18
Apr
2017

Falsche Jobangebote: Wie sie Daten der Bewerber stehlen

Wer auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle ist, hat zahlreiche Möglichkeiten, nach passenden Jobangeboten zu suchen. Direkt bei der Arbeitsagentur, in Tageszeitungen oder auch im Internet. Vor allem online ist das Angebot oft sehr breit gefächert und man kann als Jobsuchender im eigenen Umkreis eine Vielzahl an Angeboten finden. Nicht immer handelt es sich dabei aber auch um seriöse Jobangebote – immer öfter sind auch Fake-Inserate dabei. Und diese haben ganz genau ein Ziel: Die Daten der potentiellen Bewerber auszuspähen. Falsche Jobangebote im Netz nehmen dabei immer mehr zu. Betrüger versuchen auf diese Weise, Daten abzugreifen – und das zu unterschiedlichen Zwecken.

Tendenziell ist es so einfach: Online findet man ein passendes Job-Inserat zu einem Beruf, in dem man sich gut vorstellen kann, zu arbeiten. Kurzerhand füllt man das Bewerberformular aus – und hört dann nie wieder etwas von der angeblichen Firma. Mitunter kann dies daran liegen, dass Betrüger inzwischen auch Jobportale nutzen, um Daten abzugreifen. Sei es, um den Bewerbern später eigene Angebote zugänglich zu machen – gegen Gebühr versteht sich – oder um mit falschen Identitäten online zu shoppen oder andere illegale Aktionen durchzuführen. Oftmals sitzen die Drahtzieher im Ausland. Somit ist es kompliziert, Ihnen auf die Schliche zu kommen. Wie man sich wehren kann und worauf man bei der Jobsuche im Netz achten sollte, ist im folgenden Text nachzulesen.

Datenklau mit falschen Jobangeboten: Verkauf von Daten und Betrug

Falsche Jobangebote: Wie sie Daten der Bewerber stehlenBei den gefälschten Job-Angeboten steht das Erschleichen und Ergaunern von Daten immer im Vordergrund. In Deutschland beispielsweise, um die erhaltenen Datensätze weiterzuverkaufen und damit gutes Geld zu verdienen. Immer öfter sollen mögliche Bewerber aber auch eine Gebühr zahlen, damit sie weitere Informationen zum Job erhalten können. Ebenso ist es möglich, dass die Betrüger an die Girokonten oder Accounts der Bewerber gelangen möchten – beispielsweise, um diese um ihr Geld zu bringen.

Zu finden sind die angeblichen Jobangebote in immer mehr Jobportalen, auf denen sich vor allem Bewerber tummeln, die eine neue berufliche Herausforderung suchen. Doch auch per Mail werden die Jobangebote verschickt – oft wahllos an einen großen E-Mail-Verteiler. Hier lauert dann hinter dem anzuklickenden Link mitunter ein Download von Schadsoftware oder die Bewerber werden aufgefordert, eine spezielle Software eigenständig herunterzuladen. Erst dann soll es Zugriff zu den Job-Details geben. Bevor man als Jobsuchender zum Opfer von Kriminellen wird, sollte man sich nach Möglichkeit schützen – und versuchen, auf gefälschte Job-Angebote nicht hereinzufallen. Welche Möglichkeiten es dabei gibt und wie man sich effektiv schützen kann, beschreibt der nachfolgende Abschnitt.

So kann man sich vor Fake-Jobannoncen schützen

Es gibt durchaus einige Möglichkeiten, damit man nicht auf Betrüger hereinfällt, die mit gefälschten Jobanzeigen ködern wollen. Dazu zählen unter anderem auch diese Punkte:

  • Prüfen, ob die abgefragten Daten notwendig sind!

Unternehmen, die es auf die Kreditkartendaten oder eine Kopie des Ausweises abgesehen haben, werden einen Bewerber im Anschluss kaum einstellen. Daher sollte man überlegen, ob die sensiblen Daten für die Jobangebote wirklich notwendig sind. Falls nicht, sollte man vorsichtig sein. Auf keinen Fall sollten alle Daten blind zur Verfügung gestellt werden.

  • Stellenangebote mit der Unternehmensseite abgleichen

Wer in einer Jobbörse eine Annonce findet, die attraktiv erscheint, kann und sollte dieses Jobangebot mit der offiziellen Firmenwebseite abgleichen. Betrüger geben oftmals vor, namhafte Unternehmen zu vertreten. Findet man auf der Webseite keine Infos, kann man auch telefonisch im Unternehmen nachfragen. So lassen sich Fake-Jobanzeigen oftmals schnell erkennen und man kann davon direkt Abstand nehmen.

  • Vorsicht bei Zahlungen – in beiderlei Hinsicht

Sollte ein Unternehmen Geld verlangen, damit eine Bewerbung möglich ist oder damit man weitere Informationen um den Job erhält, kann man fast schon davon ausgehen, dass dies nicht seriös ist. Seriöse Firmen verlangen weder von Interessenten Geld, noch versuchen sie, Bewerbern Gebühren in Rechnung zu stellen.

Ebenso sollte man aber auch stutzig werden, wenn man selber Geld überwiesen bekommt und dieses weiterleiten soll. In diesem Fall soll man meist als Marionette für die Geldwäsche benutzt werden – und sollte dies direkt der Polizei melden. Macht man hingegen mit, macht man sich ganz schnell selber strafbar und kann in das Visier von Ermittlungen rücken.

Tipp: Jobangebote von offiziellen Seiten in Anspruch nehmen!

Im besten Fall informiert man sich auf offiziellen Seiten über Jobangebote und Stellenausschreibungen. Die Stellenbörse der Arbeitsagentur oder auch die eigenen Webseiten der einzelnen Firmen sind hier als Anlaufstelle in jedem Fall zu erwähnen – in aller Regel ist man als Bewerber hier auf der sicheren Seite.

Bundesagentur für Arbeit warnt vor Job-Fakes per Mail

Vor gefälschten E-Mails mit Jobangeboten warnt auch die Bundesagentur für Arbeit. Dabei setzen die Betrüger auf ein bekanntes Erscheinungsbild und nutzen eine Absenderadresse, die auf die Agentur für Arbeit schließen lassen. Die Bundesagentur für Arbeit hat damit allerdings rein gar nichts zu tun und warnt die möglichen Bewerber daher davor, auf derartige E-Mails zu reagieren. Insbesondere gilt dies, wenn in der Mail eine Datei enthalten ist, die weitere Informationen verspricht. Ebenso sollte man aber auch vorsichtig sein, wenn Links anzuklicken sind oder wenn es Formulare gibt, die zunächst ausgefüllt werden sollen. Außerdem gilt: Betrüger fordern die Jobsuchenden oft dazu auf, möglichst schnell zu handeln – so soll eine geringere Vorsicht erzeugt werden.

Darauf sollte man in keinem Fall hereinfallen.

Identitätsdiebstahl: Daten erspähen und selber nutzen

Falsche Jobangebote: Wie sie Daten der Bewerber stehlenIn vielen Fällen wird durch gefälschte Jobanzeigen versucht, die Daten der potentiellen Bewerber auszuspähen. Und dies hat durchaus einen ernstzunehmenden Grund, der weit über das Versenden von Spam hinausgeht. In vielen Fällen werden die Identitäten der Bewerber gekapert und damit im Internet eingekauft. Mit zum Teil fatalen Folgen. Denn während die gekaufte Ware an Mittelsmänner gesandt wird, erhalten die Jobsuchenden die Rechnung. Oder direkt Mahnschreiben von Inkassobüros beziehungsweise negative Einträge in der Schufa. Die Folgen, wenn man auf gefälschte Jobangebote hereinfällt, können also sehr groß sein.

Eine Handhabe hat man in diesem Fall oftmals nicht. Zwar lässt sich möglicherweise schnell nachweisen, dass man einem Betrug zum Opfer gefallen ist, die Hintermänner werden allerdings nur selten gefasst. Sie sitzen im Ausland, verschlüsseln ihre Identität und Herkunft – und sind somit für die Justiz in Deutschland kaum zu erreichen. Alleine aus diesem Grund sollte man möglichst vermeiden, auf gefälschte Stellenausschreibungen hereinzufallen.

Firmen bemerken den Betrug oftmals erst, wenn sich Bewerber melden

In nicht wenigen Fällen nutzen die Betrüger die Namen von bekannten Unternehmen. So wirkt eine gefälschte Stellenausschreibung oftmals echt und authentisch. Bei den betroffenen Firmen fällt ein solcher Betrug in vielen Fällen erst auf, wenn sich Bewerber direkt informieren wollen, wie der Stand des Bewerbungsverfahrens ist. Als Geprellter – also als Jobsuchender – fühlt man sich dann mitunter wie vor den Kopf gestoßen, wenn man erfährt, dass das – vielleicht sogar etablierte – Unternehmen, gar nicht nach neuen Mitarbeitern sucht.

Sinnvoll ist es daher, sich vor einer möglichen Online-Bewerbung direkt bei der Firma zu informieren. Entweder über die Webseite, auf der man auch die genauen Kontaktdaten finden kann, oder aber durch einen Anruf. So kann ein möglicher Betrug in vielen Fällen schon vor dem Absenden von Daten erkannt werden. Auf Gesuch der  betreffenden Firmen werden die gefälschten Jobanzeigen von den Börsen und Portalen dann zumeist gelöscht. Für einige mögliche Bewerber kann dies bereits zu spät sein – und die erhaltenen Datensätze sind dann in vielen Fällen bereits verkauft.

Woran erkennt man unseriöse oder gefälschte Jobannoncen?

Es gibt durchaus einige Anhaltspunkte, die auf eine unseriöse oder gar gefälschte Stellenanzeige hindeuten können. Einige dieser Anhaltspunkte finden sich im Anschluss, sodass man sich als Jobsuchender entsprechend darauf vorbereiten und verstärkt auf solche Details achten kann:

  • Kontakt nur per E-Mail

In vielen gefälschten Job-Annoncen findet man keine komplette Firmenanschrift oder es sind nur wenige Kontaktmöglichkeiten vorhanden. Beschränken sich die Kontaktmöglichkeiten auf E-Mail und Handynummer, sollte man vorsichtig sein. Im Zweifelsfall sollte man sich zudem immer über die potentielle Firma informieren.

  • Handbücher oder Fortbildungen gegen Gebühr

Sollen die Bewerber Fortbildungen im Vorfeld bezahlen oder auch Handbücher oder Software kaufen, sollte man ebenfalls vorsichtig sein. Wer keinen Job hat und dennoch etwas bezahlen soll, sollte hier achtsam sein – um ein seriöses Jobangebot handelt es sich dann in aller Regel nicht.

  • Fehlende oder unzureichende Jobbeschreibungen

Betrüger versuchen oftmals, die möglichen Bewerber mit nur wenigen Details zu locken. Die Job-Angebote sind meist nur sehr vage und enthalten kaum Informationen. Gibt es keine Beschreibungen zur Tätigkeit, zu den Einsatzbereichen und mehr, sollte man ebenfalls Vorsicht walten lassen.

  • Informationen liefert eine kostenpflichtige Hotline

Misstrauen sollte auch erwecken, wenn es für weitere Informationen lediglich eine kostenpflichtige Hotline gibt. Ist dies der Fall, wird man wohl kaum informative Details bekommen. Das Ziel ist hier meistens, durch ein längeres Telefonat die Kosten für den Interessenten hochschnellen zu lassen.

  • Übertriebene Gehaltsangebote für einfache Tätigkeiten

Für eine simple Tätigkeit wird ein überdurchschnittliches Honorar geboten? Das sollte einen stutzig werden lassen. Niemand hat Geld zu verschenken und zahlt für einfache Aufgaben mehr als es üblich ist. Auch erhält man für wenige Wochenstunden Arbeit keine Gehälter von mehreren Tausend Euro. Oftmals handelt es sich auch hierbei um betrügerische Annoncen.

Jobangebote passen oft ideal zum Jobsuchenden

Falsche Jobangebote: Wie sie Daten der Bewerber stehlenDas Problem bei den gefälschten Jobanzeigen: Oftmals passen sie auf den ersten Blick hervorragend zum Jobsuchenden und seiner Situation. Wer Geldprobleme hat oder gerade ein Kind bekommen hat oder wohl möglich auf der Suche nach einem neuen Auto ist, wird sich über einen Job freuen, der viel Geld bei wenig Arbeit verspricht. Ein hohes Gehalt wird dabei in den meisten Fällen versprochen – und dieses liegt meist deutlich über dem Durchschnitt oder der üblichen Bezahlung.

Hellhörig werden sollt man als Arbeitsuchender auch in anderen Fällen. Beispielsweise dann, wenn auf ein persönliches Vorstellungsgespräch verzichtet wird und dieses alleine per Mail oder über eine Webseite durchgeführt wird. Sucht ein Unternehmen aus dem Ausland nach Mitarbeitern, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Gleichermaßen sieht es aus, wenn man vorab für Arbeitskleidung zahlen soll.

Und auch bei Hinweisen auf eine legale Tätigkeit in Deutschland, der Europäischen Union und anderen Staaten sollte man vorsichtig sein. Alleine der Hinweis auf eine legale Tätigkeit macht oftmals schon deutlich, dass es sich gerade nicht um eine solche Tätigkeit handelt. In vielen Fällen sollen die Bewerber dann benutzt werden – beispielsweise für die Geldwäsche oder das Verteilen von Produkten aller Art, unter anderem Diebesgut und Hehlerware.

Was tun, wenn man stutzig wird oder einen Verdacht hat?

Sollte man den Verdacht haben, dass ein Jobangebot unseriös ist oder man möglicherweise mit Betrügern zu tun hat, kann man tatsächlich aktiv werden. Grundsätzlich kann man seinen Verdacht bei der Polizei äußern und dort entsprechend eine Meldung abgeben. Weiterhin kann man aber auch den Kontakt zur angeblichen Firma abbrechen. Auf keinen Fall sollte man Geld zahlen oder Überweisungen vornehmen. Auch sollte man sich nicht dazu bereit erklären, Geld in Empfang zu nehmen, damit dieses weitergeleitet werden kann.

Mit den eigenen Daten sollte man allgemein vorsichtig sein. So sollte man seinen Ausweis, die Kreditkarte oder andere Dokumente nicht einfach irgendwo hochladen, weil diese für eine angebliche Bewerbung benötigt werden. Zuletzt sollte man die seltsame Jobanzeige auch der Stellenbörse melden, damit diese möglichst schnell gelöscht wird. So kann man zumindest andere Interessenten noch schützen.

Aus den USA und Großbritannien nach Deutschland geschwappt

Bisher war diese Masche vor allem in den USA und in Großbritannien bekannt. Dort versuchten und versuchen es Betrüger bereits seit längerer Zeit mit gefälschten Jobannoncen, die Daten der Interessenten auszuspähen und diesen zu schaden. Inzwischen ist diese Masche aber auch in Deutschland vermehrt festzustellen. Mehrere Hundert Fälle je Jahr zählen die Polizeistellen. Allerdings dürfte die Dunkelziffer noch weitaus höher sein. Viele Betroffene melden sich schlichtweg nicht oder gehen am Ende davon aus, einfach kein geeigneter Kandidat für den Job gewesen zu sein. Vor allem internationale Firmen werden dabei häufig „kopiert“ oder als potentielle Arbeitgeber genannt – so soll die Seriosität vermittelt werden, die letzten Endes gar nicht vorhanden ist.

Während im Ausland – vor allem in den USA – vielfach die Identität der Jobsuchenden gekapert wird, steht in Deutschland vermutlich der Verkauf von Daten im Vordergrund. Dieses Geschäft ist in Deutschland recht lukrativ und vollständige Datensätze werden gut bezahlt. Was die Käufer dann mit den Daten anstellen, ist ganz unterschiedlich. Mal wird Spam verschickt, mal wird versucht, die Menschen mit Angeboten zu ködern. Ab und an sollen Bewerber auch zu Finanzagenten gemacht werden. Dass sich hierhinter vor allem Geldwäsche verbirgt, ist oftmals nicht sofort ersichtlich. Und als Jobsuchender macht man sich selber dann auch ganz schnell strafbar, auch wenn man davon vielleicht gar nichts weiß.

Erste Firmen warnen bereits vor gefälschten Stellenausschreibungen

Falsche Jobangebote: Wie sie Daten der Bewerber stehlenDie ersten betroffenen Firmen aus Deutschland haben bereits reagiert. Auf ihren Webseiten weisen sie darauf hin, dass in ihrem Namen potentielle Bewerber geködert werden sollen. Eine andere Handhabe gibt es für die Firmen oftmals nicht. Zumal viele Unternehmen gar nicht wissen, dass sie in dieser Form missbraucht werden. Fällt der Betrug auf, wird die Anzeige in den Jobportalen meist schnell gelöscht. Vielfach sind die Anzeigen kurze Zeit später in anderer Form aber wieder da. Somit sind vor allem auch die Jobsuchenden gefragt, sich genau zu informieren und nicht allen Versprechungen blind zu vertrauen.

Der Job Application Scam – oft auch als Recruitment Fraud bezeichnet – ist in jedem Fall ärgerlich. Für Betroffene auf Jobsuche ebenso wie auch für die Unternehmen. Während Bewerber vielfach die Kontrolle über ihre Daten verlieren oder finanziell ausgebeutet werden, sinkt die Reputation der betroffenen Firmen. Ihr Ruf wird zum Teil in ein schlechtes Licht gerückt und es gibt negative Aufmerksamkeit. Fatal dabei: Die Betrüger gestalten die angeblichen Job-Angebot exakt so, wie es auch die Firmen oder die Arbeitsagentur tun. Somit lässt sich ein Betrug auf den ersten Blick oftmals gar nicht erkennen.

Gute Nachricht: Seriöse Jobportale filtern betrügerische Angebote oft heraus

Die gute Nachricht bei allen schlechten News: Die gefälschten Jobangebote findet man in aller Regel nicht bei den bekannten und etablierten Jobbörsen. Diese nutzen spezielle Filter und zeigen solche Fake-Angebote erst gar nicht an. Stattdessen wird der Job-Spam oftmals wahllos an zig Mailadressen verschickt. Immer wieder wird dabei aber der Anschein erweckt, dass die Mails individuell an den Empfänger gerichtet sind. Schaut man genau hin, erkennt man aber schon, dass diese an zahlreiche Empfänger gehen. Die Empfänger werden nicht persönlich angesprochen und auch sonst findet man darin wenig, was auf einzelne Empfänger schließen lässt.

Fazit: Vor gefälschten Arbeitsangeboten sollte man sich in Acht nehmen

Auch wenn die Lage in den USA oder in England noch dramatischer ist, auch in Deutschland häufen sich gefälschte Jobangebote und unseriöse Stellenausschreibungen. Der Hintergrund: Es sollen im großen Stil Daten gesammelt werden. Dazu wird mit einfachen Tätigkeiten bei einer guten Bezahlung „geworben“. Oftmals soll es sich sogar um Jobs in Heimarbeit handeln und dahinter sollen große und bekannte Unternehmen stehen. Der Realität entspricht das allerdings nicht – und mitunter findet man sich als Jobsuchender als Geldwäscher wieder oder verliert die Kontrolle über die eigenen Daten. Teilweise werden auch Konto oder Kreditkarte illegal genutzt, was dann für einen finanziellen Schaden sorgt.

Als Jobsuchender sollte man daher stets wachsam und kritisch sein. Erscheint ein Jobangebot zu gut, sollte man dieses genau prüfen. Zudem sollte man darauf verzichten, Kopien von Ausweisen und Kreditkarten einfach so bereitzustellen. Außerdem sollte man nichts bezahlen und auch keine Zahlungen erhalten und weiterleiten. Im besten Fall informiert man sich auf etablierten Portalen über Jobausschreibungen oder auch direkt auf den Webseiten von Firmen. Hier findet man inzwischen auch immer häufiger Hinweise darauf, dass im Namen der Firma Betrüger aktiv sind und versuchen, Jobsuchende zu ködern. Daher gilt: Immer wachsam sein!

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