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Mrz
2016

Browsergames und Onlinespiele – muss ein Spiel wirklich Online sein?

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Junger Mann vor dem PC am Spielen Browsergames und Onlinespiele – muss ein Spiel wirklich Online sein?

Bild: Onlinegames erfreuen sich immer wachsender Beliebtheit – ist das die Zukunft der Videospiele? Grafikquelle: Razmarinka – 144207847/shutterstock.com

 

„Moment, ich muss mich noch mal eben um meine Farm kümmern!“ – vor ein paar Jahren wurden die meisten Facebook-User zu Online-Farmern. Auf Online-Spielen wie FarmVille oder Big Farm konnte jeder Nutzer seine eigene kleine virtuelle Farm erstellen, seine Freunde aus Facebook als Nachbarn hinzufügen, oder einen neuen Stall bauen und Früchte anpflanzen. Aus Büroarbeitern werden Kriegsstrategen, aus Schülern Handelsexperten und der Hobby-Mafiosi verwettet abends vor dem Rechner noch mal eben ein paar Millionen Kredits bei Pokerturnieren. So mancher Unternehmer hat schon den ein oder anderen Mitarbeiter dabei erwischt, wie dieser zwar konzentriert auf den Bildschirm schaut – anstatt zu arbeiten jedoch, Schiffe versenken mit Freunden im Internet spielt, oder die frischen Früchte aus seiner Farm erntet – eine halbe Stunde später wären sie nämlich eingegangen, er muss jetzt spielen.

Nicht nur was für Nerds

Online- Spiele erfreuen sich immer wachsender Beliebtheit. Sie sind längst nicht nur was für Nerds – das Spiel im Browser macht das Zocken salonfähig. Nach der Einführung von HTML5 und der neuen Browser-Generation sind sogar noch schöner anzusehende Spiele möglich. Das Tolle bei Online-Spielen ist die Interaktivität mit anderen, echten Spielern, anstatt des Spielens gegen die Computer-KI – reicht das aber? Sind Spiele wie Bubble-Shooter, Mahjong, oder Konzepte rund um die Farm tatsächlich so gut – oder gleicht die Netzwerkfähigkeit der Spiele ihre programmierseitigen Diskrepanzen aus? Muss ein modernes Spiel unbedingt ins Internet können? Wir schauen mal, ob es Alternativen zu den Browsergames gibt, die heute von bekannten Herstellern wie Goodgame Studios angeboten werden…

Browsergames – die neue Art des Spielens?

Browsergames sind im Prinzip Computerspiele, für die man in der Regel keine weitere Software benötigt und sie direkt im Internetbrowser spielen kann. Ob auf Google Chrome, Mozilla Firefox oder Apples Safari – man braucht nur seinen Browser.

Unterschieden wird zwischen Client Games und serverseitigen Browserspielen wie Big Farm von Goodgame Studios, Bubble Shooter oder Mahjong. Bei Letzteren ist das Spielen unabhängig vom jeweiligen Rechner möglich. Dadurch kann man sich durch jeden beliebigen PC in das Spiel loggen und sofort losspielen – mit dem davor gespeicherten Spielstand natürlich. Bei den Client-Spielen muss der Spieler einen Teil der Software runterladen und lokal abspeichern – der Computer lädt dann bei jedem Log-In lediglich die Spielstände und Aktualisierungen aus dem Netz. Das Spielprinzip bleibt jedoch gleich: Der User öffnet an seinem Computer Konsole, Browser oder Programm, durch dieses er dann online auf das eigentliche Spiel zugreifen kann. Viele Browsergames sind ihrer Grundversion kostenlos, lassen sich jedoch durch kostenpflichtige Extras meist beschleunigen.

mein deal Browsergames Browsergames und Onlinespiele – muss ein Spiel wirklich Online sein?

Infografik zu Browsergames.

Zeitlich unflexibles Spielen

Der Nachteil dabei ist, dass die Spiele auch dann weiterlaufen, wenn der User nicht am Rechner sitzt. Im Gegensatz zu konventionellen Computerspielen dauern manche Spielschritte bei Online Spielen länger: Pflanzt man zum Beispiel auf FarmVille etwas an, ist es in ein paar Stunden erst ausgereift – kommt man zu spät, war’s umsonst und alles ist eingegangen. Ebenso bei Strategiespielen: Ein Gebäude bei Ultima Online zu errichten, kann teilweise mehrere Tage dauern – der User bleibt also zeitlich an das Spiel gebunden und sollte sich zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder einloggen.

Was zuerst spielen?

Die beliebtesten Genres bei Onlinespielen sind recht vielseitig – da wird jeder fündig:

  • Strategie: Bei Strategiespielen muss der Spieler meistens eine Stadt oder einen Staat aufbauen und anschließend gegen Gegner verteidigen. Angelehnt sind Spiele dieser Art an den Spiele-Klassiker „Age of Empires“ von Microsoft. Darüber hinaus gibt es auch sehr klassische Strategiespiele wie Schach oder Mahjong, die wahlweise auch als Denkspiele bezeichnet werden.
  • Simulationen: Simulationsspiele können sehr unterschiedlich sein. Ob Bürgermeister-Simulator, eigene kleine Farm oder eigenes Restaurant – der Spieler muss wirtschaftlich handeln und vorausplanen können. Angelehnt sind solch Spiele oft an Sim City für den Computer, eines der ersten Spiele in diesem Sektor. Heute sind vor allem Farm-Spiele sehr beliebt.
  • RPG: Auch Role-Playing-Game genannt – der Spieler schlüpft in die Rolle eines Helden und muss verschiedene Abenteuer bestehen. Durch entsprechendes Handeln verstärken sich die Fähigkeiten (Skills) des Charakters, wodurch neue Items freigeschaltet werden. Das bekannteste Online-RPG ist das Client-Spiel „World of Warcraft“ – das mit über 12 Millionen Spielern weltweit das beliebteste Spiel aller Zeiten ist. Früher waren solch Spiele auch als Adventures bekannt, haben sich aber vom Sektor Abenteuer etwas entfernt und bilden ein eigenes Genre.
  • Sport: Ob Fußballtrainer, Rennfahrer oder Basketball-Profi – der User kann seinem Lieblingssport virtuell nachgehen. Eines der beliebtesten Spiele im Bereich Sport ist aktuell Real Racing 3, von dem es auch eine Version für mobile Endgeräte gibt.
  • Action: Wer auf aufregende Action steht, ist bei den Actionspielen richtig. Ob Panzer-, Luft- oder Wasserschlachten – der Spieler wählt sein Vehikel, verbündet sich mit Freunden und zieht in den Krieg. Im Bereich Action ist die Reaktion des Spielers ausschlaggebend. Timing und gute Reflexe machen einen Großteil des Spieles aus, aber auch Teamwork und gute Kommunikation sind nötig, um im Bereich Action durchzuhalten.
  • Denkspiele: Rätsel oder ein Puzzle lösen, knifflige Labyrinthe oder das bekannte Schachspiel. Der Spielende muss sich hierbei durch eine Menge von Levels durchschlagen. Es gibt sehr vielfältige Spielideen in Bereich Denkspiele, in den beispielsweise auch Mahjong eingeordnet werden könnte. Auch Spielkonzepte wie Tetris oder das beliebte Bubble Shooter lassen sich als Denkspiele bezeichnen.
  • Shooter: Auch Ballerspiele gibt es online. Sogenannte Ego-Shooter lassen den Spieler Gebäude stürmen oder ganze Territorien verteidigen. Meistens werden solch Spiele in enger Zusammenarbeit mit Freunden gespielt. Hierbei bewegt sich der Spieler in einer frei begehbaren, dreidimensionalen Spielwelt und blickt durch die Augen eines menschlichen Spielercharakters. Der Spielverlauf bei Shooter-Spielen ist geprägt durch den Kampf gegen eine Vielzahl von unterschiedlichen Gegnern mit Hilfe von verschiedenen Schusswaffen, die im weiteren Spielverlauf meist immer stärker werden. Es dauert zudem meistens nicht lange, bis ein Spieler oder ein Team gewinnt.

Ob nun Denkspiele wie Bubble Shooter, Abenteuer, Strategie oder Simulationen wie Big Farm – Browsergames bieten heute für jeden Geschmack etwas Passendes!

Keine reine Männerdomäne mehr

Geschlechterverteilung der Nutzer von Online und Browsergames in Deutschland im Jahr 2014 Browsergames und Onlinespiele – muss ein Spiel wirklich Online sein?

Statistik: Geschlechterverteilung der Nutzer von Online- und Browsergames in Deutschland im Jahr 2014. Datenquelle: GfK, BIU Bildquelle: Eigene Darstellung

 

Während in den letzten Jahrzehnten Computerspiele als reine Männerdomäne galten, verteilen sich die Geschlechter nahezu gleichmäßig bei Browsergames wie Big Farm oder Bubble Shooter, wie die Statistik der GfK zeigt. Bei den Onlinegames dagegen dominieren mit 62% wieder die Männer.

Flash Games – die Mütter aller Online-Spiele

Die ersten animierten browserbasierten Spiele wurden in Flash programmiert. Mit der Macromedia Flash Plattform, heute Adobe Flash, ließen sich erstmals Online-Elemente gleichzeitig animieren und vertonen, womit kleine einfache Spiele möglich wurden. Erst 2011 konnten mit Hilfe eines Updates auch dreidimensionale Inhalte mit Flash dargestellt werden, was die Entwicklung von aufwendigeren und optisch realistischeren Spielen ermöglichte.

Flash ist ein Plug-In für Browser, wodurch der Funktionsumfang des Browsers um die Animation von Inhalten mit gleichzeitiger Soundausgabe erweitert wird. Bekannte Webseiten wie YouTube funktionierten bis 2015 mit Flash. Da HTML5 die Implementierung solcher Inhalte ermöglicht, wird die Hilfe eines zusätzlichen Plug-Ins nicht mehr benötigt. Spiele- und Webseiten-Entwicklern erleichterte diese Umstellung die Arbeit ungemein. Außerdem laden die Webseiten schneller, was aufwändigere Inhalte bei gleichbleibenden bzw. niedrigeren Ladezeiten ermöglicht.

Suchmaschinenoptimierte Spiele?

Ein weiterer Nachteil der Flash-Nutzung ist die Undurchsichtigkeit gegenüber Suchmaschinen. Spielinhalte werden von Suchmaschinen wie Google nicht erfasst, HTML5 Elemente oder JavaScript dagegen schon. Außerdem ist Flash nicht auf mobilen Endgeräten abspielbar. Oft wurde auch über die Sicherheitslücken von Flash diskutiert – ein Grund warum der ehemalige Apple-Chef Steve Jobs sich weigerte, der Flash-Technologie Einzug in seine iPhones und iPads zu gewähren. Trotz des langsamen Abtretens von Flash-Elementen hat sich der Begriff „Flash Games“ zum Synonym für browserbasierte Online-Spiele entwickelt. Wer im Internet nach Flash Games sucht, findet HTML5-basierte Online-Spiele!

Aller Anfang ist schwer

Anfang der 70er und 80er Jahre setzten sich die Spiele in erster Linie aus Text-Adventures und berühmten Brettspielen wie Schach oder Mahjong zusammen. Die anfänglichen Spiele liefen noch über die Mailbox.

Das Spielerlebnis basierte auf verschiedenen Spielelementen – manche Adventures sollten den Spieler zum Lachen bringen, andere wurden als Geschichte dargestellt oder es waren reine Rätsel-und-Puzzle-Spiele. Das erste Adventure Spiel erfanden Don Wood und William Crowther. Crowther hatte im Jahre 1972 das Spiel ursprünglich für seine Kinder entwickelt. 1975 wurde es dann im Netzwerk Arpanet publiziert. Die ersten Abenteuer-Spiele für die Hauscomputer wurden 1978 von Scott Adams veröffentlicht

Moderne Zeiten

In den Jahren 1997/1998 etablierte sich erstmals mit Ultima Online ein grafisches MMORPG (Massivley Multiplayer Online Role-Playing Game), bei dem 1000 Spieler zur gleichen Zeit online miteinander spielen konnten. Die Avatare sowie die Spielwelt wurden auf einen Server verwaltet. Das erste grafische MMORPG Spiel hieß Neverwinter Nights, welches 1991 auf den Markt kam. Der Spieler erhielt die Vorteile eines Offlinespielers, zusammen mit der von Onlinespielen bekannten Interaktion mit verschiedenen Spielern. Die früheren Grenzen für parallel präsenter Spieler in einer Spielwelt waren viel niedriger als heute. So begann man mit ungefähr 50 Spielern, welche im gleichen Augenblick spielten – später wurden daraus 300 Spieler.

Eine kleine Zeitreise

Die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte des Online-Spiels

  • 1968: Ralph H. Baer entwickelt mit der Brown Box den Prototypen einer Heimkonsole, reicht das “Pionierpatent” der Videospieleindustrie ein.
  • 1969: Start des Internet-Vorgängers ARPANET. Programmierer entwickeln erste E-Mail-Spiele.
  • 1978: Das erste Online-Spiel Multi User Dungeon von Richard Bartle und Roy Thrubshaw zeigte keine Bilder: Die Spieler wandern per Textbefehl durch eine mittelalterliche Phantasiewelt.
  • 1983: In der Control Video Corporation liegen die Wurzeln des Online-Dienstes AOL – welcher zu jener Zeit Konsolenspiele verkaufte. Erstmals wurde mit dem Gameline Master Modem eine Videospielkonsole ans Telefonnetz angeschlossen, um Spiele herunterzuladen.
  • 1986: AOL bietet mit der Online-Welt Habitat eines der ersten grafischen Online-Games – für bis zu 16 Spieler gleichzeitig in einem Spielraum.
  • 1993: Das leicht zu bedienende Internet schafft die Voraussetzung für den Massenerfolg der Onlinespiele – grafische Internet-Spiele entstehen.
  • 1995: Die Mitglieder der zweidimensionalen Comic-Welt Worlds Away des Onlinedienstes Compuserve richten Häuser ein und handeln mit virtueller Währung.
  • 1995: Start des ersten Online-Browsergames: das Science-Fiction-Strategiespiel SOL aus Hamburg.
  • 1996: Meridian 59 wird als erstes Online-Spiel auf CD verkauft, im Netz konnten die Spieler dann als Fantasiefigur in 3D agieren.
  • 1997: Im Online-Rollenspiel Ultima Online leben Monster, Magier und Helden in der mittelalterlichen Welt Britannia. Das Abonnement-Spiel gilt als eines der ersten Online-Massenspiele.
  • 2002: Die Online-Welt Second Life entsteht, die virtuellen Bewohner des digitalen Parallel-Universums, schaffen sich eine Umwelt nach ihren Wünschen und wandeln als mythisches Monster oder Superfrau, durch dreidimensionale Gefilde.
  • 2004: Start des Online-Massenrollenspiels World of Warcraft. Mehr als 12 Millionen zahlende Bewohner begeistern sich inzwischen für die digitale Fantasiewelt Azeroth, entwickeln und trainieren ihre Spielcharaktere.

Muss es unbedingt Online sein?

Online-Spiele sind in der Regel unabhängig vom Endgerät – jedoch sind sie, wie der Name schon sagt, an eine konstante Internetverbindung gebunden. Konsolen und Computer, sowie Tablets und Smartphones bieten da eine willkommene Alternative. Die meisten aktuellen Spiele für PC und Konsole bieten neben dem Hauptspiel eine weitere Online-Option als Erweiterung – das Grundspiel ist jedoch auch offline spielbar und bietet dank ausgeklügelter KI (künstliche Intelligenz) in den meisten Fällen ein ausgezeichnetes Spielerlebnis.

Mit Volldampf ins Spiel

Programme wie Steam – eine Vertriebsplattform für PC-Spiele – bieten in ihrem Store Spieltitel zum Download an. Registrierte User können sich gegenseitig als Freunde hinzufügen und gemeinsam Online spielen. Der Spielkauf von altbewährten Computerspielen wird hier mit den Vorzügen des Online-Gamings verbunden. Sogar klassische Computerspiele, wie zum Beispiel Age of Empires 2 werden hier in leicht bearbeiteter Version angeboten. Nachdem Microsoft die offiziellen Server, nach mehr als 10 Jahren, abgeschaltet hat, kann man nun zum Beispiel über Steam das Spiel trotzdem noch online genießen. Von manchen Windows-Spielen gibt es bei Steam auch Linux- oder Mac OSX-Versionen. Bei den Konsolen sieht es ähnlich aus: Während Sony auf der Playstation über den PS-Store Spiele und Programme vertreibt, bietet Microsoft bei der X-Box den X-Box-Live Service an. Auch hier können sich User gegenseitig adden und gemeinsam spielen. Im Bereich der Browsergames dominieren Anbieter wie Goodgame Studios.

PC immer noch der Favorit

Der PC ist und bleibt die beliebteste Methode, um Videospiele zu spielen – die meisten Nutzer schätzen am Computer, dass er zu weitaus mehr fähig ist, als nur zur Unterhaltung. Während Ende der 80er der Nintendo GameBoy das beliebteste Videospiel-Gerät war, wurden Handhelds dieser Art in der Zwischenzeit nahezu vollständig von Tablets und Smartphones ersetzt.

Eine Übersicht aller gängigen aktuellen Spielgeräte lässt die Unterschiede schnell erkennen:

System Erschei-nungsjahr Beschreibung Online-Spiel-Funktion Beliebteste Spiele 2015
PC 20. 11.1985 Der Personal Computer – außer Spiele lassen sich natürlich auch andere Programme darauf ausführen. Online-Spiele, Steam, Internet-browser 1. GTA V2. GTA IV3. Half-Life 24. WarCraft 35. BioShock
Sony Playstation PS1: 29.09.1995

PS2:24.11.2000

PS3:23.03.2007

PS4:29.11.2013

Eine der beliebtesten Konsolen auf dem Markt. Besonderheiten sind Spiele die es ausschließlich für die Playstation gibt, wie zum Beispiel Gran Turismo. Online-Erweiterungen von Spielen, PS-Store, PSN, Web-Browser 1. GTA V2. Gran Turismo 63. Metal Gear Solid 54. The Last of Us5. Rayman Legends
Sony PSP 01.09.2005 Besonders beliebt ist die Sony PSP bei Programmierern und Hackern, da sie hervorragend zur Emulation anderer Systeme eignet. Bedingt 1. Tekken: dark Resurrection2. LocoRoco 23. GTA: Vice City Stories4. Daxter5. GTA: Chinatown Wars
MicrosoftX-Box X-Box:14.03.2002

X-Box 360:02.12.2005

X-Box One:22.11.2013

Die erste Spiele-Konsole von Microsoft – Hauptkonkurrenz zur Sony Playstation. Intel Chipsatz und NVidia Grafikchip mit an Bord. X-Box-Live Services,Webbrowser 1. Portal 22. GTA IV3. GTA V4. Half-Life 25. BioShock
Smartphone Anfang 2000er-Jahre Paradebeispiel hier ist die Galaxy-Reihe von Samsung – eine der besten auf dem Markt. Durch das Android-System nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Google Play Store, sämtliche Online-Spiele möglich 1. AirAttack HD2. AMazing Alex3. Chess Free4. Epische Defense5. Fieldrunners HD
Tablet Anfang 2000er-Jahre Ähnlich dem Smartphone, jedoch mit größerem Display und dadurch entsprechend größerer Bedienungsoberfläche Google Play Store, sämtliche Online-Spiele möglich (siehe Smartphone)
iPhone 2007 Das erste Smartphone von Apple. Es hat den Smartphone-Trend eingeläutet. iTunes Store, sämtliche Online-Spiele möglich 1. Snake Galaxy2. Carcassone3. Zen Bound4. GTA: Chinatown Wars5. Worms 2: Armageddon

Zurück in die Zukunft – Unsere Top 3 Kultspiele

Die meisten aktuell erschienenen Spiele basieren in ihrer Grundidee auf alten Klassikern. Wir haben hier unsere Top 3 der Spielklassiker mal genauer angeschaut. Bei den folgenden Titeln schlägt das Retro-Gamer-Herz bestimmt höher!

Der Urvater aller Strategiespiele: Age of Empires 2 für PC

Das 1999 vorgestellte Echtzeit-Strategiespiel ist in der Zwischenzeit Kult. Zeitlich ist das Spiel im Mittelalter angesiedelt. Nachdem der Spieler sich für eine Kultur entschieden hat, findet er sich auf einer unerkundeten Karte, hat lediglich ein Dorfzentrum und einige Dorfbewohner. Während er im Laufe der Zeit die Karte erkundet und mithilfe der Dorfbewohner Holz, Gold, Stein und Nahrung abbaut, kann er weitere Technologien freischalten. Bei entsprechender Entwicklung kann der Spieler eine Epoche weiterkommen, wodurch weitere Technologien und Einheiten freigeschaltet werden – zum Beispiel Schützen, Reiter oder sogar Belagerungsgeschütze. Wer letztlich die beste Armee sein Eigen nennt, gewinnt bei geschickter Taktik am Ende auch das Spiel.

Aktiv in die Weltgeschichte eingreifen

Ziel ist es, seine Kultur zu entwickeln, Handel mit Nachbarvölkern zu betreiben und diese natürlich auch vor Angreifern zu beschützen – oder andere Völker einzunehmen. Die Liste der Völker ist sehr lang, unter ihnen befinden sich zum Beispiel Byzantiner, Perser, Goten, Briten und Wikinger. Jedes Volk hat seine Stärken und Schwächen: Während die Byzantiner ein ausgezeichnetes Reitervolk sind, sind die Wikinger auf See nahezu unbesiegbar – entsprechend der ländlichen Bedingungen, ist auch die Kultur zu wählen. So lassen sich spannende Spiele gestalten, bei denen jeder gern gewinnt.

Nicht nur für den PC verfügbar

Vom Spiel Age of Empires gab es mehrere Ableger, unter diesen

  • Eine mobile Version „Age of Empires 2 mobile“, die 2005 erschien und auf allen Java-fähigen Mobiltelefonen lief.
  • Eine Steam-HD-Version, die es erlaubt das Spiel auch auf modernen Geräten richtig genießen zu können. Die HD-Version verfügt über eine erweiterte Auswahl an Kulturen und Technologien, sowie Karten. Neu dabei sind zum Beispiel Azteken, Malier und Italiener – außerdem ist eine episch große Karte verfügbar, um auch den Online-Mehrspieler-Anforderungen gerecht zu werden. Aktuell steht die Age of Empires HD Edition weit oben in den Steam Download-Charts.

Seit seinem Release 1999 erfreut sich das Spiel ungebrochener Beliebtheit. Sogar heute, 17 Jahre nach dem Release, ist es eines der besten Echtzeit-Strategiespielen, die man spielen kann – ob on- oder offline.

Jogginghose gegen feuerfeste Unterwäsche: Die Gran Turismo Serie für die Playstation

Der als „The Real Driving Simulator“ beworbene Fahrsimulator wird seinem Ruf gerecht. Der 1997 erschienene Exklusivtitel für die Playstation hat über die Jahre eine große Fangemeinde bekommen. Die Serie umfasst bislang sechs Titel. Gran Turismo 6, der momentan noch aktuellste Teil, erschien am 6. Dezember 2013. Die gesamte Reihe hat in der Zwischenzeit mehr als 50 Millionen Einheiten verkauft.

Raus ins echte Leben

Der Macher von Gran Turismo, Kazunori Yamauchi, hat auf Basis des Simulators, die GT Academy gegründet. Diese ist ein Casting- und Förderprogramm von Nissan und Sony, um neue talentierte Fahrer entdecken und fördern zu können. Während andere Rennspiele ein detaillierteres Schadensmodell bieten, war der Schwerpunkt bei Gran Turismo stets, das Erlebnis noch realistischer zu gestalten. Was die Wenigsten ist, dass Gran Turismo seit dem ersten Teil der Serie für das Spielen mit einem Lenkrad entwickelt, was die extrem exakte Lenkung erklärt.

Strenges Reglement

Bei allen 6 Versionen ist das Spielprinzip gleich: Der Spieler muss sich vom Startkapital ein günstiges Auto kaufen, dass er dann für die Rennen entsprechend mit Teilen anpasst. Durch das Siegergeld können dann weitere Autos erworben werden, um das Reglement für die entsprechende Rennliga zu erfüllen. In Gran Turismo 6 gibt es folgende Disziplinen:

  • Straßenfahrzeuge: Diese sind oft unterteilt in Front-, Heck- oder Allradantrieb. Außerdem kommen sogenannte Herstellercups dazu, in denen nur Autos von einem Hersteller oder einem Herkunftsland teilnehmen dürfen.
  • Tourenwagen: Neben der in Deutschland so beliebten alten DTM, kann unter anderem auch in der JTCC (Japanese Touring Car Championship) oder der GT300/GT500-Meisterschaft teilnehmen.
  • NASCAR: Die amerikanische Kultdisziplin kann auf den Originalstrecken ausgetragen werden.
  • Go-Karts: Auch die kleinsten aller Autos sind vertreten – auf Go-Karts lernt man, unter der Einweisung vom deutschen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel, die Grundlagen des Formelwagen-Sports.
  • Formel 3: In einer speziellen Hommage an Ayrton Senna kann man in die Fußstapfen des großartigen Fahrers treten und mit seinem Formel-3-Wagen von 1983 fahren.
  • Formel 1: Ob modern oder aus den 90ern – die Königsklasse des Motorsports ist auch vertreten.
  • WRC: Im World Rally Championship kann man in den Originalfahrzeugen über staubige Pisten oder Schnee brettern.
  • Le Mans: Das 24h Kultrennen auf dem „Grand Prix de la Sarthre“ lässt sich sowohl in den aktuellen modernen Rennwagen, als auch in den legendären Gruppe-C Autos der 90er fahren.

Originallizenzen steigern Realitätsgrad

Insgesamt stehen über 1200 originale Fahrzeuge zur Verfügung. Das Besondere an Gran Turismo sind aber auch die Originalstrecken, auf denen gefahren werden kann. Unter ihnen ist auch die deutsche Kultstrecke in der Eifel – die Nordschleife am Nürburgring.

Aktuell ist für März 2016 eine neue Version Namens Gran Turismo Sport angekündigt – diese entsteht zurzeit in enger Zusammenarbeit der Macher von Gran Turismo, Polyphony Digital, und der FIA. Viele der aktuellen Online-Rennspiele, wie zum Beispiel Real Racing, basieren auf dem Spielprinzip und den Funktionen von Gran Turismo. Real Racing wird oft auch Gran Turismo für Smartphones genannt.

Für den Hobbybürgermeister: Sim City für den PC

Sim City ist eine der erfolgreichsten Wirtschaftssimulationen unserer Zeit. Der erste Teil erschien schon 1989 für MS-DOS. Die aktuellste Version ist das Online-Spiel Sim City Buildit, die 2014 erschien. Das Besondere an Sim City ist die Einbeziehung sämtlicher Faktoren wie Einbeziehung verschiedener Faktoren wie Kriminalität, Umwelt, Verkehrsfluss und Bildung in das Spiel.

Aller Anfang ist schwer

Der Spieler übernimmt die Rolle des Bürgermeisters einer neuen Stadt. Mit einem kleinen Startkapital muss er auf einer anfangs unbebauten Landkarte Straßen, Kraftwerke, Stromleitungen, Wasserleitungen usw. bauen. Wohn-, Industrie- und Gewerbegebiete werden vom Spieler nach Belieben eingeteilt. Was das Spiel besonders knifflig macht, ist die Abhängigkeit der einzelnen Parameter voneinander. Ein Wohngebiet sollte zum Beispiel nicht direkt neben einem Industriegebiet liegen, da Leute ungern dort wohnen möchten – liegt es dagegen direkt am Meer, ziehen schnell neue Einwohner in die Stadt. Ebenso muss man als Bürgermeister mit Protesten der Einwohner gegen das neue Kohlekraftwerk rechnen, als auch mit Lobbyisten, die einen dazu überreden wollen, etwas zu tun. Die Komplexität des Spiels macht es recht schwer.

Mit jeder Version kniffliger

Die jeweilige Nachfolgeversion von Sim City verfügte über immer ausgeklügelter Kriterien, unter welchen Umständen sich Grundstücke entwickeln. Seit dem 1999 erschienen Sim City 3000, wird zudem nach Wohlstandsgrad unterschieden. Ist die Infrastruktur sowie die Attraktivität und Landwert eines Grundstückes zu gering, entstehen Gebäude mit niedrigen Standards, so zum Beispiel Wohnwagensiedlungen, kleine Hütten und Plattenbauten bei Wohngebieten, Imbissbuden, Werkstätten, Gebrauchtwagenhändler und Supermärkte bei Gewerbegebieten, umweltbelastende Schwerindustrie im Industriesektor.

Die Versionen im Überblick

  • 1989: Sim City
  • 1993: Sim City 2000
  • 1999: Sim City 3000
  • 2003: Sim City 4
  • 2008: Sim City Creator
  • 2007: Sim City Societies
  • 2013: Sim City
  • 2014: Sim City Buildit

Sind die Bedingungen gut, entwickeln sich hingegen schicke Gebäude und Gebiete mittleren Wohlstands – im Wohnbereich erkennbar durch Mehrfamilienhäuser oder verzierte Backsteinhochhäuser, im Gewerbesektor erkennbar durch Einzelhandelsläden und im Industriegebiet durch nicht so umweltbelastende herstellende Industrie und manchmal auch gar nicht belastende High-Tech-Industrie erkennbar. Bei optimalen Bedingungen entstehen Villenviertel und Luxuswohnhäuser und vermehrt High-Tech-Industrie und Boutiquen. Wolkenkratzer sind nur bei „sehr hohen“ Grundstückspreisen möglich, wobei die Grundstückspreise für jedes Feld einzeln berechnet werden und der Gebäudewert abhängig vom Durchschnittspreis aller Grundstückseinheiten ist.

Die Aktuellste Version von Sim City heißt Sim City Buildit und ist als Online-Spiel für Android- und iOS-Geräte verfügbar.

Nicht nur eine Geldfrage

Junger Mann vor dem Laptop Browsergames und Onlinespiele – muss ein Spiel wirklich Online sein?

Bild: Gute Nachricht für Sparfüchse: Online-Spiele sind meist kostenlos. Grafikquelle: Antonio Guillem – 315971498/shutterstock.com

 

Online-Spiele sind ein netter Zeitvertreib für Zwischendurch, der soziale Faktor und das Spielen mit Freunden macht sie besonders beliebt – sie sind jedoch im Normalfall nicht mit vollwertigen Computer- oder Konsolenspielen vergleichbar. Der Umfang von richtigen Computerspielen ist doch etwas größer – dazu kommt die bessere Grafik. Wer sich jedoch nicht festlegen möchte, ist bei Online-Spielen gut aufgehoben. Ein Videospiel für den PC oder Konsole kostet schließlich Geld, ebenso ein entsprechender Rechner oder Konsole – Onlinespiele sind, mit wenigen Ausnahmen, kostenlos. Ob nun Bubble Shooter, Mahjong oder Puzzle-Spiele – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Man darf gespannt sein, was Hersteller wie Goodgame Studios sich noch einfallen lassen.

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