24
Jun
2016

Navigationsgeräte kaufen – Der große Schnäppchen-Guide

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Das beste Navi zu finden ist nicht leicht – der Markt ist förmlich überflutet von Angeboten. Auf den ersten Blick scheinen alle das Gleiche zu können: Den Besitzer ans gewünschte Ziel bringen. Doch was passiert, wenn es Umleitungen, Stau oder Straßenänderungen gibt? Funktionieren die Navis nur in Deutschland oder auch in anderen Ländern? Viele Navigationsgeräte zeigen genau da ihre Stärken und Schwächen. Zu den Saugnapf-Varianten für die Windschutzscheibe bieten viele Hersteller in der Zwischenzeit auch Versionen für den festen Einbau in das Fahrzeug an – doch können diese mit den mobilen Versionen mithalten?

Navigationssystem Navigationsgeräte kaufen – Der große Schnäppchen Guide

Bild: In der Zwischenzeit gehört ein Navigationssystem im Auto zu den must-haves. Bildquelle: Andrey_Popov – 282617951 / Shutterstock.com

Wir vergleichen in diesem Schnäppchen-Guide Navigationsgeräte von TomTom, Garmin, Becker und anderen führenden Herstellern und erklären, was man beim Kauf eines neuen Navis beachten muss und wo man die besten Angebote findet.

TOP-Navigationsgeräte für jeden Geldbeutel

Navigationsgeräte kaufen für 200 bis 300 Euro

Model Garmin DriveSmart 60 LMT-D EU Garmin Drive 60 LMT EU
Preis 290 200
Bildgrößein Zoll 6 6
Kartenmaterial Europa(45 Länder) Europa(45 Länder)
Kostenloses Kartenupdate täglich (lebenslang) 4 pro Jahr (lebenslang)
Blitzerwarner ja nein

Navigationsgeräte kaufen für 200 bis 150 Euro

Model TomTom START 60 Europe Garmin Drive 50 LMT CE
Preis 180 170
Bildgrößein Zoll 6 5
Kartenmaterial Europa(45 Länder) Europa(22 Länder)
Kostenloses Kartenupdate täglich (lebenslang) täglich (lebenslang)
Blitzerwarner ja ja

Navigationsgeräte kaufen für 150 bis 100 Euro

Model Becker active 5 LMU TomTom START 50 Europe
Preis 150 140
Bildgrößein Zoll 5 5
Kartenmaterial Europa(47 Länder) Europa(45 Länder)
Kostenloses Kartenupdate 3 pro Jahr (lebenslang) täglich (lebenslang)
Blitzerwarner nein ja

Braucht man ein Navigationsgerät wirklich?

Um es kurz zu machen: Ja. Während vor einigen Jahren das Fahren in ein unbekanntes Gebiet mit langer Planung, dem Einstudieren mehrerer Karten sowie der Organisation eines Co-Piloten verbunden war, reichen heute ein paar Klicks und man wird schnell und sicher an sein Ziel geführt.

Regelmäßige Updates vorausgesetzt

Pflegt man die aktuellsten Updates an Kartenmaterial regelmäßig ein, ist man immer auf der sicheren Seite und richtigen Route. Dazu kommen Echtzeit-Informationen, die das Gerät liefert, die ein Beifahrer im seltensten Fall so schnell und exakt berechnen kann. Zu diesen Informationen gehören:

  • Ankunftszeit: Der Mini Computer berechnet anhand der Strecke zwischen Start und Ziel und der aktuellen Bedingungen unterwegs die Ankunftszeit und zeigt diese an. So kann man auf dem Display ablesen, wann man ankommt und entsprechende Stopps oder Routen planen. Gerade für Leute, die am Zielort einen Termin wahrnehmen möchten, ist diese Funktion essenziell.
  • Restliche Strecke in Kilometern: Durch die Anzeige der noch zu fahrenden Strecke kann der Fahrer den restlichen Treibstoff einteilen und eventuell rechtzeitig nachtanken. Mit den sogenannten POIs (points of interest) kann zum Beispiel eine Tankstelle auf der Karte eingesehen und angefahren werden.
  • Live-Services: Manche Geräte bieten eine sogenannte Live-Funktion an, die in Echtzeit Staumeldungen und Straßensperrungen auf der Route abgleicht und bei der Planung berücksichtigt, indem sie eine Änderung des Fahrtweges vorschlägt. Somit spart man sich die Verzögerung, die durch einen Stau entstehen kann, und das lästige Stop-and-Go-Fahren.
  • Aktuelle Geschwindigkeit: Auto-Tachos arbeiten in der Regel mechanisch und zeigen aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen ein paar Kilometer mehr an, als tatsächlich gefahren wird. Die Geschwindigkeit, die das System anzeigt, wird jedoch durch das GPS-Modul ermittelt und ist somit deutlich präziser.
  • Geschwindigkeits-Begrenzungen: Gerade in unbekannten Gebieten übersieht man gerne mal ein Schild oder ist sich unsicher, wie schnell man eigentlich fahren darf. Die örtlichen Begrenzungen sind in aktuellen Karten eingespeichert, damit das Navigationssystem die Zeit berechnen kann. Während der Fahrt wird dann das entsprechende Schild angezeigt und man kann das Navi so einstellen, dass bei Überschreitung ein Signalton ertönt!

Multifunktions Navigationssystem

Über diese Standard-Funktionen bieten moderne Systeme eine Menge weiterer Funktionen an, die abhängig vom jeweiligen Modell oder Hersteller verfügbar sind. So warten Navigationsgeräte von TomTom zum Beispiel mit Zusatz-Funktionen auf, die im TomTom-Online-Store heruntergeladen und installiert werden können. Zu diesen Funktionen gehören unter anderem der sehr beliebte Blitzerwarner, der rechtzeitig vor einer Geschwindigkeits-Kontrolle warnt, erweiterte Bluetooth-Freisprechfunktionen oder diverse Stimmen für die Ansagen des Gerätes. Auch verschiedene Themes und Skins für das Display sind in der Regel im Internet zu finden, sodass das Farbschema der Anzeige nach den eigenen Vorlieben oder dem Farbschema des eigenen Autos gestaltet werden kann. Auch erweitertes Kartenmaterial für Länder außerhalb Deutschlands und Europa gibt es oft als zusätzlichen Download – die guten, alten Papier-Karten von Falk sind so nicht mehr nötig.

Die verschiedenen Navigations-Systeme im Überblick

Einbau Navi Navigationsgeräte kaufen – Der große Schnäppchen Guide

Bild: Einbau-Navis gehören zu den edelsten und komfortabelsten Arten, ein Navigationssystem im Auto zu installieren. Bildquelle: Kaspars Grinvalds – 216455029 / Shutterstock.com

Schon seit einigen Jahren haben die Autohersteller auf die immense Nachfrage nach GPS-basierten Navigations-Systemen reagiert und bieten für nahezu jedes Modell auch sogenannte Einbau-Navis an – ob es sich nun um einen Renault Twingo oder einem BMW 7er handelt. Für Fahrzeuge ohne serienmäßig eingebautes Navi gibt es entweder sogenannte Nachrüst-Systeme, die meistens das Design des Innenraumes weiterführen und das Serien-Autoradio vollständig ersetzen, und natürlich die bekannten mobilen Navis sowie Navigations-Apps für Smartphones. Wir haben die unterschiedlichen Systeme miteinander verglichen.

Werksseitig eingebaute Navis in Autos

Für Hersteller wie Mercedes-Benz und BMW gehört ein Navi für die größeren Modelle längst zur Serienausstattung, aber auch Hersteller von kostengünstigeren Fahrzeugen bieten entsprechende Sonder-Optionen an. Der große Vorteil bei werksseitig eingebauten Systemen sind die optimierte Sichtbarkeit des Gerätes sowie das ausgezeichnete Zusammenspiel mit den restlichen Funktionen im Auto. Man muss keine Kabel über das Armaturenbrett ziehen oder lästige Geräte an die Scheibe kleben. Dazu kommt, dass der Support in Form von Updates und neuen Karten meist kostenlos oder sehr günstig über den Auto-Hersteller in Anspruch zu nehmen ist.

Hoher Aufpreis bei Serien-Navis

Der Haken bei dieser Form des Navigationssystems ist der hohe Aufpreis: Beim aktuellen 2016er VW Golf VII zum Beispiel verlangt Volkswagen satte 3.500 € für das 9,5 Zoll Touch-Gerät! Beim aktuellen Polo sind das nur etwa 900 €, dafür weist dieses Navi aber auch nur 6,5 Zoll auf.

Mobile Navigations-Systeme im Vorteil

Vergleicht man diese Preise mit denen eines mobilen Navis, kann man für dasselbe Geld auch das High-End-Navi von TomTom oder Becker kaufen.

Spartipp für Gebrauchtfahrzeuge

Unser Spartipp: Bei Gebrauchtfahrzeugen relativiert sich oft der Preis der Sonderausstattung, sodass es sich lohnt, einen Wagen mit integriertem Navigationssystem zu kaufen.

Nachrüst-Systeme für Autos

Bei den Nachrüst-Systemen handelt es sich um sogenannte Aftermarket-Parts für Autos ohne Navigation. Optisch sind die Geräte meistens so nah am Original orientiert, dass es kaum auffällt, dass es sich um ein Nachrüst-Produkt handelt. Bei der von 2005 bis 2013 gebauten 3er-Reihe E90 von BMW haben die von Werk aus mit einem Navi ausgestatteten Modelle ein anderes Armaturen-Brett mit integriertem Display.

Navtech-Systeme

Um nicht das halbe Cockpit zerlegen zu müssen, haben Hersteller Navtech-Systeme entwickelt, die den vorhandenen Raum in der Mittelkonsole entsprechend nutzen. Einmal eingebaut, übernimmt das Gerät dann nicht nur die Navigation, sondern auch die Aufgaben des Serien-HiFi-Systems.

Unser Spartipp

Unser Spartipp: Wer mit dem Gedanken, ein Navi fest in sein Auto einzubauen, liebäugelt, sollte zu dieser Lösung greifen: Am Beispiel des BMW 3ers E90 kostet die Nachrüstung des originalen Gerätes über 2.000 € – ohne Erläuterung der neuen Komponenten! Die Lösung von Navtech dagegen schlägt mit 499,99 € auf eBay.de zu Buche, der Einbau beim Profi maximal 50€! Das ist eine Ersparnis von über 1.500€!

Mobile Navigations-Systeme

Die aktuell beliebteste Art und Weise der Navigation im Auto ist das sogenannte mobile System. Hierbei handelt es sich um einen kompakten Navigations-Computer, der mittels eines Saugnapfes an der Windschutzscheibe oder durch einen Clip an die Lüftungs-Öffnungen des Wagens befestigt wird. Mit Strom gespeist wird das kleine Gerät über die standardisierte 12V-Strombuchse, die weltweit in allen Fahrzeugen verbaut ist.

Mobile Unabhängigkeit

Der Vorteil solcher Systeme ist die Unabhängigkeit gegenüber dem Fahrzeug, in dem sie verwendet werden. Das bedeutet für den Nutzer, dass er ein Navi für mehrere Fahrzeuge nutzen oder sogar mit in den Urlaub nehmen kann – mit dem entsprechenden Karten dann auch außerhalb von Europa.

Apps für TomTom und Co

Viele Navis dieser Art bieten bis auf das zusätzliche Karten-Material auch eine Menge Apps und Software an, mit denen mehr als Navigation möglich wird: So können Geräte von TomTom zum Beispiel auch Videos wiedergeben oder eine Diashow anzeigen – das hängt jedoch stark von der gebotenen Hardware ab. Einige Geräte haben einen derartig starken Akku, dass man sie sogar auf dem Fahrrad verwenden kann.

Enorme Auswahl an Navis

Die Bandbreite an verfügbaren Geräten ist immens, ein amtlicher Vergleich und eventueller Test ist da unabdingbar.

Rezensionen lesen!

Unsere Empfehlung: Rezensionen auf Amazon geben oft ein ziemlich gutes Bild des entsprechenden Produkts ab – es lohnt sich, etwas darin zu stöbern und auf diese Weise manchen Euro zu sparen!

Navigations-Apps für Smartphones

Die günstigste Methode der mobilen Navigation ist der Download spezieller Apps zur Navigation mit dem Smartphone. Viele dieser Apps sind sogar gratis verfügbar! Der Funktionsumfang ist jedoch oft beschränkt und nur mit weiteren Kosten verbunden.

Durchgehend mit dem Interenet verbunden

So muss ein Handy, das gerade navigiert, bei den meisten Apps durchgehend mit dem Internet verbunden sein, wodurch es entsprechend großes Datenvolumen verbraucht. Dazu kommt, dass man schnell aufgeschmissen sein kann, wenn man sich in einem Gebiet aufhält, in dem das Telefon keinen Empfang hat und dadurch auch kein mobiles Internet verfügbar ist.

Vorinstallierte Standard-Apps

Auf dem Apple iPhone gibt es werksseitig die App „Karten“ vorinstalliert, Android-Smartphones können dagegen mit „Google Maps“ glänzen – beide Apps sind gratis und werden international mit kostenlosen Updates versorgt, so dass sie momentan die günstigste Methode sind, ein preiswertes Navi zu besitzen. Auch für Smartphones mit Windows gibt es ähnliche Apps, die in ihrer Umsetzung jedoch nicht ganz mit denen für Android und iOS mithalten können.

Social Media integriert

Lustiges Extra: Mit manchen Apps kann man seine Route oder seinen aktuellen Standort direkt auf Facebook posten oder RSS News sowie Meldungen aus Twitter anzeigen!

Darauf kommt es beim Kauf eines Navis an

Navi Navigationsgeräte kaufen – Der große Schnäppchen Guide

Bild: Das beste Navi zu finden ist nicht schwer, man sollte jedoch gründlich recherchieren und vergleichen. Bildquelle: Lucky Business – 113749420 / Shutterstock.com

Das beste Navi“ gibt es nicht. Die Anforderungen der einzelnen User variieren viel zu stark, um sich in einem Test festlegen zu können: Während dem einen Karten für Deutschland für die meisten Zwecke völlig ausreichen, möchte manch anderer möglichst viele Funktionen in einem Gerät haben. Wir haben sämtliche Funktionen getestet und eine Übersicht mit den sinnvollsten Optionen erstellt:

Must-have: Der Stauwarner

Die sinnvollste Funktion, die ein Navi haben muss, ist ohne Zweifel der Stauwarner. Um lästigen Stau auf der Strecke zu vermeiden und trotzdem noch rechtzeitig seine Destination zu erreichen, fragen die meisten Navis während der Fahrt Staumeldungen ab und aktualisieren die Route entsprechend. Dieser Service ist jedoch bei weitem nicht immer gratis: Zwar liefert der kostenlose Verkehrsdienst TMC (Traffic Message Channel) durchgehend aktuelle Meldungen, diese sind jedoch aufgrund ihrer UKW-Übertragung und der 15-minütigen Aktualisierung nicht immer ganz exakt und aktuell. Besser sind da der kostenpflichtige Live-Service TMCpro oder die Alternativen der einzelnen Hersteller:

  • Garmin Live Traffic
  • Navteq Traffic
  • TomTom Live Traffic
  • Inrix XD-Traffic

Immer auf der richtigen Spur: Der Fahrspurassistent

Nicht zu verwechseln mit dem Fahrspur-Assistenten, den Fahrzeughersteller in ihren Fahrzeugen anbieten, ist der Assistent bei den Navis: Bei einer Ausfahrt auf der Autobahn zeigt dieser exakt an, in welche Fahrspur man sich einordnen soll und das passende Schild dazu, um sich entsprechend richtig orientieren zu können.

Gut ablesbares Display benötigt

Besonders an großen deutschen Autobahn-Kreuzen ist diese Funktion von Vorteil, da sie die Wahrscheinlichkeit, sich trotz Navigation zu verfahren, stark einschränkt. Um diese Funktion richtig nutzen zu können, sollte man darauf achten, dass das Navi ein entsprechend gut ablesbares Display mit gutem Kontrast besitzt. Umso länger man braucht, um die Informationen auf dem kleinen Monitor zu lesen, desto mehr ist man vom tatsächlichen Verkehrsgeschehen abgelenkt!

Alles im Blick: POIs

POI oder auch „Points of Interest“ zeigen auf der Karte vorinstallierte Orte wie Tankstellen, Restaurants, Parkplätze, Toiletten oder Krankenhäuser an. So kann man während der Fahrt erkennen, was sich um einen herum befindet und gegebenenfalls bei Bedarf anfahren.

Personalisierte POIs

Sinnvolles Extra: Oft lassen sich auch eigene POIs definieren – etwa spezielle Erdgastankstellen für Autos mit Erdgasbetrieb, die häufig nicht zum Standardrepertoire gehören.

Immer verbunden: Bluetooth-Freisprech-Funktionen

Die meisten Geräte lassen sich per Bluetooth mit dem Smartphone oder Handy verbinden, sodass man kabellos telefonieren kann während des Fahrens. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • Keine lästigen Kabel, die einen beim Fahren behindern
  • Volle Konzentration auf das Fahren und so mehr Sicherheit im Straßenverkehr
  • Keine zusätzliche Freisprechanlage vonnöten

Integrierte Spachausgabe

Die Sprachausgabe erfolgt dann über den eingebauten Lautsprecher des Navigations-Systems. Man sollte jedoch darauf achten, dass das eigene Handy oder Smartphone über eine entsprechende Anbindung verfügt, damit auch alles reibungslos funktionieren kann. Bei unseren Tests mit Geräten von TomTom und Garmin hat die Verbindung sowohl mit einem iPhone als auch mit einem Android-Gerät von Samsung gut funktioniert. Beide boten eine ausgezeichnete Wiedergabe und Sprachqualität!

Der Umwelt zuliebe: Spritspar-Optionen

Bei der Auswahl der gewünschten Route bieten die meisten Navigationsgeräte folgende Optionen an:

  • Schnellste Route: Anhand der momentanen Verkehrssituation berechnet das System die Route, die am schnellsten ist. Hierbei wird oft über Landstraßen-Teile abgekürzt oder es werden Umwege über die Autobahn gefahren, um möglichst schnell (und legal) an das Ziel zu gelangen. Die meisten Nutzer haben diese Einstellung als Favorit gespeichert.
  • Kürzeste Route: Unabhängig von der gebrauchten Zeit wird hier stets die kürzeste Route gewählt. Sinnvoll ist diese Option, wenn man mit einem Mietwagen unterwegs ist, dessen Laufleistung begrenzt ist, oder man mit einem schwer beladenen Auto fährt.
  • Öko-Route: Die Öko-Route optimiert der Computer so, dass der Wagen eine möglichst lange Strecke mit gleichmäßigem Tempo fahren kann. So wird zum Beispiel viel über Autobahn und Landstraße navigiert. Oft handelt es sich bei dieser Variante um die längste Route, die sich in der Regel aber spätestens an der Tankstelle wieder bezahlt macht.

Abhängig vom Fahrzeug

Unsere Tipps: Legt man viel Wert auf diese Funktion, sollte man bei der Auswahl des richtigen Navis darauf achten, dass man eingeben kann, mit was für einer Art Fahrzeug man unterwegs ist!

Funktionen, auf die man verzichten kann

Die einzelnen Hersteller versuchen natürlich, immer etwas mehr zu bieten als die Konkurrenz – was nicht immer in sinnvollen Features endet. So haben einige Geräte einen eingebauten DVB-T-Receiver, mit dem man unterwegs fernsehen kann. Einerseits lenkt das vom Fahren an sich ab und kann für alle Insassen lebensgefährlich werden, andererseits macht es auch im Stehen keinen Spaß, auf dem kleinen Display fernzusehen. Möchte man im Stand Filme schauen, gibt es immer noch Smartphones – der Aufpreis für Funktionen dieser Art rechnet sich einfach nicht!

Unnötige MP3-Funktionen

Ähnlich verhält es sich auch mit eingebauten MP3-Playern. Der eingebaute Lautsprecher ist zwar bestens zur Sprachwiedergabe wie Anweisungen zur Fahrt oder Telefonaten geeignet, versagt bei Musik jedoch kläglich.

Die richtigen Gadgets

Unser Tipp: Möchte man den MP3-Player des Navis nutzen, empfehlen wir einen Bluetooth-FM-Transmitter, mit dem man die Musik wenigstens über die richtige Lautsprecheranlage des Wagens hören kann.

Immer richtig unterwegs

typisches Navigationssystem Navigationsgeräte kaufen – Der große Schnäppchen Guide

Bild: Portable Navis sind in der Zwischenzeit in nahezu jedem Auto zu finden! Bildquelle: Pung – 209307634 / Shutterstock.com

Becker, Navigon, TomTom oder Garmin – die Auswahl an Herstellern und Technik-Philosophien ist riesig. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie führen alle ans Ziel – wichtig ist jedoch, wie sie das tun. Der Funktions-Umfang der meisten Geräte ist groß, aber nicht immer sinnvoll gestaltet.

Navigations-Gerät kaufen

Beim Kauf sollte man sich im Klaren sein, für welchen Zweck man das Navi benötigt und wieviel es kosten soll. Ist man zum Beispiel öfters mit dem PKW im Ausland unterwegs, sollte man zu einem Paket mit dem entsprechend benötigten Kartenmaterial greifen. Ist man meistens nur in einer Stadt unterwegs, kann man auf die Staumelder-Funktion verzichten.

Die besten Angebote

Gute Angebote gibt es durchaus – unser Tipp: Media Markt, Saturn und Amazon sind die besten Anlaufstellen.

Navigationsgeräte Übersicht Navigationsgeräte kaufen – Der große Schnäppchen Guide

Infografik: Der durchschnittliche Preis eines Navigationsgerätes liegt bei 162 Euro. Bildquelle: mein-deal.com

Bildquellen:

  • Andrey_Popov – 282617951 / Shutterstock.com
  • Kaspars Grinvalds – 216455029 / Shutterstock.com
  • Lucky Business – 113749420 / Shutterstock.com
  • Pung – 209307634 / Shutterstock.com
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