihr Nintendo 3DS oder 3DS XL benötigen, nutzen Sie die 32 GB Version der Samsung EVO Plus stattdessen, da 64 GB nicht unterstützt werden.)

Wenn meine Wahl ausverkauft ist oder mehr als 30€ kostet, empfehle ich statt dieser die 64 GB Samsung EVO. Die sequentielle Lesegeschwindigkeit (verwendet beim Übertragen von Daten von der Karte) der EVO ist etwa halb so schnell wie die der EVO PLUS, aber die EVO ist in der Regel 10 Euro billiger als meine Wahl, hat aber schnellere zufällige Lese- und Schreibgeschwindigkeiten als der Rest der Konkurrenz und ist immer noch schnell genug, um 1080p-Videos aufzeichnen.

Für Besitzer der GoPro Hero4, meiner Lieblings-Action-Kamera, empfehle ich die 64 GB Lexar 633x. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, es ist die günstigste Karte, welche von GoPro empfohlen wird.

Wer sollte die Karte nicht kaufen

Umsatz mit Memory Cards in Deutschland Die beste microSD Karte   64 GB Samsung EVO Plus

Statistik: Der Umsatz mit Memory Cards in Deutschland lag 2005 bei 490 Millionen Euro.

 

Nicht viele Geräte verwenden microSD-Karten heutzutage. Die meisten aktuellen Smartphones von Apple, Windows und sogar Flaggschiffe von Android, wie das Moto X und das Nexus 5 verlassen sich nur auf den internen Speicher und haben keine microSD-Slots. Einige Geräte wie das HTC One M8 oder das Samsung Galaxy S5 unterstützen jedoch microSDs, neben dem internen Speicher. microSD-Slots sind generell in Android und Windows-Tablets üblich.

Aus Gründen der Sicherheit, hat Google ab Android 4.4 begrenzt, auf welche Teile der microSD-Karte Apps von Drittanbietern zugreifen können. Anstelle von Lese- und Schreibzugriff, auf alles auf der Karte Gespeicherte, können Apps jetzt nur ihre eigenen dedizierten Ordner ändern.

Alle microSD-Karten kommen mit einem Adapter für den Full-Size-SD-Kartenslot, aber das bedeutet nicht, dass man eine microSD-Karte in einem Adapter als Ersatz für eine SD-Karte verwenden sollte. Als allgemeine Regel gilt, dass microSD-Karten sehr viel langsamer und weniger kostengünstiger sind, als die Full-Size-Pendants. Meine Empfehlung ist die 64 GB Samsung EVO, welche sequentielle Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von 46,6 Megabyte pro Sekunde und 16 MB / s hat und nur 20 € kostet. Zum Vergleich ist die 64 GB SanDisk Extreme Plus SD Karte viel schneller (92,4 MB / s beim Lesen und 60,7 MB / s Schreiben) und kostet nur knapp 40 € mehr.

Wie wählten wir die richtige microSD Karte aus

Anschlussbox für eine microSD Karte Die beste microSD Karte   64 GB Samsung EVO Plus

Bild: Die Einsatzmöglichkeiten für microSD Karten sind fast unendlich. Es gibt kaum Geräte wo diese nicht einsetzbar sind. Bildquelle: Pavel K – 84931057/Shutterstock.com

 

Die wichtigsten Merkmale einer microSD-Karte sind Geschwindigkeit, Preis, Zuverlässigkeit und Garantie. In einem Handy oder Tablet, sind die 4 KB Random Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von größter Bedeutung, weil in den meisten Fällen legen Apps Daten in kleine Stücke verstreut über die Karte ab. Sequentielle Geschwindigkeiten sind weniger wichtig als 4 KB Geschwindigkeiten, aber sie sind trotzdem entscheidend.

Auf sequentielle Schreibgeschwindigkeiten kommt es bei der Aufnahme von Fotos und Videos direkt auf die Karte an, und sequentielle Lesegeschwindigkeit bestimmt, wie lange es dauert, um Dateien von der microSD-Karte im Ganzen zu übertragen (z.B. auf den Computer). Wenn man eine microSD-Karte für seine Sony X10, Canon Powershot N, Samsung Galaxy NX, Nikon S810x, GoPro oder andere Kamera benötigt – und ich meine eine microSD-Karte, nicht eine microSD-Karte in einen SD-Karten Adapter – ist sequentielle Lese- und Schreibgeschwindigkeit bedeutender als 4 KB Geschwindigkeiten.

Viele Class 10 microSD-Karten haben schlechte 4 KB Random Write Geschwindigkeiten, wie man den microSD-Benchmarks von TomsHardware aus 2014 entnehmen kann. Laut einiger Benutzer-Tests, fallen die 4 KB Random Write Geschwindigkeiten auf einigen Karten von 1-2 MB / s auf bis zu 0,006 MB / s. So eine Karte wollen Sie nicht für Ihr Smartphone oder Tablet haben. Auch wenn viele der Class 10 microSD-Karten dieses Problem haben, wollen Sie keine Karte mit mit einer niedrigeren Klassifikation nutzen. Klasse 10 bezeichnet sequentielle Lese- und Schreibgeschwindigkeit von mindestens 10 MB / s, um 1080p Video aufnehmen zu können.

Ohne eine Class 10-Karte, werden Probleme bei der Aufnahme von Videos auf die microSD-Karte auftreten. Mit diesen Kriterien im Hinterkopf, recherchierte ich nach microSD-Karten von Herstellern wie SanDisk, Lexar, Samsung, und anderen, wobei ich besonderes Augenmerk auf neue Modelle, die seit Ende 2013 auf den Markt gekommen sind, gelegt habe.

Es ist wichtig, SD-Karten via USB 3.0 zu testen, um Engpässe zu vermeiden, da USB 2.0 mit rund 33 MB / s ausgereizt ist und die Karten schneller sind. Wer nach 128 GB Speicherkarten sucht, der sollte sich vorab informieren ob sein Gerät das unterstützt. Meist sind 128 GB Karten viel teurer, als das 64 GB Pendant und von der Geschwindigkeit macht es keinen großen Unterschied wie groß die Karte allgemein ist. SanDisk hat das bestätigt und mitgeteilt, dass es nicht mehr als 2 MB / s Leistungsunterschied zwischen den kleineren Modellen ist.

Meine microSD-Karten Wahl

Die 32GB Samsung EVO ist die beste microSD-Karte für Smartphones und Tablets der meisten Menschen wegen der vergleichsweise schnellen 4 KB Random Lese- und Schreibgeschwindigkeit, der flotten sequentielle Lese- und Schreibgeschwindigkeiten, und der 10-Jahres-Garantie. Sie ist preiswert, von einem zuverlässigen Hersteller produziert und ist die schnellste ohne viel Geld ausgeben zu müssen.

Ich testete das 16 GB-Modell der Samsung EVO, die mit dem 32GB-Modell in allen Bereichen identisch ist, nur doppelt so groß ist. Im Tests erreichte die Samsung 4 KB Random Lesegeschwindigkeiten von 5,8 MB / s und Schreibgeschwindigkeiten von 1,1 MB / s beim CrystalDiskMark-Test. Die Lesegeschwindigkeit der SanDisk Ultra war mit 4,0 MB / s ein wenig langsamer, aber die zufällige Schreibgeschwindigkeit war schneller mit 1,6 MB / s. Doch beim A1 SD Bench Testlauf in einem richtigen Telefon, war die Samsung Karte schneller, mit gemessenen 12,5 MB / s Random Read und 2 MB / s zufällige Schreibgeschwindigkeit vergleichen mit den 12,2 MB / s lesen und 1,1 MB / s schreiben der SanDisk.

Amazon.de Bestseller Die beste microSD Karte   64 GB Samsung EVO Plus

Das bedeutet in der Praxis, dass die Samsung EVO in realen Situationen mehr Performance bietet, als die auf dem Papier schnellere SanDisk Ultra.

microSD-Karten sind haltbarer als andere Speicherlösungen, wie beispielsweise Festplatten und überleben z.B. Stöße und Stürze aus großen Höhen. Die Samsung EVO soll bis zu 24 Stunden in Salzwasser überstehen, Temperaturen von -31,7 °C bis 85 °C widerstehen, einem 10000 Gauss Magnetfeld trotzen und den Druck von einem 1,6-Tonner der drüber rollt überstehen. Außerdem sind sie immun gegen Flughafen Röntgenstrahlen.

Die Samsung EVO kommt mit einer 10-Jahres-Garantie, genauso wie die Zweitplatzierte SanDisk Ultra. Die SD Card Association sagt, dass die meisten SD-Karten eine Lebensdauer von ca. 10 Jahren bei “normaler Verwendung“ haben.

Wem gefällt die Karte noch?

Vor der Veröffentlichung des Ratgebers ist die 64GB Samsung EVO an die Spitze der Amazon-Bestsellerliste gestiegen und alle Kapazitäten der Karte haben außergewöhnliche Bewertungen auf Amazon. Die EVO hat 4,3-Sterne bei mehr als 1000 Kundenbewertung.

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Mängel, aber kein Grund sie nicht zu kaufen

Die 64GB Samsung EVO ist ein wenig billiger pro Gigabyte als das 32 GB Modell, welches ich empfehle, aber die meisten Leute benötigen nicht so viel Platz. Wenn Sie so viel Platz benötigen, stellen sie vor dem Kauf sicher, dass das Gerät die große SDXC-Karte unterstützt.

Der zweite Platz

Die aktuelle 64GB SanDisk Ultra ist immer noch eine gute Karte, die man kaufen kann, wenn die 64GB Samsung EVO ausverkauft ist. Sie ist ein wenig langsamer als die Samsung und kostet aber das Gleiche wie meine Empfehlung. Die neue Version hat jedoch eine 10-Jahres-Garantie statt der früheren lebenslangen Garantie. Die neue Version wurde im August 2014 eingeführt und hat bereits eine 4,5-Sterne-Bewertung mit mehr als 360 Bewertungen. Die vorherige Version der SanDisk Ultra hat auch eine 4,5-Sterne-Bewertung bei Amazon mit über 1200 Bewertungen.

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Was ist bei Verwendung einer GoPro Hero4?

Die Lexar 633x ist eine schnelle, vergleichsweise preiswerte Karte, welche von GoPro empfohlen wird und z.B. perfekt für die Hero4 ist.

4K-Videos auf der GoPro Hero4 aufzunehmen ist eine der anspruchsvollsten Anwendungen für eine microSD-Karte und in der Theorie erfordert dies eine ständige sequentielle Schreibgeschwindigkeit von 5,6 Megabyte pro Sekunde. Alle Class 10 Karte würde hier theoretisch funktionieren, aber einige auch nicht, daher hat GoPro hat eine Liste von sehr spezifischen microSD-Karte Empfehlungen für die Kameras veröffentlicht. Nach der aktuellen Liste, würde jede Class 10 Karte, inklusive meiner Wahl und der zweitplatzierten Karte würden mit der Silber und Weißen-Edition der GoPro Hero3 arbeiten. Für die Black Edition empfiehlt GoPro die SanDisk Extreme oder Lexar 633x. Davon würde ich die 64GB SanDisk Extreme empfehlen, sie kostet mit 36€ weniger als die Lexar-Alternative (45€) und hat eine Flut von positiven Amazon-Rezensionen.

Ein Hinweis zu den microSD Klassen

Ich habe nur Class 10 UHS-1 Karten berücksichtigt und versuchte, die, mit den besten 4 KB Random Read- und Schreibgeschwindigkeiten zu finden. Diese Kategorie ist riesig und viele Karten schaffen die Mindestanforderungen mit dem Class 10 / UHS-1 Schreib Minimum von 10 MB / s, welches gleichzeitig das absolute Minimum für die Aufnahme von 1080p-Video ist. Aber jede schnellere sequentielle Geschwindigkeit sorgt für eine schnellere Dateiübertragungen in der Praxis.

Die SD Association führte standardisierte Geschwindigkeitsklassen für SD- und microSD-Karten auf der Grundlage ihrer garantierten Mindestgeschwindigkeit ein. Geschwindigkeitsklassen 2, 4, 6 und 10 bezeichnen die minimale Schreibgeschwindigkeit in MB / s: eine Class 2 Karte hat eine minimale Schreibgeschwindigkeit von 2 MB / s, während ein Class 10-Karte ein garantiertes Minimum von 10 MB / s hat. Natürlich haben viele Karten Geschwindigkeiten von weit über 10 MB / s, daher ist die Class-Angabe eher wenig hilfreich ab Klasse 10.

Es gibt zwei Ultra High Speed ​​Klassen über der Class 10 Kategorie: UHS-1-Karten werden für 1080p-Video-Aufnahme empfohlen und erfüllen auch Lese- / Schreibgeschwindigkeit von mindestens 10 MB / s, und der kürzlich eingeführte UHS-3-Standard ist ideal für die 4K-Videoaufzeichnung – welche in Smartphones noch nicht weit verbreitet ist – und bezeichnet eine Mindestleistung von 30 MB / s.

Viele UHS-1-Karten haben auch eine Class 10 Bewertungen. Wenn Sie eine Karte kaufen die langsamer als Class 10 ist, werden Sie nicht in der Lage sein 1080p-Videos auf der microSD-Karte aufzunehmen. Selbst wenn Ihre aktuelles Telefon nicht in 1080p aufnehmen kann, wird es sicher das nächste können; daher macht es derzeit immer Sinn eine Class 10 UHS-1 Karte zu kaufen, weil es den meisten praktischen Sinn aus finanziellem Aufwand und gebotener Leistung bei den aktuellen Preisen macht. Wenn Sie eine größeren Karte, als das 32GB-Modell benötigen, empfehle ich darauf zu achten dass das Gerät SDXC (erweiterte Kapazität) unterstützt. Der Standard wurde im Jahr 2009 eingeführt, so dass dieser von den meisten Geräten unterstützt wird, aber man sollte es vor dem Kauf trotzdem überprüfen.

Pflege und Wartung

microSD-Karten sind haltbarer als andere Formen der Speicherung, aber um sicherzustellen, dass man die volle Lebenszeit genießen kann, sollte man sie in einer sauberen, trockenen Umgebung lagern und darauf achten, sie nicht zu verbiegen oder zu verlieren, wenn sie nicht gerade im Smartphone oder Tablet steckt. Wenn Sie mehrere microSD-Karten für eine Kamera wie z.B. der GoPro Hero4 verwenden, sollten Sie in eine kleine Tasche investieren, um sie vor äußeren Einflüssen zu schützen.

Außerdem sollten Sie das Gerät immer ausschalten, bevor sie die Karte entfernen. Wenn man die Tipps ernst nimmt, reduziert man die Chancen einer Beschädigung der Karte und minimiert Datenverlust.

Sollte ich upgraden?

Wenn Sie bereits über eine microSD-Karte für Ihr Handy, Tablet oder Kamera verfügen, die alles kann, was Sie brauchen, gibt es keine Notwendigkeit eine neue Karte zu kaufen. Meine Empfehlung ist nicht so extrem viel besser als das, was schon da gewesen ist. Wenn man jedoch bereits Probleme bei der Aufnahme von 1080p Videos hat kann es nicht schaden eine neue Karte zu probieren.

Zusammenfassung

Die 64GB Samsung EVO ist die beste microSD-Karte für Handys und Tablets der meisten Menschen, weil sie die schnellste 4 KB Random Lese- / Schreibgeschwindigkeit der derzeit bezahlbaren verfügbaren Karten besitzt und zudem zuverlässig und nicht teuer ist. Sie kann 1080p-Videos ohne Probleme aufzeichnen und wird Zehn-Jahres-Garantie geliefert. Für 4K-Videoaufzeichnung auf der GoPro Hero4, empfehle ich die schnellere und größere 64GB SanDisk Extreme.

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Der lange Weg zur microSD-Karte

Seit der Antike liegt es in der Natur des Menschen Informationen abzuspeichern und weitergeben zu wollen. Schon im antiken Ägypten und Griechenland wurden wichtige Ereignisse und Geschichten abgespeichert, in dem sie auf Stein gemeißelt und gemalt wurden – Informationen die wir heute noch abrufen und verstehen können.

Antike mobile Speichermedien?

Die Entwicklung der Informationsspeicherung verlief in den letzten Jahren ziemlich rasant, hier die wichtigsten Stationen im Zeitstrahl:

  • ~40.000 v. Chr. – Menschen speichern Informationen auf Steintafeln und Höhlenmalereien
  • ~5.000 v.Chr. – Der Urgroßvater aller moderner SD-Karten und USB-Sticks wird erfunden: die portable Tontafel – das erste mobile Medium
  • ~3.000 v.Chr. – Menschen schreiben Informationen auf Papyrus, später Pergament
  • ~200 v.Chr. – Das Papier, so wie wir es heute kennen, wird erfunden
  • 1859 – René Dagron entwickelt Mikrofilm
  • 1895 – Erster Tonträger wird erfunden: Die Schelllackplatte
  • 1930 – Die Vinylschallplatte wie sie heute noch produziert wird, erscheint auf dem Markt
  • 1956 – Erstes Festplatten Laufwerk wird in Betrieb genommen
  • 1969 – Die beliebten und jahrelang benutzten Floppy Discs kommen auf den Markt
  • 1976 – Videokassetten erlauben das weitergeben von Videomaterial
  • 1981 – Die bis heute verwendete CD wird entwickelt
  • 1995 – Filme können nun in guter Qualität weitergegen werden
  • 2000 – Der erste USB-Stick kommt auf den Markt
  • 2001 – Erfindung der SD-Speicherkarte
  • 2002 – Blu-Ray-Disc wird entwickelt

Eine mobile Welt entsteht

Die Erfindung des Buchdrucks hat natürlich ihren Teil dazu beigetragen, Informationen präziser und detailgetreuer festzuhalten, der große Sprung kam jedoch Anfang der 70er Jahre mit den Disketten. Digitalisierte Informationen konnten nun auf ein portables Medium abgespeichert und mitgenommen werden. Nahezu jedes Gerät mit entsprechendem Laufwerk konnte die Information lesen und bearbeiten.

Ein Vergleich gängiger Speichermedien verbildlicht diese Entwicklung:

Medium Max. Speicher Erscheinungsjahr
Floppy Disc 3,5“ ED 2,88MB 1991
CD 900MB 1981
DVD 4,7GB 1995
Blu-Ray-Disc 128GB 2002
SD-Speicherkarte 200GB 2001
USB-Stick 1TB 2000
Festplatte (HDD) 16TB 1956

Was soll sich schon noch groß ändern?

Eine Welt ohne digitale – und erst recht portable – Speichermedien ist nicht mehr denkbar. Die Entwicklung des Flashspeichers hat die Entwicklungen in dem Sektor insgesamt angetrieben – alte Datenträger werden immer unbrauchbarer und neue Weiterentwicklungen stellen vieles aus der Vergangenheit in den Schatten – wer hätte im Jahr 2000, als gängige Speichergrößen für USB-Sticks 8MB, 16MB und 32MB waren geglaubt, dass man heute, im Jahr 2016, mehrere Gigabyte in Form von USB-Sticks oder Speicherkarten in seiner Hosentasche haben kann? Speicherkarten werden äußerlich immer kleiner, während ihr Speicher wächst.

„Was soll sich schon noch groß ändern?“ – denkt sich der ein oder andere, aber das haben sich die Leute in den 80er- und 90er-Jahren auch gedacht – man darf gespannt sein!

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