20
Dez
2015

Mikrowellen im Test für unter 600 Euro

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Mikrowelle mit Essen Mikrowellen im Test für unter 600 Euro

Bild: Die Mikrowelle wird gerne mal genutzt, um schnell mal sein Essen zuzubereiten. Besonders beim männlichen Geschlecht. Bildquelle: Monkey Business Images – 234673384/Shutterstock.com

 

Mikrowellen, die korrekterweise und mit vollständiger Bezeichnung „Mikrowellenherde“, „-öfen“ oder „-geräte“ genannt werden, wurden in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts in den USA entwickelt. Das erste Mikrowellengerät, mit dem Nahrungsmittel zubereitet werden konnten, wurde 1947 hergestellt. Es sollte allerdings ein wenig dauern, bis die breite Masse eine Mikrowelle leisten konnte. Erst als die Kaufpreise in den 1970er Jahren günstig wurden, konnten sich die Verbraucher eine Mikrowelle kaufen. Heute sind sie in nahezu jeder Küche zu finden. Und mal ehrlich, wer kann heute noch auf eine Mikrowelle mit Grill oder Mikrowelle mit Backofen verzichten?

Wie funktioniert eine Mikrowelle mit Grill oder eine Mikrowelle mit Backofen?

Severin MW 7864 Mikrowelle Mikrowellen im Test für unter 600 Euro

Die Mikrowelle ist also schon lange bei den Verbrauchern angekommen und wird gern benutzt. Dennoch ranken sich Mythen um das Gerät und viele Ängste werden geschürt. Dies zeigen nicht zuletzt Geschichten, wie die von der älteren Dame, die ihre Katze in der Mikrowelle trocknen wollte. Bestehen die Ängste zu Recht? Im Grunde nicht, diese Vorurteile entstehen nur daraus, dass viele Menschen die Funktionsweise der Mikrowellenstrahlung nicht verstehen. Diese wird in der Mikrowelle genutzt, um Nahrungsmittel schonend zu erwärmen. Das Rätsel für viele Menschen dabei ist, dass in der Mikrowelle wirklich nur das Essen erhitzt wird und nicht der Porzellanteller. Weshalb sich das Essen unterschiedlich schnell erhitzt. Und warum es gefährlich werden kann, wenn man Metallgegenstände in den Mikrowellenherd gibt. Und sind Mikrowellen nicht schädlich, wenn man in der Nähe des Geräts steht?

private Haushaltsgeräte Mikrowellen im Test für unter 600 Euro

Statistik: 72,9 Prozent der deutschen Haushalte sind im Besitz einer Mikrowelle.

 

Alles zu kompliziert? Mitnichten. Die Funktionsweise kann ganz leicht erklärt werden. Es liegt alles an dem Wasser, das in den Nahrungsmitteln enthalten ist und nicht in den Porzellantellern. Die Wellen, die von dem Mikrowellenherd erzeugt werden, treffen auf das Essen. Damit wird das Wasser in den Nahrungsmitteln zum Schwingen gebracht. Die Schwingungen des Wassers erwärmen das Essen. Im Teller ist kein Wasser enthalten, also kann er nicht erwärmt werden. Dies erklärt auch, weshalb verschiedene Nahrungsmitteln unterschiedlich lange Zeit brauchen, um warm zu werden. Sie enthalten eben eine unterschiedliche Menge an Wasser.

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Mit Metallen in der Mikrowelle sollte vorsichtig umgegangen werden, da in ihnen Strom fließen kann und sie dadurch auch erhitzen, obwohl sie kein Wasser beinhalten. In dem Fall besteht auch Brandgefahr. Bei Gegenständen aus Metall, die entsprechend geformt sind, wie etwa die Zinken einer Gabel, kann der Strom überspringen und Funken entstehen. Dünne Metalle können sogar schmelzen. Nun stellt sich die Frage, warum dies bei dem Gehäuse der Mikrowelle nicht geschieht, denn schließlich ist es auch aus Metall. Der Innenraum der Mikrowelle ist jedoch gut isoliert und abgeschirmt, so dass nichts passieren kann. Daher ist es auch nicht schädlich, neben dem Gerät stehen zu bleiben, wenn das Essen zubereitet wird.

Die Vorteile der Mikrowelle im Vergleich zu herkömmlichen Zubereitungsarten von Nahrungsmitteln

Zubereitung einer Mahlzeit Mikrowellen im Test für unter 600 Euro

Bild: Zwar geht die Zubereitung einer Mahlzeit in Rekordzeit, doch an der Vorbereitung der Lebensmittel kommt man nicht vorbei. Bildquelle: Alliance – 128010659/Shutterstock.com

 

Der größte Vorteil der Mikrowelle liegt auf der Hand und ist jedem bewusst, der ein solches Gerät sein eigen nennt, dafür benötigt er keinen Mikrowellen-Test. Ganz gleich ob mit einer Mikrowelle mit Grill oder einer Mikrowelle mit Backofen, mit einem solchen Gerät gelingt die Zubereitung einer Mahlzeit in Rekordzeit. Sie ist schneller auf dem Tisch als nach einer Bestellung im Imbiss um die Ecke, dabei preisgünstiger und bedarf kaum mehr Handgriffe als die Bestellung. Zudem lassen sich durch die vielfältigen Funktionen zahlreiche verschiedene Speisen zubereiten, wobei die Bedienung moderner Mikrowellen sehr einfach ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass mit der Mikrowelle schonend gekocht werden kann, es gehen weniger Nährstoffe verloren als bei herkömmlichen Methoden der Zubereitung. Darüber hinaus wird beim Kochen mit einer Mikrowelle weniger Geschirr benötigt, der Abwasch hält sich in Grenzen.

Die Nachteile einer Mikrowelle

Marktsättigung von Mikrowellengeräte Mikrowellen im Test für unter 600 Euro

Statistik: Im Jahr 2005 belief sich die Penetrationsrarte von Mikrowellengeräten in Deutschland auf 70 Prozent.

 

Doch das Kochen mit einer Mikrowelle hat auch Nachteile, die zumeist durch Bedienfehler entstehen, wie Mikrowellen Tests regelmäßig zeigen. Diese Nachteile können also vermieden werden, wenn der richtige Umgang mit der Mikrowelle mit Grill oder Mikrowelle mit Backofen beherrscht wird. So kann es geschehen, dass alle Nährstoffe der Nahrungsmittel verloren gehen, wenn es versäumt wird, die Nahrungsmittel zum richtigen Zeitpunkt herauszuholen und sie einige Minuten zu lang garen lässt. Zudem wird für die Mikrowelle spezielles Geschirr zur Zubereitung der Speisen benötigt. Wird das falsche Geschirr verwendet, kann es passieren, dass das Essen nicht gleichmäßig durchgegart wird.

Geburtsstunde des Mikrowellenherdes

Der Erfinder des Mikrowellenherdes hatte indes ganz andere Sorgen: Als der amerikanische Ingenieur Percy Spencer im Jahr 1945 an einem Radargerät für das US-Militär arbeitete, ging es noch um den Kampf gegen Nazi-Deutschland und nicht um den schnellen Imbiss für Zwischendurch. Das Magnetron, eine Röhre zur Erzeugung von elektromagnetischer Strahlung, sollte feindliche Flugzeuge sichten, bevor diese Schäden anrichten konnten. Niemand hätte gedacht, dass es einmal die Welt der Gastronomie und unsere Art zu Kochen auf den Kopf stellen würde.

Geburtsstunde des Mikrowellenherdes

Spencer bemerkte rein zufällig, dass während eines Experimentes ein Schokoriegel in seiner Hosentasche zu schmelzen begann. Schnell wurde klar: Die Strahlung war für die Erwärmung verantwortlich. Also experimentierte Spencer weiter. Versuche mit Maiskörner und Eiern zeigten, dass auch andere Nahrungsmittel auf die Strahlung im Magnetron ansprechen. Die Mikrowelle war damit erfunden. Ein entsprechendes Patent wurde 1946 angemeldet und ein Jahr später gab es bereits das erste Gerät zu kaufen.

Mikrowellen-Technik für Jedermann

Allerdings dauerte es eine ganze Weile, bis aus der teuren Militärtechnologie eine Anwendung für jeden Haushalt wurde. Die ersten Mikrowellenherde waren metallische Ungetüme: bis zu zwei Meter hoch und hunderte Kilo schwer und dementsprechend teuer. Sie waren daher zunächst nur gastronomische Einrichtungen vorgesehen. Erst ab Mitte der 1960er Jahre wurden die Geräte immer kleiner und leichter. Alsbald hielt die Technik auch Einzug in Flugzeugen, Zügen und Restaurants. Zuhause konnte nun jeder schnell und unkompliziert etwas zubereiten. Die Technik machte hier aber keineswegs halt. Hersteller wetteiferten in den darauffolgenden Jahrzehnten um die Gunst der Kunden und entwickelten immer einfachere und leistungsfähigere Geräte.

Heutige Modelle verfügen über vielfältige Vorteile:

  • Mehrere Leistungsstufen sorgen dafür, dass jede Speise schonend zubereitet werden kann
  • Grill- und Backfunktionen erweitern die Möglichkeiten beim Kochen
  • Funktionen wie Auftauen, Garen und Erwärmen gehören bei vielen heutigen Herstellern zum Standard
  • Zeiteinstellung sorgt für punktgenaues Garen und Kochen

Eine Welle für alle Fälle

Mikrowellen sind im Lauf der Zeit zu wahren Alleskönnern avanciert. Auch was das Fassungsvermögen und Gesamtleistung angeht orientieren sich moderne Geräte ganz nah am Kunden. Das zeigt sich bei den drei Testgeräte Medion MD 15644, Sharp R242BKW und Bomann MW 2235 CB.

Mikrowellen Test der Medion MD 15644

Bildschirmfoto 2015 12 21 um 14.51.46 Mikrowellen im Test für unter 600 Euro

Für unseren Mikrowellen-Test haben wir uns zunächst die Medion MD 15644 vorgenommen, ein Gerät, das mit einem Fassungsvermögen von 17 Litern und einem Tellerdurchmesser von 24,5 cm eine vergleichsweise kleine Mikrowelle ist. Dennoch reicht sie für den Gebrauch im Haushalt aus. Sie verfügt über sechs verschiedene Leistungsstufen sowie eine Auftaufunktion, wodurch sehr vielseitige Speisen gekocht werden können. Die maximale Leistung beträgt 700 Watt, die Zeitschaltuhr umfasst 30 Minuten. Mit dieser Mikrowelle ist es nicht schlimm, wenn etwas daneben geht, denn der lackierte Innenraum kann schnell und einfach gereinigt werden.

Bildschirmfoto 2015 12 21 um 14.53.12 Mikrowellen im Test für unter 600 Euro

Mikrowellen Test der Sharp R242BKW

Die Sharp R242BKW ist keine kleine Mikrowelle, mit ihr hat man ein Gerät in der Küche, das ein Fassungsvermögen von 20 Litern hat. Mit den Maßen 35,8 cm x 43,9 cm x 25,8 cm passt das freistehende Gerät dennoch in jede Ecke der Küche. Somit können größere Mengen an Nahrungsmitteln zubereitet werden. Damit dies gelingt, beträgt die maximale Leistung des Geräts 800 Watt. Auftauen, Garen und Erwärmen – die Speisen konnten in unserem Mikrowellen-Test auf vielfältige Weise zubereitet werden. Die Handhabung wurde zudem durch die voreingestellten Automatikprogramme erleichtert. Aufgrund des Energiesparmodus ist die Nutzung dieser Mikrowelle sehr ressourcenschonend.

Bildschirmfoto 2015 12 21 um 14.53.50 Mikrowellen im Test für unter 600 Euro

Mikrowellen Test der Bomann MW 2235 CB

Das letzte Gerät in unserem Mikrowellen Test ist die Bomann MW 2235 CB. Dieses 34 cm x 44 cm x 25,5 cm große Gerät ist mit seinem Fassungsvermögen von 20 Litern ebenfalls keine kleine Mikrowelle. Der Durchmesser des Drehtellers beträgt 25,5 cm. Dennoch beträgt die maximale Leistung lediglich 700 Watt. Allerdings gestaltete sich das Zubereiten der Nahrung aufgrund seiner fünf Leistungsstufen angenehm einfach. Dank der Beleuchtung des Garraumes und des großen Sichtfensters hat man seine Nahrungsmittel dabei stets im Blick. Was von Vorteil ist, da die Garzeit nur nach Minuten eingestellt werden kann, nicht sekundengenau.

  Medion MD 15644 Sharp R242BKW Bomann MW 2235 CB
Mikrowellenleistung 700 Watt 800 Watt 700 Watt
Fassungsvermögen 17 Liter 20 Liter 20 Liter
Tellerdurchmesser 24,5 cm 25,5 cm 25,5 cm
Leistungsstufen 6 11 5
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