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Dez
2015

Der beste Laptop 2016

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leichter Laptop ist für jede Reise geeignet Der beste Laptop 2016

Bild: Ein akkustarker, leichter Laptop ist für jede Reise geeignet. Egal ob Flieger, Auto oder wie hier Zug. Bildquelle: Ollyy – 48230569/Shutterstock.com

 

Das MacBook Air 13“ ist das beste Notebook für die meisten Menschen, obwohl es auch gute Ultrabooks mit Windows gibt. Wer sich noch nicht entscheiden kann welches Apple Modell zu den eigenen Anforderungen am besten passt, der sollte sich den Ratgeber genau durchlesen.

Warum das MacBook Air?

Das 13-Zoll MacBook Air ist sehr ausgewogen. Es bietet gute Leistung und Akkulaufzeit, die neuesten Chips und Anschlüsse, eine unschlagbare Tastatur und Trackpad – beides Dinge, die andere Unternehmen schwer erreichen können – ein erstaunlich massives Aluminium-Unibody-Gehäuse und leistet sich dabei keine großen Macken. Es verfügt nicht über ein hochauflösendes Retina-Display, was das 13-Zoll-Retina MacBook Pro für Leute mit hohen Ansprüchen attraktiver macht, aber ich denke, das MacBook Air macht für die meisten Menschen alles richtig und bietet ein gutes Preis/Leistungsverhältnis.

Apple MacBook Air 2015 Der beste Laptop 2016

Ich empfehle das MacBook Air auch wenn man die Hardware nicht betrachtet. Die meisten Menschen werden mit dem Betriebssystem des Computers, Apple OS X, ein stabiles, einfach zu bedienendes und nicht überladenes Betriebssystem finden. Und wenn Sie jemals ein Problem haben, gibt es Apples legendären Service, der mit mehreren lokalen Läden und vielen zertifizierten Reparaturpartnern eine sehr gute Infrastruktur bietet, die jedem Problem mit Rat und Tat zur Seite stehen. JD Power bestätigt das: Apple-Nutzer sind zufrieden.

Ist es jetzt die richtige Zeit einen zu kaufen?

Jugendlichen die einen Computer oder Laptop besitzen Der beste Laptop 2016

Statistik: 2012 besaßen 82 Prozent der Jugendlichen in Deutschland einen eigenen Computer oder Laptop.

 

Ja. Apple hat sowohl die 13-Zoll und 11-Zoll-Modelle im März 2015 mit schnelleren Prozessoren, schnellerer Grafik und Thunderbolt 2 Ports ausgerüstet; das 13-Zoll-Air hat einen noch schneller Speicher spendiert bekommen.

Was ist mit Windows-Notebooks?

Die beste Art von Laptops für die meisten Menschen sind die der Ultrabook-Kategorie. (Der Begriff “Ultrabook” ist eine Intel-Marke für bestimmte Hardware, aber Apples MacBook Air und MacBook Modelle sind im wesentlichen Ultrabooks.) Diese Laptops sind klein und dünn, aber sie haben einen großen Bildschirm und eine normale Tastatur; dazu hat man genügend Leistung, um selbst anspruchsvolle Aufgaben zu erledigen und trotzdem hat man eine lange Akkulaufzeit.

Ich denke, das Air ist der beste Laptop in der Kategorie für die meisten Menschen, aber das Air liegt dabei keineswegs weit über dem Wettbewerb, wie es noch vor ein paar Jahren der Fall war. Zum Beispiel ist mein Lieblings Windows-Ultrabook das Dell XPS 13 welches eine ähnliche Konfiguration wie das von mir empfohlene 13-Zoll MacBook Air hat, aber mit einer höheren Auflösung beim 13-Zoll-Display in einem etwas kleineren, leichteren und einem etwas teureren Gesamtpaket daher kommt (rund 200 € mehr). Das MacBook Air ist in einigen anderen Beziehungen dafür besser, was für mich Grund genug ist, das Air zu kaufen, besonders, wenn man nicht auf eine Plattform (Windows/Apple) beschränkt ist.

Natürlich haben viele Menschen spezifische Software- oder Hardware-Anforderungen, die es erfordern einen Laptop auf Windows Basis zu benutzen. Wenn man nach einem solchen Laptop sucht, ist das Dell XPS 13 eine gute Option.

Was ist mit Chromebooks?

Chromebooks sind kostengünstig Laptops (rund 350€ für ein gutes Modell), welches mit Google Chrome OS läuft, einer abgespeckten Version von Linux, die im wesentlichen Googles Browser Chrome als Schnittstelle nutzt und auf dem Interface ausgeführt wird. Ein Chromebook ist eine nette Möglichkeit für Menschen, die den Großteil ihrer Zeit damit verbringen in einem Web-Browser zu surfen und nichts dagegen haben, wenn sie den Chrome Browser nutzen müssen. Wenn du Google Mail oder einen anderen Web-basierten E-Mail-Anbieter verwendest, mit Google Docs und Konsorten als Office-Ersatz arbeiten kannst und mit Social-Media-Anwendungen im Web glücklich bist (und keine speziellen Anwendungen brauchst), kann ein Chromebook das Richtige für dich sein. Auf der anderen Seite, kann ein Chromebook keine der traditionellen Computer-Anwendungen wie Microsoft Office, iTunes, Photoshop, Spiele ausführen – welche du bestimmt bereits mit deinem Mac oder Windows-PC benutzt hast; du hast wenig lokalen Speicher (die meisten Daten werden in der Cloud gespeichert); und es wird eine dauerhafte Verbindung zum Internet vorausgesetzt. Dazu gibt es keine Apple-Genius Bar vor Ort, wenn man doch mal technische Unterstützung benötigt.

Was hat sich beim 2015er MacBook Air im Vergleich zu den Vorgängermodellen verändert? (Sollte man upgraden?)

Wenn man die vorherige Generation (2014) des Air, oder sogar die 2013-Version besitzt, die jeweils mit dem Intel “Haswell” Prozessor laufen, wird man ein Upgrade auf die 2015-Version nicht brauchen, nur um den neusten “Broadwell” Prozessor zu bekommen. Broadwell-Prozessoren haben eine höhere Taktraten, laufen mit ein bisschen weniger Stromverbrauch als Haswell-Prozessoren, was im Endergebnis, eine bessere Leistung bei gleichbleibender Akkulaufzeit bietet. Das 2015er Modell bekommt auch einen leicht aktualisierten Grafikprozessor. Aber der Unterschied in der Gesamtleistung ist nicht sehr groß.

Genauso verhält es sich mit dem Thunderbolt-Port des 2015er Air (Thunderbolt 2), der die doppelte Bandbreite (bis zu 20 Gbps) des letztjährigen Thunderbolt 1 (bis zu 10 Gbps) bietet. Da davon nur wenige Menschen profitieren, lohnt sich ein Umstieg deshalb ebenso wenig. Es sei denn, man muss sehr viele Videos auf ein externes Laufwerk schieben, was man mit dem MacBook Air vermutlich eh nicht macht, würde es nur dafür Sinn machen.

Apple MacBook Air 2015 3 Der beste Laptop 2016

Das 2015 MacBook Air verwendet auch das gleiche 1440 × 900 Display, die gleiche Tastatur, und das gleiche Trackpad, wie die beiden vorangegangenen Generationen. Es hat leider noch kein Retina-Display und auch kein Force-Touch-Trackpad, also hat man hier auch keinen Vorteil.

Angegeben wird eine Akkulaufzeit beim Surfen von 12 Stunden. Eine Reihe von Bewertungen des 2014er Modells bestätigt eine Akkulaufzeit von mehr als 13 Stunden, also kann man auch beim 2015er Modell von mehr als 12 Stunden ausgehen.

Wie bei den letztjährigen Airs haben die neuen Modelle 802.11ac Wi-Fi, was heutzutage Standard ist. Das neue Modell hat auch noch zwei USB 3.0 Ports und einen SD-Kartensteckplatz, aber keinen dedizierten Ethernet-Port. Wenn man ein LAN-Kabel anschließen will, gibt es ein USB- oder Thunderbolt-Adapter dafür. Und falls Sie ein externes Anzeigegerät verwenden möchten, und das Display über keinen Displayport-Eingang verfügt, gibt es dafür auch preiswerte Adapter.

Welche Konfiguration sollte man kaufen?

Laptop Universität Der beste Laptop 2016

Bild: In der Universität ist ein Laptop nicht mehr wegzudenken. Bildquelle: michaeljung – 290942348/Shutterstock.com

 

Das 13-Zoll MacBook Air ist mit 4 GB (1099 €) oder 8 GB (1219 €) RAM bestellbar. Leider muss man vorab entscheiden wieviel RAM man braucht, weil der RAM direkt auf der Hauptplatine verlötet wird und später nicht mehr aufgerüstet werden kann. Aus diesem Grund empfehlen wir die zusätzlichen 120 € für 8 GB auszuwählen. 4 GB ist das absolute Minimum für die heutigen Anwendungen; mit 8 GB laufen viele Anwendungen flüssiger und man weiß den zusätzlichen Speicher zu schätzen, wenn Anwendung und Betriebssystem-Updates mehr Speicher benötigen.

Ebenso kommt der Basis Air mit einer 128 GB SSD, aber für zusätzliche 250 € bekommt man 256 GB, und 512 GB gibt es für zusätzliche 360 €. Sofern man nicht die meisten Daten in der Cloud speichern will, sollte man das 256 GB oder 512 GB-Modell wählen (wenn man es sich leisten kann), da ab den 2014er Airs ein neuer Solid-State-Speicher verbaut wird, für den Unternehmen noch keine Upgrades anbieten.

Wenn man nur über begrenzte Mittel verfügt und entweder nur den RAM oder die SSD ab Werk größer bestellen kann, sollte man sich für den 8 GB RAM entscheiden – man kann niemals den RAM aufrüsten, aber man kann immer ein externes Laufwerk anschließen (oder speichert seine Daten in der Cloud).

Das Air kommt mit einem 1,6 GHz Core i5-Prozessor, aber für 120 €, bekommt man einen 2,2 GHz Core i7. Laut AnandTech Tests mit älteren Versionen des Air war der Core i7 rund 20 Prozent schneller auf Kosten von etwa einer Stunde Akkulaufzeit unter mittelschwerer bis schwerer Nutzung. Bei den 2015er Modellen wird ein Upgrade des Prozessors vermutlich die gleichen Auswirkungen auf die Batterielaufzeit haben. Wenn man rechenintensiven Anwendungen, wie z.B. bei Videobearbeitung oder Fotobearbeitung mehr als ein paar Mal im Monat macht, ist der Core i7 wahrscheinlich das Upgrade wert. Andernfalls bleibt man beim Core i5 und profitiert eher von der gesteigerten Akkulaufzeit, als man die langsamere Geschwindigkeit bemerkt.

Wie schon in den letzten Jahren hat das MacBook Air mehr als genug Leistung für alle Anwendungen, die nicht das Wort “Hardcore-Gamer” oder “Video” oder “Foto” und/oder ein Mix mit dem Wort “Bearbeitung” involvieren. Während die Preise des Air über die letzten Jahre stabil geblieben sind, bekommt man jetzt eine besser Leistung für sein Geld. Das Basismodell mit 4GB / 128GB beim 13-Zoll-Air kostet 1099 €; das gut konfigurierte 8GB / 256 GB-Modell kostet 1469 €; und ein voll ausgestattetes Air mit 8 GB Speicher, 512 GB Speicher und dem verbesserten i7-Prozessor kostet 1949 €. Die Preise sind alle von der Apple Website direkt, einige Händler bieten die jeweiligen Modelle jedoch günstiger an, besonders wenn sie bei Markteröffnungen oder ähnlichem im Angebot sind.

Abstriche, die das Urteil nicht trüben

Wie bei den vorherigen MacBook Air Generationen bietet das 13-Zoll-Air-Display nur  eine Auflösung von 1.440 mal 900 Pixel, die bei weitem nicht so hoch ist, wie die Auflösung von 2.560 mal 1600 beim Retina MacBook Pro oder die Auflösung des 12-Zoll-Retina MacBook mit 2.304 mal 1.440 Pixel oder sogar die 1920 mal 1080 Auflösung, die bei höherpreisigen Windows Ultrabooks standardmäßig angeboten wird. Der 13-Zoll-Air-Bildschirm ist jedoch gut genug für die meisten Menschen, aber die Displays der Konkurrenz werden besser und besser und so fühlt sich das Display des Air veraltet an. Ich hoffe, bald eine höhere Auflösung bei den zukünftigen Modellen der Air Generation zu sehen.

Wie bei den meisten aktuellen MacBooks und Windows Ultrabooks, wird beim MacBook Air ein Solid-State-Speicher verbaut. Solid-State-Speicher ist schnell und immun gegen magnetischen Datenverlust und Schläge bzw. Vibrationen und damit ideal für den mobilen Einsatz. Sie sind jedoch viel teurer als vergleichbare herkömmliche Festplatten mit gleicher Kapazität und obwohl vor ein paar Jahren noch 500 GB bis 1 TB Speicher verbaut wurden, hat das MacBook Air, wie die meisten Ultrabooks, nur 128 GB oder 256 GB.

Apple MacBook Air 2015 4 Der beste Laptop 2016

An und für sich ist das kein großes Problem bei der heutigen Cloud-Computing-Umgebung, so dass die Kapazität für die meisten Menschen ausreicht. Aber wenn das nicht ausreicht, kann man mehr lokalen Speicher mit einem externes Laufwerk schnell und einfach hinzufügen.

Man kann auch nicht den RAM des MacBook Air aufrüsten, also muss man bei dem Speicher bleiben, den man seit dem Kauf zur Verfügung hat. (Das ist heutzutage normal, aber es ist trotzdem ärgerlich, wenn man später merkt, dass die Größe nicht ausreicht.) Wie bereits erwähnt, empfehle ich den Speicher beim Kauf auf 8 GB aufzurüsten, damit man auch in Zukunft seine Entscheidung nicht bereut und genug Ressourcen bei hardwareintensiven Anwendungen zur Verfügung hat.

Was ist mit dem 13-Zoll-Retina MacBook Pro?

Wenn man eine leistungsfähigere und besser ausgestattete Arbeitsmaschine – oder einen Laptop sucht, der auch noch in 1-2 Jahren nicht aus der Puste ist, dafür etwas weniger an Mobilität hinnehmen kann, sollten man das 13 Zoll MacBook Pro mit Retina Display wählen. Das 2015 13-Zoll-Retina MacBook Pro wurde erst im Mai 2015 aktualisiert  und wiegt 1,58 kg, etwa 300 Gramm mehr als das MacBook Air; es ist auch ein wenig dicker als das Air (1,8 cm beim Pro, während das Air an der Vorderseite nur 0,3 cm dick ist und nach hinten schräg bis auf 1,7 cm anwächst). Was man für die paar Nachteile bekommt ist ein Laptop, der leistungsfähiger ist, die gleiche Akkulaufzeit besitzt, jedoch schon in der Basis 350 € teurer ist.

Was bekommt man für den Mehrpreis? Schon in der Basis kommt das Retina 13-Zoll-Pro mit einem 2,560 mal 1600-Pixel-Retina-Display (im Vergleich zum 1440 mal 900 Pixel –nicht-Retina-Bildschirm beim Air). Anstatt jedoch die volle nativen Auflösung zu nutzen (Text wäre dann viel zu klein und die Augen würden weh tun), skaliert das Pro standardmäßig auf eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixel. Wie The Verge in seinem Test erklärt, ist es im Grunde ein 1280 x 800 Display mit 4 Pixeln an jedem Punkt, was im Ergebnis zu einem gestochen Scharfen Text mit klaren Linien und Details führt, dass man seine Augen nicht mehr vom Bildschirm nehmen will. Mit anderen Worten hat das Pro weniger sichtbare Fläche auf dem Bildschirm in der Standardeinstellung als das Air, aber alles auf dem Display des Pro ist viel, viel schärfer. Die höchstmögliche Auflösung des Bildschirms (1680 mal 1050 Pixel) verschafft viel mehr Räumlichkeit, führt jedoch dazu, dass der Text unglaublich klein und fast unlesbar wird. Ich empfehle Apples „Optimal“-Einstellung, was bei einer skalierten Auflösung von 1.440 mal 900 Pixeln zu keinem erkennbaren Qualitätsverlust führt und ein guter Kompromiss aus Lesbarkeit und Platz ist.

Das Pro hat auch Intels Iris Graphics 6100 als integrierten Grafik-Prozessor, der besser als der Intel HD Graphics 6000 Prozessor im Air ist, aber beide sind nicht so gut wie die Iris Pro oder die dedizierte AMD Radeon Grafikeinheit im 15-Zoll MacBook Pro.

Das 13-Zoll-Pro ist standardmäßig mit einem 2.7- oder 2,9 GHz Core i5-Prozessor ausgestattet, (im Vergleich zu den 1,6 GHz Core i5 in der 13-Zoll-Air) und bietet beim Kauf die Möglichkeit auf einen 3,1 GHz Core i7 aufzustocken. Das Pro bietet also, wie der Name schon sagt, mehr Leistung für anspruchsvollere Nutzer. Das Pro hat auch einen zusätzlichen Thunderbolt 2 Anschluss, einen richtigen HDMI-Ausgang und Apples neues Force-Touch-Trackpad.

Während das Air mit 4 GB RAM als Basis angeboten wird und man mit weiteren 120 € an die 8 GB Grenze stößt, startet das Retina MacBook Pro 13-Zoll mit 8 GB und mit 240 € extra bekommt man das Maximum von 16 GB. Während das Air mit 256 GB Solid-State-Speicher ausgereizt wird, bekommt man für ein hübsches Sümmchen satte 1 TB SSD (nur beim 2,9 GHz Modell für 600 € Aufpreis zu den 1999 € Basispreis).

Um dies alles in Relation zu setzen: Wenn man sich ein 13-Zoll MacBook Pro wie das von uns empfohlene 13-Zoll MacBook Air konfigurieren möchte (Basis Core i5-Prozessor, 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Speicher), würde man beim Air 1369 € zahlen, während das Pro nur 280 € teurer wäre. Aber das Pro ist ein wenig schwerer und dicker, hat dafür das Retina Display, die oben erwähnten zusätzlichen Hardwareeigenschaften, und eine deutlich bessere Leistung dank des besseren Prozessors (2,7 GHz gegenüber 1,6 GHz) und eine bessere Grafikeinheit.

Das klingt wie eine schwierige Entscheidung. Was ist meine Meinung? Der richtige Computer für dich ist der, dessen Kaufpreis dich nicht abschreckt und mit dessen Leistung du auskommen kannst.

Wenn ein hochauflösender Bildschirm oder die bestmögliche Leistung in einem tragbaren Laptop deine Hauptkriterien sind, ist das Pro eine einfach zu treffende Wahl (wenn man es sich leisten kann, natürlich). Aber wenn die zusätzliche Leistung des Pro nicht erforderlich ist und man mit der niedrigeren Auflösung des Air leben kann (was bei den meisten Menschen der Fall ist), bekommt man beim Air ein spürbar leichteres und dünneres Gerät zu einem niedrigeren Preis.

Was ist mit dem 11-Zoll-MacBook Air?

Das 11-Zoll MacBook Air ist fast identisch mit dem 13-Zoll-Air mit Ausnahme der Größe. Die beiden Laptops bieten die gleichen Prozessoren mit der gleichen Geschwindigkeit, die gleichen Schnittstellen, den gleichen Speicher und Erweiterungsoptionen, das gleiche Trackpad (beide ohne Force-Touch), und sogar die gleiche Tastatur, obwohl das 11-Zoll-Air kleiner ist, ist die Tastatur genauso groß wie beim 13-Zoll Bruder. Die beiden Airs haben sogar die gleichen Anschlüsse und Verbindungen, mit einer Ausnahme: Das 13-Zoll-Air verfügt über einen SD-Kartensteckplatz, der beim 11-Zoll-Air fehlt.

Aber das 11-Zoll-Air ist fast 300 Gramm leichter und deutlich kleiner, als das 13-Zoll Modell.

Apple MacBook Air 2015 2 Der beste Laptop 2016

Die Nachteile dieser Größenunterschiede sind Bildschirmgröße, und natürlich die Ausdauer der Batterie. Im Vergleich zum 13,3-Zoll-LED-Display des großen Air mit 1440 mal 900 Pixel, hat das 11-Zoll-Air ein 11,6-Zoll-Display mit nur 1366 x 768 Pixel. Das klingt nicht nach einem großen Unterschied, aber es bedeutet, dass man etwas weniger Platz auf dem Bildschirm des 11-Zoll-Air hat und jedes Pixel kleiner ist.

Das kleinere Gehäuse des 11-Zoll-Air bedeutet auch, dass die Batterien kleiner sind. Das hat zur Folge, dass Apple eine Akkulaufzeit von 9 bis 10 Stunden im Vergleich zu den 12 Stunden des 13-Zoll-Air angibt. Das ist immer noch mehr als genug für einen Überlandflug oder einen ganzen Tag Arbeit in einem Café, aber wenn man international fliegt, oder das 11-Zoll-Air den ganzen Tag als Arbeitsrechner einsetzen will, muss man wohl mal zwischendurch laden.

Insgesamt ist das 11-Zoll MacBook Air ein fantastisches Gerät für Menschen, die sich ultimative Tragbarkeit wünschen, ohne dabei auf Funktionen und Leistung zu verzichten. Wenn man mit dem kleineren Gerät arbeiten kann, ist es eine gute Ergänzung zu einem Desktop-Computer. Wenn man zu Hause einen separaten Monitor einsetzt, kann es sogar als Desktop-Ersatz dienen. Trotzdem denke ich, dass das 13-Zoll-Air durch den größeren Bildschirm und die bessere Akkulaufzeit für die meisten Menschen eine bessere Option darstellt, wenn man nicht ultra-mobil unterwegs sein muss.

Kann ich auch ein Vorjahresmodell kaufen?

Wenn man ein 2014er MacBook Air mit einem erheblichen Rabatt findet, kauf es. Wie oben erwähnt, ist es immer noch ein relativ guter Performer mit ähnlicher Batterielebensdauer und fast den gleichen Funktionen wie das 2015er Modell. Die 2014 Airs sind etwas langsamer, aber nicht deutlich langsamer doch das größte Upgrade der 2015er Version ist Thunderbolt 2, was sich jedoch nicht wirklich bei den Anwendungen der MacBook Air Besitzer lohnen wird.

Wer noch ein 2013er Modell finden kann und es deutlich günstiger als das 2014er ist, kann man auch das kaufen. Es ist langsamer als das 2015 Modell, aber bei der Leistung und Funktionen liegt es in der Nähe des MacBook Air von 2014, was es immer noch zu einem guten Kauf macht, wenn es extrem günstig ist. Man sollte nur auf Nummer sicher gehen und sich 8 GB Ram sichern, damit man auch noch in ein paar Jahren etwas vom Gerät hat, ohne genervt zu sein.

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10 Kommentare zu "Der beste Laptop 2016"

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Gast
Zeus
11 Monate 21 Tagen her

Werbung?

Gast
Berk
11 Monate 21 Tagen her

Wie sind eig. die eingebauten Lautsprecher im Vergleich zw. MacBook Air und MB Pro?
Gibts da Unterschiede?

Gast
timo
11 Monate 21 Tagen her
“Das 13-Zoll MacBook Air ist mit 4 GB (1099 €) oder 8 GB (1219 €) RAM bestellbar. Leider muss man vorab entscheiden wieviel RAM man braucht, weil der RAM direkt auf der Hauptplatine verlötet wird und später nicht mehr aufgerüstet werden kann. Aus diesem Grund empfehlen wir die zusätzlichen 120 € für 8 GB auszuwählen. 4 GB ist das absolute Minimum für die heutigen Anwendungen; mit 8 GB laufen viele Anwendungen flüssiger und man weiß den zusätzlichen Speicher zu schätzen, wenn Anwendung und Betriebssystem-Updates mehr Speicher benötigen.” watt … ?! kommt mal klar und markiert das als werbung – ratgeber?… weiterlesen »
Gast
Max
11 Monate 21 Tagen her

“Die meisten Menschen” kommen mit 128GB SSD nicht aus, und “Die meisten Menschen” sehen nicht ein bei einem so teuren Gerät nochmal so viel Geld aus zu geben um es benutzen zu können. Erst recht nicht, wenn “normale” SSDs viel günstiger sind als das Upgrade.

Bei Druckwerken im Sinne des Presserechtes müsste solche Werbung als das deklariert werden, leider ist das hier nicht so..

Aber der mündige Bürger scheint sich nicht so leicht verarschen zu lassen, wie man an den Kommentaren sieht..

Gast
Obi2
11 Monate 21 Tagen her

Da wird einem auf einem Schnäppchen-Portal tatsächlich zu Apple Produkten geraten. Lange nicht mehr so gelacht.

Gast
just7k
11 Monate 21 Tagen her

“Der beste Laptop” ist da falsch gewählt, wohl eher “Der größte Apple Fan”. Fail.

Gast
Dustwalker
11 Monate 21 Tagen her

Meingott der Artikel liest sich als hätte ein Kind ihn geschrieben

Gast
Pillepalle
11 Monate 21 Tagen her

gabs nen Macbook geschenkt für diesen Post?

Ralph
Admin
Ralph
11 Monate 21 Tagen her

ich finde es gut

Gast
Bingyi
11 Monate 21 Tagen her

Warum kommt sowas auf die Landingpage? Es ist kein Deal und vor allem hört es sich massiv nach Werbung von Apple Jünger an

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